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Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. Alter Hase Avatar von ~snow06~
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    Dissertationen und Stipendien

    So, bevor wir zu der Promovierenden-Gruppe kommen, frage ich mal hier. Ich habe mich im Januar als vorläufige Promotionsstudentin eingeschrieben und sitze jetzt an ein paar Texten, die ich übersetze. Wie viel "Vorarbeit" habt ihr geleistet, bevor euer Professor oder eure Professorin euch eine Empfehlung für eine Stiftung geschrieben hat? Ich dachte, das Ganze würde noch dieses Jahr über die Bühne gehen, die Bewerbungen müssen allerdings bei der Stiftung, bei der ich mich bewerben möchte, bis zum 30.4. eingehen. Ich war im Februar bei einem Doktorandenkolloquium und meine Doktormutter sagte, dass ich erst mal Texte übersetzen und ihr zuschicken soll, davon, dass sie mir eine Empfehlung für ein Stipendium schreibt, war keine Rede... (ich habe es allerdings auch nicht angesprochen.) Sie meinte, ich solle ihr erst mal peu à peu die übersetzten Texte zuschicken und dann würden wir weitersehen... Ach so, und vllt noch ergänzend zu der Situation: Die Doktormutter war auch meine Masterarbeitsbetreuerin, also sie kennt mich und weiß, wie ich arbeite. Und ich hatte zu dem Doktorandenkolloquium auch übersetzte Texte mitgebracht. Die Frage ist halt echt quantitativ - wie viele Seiten sollten übersetzt sein, bis sie das Projekt für förderungsgeeignet hält?
    Ich übersetze gerne, klar, sonst würde ich es nicht machen. Aber es macht einen ziemlichen Unterschied, vor allem, weil die Bewerbungsverfahren bei Stiftungen sich ja auch über mehrere Monate ziehen, ob ich das Stipendium ein Jahr eher oder später bekomme. Und es handelt sich bei den Übersetzungen nicht um eine Sprache wie Englisch, wo man sehr viel in kurzer Zeit übersetzen kann, sondern es ist ein ziemliches Puzzeln.
    Geändert von ~snow06~ (12.03.2017 um 09:15 Uhr)
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  2. Addict
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    AW: Dissertationen und Stipendien

    Das ist jetzt offenbar eine sehr fachspezifische Frage? In Natur- und Ingenieurswissenschaften schreiben die Betreuer sicher lieber heute als morgen eine Empfehlung, weil sie damit eben Geld sparen können.
    Süß wie immer.

  3. Alter Hase Avatar von ~snow06~
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    AW: Dissertationen und Stipendien

    Ah, ihr Natur- und Ingenieurwissenschaftler. Das ist tatsächlich eine andere Welt.

    Nein, die Professorin bekommt, denke ich, nichts dafür, dass sie mich betreut. Eben ihr normales Professorengehalt. Ich weiß, dass es an meiner Uni ein Punktesystem für Professoren gibt und dass ihnen welche abgezogen werden, wenn sie gar keine oder sehr wenig Doktoranden haben. Das ist bei ihr aber nicht der Fall, also sie hat genug Doktoranden und wäre auch in keinster Weise gemahnt/ bestraft worden, wenn sie mich nicht genommen hätte.
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