Umfrageergebnis anzeigen: Der Corona-Alltag zuhause ist für mich unterm Strich...

Teilnehmer
54. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • immer noch befriedigend, weil das Negative durch neue positive Sachen teilweise aufgewogen wird.

    28 51,85%
  • unbefriedigend, obwohl ich auch einige Erkenntnisse und gute Momente hatte.

    18 33,33%
  • eine absolute Horror-Zeit für mich.

    5 9,26%
  • ... (siehe Kommentare)

    3 5,56%
Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 21
  1. Fresher

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    Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Wenn eins klar ist, dann daß die Menschen ganz unterschiedlich von Corona betroffen sind. Für die einen ist es der totale Horror, weil sie entweder selber zur Risikogruppe gehören, Angst um ihre Angehörigen haben, ihren Job verloren haben oder in einer gewalttätigen Abhängigkeit feststecken. Für die anderen ist es eine Art Sabattical, wo man den Garten mal endlich schön machen kann, viel Qualitytime mit der Familie verbringen kann und aufwändige Rezepte ausprobiert.
    Wo steht ihr da?
    Mit "befriedigend" meine ich, daß man am Ende vom Tag das Gefühl hat, daß es ein guter Tag war, den man nutzen konnte.
    Geändert von LaCerise (14.05.2020 um 10:14 Uhr)

  2. Addict

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Ach, so mittel. Wir haben keine besonderen Probleme, keine finanziellen Sorgen oder schwer kranke Angehörige, ich bin in Elternzeit und kann mir viel Zeit für die Kinder nehmen. Aber nach 8 Wochen sind wir einfach alle genervt von den ganzen Einschränkungen und gelangweilt von den Aktivitäten, die uns am Anfang noch Spaß gemacht haben (Garten, Radfahren, Spazierengehen, Backen, Basteln,...). Wir hätten gerne einfach mal wieder normalen Alltag mit Kindergarten, Arbeit außerhalb vom Homeoffice, Krabbelgruppen, Sportverein, Hobbies fürs Kind,....

  3. V.I.P.

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Schwer zu sagen, irgendwie so mittendrin. Mir geht es objektiv nicht schlecht, ich gehöre nicht unmittelbar zur Risikogruppe, meine Familie auch nicht (die (Schwieger-)Eltern alters-/vorerkrankungsbedingt schon, die sind aber relativ vernünftig), unsere Jobs sind sicher, wir haben Platz, vertragen uns, müssen unser Kind nur betreuen und nicht beschulen, wechseln uns da inzwischen ab usw. usw. - also eigentlich ist es gar nicht schlimm. Wahrscheinlich dürfte ich daher gar nicht meckern, dennoch schwanke ich zwischen Stress und Lethargie. Mein Job ist ganz neu, daher habe ich superviel zu tun und kämpfe mit Deadlines, einem neuen Chef und sehr hohen Erwartungen von vielen Leuten. Nebenbei noch tageweise die Kinderbetreuung, Haushaltsscheiß und bla, da bin ich abends und am Wochenende einfach völlig platt und habe gar keine Nerven für Quality, opulentes Kochen oder Hygge. Ich brauche immer mal Zeit für mich allein und Dinge, auf die ich mich freuen kann (Konzerte, Ausflüge, Unternehmungen, Freunde besuchen...), das gibt es derzeit einfach fast überhaupt nicht und das laugt mich sehr aus. Gleichzeitig habe ich aber ein schlechtes Gewissen, weil andere viel schlechter dran sind.
    Herr Pisanelli! Herr Pisanelli!

  4. Urgestein

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Ich stehe dazwischen. Ich arbeite ganz normal weiter, von Zuhause und oft viel mehr als zuvor. Besondere Quality-Time habe ich keine, da es bei mir allgemein viel stressiger ist als vorher. Ich hatte bisher nur an den Feiertagen und mal am Wochenende frei.
    Angst um Angehörige habe ich auch, aber nicht permanent, da sie sich gut schützen und es ja nun bisher nicht so krass war, wie in Spanien oder so. Ich finde das Homeoffice zwar auf der einen Seite gut, da dabei auch unsere Kernarbeitszeiten gelockert wurden und ich quasi dann arbeiten kann, wann ich will. So langsam fehlt mir aber das normale Leben - und damit meine ich nicht unbedingt, dass die Kneipen wieder öffnen. Ich bin weder wirklich glücklich gerade, noch genervt oder erlebe gerade den größten Horror, aber ich finde es schon eher belastend, weil einfach viel wegfällt, was so zu dem für mich erfüllten Leben gehört hat. Auch wenn es jetzt Lockerungen gibt, meine Firma nimmt max. 20% der Leute wieder zurück ins Büro, eigentlich wollen sie, dass man Zuhause bleibt, meine Sportkurse finden nicht wieder statt, Sprachkurse sollen vielleicht im Herbst wieder online stattfinden, alle geplanten Urlaube und Touren (ich mache öfter bei Wanderevents/touren mit) sind abgesagt, d.h. ich muss jetzt anfangen komplett neu zu strukturieren - oder auch nicht, denn es ist ja alles irgendwie offen. Es ist einfach sehr viel auf einmal plötzlich weggebrochen und das finde ich schon belastend. Dazu kommt noch, dass ich manchmal gar nicht weiß, wie ich mich verhalten soll. Ich habe z.B. Kollegen, die sich seit Wochen schon wieder mit mehreren Menschen treffen, andere, die das alles super lächerlich finden und dann wieder Freunde und Bekannte, die sich wochenlang zurückgezogen haben und niemanden sehen wollten - irgendwie da eine Balance zu finden bzw. für sich zu entscheiden, was jetzt erlaubt ist bzw. was man wie handhaben will, finde ich irgendwie auch belastend.
    Geändert von Skippyli (14.05.2020 um 10:17 Uhr)

  5. V.I.P.

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Zitat Zitat von LaCerise Beitrag anzeigen
    Wenn eins klar ist, dann daß die Menschen ganz unterschiedlich von Corona betroffen sind. Für die einen ist es der totale Horror, weil sie entweder selber zur Risikogruppe gehören, Angst um ihre Angehörigen haben, ihren Job verloren haben oder in einer gewalttätigen Abhängigkeit feststecken. Für die anderen ist es eine Art Sabattical, wo man den Garten mal endlich schön machen kann, viel Qualitytime mit der Familie verbringen kann und aufwändige Rezepte ausprobiert.
    Wo steht ihr da?
    (mit schlechtem gewissen) eher an zweiter stelle. weder meine nächsten angehörigen noch ich gehören zu einer risikogruppe. mein job ist sicher, der meines mannes auch. mein mann arbeitet normalerweise in einer ca. 600 km entfernten stadt und wir sehen uns maximal 1,5 tage am wochenende. jetzt ist er seit mitte märz (und noch bis ende mai) im home office.
    meine eigene arbeit im "home office" finde/fand ich auch wesentlich entspannter - vor allem weil ich meine zeit noch flexibler einteilen kann und die nervige fahrerei wegfällt. die zusätzliche zeit habe ich sehr genossen! aber gut, ich sehe ein, dass ich meinen job (lehrerin) nicht dauerhaft ausschließlich von zuhause ausüben kann. es geht ja jetzt auch schrittweise wieder mit dem präsenzunterricht los, was natürlich okay ist.

    natürlich bin ich traurig darüber, meine eltern nicht besuchen und auch freunde nur eingeschränkt treffen zu können. ich habe mich auch in den letzten tagen gefreut, einige kolleg*innen wieder zu treffen und etwas zu quatschen. massenveranstaltungen fehlen mir dagegen null.

    insgesamt überwiegen für mich persönlich also die vorteile. mal sehen, wie sich die stimmung entwickelt, wenn viele leute wieder alles müssen (arbeit etc.), aber vieles (immer noch) nicht oder nur eingeschränkt dürfen.
    Geändert von Burgfräulein (14.05.2020 um 12:27 Uhr)
    'You cannot walk down the street dressed as the Archbishop of Canterbury.'

  6. Alter Hase

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Objektiv ist es unbefriedigend, aber geht schon, subjektiv ist es der Horror für mich.

    Auf der positiven Seite stehen, dass meine Wohnung so sauber ist wie noch niemals zuvor und dass ich auch nach 8 Wochen noch viel Freude am ausprobieren neuer Rezepte habe und ein neues Hobby gefunden habe. Meine Freundschaften sind gefestigt und wir kümmern uns gut umeinander und, sehr wichtig aktuell, ich habe keine Schwurbler im engsten Kreis, halleluja.

    Negativ ist dafür, dass die finanziellen Einbußen katastrophal sind und ich noch nicht so recht weiß, wie ich das ausgleichen soll. Außerdem ist mein ganzes Leben auf "Vorfreude auf schöne Dinge" abgestimmt, ich ertrage den Alltag mit all seinen Scherereien eigentlich nur, weil ich mich auf den Ausflug ins Cafe übermorgen freue und aufs nächste Konzert in 6 Wochen. Da alle kleinen und großen Freuden auf einen Schlag weggebrochen sind, geht es mir entsprechend. Über Ostern wollte ich liebe Menschen wiedersehen, der Urlaub fiel natürlich genauso flach wie mein gesamter Sommer. Ich schaue, während ich das schreibe, auf eine Pinnwand voller Konzert- und Festivaltickets und 90 Prozent davon haben sich komplett erledigt (zumindest für dieses Jahr), das macht mich unfassbar traurig.

    Und so wie mein Alltag auf "kleine Freuden" fußt, so fußt meine seelische Verfassung auf "Haus verlassen, Menschen treffen" und scheinbar liegt meine persönliche Grenze kompletter Isolation bei round about 50 Tagen. Ab da ging es rasant bergab. Mit schlechter Laune hätte ich wohl leben können, aber ich habe mich bei Verhaltensweisen erwischt, die ich noch aus Zeiten fiesester Depression kenne und zu denen ich mir geschworen habe, sie nie, nie, niemals wieder einreißen zu lassen. Habe daher dann beschlossen, wieder Menschen zu treffen, weil das Virus für mich in dem Moment nicht mehr annähernd so gefährlich war wie die Depression, die ihre Griffel wieder nach mir ausstreckte. 3 Tage später kam dann die Lockerung und meine Treffen waren sogar okay, wäre das Gegenteil eingetroffen, also eine Verschärfung der Kontaktsperren, wäre es mir aber auch komplett egal gewesen. Nun geht es mir wieder etwas besser, als ich kann es nicht abwarten, annähernd normales Leben wiederzuhaben und zähle die Tage bis zum Medikament oder Impfstoff.

  7. Fresher

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Zitat Zitat von Skippyli Beitrag anzeigen
    d.h. ich muss jetzt anfangen komplett neu zu strukturieren - oder auch nicht, denn es ist ja alles irgendwie offen. Es ist einfach sehr viel auf einmal plötzlich weggebrochen und das finde ich schon belastend. Dazu kommt noch, dass ich manchmal gar nicht weiß, wie ich mich verhalten soll. Ich habe z.B. Kollegen, die sich seit Wochen schon wieder mit mehreren Menschen treffen, andere, die das alles super lächerlich finden und dann wieder Freunde und Bekannte, die sich wochenlang zurückgezogen haben und niemanden sehen wollten - irgendwie da eine Balance zu finden bzw. für sich zu entscheiden, was jetzt erlaubt ist bzw. was man wie handhaben will, finde ich irgendwie auch belastend.
    Ja genau. Man muß auf einmal alles umstrukturieren und hat nur sehr wenig, auf das man sich bei der Planung des Weiteren Jahres stützen kann. Im Grunde müßte man jeden Monat neu planen und das ist auf Dauer recht anstrengend. Man ist dann auch nicht so produktiv.

  8. Urgestein

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Bin noch zufrieden, weil sich wenig für mich geändert hat. Ich arbeite weiterhin normal bzw etwas mehr als vorher. Wenn ich spontan Lust habe, lohnt es sich auch einfach mal ne Stunde zwischendurch zu arbeiten. Das war früher wegen der Anfahrt halt Quatsch. Oder um 2 Uhr nachts arbeiten, wenn man nicht schlafen kann.

    Mein Haupthobby kann ich online weiter machen und das andere Hobby dafür treffe ich mich mit den beiden Leuten einfach trotz Corona.

    Und darüber hinaus genieße ich es, dass keiner mich für Dinge einplanen will, auf die ich keine Lust hab.

    Ich vermisse Kino und eine bestimmte Freundin, die total strikt alle Regeln einhält was andere Haushalte angeht. Sonst melden sich viele Leute, die es sonst lange nicht getan haben, alles ist viel sozialer geworden. Gefällt mir.

  9. Foreninventar

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    mittlerweile wieder besser, aber nur weil der Alltag ausreichend zurückgekehrt ist.
    dh mein kind geht wieder in die Kita und ich arbeite wieder, auch wenn beides nicht der Regelbetrieb ist. seit einer guten Woche machen wir wieder Verabredungen mit Kindern und man kann wieder kleinere Ausflüge machen.

    mir fehlt immer noch der reguläre schul und Kitabetrieb, aber sonst fast nichts.

  10. Member

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    unbefriedigend.
    die horror-option habe ich nur nicht genommen, weil ich keine existenzbedrohenden veränderungen erfahren musste (arbeitsmäßig ist alles so wie vor corona), und mir das daher memmenhaft vorkam.

    aber ansonsten kotzt mich die gesamtsituation schon gut an - seit beginn, unverändert. ach nee, als die mns-pflicht ausgerufen wurde, sank meine laune im durchschnitt nochmal um ein paar grad.

    als letzte woche die lockerungen beschlossen wurden, hatte ich ein paar euphorische momente, bis mir wieder einfiel, dass ja trotzdem nicht mal ansatzweise alles wieder normal sein wird - und das auf nicht absehbare zeit.
    trotzdem geht es stimmungsmäßig jetzt laaaaangsam wieder aufwärts bei mir.

    positive dinge? ich hab ein paar neue ecken von berlin kennengelernt, da das übliche versacken an den alten lieblingsplätzen ja zum teil nicht möglich war. und das war's.

  11. Urgestein

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Hier war es ein auf und ab und die negativen Seiten (keine/eingeschränkte Sozialkontakte, null Kinderbetreuung aber arbeiten/lernen, Sorge vor einer ernsthaften Erkrankung) sind natürlich negativ und daran gibt es nichts zu diskutieren.

    Aber ehrlich gesagt geht es mit unterm Strich doch relativ gut. Ich habe das (zweifelhafte) Glück, dass ich im Moment sehr viel lernen muss, was ich mir also im Gegensatz zu üblicher Erwerbsarbeit recht frei einteilen kann. Das Lernen leidet auch ziemlich und das belastet mich natürlich, denn das Examen kommt am Ende auf jeden Fall.
    Aber abgesehen davon fühle ich mich unheimlich privilegiert und bin so froh, jetzt eine Phase zu haben, in der ich so intensiv Zeit mit der Familie verbringen kann. Vorher hab ich mich zwischen meinen Verpflichtungen und dem schlechten Gewissen jedenfalls einem der Kinder gegenüber ziemlich zerrissen (der Kleine geht jeden Tag nur traurig in die Kita und ist einfach so viel zufriedener, seit er zuhause bleiben "darf". Ich denke, in einer wieder normalen Welt muss ich mir leider klarmachen, wäre er mit 3-4 Stunden Kita viel viel froher als vorher mit 6 Stunden. Tja.)

    Viele Dinge, die jetzt wegen Corona gezwungenermaßen von den Leuten für zuhause eingerichtet wurden, würden mir auch im normalen Alltag mit den Kindern so viel weiterhelfen, wenn ich die bequem von zuhause machen könnte (konkret Repetitorien am PC, das funktioniert super und sonst gurke ich für 3 Stunden Rep 2 Stunden mit der BVG in der Gegend rum und bin erst super spät im Bett, was sich am nächsten Tag immer rächt; ein Yogakurs, der mir mega gut tut und jetzt kann ich das im Wohnzimmer machen mit 5 Minuten Vorlauf und danach direkt ins Bett )

    Ich finde es sehr schade, dass so viele Dinge im Moment wegfallen, Ostern, das Sommerfest der Kita, Geburtstagsfeiern, aber ich merke auch gleichzeitig, wie gut es tut, dass auch der Freizeitstress, hier was backen, da das Haus besuchsfertig haben usw usf wegfällt

    Also ich bin zwiegespalten. Manchen Stress sollte man sicher auf sich nehmen, weil es das wert ist. Aber auf jeden Fall gibt es Dinge an der aktuellen Lage, die ich für mich persönlich wirklich gerne in die Zukunft rüberretten würde. (Dazu gehört auch das widerliche sich hustend und rotzend sich durch Busse und Bahnen zu Arbeit und Freizeitaktivitäten Schleppen, was mich schon immer SO KRASS genervt hat. Aber da bin ich auch leicht neurotisch und sehe da auch schon wieder, wie diese Coronaangst mich da nicht so positiv beeinflusst...)
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  12. V.I.P.

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Zitat Zitat von Sternenratte.1 Beitrag anzeigen
    Viele Dinge, die jetzt wegen Corona gezwungenermaßen von den Leuten für zuhause eingerichtet wurden, würden mir auch im normalen Alltag mit den Kindern so viel weiterhelfen, wenn ich die bequem von zuhause machen könnte (konkret Repetitorien am PC, das funktioniert super und sonst gurke ich für 3 Stunden Rep 2 Stunden mit der BVG in der Gegend rum und bin erst super spät im Bett, was sich am nächsten Tag immer rächt; [...]
    Also ich bin zwiegespalten. Manchen Stress sollte man sicher auf sich nehmen, weil es das wert ist. Aber auf jeden Fall gibt es Dinge an der aktuellen Lage, die ich für mich persönlich wirklich gerne in die Zukunft rüberretten würde. (Dazu gehört auch das widerliche sich hustend und rotzend sich durch Busse und Bahnen zu Arbeit und Freizeitaktivitäten Schleppen, was mich schon immer SO KRASS genervt hat. [...]
    JA!
    Ich hoffe SO sehr, dass berufliche Meetings, Seminare, Fortbildungen... auch nach Corona noch überwiegend online stattfinden können. Leider habe ich aber für den öD wenig Hoffnung. Präsenzfetisch anno 2020...
    'You cannot walk down the street dressed as the Archbishop of Canterbury.'

  13. Addict

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Mir gehts mit homeoffice eigentlich sehr gut. Aber montag bin ich dann wohl drei tage büro, zwei tage im homeoffice. Und wenn die kinder krank sind auch weil meine mutter kann ja leider nicht mehr kommen. Aufgabentechnisch war ich gerade eingearbeitet, das passt auch. Langsam sind auch wieder ein paar sachen zur entspannung drinnen auch wenn Sachen wie kaffee trinken gehen immer noch nicht geht. Den kindern hat der kindergarten überhaupt nicht gefehlt auch wenn sie jetzt wieder gerne gehen. Die termine vom grossen starten auch wieder was gut ist. Wir waren hier ja richtig in quarantäne das war sehr angenehm wir sassen ja alle im selben boot. Das stimmt aber nun nicht mehr, hier ist jetzt immer ne horde leute am spielplatz, das nervt.
    Geändert von Thora* (14.05.2020 um 15:14 Uhr)

  14. Urgestein

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Objektiv ganz gut, subjektiv schlecht

  15. Senior Member

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Ich weiss echt nicht, wa dich da ankreuzen soll. Ich schwanke so zwischen "voll okay" und "totaler Horror", mehrmals täglich.
    Zumindest sieht es jetzt so aus, als kämen in den nächsten Monaten "nur" deutliche finanzielle Einbußen auf uns zu, und kein kompletter Verdienstausfall. Also wenigstens die akuten Existenzängste sind wieder unter Kontrolle. Was mich zermürbt, ist die Unsicherheit wie es weitergeht. Nicht nur beruflich, sondern so generell. Dass man nichts mehr wirklich planen kann, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass jederzeit neue Regelungen kommen können.
    Viel alleine sein ist für mich zum Glück kein großes Problem. Obwohl es wirklich ein großer Unterschied ist, ob ich heute mal alleine zuhause bleibe, weil ich Lust drauf habe, oder weil ich sonst nicht viel anderes machen kann.
    Und, ja, ich fühle mich schnell gegängelt und bevormundet und merke, wie ich langsam aber sicher immer bockiger werde.

    Ein bisschen vermisse ich schon die Zwangspause von allem in den letzten Wochen: die total leeren Straßen, die Ruhe draussen. Aber das ist ja auch schon wieder vorbei.
    Und ich habe keinerlei Erkenntnisse aus dieser Erfahrung gezogen und nicht die Absicht, das zu ändern. Was mich noch vielmehr nervt als Abstandsregeln und Mundschutzpflicht ist das Geschwafel über Entschleunigung und Besinnung auf irgendwelche abstrusen Werte und wie sich die Gesellschaft jetzt wohl verändern wird.
    i expect to find him laughing

  16. Regular Client

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Zitat Zitat von Burgfräulein Beitrag anzeigen
    JA!
    Ich hoffe SO sehr, dass berufliche Meetings, Seminare, Fortbildungen... auch nach Corona noch überwiegend online stattfinden können. Leider habe ich aber für den öD wenig Hoffnung. Präsenzfetisch anno 2020...
    Ich hasse es sooo sehr!
    Und hoffe, dass es nicht durchsetzt.
    Als Zusatzangebot gern,aber nicht ausschließlich.

  17. Senior Member

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Zitat Zitat von blauer_Engel Beitrag anzeigen
    Ich hasse es sooo sehr!
    Und hoffe, dass es nicht durchsetzt.
    Als Zusatzangebot gern,aber nicht ausschließlich.
    Ja, das auch noch. Mit Leuten direkt zu reden ist was völlig anderes, als am Bildschirm. Ich finde den persönlichen Kontakt total wichtig. Mal ganz abgesehen davon, dass ständig irgendwas mit der Technik nicht funktioniert.
    i expect to find him laughing

  18. Enthusiast

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Ich bin da ganz eurer Meinung.
    Also ich freue mich über jedes Online-Meeting momentan, so ist es nicht, aber das ist für mich nicht mal ansatzweise so konstruktiv wie ein normales Zusammentreffen. Eher wie mit angezogener Handbremse und das liegt jetzt nicht an mangelndem Einsatz der Teilnehmer. Es fehlt die richtige Dynamik. Vieles spricht man live deutlich schneller und effizienter durch. Mal davon abgesehen, dass ja irgendwann wieder alle vor Ort sind und es dann unkomplizierter ist, mal schnell in den Meetingraum zu gehen.

  19. Addict

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    ganz objektiv betrachtet geht es uns gut. Wir haben keine finanziellen Einbußen und ich darf zur Zeit (noch?) komplett im Home Office arbeiten.
    Das Home Schooling ist anstrengend, bringt dem Sohn gerade aber gefühlt sehr viel, da in einer 1:1 Situation ja natürlich immer wieder korrigiert und wiederholt werden kann.
    Mir geht es psychisch aber nicht mehr gut. Mich belastet die Situation zunehmen, dass ich seit Wochen keine Kollegen mehr gesehen habe, alles nur noch telefonisch geht, dass die Kinder so sehr ihre Freunde vermissen (die dürfen Sie jetzt nach und nach besuchen), und vor allem zerreißt es mich wie ich in Zukunft Home Schooling, Präsenzunterricht und meine Arbeit unter einen Hut bekomme. Ich weiß nicht ob ich ab Juni weiterhin im Home Office bleiben kann, die Notbetreuung in der Schule kann das Home Schooling aber nicht vollumfänglich intensiv übernehmen und es ist nicht machbar meinen Sohn nachmittags nach 7-8 Stunden Betreuung zu beschulen. Wir versuchen nun irgendwie eine Mischung hin zu bekommen und es geht mir nicht gut damit nicht zu wissen wie es weiter geht.
    Mir würde schon ein normaler Alltag für die Kinder in der Schule und im Kindergarten gut tun, dann sind sie ausgeglichen, ich kann planen. Alles andere brauche ich nicht, ich brauche keine geöffnete Gastronomie, keine Veranstaltungen, kein Urlaub.
    Leider häufen sich die Tage, an denen ich Abends wirklich unendlich traurig und deprimiert bin.

  20. Regular Client

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    AW: Wie geht es euch in der Corona-Zeit?

    Uns geht es eigentlich ganz gut. Ich wäre sehr froh wenn mein Kind endlich wieder mit anderen Kindern in die Kita könnte aber ich schätze auch sehr die viele Zeit die wir momentan miteinander verbringen. Wir treffen seit einigen Tagen wieder andere Kinder was ihr sehr gut tut.
    Mein Mann hat an zwei Tagen Kurzarbeit, ansonsten ist er im homeoffice. Für ihn ist es eine große Bereicherung jetzt so viel Zeit mit unserer Tochter und mir verbringen zu können. Dadurch dass sein Arbeitgeber familienfreundlicher ist als meiner und ich die letzten Wochen sehr eingespannt war, war wesentlich mehr für unsere Tochter zuständig was den beiden sehr gut getan hat, auch der Wertschätzung mir gegenüber.
    Ich hoffe einfach dass in unsere Kita bald wieder andere Kinder angemeldet werden so dass wir sie auch bringen können

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