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Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. Addict Avatar von sleepaholik
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    Lernphasen und Lernplan

    Ich hatte im Studium nie eine Zeit, in der ich über Monate hinweg nur lernen konnte, ohne Seminare o.ä. zu haben. Aber ich musste es auch nicht, hab nie ein Examen oder so gemacht, immer nur im Semester mal Klausuren geschrieben und die waren auch nicht sehr zahlreich. Jetzt, nach vielen vielen Jahren, muss ich drei Monate 'nur' lernen. Für 5 Fächer, wobei mein Schwerpunkt besonders auf einem (weil in der Breite) liegt. Und jetzt stehe ich hier und habe keine Ahnung, wie ich das organisieren soll...
    Wie lernt ihr in solchen Phasen? Teilt ihr euch das in z.B. 2-Stunden-Blöcke ein? Lernt ihr morgens das eine, nachmittags das andere? Wie viel lernen ist realistisch? Mein Plan im Moment, jeden Morgen zwei Stunden ein Repetitorium für ein Fach zu besuchen, um danach in die Bib zu gehen. Und dann hört es schon auf

    Für alle Tipps und Tricks bin ich sehr dankbar Erzählt doch mal, was hat bei euch gut geklappt, was nicht so?
    If there's nothing left to burn, you have to set yourself on fire

  2. Stranger
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    AW: Lernphasen und Lernplan

    Also ich habe mir das immer so einteilen können, dass ich nie 5 Prüfungen gleichzeitig hatte. Wird dir jetzt wenig helfen aber da sollte man schon auch darauf achten, sonst kommt es eben zu so einer Situation. Das würde ich dann auch nicht schaffen. Ich hatte mal 3 Prüfungen in zwei Wochen und da hat man dann auch anhand der Noten gesehen welche Prüfung zuerst war
    Kannst du es dir nicht anders einteilen?
    Also eher zwei Prüfungen am ersten Termin, zwei am zweiten und eine zum Dritten?
    Meiner Meinung nach sollte man auch gleich darauf achten einen guten Mix zwischen Prüfungen und Seminararbeiten zu haben. Dann hat man eventuell zwei Arbeiten zu schrieben, kann zwei Prüfungen zum ersten Termin machen und hat dann nur noch eine Prüfung für den zweiten Termin.

  3. Member Avatar von fitzgerald
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    AW: Lernphasen und Lernplan

    Ich würde es wie in der Uni machen: Fünf Blöcke à 90 Minuten pro Fach bzw. Zweimal 45 mit Pause dazwischen, wenn die Konzentration früher flöten geht. Das sind effektiv 7,5 Stunden Lernzeit und mit Pausen dürften das locker neun bis zehn Stunden sein pro Tag. Das ist schon sehr ordentlich. Den Stoff würde ich dementsprechend aufteilen und gucken, dass ich zum Ende hin genug Zeit zum Wiederholen und üben habe. Wenn irgendmöglich würde ich mir mindestens einen Tag pro Woche freinehmen, damit der Kopf zwischendurch mal frei wird. Aber das kommt auch auf die Menge des Stoffes an.
    Don't tell Mama.

  4. Addict Avatar von sleepaholik
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    AW: Lernphasen und Lernplan

    Prüfungen verschieben bzw. entzerren geht leider nicht, es ist als eine große mündliche Prüfung konzipiert, in der alle Fächer hintereinander weg geprüft werden.

    Fitzgerald, du würdest also pro Tag alle Fächer lernen? Und schiebst du dann am Folgetag noch einen Block Wiederholung ein? Plant ihr Pufferzeit mit ein, falls noch einmal was dazwischenkommt bzw. etwas doch länger dauert?
    Mein Hauptproblem ist auch, dass ich überhaupt nicht einschätzen kann, wie viel Zeit ich für etwas brauche. Ich habe mir vor zwei Wochen einen Plan aufgestellt, was ich wann machen wollte, und entweder kam was dazwischen (Aufgaben für den Doktorvater z.B.) oder ich habe mich völlig verzettelt und hing an Tag 2 schon völlig hinterher. Und das hat mich so demotiviert, dass ich gar nicht weitergemacht habe...
    If there's nothing left to burn, you have to set yourself on fire

  5. Member Avatar von fitzgerald
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    AW: Lernphasen und Lernplan

    Wiederholen würde ich zu Beginn des Blocks 15-30 Minuten. Es kommt halt auch echt drauf an, wieviel Stoff das ist, wie sehr der sich ähnelt und auch was einem selbst liegt. Ich mach lieber kleinere Portionen und dafür täglich, andere lernen lieber ein Fach pro Tag intensiv und dann aber mit langen Pausen dazwischen oder mehrere Tage am Stück und lassen es dann liegen. Ich vergess nach diesen Marathons alles nur recht schnell wieder.
    Und ja, Puffer sind wichtig, weil es meist nie so effizient läuft wie man sich das vorstellt. Aber selbst wenn der schönste Plan nicht aufgeht, das Dümmste, was man machen kann, ist sich davon entmutigen zu lassen und gar nichts mehr zu machen. Das Wichtigste ist echt, sich überhaupt regelmäßig hinzusetzen und zu lernen.
    Don't tell Mama.

  6. Fresher Avatar von Kokosring
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    AW: Lernphasen und Lernplan

    Ich habe in der Uni so gelernt:
    - Erst einmal bei allen Fächern eine Bestandsaufnahme gemacht (Anzahl Kapitel/Folien, Anzahl Altklausuren, was auch immer vorhanden ist)
    - dieses zu bearbeitende Material in machbare Blöcke von ca 1,5 - 3h eingeteilt.
    - pro Tag nur 1 Block pro Fach, pro Tag möglichst unterschiedliche Fächer kombiniert (Rechnen vs Auswendiglernen zB)
    - Pausen einplanen (zB auch Tage an denen du schon etwas vorhast, aber mir war auch wichtig, mindestens 1 Tag pro Woche gar nichts lernen zu müssen).
    - wenn ich an etwas hängen geblieben bin und das in der vorgegeben Zeit nicht lösen konnte, hab ich es mir markiert und am Ende nochmal angeguckt. Wenn dafür keine Zeit war, war das halt eine Lücke (Mut zur Lücke!) und manches war dann mit dem Wissen der nachfolgenden Tage auf einmal ganz klar und logisch.

    An so einem Plan hat mir immer gut gefallen, dass ich, wenn ich an einem Tag gut durchkam, auch ohne schlechtes Gewissen früher aufhören konnte, weil ich wusste, dass ich den Rest schaffe, auch wenn ich mich jetzt in die Sonne lege/was mit Freunden mache etc.

  7. V.I.P. Avatar von engl
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    11.05.2001
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    AW: Lernphasen und Lernplan

    Ich kann Fächer nur nacheinander lernen, alles andere verwirrt mich. Und ich fange dann eher mit den schwersten / unangenehmsten Fächern an, weil ich dort auch die Zeit am schlechtesten einschätzen kann.

    If it's not forever, if it's just tonight
    Oh, it's still the greatest, the greatest, the greatest



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