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  1. Foreninventar

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von what/ever Beitrag anzeigen
    Ich habe rein interessehalber eine Frage, da dies gerade Diskussionsthema im Bekanntenkreis ist (vielleicht war ja schon jemand von euch in der Situation):
    Angenommen, euer Kind muss in Quarantäne, da es kurzen Kontakt zu einer nun positiv getesteten Person hatte. Würdet ihr Geschwisterkinder -die zur positiven Person keinen Kontakt hatten - weiterhin zur Schule in den Präsenzunterricht schicken?
    (Dies wäre explizit erlaubt. Die Eltern dürften z.b. auch ganz normal zur Arbeit gehen. In der Schule ist Wechselunterricht mit durchgehend Maskenpflicht und es wird, soweit ich weiß, in recht regelmäßigen Abständen mit Selbsttests getestet. Inzidenz schwankt so zwischen 80 und 100. Das in Quarantäne befindliche Kind hat keine Symptome, hat aber noch nicht das Ergebnis seines PCR-Tests erhalten).
    Wenn es machbar ich, würde ich das Testergebnis abwarten. (Hat bei mir noch nie länger als 48std gedauert, oft auch nur 24.). Aber sonst schicken.

  2. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Ich würde es nicht tun. Nachdem unser Sohn Kontakt war, haben wir uns alle isoliert und auch alle einen PCR-Test gemacht.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  3. Senior Member

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    AW: Kinder und Corona

    narzisse, ich erlaube ja auch keinen Kontakt zu fremden Kindern auf dem Spielplatz. Mein Kind hat nur seinen einen einzigen Coronakontakt, den er auch nur draußen trifft. Die hängen ja doch immer mal enger zusammen, und sei es vor oder nach dem Training.
    Ich finde das nach wie vor einfach nur verrückt, dass das erlaubt ist.
    Und es ist halt auch schon wieder zigfaches Quarantänerisiko, davor habe ich viel mehr Angst als vor einer weiteren Ansteckung.

    Als J. als K1 in Quarantäne war, ist seine Schwester am ersten Tag zu Hause geblieben, dann aber wieder zur Tagesmutter gegangen und ich auch weiterhin zur Arbeit. Mein Mann hatte Homeoffice. Das war aber im September vor der Mutation.
    Aber grundsätzlich ist ein schulpflichtiges Kind ja auch weiterhin schulpflichtig, solange es nicht selbst unter Quarantäne steht.
    Jetzt haben beide Kinder Antikörper, daher würde ich sie wohl auch weiterhin schicken, weil ich das Risiko als gering einschätze. Ohne Antikörper ist es natürlich blöd, wenn sich dann an Tag 5 oder wann auch immer K1 getestet wird (hier ist es bei der Mutation Tag 5 und Tag 9/10, aber eh nur freiwillig, keine Pflicht) herausstellt, dass K1 infiziert ist, aber erst dann steht das Geschwisterkind ja mit unter Quarantäne und wird zumindest hier in den Städten dann eh nicht getestet, also erfährt man auch nie, ob es das in seine Einrichtung weiter getragen hat.

  4. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von what/ever Beitrag anzeigen
    Ich habe rein interessehalber eine Frage, da dies gerade Diskussionsthema im Bekanntenkreis ist (vielleicht war ja schon jemand von euch in der Situation):
    Angenommen, euer Kind muss in Quarantäne, da es kurzen Kontakt zu einer nun positiv getesteten Person hatte. Würdet ihr Geschwisterkinder -die zur positiven Person keinen Kontakt hatten - weiterhin zur Schule in den Präsenzunterricht schicken?
    Haben wir in unserer Quarantäne nicht gemacht, wobei wir nach je 8-10 negativen Schnelltests und komplett symptomfreien K1-geschwisterkind zwischenzeitlich in Erwägung gezogen hatten, das Schulkind 2 Tage vor Quarantäneende des einen K1-Geschwisterkinds (ohne direkten spielkontakt zum symptomlos infizierten Kitakind) wieder in die Schule zu lassen (haben uns dann aber aus anderen Gründen dagegen entschieden).
    Hinge aus meine Sicht auch davon ab, was für ein Kontakt zwischen infizierter Person und k1-kind bestand - 15 min zusammen (selbstverständlich mit Abstand) Fahrrad gefahren? Oder 2 h zusammen drinnen gespielt? Die ersten 10 Quarantänetage muss das mMn generell nicht sein, danach mit entsprechend negativen Tests der k1 und des Geschwisterkinds finde ich es ggf vertretbar.
    Bei uns hieß es vom Gesundheitsamt auch, dass die übrigen Familienmitglieder ihrem üblichen Schultag nachgehen können (bis wir dann nach mutationsnachweis alle im Haushalt 2 Tage in Quarantäne waren, bis diese Regelung gekippt wurde). Das finde ich schon ziemlich absurd - also voll gut, wenn man draußen alleine spazieren gehen kann, aber Eltern damit quasi ermuntern, dann in Großraumbüros o.ä. zu gehen und Geschwister in kita/Schule zu schicken finde ich schon sehr ungünstig. Könnte man ja auch anders formulieren und zumindest die Haushaltsangehörigen darum bitten, auf potenziell ansteckungsriskante Situationen zu verzichten...

  5. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von _Sophie_ Beitrag anzeigen
    narzisse, ich erlaube ja auch keinen Kontakt zu fremden Kindern auf dem Spielplatz. Mein Kind hat nur seinen einen einzigen Coronakontakt, den er auch nur draußen trifft. Die hängen ja doch immer mal enger zusammen, und sei es vor oder nach dem Training.
    Ich finde das nach wie vor einfach nur verrückt, dass das erlaubt ist.
    Und es ist halt auch schon wieder zigfaches Quarantänerisiko, davor habe ich viel mehr Angst als vor einer weiteren Ansteckung.
    Meiner Kinder versuchen schon auch, sich am Spielplatz von fremden Kindern eher fernzuhalten, wobei das halt jetzt keine längeren Spiele zusammen sind, aber natürlich läuft mal ein Kind nah an ihnen vorbei oder bleibt da auch mal paar Sekunden stehen.
    Insgesamt find ich es halt schon eine Abwägungssache - meine Kinder brauchen auch Sozialkontakte zu Freunden für ihre psychische Gesundheit, gerade meine große Tochter ist da psychisch gerade eh schon definitiv belastet. Also versuche ich, ihnen wichtige Sozialkontakte in einem möglichst risikoarmen Setting zu organisieren - immer draußen, immer die paar gleichen, kein gemeinsames Essen etc. Natürlich ist keine Sozialkontakte noch coronasicherer, aber die Psyche ist ja durchaus auch wichtig. (Und Bewegung/Sport finde ich halt auch wichtig, gar nicht auf Spielplätze gehen, weil da wieder andere Leute sind, finde ich deshalb auch unverhältnismäßig.)
    Bezüglich Risiko ist es ja einfach viiiiiel riskanter, sein Kind in kita/kiga gehen zu lassen (mit schnell mal 15-50 mehrstündigen Drinnenkontakten) oder in die Schule (mit immerhin nur 13-32 drinnenkontakten, je nach Bundesland mit/ohne maske/schnelltest/wechselunterricht) gehen zu lassen als es zum Fußballtraining draußen oder auf einen Spielplatz mit Freunden gehen zu lassen. Drinnen vs. Draußen macht einfach einen extrem krassen Unterschied (19fach verringerte Risiko entspricht ja 5,27%, d.h. vergleichbar mit einer biontechimpfung!). Bei dem geringen Restrisiko draußen finde ich die psychische Gesundheit und den Spaß am Leben und auch die Förderung von Bewegung dann wichtiger, als das Restrisiko auch noch auszuschließen.

    Mich nervt es vielmehr, dass das so wenig im Fokus ist - statt den Leuten zu sagen, dass sie sich wann immer möglich draußen treffen sollen statt drinnen, werden in diversen Bundesländern ja immer noch nur kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum, aber nicht für drinnen erlassen. Wenn man auf EINEN drinnenkontakt verzichtet, kann man mit gleichem Risiko bis zu 19 draußenkontakte treffen, das ist doch absurd, dass das überhaupt nicht in den politischen Diskussionen auftaucht. Man muss gar nicht auf alles verzichten, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren - trotzdem heißt es immer nur, "private Kontakte reduzieren" 🙄
    Ich kann mich bei Spaziergängen oder auf Spielplätzen wunderbar mit 1,5 - 2 m Abstand mit Freund*innen/Bekannten unterhalten, ohne dass mir groß was fehlt. Und sehe dabei gleichzeitig kein relevantes Risiko.

  6. Senior Member

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    AW: Kinder und Corona

    Was die drinnen vs. draußen-Sache angeht, sehe ich das ähnlich und ich treffe auch privat niemanden drinnen.
    Und natürlich ist Fußballverein draußen sicherer als Schule, aber es ist ja der Fußballverein zusätzlich zur Schule. Wenn alle Kinder komplett im Homeschooling wären und sich nur in festen Zehnergruppen auf einem Sportplatz treffen würden, wäre das infektionstechnisch sicher besser.
    Aber da sehe ich die Priorität dann schon bei der Schule (mit Tests, Maske und halbierten Klassen).
    Hier geben.sich sehr viele Kinder überhaupt keine Mühe Abstand zu halten und es sagt ihnen auch nie jemand, denn "Kinder müssen ja keinen Abstand halten".
    Da hier Kinder aber auch weitgehend nicht getestet werden, wenn Fälle in der Familie sind, weiß halt auch kein Mensch, wie dort das Infektionsgeschehen ist.
    Mein Sohn hat gestern mit seinem einem Freund im Wald auch ständig beim Buddeln einer Grube mit den Köpfen beieinander gehangen und dann saßen sie in ihrem Tipi direkt beieinander. Ich nehme das zähneknirschemd hin, weil es das einzige Kind ist, das er trifft, aber ich sehe da durchaus Infektionsrisiken (also für Kinder insgesamt - für mein vermutlich ziemlich immunes Kind eher nicht, aber in Quarantäne müsste er natürlich trotzdem, wenn der Freund positiv getestet wird).

  7. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Ja, null Risiko ist es bei zusammen nahe sitzenden Kindern auch nicht, aber draußen ist ja die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass sie insgesamt oft in Bewegung sind und automatisch Abstand haben so. Zusammen radfahren, Roller fahren, Skateboard fahren, rumrennen, an irgendwelchen Spielgeräten rumhangeln ist ja alles eher kontaktarm.

    Ich sehe die Priorität tatsächlich nicht so bei der Schule also mein Kind vermisst von der Schule hauptsächlich die Pausen und das Gemeinschaftsgefühl, aber das Lernzeug als solches läuft Zuhause jetzt auch nicht schlechter (wobei sie schon unmotivierter ist, aber dafür dauert es ja auch viel kürzer als der Schulbesuch gedauert hätte). Hier läuft wechselunterricht in der Grundschule ja völlig bescheuert, jede zweite Woche haben die Kinder täglich eindreiviertel Stunden Unterricht mitbekommen Abstand und natürlich auch ohne Pause - das war für meine Tochter faktisch voll scheiße, weil halt keine Gelegenheit bestand, sich privat zu unterhalten oder gar mal zu spielen. Dafür wurde ja alles abwechslungsreiche eh gekickt, es gibt keinen Sport, kein Musik, kein Schwimmen, kein kunst und auch fast nie Sachunterricht, nur MATHEDEUTSCHMATHEDEUTSCH. Da finde ich deshalb außerschulische Treffen umso wichtiger.
    Hier darf ab inzidenz 100 eh nichts mehr an Sport für Kinder stattfinden (haben wir natürlich seit Wochen), darunter dürfte es stattfinden, aber auch nur ohne Kontakt zwischen den Kindern und draußen. Das fände ich voll okay und halte es echt nicht für riskant.

    Eine Quarantäne, bei der ich nicht ernsthaft Bedenken hätte, dass tatsächlich jemand von uns infiziert ist, fände ich jetzt nicht so schlimm. Also wenn mein Kind aufgrund eines solchen Szenarios jetzt in Quarantäne käme, wär das für uns kein großes Drama, weil es uns zumindest nicht psychostressen würde, das ist dann halt (nur) nervig.

  8. Regular Client

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    AW: Kinder und Corona

    An wen außer das Jugendamt kann man sich denn wenden wenn die Kita langsam ausflippt?
    In unsere Notbetreuung darf nun kein Kind mehr das Speichelfluss hat (zahnen etc).
    Und ich würde gerne mal klären wieso mein Kind bei erneutem K1 Fall nicht in Quarantäne muss aber nach leicht laufender Nase einen negativen Coronatest braucht um wieder gehen zu dürfen

  9. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    was sagt denn das gesundheitsamt, das damals für eure quarantäne zuständig war.

  10. Senior Member

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    AW: Kinder und Corona

    Ich fände jede Art von Quarantäne mehr als nur nervig. Beim großen Kind könnte ich dann ja zumindest tagsüber noch einkaufen gehen, sofern das kleine Kind noch betreut ist, weil der Große mal 'ne Stunde alleine bleiben kann. Beim kleinen Kind bin ich dann auch den ganzen Tag ans Haus gefesselt. Ich finde dieses Eingesperrt sein am allerschlimmsten und mein Kind dreht auch durch, wenn es 14 Tage nur in den Garten darf (und wir haben wenigstens einen Garten).
    Für mich ist die ständig drohende Quaratäne ein sehr großer Faktor, wirklich so gut wie keine Kontakte zu haben, ich dreh echt durch, wenn wir ein drittes Mal in Quarantäne müssen.

    Und für mein Kind klappt es auch irgendwie mit Homeschooling, ich habe wenig Sorge, dass er im Stoff große Defizite aufweist. Aber das ist ja bei vielen Kindern deutlich schwieriger und da sehe ich gesellschaftlich die Priorität schon eindeutig bei möglichst viel Präsenzunterricht für möglichst viele Kinder.
    Hier wurden in den fünf Wochen Wechselunterricht vor den Osterferien auch alle Fächer unterrichtet (Sport nur draußen und alles durchgehend mit Maske) und mein Kind ist da gerne hingegangen und zwei Pausen hatten sie auch (jeweils 8-12:30 Uhr Unterricht).

    Jetzt ist er froh, dass kommende Woche keine Schule ist, weil er Angst vor den Tests hat, aber ich denke, das legt sich nach den ersten Malen dann auch (falls denn ab 19.4. wieder Schule sein sollte).

  11. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Solange für Erwachsene am Arbeitsplatz so ziemlich alles erlaubt bzw. nicht reguliert ist, möchte ich mir echt keine Gedanken darüber machen, ob man Kindern Sport draußen verbieten sollte.
    Bei einem tatsächlichen Lockdown müssten natürlich wirklich alle ihre Kontakte komplett einschränken, aber während dieses politisch gewollten Dauer"lockdown" seit November kann man meiner Ansicht nach Kindern nicht alles verbieten.

  12. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Ich finde Draußensportarten voll okay, solange es jetzt nicht gerade engen Dauerkontakt erfordert (man muss ja im Fußball nicht gerade Zweikampftaktik üben). Das ist ja wie Spielplatz. Die Ansteckungswahrscheinlichkeit ist ja ca. 1/19 von drinnen (vielleicht mit den Mutanten etwas höher, aber selbst Faktor 15 wäre ja noch total krass - das kriegt ja durch Tests, Abstand etc alles nicht so krass hin!). Und ich finde es wichtig, dass man Kindern und Jugendlichen noch Sachen in ihrem Leben lässt, die halbwegs risikoarm/los machbar sind und Spaß machen und sie auch körperlich fit halten - da finde ich draußensport ohne engen Kontakt eigentlich perfekt und würde meine Kinder auch ohne Probleme mitmachen lassen.
    Unser Kind darf auch zum Fussballtraining auf dem Platz. Das ist einmal die Woche eine Stunde und in dem Alter (Jahrgang 2016) gibt’s auch noch kein Zweikampf Training oder so.

  13. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    LaNuit, hast du das mal dem Träger und bei nicht-städtischen Trägern ggf zusätzlich der Kindergartenverwaltung eurer Stadt geschildert?

  14. Member

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    AW: Kinder und Corona

    Was würdet ihr tun?
    Ich bin zuhause in Elternzeit. Derzeit häufen sich hier Fälle in Kita und Schulen. Inzidenz im LK bei 150 (wobei die meisten Fälle in der Kreisstadt, in der wir NICHT wohnen).

    Kind schicken oder eher nicht?

  15. Regular Client

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    AW: Kinder und Corona

    Wenn keiner von euch sehr unter dem Zuhausebleiben leidet, würde ich das Kind zu Hause lassen.

  16. Alter Hase

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    AW: Kinder und Corona

    Wir überlegen auch langsam wieder. Kind war jetzt drei Wochen Zuhause, wir sind noch beide in Elternzeit mit Neugeborenem zuhaus, aber die Große vermisst die Kita. Dort kommen jetzt 2x wöchentlich Selbsttests durch die Eltern, Inzidenz bei 110 aktuell. Und ich bin Risikogruppe wg Asthma. Ach man ey.

  17. Senior Member

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    AW: Kinder und Corona

    Ocean, ich finde, das hängt von sehr vielen Faktoren an. Wie es dem Kind zu Hause und ohne Kontakt zu Gleichaltrigen geht. Wie dramatisch für euch eine Quarantäne wäre. Ob du große Angst davor hast, dass dein Kind sich ansteckt und es ggf. in eure Familie weiterträgt.

    Meine Tochter geht weiter zur Tagesmutter, weil es bisher keinen Appell gibt, Kinder zu Hause zu lassen, weil dort nur 8 weitere Kinder sind, weil das ihr einziger Kontakt zu Gleichaltrigen ist (der Große hat einen Corona-Spielfreund, mit dem er draußen spielt, aber die Kleine hat noch keine Freunde) und weil sie Antikörper hat und daher ein sehr geringes Risiko für eine Infektion hat und ein sehr geringes Risiko für die anderen Kinder darstellt. Wenn es einen Appell gibt oder nur noch Anspruch auf Notbetreuung, müssen wir neu überlegen.
    Ich hadere nur mit dem Quarantänerisiko, aber ich glaube, die Kleine profitiert nach 10 Wochen kompletter Isolation im Dezember/Januar/Februar sehr von der Betreuung.

    Hätte sie keine Antikörper und wir würden mit ungeimpften Großeltern zusammenwohnen, würde ich sie zu Hause behalten.

  18. Addict

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von Ocean Beitrag anzeigen
    Was würdet ihr tun?
    Ich bin zuhause in Elternzeit. Derzeit häufen sich hier Fälle in Kita und Schulen. Inzidenz im LK bei 150 (wobei die meisten Fälle in der Kreisstadt, in der wir NICHT wohnen).

    Kind schicken oder eher nicht?
    Wir sind in der gleichen Situation mit Elternzeit und haben das Kind bei einer Inzidenz von ca. 100 wieder aus der Kita genommen.

  19. Member

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    AW: Kinder und Corona

    Also wir haben jetzt nochmal überlegt und lassen sie erstmal zuhause. Die Zahlen sind ja noch nicht so belastbar wegen Ostern und wir beobachten diese Woche mal.
    Wir hatten erst Quarantäne und keine Lust auf eine weitere, zumal mein Mann nur noch wenige Tage arbeitet bevor auch seine Elternzeit beginnt.

    Edit: Danke für euer Input.

  20. Regular Client

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    AW: Kinder und Corona

    Ich überlege gerade auch, der Erstklässler ist ab morgen wieder im Home schooling (mir ist schon ganz schlecht, meine Kraft geht langsam aus), aber der kleine Bruder hat ganz normal Kindergarten mit 20 anderen Kindern.
    Inzidenz im Landkreis ist um die 80, in unserer Stadt gibt es aktuell wohl nur 8 registrierte Fälle.

    Mir kommt es aber so unlogisch vor, ihn zu schicken, wenn das andere Kind daheim ist...
    Allerdings geht Arbeiten gar nicht, wenn er daheim wäre und Beschulen des Großen auch nicht
    Da müsste ich wieder auf die Großeltern zurückgreifen und alles wäre noch durcheinanderer.
    Also schicke ich ihn wohl, und hoffe, dass bald auf Notbetreuung umgestellt wird
    let the good times roll.

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