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  1. Fresher
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    Promotion - fragen

    Ich bin seit geraumer Zeit auf Jobsuche und hab vor einiger Zeit eine recht interessante Doktorandenstelle entdeckt und die auch bekommen. Ich hab noch um eine Woche Bedenkzeit gebeten, weil es ja schon ein sehr großes commitment wäre.

    Hab ein paar Fragen an die Doktoranden unter euch
    1) wie kann ich mir den Arbeitstag eines doktoranden vorstellen? Klar, bei Naturwissenschaften kann ich mir vorstellen, dass man relativ viel Zeit im Labor verbringt, um Ergebnisse zu bekommen.
    Wie sieht das aber für Fächer ohne Laborarbeit aus? Vor allem in der Anfangszeit: Sitzt man "rum" und liest paper?

    Ich stelle mir das grade für das erste Jahr so ungefähr vor:
    Monat 1-3: Literaturarbeit (paper lesen, sich in die Materie einarbeiten, forschungslücken finden, die man bearbeiten möchte)
    Monat 4-6: Fragebögen oder ähnliches entwerfen für die interviews / Surveys
    Monat 7-8: Interviews/Surveys durchführen
    Monat 9-12: Ergebnisse auswerten und Schlussfolgerungen ziehen

    2) seid ihr immer total motiviert dabei oder hattet ihr schon mal Phasen, in denen ihr verzweifelt gewesen seid?
    Motivation ist bei mir kein Problem (zumindest noch nicht), ich finde das Thema super interessant
    Einzige Sorge ist, dass ich das nicht schaffen könnte, aber sehe nicht, weshalb es dazu kommen sollte

  2. Addict Avatar von sleepaholik
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    AW: Promotion - fragen

    Meine Antworten werden dir wahrscheinlich nicht sehr helfen, weil ich in einer Geisteswissenschaft promoviere und eine Stelle an der Uni habe. D.h., ich unterrichte nebenbei und mache Sachen für meinen Doktorvater wie Monographien herausgeben, Artikel Korrektur lesen, kopieren, Bücher besorgen, Literaturlisten erstellen, Tagungen organisieren... deswegen gibt es bei mir tatsächlich kaum "Alltag", weil immer mal was dazwischen kommt. Normalerweise versuche ich, 1-2 Stunden morgens was 'für mich' zu machen, sprich Artikel lesen, Notizen verschriftlichen, eigene Sachen Korrektur lesen, und dann für die Uni LV vorbereiten o.ä.

    Ich kenne mich mit Interviews überhaupt nicht aus, deswegen kann ich nicht sagen, ob dein Zeitplan realistisch ist. Für mich wäre er das nicht, weil ich Textarbeit mache und die Literaturrecherche da alleine manchmal einen Monat einnimmt, das Lesen dann nochmal einen, und dann das ganze zusammenfassen. Pro Kapitel (die dann aber auch etwa 50-60 Seiten lang sind) sitze ich schon mind. 3-4 Monate dran.
    Motivationslöcher habe ich alle paar Monate mal. Dann habe ich das Gefühl, dass ich meinen Faden verloren habe, es niemanden interessieren wird, ich den Titel ja eh nicht brauche... solche Sachen. V.a. Versagensängste.

    Kennst du jemanden aus deinem Fachgebiet, den du mal fragen könntest?
    Ich hoffe, dass sich noch andere zu Wort melden
    Was ist es denn genau für eine Stelle?
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  3. Fresher
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    AW: Promotion - fragen

    Danke für deine Antwort ich kenne leider niemanden, der in meinem Fachgebiet promoviert. Mein Freund promoviert, aber in einer NaWi und da verbringt man tatsächlich den größten Teil im Labor. Glaube da wäre Geisteswissenschaften schon näher an mir dran. Deine Antwort hilft mir schon mal weiter. Ich glaube mir fehlen noch die Dimensionen einer Doktorarbeit, wie viel Zeit benötigt man in etwa für welchen Teil. Bzw bei mir wäre das eine kumulative Dissertation (glaube so nennt sich das), dh sie besteht aus 3-4 Artikeln a 30-40 Seiten.

    Meine Stelle wäre eine als wissenschaftliche Mitarbeiterin, ich gebe wohl auch mal ein Seminar pro Semester, aber das geht mehr in die Richtung excel Kurs o.ä. also nichts weltbewegendes.

  4. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Promotion - fragen

    Zitat Zitat von amelita Beitrag anzeigen
    Meine Stelle wäre eine als wissenschaftliche Mitarbeiterin, ich gebe wohl auch mal ein Seminar pro Semester, aber das geht mehr in die Richtung excel Kurs o.ä. also nichts weltbewegendes.
    Meiner Erfahrung nach, ist dies die offizielle Aussage. In der Praxis läuft es eher wie bei sleepaholik, zumindest wenn DktorandIN organisatorisch nahe beim Doktorvater angestellt ist. Wie groß die informelle Vereinnahmung durch den Doktorvater ist, hängt neben dem Charakter des Doktorvaters von dem Machtgefälle zwischen den beiden ab (Ruf des Doktorvaters, Verhältnis Doktoranden zu Stellen, Stellenaussichten mit/ohne Promotion etc. ppp.).
    Sowa kannst du an deinem konkreten Beispiel abschätzen. Kennst du jemanden, der dort arbeitet/gearbeitet hat? Oder seine Masterarbeit dort geschrieben hat?
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  5. Alter Hase Avatar von Ideen aus Beton
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    AW: Promotion - fragen

    was heißt denn du gibst mal einen kurs? ist das eine stelle an einer uni? dann hast du eine entsprechende lehrverpflichtung im vertrag.

    sonst zur promotion: ja, am anfang ist das viel herumsitzen und lesen. gelesenes strukturieren, das forschungsproblem spezifizieren, überlegen, wie du vorgehst und kann ziemlich einsam sein. hoffe, dein zeitplan ist eher idealtypisch gedacht, denn fragebogen entwerfen dauert immer länger und sollte auch eher später erfolgen, da du ja dafür ganz genau wissen musst, was du eigentlich erheben willst.

    am anfang dachte ich auch immer, krass ich werde fürs paper lesen bezahlt, aber es fühlt sich schnell wie arbeit an pretest nicht vergessen, das dauert auch nochmal. ich glaube, wenn man eine eigene erhebung macht, die nicht schon in ein großes projekt eingebunden ist, bei dem dein doktorvater dir genau die aufgabe/fragestellung zuweist, ist es eher realistisch, dass die datenerhebung ende des jahres erfolgt, wenn du in der theorie stärker drin bist. also monat 5-10 wäre dann erstmal ein proposal für die diss schreiben oder irgendwas mal zu papier bringen, evtl. ein erstes, theoretisches paper anfangen.

    wenn es an einem lehrstuhl ist, kann es sein, dass du auch verwaltungsaufgaben übernimmst, sprechstunden betreuen, klausur erstellen/korrigieren etc.
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  6. Addict Avatar von sleepaholik
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    AW: Promotion - fragen

    Gerade, was Ideen am Ende sagt, habe ich am Anfang total unterschätzt - allein der Aufwand, 30 Studierende zu betreuen und am Ende ihre Hausarbeiten zu korrigieren, war bei mir anfangs enorm.
    Je nachdem, wie groß euer Fachbereich ist, musst du dich auch darauf einstellen, in Gremien o.ä. mitzuarbeiten oder bestimmte Posten zu übernehmen. Ich z.B. war unsere Doktorandenvertreterin für zwei Jahre, nebenbei habe ich noch in 2 Berufungskommissionen gesessen, die sehr zeitintensiv waren.
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  7. Alter Hase Avatar von Ideen aus Beton
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    AW: Promotion - fragen

    Ohja und in so Kommissionen bist du dann auch oft das kleinste Licht und darfst dann alle Bewerbungen sichten und nach windigen Kriterien sortieren, die sich dreimal innerhalb der sichtungsphase ändern!

    Generell gilt, dass intrinsische Motivation schon mal gut ist. Besser als promovieren weil man sonst nichts anderes gefunden hat, das ist in den Sozialwissenschaften keine gute Idee. Klar gibt es verzweifelte Phasen, aber da hilft dran bleiben und viel mit anderen sprecheninnen - Kolleg/innen, Betreuer
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  8. Fresher
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    AW: Promotion - fragen

    Ich bins nochmal

    Also ich bin irgendwie in einer Zwickmühle und finde keine Lösung.
    Was würdet ihr tun, wenn ihr das Gefühl habt, dass der betreuende Prof euch nicht so ganz traut bzw. euch den erfolgreichen Abschluss der Promotion nicht zutraut? Würdet ihr die Stelle dennoch annehmen?

    Bei mir ist dies nämlich meiner Meinung nach der Fall (er meinte auch, dass er zwiegespalten sei und der worst case wäre, dass ich die Promotion nicht schaffe). Hab ihn quasi "überredet" mich zu nehmen:/ Ich mag das Thema total, aber irgendwie bin ich mit dem Prof nicht zu 100% im Reinen

  9. Addict Avatar von sleepaholik
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    AW: Promotion - fragen

    Ich würde mich schwer tun mit jemandem zusammenzuarbeiten, der mir die Promotion nicht zutraut. So doof mein Chef manchmal in Betreuungssachen ist, er hegt jedenfalls keinen Zweifel daran, dass ich die Arbeit abschließe, und das tut manchmal in Motivationslöchern ziemlich gut. Hat er das denn konkret so gesagt? Warum würde er dich denn dann nehmen, wenn er dieser Ansicht ist?
    Wie würdest du dich fühlen, wenn tatsächlich der 'worst case' eintritt, würdest du das ganze als Arbeitserfahrung ansehen und abhaken? Und nur, weil eine Stelle ausläuft heißt es ja noch nicht, dass die Promotion vorbei ist. Du könntest, solltest du in der vorgegeben Zeit nicht fertig werden, ja auch nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten suchen, Stipendien z.B.

    Mal ne ganz doofe Frage: Ist die Stelle konkret an eine Promotion bei dem ausschreibenden Professor gekoppelt, oder könntest du auch für ihn arbeiten, deine Doktorarbeit aber bei einem anderen Professor/einer anderen Professorin schreiben? So ist es bei uns eigentlich ziemlich häufig, dass jemand z.B. mit einem Stipendium angefangen hat zu promovieren und sich dann noch einmal auf eine Stelle bewirbt, seine Promotion aber sozusagen an einer anderen Uni weiterlaufen lässt.
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  10. Fresher
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    AW: Promotion - fragen

    Er hat gesagt nachdem wir damals das Gespräch hatten, dass er mich am nächsten Tag anrufen würde, um mich wissen zu lassen, wie er das Gespräch fand. Das hat er nicht getan, daraufhin hab ich ihn dann angerufen und er sagte mir, er sei noch zwiegespalten und wolle erstmal mit der Entscheidung abwarten, da hat er dann auch diesen Worst Case angesprochen, ich könnte die Promotion nicht schaffen und breche nach einem Jahr ab. Da hatte ich dann schon so ein komisches Gefühl, weil ich eine fachliche Frage im Gespräch nicht beantworten konnte und ich glaube, dass sich diese Zwiegespaltenheit darauf zurückführen lässt. Sprich, er war von mir nicht überzeugt.

    Als Hintergrund dazu muss ich sagen, dass die Promotion in Kooperation mit einer Firma stattfindet. Also hatte ich quasi noch ein Gespräch mit dem Verantwortlichen der Firma. Der war echt super drauf, wir haben uns richtig gut verstanden, sodass der mich quasi hochgelobt hat bei dem Prof. Parallel dazu wollte der Prof meine Masterarbeit und einige Studienarbeiten von mir sehen. Erst danach hat er sich letztendlich für mich entschieden, aber ich glaube (ich konnte das sehr gut raushören), dass er sich ohne dieses ganze Drumherum gar nicht für mich entschieden hätte.

    Meine Sorge wäre dann, dass er, sobald Probleme auftreten, sich sagt "Hab ich doch von Anfang an gewusst" o.ä,und ich dann ständig unter seiner Kontrolle stehe, da er mir nicht zu 100% vertraut. Kurz gesagt: Hab das Gefühl "innerlich" hat er sich gar nicht für mich entschieden, sondern nur durch diese ganzen äußeren Einflüsse.

    Wenn der worst case eintritt, würde ich mich im ersten Moment natürlich sehr schlecht fühlen. Aber unabhängig davon, glaub ich, dass mir die ganze Zeit das im Hinterkopf bleiben würde, was der Prof gesagt hat. Dass er befürchtet, ich könnte das nicht zu Ende bringen. Bin da leider sehr von außen beeinflussbar.

    Die Stelle wäre direkt bei ihm, eben da die auch in Verbindung mit der Firma ist. Mit der Firma würde ich allerdings nur zu 10% zusammenarbeiten.

  11. Member Avatar von Dampfwutz
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    AW: Promotion - fragen

    Vielleicht ist der Prof auch eher zwiegespalten, weil du nicht so den Eindruck vermittelt hast, dass du davon überzeugt bist, dass du promovieren möchtest?
    Den Eindruck vermittelst du mir jedenfalls. Ich habe den Eindruck, dass es so deine Lösung ist, weil du keinen anderen Job gefunden hast bisher, nicht, weil du richtig Bock auf promovieren hast.
    Und dann ist wirklich fraglich, ob du dich mehrere Jahre für viel Arbeit mit relativ wenig Verdienst motivieren kannst.
    Das Konzept "15 Seiten Hausarbeit in 7 Tagen" lässt sich auf einer Dissertation auch nicht so gut übertragen (nichts für ungut...).
    Geändert von Dampfwutz (24.08.2018 um 13:40 Uhr)

  12. Fresher
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    AW: Promotion - fragen

    Das stimmt, ich hatte nicht von Beginn des Studiums an den Wunsch zu promovieren. Ehrlich gesagt sind mir Titel & Gehalt in dem Zusammenhang auch unwichtig. Ich fand einzig und allein das Thema interessant. Muss man deiner Meinung nach denn unbedingt promovieren wollen, um die Promotion erfolgreich abschließen zu können? Kann man ein Thema nicht erfolgreich bearbeiten, weil man einfach Lust darauf hat und weniger weil man "den Titel" unbedingt braucht?

    Anders gefragt: Was macht man denn, wenn man unbedingt promovieren will, aber keine Stelle dafür bekommt? In dem Fall muss man sich doch auch erstmal mit einem normalen Job begnügen.

    Übrigens: In dem Thread 15 Seiten in 7 Tagen hab ich auch geschrieben, dass die Uni den Zeitrahmen so vorgegeben hat. Also ich hab die 15 Seiten nicht aufgeschoben bis zum Schluss Und 15 Seiten in 7 Tagen neben einem Vollzeit-Praktikum mit guter Note abzuschließen, spricht meiner Meinung nach schon dafür, dass man auf jeden Fall in der Lage ist wissenschaftlich zu arbeiten.

    Aber ist alles unwichtig, hab die Stelle schon abgesagt, weil ich das Gefühl hatte, es passt nicht mit dem Prof.

  13. Member Avatar von Dampfwutz
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    AW: Promotion - fragen

    Mit "promovieren wollen" meinte ich nicht "den Dr.-Titel erlangen wollen", sondern sich mit den Lebensumständen, die eine Promotion so mit sich bring, anfreunden können.

    Der Alltag als Doktorandin ist halt meistens sehr anders als der Alltag einer Angestellten in einem x-beliebigen Einstiegsjob nach dem Studium. Es geht mehr so darum, ob man sich damit wirklich auseinandergesetzt hat und das wirklich möchte.
    Dass man das Thema spannend findet, ist auf jeden Fall auch essentiell. Wenn das dann ausreicht, um sich so sehr zu motivieren, dass man eben auch nach Feierabend / am Wochenende / im Urlaub (?) daran arbeiten möchte, dann sind das gute Voraussetzungen für eine Promotion.Es klang halt in anderen Threads vorher so als wäre deine Motivation: "Ich finde es schwierig, einen Job zu finden. Vielleicht sollte ich promovieren."
    Und das wäre meiner Meinung nach keine gute Motivation.

    Ich verstehe auch nicht, wieso es dich so stört, dass der Prof sich erst nach Durchsicht deiner Unterlagen/Arbeitsproben und dem Lob des anderen Beurteilenden für dich entschieden hat. Wonach soll er das denn sonst beurteilen? Nach einem 30-minütigen Gespräch alleine?
    Ich meine, der Prof hat ja nicht mal GESAGT, dass er Bedenken hat, dass du das schaffen könntest. Das hat sich jetzt alles nur in deinem Kopf abgespielt, weil er nicht gleich vor Begeisterung ausgerastet ist, als du dich ihm vorgestellt hast. Verstehe nicht, wieso das für dich jetzt ein Grund war, die Stelle abzusagen, wenn du eigentlich Bock auf das Thema hast, du dich mit dem Typ im Unternehmen gut verstanden hast und die Konditionen super wären. Es ist halt nicht so, dass Leute auf frische Uniabsolventen warten nach dem Motto: "Sie sind perfekt für die Stelle, wann wollen Sie anfangen?" Es gibt immer auch andere Bewerber, und warum sollte man Vorschusslorbeeren bekommen, wenn man sich noch gar nicht kennt? Der Prof wird schon viele Doktoranden scheitern und Erfolg haben sehen. Und wenn die Stelle explizit so angelegt ist, dass du da mit einem Unternehmen zusammenarbeiten wirst, dann ist es doch logisch, dass der Prof die Einschätzung des Unternehmens abwartet.
    Geändert von Dampfwutz (27.08.2018 um 07:51 Uhr)

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