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  1. Stranger

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    AW: Corona sei Dank!

    Zitat Zitat von Sockenmonster Beitrag anzeigen
    DANKE für deine Antwort, das ist bei uns auch so.

  2. V.I.P.

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    AW: Corona sei Dank!

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    ich behaupte, dass man einen riesigen Anteil der Probleme des Systems Schule lösen könnte, wenn man "einfach" die Gruppen drastisch verkleinern würde. Dagegen käme kein noch so ausgefeiltes pädagogisches Konzept der Welt an.
    Davon bin ich auch überzeugt. Und es hat sich für mich im Unterricht mit den durch 3 geteilten Lerngruppen im Sommer 2020 bestätigt.
    'You cannot walk down the street dressed as the Archbishop of Canterbury.'

  3. Addict

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    AW: Corona sei Dank!

    Was hier schon einige geschrieben haben mit dem entschleunigten Alltag:

    Mir ist - wie sicher jedem - so ganz ohne jegliche Möglichkeit zu kleinen Highlights im Alltag fad, und einsam fühle ich mich (trotz Partner, aber alleinlebend & im Home Office) auch mehr als genug, es darf also natürlich in jeder Hinsicht gern so bald wie möglich vorbei sein.
    Aber ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, jemals wieder mit nem ganz normalen prä-coronösen Alltag Schritt halten zu können

    Also arbeiten, im Jahresverlauf zu Geburtstagen & Hochzeiten sowie sonstigen Festen zu gehen, ein Mindestmaß an Sport machen, am Wochenende regelmäßig die Eltern plus die des Partners sowie evtl paarmal jährlich Freunde in anderen Städten besuchen oder besucht werden, Ausflüge machen, Freunde treffen - ich fühle mich schon beim Aufschreiben total ausgebrannt und da ist noch nicht mal eingerechnet, dass ich in den nächsten Jahren auch noch unbedingt Mutter werden will .

    Also ich glaub natürlich, dass man auch wieder genug Kondition für ein “normales” Leben aufbauen kann, aber ich werde mich sicher am Anfang fühlen wie nach ner Woche krank im Bett, wenn man denkt man kann wieder arbeiten gehen und am 1. Tag zurück im Job ist der Kreislauf noch unten und alles ist so wahnsinnig anstrengend und überfordernd, dass man sich denkt a) es hätte eigentlich noch einen Tag Bett/Couch gebraucht und b) “boah wie anstrengend hier am Schreibtisch sitzen und atmen, wie halte ich das sonst so lang am Stück und auch noch fünf Tage hintereinander aus?

  4. Stranger

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    AW: Corona sei Dank!

    Also direkt profitiert habe ich von der Krise jetzt nicht.

    Ich gehöre aber auch zu denjenigen, denen die Entschleunigung eher gut tut: Home Office, viel Zeit zuhause und in der Natur, mehr Distanz zu konsumorientierten Aktivitäten wie Shoppen. Vom Job her hat meine Branche weder gewonnen, noch groß was verloren, das ist also auch relativ sicher.

    Das Ganze hat aber halt auch seine Kehrseiten: Die Unsicherheit, was noch kommt ist gewachsen, auch die Scheu davor, vielleicht doch mal den Job oder die Branche zu wechseln. Sehr wenig Kontakt zu anderen Menschen, vom Partner mal abgesehen. Die innere Angespanntheit ist schon größer geworden und das Gefühl in dieser "Schleife festzustecken". Paradoxerweise habe ich das Gefühl, dass sich im Vergleich zum ersten Lockdown ein Gewöhnungseffekt eingestellt hat. Aber Gewöhnung im Sinne von "Abstumpfung" also auch wieder negativ. Ist schwer zu beschreiben. Die Möglichkeiten und Handlungsspielräume sind einfach geschrumpft.

  5. Urgestein

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    AW: Corona sei Dank!

    Ich trinke übrigens seltener Alkohol als früher (nachdem ich am Anfang der ersten Welle erst mal mehr getrunken habe). Interessante Selbstbeobachtung - ich trinke eher, wenn ich gestresst bin als wenn ich traurig bin. Seit Corona bin ich sehr viel seltener gestresst und sehr viel häufiger traurig.
    כל המקומות שבהם היית
    עולמות שראית וגילית
    כל השאלות שבדרך שאלת
    לפעמים לא העזת לגלות

    אורות מהבהבים
    בשתי שניות
    חולפים חיי אל מול עיני
    קולות מזמן אחר
    הלב אומר להתעורר מהר

    אורות - אברהם טל

  6. Regular Client

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    AW: Corona sei Dank!

    Ich auch viel weniger, weil ich normalerweise eher beim Weggehen, in Kneipen, auf Partys, beim Essen mit Freunden etc. was trinke, als alleine zu Hause, da mein Mann generell keinen Alkohol trinkt.

  7. Member

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    AW: Corona sei Dank!

    Ein Jahr ohne pendelei - so viel mehr Lebensqualität!

  8. V.I.P.

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    AW: Corona sei Dank!

    Dass man Leuten nicht mehr die Habs geben muss.
    Wer immer in den Himmel schaut,
    wird nie etwas auf der Erde entdecken.


    "Wenn du dich auf die Waage stellst kommt eine Handynummer heraus!"

  9. Urgestein

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    AW: Corona sei Dank!

    Ich finde das immer spannend, wenn alle von Entschleunigung sprechen. Die hatte ich nicht, das ganze Jahr über nicht. Mega viel zu tun auf Arbeit, das ging bei uns nahtlos über, nur even ohne die persönlichen Kontakte.
    Klar, Konsum und das ständige Verabreden für Events fällt weg, da hatte ich dann als im Sommer das Gefühl, dass man das alles nachholen muss.

    Für mich habe ich festgestellt, dass ich mich mit Freunden lieber zu Aktivitäten verabreden will als regelmäßig irgendwo zu essen. Spart viel Kohle! Mir ist bewusst geworden, das ich wirklich will und brauche im Leben, das ist ein Gewinn.

    In Gewinn oder Verlust - Freunde, die es in der Pandemia nicht schaffen, mal zu fragen, wie es einem geht, nicht doch mal zu telefonieren, auch wenn man das sonst eher nicht gemacht hat, brauche ich auch nicht. Das klingt hart, aber ist Fakt. Meine Leute habe sich ganz automatisch auf 4 reduziert, mit denen ich in einem gegenseitigen Austausch stehe.

    Mein Gewinn ist das Homeoffice. Ich bin ein Abend und Nachtmensch, früh aufstehen ist eine Qual für mich. Bei Schlafstörungen etc. brauche ich manchmal mehrere Tage, um wieder in den Rhythmus zu finden, wenn ich morgens für einen Termin früh auf der Arbeit sein muss. Das hatte ich seit einem Jahr nicht mehr! Ich kann völlig frei nach meinem.Rhythmus leben und das finde ich echt super! Die Chefs sehen das auch irgendwie so und die wollen die Meetings auf jeden Fall digital laufen lassen und man kann dann ins Büro, wenn man möchte.

  10. Urgestein

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    AW: Corona sei Dank!

    Nachdem der erste lockdown für uns überhaupt kein Homeoffice gab und aufgrund fehlender Ausstattung wenn auch nur völlig ineffektiv stattfinden konnte, scheint sich jetzt so langsam doch die Erkenntnis durchzusetzen, dass es geht und gar nicht so schlecht sein könnte. Momentan werden die Laptops ausgegeben, das hätte sonst niemals flächendeckend stattgefunden. Nicht, dass meiner funktionieren würde, aber ich habe zumindest Hoffnung. Wir müssen auch immer noch regelmäßig anwesend sein. Seitdem ich meine Erwartungen aber angepasst habe, sehe ich da durchaus auch eine kleine positive Entwicklung.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  11. Senior Member

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    AW: Corona sei Dank!

    Zitat Zitat von Skippyli Beitrag anzeigen
    Ich finde das immer spannend, wenn alle von Entschleunigung sprechen. Die hatte ich nicht, das ganze Jahr über nicht. Mega viel zu tun auf Arbeit, das ging bei uns nahtlos über, nur even ohne die persönlichen Kontakte.
    ...

    In Gewinn oder Verlust - Freunde, die es in der Pandemia nicht schaffen, mal zu fragen, wie es einem geht, nicht doch mal zu telefonieren, auch wenn man das sonst eher nicht gemacht hat, brauche ich auch nicht. Das klingt hart, aber ist Fakt. Meine Leute habe sich ganz automatisch auf 4 reduziert, mit denen ich in einem gegenseitigen Austausch stehe.
    Ging mir ganz ähnlich, mehr Arbeit und weniger Sozialleben, das finde ich alles andere als eine ideale Kombination.

  12. Fresher

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    AW: Corona sei Dank!

    Wir wären unter normalen Bedingungen sicherlich nicht mit den Kindern an Ostern brunchen gegangen (vorallem nicht fein) und in dem kleinen niedlichen Cafe waren wir alleine auch schon ewig nicht und dieses Ostern haben wir uns eine Brunchbox davon gegönnt. Das war so lecker, wir konnten einfach schon um 7:30 Uhr loslegen, die Kinder konnten dannach spielen und zum Mittagessen hatten wir auch noch Anteile (Nachtisch) und beim Abendessen haben wir uns immernoch gefreut über den eingelegten Ziegenkäse.

  13. Stranger

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    AW: Corona sei Dank!


  14. Ureinwohnerin

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    AW: Corona sei Dank!

    Dem eigenen tagesrhythmus halbwegs folgen können. Ich schlafe und arbeite so ziemlich wann ich will.
    Mehr zeit und lust zum kochen.
    So viel tollere beziehung. Vielleicht das beste überhaupt an corona
    Weniger chronische schmerzen.
    Keine ungewollten verwandtenbesuche mehr.
    Endlich mal zu tollen orten gereist sein, die ich sonst nicht (wieder so schnell) besucht hätte.
    Mehr zeit und muße zum lesen von büchern.
    Mehr und besserer sex.
    Sternerestaurants, die sonst auf monate ausgebucht sind, recht spontan besuchen können.
    vi kysstes ivrigt. våra läppar blödde

  15. Senior Member

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    AW: Corona sei Dank!

    Dank Maskenpflicht in Uni und Bus hat nieman gsehen, dass ich den halben Tag mit 'nem riesigen Schokofleck am Kinn durch die Gegend gelaufen bin
    La vie c'est plus marrant,
    C'est moins désespérant
    En chantant.

  16. V.I.P.

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    AW: Corona sei Dank!

    Herpes ist auch kein Ding mehr!

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