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  1. Urgestein

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    Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Alsoooo. Es kann sein, dass das jetzt etwas länger wird. Ich hatte das schon in diesem Forum erwähnt, dass die Situation zwischen meiner Doktormutter und mir manchmal schwierig/ unklar ist. Die Probleme sind selten fachlicher Natur, es geht vielmehr darum, dass ich letztes Jahr im Herbst (ich denk, Anfang November) auf Facebook gepostet habe, dass ich nach Israel auswandern möchte. Gemeint war nicht: jetzt sofort, aber doch so schnell wie möglich. Ich habe ihr zufällig in der gleichen Woche eine E-Mail mit einem neuen Kapitel geschickt. Sonst hat sie inhaltlich Neues immer sofort gelesen (sehr löblich, ich bin mittlerweile allerdings auch ihre einzige Promotionsstudentin). In diesem Fall kam nur so etwas zurück wie "Liebe Frau snow, wandern Sie aus? Können Sie dann überhaupt Ihre Promotion fertig schreiben?" Ich schrieb zurück, dass ich gerne weg wolle, dass jedoch gar nicht so ohne Weiteres und sofort gehen würde... man kam dann sehr bald auch gar nicht mehr nach Israel rein, also als Tourist sowieso nicht, aber im Januar/ Februar ca. war der Flughafen in Tel Aviv einfach komplett gesperrt und niemand konnte darüber mehr ein- oder ausreisen. In der Zeit von November bis Ende März habe ich ziemliche Fortschritte mit der Diss gemacht, die Doktormutter hat mir aber auch durch diverse Tricks etwas Druck gemacht (unter anderem hat sie behauptet, dass ich unbedingt vor dem 31.3.22 mit der Diss fertig sein müsse, weil ich sonst in eine andere Promotionsordnung reinrutschen würde, was eine Katastrophe wäre. Ich habe dann beim Promotionsbüro meiner Uni angerufen und herausgefunden, dass es tatsächlich eine kleine Änderung in der Promotionsordnung ab dem Zeitpunkt gibt bzw. man in eine andere Promotionsordnung rutscht, wenn man nach dem 31.3. nächstes Jahr mit der Diss fertig wird. Die einzigen Änderungen sind aber, dass man dann zwei Betreuer ("Doktormütter"/ "Doktorväter") für die Diss haben muss und man muss noch einen zweitägigen Kurs zur guten wissenschaftlichen Praxis besuchen. Also peanuts. Offiziell habe ich jetzt zwar keine/n Zweitbetreuer/in, natürlich gibt es aber auch nach der alten Promotionsordnung einen Zweitkorrektor/in der Diss und diese Person würde dann eben formell anders genannt werden. Ich stand sowieso unter Stress, wegen des Lockdowns kann man auch nicht wirklich viel unternehmen, also habe ich in ziemlich kurzer Zeit viel (für meine Verhältnisse) an der Diss geschafft. Bis Ende des Jahres 2021 oder bis Ende März 2022 fertig zu werden, scheint - so wie es jetzt aussieht - möglich zu sein.
    Vor ein paar Tagen schickte mir dann aber die Person, die mich wegen des Facebookstatus "verpetzt" hatte, eine E-Mail mit der Nachricht, dass sie schwanger sei. Sie ist auch eine Ex-Doktorandin der Doktormutter und arbeitet mittlerweile am Institut, an dem ich promoviere. Sie meinte, sie und die Doktormutter hätten mich als Schwangerschaftsvertretung für sie in Betracht gezogen und was ich dazu sagen würde. Die Stelle wird super bezahlt, das ist in etwa (sogar mehr) als das Doppelte, was ich jetzt als monatliches Stipendium bekomme. Ich habe mich natürlich einerseits geschmeichelt gefühlt, war aber auch andererseits genervt und panisch und unter Druck: Die Stelle würde zum WS 2021/22 anfangen und ist eine Vollzeitstelle mit Lehrverpflichtungen (4 SWS), Teilnahme an Institutssitzungen etc. Also dass man da nebenbei noch was an der Diss macht, scheint mir extrem unrealistisch. Ich habe zurückgeschrieben, dass ich nicht in wieder in die Stadt ziehen möchte, in der meine Uni ist. Die Schwangere schrieb zurück, sie würde das verstehen und mal schauen, ob sich da etwas machen lasse. Ich schrieb dann noch (das hätte ich vllt nicht machen sollen), dass ich nach dem PhD dann wirklich nach Israel gehen möchte.
    Also, ich bin auf vielen Ebenen einfach verwirrt - gar nicht unbedingt wegen der Entscheidung, die ich getroffen habe (gegen den Job.) Ich frage mich auch, ob ich meinen Kommunikationsstil gegenüber der Doktormutter ändern soll beziehungsweise einfach mal darauf hinweisen soll, dass ich definitiv nach Israel gehen möchte. Dieser Job, die Schwangerschaftsvertretung, hat sich jetzt zufällig ergeben, aber ich möchte es auch gar nicht, dass die Doktormutter irgendwie alte Kontaktnetzwerke aktiviert, um mir einen Job zu besorgen oder so. Ich möchte einfach die Diss (natürlich gerne gut) abschließen und dann in das Land, in dem ich schon so oft war und in das ich schon 2015 fast einmal eingewandert bin. Mein Mitbewohner (der, wie ich finde, oft gute Tipps zu beruflichen Situationen gibt), hat mir geraten, der Doktormutter gegenüber möglichst gar nichts oder so wenig wie möglich über Israel zu kommunizieren, bis die Disputation vorbei ist, da das für sie so ein wunder Punkt zu sein scheint. Aaaber wenn sie dann Pläne für mich hier in Deutschland macht, ist das auch ein totaler Schmarrn... Wenn euch etwas zu der Situation einfällt, schreibt mal. Ich brauche gar nicht unbedingt Tipps (obwohl, vllt auch ), in erster Linie möchte ich die Situation irgendwie mal rationaler sehen, statt immer so intuitiv zu reagieren und mich so viel aufzuregen. (Und ja, gut bezahlte Jobs nicht anzunehmen, ist ein first world Problem, das weiß ich. Die gesamte Atmosphäre an dem Institut ist aber so vergiftet, dass ich da schnell Depressionen bekommen würde.)
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  2. Stranger

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Ich schließe mich da deinem Mitbewohner an und würde ihr gegenüber deine Israel-Pläne nicht weiter ansprechen. Das hat ja alles nichts mit der Dissertation zu tun, sondern betrifft deine privaten Pläne, die unabhängig vom Schreiben der Dissertation bestehen. Und so wie es sich anhört, würde das alles nach Abschluss der Dissertation geschehen. Es gibt also noch nichtmals zeitliche/organisatorische Überschneidungen?
    Und ich würde noch nichtmal unbedingt nur deswegen das Thema nicht weiter ansprechen, weil es deine Doktormutter nichts angeht, sondern auch, weil es dich anscheinend verwirrt und stärker beschäftigt als du es gerne hättest.

    Denn: Mich wundert, dass du im Handeln deiner Doktormutter bereits zielstrebige Pläne darin siehst, dir einen Job zu suchen. So klingen jedenfalls deine Vermutungen. Allerdings wirkt das Verhalten deiner Doktormutter auf mich nicht so: sie sucht eine neue Mitarbeiterin am eigenen Institut und weiß von dir, dass du theoretisch gut ins Profil passt. Sie möchte dich halten, weil sie deine Arbeit schätzt?

    Gibt es denn von deiner Seite aus irgendeinen Grund, warum deine Doktormutter über deine Israel-Pläne Bescheid wissen sollte oder benötigst du ihre Kontakte bzgl. Israel oder einem Job?

    Ansonsten finde ich es ganz und gar nicht verwerflich einen gut bezahlten Job nicht anzunehmen, wenn abzusehen ist, dass es dir dabei psychisch sehr schlecht gehen wird. Im Gegenteil, ich finde es sehr sinnvoll!

    edit. Nichtsdestotrotz wirkt sie durch deine Schilderungen schon etwas einnehmend, daher würde ich mehr Distanz rein bringen: weniger Privates erzählen und gleichzeitig ihre Aussagen distanzierter betrachten. Also eigentlich das, was du dir selbst schon vorgenommen hast
    Geändert von -el- (10.04.2021 um 20:34 Uhr)

  3. Urgestein

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Danke für deine Antwort, -el-!
    Zitat Zitat von -el- Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich da deinem Mitbewohner an und würde ihr gegenüber deine Israel-Pläne nicht weiter ansprechen. Das hat ja alles nichts mit der Dissertation zu tun, sondern betrifft deine privaten Pläne, die unabhängig vom Schreiben der Dissertation bestehen. Und so wie es sich anhört, würde das alles nach Abschluss der Dissertation geschehen. Es gibt also noch nichtmals zeitliche/organisatorische Überschneidungen?
    Nein, gibt es so tatsächlich erst mal nicht. Anfang 2020 hatte ich vor, zwischen Deutschland und Israel zu pendeln und da teilweise auch die Doktorarbeit zu schreiben. Wegen Corona ging das gar nicht, man kommt eben als Tourist gar nicht mehr ins Land, sondern nur noch aus "wichtigen" Gründen (von denen einer tatsächlich Einwanderung ist.)
    Zitat Zitat von -el-
    Und ich würde noch nichtmal unbedingt nur deswegen das Thema nicht weiter ansprechen, weil es deine Doktormutter nichts angeht, sondern auch, weil es dich anscheinend verwirrt und stärker beschäftigt als du es gerne hättest.
    Okay... also: es war im November so, dass ihr die jetzt schwangere Mitarbeiterin und ehemalige Doktorandin von meinen Facebook-Status erzählt haben muss. Sonst hätte die Doktormutter nicht in ihrer nächsten E-Mail an mich gefragt, ob ich auswandern möchte, ich hätte ihr dazu nichts gesagt. Sie hat es angesprochen. Und sie wirkte damals auch beleidigt auf mich, so als hätte ich ihr etwas verschwiegen oder hinter ihrem Rücken Pläne gemacht. Dabei haben sich meine eher vagen Gedanken zu Auswanderung während des Corona-Jahres zu Plänen gewandelt. Das war für mich auch nicht wirklich vorhersehbar. Ich hätte auch ungeplant (oder geplant) schwanger werden können letztes Jahr... ich glaube, da hätte sie dann schnell den Gedanken gehabt, dass sie "ein Anrecht" darauf habe, so etwas zu wissen. Hat sie aber nicht. Mein Stipendium bekomme ich ja auch nicht von ihr, sondern von einer Stiftung, insofern ist sie in gewisser Hinsicht noch nicht mal meine Arbeitgeberin, obwohl sie natürlich die Chefin ist in Bezug auf das, was an der Diss noch geändert werden muss. (Sorry, falls das geschwafelt ist.)

    Zitat Zitat von -el-
    Denn: Mich wundert, dass du im Handeln deiner Doktormutter bereits zielstrebige Pläne darin siehst, dir einen Job zu suchen. So klingen jedenfalls deine Vermutungen. Allerdings wirkt das Verhalten deiner Doktormutter auf mich nicht so: sie sucht eine neue Mitarbeiterin am eigenen Institut und weiß von dir, dass du theoretisch gut ins Profil passt. Sie möchte dich halten, weil sie deine Arbeit schätzt?
    Ja, das kann auch stimmen.

    Zitat Zitat von -el-
    Gibt es denn von deiner Seite aus irgendeinen Grund, warum deine Doktormutter über deine Israel-Pläne Bescheid wissen sollte oder benötigst du ihre Kontakte bzgl. Israel oder einem Job?
    Null. Sie ist in Deutschland und Österreich sehr gut wissenschaftlich vernetzt, darüber hinaus aber nicht, soweit ich weiß.

    Zitat Zitat von -el-
    Ansonsten finde ich es ganz und gar nicht verwerflich einen gut bezahlten Job nicht anzunehmen, wenn abzusehen ist, dass es dir dabei psychisch sehr schlecht gehen wird. Im Gegenteil, ich finde es sehr sinnvoll!
    Okay, danke.

    Was ich aus zweiter Hand gehört habe, eben von ehemaligen Doktorandinnen von ihr (nicht von der, die jetzt schwanger ist), ist, dass die Doktormutter gerne das Leben ihrer Promotionsstudenten plant. Und auch, dass sie mal beleidigt war, als eine Promotionsstudentin sie nicht zu ihrer Hochzeit eingeladen hat. Möglicherweise kommt mein Gefühl, dass sie irgendwie nicht nur am Uni- sondern auch am Privatleben ihrer Studenten teilnehmen möchte daher.
    Geändert von ~snow06~ (10.04.2021 um 20:46 Uhr)
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  4. Urgestein

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Und ja, ich habe auch immer noch ein bisschen Angst, die falsche Entscheidung getroffen zu haben damit, den Job an der Uni abgelehnt zu haben. Ich weiß, dass es nicht stimmt, eine irrationale Stimme sagt mir aber, dass es nur entweder den Job an der Uni gibt oder dass ich mein ganzes Leben in Armut verbringen werde. Ich weiß, dass es nicht so schwarz-weiß ist.
    Und selbst eine irgendwie geartete Uni-Karriere - auch dafür braucht man nicht nur Lehrerfahrung, sondern auch ein abgeschlossenes PhD. Eine Freundin war zwei Jahre lang nach ihrem Master an der Uni Leipzig als Dozentin tätig, hat also die Lehrerfahrung, kommt aber momentan nicht so toll mit ihrem PhD voran, weil Corona das Reisen unmöglich gemacht hat und sie eigentlich noch Forschung im Ausland zu tun hätte und sie ein kleines Kind hat, das natürlich im letzten Jahr auch nicht wirklich so vollständig in der Kita betreut wurde, wie es ohne Corona der Fall gewesen wäre. Wenn ich wirklich diesen Job angenommen hätte, würde sich die Abgabe der Diss um mindestens ein Jahr verschieben, also Frühjahr 2023 statt Frühjahr 2022. Und noch ein weiteres Jahr in Deutschland und dann noch in meiner Hass-Stadt würde mich echt depressiv machen. Sorry bym für das viele Geschreibsel! Es sind irgendwie so viele Faktoren, die in diese Entscheidung reinspielen und ich versuche, meine Gedanken dazu irgendwie zu ordnen.
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  5. Member

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Also ohne das böse zu meinen, bei Dir klingt immer ganz viel so, als würde es Dir passieren, aber nicht so als ob Du da aktiv einen Eigenanteil hättest. Hier jetzt speziell die Konkretisierung des Auswanderungsplans. Klar gibt es da günstige Gelegenheiten, trotzdem hast Du ja aktuelle Verpflichtungen und Du priorisierst.

    Also wenn es sich nun (möglicherweise) ergibt, dass Du vor dem Ende der Diss auswanderst, dann ist das schon von Interesse für Deine Doktormutter.

    Wenn Du denkst man kann das Remote und mit Pendeln regeln, musst Du das trotzdem mit ihr klären, wenn Du den Zusammenarbeitsmodus ändern möchtest.

    Für die Jobchance würde ich mich herzlich bedanken und sie höflich absagen, wenn es da wirklich so ätzend ist. Aber man sieht sich ja immer zweimal.

    Rest ist echt Problem der Doktormutter. Wenn sie Dein Leben planen will, ok soll sie tun, wenns ihr Freude macht. Aber Du musst Dich ja nicht an den Plan halten. Nur... ermutige sie nicht, ok?

    (Mir hilft es immer, wenn ich mich frag: was würde ein professionelles Ich jetzt tun. Meist weiß ich es sehr genau. Tu es aber trotzdem nicht immer. Auch soziale Ängste und so...)
    Geändert von Pinkmelon (11.04.2021 um 18:44 Uhr)

  6. Urgestein

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    Also ohne das böse zu meinen, bei Dir klingt immer ganz viel so, als würde es Dir passieren, aber nicht so als ob Du da aktiv einen Eigenanteil hättest. Hier jetzt speziell die Konkretisierung des Auswanderungsplans. Klar gibt es da günstige Gelegenheiten, trotzdem hast Du ja aktuelle Verpflichtungen und Du priorisierst.

    Also wenn es sich nun (möglicherweise) ergibt, dass Du vor dem Ende der Diss auswanderst, dann ist das schon von Interesse für Deine Doktormutter.
    Danke für deine Antwort, Pinkmelon!

    Hm, der aktive Eigenanteil und so... na ja. Was mir (und der Welt) "passiert" ist, ist die Corona-Pandemie. Vorher war ich eben meistens mehrere Wochen im Jahr in Israel (ohne das mit irgendjemandem abzusprechen). Seit dem 13. März 2020 ging das eben nicht mehr, ich hatte einen Flug für den 17. März 2020 und wollte zwei Wochen oder so dort bleiben...

    Zitat Zitat von Pinkmelon
    Wenn Du denkst man kann das Remote und mit Pendeln regeln, musst Du das trotzdem mit ihr klären, wenn Du den Zusammenarbeitsmodus ändern möchtest.
    Der Zusammenarbeitsmodus würde sich null ändern. Ich promoviere ja sowieso extern, wohne in Berlin und meine Uni und die Doktormutter sind in NRW. Das heißt, es hat uns immer, seit ich 2017/18 angefangen habe, eine sechsstündige Zugfahrt getrennt und wir haben uns nur zwei Mal im Jahr für fünftägige Doktorandenkolloquien gesehen. Wäre ich in Israel, würde uns ein vierstündiger Flug trennen. Aber seit März 2020 ist ja eh alles online. Das nächste Doktorandenkolloquium wird im Juli stattfinden und ist definitiv noch online. Ob ich daran aus Berlin oder aus Jerusalem teilnehme, macht keinen Unterschied.

    Zitat Zitat von Pinkmelon
    Für die Jobchance würde ich mich herzlich bedanken und sie höflich absagen, wenn es da wirklich so ätzend ist. Aber man sieht sich ja immer zweimal.
    Oh ja, ich habe mich herzlich bedankt!

    Zitat Zitat von Pinkmelon
    Rest ist echt Problem der Doktormutter. Wenn sie Dein Leben planen will, ok soll sie tun, wenns ihr Freude macht. Aber Du musst Dich ja nicht an den Plan halten. Nur... ermutige sie nicht, ok?
    Meinst du "ermutigen" im Sinne von "durch unreifes Verhalten"? Oder wodurch?

    Zitat Zitat von Pinkmelon
    (Mir hilft es immer, wenn ich mich frag: was würde ein professionelles Ich jetzt tun. Meist weiß ich es sehr genau. Tu es aber trotzdem nicht immer. Auch soziale Ängste und so...)
    Oh ja, das ist eine sehr gute Strategie, sich zu fragen, was das professionelle Ich gerade tun würde!

    Ich hatte jetzt ein bisschen Abstand von der Situation durch einen anderthalbtägigen Besuch von Freunden. Gerade fühle ich mich etwas distanzierter und möglicherweise dadurch etwas professioneller bzgl. der Uni-Jobsituation. Es ist schwer, professionell zu bleiben, wenn die Diss gerade das einzige von Bedeutung ist, das passiert.
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  7. Member

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Mit dem „Passieren“ meinte ich konkret die Erhärtung Deiner Pläne. Wenn man es aktiv ausdrückt: Du hast Dich informiert und neue Möglichkeiten für Deine Auswanderung festgestellt und überlegst / planst diese zu nutzen.

    Ermutigen durch unreifes Verhalten? Nee, an sowas dachte ich gar nicht. Inwieweit denkst Du denn Du verhältst Dich in Ihren Augen unreif?

    Ich meinte schnöde, Du sollst nicht noch fragen „Was würden Sie an meiner Stelle tun?“ oder sie darum bitten für Dich die Augen offenzuhalten oder pauschal bei möglichen Arbeitgeber ein gutes Wort einzulegen.

    (Natürlich kannst Du trotzdem im konkreten Bedarfsfall drum bitten.)

  8. Addict

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Ich verstehe nicht so ganz, wo du hier ein Problem siehst. Du bist super mit der Diss vorangekommen und hast sogar ein Jobangebot. Ist doch gut, dass du das wg. wahrscheinlichem Unglücklichsein im der Unistadt UND weil du auswandern willst, abgelehnt hast. Vielleicht wäre es noch hilfreich, bei der nächsten Gelegenheit (falls du das noch nicht getan hast) deiner Doktormutter klar zu sagen, dass du auswandern willst aber dass natürlich das erfolgreiche Beenden der Diss Priorität hat (vielleicht macht sie sich Sorgen, dass du abbrechen willst oder denkt, dass du nicht hin- und herfliegen willst, was auch immer). Dann ist die Sache klar und niemand muss nervös sein.
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  9. Addict

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von -el- Beitrag anzeigen
    Denn: Mich wundert, dass du im Handeln deiner Doktormutter bereits zielstrebige Pläne darin siehst, dir einen Job zu suchen. So klingen jedenfalls deine Vermutungen. Allerdings wirkt das Verhalten deiner Doktormutter auf mich nicht so: sie sucht eine neue Mitarbeiterin am eigenen Institut und weiß von dir, dass du theoretisch gut ins Profil passt. Sie möchte dich halten, weil sie deine Arbeit schätzt?
    )
    Ja, ich muss sagen, ich wäre im Gegenteil ziemlich enttäuscht, wenn meine Doktormutter nicht als erstes an mich denken würde, wenn sie so eine Stelle an ihrem eigenen Lehrstuhl anbieten kann. Also ich halte das für völlig normal bzw. ein gutes Zeichen, dass sie das getan hat. Muss man natürlich nicht annehmen, aber so gar nicht berücksichtigt zu werden, das hätte mich stark verunsichert. So ist es doch ein Kompliment, dass sie mit deiner Arbeit zufrieden ist. Gröbere Einmischung kann ich ansonsten da nicht erkennen.
    Don’t believe everything you think.

  10. Ureinwohnerin

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von fitzgerald Beitrag anzeigen
    Ja, ich muss sagen, ich wäre im Gegenteil ziemlich enttäuscht, wenn meine Doktormutter nicht als erstes an mich denken würde, wenn sie so eine Stelle an ihrem eigenen Lehrstuhl anbieten kann. Also ich halte das für völlig normal bzw. ein gutes Zeichen, dass sie das getan hat. Muss man natürlich nicht annehmen, aber so gar nicht berücksichtigt zu werden, das hätte mich stark verunsichert. So ist es doch ein Kompliment, dass sie mit deiner Arbeit zufrieden ist. Gröbere Einmischung kann ich ansonsten da nicht erkennen.
    Ja.
    Ich würde aber, glaub ich, so ganz im allgemeinen empfehlen, nicht alles so auf dich zentriert zu verstehen. Du promovierst und machst das anscheinend gut. Deine Doktormutter hat wohl Lust dich (in der Nähe) zu behalten. Das ist cool. Aber du willst das nicht? Auch fein. Das kann mal zu ner schmallippigen Reaktion führen. Aber hey? So what.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  11. Get a life!

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Meine Mutter hat Doktorarbeiten betreut und auch jetzt als Rentnerin ist sie noch sehr eng mit den Personen, die sie betreut hat.
    Ich habe es eigentlich auch immer so mitbekommen, dass es normal ist da auch zusammenzuwachsen und die Person auch fördern zu wollen indem man sie bei Projekten empfiehlt oder auch bei Jobs.
    I will dance
    when I walk away

  12. Member

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Ich würde das auch in erster Linie als Kompliment sehen, dass sie dich da auf dieser Stelle sieht.
    Wenn du dir sicher bist, dass du da keinen Bock drauf hast oder dich das im Erreichen deines Primärziels (Diss) behindert, dann würde ich mich herzlich für das Vertrauen bzw. das Angebot bedanken und sagen, warum du das nicht machen möchtest.

    Wäre ich an deiner Stelle, würde ich vermutlich überlegen, ob ich den generell Lust auf so eine Art Job hätte (unabhängig von den Diss-Plänen) bzw. ob ich generell in der Forschung bleiben möchte. Dann wäre so eine Stelle vielleicht ganz cool. Wenn du eh nur fertig werden und dann weg aus dem Unibetrieb willst, hält dich sowas natürlich eher auf.

  13. Urgestein

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Danke euch allen für die vielen Antworten! Ich war gerade am Wannsee spazieren und bin jetzt ziemlich entspannt... vllt hat sich das auch schon mit der Panik über das Jobangebot? Mal schauen... Mir gelingt es jetzt besser, das Jobangebot auch als Kompliment zu sehen. Ich war einfach kurzfristig auch in dem mindset, große Angst vor einer falschen Entscheidung zu haben.
    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    Mit dem „Passieren“ meinte ich konkret die Erhärtung Deiner Pläne. Wenn man es aktiv ausdrückt: Du hast Dich informiert und neue Möglichkeiten für Deine Auswanderung festgestellt und überlegst / planst diese zu nutzen.
    Das stimmt natürlich auch...

    Zitat Zitat von Pinkmelon
    Ermutigen durch unreifes Verhalten? Nee, an sowas dachte ich gar nicht. Inwieweit denkst Du denn Du verhältst Dich in Ihren Augen unreif?

    Ich meinte schnöde, Du sollst nicht noch fragen „Was würden Sie an meiner Stelle tun?“ oder sie darum bitten für Dich die Augen offenzuhalten oder pauschal bei möglichen Arbeitgeber ein gutes Wort einzulegen.
    Oh ja, das habe ich tatsächlich noch nie getan, also sie gebeten, die Augen aufzuhalten oder pauschal bei möglichen Arbeitgebern ein gutes Wort einzulegen.

    Zitat Zitat von Pinkmelon
    (Natürlich kannst Du trotzdem im konkreten Bedarfsfall drum bitten.)
    Ja... who knows, was sich noch für Situationen ergeben.
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  14. Urgestein

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht so ganz, wo du hier ein Problem siehst.
    Ähm... dass ich auf eine gewisse Art und Weise Geld wegschmeiße. Es ist nicht so, als hätte ich nie von Arbeitslosengeld leben müssen und es ist auch nicht so, dass in den Geisteswissenschaften (in denen ich die Diss schreibe), gut bezahlte Jobs in Hülle und Fülle existieren würden. Ein irrationaler Teil meines Gehirns sagt, dass ich gerade die letzte Chance auf einen gut bezahlten Job und eine irgendwie geartete Karriere abgelehnt habe.
    Zitat Zitat von Kainene
    Du bist super mit der Diss vorangekommen und hast sogar ein Jobangebot. Ist doch gut, dass du das wg. wahrscheinlichem Unglücklichsein im der Unistadt UND weil du auswandern willst, abgelehnt hast.
    Na, das stimmt. Es hilft mir, hier noch mal beide Gründe aufgelistet zu sehen...
    Zitat Zitat von Kainene
    Vielleicht wäre es noch hilfreich, bei der nächsten Gelegenheit (falls du das noch nicht getan hast) deiner Doktormutter klar zu sagen, dass du auswandern willst aber dass natürlich das erfolgreiche Beenden der Diss Priorität hat (vielleicht macht sie sich Sorgen, dass du abbrechen willst oder denkt, dass du nicht hin- und herfliegen willst, was auch immer). Dann ist die Sache klar und niemand muss nervös sein.
    Nein, ich habe das noch nicht getan. Meine Position diesbezüglich wird immer klarer beziehungsweise die internationale Coronapolitik (was für ein Ausdruck - also ich meine die Tatsache, dass Israel allmählich wieder Ausländer ins Land lässt, aber sehr langsam und dass mein zweiter Impftermin am 13.7. ist) scheint die Situation auch dahingehend zu entscheiden, dass ich hier erst die Diss fertig schreibe und dann nach Israel gehe. Ende Juli haben wir noch mal ein Doktorandenkolloquium, dann möchte ich gerne klarstellen, dass ich auswandern möchte, dass das erfolgreiche Beenden der Diss aber Priorität hat...
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  15. Addict

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    Ähm... dass ich auf eine gewisse Art und Weise Geld wegschmeiße. Es ist nicht so, als hätte ich nie von Arbeitslosengeld leben müssen und es ist auch nicht so, dass in den Geisteswissenschaften (in denen ich die Diss schreibe), gut bezahlte Jobs in Hülle und Fülle existieren würden. Ein irrationaler Teil meines Gehirns sagt, dass ich gerade die letzte Chance auf einen gut bezahlten Job und eine irgendwie geartete Karriere abgelehnt habe.
    Sehr verständlich. Aber das hat ja dann nichts mit der Doktormutter zu tun.
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  16. Addict

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    Nein, ich habe das noch nicht getan. Meine Position diesbezüglich wird immer klarer beziehungsweise die internationale Coronapolitik (was für ein Ausdruck - also ich meine die Tatsache, dass Israel allmählich wieder Ausländer ins Land lässt, aber sehr langsam und dass mein zweiter Impftermin am 13.7. ist) scheint die Situation auch dahingehend zu entscheiden, dass ich hier erst die Diss fertig schreibe und dann nach Israel gehe. Ende Juli haben wir noch mal ein Doktorandenkolloquium, dann möchte ich gerne klarstellen, dass ich auswandern möchte, dass das erfolgreiche Beenden der Diss aber Priorität hat...
    Klingt gut!
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  17. Urgestein

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von fitzgerald Beitrag anzeigen
    Ja, ich muss sagen, ich wäre im Gegenteil ziemlich enttäuscht, wenn meine Doktormutter nicht als erstes an mich denken würde, wenn sie so eine Stelle an ihrem eigenen Lehrstuhl anbieten kann. Also ich halte das für völlig normal bzw. ein gutes Zeichen, dass sie das getan hat. Muss man natürlich nicht annehmen, aber so gar nicht berücksichtigt zu werden, das hätte mich stark verunsichert. So ist es doch ein Kompliment, dass sie mit deiner Arbeit zufrieden ist. Gröbere Einmischung kann ich ansonsten da nicht erkennen.
    Danke! Ja, du hast Recht. Ich hätte es möglicherweise momentan gar nicht mitbekommen, dass da eine Stelle (für ein Jahr als Schwangerschaftsvertretung) frei wird, weil ich eben coronabedingt fast gar keinen Kontakt mit dem Institut habe.

    Ich hoffe, die Person, die jetzt schwanger ist, sagt nicht, sie hat doch noch einen Weg gefunden, wie ich die Stelle remote machen kann... ist aber eher unwahrscheinlich. Vllt lassen sie die Stelle für das eine Jahr auch unbesetzt. Oder sie schreiben die Stelle tatsächlich mal aus und es kommt jemand von außen.
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  18. Urgestein

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Ja.
    Ich würde aber, glaub ich, so ganz im allgemeinen empfehlen, nicht alles so auf dich zentriert zu verstehen.
    Das ist ein guter Ratschlag... manchmal einfach sehr schwierig umzusetzen.
    Zitat Zitat von gewitter
    Du promovierst und machst das anscheinend gut. Deine Doktormutter hat wohl Lust dich (in der Nähe) zu behalten. Das ist cool. Aber du willst das nicht? Auch fein. Das kann mal zu ner schmallippigen Reaktion führen. Aber hey? So what.
    Ja, in der Tat...
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  19. Urgestein

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von Delisha Beitrag anzeigen
    Meine Mutter hat Doktorarbeiten betreut und auch jetzt als Rentnerin ist sie noch sehr eng mit den Personen, die sie betreut hat.
    Ich habe es eigentlich auch immer so mitbekommen, dass es normal ist da auch zusammenzuwachsen und die Person auch fördern zu wollen indem man sie bei Projekten empfiehlt oder auch bei Jobs.
    Okay, das ist cool zu wissen, danke.
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  20. Urgestein

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    AW: Doktormutter, Jobangebot, Auswandern

    Zitat Zitat von Dampfwutz Beitrag anzeigen
    Ich würde das auch in erster Linie als Kompliment sehen, dass sie dich da auf dieser Stelle sieht.
    Dankeschön. Allmählich sehe ich das auch mehr so.
    Zitat Zitat von Dampfwutz
    Wenn du dir sicher bist, dass du da keinen Bock drauf hast oder dich das im Erreichen deines Primärziels (Diss) behindert, dann würde ich mich herzlich für das Vertrauen bzw. das Angebot bedanken und sagen, warum du das nicht machen möchtest.
    Das habe ich gemacht... das Jobangebot kam ja von der gerade schwangeren Person, aber sie hat gesagt, dass sie zusammen mit ihrer früheren/ meiner jetzigen Doktormutter überlegt hat, wer für die Stelle geeignet ist und dass sie da auf mich gekommen sind.

    Zitat Zitat von Dampfwutz
    Wäre ich an deiner Stelle, würde ich vermutlich überlegen, ob ich den generell Lust auf so eine Art Job hätte (unabhängig von den Diss-Plänen) bzw. ob ich generell in der Forschung bleiben möchte. Dann wäre so eine Stelle vielleicht ganz cool. Wenn du eh nur fertig werden und dann weg aus dem Unibetrieb willst, hält dich sowas natürlich eher auf.
    So sieht es momentan am ehesten aus. Wobei ich Forschung ganz toll finde, aber auch sehr einsam. Momentan denke ich eher, dass ich mir nach der Diss einen "normalen" Job suche.
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