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Thema: Corona-Ende

  1. Urgestein

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    Corona-Ende

    Was meint ihr, wann sind wir die Pandemie los?
    Ich habe gerade ein bisschen in "Pale Rider - The Spanish Flu of 1918" von Laura Spinney reingelesen. Sie schreibt (ich lese gerade die amazon-Vorschau, deshalb ein Zitat ohne Seitenzahlen): "Between the first case recorded on 4 March 1918, and the last sometime in March 1920, it killed 50 to 100 million people [...]." Also, erschreckende Zahlen. Aber ich finde es auch ganz beruhigend, dass sogar damals, als die Medizin noch lange nicht so entwickelt war wie heute, die Pandemie nach (ziemlich genau) zwei Jahren ihr natürliches Ende fand...
    Irgendwie brauche ich gerade einfach mal eine Perspektive auf eine corona-freie Welt.
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    אורות - אברהם טל

  2. Alter Hase

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    AW: Corona-Ende

    ich schätze mal 3-4 jahre. und je nach land werden sich sicher einige sachen noch unterscheiden.
    und Limonadenbaum..dann bist du eben meine Südseepalme

  3. Enthusiast

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    AW: Corona-Ende

    Ich denke 2 Jahre (in Mitteleuropa). Ich habe jetzt mehrmals gelesen, dass es 2021 einen Impfstoff geben könnte und bis Anfang 2022 so viele Menschen geimpft sein könnten, dass eine Rückkehr zur Normalität denkbar ist.

    Wenn es vorher ein wirksames Medikament gibt, vielleicht auch schneller.

  4. Junior Member

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    AW: Corona-Ende

    Ich befürchte auch das ganze begleitet uns minimum bis 2022.

    Warum endete die spanische Grippepandemie eigenlich? So richtig habe ich dazu nichts gefunden. Eine Impfung gab es nicht, wohl also Herdenimmunität? Wobei diese ja auch nur begrenzt anhält. Dann wohl gekoppelt mit Mutation die weniger tödlich war?

  5. Regular Client

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    AW: Corona-Ende

    Es müssten bei der spanischen Grippe Mutationen sein, oder?
    Denn H1N1-Viren gibt es ja noch und Ausbrüche davon auch. Nur hat ja z.b. die Schweinegrippe längst nicht so viele Opfer gefordert wie die spanische Grippe.

    Ich befürchte aber ehrlich gesagt, dass wir das überhaupt nicht mehr loswerden und bin auch ziemlich pessimistisch, was eine Impfung angeht...
    Sakamoto: hat eventuell eine exhibitionistische Ader
    Oh don't even get me started! I keep watchin' that show and I'm waitin' for the darn dragon to show up and, and kick everyone's butt! But all I get is wiener, wiener, wiener. It's not all gay wiener, but when they DO show a straight guy's wiener, it's all soft and floppy. Even though he just got done humpin' a pretty girl! Why is that? Because a soft wiener isn't threatening, just like a gay wiener.

    HEATHCLIIIIIIFFFF~

  6. Addict

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    AW: Corona-Ende

    Ich persönlich gehe davon aus, dass es uns das gesamte Jahr 2021 begleiten wird, mal mit mehr/größeren Einschränkungen Mal mit wenigeren. Vielleicht gibt es im Frühjahr 2022 sowas wie Normalität.
    Die Auswirkungen der Pandemie werden uns sicher noch mehr als 5 Jahre begleiten.

  7. Ureinwohnerin

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    AW: Corona-Ende

    Ich denke, covid wird bleiben. Irgendwann nicht mehr in pandemieform, aber mit lokalen ausbrüchen auch noch in 10 oder 20 jahren.
    vi kysstes ivrigt. våra läppar blödde

  8. Member

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    AW: Corona-Ende

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    Was meint ihr, wann sind wir die Pandemie los?
    Ich habe gerade ein bisschen in "Pale Rider - The Spanish Flu of 1918" von Laura Spinney reingelesen. Sie schreibt (ich lese gerade die amazon-Vorschau, deshalb ein Zitat ohne Seitenzahlen): "Between the first case recorded on 4 March 1918, and the last sometime in March 1920, it killed 50 to 100 million people [...]." Also, erschreckende Zahlen. Aber ich finde es auch ganz beruhigend, dass sogar damals, als die Medizin noch lange nicht so entwickelt war wie heute, die Pandemie nach (ziemlich genau) zwei Jahren ihr natürliches Ende fand...
    Irgendwie brauche ich gerade einfach mal eine Perspektive auf eine corona-freie Welt.
    Interessante Frage, in wie weit man es vergleichen kann.

    Ausbrüche mit hoher Sterblichkeit nehmen ja naturgemäß schneller ein Ende, Grund liegt leider auf der Hand, die Geschwächten sind damals rapide weggestorben, der Rest hat überlebt oder Glück gehabt.
    Nehmen wir das Extrembeispiel Ebola. Tötet so schnell und präzise, dass die Ausbrüche bis auf eine Ausnahme lokal blieben.
    Und da wiederum schließt sich der Kreis zu unserem Problem. Eine Pandemie mit immer wieder kleinen aufflammenden Herden in der westlichen Welt. Ich denke damals, vor 100 Jahren, musste es auch schneller wieder weiter gehen mit der Wirtschaft und den Kriegen. Da war man nicht zimperlich. Doch wie werden wir jetzt damit umgehen auf Dauer?

  9. Urgestein

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    AW: Corona-Ende

    Ist ja auch die Frage, inwieweit man das überhaupt vergleichen kann. Die Globalisierung und damit die Menschenströme rund um den Globus, aber auch die Mobilität im Alltag hat ja einfach rapide zugenommen seitdem.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  10. Urgestein

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    AW: Corona-Ende

    Zitat Zitat von NeroDAvola Beitrag anzeigen
    Interessante Frage, in wie weit man es vergleichen kann.
    Ja, bestimmt nicht 100%ig... Aber wenn es überhaupt so etwas wie einen Präzedenzfall für die jetzige Situation gibt, dann wahrscheinlich am ehesten die spanische Grippe.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ausbrüche mit hoher Sterblichkeit nehmen ja naturgemäß schneller ein Ende, Grund liegt leider auf der Hand, die Geschwächten sind damals rapide weggestorben, der Rest hat überlebt oder Glück gehabt.
    Nehmen wir das Extrembeispiel Ebola. Tötet so schnell und präzise, dass die Ausbrüche bis auf eine Ausnahme lokal blieben.
    Es gab damals aber auch mehrere Wellen (waren es drei?) in den verschiedenen Jahreszeiten. Einmal gab es unter anderem dadurch so viele Ansteckungen, dass es Sommer wurde, man die strengen Auflagen mit dem zu Hause bleiben gelockert hat und ganz viele Leute militärischen Paraden zugeschaut haben...
    (Über Ebola weiß ich ehrlich gesagt gar nichts.)
    Zitat Zitat von NeroDAvola
    Und da wiederum schließt sich der Kreis zu unserem Problem. Eine Pandemie mit immer wieder kleinen aufflammenden Herden in der westlichen Welt. Ich denke damals, vor 100 Jahren, musste es auch schneller wieder weiter gehen mit der Wirtschaft und den Kriegen. Da war man nicht zimperlich. Doch wie werden wir jetzt damit umgehen auf Dauer?
    Hm, du meinst, die politische Führung war nicht zimperlich mit ihren Entscheidungen, Leute wieder "rauszulassen" und der Gefährdung auszusetzen?
    Aber ich nehme an, man hat sich damals wie heute ja auch persönlich entscheiden können, inwieweit man sich Gruppensituationen aussetzt. Natürlich nicht alle, aber vllt konnten z. B. gerade Hausfrauen da etwas Einfluss nehmen, ob sie ihre Einkäufe zu belebten oder zu "leereren" Zeiten (z. B. am frühen Morgen) erledigten.

    @ Efeu: Ich hatte diese Unterhaltung mit einer Bekannten schon im Mai oder Juni über die spanische Grippe. Ich wollte damals auch mit der geringeren Mobilität der Leute 1918 argumentieren und den selteneren Auslandsreisen. Aber dann fiel mir ein, dass damals Krieg herrschte und es auf jeden Fall zwischen Deutschen und Franzosen ziemlich viel (nicht unbedingt freiwilligen ) Kontakt gab. Und auch viel Prostitution, die die Soldaten genutzt haben und das waren oft Frauen aus Osteuropa... Also, zu Friedenszeiten waren die Leute damals sicher nicht so häufig im Ausland unterwegs wie wir heute, aber der Krieg hat da in gewisser Hinsicht echt für viel Internationalität gesorgt.
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  11. Urgestein

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    AW: Corona-Ende

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen

    Hm, du meinst, die politische Führung war nicht zimperlich mit ihren Entscheidungen, Leute wieder "rauszulassen" und der Gefährdung auszusetzen?
    Aber ich nehme an, man hat sich damals wie heute ja auch persönlich entscheiden können, inwieweit man sich Gruppensituationen aussetzt. Natürlich nicht alle, aber vllt konnten z. B. gerade Hausfrauen da etwas Einfluss nehmen, ob sie ihre Einkäufe zu belebten oder zu "leereren" Zeiten (z. B. am frühen Morgen) erledigten.
    Ich halte es eher für unrealitisch die Lebensrealität der Leute mit der unseren zu vergleichen.
    Einkäufe konnte man erledigen wenn es was gab und nicht wenn man Lust dazu hatte. Und wenn es was gab, dann waren da alle dort.
    Die Leute mussten zur Arbeit, aufs Feld, in die Fabrik.
    Wir reden hier von einer Welt mit einem fast nicht vorhandenen Mittelstand und komplett anderen Wohnverhältnissen.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Corona-Ende

    Zitat Zitat von NeroDAvola Beitrag anzeigen
    Nehmen wir das Extrembeispiel Ebola. Tötet so schnell und präzise, dass die Ausbrüche bis auf eine Ausnahme lokal blieben.
    Bei Ebola hatten wir bisher einfach sehr, sehr viel Glück UND gute Vorbereitung. Die letzte Welle verlief nur so glimpflich, weil die davor - meistens eher zufällig - gestoppt wurden. Aber schon bei den Ausbrüchen in dem 80ern hat der Erreger Landesgrenzen hinter sich gelassen.

    Ich gleiche, das gilt für viele Krankheiten, dass wir oft gar nicht wissen, wie glimpflich wir davon gekommen sind und welchen Effekt eine kleine Änderung in einem Detail für die globale Gefährdung gehabt hätte.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  13. Junior Member

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    AW: Corona-Ende

    Ich denke, wir werden im Frühjahr 2021 soweit sein, daß wir das normale Leben wieder aufnehmen können in Deutschland. Ich glaube, es wird eine öffentliche Diskussion geben um die Qualität der einzelnen Impfstoffe und das Risiko, von Nebenwirkungen. Vielleicht wird es auch nochmal kleinere Rückschläge geben, dass ein Mittel doch noch Nebenwirkungen zeigt, aber ich denken doch, dass wir im Frühjahr soweit sind, dass zumindest die Risikogruppen gut impfbar sind theoretisch, wenn sie es denn wollen.
    Beschränkungen wird es dann vielleicht noch geben was Reisen ins Ausland betrifft bzw. Einreisende aus dem Ausland und vielleicht wird es bei Großveranstaltungen und Volksfesten noch weiterhin eine generelle Registrierungspflicht geben.
    Aber dieses Maskentragen in den Öffis und beim Einkaufen fällt dann weg.
    Nach und nach werden auch Nicht-Risikogruppen 2021 geimpft werden bzw. sich entschließen, sich impfen zu lassen, so daß Corona zwar auch Ende 2021 noch da ist, sich aber immer weniger Menschen anstecken und vor allem immer mehr Risikogruppen davor geschützt sind.
    2022 wird das ganze Thema dann hoffentlich aus der öffentlichen Diskussion verschwunden sein und wir genießen alle den unglaublichen Aufschwung in allen Wirtschaftsbereichen. Die schwarz-grüne Bundesregierung unter Kanzler Söder verkündet einen erstaunlich raschen Rückgang der Arbeitslosigkeit und freut sich darüber, daß die USA unter Präsident Biden endlich wieder zu einem verlässlichen Partner für die Zukunft werden.

  14. Junior Member

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    AW: Corona-Ende

    Zitat Zitat von LaCerise Beitrag anzeigen
    Ich denke, wir werden im Frühjahr 2021 soweit sein, daß wir das normale Leben wieder aufnehmen können in Deutschland. Ich glaube, es wird eine öffentliche Diskussion geben um die Qualität der einzelnen Impfstoffe und das Risiko, von Nebenwirkungen. Vielleicht wird es auch nochmal kleinere Rückschläge geben, dass ein Mittel doch noch Nebenwirkungen zeigt, aber ich denken doch, dass wir im Frühjahr soweit sind, dass zumindest die Risikogruppen gut impfbar sind theoretisch, wenn sie es denn wollen.
    Beschränkungen wird es dann vielleicht noch geben was Reisen ins Ausland betrifft bzw. Einreisende aus dem Ausland und vielleicht wird es bei Großveranstaltungen und Volksfesten noch weiterhin eine generelle Registrierungspflicht geben.
    Aber dieses Maskentragen in den Öffis und beim Einkaufen fällt dann weg.
    Nach und nach werden auch Nicht-Risikogruppen 2021 geimpft werden bzw. sich entschließen, sich impfen zu lassen, so daß Corona zwar auch Ende 2021 noch da ist, sich aber immer weniger Menschen anstecken und vor allem immer mehr Risikogruppen davor geschützt sind.
    2022 wird das ganze Thema dann hoffentlich aus der öffentlichen Diskussion verschwunden sein und wir genießen alle den unglaublichen Aufschwung in allen Wirtschaftsbereichen. Die schwarz-grüne Bundesregierung unter no Kanzler Söder verkündet einen erstaunlich raschen Rückgang der Arbeitslosigkeit und freut sich darüber, daß die USA unter Präsident Biden endlich wieder zu einem verlässlichen Partner für die Zukunft werden.
    Ich wünsche es mir so sehr!!!!

  15. Member

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    AW: Corona-Ende

    Zitat Zitat von LaCerise Beitrag anzeigen
    Kanzler Söder
    wenn er das jetzt nicht mal verspielt hat.

  16. Ureinwohnerin

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    AW: Corona-Ende

    Zitat Zitat von wallflower Beitrag anzeigen
    wenn er das jetzt nicht mal verspielt hat.
    Na hoffentlich
    vi kysstes ivrigt. våra läppar blödde

  17. Ureinwohnerin

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    AW: Corona-Ende

    Kanzler Söder kann ich mir so oder so nicht vorstellen.

    Ich glaube schon, dass Impfstoffe irgendwann kommen werden, aber ich glaube, dass uns das Thema weltweit noch lange beschäftigen wird. Aktuell kann ich mir gar nicht vorstellen, dass es hierzulande oder in Europa in 1-2 Jahren vorbei sein wird.

  18. gesperrt

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    AW: Corona-Ende

    hier hatte ich öfter zu Hören bekommen: So einen wie Söder, der hart durchgreift, den bräuchten wir als Kanzler!

  19. Urgestein

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    AW: Corona-Ende

    Wo ist hier?
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  20. gesperrt

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    AW: Corona-Ende

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Wo ist hier?
    frühere Bekannte. Super-Öko, Super-emanzipiert, links und Vegan-Aktivisten. Die begeistert waren von der klaren Linie Söders bezüglich der Corona-Maßnahmen!

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