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  1. Addict

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    AW: Kinder und Corona

    Ich glaube nicht, dass hier in BaWü ab 1.2. wieder offen ist.
    Der Gedanke daran stresst mich aber jetzt schon, wieder so ein Unsicherheitsfaktor mehr und wieder das Gefühl, dass es letztlich um die baldige Wahl geht.
    Sascha Lobo hatte dazu einen ganz guten Kommentar bei Spiegel Online gestern.
    let the good times roll.

  2. Member

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    AW: Kinder und Corona

    Ich glaube auch nicht, dass es am 1.2. wieder losgeht in Bawü. Und ich finde das ist auch mal wieder so ein unmögliche Kommunikation. "Wir machen am 11.1. wieder auf... Ach so, doch nicht... Aber am 18.! ... Nee, wieder nichts. Aber dann am 1.2."
    Wir haben unseren Kindern gesagt, dass bis zum 14. keine Schule ist (bzw. noch eine Woche länger, weil danach ja erst einmal Ferien sind). Für sie war das jedes Mal eine noch viel größere Enttäuschung, wenn es wieder rausgezögert wurde.

  3. Alter Hase

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    AW: Kinder und Corona

    Ich hoffe vor allem, dass es in BW dann wirklich sinnvolle, an Inzidenzzahlen geknüpfte Regeln gibt und nicht wieder nur die zwei Möglichkeiten "Normalbetrieb mit Hände waschen" und Schließung. Hier war bis zur Schließung (halb)offenes Konzept mit 50 Kindern. Wäre doch sinnvoll, zumindest drinnen die Gruppenräume zu trennen. Ich hab wirklich kein gutes Gefühl dabei, wenn mein Kind dann ab Kita Öffnung wieder über 50 potentielle Kontaktpersonen hat.

    Schließe mich ansonsten auch den letzten Posts von Narzisse zum Thema an.

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Lieber jetzt echt eingeschränkt und dann offiziell für alle geöffnet statt so vage Appelle, die sich dann manche mehr zu Herzen nehmen und andere einfach gar nicht, völlig ungeachtet des tatsächlichen Bedarfs.
    Ich glaube nicht, dass ihr in alle Familien in dem Detailgrad hineingucken könnt, um zu beurteilen, was der tatsächliche Bedarf ist.
    Und so wie grad jeder drauf ist, verstehe ich auch vollkommen, wenn man das nicht jedem auf die Nase bindet, falls man psychische Probleme oder andere Probleme hat.

    Freut euch, wenn ihr es stemmen könnt, aber lasst diese moralische Beurteilung, wer jetzt was nötig hat, einfach sein.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  5. Senior Member

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von Tinelli Beitrag anzeigen

    Freut euch, wenn ihr es stemmen könnt, aber lasst diese moralische Beurteilung, wer jetzt was nötig hat, einfach sein.
    Mich nervt ehrlich gesagt schon, dass man in manchen BL selbst entscheiden kann, was man stemmen kann, und in anderen nicht.

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Kinder und Corona

    Weil?
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  7. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Weil es eben nicht Privatsache ist, sondern die gesamte Gesellschaft und auch die anderen Familien stark tangiert. Jede Woche verzögerter Lockdown kostet viele Menschen das Leben und ihre Gesundheit. Und jede Woche, die der lockdown länger dauern muss, weil die Maßnahmen nicht einschneidend genug sind, belasten die Psyche aller Menschen (und die der Eltern, die ihre Kinder "freiwillig" zu Hause lassen, erst recht und umso mehr, wenn deren Freunde in der Betreuung sind und überall vermittelt wird, dass sie selbst blöd sind, wenn sie das Kind nicht bringen).

    Ich bin voll dafür, dass Kinder in sozialen Notlagen (der Familie oder des Kindes) großzügig in die notbetreuung aufgenommen werden, bezüglich Schulen finde ich sogar, dass da von Seiten der Schule mehr Elan an den Tag gelegt werden sollte und solchen Kindern speziell die notbetreuung ans Herz gelegt werden sollte. Aber wenn alle Kinder im der kita/Schule sind, dann bringt der lockdown halt viel weniger. Bei R=0,7 dauert es 1 Woche, um die Fallzahlen zu halbieren - bei R=0,9 schon 1 Monat. Lockdown ist leider unbequem und ätzend, aber mir erscheint 1-2 Wochen unbequem und ätzend für die breite Mehrheit gerechter als 1-2 Monate unbequem und ätzend primär für die, die speziell Lust und Verantwortungsgefühl empfinden, die unbequeme, ätzende Variante durchziehen, während die anderen dann doch lieber die entspannte Variante mitnehmen. Und ich bezweifle gar nicht, dass Homeoffice in vielen Berufen nicht gut mit der Betreuung von Kindern vereinbar ist, aber wenn jetzt auch noch Eltern, wo ein Elternteil Zuhause ist, ihre Kinder in die notbetreuung (die ja in den Ländern auch gar nicht so genannt wird, sondern nur "eingeschränkter pandemiebetrieb" o.ä.), dann läuft der Laden halt einfach nicht sinnvoll. Deshalb bin ich voll dafür, dass man so soziale Notwendigkeiten halt auch begründen muss - wenn dann "ich bin völlig am Ende, weil ich alleinerziehend seit 2 Monaten 24/7 meine Kinder um mich rum habe" rauskommt, ist das ja was ganz anderes als "mein Kind geht gern in die Kita, und das Baby verdient ja auch mal exklusivzeit".



    Zu bawü bin ich vorhin noch hierauf gestoßen:
    "Debatte um hartere Corona-Regeln: „Selbsternannter Virologe“ – Kretschmann nimmt Boris Palmer aufs Korn - Baden-Wurttemberg - Stuttgarter Zeitung

    Kretschmann hat die geplante Öffnung von Kitas und Grundschulen vom 1. Februar an verteidigt. Er sei überzeugt, dass diese Entscheidung „verantwortbar“ sei, wenn die Infektionszahlen weiter sänken, sagte der Grünen-Politiker. „Dabei gehen wir nicht mit der Brechstange vor, sondern mit Umsicht und Vorsicht.“ Es werde nur eine schrittweise Öffnung bei den Grundschulen geben. *Höchstens die Hälfte einer Klasse könne zur selben Zeit unterrichtet werden, sagte Kretschmann.* Die Fasnachtsferien vom 15. Februar an werde man nutzen, um nachzuvollziehen, ob sich das Infektionsgeschehen durch die Öffnung geändert habe."

    Mal schauen, ob Kretschmann sich da gegen die Eisenmann durchsetzt. Wechselbetrieb für die Grundschulen fände ich tatsächlich verantwortbar und sinnvoll (zB 3 h täglich wie hier schon im Frühjahr). Die Eisenmann scheint ja nur alles auf oder alles zu zu kennen, das fände ich inzidenzunabhängig nicht vertretbar.
    Geändert von narzisse (22.01.2021 um 00:08 Uhr)

  8. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Ach ja, vielleicht noch ergänzend dazu: das soll keine Anklage sein, dass alle, die ihr Kind ohne Not betreuen lassen, individuell böse sind. Sondern ein Plädoyer dafür, dass eines klare Ansage seitens der Regierung, welche Kriterien für die Aufnahme in die notbetreuung gelten, sinnvoll und dringend notwendig für eine effektive Pandemiebekämpfung ist.

    Wenn 90% der Kinder in die Kita gehen, ist es ja gefühlt eh nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, das eigene Kind jetzt zuhause zu lassen, und gleichzeitig entgeht dem Kind ja viel mehr, wenn dann eben auch kein enger Freund mehr besucht werden kann, weil ja alle in der Kita sind und da soziale Kontakte haben und knüpfen. Das ist für Eltern, die ihr Kind aus Vernunftsgründen trotz Anstrengung und suboptimaler Bedingungen Zuhause lassen, ja ein zusätzlicher Schuss ins Bein - dann werden ggf die Kosten nicht erlassen ("die Kita hatte ja auf") und man macht sich auch noch dauernd Gedanken, ob man das Kind jetzt sozial ausgrenzt, wenn es als eines von 1 bis 3 Kindern NICHT in die ansonsten reich gefüllte Kita geht. Das finde ich für die Eltern, die in dieser Situation stecken und sich nicht einfach für den bequemen Weg entscheiden, viel schwieriger und problematischer. Dann kann man frei abwägen zwischen gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln und suboptimaler Förderung/Bedürfniserfüllung des eigenen Kindes, weil es ja theoretisch schon möglich wäre, aber gleichzeitig wäre es ja gut, wenn es möglichst wenige nutzen, aber wenn es nötig ist, dann nutzen Sie ruhig... und anstecken soll sich natürlich auch niemand, was ist jetzt wichtiger... ich finde es da auch psychisch für Kinder und Eltern deutlich fairer, klare Regeln für den Zugang zur Notbetreuung zu machen, die möglichst so aussehen, dass eben nicht einfach alle Kinder dort sind, sondern nur die, für die bzw deren Familien es dringend erforderlich ist. Und ja, das erfordert dann ggf das "Hoserunterlassen" bzgl psychischer Belastung (muss ja nicht vor persönlich bekannten Erzieherinnen sein, sondern zB hier vor der kiga-verwaltung der Stadt).

    "Die Kitas sind zu, aber alle gehen hin" ist halt leider kein wirksames Instrument der Pandemiebekämpfung, und darum geht's ja faktisch.

  9. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von Tinelli Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass ihr in alle Familien in dem Detailgrad hineingucken könnt, um zu beurteilen, was der tatsächliche Bedarf ist.
    Und so wie grad jeder drauf ist, verstehe ich auch vollkommen, wenn man das nicht jedem auf die Nase bindet, falls man psychische Probleme oder andere Probleme hat.

    Freut euch, wenn ihr es stemmen könnt, aber lasst diese moralische Beurteilung, wer jetzt was nötig hat, einfach sein.
    Danke, ich sehe es auch so.
    Ich finde es irre schwer, selbst zu bestimmen, was wir schaffen oder nicht. Ich brauche nicht noch 5 selbsternannte Kitaelternexperten im Hintergrund dazu. Aber es ist besser, als dass mir eine Verordnung sagt, dass ich das zu schaffen habe.
    Geändert von stöckchen (22.01.2021 um 08:20 Uhr)
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  10. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    Und wieso findest du es so undenkbar, das mit dem AD zu erzählen? Wie gesagt, ja ggf auch nicht bekannten Erzieherinnen, sondern Trägerverantwortlichen?

    Das ist ja in allem möglichen Bereichen so, dass man etwas von sich preisgeben muss, wenn man (staatliche) Unterstützung haben möchte, und genau das ist Notbetreuung doch. Man muss die Hürde dafür ja nicht super hoch ansetzen (ist sie in bawü ja zB nicht), aber ich glaube, das ist genau schon der wichtige Unterschied, ob es eben eine notbetreuung ist, die man erst begründet beantragen muss oder ob jeder frei entscheiden kann, ob er sein Kind bringt oder nicht. Das soll nicht die rausfiltern, die es tatsächlich auch aus psychischen Gründen brauchen. Aber es ist ja auch nicht so, als seien 90% aller Familien psychisch total auf Kante genäht.

    Edit: Stöckchen, ihr kämt aber doch auch allein über eure Berufstätigkeit auch in bawü sofort an notbetreuung?

  11. Ureinwohnerin

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Und wieso findest du es so undenkbar, das mit dem AD zu erzählen? Wie gesagt, ja ggf auch nicht bekannten Erzieherinnen, sondern Trägerverantwortlichen?
    Haha. Vielleicht gleich ein Aushang für alle sichtbar?

    Weil es niemanden was angeht, sehr simpel. Es gibt genug Stigma um psychische Erkrankungen herum und - oh Wunder - wir haben gerade eine Weltlage (und eine Jahreszeit) die genau solche Erkrankungen durch die Decke treibt und es gibt keinerlei Grund, das mit irgendwem außerhalb der eigenen Familie auszumachen. Vielleicht erspart die Notbetreuung auch dem/der einen oder anderen das AD. Therapieplätze gibts eh keine. Vorher nicht und jetzt noch weniger.

    Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, die Kinder vor einem einem Elternteil zu schützen, dass dann weniger oft austickt, wenn das allgemeine Stresslevel niedriger ist.

    Oder oder oder.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Kinder und Corona

    Die wenigsten wollen (aus gutem Grund) einer staatlichen Stelle erzählen, dass sie gerade körperlich oder psychisch nicht in der Lage sind, sich um ihr Kind zu kümmern. Wenn die Politik dann entschließt, dass es ihre Entscheidung ist, ob sie das Kind bringen oder nicht, dann ist es das.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  13. Regular Client

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    AW: Kinder und Corona

    Das mit dem Spruch „das Baby hat exklusivzeit verdient“ ist in so einer Situation einfach total unangebracht und bescheuert. Kann ja sein, dass der wahre Grund ein anderer ist und die Eltern diesen nicht jedem auf die Nase binden wollen. Dann wäre es aber angemessener, das auch so zu sagen „wir haben Gründe „. Oder so. Aber die Aussage mit der exklusivzeit ist einfach sehr ignorant und irgendwie auch dreist meiner Meinung nach.

  14. Addict

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Ach ja, vielleicht noch ergänzend dazu: das soll keine Anklage sein, dass alle, die ihr Kind ohne Not betreuen lassen, individuell böse sind. Sondern ein Plädoyer dafür, dass eines klare Ansage seitens der Regierung, welche Kriterien für die Aufnahme in die notbetreuung gelten, sinnvoll und dringend notwendig für eine effektive Pandemiebekämpfung ist.

    Wenn 90% der Kinder in die Kita gehen, ist es ja gefühlt eh nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, das eigene Kind jetzt zuhause zu lassen, und gleichzeitig entgeht dem Kind ja viel mehr, wenn dann eben auch kein enger Freund mehr besucht werden kann, weil ja alle in der Kita sind und da soziale Kontakte haben und knüpfen. Das ist für Eltern, die ihr Kind aus Vernunftsgründen trotz Anstrengung und suboptimaler Bedingungen Zuhause lassen, ja ein zusätzlicher Schuss ins Bein - dann werden ggf die Kosten nicht erlassen ("die Kita hatte ja auf") und man macht sich auch noch dauernd Gedanken, ob man das Kind jetzt sozial ausgrenzt, wenn es als eines von 1 bis 3 Kindern NICHT in die ansonsten reich gefüllte Kita geht. Das finde ich für die Eltern, die in dieser Situation stecken und sich nicht einfach für den bequemen Weg entscheiden, viel schwieriger und problematischer. Dann kann man frei abwägen zwischen gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln und suboptimaler Förderung/Bedürfniserfüllung des eigenen Kindes, weil es ja theoretisch schon möglich wäre, aber gleichzeitig wäre es ja gut, wenn es möglichst wenige nutzen, aber wenn es nötig ist, dann nutzen Sie ruhig... und anstecken soll sich natürlich auch niemand, was ist jetzt wichtiger... ich finde es da auch psychisch für Kinder und Eltern deutlich fairer, klare Regeln für den Zugang zur Notbetreuung zu machen, die möglichst so aussehen, dass eben nicht einfach alle Kinder dort sind, sondern nur die, für die bzw deren Familien es dringend erforderlich ist. Und ja, das erfordert dann ggf das "Hoserunterlassen" bzgl psychischer Belastung (muss ja nicht vor persönlich bekannten Erzieherinnen sein, sondern zB hier vor der kiga-verwaltung der Stadt).

    "Die Kitas sind zu, aber alle gehen hin" ist halt leider kein wirksames Instrument der Pandemiebekämpfung, und darum geht's ja faktisch.
    Ich seh das ähnlich. Je mehr Kinder gehen, desto mehr Eltern werden sich doch auch entscheiden ihr Kind ebenfalls hin zu schicken, wenn die Freunde auch alle im Kindergarten sind und man ja auch sieht, dass dann die Eltern arbeiten können, während man selber mit Kindern und Arbeitsstress zu Hause sitzt. diese Gedanken habe ich jedenfalls oft in letzter Zeit und musste mich, wie schon geschrieben, jetzt schon öfter gegenüber meinem Arbeitgeber rechtfertigen warum ich die Notbetreuung momentan noch nicht nutzen möchte. wie oft habe ich auch von Freunden, und auch vom Kindergarten selber gehört, Sie haben doch ein Anrecht auf die Notbetreuung dann schicken Sie Ihr Kind doch. Naja, ich muss dann auch mit persönlichen Sachen argumentieren (Risikogruppen-Eltern im Haus, ich selber nervlich nicht zu befriedigender Arbeitsleistung fähig...).

    Hier schicken Familien ihre Kinder, bei denen nicht beide Eltern arbeiten und zwar aus dem Grund sind die Gruppen wirklich zu fast 100% gefüllt, weil man eben überhaupt keinen Nachweis benötigt, dass beide arbeiten oder dass man sonst irgendwelche Probleme hat. Man kann die Kinder einfach schicken.

    Und da kommt man sich schon irgendwann seehr seltsam vor, wenn man das nicht tut und ständig deswegen beäugt wird.

    Im Sommer hatte ich beide Kinder in der Notbetreuung, da waren die zu dritt in einer Gruppe. Jetzt sind es fast 20,das bringt doch dann gar nichts.

    Und psychische Belastung der Eltern sollte ein triftiger Grund sein, die Kinder schicken zu können. Das liegt aber sicher nicht in jedem Fall vor.
    Sondern es nimmt dann doch auch bei einigen der Gruppendruck überhand. Und man schickt das Kind halt auch,warum sollte man es sich schwerer machen als andere.
    let the good times roll.


  15. Ureinwohnerin

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    AW: Kinder und Corona

    Das Bewerten, ob jemand Bedarf hat oder nicht, hört aber auch mit klaren Kriterien (Systemrelevanz) nicht auf.

  16. Junior Member

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    AW: Kinder und Corona

    Die, die ihre Kinder seit Wochen zu hause haben: Habt ihr von der Kita mal was gehört? Bei uns ist ja seit dem 14.12. alles dicht, Notbetreuung nur bei Systemrelevanz. Wir haben seitdem gar nichts von der Kita gehört. Auch im Frühjahr gab es in den 8 Wochen ein einziges Mal einen Brief. Ich finde das sehr traurig irgendwie. Schon klar, die haben auch anderes zu tun. Aber bei uns sind halt wirklich wenige Kinder da, ich fände es einfach schön, wenn da auch mal an die Kinder zu Hause gedacht wird. Eine Postkarte würde ja schon ausreichen.
    I wish I could sleep!
    But my ADHD kicks in and well basically, one sheep, two sheep, cow, turtle, duck, Old Mac Donald had a farm...Heeeey Macarena!

  17. Urgestein

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    AW: Kinder und Corona

    In der Zeit lag die 7-Tages-Inzidenz in Berlin bei 30/100.000. also hätte man bei 700 Teilnehmern im Schnitt 0,21 Erkrankte in einer Woche. Also sagt uns das Ergebnis eigentlich doch einfach gar nichts...
    Ich meine, ich glaube wirklich, die Liebe ist die beste Sache von der Welt, ausgenommen Hustenbonbons. Aber ich muss auch sagen, zum soundsovielten Mal, das Leben ist nicht gerecht. Es ist bloß gerechter als der Tod, das ist alles.

  18. Addict

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von Mariyola Beitrag anzeigen
    Die, die ihre Kinder seit Wochen zu hause haben: Habt ihr von der Kita mal was gehört? Bei uns ist ja seit dem 14.12. alles dicht, Notbetreuung nur bei Systemrelevanz. Wir haben seitdem gar nichts von der Kita gehört. Auch im Frühjahr gab es in den 8 Wochen ein einziges Mal einen Brief. Ich finde das sehr traurig irgendwie. Schon klar, die haben auch anderes zu tun. Aber bei uns sind halt wirklich wenige Kinder da, ich fände es einfach schön, wenn da auch mal an die Kinder zu Hause gedacht wird. Eine Postkarte würde ja schon ausreichen.
    Bei uns kam gestern ein Brief mit Bastelmaterial (Schneemann aus Papptellern basteln und so) und Bewegungsspielen.
    Und ein Brief ans Kind.
    Ich weiß grad nicht wie oft ich den Kindergarten erwähnen sollte, dass er nicht ganz raus ist gedanklich.
    Er ist jetzt gerade drei und hätte Anfang Januar Eingewöhnung in die neue Gruppe gehabt, kennt da also eh noch fast niemanden.
    let the good times roll.

  19. Senior Member

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    AW: Kinder und Corona

    Zitat Zitat von Mariyola Beitrag anzeigen
    Die, die ihre Kinder seit Wochen zu hause haben: Habt ihr von der Kita mal was gehört? Bei uns ist ja seit dem 14.12. alles dicht, Notbetreuung nur bei Systemrelevanz. Wir haben seitdem gar nichts von der Kita gehört. Auch im Frühjahr gab es in den 8 Wochen ein einziges Mal einen Brief. Ich finde das sehr traurig irgendwie. Schon klar, die haben auch anderes zu tun. Aber bei uns sind halt wirklich wenige Kinder da, ich fände es einfach schön, wenn da auch mal an die Kinder zu Hause gedacht wird. Eine Postkarte würde ja schon ausreichen.
    Bei uns nicht. Ich würde mir zumindest wünschen, dass sich mal nach unserem Befinden erkundigt wird. Eine Postkarte o. ä. wäre natürlich noch schöner.

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