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  1. Addict

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    Kauffreier/kaufarmer Februar

    Weiter geht es, nach euren eigenen Regeln.

    Ich will weiterhin am besten nur Notwendiges kaufen. Und mir generell aufschreiben, was überhaupt neu hinzukommt. Geplant sind bisher keine Käufe, aber was nicht ist, kann ja noch werden, irgendwas ist bestimmt immer

  2. Ureinwohnerin

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    ich mach ab diesem monat auch mit. habe im januar zum reseten einen no buy monat gemacht, in dem ich neben einem anfallenden geschenk und einem notizbuch für's bullet journaling, das ich in der gewünschten form im dezember nicht mehr bekommen habe, nur lebensmittel und sonstige verbrauchsartikel (nach)gekauft habe und die verbrauchsartikel auch nur wenn ich nichts anderes für den jeweiligen zweck taugliches mehr da hatte. davon abgesehen hab ich mir auch für lebensmittel, incl. lieferdienst und take-away, und verbrauchsartikel für meine verhältnisse einigermaßen ehrgeizige budgets gesetzt und eine in und out liste geführt. das hat soweit ganz gut geklappt.

    meine ziele sind primär das bilden von rücklagen auch abseits meiner privaten altersvorsorge und bewussterer/zielgerichteterer konsum, daneben aber auch das einüben neuer, mein wohlbefinden fördernder gewohnheiten und mir (noch) bewusster darüber zu werden, welche positiven und negativen auswirkungen welche konsumgewohnheiten für mich psychisch haben, was die gründe für die gewohnheiten und auswirkungen sind und was ich dahingehend noch so tun kann.

    weil ich schon noch einige sachen auf meiner liste stehen habe, die für mich sehr vernünftige investments wären, auch wenn sie nicht unbedingt nötig sind, möchte ich eher low buy machen. heißt für mich, dass ich weiterhin grundsätzlich nur lebensmittel und verbrauchsartikel, die ich brauche und für die ich nichts noch vorhandenes sinnvoll nutzen kann, kaufen werde und das weiterhin mit budget sowie unbedingt nötigen ersatz für nicht mehr sinnvoll reparierbar kaputtgegangenes. zusätzlich werde ich aber ein gewisses, ansparbares budget für diese vernünftigen sachen von der liste und ein sehr kleines für die reinen nice to haves haben.
    love is a litany, a magical mystery

  3. Ureinwohnerin

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Chisa, lässt du uns dran teilhaben, was du so rausfindest für Dich? (Oder nur mich? )

    Ich versuche seit Januar mit Budgets zu arbeiten, aber im Januar war das noch nicht sooo von Erfolg gekrönt. Das lag aber nicht unbedingt daran, dass ich jetzt so viel konsumiert/ teuer eingekauft hätte, sondern, dass ich meine Haushaltsbuch-Kategorien etwas geschärft habe und da noch nicht so ein gutes Gefühl für habe. Meine Sparquote lag bei 20%, was ich für mein (nicht so hohes) Einkommen ganz okay finde.
    Ich habe jetzt bei den Budgets etwas nachjustiert und schaue mal, ob das besser klappt.

    Für den Februar habe ich einen größeren, unnützen Belohnungskauf für mich geplant. Ansonsten ist mein Lieblingsparfum so ca. zwei Spritzer vorm Alle-Werden, da plane ich einen Nachkauf irgendwann. Ich hab schon mal nachgesehen, wo es das in der Größe gibt und mich bei dem Onlineshop auf den Newsletter gesetzt. Sollte es zum Valentinstag einen ordentlichen Rabatt geben o.ä., könnte ich mir vorstellen, das doch jetzt schon nachzukaufen. Ich hab es aber eigentlich nicht ins Budget eingeplant. Das ist ein riesiger Posten, da ich gleich die größere Variante kaufen würde, was sich auf die Menge gerechnet extrem lohnt, aber der Betrag haut einen echt um. Ich kann und mag aber nicht ohne leben
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Ich würde mich auch gerne mal wieder anschließen. In den letzten Monaten hab ich im Vergleich zu vorher doch wieder mehr gekauft, das ist ok, weil es kein Quatsch war, sondern alles Sachen, die ich gerne haben wollte, aber ich will das jetzt mal wieder zurückfahren. Mir gehts da ähnlich wie chisa, ich merke auch, dass das vor allem psychisch was mit mir macht und daran mächte ich mal wieder mehr arbeiten.

    Januar war schon ganz ok, auch wenn ich mehr gekauft hab als geplant, aber diesen Monat kommt echt nur rein, was ich wirklich UNBEDINGT will. Das ist bis jetzt nur ein Buch. Lebensmittel & Drogerie zähle ich nicht.

    Ich hab jetzt eine Übersicht im bullet journal, in der ich aufschreibe, was ich kaufe (eben alles, was nicht Lebensmittel, Drogerie oder Geschenke sind), jeweils farblich markiert ob Wunsch oder Spontankauf.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  5. Fresher

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Ich bin dabei!

  6. Inaktiver User

    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Zitat Zitat von ;1073394872
    Ich möchte auch gerne mitmachen.

    Eigentlich plane ich ein ganzes konsumfreies Jahr, in dem nur gekauft werden darf, was zwingend notwendig ist, oder Ersatz für wichtige kaputte Sachen (Strumpfhosen oder Unterwäsche zb).
    Ich bin schon im Januar grandios gescheitert, allerdings waren auch notwendige Sachen dabei, wie zB Ersatz für den defekten Staubsauger. In meinen Duschvorhang habe ich mit einer Kerze ein Loch gefackelt, da musste auch ein neuer her.
    Ich hab mir allerdings auch ein neues Piercing, neue Ohrringe und Bücher gekauft

  7. Ureinwohnerin

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    haha, dich lasse ich auf jeden fall dran teilhaben, phaeno. ob du willst oder nicht ansonsten werde ich aber sicherlich auch hier drüber schreiben. muss dann nur jeweils schauen, was ich wie im (offenen) forum schreiben mag und was mir dann vielleicht doch zu privat/intim ist.

    was ich auf jeden fall schon mal sagen kann ist, dass eines meiner ziele, nämlich abwechsungsreicher und überhaupt wieder mehr "richtig", isv aus grundständigen/ursprünglichen zutaten, zu kochen, bislang auf jeden fall durch meine begrenzung was die ausgaben für lebensmittel angeht und das zahlenmäßige wie budgetäre limit für essen bestellen/take away wirklich gut gefördert wurde. ich hatte mir eh vorgenommen, dieses jahr jeden monat zumindest zwei neue rezepte auszuprobieren, aber bislang liege ich da weit drüber - und das für weniger geld als ich ausgeben würde, wenn ich immer wieder mein bisheriges repertoire, evtl. mit leichten abwandlungen, wiederholen würde. angenehmer nebeneffekt davon ist wiederum, dass ich zumindest etwas weniger raum für schädliche gedankenspiralen und auch auf regelmäßiger basis kleine erfolgserlebnisse habe. also, ich koche und esse eh gerne und kann auch gut kochen. aber solche bereiche ab und an mal durchzuschütteln, damit man sich weiterentwickeln kann, kann schon gut fürs gemüt sein.

    das mit den budgets auch für notwendiges wie lebensmittel und alltägliche verbrauchsartikel scheint mir für mich bislang sinnvoll zu sein. kann schon gut sein, dass ich die kategorien und die einzelnen budgets im laufe der zeit nochmal verändern werde und das würde ich dann vermutlich auch nicht als scheitern empfinden. es ist ja letztlich eine reise, bei der auch ein zunächst gewählter, anderer weg einem etwas lehren und deshalb evtl gerade ans ziel bringen kann :eso: aber ich bin eine, die dazu neigt, sich sehr stark über diese bereiche (lebensmittel, drogerie/kosmetikartikel) zu belohnen. was an sich nicht schlimm ist, weil es für mich grundsätzlich funktioniert. aber wenn ich deshalb in diesen bereichen summen ausgebe, die teilweise an anderer stelle besser investiert wären (anderer konsum oder rücklagen) oder der positive effekt in keinem guten verhältnis mehr zu den aufgewendeten finanziellen und sonstigen resourcen mehr steht, ist das im besten fall nicht optimal, im blödesten fall ein minusgeschäft für mich.

    abseits davon habe ich schon früher öfters die erfahrung gemacht, dass es mir gut tut, mich ab und an mal ein bisschen zu überprüfen und evtl zu reseten. damit etwas, das mir eigentlich genuss bringt, mir wieder mehr genuss bringt als es zwischenzeitlich, in der alltäglichen übersättigung, getan hat. und das hat für mich tendenziell auch den effekt, dass ich überprüfen kann, in welchen fällen ich mich mit sich immer wieder einschleichenden konsumgewohnheiten bzgl. mancher probleme mehr betäube oder ablenke, als es für mich mittel- und langfristig gut wäre. also, keine ahnung, so wie auf anderer ebene das ein oder andere glas wein mal der pure genuss sein kann, mal ein stimmiges begleitding sein kann, mal unnötig sein kann und mal durchaus auch dafür da sein kann um einen über einen ein mal in vielen monaten kacktag hinwegzuhelfen, ohne dass das jeweils per se schlimm wäre, aber wenn das ein häufig oder sogar alltäglich reproduziertes muster wird, ist es in vielerlei hinsicht keine gute idee. oder im ersten fall, wie der nur sehr gelegentlich, wenn ich wirklich große lust drauf habe, genossene keks oder kleine schokoriegel zum kaffee nach dem mittagessen einen ganz anderen effekt (und ganz andere "kosten") hat als der tägliche cookie um 13:30 uhr.
    love is a litany, a magical mystery

  8. Ureinwohnerin

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    nicht allzu lange und verschachtelte sätze, sowie nicht allzu lange beiträge, kommen dann übrigens im nächsten leben
    love is a litany, a magical mystery

  9. Addict

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Ich konnte dir noch folgen Chisa Und sehe das im Großen und Ganzen genauso. Ich glaube, dass man sich einfach sehr schnell an gewisse Dinge gewöhnt. Wenn man sie zu oft hat, wenn man sie einfach so mal schnell nebenbei mitnimmt und so weiter - alltägliche Übersättigung, wie du es so schön nennst. Und das ist eigentlich echt schade, denn damit nimmt man sich ja selber Freude weg. Und hat dafür dann auch noch Geld bezahlt. Das klingt immer ein bisschen altbacken: "sich über die kleinen Dinge freuen" oder sich in unserer Überflussgesellschaft überhaupt noch richtig über irgendwas freuen können. Aber ich finde es sehr erstrebenswert, darin noch besser zu werden!

  10. Ureinwohnerin

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar



    ich würde ja eher sagen: immer wieder gut drin werden. weil ich es, zumindest für mich, so wahrnehme, dass es ein immerwährender prozess ist, in dem man bis zu einem gewissen grad zwischen dem einen und dem andern, jeweils nicht optimalen, punkt (überkonsum/trägheit und basislose selbstkasteiung/selbstschädlicher aktivismus), oszilliert. und im besten fall, z.b. durch regelmäßiges einchecken, einen modus findet, mit dem man das im rahmen hält.

    ich finde ja insofern das thema gewohnheiten, statt oder additiv zu zielen, ganz interessant. ziele sind so kapitalistisch-leistungsgesellschaftlich. gewohnheiten sind, wenn auch oft systematisch geprägte, menschliche regungen und mechanismen. selbstoptimierung als reines endziel finde ich zumindst schwierig. allerdings sollte einen das ja nicht davon abhalten, an sich für das eigene und gesellschafliche (aber, let's face it, der antrieb ist eher das eigene) wohlergehen zu arbeiten.

    oh gott. so viel thema. ich schreib dann mal weiter an meinen listen.
    Geändert von Chisa (03.02.2021 um 21:51 Uhr)

  11. Ureinwohnerin

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Ach, ich rede schon über "Ziele". Aber halt nicht für die 50m Sprintstrecke, sondern für den Langlauf. Und da ist das Training dann natürlich auch eher ein "Oszillieren" um das Ziel herum (also wie man für einen Marathon ja auch nicht ständig die volle Strecke läuft etc.). Das Bild passt für mich da immer ganz gut.

    Ich muss mal schauen, ob das mit den Budgets so sinnvoll für mich ist. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ich es in ein paar Monaten aufgebe. Ich habe es ja tatsächlich letztes Jahr geschafft, durchweg Haushaltsbuch zu führen und das hat mir schon insgesamt ein viel besseres Bewusstsein für mein Geld gegeben und auch dazu geführt, dass ich mehr gespart habe etc.
    Was ich mich zB. auch frage: wenn ich jetzt ein Budget festlege, zB. sind das 45€ im Monat für meine Katzen. Übertrage ich dann den Reststand in den nächsten Monat? Macht das Sinn? Da habe ich mir ewig drüber Gedanken gemacht.

    Ich bin jetzt eher bei der Variante, dass ich mir vorher überlege, dass ich in diesem Monat zB. auch zum Impfen muss mit den Katzen und daher Betrag X mehr budgetiere. Das verhindert dann bei mir auch Spontankäufe – wenn ich das Monatsbudget immer in den nächsten Monat übertragen würde, würde ich mich wohl selbst verarschen und denken, ach, dann kaufe ich im nächsten Monat eben weniger o.ä.
    Jetzt schreibe ich Wünsche etc. immer auf die Wunschliste und wenn was ansteht, dann plane ich es eben am Monatsanfang ein.

    (Ich hoffe, das war alles verständlich! Ist schon spät...)
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  12. Addict

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Ich hab letzten Monat schon mitgemacht (ohne mitzuschreiben) und mache diesen auch wieder mit.

    Ich will nur Geld ausgeben für Essen und Sprit.

    Ausnahmen im Januar:
    - Druckerpatrone
    - Tagebuch
    - Körperöl
    - Badeöl

    Ausnahmen im Februar (bisher):
    - Staubsaugerbeutel
    - 3 Geschenke (3 Geburtstage im Umfeld)

    Die Ausnahmen sind für mich in Ordnung, weil alles keine Konsumgüter.
    Budgets mache ich nicht, da ich beim Essen eigentlich nicht großartig sparen will, sondern halt bewusst konsumieren möchte, was ich mag und gesund ist (und auch nicht grundsätzlich auf Ungesundes verzichten will).
    Ich fahre damit ganz gut und würde das am liebsten das ganz Jahr lang so machen, wobei dann halt mal ab und zu ein notwendiger Kauf oder eine Reparatur dazukommt, ohne dass ich mir da irgendwas verbieten muss.

  13. Addict

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Was ich mich zB. auch frage: wenn ich jetzt ein Budget festlege, zB. sind das 45€ im Monat für meine Katzen. Übertrage ich dann den Reststand in den nächsten Monat? Macht das Sinn? Da habe ich mir ewig drüber Gedanken gemacht.
    Ich mache das so. Restbestände werden in den nächsten Monat übertragen. Was fairerweise aber auch bedeutet: Minusbestände müssen ebenfalls in den nächsten Monat übertragen werden. Somit ist es also nicht "schlimm", wenn ich einen Monat das Budget überziehe, weil ich dann eben im nächsten Monat entsprechend weniger habe und nicht direkt das ganze Konzept gefailt hat. Und ich kann andererseits auch Budget ansparen, was ich sehr motivierend finde.

    Dinge wie dein Beispiel Katzenimpfung sind von der Summe her zumindest grob planbare Ausgaben (also ich weiß ja, dass in meinem Fall die Hundeimpfung eher 50 Euro statt 5 Euro oder 500 Euro kosten wird. Wenn es dann am Ende 57,20 oder nur 48,60 sind, passt es auch grob). Sowas rechne ich auf einen Monatsabschlag herunter und durch das Übertragen von positiven und negativen Restbeständen sollte es dann im Jahresmittel passen - ob es immer passen wird: man wird sehen, ich will es 2021 zumindest endlich nicht wieder schleifen lassen...

  14. Stranger

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Ich klinke mich hier auch mal ein.


    Ich hab im Januar kaum was gekauft. Hatte 300€ im Geldbeutel und war etwas positiv schockiert, als Ende des Monats noch über 200€ drin waren. Dafür hatte ich auf dem Konto ein kleines Minus, was aber dem überschwänglichen Konsum im Dezember geschuldet war.

    Ich glaube, der Januar war einer der konsumärmsten Monate seit langem und es hat echt gut getan.

    Ich würde mich selbst in die Kategorie der "emotional shopper" einordnen. Generell ist mein größtes Laster Kleidung & gewisse "Luxusausgaben", wie Friseur, teures Essen, Kosmetik. Ein fixes Budget für bestimmte Kategorien habe ich mir momentan nicht gesetzt, da es mir im Moment leicht fällt, mich zu "zügeln". Es hat zugegeben auch mit dem Lockdown zu tun. Neue Klamotten brauch ich einfach nicht, vor allem jetzt im Winter nicht, da ist meine Uniform sowieso Pullover & Jeans. Meine schicken Sachen trage ich aktuell kaum, was logischerweise dem Lockdown geschuldet ist. Ich hab nen schönen, übersichtlichen Kleiderschrank momentan, wo auch nix essentielles fehlt. Es ist eher zu viel drin (würde gerne noch was verkaufen, aber auf ebay Kleinanzeigen tut sich nix, ich scheine wohl nicht die einzige zu sein, die die Lust am Konsum verloren hat). Online Shopping ist auch nicht so meins, ich bestell höchstens mal meine Kosmetik online nach (kauf auch in dem Bereich nix neues, sondern nur das was leer wird). Take Away Essen gibt's bei mir auch selten, höchstens 1 - 2 Mal im Monat, wenn ich wirklich keine Lust habe, zu kochen. da fehlt mir einfach das Restaurant Erlebnis (und Essen zum Mitnehmen schmeckt auch irgendwie nicht mehr so, finde ich).

    Also auf mein Konsumverhalten hat der Lockdown durchaus positive Auswirkungen. Mit Bugets fange ich vielleicht an, wenn der Einzelhandel wieder öffnet, aber ich will mich nicht zu sehr einschränken. Wenn die Jeans reißt, dann muss eben ne neue her (aber dann halt vielleicht keine für 150€, sondern eine aus dem Sale oder Second Hand)

  15. Senior Member

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    So Budget-Lösungen würden mich wahnsinnig machen. Wüsste auch garnicht, in welche Kategorien ich das sinnvoll einteilen soll.
    Am Essen mag ich nicht sparen, das würde ich nur im absoluten Notfall (Essen gehen/Take away machen wir sowieso nie).
    Wir haben nur ein Gesamtbudget (zu viert sind neben Wohnung+Internet ca 800€ übrig (+Steuerrückzahlung etc)). Und versuchen, die Summe nicht zu überschreiten. Außer meinem Handy und den Weihnachtsgeschenken für die Kids hat das auch halbwegs funktioniert.
    Auf Dauer freu ich mich trotzdem drauf, wenn es kein Budget mehr gibt.

  16. Inaktiver User

    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Ich habe tatsächlich Budgets und für die Hunde lege ich jeden Monat etwas zur Seite für Tierarztkosten.

    Nach Abzug meiner Fixkosten ist von meinem Einkommen nicht wirklich viel übrig, daher macht es schon Sinn, es in Budgets einzuteilen.

  17. Ureinwohnerin

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    engel, na, das hat sich einfach aus dem haushaltsbuch ergeben bei mir. Ich hatte im letzten Jahr vieles in den Kategorien "Vergnügen" und "Sonstiges" und wollte da mal genauer aufteilen.
    Für mich bewirkt dieses tabellarische und kleinteilige irgendwie, dass ich da konsequenter dranbleibe. Anfangs hatte ich große Schwierigkeiten, immer alles konsequent einzutragen. Mittlerweile ist das sehr zur Gewohnheit geworden, aber auf dem Weg dahin hat der Ehrgeiz, die Liste zu vervollständigen, irgendwie geholfen
    Geändert von phaenomenal (07.02.2021 um 08:38 Uhr)
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  18. Stranger

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Ich glaube, Budgets machen v.a. dann Sinn, wenn einem so ein bisschen der Überblick fehlt, wohin das Geld überhaupt geht und welcher Kostenfaktor überhaupt wie groß ist. Also im ersten Schritt schon mal, um überhaupt einen Überblick über die ganzen Ausgaben zu bekommen.

    Da ich im Moment außer für Benzin und Lebensmittel kaum Geld ausgebe, lohnt sich das bei mir aktuell nicht. Aber ich hab zB letztes Jahr meine Shoppingausgaben zusammengerechnet und der Betrag war ehrlich gesagt schockierend. Also ich wusste schon, dass es zu viel Geld war, aber wenn man den Betrag dann sieht ist es echt noch mal was anderes.

  19. Ureinwohnerin

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Zitat Zitat von Lesliea Beitrag anzeigen
    Also ich wusste schon, dass es zu viel Geld war, aber wenn man den Betrag dann sieht ist es echt noch mal was anderes.
    Ja! Aber genauso kann es umgekehrt ja auch wahnsinnig motivierend sein, zu sehen, wie viel man gespart hat etc. Da kann man auch ganz schöne Sachen ins Notizbuch für malen :') Finanzen im Bullet Journal organisieren: 7 Ideen | Punktkariert
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  20. Addict

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    AW: Kauffreier/kaufarmer Februar

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Was ich mich zB. auch frage: wenn ich jetzt ein Budget festlege, zB. sind das 45€ im Monat für meine Katzen. Übertrage ich dann den Reststand in den nächsten Monat? Macht das Sinn? Da habe ich mir ewig drüber Gedanken gemacht.
    Wir haben das bei uns über eine entsprechende Kontenstruktur gelöst. Auf dem gemeinsamen Konto für Lebensmittel & Co bleibt der Rest am Monatsende idR drauf und fließt in den Folgemonat. Das ist normaler Weise nur ein 2-stelliger Betrag, durch Corona war es im letzten Jahr mehr und wir haben das 'Gesparte' vor kurzem einmalig abgebucht, um es dann auch wirklich zu sparen bzw. anzulegen.
    Von meinem 'Konsumkonto' packe ich Restgeld am Monatsende immer direkt auf das zugehörige Unterkonto. Das fließt dann immer mal in größere Anschaffungen rein, wird aber früher oder später immer verbraucht.

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