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Thema: Fleischkonsum

  1. Regular Client

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    Fleischkonsum

    WievielFleisch esst ihr? Ich will versuchen mich vegetarisch zu ernähren, aber wie macht ihr das wenn ihr eingeladen seid etc.? Und was gibt es sonst noch zu beachten- Stichwort Nährstoffe?

  2. Enthusiast

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    AW: Fleischkonsum

    Also ich habe dieses Jahr angefangen vegetarisch zu essen.
    Ich habe das Glück, dass mein Umfeld auch größtenteils relativ fleischarm isst. Bei den wenigen Besuchen, die ich seither gemacht habe, gab es nur zweimal Fleisch: einmal bei meiner Oma und einmal bei Freunden. Meiner Oma werde ich nichts sagen, sie ist über 90, da will ich ihr keine Sonderwünsche zumuten. Bei Freunden wird es sich mit der Zeit rumsprechen, aktuell bin ich da noch relaxt - es sind eh wenige zur Zeit.
    Bei meinen Schwiegereltern überlege ich auch noch Ausnahmen zu machen, denn dort gibt es nur Fleisch vom Biometzger.

    Auf Nährstoffe achte ich aktuell nicht explizit, außer, dass ich öfter Linsen esse als vorher. Ich habe mich aber noch nicht wirklich damit auseinandergesetzt.

  3. Member

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    AW: Fleischkonsum

    Ich bin seit ca. 3 Jahren Pescetarierin, mit ganz wenigen Ausnahmen pro Jahr (zB. esse ich 1-2 mal im Jahr Wild oder im Urlaub auch mal ein Fleischgericht).

    So viele Einladungen gab es in der letzten Zeit ja in nicht, und wenn, dann wird unabhängig von meiner Ernährung eh vorher besprochen was es so gibt. Inzwischen muss ich da auch nix extra sagen, zumal vegetarische Gerichte in meinem Umfeld eh sehr normal sind.

    Was Nährstoffe angeht supplementiere ich nichts, das finde ich aber auch nicht notwendig, da ich regelmäßig Fisch esse.

  4. Addict

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    AW: Fleischkonsum

    ich bin keine Vegetarierin, esse aber quasi nie Fleisch. im letzten Jahr einmal, so weit ich mich erinnern kann (weihnachten). für mich passt das so, obwohl es nur 99 statt 100% sind. ich finde aber, man kann Fleisch inzwischen wirklich sehr gut umgehen und glaube, auch Omas können normalerweise damit leben, wenn man nur die Beilagen isst (finde es aber auch voll ok, dann einfach eine ausnähme zu machen). jetzt in Coronazeiten kann ich einfacher über mein essen entscheiden als sonst (keine kantine etc.), da verzichte ich auch stärker auf Milchprodukte und Eier. mal sehen, wie das in Zukunft wird. habe an mich nicht den Anspruch, vegan zu leben, aber den Konsum stark einzuschränken und z.b. nur in geringem umfang Milchprodukte zu mir zu nehmen, wo es sich für mich wirklich "lohnt" (das ist in meinem Fall vor allem etwas Milch im Kaffee morgens).

    ich versuche, mehr Hülsenfrüchte und Tofu zu essen (wegen Eiweiß).

  5. Regular Client

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    AW: Fleischkonsum

    Ich koche im Alltag kein Fleisch für mich, esse es aber (gerne) bei meiner Familie & beim Essen gehen. Aktuell also so alle 4 Wochen mal richtig Fleisch bei meiner Mutter und zwischen den Besuchen z.B. selten mal Sushi, Räucherlachs, Bacon oder so. Ganz verzichten würde mir glaube ich schon fehlen, aber so habe ich nicht das Gefühl verzichten zu müssen und esse trotzdem viel viel weniger Fleisch als zu zuhause-wohn-zeiten.
    Und ich esse gerne Linsen, Kichererbsen und so, ab und zu mal Tofu bzw. Sojahack. Ich glaub aber durch das viele Gemüse und so passt das mit den Nähstoffen, da hab ich keine Bedenken. Wobei ich esse auch viel Milchprodukte, also da auch nochmal Proteine :'D
    One thought that calms me is that, no matter which self-care routine I choose,
    all the things I was worrying about before will still be there when I'm done.

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Fleischkonsum

    Also ich esse Fleisch, aber wenn ich einlade, ist es für mich selbstverständlich, nochmal nachzufragen, ob jemand vegetarisch ist (bzw. ganz konkret Fleisch xy isst). Bei den meisten Freunden weiß ich es auch.

    Als ich ein paar Jahre Vegetarierin war, habe ich das halt vorher gesagt und dann wurde das angepasst. Es ist ja kein großer Aufwand. Das größte Problem waren ein paar Hotels in Ungarn, weil da dann halt trotzdem Fleischbrühe verwendet und aufgetischt wurde.

    Ich esse im Moment für meine Begriffe recht viel Fleisch, so 2x/Woche. Davor eher so 1x oder weniger.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  7. Junior Member

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    AW: Fleischkonsum

    Ich bin seit gut 2 Jahren Vegetarierin und habe dies immer offen kommuniziert. Bei (Schwieger-)Eltern wurde anfangs nachgefragt, was sie für mich extra kochen oder besorgen sollen. Ich gebe mich da häufig mit Grillkäse und Veggie-Schnitzel zufrieden. Ist ja nicht so oft, dass ich bei denen esse.
    Bei Freunden oder Bekannten ist das unterschiedlich. Ein Paar fragt gar nicht nach, sondern geht davon aus, dass wir selbst unseres mitbringen; auch bzgl. Salat, was ich schon sehr wtf finde. Als Mann und ich vor Corona bei diesem Paar zum Grillen eingalden wurden, habe ich mir mein Essen selbst migebracht.
    Ein anderen Paar fragt immer noch einmal nach und biete von sich aus Alternativen an. Ein Kompromiss ist da schnell gefunden.

    Bzgl. Nährstoffe achte ich immer darauf, worauf ich gerade Lust habe bzgl. Fleisch. Meistens habe ich Bock auf fettiges Fleisch in Form von Salami oder Schnitzel. (Wobei ich beides aber auch liebe!) Jedenfalls zeigt mir das, dass mir Fette gerade fehlen. Also, wird die Ernährung angepasst. Dann gibt es halt fettige Pommes oder Nüsse oder zum Mittag mal eine Chinapfanne oder Döner. Dann passt das auch wieder; bei mir zumindest.

  8. Addict

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    AW: Fleischkonsum

    Ich habe sicher 15 Jahre lang streng vegetarisch gegessen und esse inzwischen seit gut 10 Jahren wieder Fleisch - „richtig“, so als Hauptkomponente bei einer Mahlzeit, nach wie vor sehr selten, manchmal monatelang gar nicht.
    Wenn wir zB bei meiner Mutter essen, esse ich aber häufiger zB. die Sauce vom Braten mit Nudeln oder so. Prosciutto oder Wurst als Komponente irgendwo vielleicht maximal 2x die Woche, manchmal auch sehr lang gar nicht ohne es zu merken.
    Ich koche inzwischen gelegentlich Fleisch, vielleicht so vierteljährlich?! Esse dann aber selbst meist auch nur die Bratensauce oder probiere nur ein kleines Stück. Ich kann und will mich nicht so richtig dran gewöhnen, Fleisch zu essen.
    Das meiste, was die durchschnittliche Vierjährige essen würde, geht aber ganz gut, also Würstchen, Fleischbällchen, etc.

  9. Newbie

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    AW: Fleischkonsum

    Zitat Zitat von Ezehipsi Beitrag anzeigen
    Ich habe sicher 15 Jahre lang streng vegetarisch gegessen und esse inzwischen seit gut 10 Jahren wieder Fleisch - „richtig“, so als Hauptkomponente bei einer Mahlzeit, nach wie vor sehr selten, manchmal monatelang gar nicht.
    kann ich fast 1:1 so unterschreiben.
    mit nährstoffen habe ich mich in dieser zeit ehrlich gesagt überhaupt nicht auseinander gesetzt.

  10. Senior Member

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    AW: Fleischkonsum

    Ich bin seit 5 Jahren Vegetarierin. Bzgl. Nährstoffe nehme ich nur regelmäßig Eisentabletten ein. Meine Werte waren aber auch schon zu Fleischesszeiten grenzwertig. Sonst kümmere ich mich da nicht weiter drum.

    Zum Essen werde ich irgendwie eh nur selten eingeladen. Im Freundeskreis wird eher im Sommer gegrillt und da bringt dann jeder sein Essen mit bzw. es wird gefragt, wer was essen möchte und dann wird das aufgeteilt. Viele meiner Freund*innen essen aber auch eh vegetarisch. In meiner Familie gibt es auch viele wenig-Fleisch-Esser, da gibt es dann auch immer viele vegetarische Varianten. Nur die Mutter meines Freundes ist regelmäßig überfordert. Im Endeffekt ist es meist so, dass sie dann Braten kocht und für mich dann ein vegetarisches Schnitzel und 'ne fertige, vegetarische Sauce dazu macht. Damit bin ich aber völlig zufrieden.

    @Joline: Ist es denn in deinem Freundeskreis Usus, dass zum Essen eingeladen wird und vorher gar nicht besprochen wird, was gekocht wird?
    La vie c'est plus marrant,
    C'est moins désespérant
    En chantant.

  11. Member

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    AW: Fleischkonsum

    Wir haben öfter Freunde zum Essen da, mal spontan, mal länger geplant. Man kennt sich ja. Da ist Low-Carb, Vegi, Pseudo-Vegi (essen Fisch), Laktoseunverträglichkeit und Histaminverzicht vertreten, ich überlege mir jeweils was passendes. Wenn jemand neues dabei ist, wird das über die bereits bekannte Person entsprechend kommuniziert und das klappt 1a.

    Als ich lange Vegi war, war es in der Tat eher für die ältere Familie mit gutbürgerlicher Küche eine Herausforderung Für meine Begriffe ist das in der jüngeren Generation mit leichter und mediterraner Küche nicht so das Problem.

  12. Get a life!

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    AW: Fleischkonsum

    Zitat Zitat von Riddra Beitrag anzeigen
    Ein Paar fragt gar nicht nach, sondern geht davon aus, dass wir selbst unseres mitbringen; auch bzgl. Salat, was ich schon sehr wtf finde.
    das ist aber auch echt wtf auf so eine idee wär ich nie gekommen, wenn ich selbst einlade. wenn nicht gerade neue leute dabei sind, kenne ich die anforderungen eigentlich immer (so weit ich das im kopf hab gibt es allesesser*innen, vegetarier*innen, glutenunverträglichkeit und eine pescetarierin) und achte darauf, dass alle was zu essen haben. ich fänd es echt unhöflich sonst. bei neuen leuten würde ich da auch auf alle fälle nachfragen.

    (ich bin keine vegetarierin, nur ab und zu mäklig. aber das ist ja was anderes und da würde ich auch nie erwarten, dass da jemand rücksicht nimmt. bei unverträglichkeiten oder vegetarier*innen/veganer*innen find ich das aber logisch, dass man darauf achtet.)

    gmitsch gmatsch gmotsch

  13. Member

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    AW: Fleischkonsum

    Ich bin seit fast 20 Jahren Pescetarierin. In den Anfangsjahren habe ich mir oft etwas mitgebracht.
    Mittlerweile wissen es die meisten und ich habe das Gefühl, dass allgemein nicht mehr so extrem viel Fleisch gegessen wird. Also es ist ein paar Jahre her, dass es für mich nur Brot gab. Meist gibt es dann doch genügend vegetarische Beilagen. Bei Soßen mach ich da aber auch mal ne Ausnahme. Ich sterbe ja nicht, wenn da mal Fleischfasern drin sind.

    Von den Nährstoffen her achte ich nicht groß darauf. Meine Werte passen bis auf die Schwangerschaften. Da brauchte ich mehr Eisen.

  14. Member

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    AW: Fleischkonsum

    Ich bin seit über zehn Jahren Pescetarierin, esse aber wenig Fisch. Am Anfang war es schon manchmal schwierig inklusive dumme Sprüche, aber mittlerweile ist es absolut normal und bei Freunden und Familie wird seit immer darauf Rücksicht genommen. Ich finde, es ist in den letzten Jahren unglaublich viel einfacher geworden - ich brauche die ganzen Ersatzprodukte eigentlich nicht, aber mittlerweile sind sie bei uns fester Bestandteil des Einkaufs, weil mein Freund sie auch gern isst und sein Fleischkonsum dadurch noch weiter gesunken ist. Und ich finds super, wenn er mir aus vegetarischem Hack zb selbst auch ein Burgerpatty für den Grill macht.
    In letzter Zeit hab ich manchmal schon wieder Lust auf Fleisch, ekel mich aber gleichzeitig davor. Deshalb war es echt mega, als letztens eine Freundin mit veganer Teewurst ankam und Kindheitserinnerungen wach wurden.

  15. Newbie

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    AW: Fleischkonsum

    Ich lebe eigentlich seit fast 20 Jahren vegetarisch, mittlerweile auch zu 70-80 % vegan.

    Einladungen spielen, pandemiebedingt, bei mir zur Zeit überhaupt keine Rolle. Ansonsten wissen mein Umfeld und meine Familie Bescheid und kochen vegetarisch. Das war bislang nie ein Problem.

    Mit Nährstoffen habe ich mich, ehrlich gesagt, wenig beschäftigt, da ich ausgewogen und vielseitig esse, ich supplementiere allerdings B12 sowie D3+K2. Meine Blutwerte sind gut, die lasse ich einmal im Jahr beim Hausarzt checken.

  16. Newbie

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    AW: Fleischkonsum

    Mein Bekanntenkreis ist übrigens auch vegetarisch, meine Verwandtschaft aufgeschlossen. Es ist mir noch nie passiert, dass ich mich nur von Beilagen ernähren musste.

    Ich erinnere mich aber noch, dass wir vor drei Jahren mal mit meinen Eltern bei einem Sterne-Koch waren und vorher angerufen haben, dass ein Vegetarier dabei ist. Man sagte uns, das sei kein Problem und dafür würde dann spontan etwas gefunden werden. Vor Ort sagte man mir dann, sie könnten mir Nudeln mit geschmortem Gemüse machen, das war sehr wtf und eine der wenigen schlechten Erfahrungen, die ich in Restaurants machen musste.

  17. Enthusiast

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    AW: Fleischkonsum

    Wir gehören dann hier wohl zur Minderheit. Fleisch gibt es ca. 3 Mal pro Woche zum Abendessen, Aufschnitt mittags regelmäßig. 1-2 Mal pro Woche Fisch. Wobei wir auch manchmal vegetarische Wochen dabei haben, ohne das explizit so zu planen.

  18. V.I.P.

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    AW: Fleischkonsum

    Ich würde mich noch nicht als Vegetarierin bezeichnen, auch wenn wir außer selten (alle 6 Wochen) Huhn kein Fleisch und Fisch auch nur alle 2 Wochen essen.

    milch trinke ich schon länger nicht mehr, es gibt Soja, aber schon noch Käse und Joghurt.

    bei meiner Familie habe ich noch nie was gesagt, meine Mutter isst selbst auch nicht gerne Fleisch und wenn, esse ich das schon noch.

    in Restaurants wähle ich gerne was vegetarisches oder veganen, auch um die Nachfrage zu steigern.
    In the end, fiction is the craft of telling truth through lies.

  19. Senior Member

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    AW: Fleischkonsum

    Ich ess immer Fleisch, wenns das zum halben Preis gibt. Also manchmal 2xpro Woche, aber auch mal mehrere Wochen keins. 1-2x jährlich bestellen wir außerdem eine größere Menge bei unserer Abokiste mit.
    Wir verbrauchen ziemlich viele Milchprodukte, ich komm da auch einfach nicht von weg (Milch, Quark, Käse).
    Essen geh ich eigentlich nie, falls es doch mal vorkommt (zB beruflich), esse ich immer vegetarisch, bei nem guten Biorestaurant würde ich aber wohl eine Ausnahme machen.
    Bei einer Einladung würde ich nix sagen, meine Freunde sind da zum Glück auch unkompliziert. Finde so tausend Sonderwünsche immer etwas nervig
    Meine Familie sehen wir sowieso nur 1x jährlich etwa, da dürfen sich die Kinder immer ein Essen wünschen.

  20. Member

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    AW: Fleischkonsum

    ich finde das schwer zu sagen bei mir, weil ich nie fleisch "einfach so" kaufe. ich mache ab und zu eine hackfleischsoße, da kaufe ich dann hackfleisch, aber sonst kaufe ich kein fleisch zum rausbraten oder so. dafür dann halt mal aufschnitt, aber so eine packung hält meist 2 wochen bei mir. butter hält auch 4-6 wochen bei mir, weil ich wenig davon benutze. die kondensmilch im kaffee ist kuhmilch, da finde ich partout keinen ersatz, der mir schmeckt, aber für porridge oder müsli benutze ich irgendwas pflanzliches, meist mandelmilch.

    was ich wirklich in massen esse sind eier, weil ich jeden morgen rührei esse. die sind immerhin bioeier aus freilandhaltung aus der region. :') ich merke da aber auch einen sehr großen positiven effekt auf meinen körper und dadurch wiederum auf meine psyche, also habe ich damit meinen frieden geschlossen.

    beim weggehen esse ich ganz normal sachen mit fleisch, wenn ich gerade bock auf ein bestimmtes gericht habe. ich bin ein großer schnitzelfan.
    das macht mich traurig und wütend und hungrig.

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