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  1. Urgestein

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Das mit dem Abstand nicht halten können verstehe ich! Das wäre hier auch nicht möglich.
    Ich persönlich würde dann wohl nach einer sicheren Möglichkeit schauen, wie Kinder draußen um Garten/Großeltern drinnen am Fenster, also irgendwie den Abstand tatsächlich garantieren. Aber ich kann auch verstehen, dass man lieber ganz verzichtet.
    So ein Mist echt, was da alles dranhängt gerade.

  2. Urgestein

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Freunde von uns fahren regelmäßig zu den Großeltern. Sie spielen dann im Garten und die Großeltern sitzen drinnen und gucken zu. Unterhalten wird sich auf Abstand durchs offene Fenster.

    Vielleicht wäre das für einige hier auch was? Bei uns geht es leider nicht, da alle 3 Grosselternpaare in Stadtwohnungen wohnen.

  3. Alter Hase

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Zitat Zitat von *Flower*Power* Beitrag anzeigen
    Freunde von uns fahren regelmäßig zu den Großeltern. Sie spielen dann im Garten und die Großeltern sitzen drinnen und gucken zu. Unterhalten wird sich auf Abstand durchs offene Fenster.

    Vielleicht wäre das für einige hier auch was? Bei uns geht es leider nicht, da alle 3 Grosselternpaare in Stadtwohnungen wohnen.
    So ähnlich haben wir das jetzt an Ostern gemacht.

    Der Opa saß am hintersten Rand von der Terrasse und die Kinder durften auf dem Rasen spielen, die Rasenkante war quasi die Mauer, die nicht übertreten werden durfte. So lag zwischen Opa und Kinder immer mindestens 6 Meter. Ich hatte einen Stuhl auf der Kante und war quasi der Wachhund. Zweimal hatte das kleine Kind Anlauf genommen, um doch zum Opa zu laufen, da konnte ich aber einfangen. Ansonsten hat es gut geklappt. Wir hatten alle einen Teller auf dem Schoß zum Kuchenessen und konnte so knapp zwei Stunden zusammen sein.

  4. Alter Hase

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Und spazieren gehen machen wir auch mit meinem Vater. Also ich mit meinem Bruder, ohne die Kinder. Mit Maske und mindestens zwei bis drei Metern Abstand, die meiste Zeit sogar eher fünf, sechs Meter. Und er läuft vor oder neben uns, nicht hinter uns, damit die Aerosol-Wolke ihn nicht treffen würde. Alles krampfig, ja... aber besser als nichts.

    Ich könnte mir einfach nicht vorstellen, ihn jetzt bis Ende des Jahres/Frühjahr 2021 nicht mehr zu sehen. Dann würde er auch echt eingehen und ziemlich depressiv werden. Es ist so schon schwer genug, die Enkel nicht knuddeln zu können/vorzulesen etc.

    Edit: Und wir leben ziemlich isoliert, im home-office, keine verabredungen. was wir machen, wenn das "normale" leben wieder anfängt, muss ich noch überlegen. aber zumindest im moment erscheint mir das restrisiko wirklich sehr gering, wenn man all diese regeln einhält.
    Geändert von jewa (14.04.2020 um 12:45 Uhr)

  5. Alter Hase

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Zitat Zitat von *sternschnuppe* Beitrag anzeigen
    Stina, ja der 3 und 5 jährige kriegen das mit dem Abstand nicht dauerhaft gut hin und der Opa hat unheilbaren Krebs, Zustand nach Chemo, große Herz und Lungenprobleme. Und das ist uns zu heikel. Es ist so viel auf einmal.
    selbst ein Kinderschnupfen könnte ihm bös zusetzen.
    Was möchte er denn?

    Wenn er so eine begrenzte Lebenserwartung hat, könnte es ja sonst durchaus sein, dass er seine Enkel nie wieder sieht.

  6. Regular Client

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Jewa, sie isolieren sich aktuell selber sehr stark und möchten nichts riskieren und niemanden treffen.
    Vom Herzen her würde er die Enkel gerne sehen und es würde sicherlich etwas Kraft und Zuversicht bringen.

    ich schätze, dass wir jetzt noch die 1-2 Wochen abwarten, bis das Baby da ist und sie dann einmal einladen. Sie dürfen dann entscheiden, ob sie kommen möchten und wir würden alles im Garten stattfinden lassen.
    Leider ist in meinem Kopf dieser Spruch „Eine Generation kommt , eine geht“ drin und ich hab Angst, dass er auf das Baby kennenlernen wartet und dann aufgibt.

  7. Member

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Poah, wenn ich hier so lese, werde ich echt traurig und deprimiert.
    Wir selbst wissen noch nicht, wie wir es mit den Großeltern weiter handhaben. Die Eltern meines Mannes leben hier in der Stadt und seine Mutter arbeitet in der Grundschule, wenn sie möglicherweise bald wieder arbeiten geht, würden wir die beiden wohl wieder treffen.

    Meine eigenen Eltern leben leider über 500 km entfernt, solche Lösungen mit im Garten spielen und sie bleiben drin wären grundsätzlich möglich, aber wo sollen wir dann schlafen? Ginge grundsätzlich bei meinem Bruder, aber ob das dann so eine gute Lösung ist.. :/

    Echt schwierig alles. Und dabei weiß man ja noch total wenig darüber, wo tatsächlich Ansteckung stattfindet, vll sind gesunde Kinder ja gar keine guten Überträger.
    and maybe it's time to live

  8. Addict

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Wenn die Eltern Lehrer sind und tatsächlich in die Risikogruppe fallen, also über 60 sind, dann sollen sie gar nicht arbeiten gehen oder? So hatte ich es bisher verstanden. Wir treffen meine Mutter im gemeinsamen Garten mit Sicherheitabstand und zum spazieren gehen. Bei meinen Schwiegereltern weiß ich auch nicht... mein Schwiegervater ist fast 80, aber aus irgendeinem wirren Grund halten sie sich nicht für die Risikogruppe... und gehen noch munter einkaufen. Sie wohnen weiter weg, aber meine Schwägerin direkt dort...... es ginge also anders. So gesehen könnten wir sie auch treffen.

  9. Senior Member

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Wir hatten nun mehrere Wochen gar keinen persönlichen Kontakt. Am kommenden Wochenende werden wir mit meiner Mutter gemeinsam spazieren gehen, aber natürlich Abstand halten sowie Mund-Nasen-Schutz tragen. Zu den anderen Großeltern werden wir den Kontakt vermutlich noch länger vermeiden, da sie das zum Einen selbst so möchten und zum Anderen "noch gefährdeter" (Vorerkrankungen) sind.

  10. V.I.P.

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Wir haben auch keinen Kontakt. Das eine Großelternpaar lebt mehrere hundert Kilometer entfernt, meine Mutter im Nachbarort. Sie hat uns schon zweimal was vor die Haustür gestellt, aber geklingelt hat sie nicht. Deshalb denke ich, dass ihr das wohl schon zu nah wäre.
    Bei meiner Schwester mit älteren Kindern war sie schon insofern zu Besuch, als dass sie mit meiner Schwester in Abstand im Garten saß und Kaffee getrunken hat.
    Im Normalfall, also vor Corona, hab ich meine Mutter schon so etwa einmal pro Woche gemeinsam mit den Kindern gesehen. Allerdings haben wir kein besonders intensives Verhältnis, also unsere Besuche dauerten eher nur so eine Stunde und allein sind meine Kinder nie dort. Deshalb ist durch das Fehlen der Großeltern auch nicht wirklich was weggefallen aktuell.
    Was mir allerdings sehr fehlt, ist das Treffen von Freunden oder zusammen mit den Kindern nachmittags einkaufen. Beides zusammen hat uns im Normalfall mindestens drei Nachmittage pro Woche beschäftigt.

    War der Tag nicht dein Freund, so war er dein Lehrer.



    Es ist ja in Wahrheit Glück nichts Vernünftiges, das an einem bestimmten Tun oder dem Besitz gewisser Dinge ein für allemal hinge, sondern weit eher eine Stimmung der Nerven, durch die alles zum Glück wird oder nichts.

  11. V.I.P.

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Wir haben keinen Kontakt zu meinem Vater (aus verschiedenen Gründen Risikogruppe, er hat auch ziemliche Angst) und den Schwiegereltern (ebenfalls bzw. eher noch schlimmer da weit über 80) und ich glaube auch nicht dass wir sie dieses Jahr noch persönlich sehen (außer jemand liegt im Sterben ). Wohnen auch alle über 150km entfernt. Der Bruder meines Freundes kümmert sich allerdings um die Schwiegereltern, das geht gar nicht anders, außer sie würden ins Pflegeheim gehen. Er hat auch ein Kind (das aktuell nicht mit zu den Großeltern kommt, was sehr schade ist, weil es sonst fast jedes WE da ist und das vor allem für meine Schwiegermutter so ziemlich die einzige Freude im Leben ist ), ich weiß gar nicht wie er damit umgeht wenn das wieder in den Kindergarten geht, er wohnt zwar nicht mit der Mutter zusammen, aber kümmert sich eigentlich sehr viel. Wir rufen sehr viel mit Video an, aber das ist natürlich nicht das gleiche.

    Meine Mutter sehen wir ganz normal, wir haben uns quasi als gemeinsamen Haushalt definiert (meine Mutter lebt allein und kümmert sich sonst viel um ihre anderen Enkel, die sie derzeit nicht sieht). Von meiner Tochter geht ja keine besondere Gefahr aus, wenn würde sie sich bei uns anstecken. Und meine Mutter ist vor allem so vorsichtig, weil sie Angst hat mich anzustecken, wenn wir den Kontakt einstellen, fürchte ich dass sie sich schnell infiziert Wenn meine Tochter in die Kita geht, werde ich das aber wohl trotzdem ändern, falls meine Mutter dann noch nicht immun ist.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  12. Addict

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Wir haben unsere Eltern auch als bei uns im Haushalt lebende Personen definiert, auch wenn sie ne eigene Wohnung haben, aber durch die gemeinsamen Räume (Waschküche) und den Garten und dem innigen Verhältnis zu unseren Kindern ist Abstand halten im erforderlichen Maß nicht möglich. Aktuell sehe ich das Risiko als gering (alle zu Hause, keinerlei Außenkontakte), ich gehe für alle einkaufen und mein Mann arbeitet in einer Firma in der Produktion wo man ganz gut Abstand halten kann, die unterschiedlichen Schichten dürfen sich nicht begegnen. Ich muss ab Dienstag wieder arbeiten, wir haben sehr viel gestrichen, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, ich arbeite aber eigentlich mit (stationären) Patienten, wobei wir aktuell sehr wenig zu tun haben, da wir aktuell nur (psychiatrische) Notfälle aufnehmen, bin mal gespannt dadurch erhöht sich das Risiko natürlich und wenn die Kinder in den kiGa/TaMu gehen ja auch nochmal. Wir hatten es anfangs mal Abstand zu meinen Eltern versucht, aber es hat nicht wirklich funktioniert.
    "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
    "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

  13. Regular Client

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Bei uns geht die Situation mittlerweile richtig an die Substanz, wir suchen händeringend nach Hilfe und sind hin und her gerissen die Großeltern einzuspannen. Wir sind beide im Home Office und haben zwei kleine Kinder 4 und 6 Jahre. Es ist wirklich der reinste Phychoterror. Wir machen beide Tätigkeiten wo Konzentration erforderlich ist und unsere Kinder sind nun mal von der Sorte sehr lebhaft. Selbst wenn sie sich selbst beschäftigen sind sie laut aber in der Regel kommen sie eigentlich alle 5 Minuten an und wollen was, was trinken, was essen, auf Klo, was trösten, ein Ausmalbild gedruckt, und und und. Unsere derzeitige Wohnsituation lässt es auch nicht zu einfach mal die Tür zu zu machen, da alles offen. Ich habe mich schon oft zum arbeiten ins Auto gesetzt.

    Ich weiß nicht wie wir das schaffen sollen, ich gehe mal davon aus, das der KiGa vor den Sommerferien nicht mehr aufmacht. Das würde also heißen es geht noch bis Mitte August so weiter.

    Früher waren sie bis zwei im KiGa und zwei bis drei Nachmittage eigentlich auch weg. Mindestens ein bis zweimal bei einer der Großeltern und ab und zu auch bei Verabredungen etc. Ich habe früher bis zwei meine Arbeit gemacht (hatte vorher auch schon HO) und nachmittags den Haushalt. Jetzt müssen wir irgendwie alles auf einmal schaffen, Arbeit, Kinderbetreuung, Haushalt und Mittagessen kochen auch noch, früher haben die im KiGa gegessen, Ich hab nur am WE gekocht. Wir sind dabei zu renovieren, also dadurch auch noch super viel Arbeit, super viel Dreck und begrenzte Wohnfläche. Eigentlich sollten die Kinder diesen Sommer noch mal extra viel Zeit bei den Großeltern sein.
    Wir gehen total am Stock und wissen einfach nicht wie wir es schaffen sollen.
    Ich hatte vor 4 Jahren schon mal ein Burn Out und habe eine Scheißangst vor einem Rückfall.

    Unsere Eltern langweilen sich zu Tode, sie sind alle fit wohnen nahbei und würden jetzt natürlich gern tausend Sachen mit den Kindern machen und vermissen sie total. Meine Mama musste schon einmal weinen.

    Kommt noch dazu, aber das ist wahrscheinlich eher FWP: Die Kinder haben früher oft am WE bei meinen Eltern übernachtet, so das wir Zeit zu zweit hatten, auch das fällt weg. Wir haben praktisch gar keine Zweisamkeit mehr. Unsere Kinder gehen nun mal nicht um acht ins Bett und dann ist Ruhe, die gehen eher so 21:00-22:00 ins Bett und wachen dann noch tausendmal auf bis wir selbst ins Bett kommen (Familienbett). Paarzeit=null


    Zur Risikoeinschätzung:
    Meine Eltern, Mama ü60 keine sonderlichen Erkrankungen, Papa ü70, Krebspatient, letzte Chemo vor 1,5 Jahhren
    Schwiegereltern, beide ü60, Vater Ex Raucher, Mutter immer noch starke Raucherin, Krebspatient, mehrere Chemos, nimmt immernoch irgendeine Pille diesbezüglich

    Das Risiko ist bei Schwiegermutter echt erheblich, aber man kann ja schlecht sagen die einen Großeltern dürfen Sie sehen, die einen nicht. Beide Großeltern einbinden, erhöht das Risiko ja noch mal da mehr Menschen involviert sind und das Virus ggf zu allen weitergetragen wird.

    Zur jetzigen Zeit war man ja noch relativ isoliert, sprich man hat mit höherer Wahrscheinlichkeit nix, wenn die Kids wieder im KiGa sind, wenn es denn vorkommen sollte, steigt die Wahrscheinlichkeit ja enorm an, also lieber jetzt als später?

    Ich finde diese Entscheidung ist auch unabhängig davon was zukünftig an Regeln beschlossen wird, selbst wenn es eine Lockerung gibt ändert sich das Risiko ja nicht. Im Grunde ändert sich nix bis ein Impfstoff oder Behandlungsmethode gefunden wurde. Sollen die Großeltern jetzt ein bis zwei Jahre die Kinder nicht sehen?

    Ich sehe halt schon das Szenario kommen, dass sich bis Weihnachten immer noch nix geändert hat und wir dann irgendwann einbrechen, dass wir irgendwann sagen es reicht uns jetzt, wir gehen das Risiko ein und lassen Kontakt zu. Nur bis dahin bin ich schon zugrunde gegangen, dann hätte man es auch schon viel früher machen können und hätte einiges erspart.

    Dann kommt noch dazu: unsere Eltern sind alle vier komplett uneinsichtig, die gehen alle munter einkaufen und treffen sich auch mit Leuten, zwar weniger als früher aber das Verständnis ist halt null da, versteht ihr? Also die gehen das Risiko ja von sich selbst aus schon ein. Wir haben hier voll die riesen Probleme und wuppen hier alles um die zu schützen und die verhalten sich total verantwortungslos.
    Wenn wir tatsächlich die Entscheidung treffen und Kontakt zulassen und dann wird einer krank, dann werden wir nie wissen wo sie sich angesteckt haben und das schlechte Gewissen ist schön auf unserer Seite. Und meine Schwägerin redet uns auch noch rein.

    !! Bitte nicht zitieren !!

    Ich würde gerne einfach nur mal ein ein paar Meinungen hören
    * * * * * * * * * *

  14. Member

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Wohnt ihr denn in einem Gebiet mit vielen Fällen? Bei uns ist die Lage ziemlich gut eigentlich und ich rechne fast damit, dass die Beschränkungen hier schrittweise doch schneller gelockert werden, egal was der Söder in Bayern macht.

    Könntet ihr 1-2 Wochen Urlaub nehmen und euch dadurch ein bisschen erholen/beim renovieren vorankommen etc? Einfach erstmal die Reißleine ziehen? Oder abwechselnd Urlaub, damit einer in Ruhe arbeiten kann?

    Bei den Großeltern wäre ich mir auch unsicher. Wenn sie sich selbst nicht an alles halten und die Kinder auch nehmen würden... Sie sind ja auch erwachsen und können eigene Entscheidungen treffen.

    Vielleicht würde ich wirklich noch versuchen, 2 Wochen oder so mit Urlaub zu überbrücken und dann ein Großelternpaar einspannen?

  15. V.I.P.

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Also wenn die Großeltern selbst es nicht für nötig halten, die Kinder sehen wollen und ohnehin weiter rausgehen, würde ich sie auf jeden fall zur Entlastung einspannen in eurer Situation.
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  16. Regular Client

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Urlaub ist eigentlich keine Option. Mein Mann ist schon kürzer getreten und verteilt sich Urlaub und Überstunden so dass er quasi jeden Tag 1-2 Stunden weniger hat. reicht natürlich trotzdem vorne und hinten nicht.
    ich bin selbstständig und habe so gesehen keinen Urlaub, klar kann ich jetzt sagen ich mach weniger, hab aber Angst, dann meinen einzigen Kunden den ich noch habe zu verlieren, also er würde sich dann ggf einfach jemand anderen suchen, weil momentan (wegen der Situation) super viel zu tun ist. Selbstständigkeit=kein Kündigungsschutz, eigenes Risiko
    und ich "will" es auch eigentlich nicht
    * * * * * * * * * *

  17. Urgestein

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Also FALLS es die Kinder haben/kriegen, denke ich halt schon, dass sie nochmal viel näher an den Großeltern sind als die Erwachsenen, die die Großeltern sowieso treffen.
    Aber: Wenn ihr euch sonst konsequent isoliert habt, halte ich persönlich das Risiko für überschaubar. Die Kinder müssen sich ja erstmal irgendwo anstecken können.

    Und abgesehen davon würde ich wohl nochmal schauen, ob ihr irgendwas weglassen könnt (ist die Renovierung aufschiebbar?) oder euch durch Urlaub Entlastung verschaffen könnt.
    Und habt ihr schon mit den diese Woche nochmal geänderten Voraussetzungen euren Anspruch auf Notbetreuung überprüft?

  18. Regular Client

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Renovierung kann man nicht weglassen, im Obergeschoss fehlt eine komplette Außenwand, also alles offen, das wird ungemütlich bis Winter wenn wir das nicht schaffen
    wir haben die Wand weggerissen, ein paar Tage vor Lockdown. ganz ehrlich da hat doch keiner mit gerechnet, dass es so kommt. also wir nicht.

    Notbetreuung kann ich mir nicht vorstellen, von uns ist keiner systemrelevant. wo kann man das nachlesen? also ich weiß dass unser KiGa keine Notbetreuung macht, sie müssten dann in eine andere Einrichtung.

    isoliert? naja... wir sind zwar nicht arbeiten, aber gehen halt ganz normal einkaufen, sprechen draußen auch mal mit Nachbarn, leider war ich in letzter Zeit in einigen Arztpraxen und wir haben auch ständig Handwerker im Haus. man weiß doch nie ob man was hat...
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  19. Urgestein

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Zitat Zitat von anouk van houdt Beitrag anzeigen
    man weiß doch nie ob man was hat...
    Ja klar, man weiß es nie, aber das Risiko kann ja schon sehr unterschiedlich hoch sein je nach Grad der Selbst-Isolation.

  20. Regular Client

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    AW: Coronavirus und Grosseltern/Kinder

    Ich würde mich wohl (wenn Ihr meint, evtl. nicht vorsichtig genug gewesen zu sein) jetzt nochmal zwei Wochen oder so extrem isolieren, wenn das möglich ist, und dann die Großeltern einspannen, wenn die es wollen. Letztendlich sind das doch auch erwachsene Menschen, die über ihr eigenes Risiko entscheiden können. Alternativ: könntet Ihr es Euch leisten, eine externe Person zu bezahlen, die Eure Kinder zumindest mal ein paar Stunden die Woche betreut? Vielleicht gibt es da eine nette Person, die gerade arbeitslos geworden ist und das gerne machen würde. Oder: Wenn es bei Euch im Bundesland erlaubt ist, könntet Ihr Euch mit einer anderen Familie zusammentun für die Betreuung. Wenn beide Parteien es mit dem Social Distancing sehr genau nehmen und keine Risikopatienten sind, halte ich das auch für vertretbar vom Risiko her.

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