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Thema: fleischkonsum

  1. Member Avatar von fitzgerald
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    AW: fleischkonsum

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Ich vermute, dass der Eindruck da ähnlich verfälscht ist wie beim Thema Milch - da dachten ja neulich auch manche, dass kaum eine Bymse (mehr) Kuhmilch trinkt.
    Ich bin omnivor und esse jede Woche mehrmals Fleisch und Fisch und ich werde einen Teufel tun, hier mitzuschreiben. Ich kann vor allem mit diesem Ekel, der immer wieder in diesen Diskussionen auftaucht, überhaupt nichts anfangen.
    Don't tell Mama.

  2. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: fleischkonsum

    Zitat Zitat von jadore Beitrag anzeigen
    ich habe also weniger ein problem mit dem tod des tieres, als mit den schlechten bedingungen, unter denen es bis dahin meistens leben muss.
    Ein Jäger berichtete mir, dass ein guter Teil seiner Kunden gegen Massentierhaltung ist und deshalb auf gejagtes Wild als Fleischquelle ausweicht.

    Zitat Zitat von fitzgerald Beitrag anzeigen
    Ich bin omnivor und esse jede Woche mehrmals Fleisch und Fisch und ich werde einen Teufel tun, hier mitzuschreiben. Ich kann vor allem mit diesem Ekel, der immer wieder in diesen Diskussionen auftaucht, überhaupt nichts anfangen.
    ja.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  3. V.I.P. Avatar von felissi
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    AW: fleischkonsum

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Ein Jäger berichtete mir, dass ein guter Teil seiner Kunden gegen Massentierhaltung ist und deshalb auf gejagtes Wild als Fleischquelle ausweicht.


    ja.
    wenn das wild im zuge einer treibjagd geschossen wird oder jägerInnen am werk sind, die gerne mal verschießen und mehrere schuß brauchen, wenn sie das tier denn überhaupt finden, sind wir von tierquälerei allerdings auch nicht mehr weit entfernt.
    also ich verstehe schon, dass man auf wild umsteigt, aber der fleischkonsum sollte dann halt auch mit maß und ziel stattfinden und kritsich hinterfragt werden.
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

  4. V.I.P. Avatar von DieKathi
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    AW: fleischkonsum

    Ich liebe Fleisch, habe aber aufgehört welches zu essen. Vor einigen Tagen hab ich mir mit meinem Sohn ne Mettwurst geteilt, das ist ok für mich.
    Ich mache es tatsächlich für meine Kinder. In der Hoffnung aktiv etwas gegen den Klimawandel zu tun.
    Ich esse manchmal sehr viele Ersatzprodukten und dann wieder geht es super ohne. Ich hatte anfangs auch immer riesige Lust auf Fleisch. Ich achte mittlerweile auf ausreichend Protein in der Mahlzeit. Keine Ahnung ob es dadurch oder an der Gewöhnung liegt, dass ich nicht mehr ständig Fleisch essen möchte.
    Nina (08:22 PM) :
    als intoleranter mensch muss man nix erklären *find

  5. Ureinwohnerin Avatar von clubby
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    AW: fleischkonsum

    by the way
    hart aber fair heute
    Die Gäste bei "Hart aber fair" beschäftigen sich heute Abend ab 21 Uhr mit dem Thema Tierhaltung und Fleischkonsum - und hinterfragen dabei auch, welche Rolle Qualitätssiegel spielen. Das genaue Thema am 15.4.19 in der Talkshow von Frank Plasberg lautet "Die Fleisch-Frage: Mit hübschen Siegeln gegen schlechtes Gewissen?".
    wenn ich mit Beiträgen zur bespassung und unterhaltung gelangweilter bymsen beitragen kann, meinetwegen
    Lilly - Lilly - Lilly - Lilly - sanny - prodigy🎵
    unser dreckspatz - kampfradler

  6. Addict Avatar von ginsoakedgirl
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    AW: fleischkonsum

    Zitat Zitat von lunacy84 Beitrag anzeigen
    Ich bin schon seit mehreren Jahren vegan und vermisse weder Fleisch noch andere tierische Produkte. Gut, einmal hat ein Bekannter frischen Lachs aus Norwegen mitgebracht, der dann von allen so bejubelt wurde so dass ich wissen wollte ob ich was verpasse... Aber: hat eklig geschmeckt!
    Ich glaube das ist total Gewöhnungssache. Ich war viele Jahre lang Vegetarierin und irgendwann kam es mir fast absurd vor, dass Fleisch etwas ist was man essen kann. Ich erinnere mich dass ich beim Raclette essen mal 1 Stückchen probiert hab weil alle gesagt haben das muss man probieren das sei so lecker mariniert. Dadurch dass ich seit vielen Jahren kein Fleisch mehr gegessen habe kam mir allein der Akt Fleisch mir in den Mund zu stecken total absurd vor, so als isst man jetzt Steine (oder Holz oder irgendwas was man halt normal nicht essen kann).

  7. Member Avatar von apieceofcake
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    AW: fleischkonsum

    Ich war ca. 12 Jahre Vegetarierin und habe dann angefangen, wieder sporadisch Fleisch zu essen. Am Anfang 1-2-mal im Jahr, inzwischen wieder regelmäßiger. Zuhause kochen wir fast nie mit Fleisch bzw. wenn, dann mein Freund mal am Wochenende und dann ausschließlich in Bio-Qualität. In Restaurants esse ich durchaus hin und wieder Fleisch und drücke dann beim Bio-Faktor auch mal beide Augen zu, wobei viele der Restaurants, in die wir so gehen, eh schon Bio-Fleisch anbieten.

    In letzter Zeit artet mein Fleischkonsum - für mein Empfinden - etwas aus, das möchte ich gerne wieder einschränken (max. einmal wöchentlich). Ganz verzichten möchte ich nicht, dazu esse ich es, ehrlich gesagt, zu gerne mal. Mir sind dann aber Herkunft und Maß wichtig, genau wie beim Konsum anderer tierischer Produkte.

  8. Addict Avatar von aline
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    AW: fleischkonsum

    vielen dank für eure schilderungen! ich finde das wirklich sehr aufschlussreich, eure ansätze dazu zu lesen.

    es ist halt kein leichtes thema und ich kann alle seiten irgendwie verstehen. ich glaube, niemand findet super, dass für den fleischkonsum tiere sterben müssen. ich finde aber auch, dass man sich für fleischkonsum nicht immer und überall rechtfertigen muss, solange man diesbezüglich reflektiert ist und es mit sich selbst vereinbaren kann.

    ich fand fleisch übrigens auch nach 15 jahren pause nicht "eklig", sondern ehrlich gesagt ziemlich lecker (wenn vielleicht auch nicht so umwerfend, wie ich es mir ausgemalt hatte). lebensmittel per se als "eklig" zu bezeichnen finde ich übrigens grundsätzlich schwierig und irgendwie, äh, nicht so erwachsen

    ich hab für mich beschlossen, dass es bei besonderen anlässen und wenn ich wirklich mal lust drauf habe auch ok für mich ist, ab und zu fleisch zu essen.

  9. Junior Member
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    AW: fleischkonsum

    Noch eine Ergänzung zum Thema eklig finden: Ich kann, nachdem ich diesen Dominion Film gesehen habe, kein Fleisch aus "normaler Haltung /Schlachtung mehr essen. Ich ekel mich seitdem echt davor, obwohl ich früher gerne Fleisch gegessen habe. Sollte ich mal kurzfristig Lust auf einen Döner bekommen, rufe ich mir ein paar Sekunden ein paar Bilder aus dem Film ins Gedächtnis und frage mich, ob ich mit dem Verzehr dieses Döners/Wurst wirklich dafür verantwortlich sein will und schon ist die Lust weg.
    Wäre auch ein Tipp für alle, die ihren Fleisch Konsum reduzieren möchten. Meiner Meinung nach sollte der Film sowieso an allen Schulen gezeigt werden und danach können die Kinder selbst entscheiden ob sie weiterhin ihre Bärchen Wurst essen wollen...

  10. Junior Member Avatar von jadore
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    AW: fleischkonsum

    zum thema ekel: hier wurde ja ausdrücklich danach gefragt, wie die haltung zum fleischkonsum bei den einzelnen aussieht, und daraufhin wurden subjektive eindrücke (u.a. eben ekel) geschildert. das heißt nicht, dass man zu leuten, die gerne fleisch essen, an den tisch geht und sagt, dass man es eklig findet.

  11. Member Avatar von Ocean
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    AW: fleischkonsum

    Ich esse seit über 18 Jahren kein Fleisch, weil es mir einfach nicht schmeckt und ich mich bei bestimmten Konsistenzen von Schnitzel und Co. auch geekelt habe.
    Ich würde es aber auch nie jemanden sagen, dass das was er/sie gerade ist, eklig ist.

  12. Senior Member Avatar von Vampy
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    5.348

    AW: fleischkonsum

    Ich esse gerne Fleisch, wobei mein Hunger danach deutlich gesunken ist, seitdem ich mehr pflanzliche Proteine esse. Also ich will es schon deutlich reduzieren (wir essen so 100-200 gr Fleisch pro Person und Woche, ich will aber weiter reduzieren).
    Ich ekel mich auch vor "gar nichts". Ich kann wunderbar abgepacktes Supermarktfleisch essen.
    Meistens kaufe ich unser Fleisch beim Bauern ums Eck von eigenen Tieren in Biohaltung.

  13. Enthusiast Avatar von kava
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    934

    AW: fleischkonsum

    Ich esse kein Fleisch und keinen Fisch.

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