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  1. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Hi, ich häng' mich dann auch mal an diesen mega-langen "Alt"-Thread dran. Ich bin ebenfalls eine untypische Zweit-Pharmastudentin, Ü-50, inzwischen im 7. Semester. Da ich beruflich früher was ganz anderes, auf jeden Fall nichts Naturwissenschaftliches gemacht habe, waren das sozusagen die allerbesten Voraussetzungen für ein Pharmastudium, aber wie heißt es so schön: wo ein Wille ist....! Ich hab' mich jedenfalls durchgebissen, auch wenn das Grundstudium etwas länger gedauert hat. Ich habe das erste Semester quasi auf 2 verteilt, weil ich schon mit allg. Chemie und Anorganik hinreichend beschäftigt war, als dass ich Tox noch gepackt hätte, die Unmengen an Reaktionsgleichungen, die mir einfach nichts gesagt haben, von Redox ganz zu Schweigen, das hat mich doch so überfordert, dass ich gar nicht erst die Antrittsklausur mitgeschrieben habe. Und im 3. Semester mit der Organik hat sich das Spiel wiederholt, wie ich das Praktikum mit seinen Kolloqs überstanden habe, weiß ich bis heute nicht. Die Abschlussklausur mit den 80 Namenreaktionen war dann aber einfach zuviel, zumal mir klar war, dass ich die OC fürs Hauptstudium auf jeden Fall brauche, also habe ich die Klausur geschoben. Nachdem ich die dann aber auch in der Tasche hatte, war ich mir eigentlich sicher, dass ich den Rest des Studiums auch noch schaffen werde. Das 1. Stex klappte dann auch auf Anhieb, wenn auch nicht besonders gut, aber ausgehend von meiner Startposition war ich sehr zufrieden. Und jetzt gehts schon hoppla hopp Richtung 2. Stex, geht dann so dermaßen fix, auch wenn man sich das am Anfang kaum vorstellen kann. @Yuccasun: Darf ich fragen wo du studierst? Ich bin in Frankfurt.

  2. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Respekt!
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  3. Ureinwohnerin Avatar von kilauea
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Respekt!
    Aber hallo!

    Willkommen im Thread, Kartoffelhexe!
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  4. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Wie schön, dass sich hier noch jemand gefunden hat! Respekt, Kartoffelhexe, dass du das so durchgezogen hast. Da hast du es ja nun wirklich fast geschafft.
    Mir ging es im 1. Semester ganz ähnlich. Wobei ich es im Nachhinein gar nicht so schlecht fand, direkt zu trocknen, einfach um wieder ins Lernen reinzukommen und die Grundlagen aufzuholen. Bis auf Physik (das habe ich im 1. Semester nicht gemacht) habe ich alles bestanden und kann mich nun dieses Semester auf die Qualitative Analytik konzentrieren. Am Montag steht die Eingangsklausur wieder an und langsam kriege ich Panik. Obwohl ich dieses Mal gefühlt 90% mehr verstehe, als letztes Semester. Aber es ist halt trotzdem viel Stoff und die Lernzeit mit 2 kleinen Kindern nicht üppig. Ich hoffe, es klappt dieses Mal. Es muss einfach.

    P.S.: Ich bin auch in Frankfurt. 😉
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  5. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Hi Yuccasun, also dann wünsche ich Dir jetzt erst mal ganz viel Erfolg für die Eingangsklausur morgen, das wird bestimmt!! Und dann winkt ja auch schon das Labor mit dem berühmt berüchtigten Ionenlotto, das aber soweit ich mich erinnere, tatsächlich jeder geschafft hat, also keine Panik. Im Übrigen hast Du meinen vollen Respekt, mit 2 kleinen Kindern sich auf solche Klausuren vorzubereiten, das nenne ich Höchstleistung! Meine 3 sind inzwischen fast erwachsen, trotzdem ist natürlich immer was links und rechts, was einen vom Lernen ablenkt, anders als früher im Erststudium, die damalige Ungebundenheit fehlt jetzt. Aber dafür zehrt man von den vielen Lebenserfahrungen und auch vom Lernen im Erststudium, das gleicht das im Prinzip wieder aus, so empfinde ich es jedenfalls. Wie bereitest Du Dich auf die Klausuren vor? Lernst Du mit Kommilitonen? Ich habe wirklich das Glück, mit ein paar wenigen Kommilitonen regelmäßig auf die verschiedenen Prüfungen und Kolloqs zu lernen, das macht es mir viel leichter, als wenn ich da alleine vor mich hin brüten müsste. Aber jetzt sind erst mal die Daumen für morgen gedrückt, toi toi toi!

  6. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Na, wie ist es gelaufen?

  7. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Ich hab tatsächlich bestanden!!! Ich hab keine Ahnung wie (in Tox hat es gerade so gereicht), die Klausur war nämlich echt schwer. Durchfallquote: 70%! Die Warterei auf die Ergebnisse gestern Abend war hart. Auch wenn ich unterschwellig ein ganz gutes Gefühl hatte, dass es gereicht haben könnte. Und dann ist mir erstmal eine Tonne vom Herzen gefallen. Jetzt geht es dann also weiter ins Labor. Hast du dich darauf irgendwie vorbereitet? Ich bin ja total planlos und habe irgendwie auch ziemlich Respekt davor.

    Ich melde mich die Tage nochmal ausführlicher. Bin gerade auf dem Weg zur Uni.
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  8. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Welche Literatur wird euch für das Ionenlotto empfohlen? Wir hatten den Jander/Blasius
    https://www.amazon.de/Blasius-Lehrbu.../dp/3777613886

    *werbestranger*
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  9. Ureinwohnerin Avatar von kilauea
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Welche Literatur wird euch für das Ionenlotto empfohlen? Wir hatten den Jander/Blasius
    https://www.amazon.de/Blasius-Lehrbu.../dp/3777613886

    *werbestranger*
    Der wurde bei uns auch empfohlen und ich fand ihn furchtbar und hab ihn immer nur ausgeliehen oder in der Bib benutzt.

    Herzlichen Glückwunsch, yucca! Labor war bei uns learning by doing, imho kann man sich da gar nicht groß drauf vorbereiten. Also auf die praktische Arbeit. Hol dir nur ne bequeme Schutzbrille, du wirst viel Zeit mit ihr verbringen.

    Hach, ich freu mich, dass sich hier wieder mal was tut und find's spannend, das so mitzuverfolgen.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  10. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Danke, kilauea!

    Wir arbeiten mit dem Werner. Den hatte ich auch für die Klausurvorbereitung und finde ihn ganz gut.

    Ich find's ja auch total spannend! Ich habe hier während meiner Entscheidungsfindung fürs Studium immer mal wieder herumgelesen und jetzt stecke ich auf einmal selber mittendrin. Witzigerweise macht das Ionenlotto bei uns immer noch derselbe Dozent wie damals bei einigen Usern, die hier geschrieben haben. 😉
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  11. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    @Yuccasun: Erstmal herzlichen Glückwunsch, damit ist der Einstieg geschafft! ich weiß noch gut, wie es mir damals ging, ich dachte wirklich, wenn es in jedem Semester so stressig schon am Anfang zugeht, dann komme ich nicht weit....Aber: man wächst an seinen Aufgaben! Und jetzt geniesse diesen Erfolg, freu dich auf noch mal 2 relativ entspannte Wochen und dass du die Nachklausur nächste Woche nicht schreiben musst!! Was die Literatur angeht: wir hatten für die Klausur erst mal nur die Skripte. Und Tox war mir ehrlich gesagt ein Buch mit 7 Siegeln, wie stellt man diese Gleichungen auf, woher weiß man, wieviel Atome da in den Verbindungen so zusammenkommen, Redox-Gleichungen hab ich eh nur bedingt verstanden und das sture Auswendiglernen von Reaktionsgleichungen kam mir vor wie ein Fass ohne Boden, weil ich ja nix kapiert habe. Ich wollte das strukturiert angehen und musste frustriert feststellen, dass es da eben keine Struktur gibt, man echt alles stumpf auswendig lernen muss. Dagegen war Stöch fast eine intellektuelle Herausforderung...! Im Praktikum haben wir dann mit dem Werner gearbeitet und noch so einem Arbeitsbuch im Ringbuchformat, der Name ist mir gerade entfallen. Das hat ganz gut geklappt. Ansonsten kann ich Kilauea nur zustimmen, wenn man noch nie vorher im Labor stand, so wie ich, dann geht es schlicht mit Learning-by-doing. Und ich hatte wirklich Respekt, immer die Worte des Dozenten im Ohr: Schaltet euer Hirn ein bei dem, was ihr da tut, damit nicht was passiert. Tja, ist ja schön und gut, aber wenn man gar nicht weiß, was man da tut und worauf man tunlichst achten soll, weil Handlung X Folge Y auslösen kann, dann hilft die Ermahnung reichlich wenig. Wobei das ja in Quali noch Pille Palle ist, in OC ist das noch mal eine andere Herausforderung und auch das hab ich tatsächlich unbeschadet überlebt. Also: Keine Bange, das wird! Ich hätte niemals gedacht, dass ich das jemals sagen würde, weil ich das Grundstudium insgesamt eher doof fand, aber ich wäre im Moment tatsächlich lieber im Quali Labor als in diesem grauenvollen AFL Praktikum jetzt im 7. Das ist einfach nur ätzend und interessiert mich Null Komma Null. Das ganze Semester besteht bis zu den Abschlusskolloqs im August nur aus Alf, furchtbar! Wird bei Euch aber besser, weil neue junge Professorin und sie ist dabei alles umzustrukturieren. Wenn ich nicht kurz vorm Ende wäre, ich weiß nicht, da frag ich mich schon, was um Himmels willen mich eigentlich reitet, mir sowas anzutun. So, jetzt hab ich genug geheult, wünsche dir noch eine schöne Zeit. Und ich habe großen Respekt davor, wie du das mit 2 kleinen Kindern schafft. Lernst du nachts??

  12. Ureinwohnerin Avatar von kilauea
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    In AFL war das beste bei uns, dass wir mal Nüsse mit Schokolade überziehen durften. <3
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  13. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Vielen Dank, Kartoffelhexe! Mir ging es im 1. Semester exakt genauso. Ich hatte vorher mal ein bisschen im Mortimer rumgelesen, um nicht vollkommen planlos zu sein und nach den ersten AC-Seminaren dachte ich noch, ich komme ganz gut mit. Dann kam das Redox-Seminar und ich habe völlig den Faden verloren. Ich hatte davor noch nie von Oxidationszahlen gehört, geschweige denn, wie man sie bestimmt. Und Tox hat mir dann natürlich den Rest gegeben. Das war dieses Semester mit dem Vorwissen ganz anders. Da habe ich wirklich verstanden, wovon er da vorne redet und mir auch nicht jede Reaktionsgleichung 1 zu 1 gemerkt, sondern was da passiert und mir den Rest dann quasi "errechnet". Letztes Semester bin ich schon fast daran gescheitert, mir überhaupt die Formeln der Ionen zu merken.

    Ich bin wirklich schon gespannt aufs Labor. Irgendwie beruhigt es mich ja, dass man auch ohne Vorwissen klarzukommen scheint. Das haben mir die Kommilitonen aus dem letzten Semester auch berichtet. Von daher lasse ich das dann wohl einfach mal auf mich zukommen. Dieses Ringbuch, von dem du erzählt hast, kenne ich auch. Ich muss mal schauen, ob es davon noch ein Exemplar in der Bib gibt.

    Ja, das Lernen mit Kindern ist natürlich so eine Sache. Ich merke schon immer wieder, dass ich deutlich weniger Zeit zum Lernen habe als meine Kommilitonen. Das war, glaube ich, auch mit ein Punkt, warum ich letztes Semester an der Eingangsklausur gescheitert bin. Jetzt hatte ich schon in den Semesterferien angefangen zu lernen (wenn auch deutlich weniger geschafft als geplant) und hatte auch tagsüber ein wenig Zeit, weil ich außer Physik sonst ja keine Vorlesungen mehr besuchen muss. Abends setze ich mich in Klausurphasen auch immer noch einmal hin, allerdings nie länger als bis 22 Uhr, weil ich mich dann nicht mehr konzentrieren kann. Meine Nächte sind leider noch häufig durch aufwachende Kinder unterbrochen, so dass ich meist früh ins Bett gehe. Am Wochenende habe ich auch immer tagsüber mal ein paar Stunden gelernt, da hat mein Mann was mit den Kindern unternommen. Wobei ich diese Zeiten versuche zu begrenzen, weil ich am Wochenende natürlich auch so viel Zeit wie möglich mit den Kindern verbringen will. Es ist schon irgendwie ein Spagat, aber ich muss sagen, dass ich mich deutlich weniger gestresst fühle, als zu den Zeiten als ich mit einem Kind in Teilzeit gearbeitet habe. Im Studium ist man trotz allem flexibler, was die Lernzeiten angeht, und die Motivation ist auch eine ganz andere. Das wird sicher auch noch anders werden, wenn ich mal ein komplettes Semester mitmache, aber ich denke, das werde ich auch irgendwie hinkriegen. Mein Mann unterstützt mich da sehr, sonst wäre das natürlich schwierig.

    Hm, das klingt ja nicht so toll, was du von AFL erzählst. Ich dachte ja immer, das wäre total nett, weil es mal ein bisschen mehr mit dem eigentlichen Beruf zu tun hat als andere Veranstaltungen. Aus dem 2. Semester habe ich bisher auch nichts so Tolles darüber gehört. Aber das geht ja auch rum und dann bist du ja quasi schon auf der Zielgeraden. Weißt du schon, wo du dein PJ machen willst/wirst? Ich muss mich jetzt mal dringend um einen Famulaturplatz kümmern. In den letzten Ferien hatte ich nichts gemacht, was angesichts dauerkranker Kinder auch kein Fehler war.

    kilauea, das klingt lecker!
    Wenn du je mein Leben brauchst, so komm und nimm es.

  14. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Ach Mist, meine ganze Antwort ist weg weil ich einen Moment unkonzentriert war , also noch mal von vorne!
    Ja, Yuccasun, das Praktikum im 1. und alles andere ist sind machbar, definitiv! Wusste ich spätestens nach der bestandenen OC Klausur im 3., immerhin hatte ich von alledem noch nie zuvor in meinem Leben etwas gehört. Und ja, es gehört auch Glück dazu, hatte ich in Stereo/Nomeklatur auch im 3., ich glaube, für diese Klausur hätte ich noch 100 Jahre lernen können und es wäre jedes Mal megaknapp geworden. Noch ein Tipp fürs Quali Labor: Finger weg vom Trennungsgang, funktioniert eh nicht und frustriert nur ohne Ende. Mach soviele Nachweise wie möglich mit deiner Urprobe, das ist der sicherste und schnellste Weg. Und wenn du etwas vermutest, das bei den üblichen Nachweisen durch andere Ionen gestört werden könnte, dann versuch die einzugrenzen und überlege, wie du trotzdem einen einigermaßen sicheren Nachweis durchführen kannst. Dafür ist insbesondere dieses Ringbuch unheimlich hilfreich gewesen, weil darin sehr praxisorientiert stand, was mit welcher Methode am sichersten nachgewiesen werden kann. Ich habe den Trennungsgang nicht ein einziges Mal gekocht und es hat trotzdem (oder deswegen) geklappt.
    Im Übrigen lass dich durch mein Rumgeheule wegen AFL nicht irritieren. Ist ja nur mein persönliches Empfinden, vielleicht findest du es ganz toll und dann ist das auch gut so. Ich interessiere mich halt nicht so sehr für das ganze technologische und sehr physiklastige, mein Interesse gilt vorrangig der Pharmakologie und Klinischen Pharmazie, was für dich erst nach dem 1.Stex kommt. Und diese blöde Salbenrührerei geht mir einfach auf die Nerven weil ich das definitiv nie machen werde, jede PTA kann das tausend mal schneller und besser als ich und ist viel billiger. Ich würde gerne mehr Plausibilitätsprüfungen von Verordnungen machen oder meinetwegen auch Prüfungen von Zubereitungen, von mir aus können sie uns ja mal absichtlich verhunzte Zubereitungen vorsetzen, die wir überprüfen sollen, das entspricht doch wenigstens noch dem, was ich später auch tatsächlich mal machen werde. Aber nein, das machen wir nur mal eben so ganz nebenbei, Hauptsache eine Rezeptur gekocht, für die an erst noch mal 3 andere herstellen muss, das ist sowas von öde. Und dann immer in Oberhektik noch diese dämlichen Etiketten schreiben und die Herstellungsprotokolle d muss dann auch noch das Prüfungsergebmis rein mit Mittelwert und Standardabweichung und die Diskussion des Ergebnisses, so ein Schwachsinn, was sagen mir denn die Zahlen, wenn ich keine Vergleiche habe, an denen ich das messen kann. Das ist so ein Gelabere und Rumgeeiere, immer mit Druck, auch fertig zu werden und noch rechtzeitig aufzuräumen, damit der Assistent nicht abgfuckt ist....ich könnte noch ewig weiter nölen, sorry .

    Ich finde es bewundernswert, wie du das Studium und die Klausuren mit den kleinen Kindern auf die Reihe kriegst. Meine 3 sind schon groß und mein Mann ist GsD beruflich dermaßen eingespannt und unterwegs, dass es gar nicht auffällt, wenn es in der Klausurenphase im Haus mal wieder aussieht, als wäre ein Bombe eingeschlagen, weil ich zu nix komme außer zum Lernen. natürlich höre ich von den kids auch immer wieder den Vorwurf, dass ich ja niiiiieeee Zeit für sie hätte, weil ich ja iiiimmmmer am Lernen wäre, und das unerhörterweise mit einer Kommilitonin, di genauso alt ist wie meine kids, für die ich ja viiiiieeeeel mehr Zeit hätte als für sie; kommt halt immer auf die Perspektive an.

    @kilauea: Von den Schoko-Überzügen habe ich was läuten hören, aber soweit sind wir noch nicht, die festen AF kommen erst in 3 Wochen oder so. Heute sind wir mit den halbfesten fertig geworden, nächsten Di steht das erste Zwischenkolloq zum Ende der Station an. Am Mi beginnt die nächste, eine neue, Präklinischen Testung, da sollen wir Zellkulturen anlegen und welche menschlichen Häute präparieren. Hört sich fast wie BC an, mal sehen. Aber ab heute Abend heisst es erst mal: lernen lernen lernen. Und damit schließe ich meinen Roman, schönen Abend allerseits

  15. Stranger
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    AW: Vor dem Studium-Pharmazie

    Hi Yuccasun, wie war der erste Tag im Labor?

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