Antworten
Seite 1 von 6 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 120
  1. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Was für Kleinigkeiten liebt ihr beim Essen, was mögt ihr gar nicht? Worauf achtet ihr, wenn ihr für andere kocht & was erwartet ihr, wenn ihr eingeladen werdet? Geht ihr gerne ausgefallen/ hochpreisig essen? Sind Essen im Freundeskreis überhaupt ein Ding oder eher nicht? Wie sieht das dann aus vom Ablauf etc.?

    Ich meine jetzt tatsächlcih eher Sachen ums Essen herum, also zb. kann ich es nicht leiden, wenn jemand ein Dessert anrichtet und als Deko ein Besteckteil auf den Teller legt, dann Kakao/Puderzucker drüberstäubt und es dann wieder wegnimmt. Mich schüttelt es da richtig.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  2. Fresher

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Ich mag es nicht, wenn der Salat auf einem extra Teller ist. Ich will alles auf einem Teller.

  3. Enthusiast

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Haha, und ich hole mir immer einen extra Teller, weil ich es hasse, wenn sich das Hauptgericht mit der Salatsoße vermischt :') Esse das auch niemals gleichzeitig auf einer Gabel. Ansonsten bin ich beim Drumherum ums Essen in meiner Wahrnehmung eigentlich ganz pflegeleicht

    Aber bei deinem Puderzucker-Beispiel musste ich auch schlucken, das würde mich auch fuchsig machen. Hatte das aber zum Glück noch nie
    Formerly known as Katzenschmuser

  4. Member

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Also das mit der Kuchengabel... kann man machen, muss man nicht Man hätte jetzt ein Herz oder irgendeine schöne Form nehmen können. So hab ich in erster Linie Bedenken, dass der Puderzucker auf der Kuchengabel klebt und dann so schön an meinen Fingern pappt bis ich entnervt die Toilette aufsuche um mir die Hände zu waschen

    Ich würde mich als relativ pingelig bezeichnen, Kind der Gastronomie , nicht bei Freunden, aber im Restaurant. Es geht für mich gar nicht, wenn beim abräumen die Teller gestappelt werden und das Besteck gehäuft. Oder wenn die Gläser oben angefasst werden, wo der Gast trinkt. Nein, nein, nein Aber das alles nur außer Haus! Freunde können ihre Gläser anfassen, wie sie das wollen.

    Wenn Freunde zum Essen kommen, wird schon das volle Programm gefahren. Keine schnörkelige Tischdeko, aber schon so Tischläufer, Kerzen, Wasser in die Karaffe umfüllen und so Sachen. Außerdem gibt es immer drei Gänge und zum Start ein Aperitif, sobald die Gäste eintreffen.

  5. Addict

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Ich finde Puderzucker eh nervig, warum muss man noch extra Zucker über etwas kippen, das sowieso schon süß ist?

    Ansonsten stört es mich, wenn das Besteck falschrum hingelegt wird.
    "Mei Klubhaus isch bym."


    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

  6. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Zitat Zitat von NeroDAvola Beitrag anzeigen
    Also das mit der Kuchengabel... kann man machen, muss man nicht Man hätte jetzt ein Herz oder irgendeine schöne Form nehmen können. So hab ich in erster Linie Bedenken, dass der Puderzucker auf der Kuchengabel klebt und dann so schön an meinen Fingern pappt bis ich entnervt die Toilette aufsuche um mir die Hände zu waschen
    Nene, man nimmt da irgendein Besteck, welches anschließend wieder weggenommen wird. Die Kuchengabel, von der dann gegessen wird, wird nicht bestreut.

    Zitat Zitat von Graf_Zahl Beitrag anzeigen
    Ich finde Puderzucker eh nervig, warum muss man noch extra Zucker über etwas kippen, das sowieso schon süß ist?

    Ansonsten stört es mich, wenn das Besteck falschrum hingelegt wird.
    Naja, zur Deko. Meist wird dann ja nur der Teller bestreut. Bei manchen Sachen macht es schon Sinn, zB. wenn man einen (ungesüßten) Fruchtspiegel hat, aber die Möglichkeit bieten will, dass man etwas Süße dazunimmt. etc.

    Zitat Zitat von NeroDAvola Beitrag anzeigen
    Wenn Freunde zum Essen kommen, wird schon das volle Programm gefahren. Keine schnörkelige Tischdeko, aber schon so Tischläufer, Kerzen, Wasser in die Karaffe umfüllen und so Sachen. Außerdem gibt es immer drei Gänge und zum Start ein Aperitif, sobald die Gäste eintreffen.
    Wie oft machst du das? (Außeralb von Corona, ist schon klar) Und wie viel Vorbereitungszeit brauchst du dafür?
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  7. Addict

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    grad ist das ja alles nicht so aktuell leider, aber auch sonst spielt zum essen einladen nicht so eine große rolle im freundeskreis.

    ich habe genau eine freundin, die das gern und regelmäßig macht. sie fährt dann schon auf, aber auch keine super komplizierten sachen, sondern was sich halt nebenbei selbst kocht, aber dafür hochwertige zutaten.
    generell mag ich so "küchenstress" auch nicht, wenn ich eingeladen bin. die gastgeber sollen sich mit mir beschäftigen, anstatt hektisch in der küche zu rumoren. (ja, das hört sich nett an...)

    wenn mein mann und ich einladen, dann eher zu charcuterie- und käseboard - und gutem alkohol.

    ansonsten wird / wurde halt essen gegangen, aber auch eher bodenständig, italienisch, koreanisch, russisch... so richtige pet peeves habe ich daher nicht.
    ach doch: in einem richtig noblen restaurant hätte ich arge probleme mit allem was als "schäumchen" deklariert wird - da ekele ich mich schon vor den bildern.
    ansonsten finde ich einen gruß aus der küche aber richtig gut. nur bin ich halt wirklich seltenst in solchen gefilden unterwegs.

    hochwertiges, oder zumindest hübsches , geschirr, besteck und gläser sind mir noch wichtig. aus so ikea pokal gläsern würde ich nur noch ungern trinken...*snob*

  8. Enthusiast

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Mich stört es, wenn ich um 8 zum Essen eingeladen werde und dann wenn ich um die Uhrzeit komme noch gar nicht angefangen wurde mit kochen. Ich koche auch gerne mit Freunden gemeinsam, aber das kann man ja vorher ausmachen. Ich habe es in letzter Zeit öfter erlebt, dass ich dann noch fast 2 Stunden warten musste mit dem Essen, weil erst nach meiner Ankunft überhaupt erst gemütlich angefangen wurde, Gemüse zu schneiden (aber mit der Ansage, ich müsse/solle nicht helfen). Dafür bin ich zu hungrig!

  9. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Zitat Zitat von meh Beitrag anzeigen
    sie fährt dann schon auf, aber auch keine super komplizierten sachen, sondern was sich halt nebenbei selbst kocht, aber dafür hochwertige zutaten.
    Hast du ein Beispiel? Ich habe immer den Eindruck, Leute empfinden sehr unterschiedliche Dinge als "kompliziert".

    jadore, puh, das finde ich auch schwierig...
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  10. Get a life!

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    ich liebe essengehen. ich bin vor corona mit einer freundin fast wöchentlich essen gegangen (und meine kolleg*innen waren immer sehr beeindruckt, dass ich immer alle neuen restaurants/cafes hier kenne). ich vermisse das extrem, aber nutze auch fleißig aus, dass viele restaurants jetzt hier to go machen, die es vorher nicht gemacht haben. ich kenne essengehen aber auch von zu hause. früher sind wir sonntags immer auf "essenswanderung" gegangen, was hieß, dass wir erst ein museum oder eine ausstellung besuchen und dann hinter mein vater herwanderten, der sich mal wieder ein neues restaurant in berlin rausgesucht hatte, aber keiner wusste, welches und wo (ja, wir waren oft mal verwirrt und sind meckernd hinterhergelaufen, restaurant war aber ne gute motivation). meine eltern gehen gern auch hochpreisig essen (öfter mal 1-sterne-restaurants, auch schon mal ein 2-sterne restaurant, 3 sterne haben sie noch nicht geschafft ), sind da aber sehr unprätentiös, weil sie auch in die imbissbude um die ecke gehen, wenn es da gutes essen gibt. mittlerweile will mein vater selbst im urlaub mit selbstverpflegung zum frühstück essen gehen dabei sind sie auch sehr vielseitig. gibt eigentlich nix, was sie nicht ausprobieren würden. jetzt, wo sie beide in rente sind, wollte meine mutter wieder das sonntags-programm einführen, aber geht ja nicht und das tut mir irgendwie leid für sie (also sie gehen aktuell überhaupt nicht in die stadt, weil sie sich sehr isolieren). hoffe, dass sie bald wieder berlins restaurants tatkräftig unterstützen können

    sonst hab ich wenig, was mich stört. was ich tatsächlich auch schrecklich fänd, wär das hier beschriebene szenario, irgendwo zu ner bestimmten uhrzeit eingeladen worden zu sein und dann aber noch 2h aufs essen warten zu müssen.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  11. Addict

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Schnelmi, das hört sich ja schön an

  12. Addict

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Hast du ein Beispiel? Ich habe immer den Eindruck, Leute empfinden sehr unterschiedliche Dinge als "kompliziert".
    als unkompliziert empfinde ich alles, was sich gut vorbereiten lässt, daher kaum arbeitsaufwand, wenn die gäste da sind, und / oder was man in den ofen schmeisst, und sich dann von selbst kocht.
    ein gericht in der art: Sheetpan Salmon and Potatoes With Veggies | Olive & Mango
    sowas würde ich machen, "müsste" ich einladen.

    bei der freundin gab es z.b. letztes mal einen fancy salat (feigen, ziegenkäse...) und frische pasta mit rinderfiletspitzen, als nachtisch dann beerencrumble, der schon fertig war, und nur nochmal kurz in den ofen musste.

  13. Addict

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    oh, ich hab noch ein restaurant pet peeve, betrifft nobel- und hipsterlokale gleichermaßen:
    diese unart anstatt das gericht auf der karte kurz zu beschreiben, einfach nur einzelne fancy zutaten hinzurotzen, und ich kann dann selbst überlegen, was das genau sein wird.
    also sowas in der art:
    reh / pastinake / sesam / mandel / birne


    ich finde das so doof, dass ich das restaurant für einen besuch ausschließe, wenn ich die karte vorher online angucken kann.

  14. Member

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Zitat Zitat von meh Beitrag anzeigen
    diese unart anstatt das gericht auf der karte kurz zu beschreiben, einfach nur einzelne fancy zutaten hinzurotzen, und ich kann dann selbst überlegen, was das genau sein wird.
    also sowas in der art:
    reh / pastinake / sesam / mandel / birne


    JA!!! Ich HASSE das.

  15. Addict

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen


    Naja, zur Deko. Meist wird dann ja nur der Teller bestreut. Bei manchen Sachen macht es schon Sinn, zB. wenn man einen (ungesüßten) Fruchtspiegel hat, aber die Möglichkeit bieten will, dass man etwas Süße dazunimmt. etc.
    Ach, dass das Deko sein soll, darauf wäre ich ja nie gekommen.
    Ich finde halt, das alles auf dem Teller essbar, und mehr noch, genießbar sein sollte. Wenn mir die Puderzuckerdeko mein Essen zu süß macht oder ich beim Essen aufpassen muss, um die Deko herum zu essen, damit es mir nicht zu süß wird, ist das für mich halt keine gelungene Deko. (Man stelle sich mal vor, jemand würde solche Dekokunstwerke bei herzhaften Gerichten mit Salz kreieren.)
    Wenn der Puderzucker auf dem Essen ist und das Essen damit dann die optimale Süße hat, ist das natürlich was anderes - wobei es mir eigentlich auch dann in den meisten Fällen lieber wäre, wenn der Zucker schon in die Masse eingearbeitet wäre.
    "Mei Klubhaus isch bym."


    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

  16. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Zitat Zitat von jadore Beitrag anzeigen
    Mich stört es, wenn ich um 8 zum Essen eingeladen werde und dann wenn ich um die Uhrzeit komme noch gar nicht angefangen wurde mit kochen. Ich koche auch gerne mit Freunden gemeinsam, aber das kann man ja vorher ausmachen. Ich habe es in letzter Zeit öfter erlebt, dass ich dann noch fast 2 Stunden warten musste mit dem Essen, weil erst nach meiner Ankunft überhaupt erst gemütlich angefangen wurde, Gemüse zu schneiden (aber mit der Ansage, ich müsse/solle nicht helfen). Dafür bin ich zu hungrig!
    Ohja.
    Oder wenn man zum Grillen eingeladen ist und der Grill noch nicht mal an ist. Ich bin da leider sehr ungeduldig.

  17. Member

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Zitat Zitat von Lesen Beitrag anzeigen
    Ohja.
    Oder wenn man zum Grillen eingeladen ist und der Grill noch nicht mal an ist. Ich bin da leider sehr ungeduldig.
    Ok das mit dem grillen finde ich sehr ungewöhnlich, weil für mich das Grillen und der Grillvorgang irgendwie dazugehört, und es meist dann noch Drinks vorher gibt, oder Snacks oder man macht noch gemeinsam einen Salat etc, und der Grill dann einfach angemacht wird sobald alle da sind. Fände es total komisch zum Grillen irgendwo aufzuschlagen wenn quasi schon alles fertig ist und man nur noch zusammen isst.

  18. Senior Member

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    ich hasse grillen
    .
    stop making stupid people famous.

  19. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    Bei uns wird viel, gerne und oft gegessen. Das haben die unterschiedlichen Freundeskreise tatsächlich alle gemeinsam Wobei wir für gewöhnlich essen gehen (jetzt gerade halt nicht), zuhause gekocht für mehrere wird tendenziell eher selten. Dafür wird im Sommer viel gegrillt.

    Beim Essen gehen sehr selten hochpreisig, da stimmt für mich (!) meist der Mehrwert nicht, für das Geld geh ich dann lieber 3 x beim Lieblingsitaliener eine ordinäre Käsepizza essen als einmal ein fancy Menü aufgetischt zu bekommen, von dem ich dann meistens nicht mal satt werde :klischee:

    Und generell bin ich sehr pflegeleicht, um nicht zu sagen: stumpf, merke ich beim lesen gerade. ich störe mich kein bisschen an Ikeagläsern und esse auch aus Styroporschalen vom Lieferdienst, das berührt mich irgendwie alles gar nicht. Noch zwei Stunden aufs Essen warten nervt mich nur, wenn ich in der Zeit alleine irgendwo warten muss, wenn ich mit in der Küche rumlungern darf oder im Garten in der Sonne liegen kann, während der Grill sich wärmt, bin ich komplett zufrieden.

    Was mich total freut und was ich als Gastgeber auch wichtig finde, ist, irgendwas im Haus zu haben, was der Gast ganz besonders mag. Hier steht beispielsweise immer eine Flasche Bitter Lemon (die ich selbst nie anrühren würde) für eine bestimmte Freundin rum, Früchtetee für einen anderen Freund und mir geht das Herz auf, wenn für mich ein Kaffee oder Gummibärchen organisiert werden, obwohl das im entsprechenden Haushalt nicht üblich ist. Alles andere ist verhandelbar, Hauptsache es wird gegessen
    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!

  20. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Esskultur, Vorlieben und Abneigungen

    was ich bei restaurants, zumindest in deutschland, wo das nicht üblich ist, überhaupt nicht leiden kann ist, wenn man den tisch nur für eine bestimmte, meist nicht so lange, zeitspanne reservieren kann. v.a. wenn es dann noch ein eher hochpreisiges restaurant, das bei den meisten eher unter "sich mal was gönnen" fallen würde, ist. solche läden kommen für mich grundsätzlich nicht mehr in frage. ebenso ein bestimmtes restaurant hier in der stadt, in dem ich mit ein paar freund:innen mal abgewiesen wurde, weil wir, außerhalb irgendwelcher stoßzeiten und ohne dass das lokal ansatzweise voll gewesen wäre, nur ein paar getränke zu uns nehmen, aber nichts zu essen bestellen wollten. ein paar jahre später wollte ich es dort nochmal mit einer freundin probieren (diesmal sogar mit essen) und wir wurden an das äußerste ende eines großen, breiten und schon weitgehend mit anderen leuten besetzten tisches gesetzt und saßen dadurch auch noch so, dass wir uns kaum hätten unterhalten können. an den kleinen, freien, nicht anderweitig reservierten (wir haben nachgefragt) zwei personen tisch durften wir uns nicht setzen. wir sind dann gegangen.

    toll finde ich es, wenn spontan und ohne viel gewese auf wünsche eingegangen wird oder z.b. vorschläge abseits der karte gemacht werden. und wenn man merkt, dass eine gewisse leidenschaft hinter der sache steckt und es nicht nur ein reines business für inhaber:in und personal ist.

    ich bin, vor corona, sehr gerne essen gegangen und vermisse das schon sehr. ob günstig oder etwas gehobener ist mir egal, solang das preis-leistungs-verhältnis für mich stimmt. für richtig hochpreisig fehlt mir halt das geld, aber ab und an gönne ich mir schon mal einen für meine verhältnisse eher hochpreisigen abend. neue und ausgefallenere sachen probiere ich sehr gerne aus, schätze aber auch gut gemachtes bodenständiges und liebe meine stammlokale. hoffentlich überleben die die pandemie :/

    im privaten bereich ist es mir wichtig, dass an die eigenheiten der gäste gedacht wird. wenn ich eine freundin einlade, die keinen alkohol trinkt, besorge ich z.b. vorher eine kleine auswahl an etwas besondereren säften und/oder limonaden statt ihr nur den orangensaft, der eh im kühlschrank steht, anzubieten. bei den meisten freund:innen kenne ich die vorlieben und abneigungen, im zweifel frage ich vorher aber nochmal nach. generell ist es mir, ob als gastgeberin oder als gast, wichtiger, dass man merkt, dass sich der:die gastgeber:in mühe gegeben hat um es allen nett zu machen als dass alles komplett perfekt ist. nette details, etwa schön angerichtetes essen, stimmig wirkendes geschirr, gläser und besteck, sind ein plus, das mir positiv auffällt und auf das ich als gastgeberin auch achte, aber es schmälert den spaß an einem netten abend auch nicht, wenn das nicht vorhanden ist. ein aperitif zum erst mal ankommen finde ich charmant und würde mir definitiv positiv in erinnerung bleiben.

    was ich sowohl im restaurant als auch im privaten bereich blöd finde, ist wenn beim auftischen des essens nicht schon salz, pfeffer und etwaig gängige andere (nach)würzutensilien auf dem tisch stehen oder zumindest beim auftischen dazu gereicht werden.
    Geändert von Chisa (21.04.2021 um 15:13 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •