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  1. Stranger
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    Kindergärten in der DDR mit Bezug auf Durkheim

    Hallo an alle,

    ich schreibe eine Hausarbeit innerhalb eines Seminars (Bachelor Soziale Arbeit) namens "Macht und Sanktionen" mit dem Thema "Erziehung zum sozialistischen Bürger - Anfänge in den Kindergärten der DDR" (grober Titel).
    Ich will beleuchten inwiefern der Staatsapparat seine Macht ausgeübt hat und inwiefern eine Individualität der Kinder sich überhaupt ausbilden konnte.
    Wir haben im Seminar Facoult, Weber, Popitz, etc. behandelt, ich habe mich jetzt für Emile Durkheim entschieden zur "Unterfütterung" meines Themas. Die theoretische Perspektive soll sich wie ein roter Faden durch die Hausarbeit ziehen, wäre also sehr wichtig, dass ich dahinterkomme welche Punkte ich von Durkheim denn gebrauche.
    Mir fehlt aber die Übung und wollte daher fragen, ob es einen Durkheim Experten hier gibt der mir da weiterhelfen kann. Mit welchen Punkte/Theorien von Durkheim kann ich argumentieren, dass es eben sehr schwierig war, Individualität auszubilden und die Erziehung in der DDR sehr vom Kollektivgedanken geprägt war. Ich denke nicht, dass es eine rein mechanische Gesellschaftsordnung war, es jedoch schon viele Anzeichen dafür gab. Allerdings finde ich es schwierig die Theorien in den Kontext der DDR zu übertragen, da Durkheim Ende des 19.Jh. seine meisten Werke verfasst hat, und sich meiner Meinung nach eher auf den Wandel seiner Zeit und einen Idealtypus beschrieben hat. Ich denke eins zu eins kann ich das ganze auf keinen Fall auf die DDR übertragen, wohl eher kritisch beleuchten.
    Ich hoffe mein Anliegen ist einigermaßen klar und jemand antwortet mir [​IMG](Abgabe ist der 31.03.)

    LG

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