Umfrageergebnis anzeigen: s. Thread

Teilnehmer
167. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • keine

    43 25,75%
  • eine Person

    29 17,37%
  • mehrere Personen

    62 37,13%
  • nur Leute, die ich über 5 Ecken kenne

    33 19,76%
Antworten
Seite 3 von 9 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 60 von 178
  1. Ureinwohnerin

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    Ich sehe das tatsächlich auch als Problem, dass es für viele so weit entfernt ist, weil das so suggeriert, dass das Problem einfach weg ist und das ist ja nicht so.
    Ja. Heißt für mich halt jetzt nicht, dass ich ständig Party mache und mit fünf Leuten rumknutsche. Aber ich muss auch sagen, dass meine Motivation, mich freiwillig einzuschränken, echt bei unter Null ist.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  2. Ureinwohnerin

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Ich weiß nicht, was ich ankreuzen soll :bym:
    Ich weiß von einer, mit der ich in die Grundschule gegangen bin. Sprich, ich kenn sie persönlich, aber nach über 20 Jahren fühlt sich das eher an wie "über 5 Ecken kennen".
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    ʕ•͡ᴥ•ʔ »Katzen-Insta « ^ᴥ^

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  3. Member

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Ich kenne mehrere, aber hatte keinen persönlichen Kontakt zu dem Zeitpunkt.

    Ich hatte aber lange vorher eine Erkältung mit eigenartigen Symptomen (ca. Ende Januar). Keine Ahnung, ob es das war. Da ich aber wegen anderer Dinge krank geschrieben war zu der Zeit, habe ich hoffentlich niemanden angesteckt. Damals war das ganze Thema auch noch nicht so aktuell.

  4. V.I.P.

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Ich kenne auch nach wie vor niemanden aus dem direkten Umfeld und nur eine Person aus dem sehr erweiterten Arbeitskontext. Der Mann einer Freundin war mal ein Verdachtsfall, wurde dann aber negativ getestet.
    Herr Pisanelli! Herr Pisanelli!

  5. V.I.P.

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Ja. Heißt für mich halt jetzt nicht, dass ich ständig Party mache und mit fünf Leuten rumknutsche. Aber ich muss auch sagen, dass meine Motivation, mich freiwillig einzuschränken, echt bei unter Null ist.
    ich habe das gefühl, damit bist du nicht allein. ich bemerke vermehrt, dass die einstellung zunimmt u der widerstand gegen corona maßnahmen/beschränkungen stetig zunimmt. ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten monaten äußern wird.
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

    die art, wie dich jemand behandelt, beurteilt & mit dir spricht, sagt aus, was für ein mensch sie/er ist. nicht was für ein mensch du bist.


  6. Addict

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen

    Aber ich fand/ finde es schon krass, was für eine (diffuse) Panik ich hatte im März/ April irgendwann. Und das ist einfach stetig weniger geworden, weil niemand um mich herum krank geworden ist.
    Das geht mir auch so. Anfangs dachte man halt wirklich, es hätte bald so gut wie jede*r und eine Ansteckung ließe sich kaum vermeiden, weil das Virus quasi überall ist / sein kann. Das hat sich für mich schon sehr stark relativiert.

  7. Urgestein

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Ich habe keine Panik, aber schon latent Angst. Das ist bei mir völlig unabhängig davon, ob sich Leute in meinem Umfeld anstecken, ich kenne die Statistiken (in D/meinem Bundesland/meinem Landkreis) und abhängig davon bin ich vorsichtiger oder entspannter bzw "hab ich mehr Angst oder weniger".

  8. Urgestein

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von juno_ Beitrag anzeigen
    Das geht mir auch so. Anfangs dachte man halt wirklich, es hätte bald so gut wie jede*r und eine Ansteckung ließe sich kaum vermeiden, weil das Virus quasi überall ist / sein kann. Das hat sich für mich schon sehr stark relativiert.
    Naja, schon, bei mir hatte das aber den gegenteiligen Effekt.
    Irgendwann relativ am Anfang der Coronazeit dachte ich auch, das wäre extrem ansteckend und man könne es kaum verhindern.
    Da man aber nun besser weiß, wie man Ansteckung tatsächlich vermeiden kann, nehme ich diese Regeln bewußt ernst. Weil man gleichzeitig auch anfängt herauszufinden, dass die Krankheit auch für jüngere und nicht vorbelastete Menschen schwerer verlaufen kann als gedacht und Spätfolgen vorkommen können.

    Also weil man jetzt weiß, dass Masken gut helfen, trage ich sie sehr gewissenhaft. Weil man weiß, dass in Innenräumen die Ansteckungsgefahr x-mal höher ist, meide ich Menschenansammlungen in geschlossen Räumen und überlege mir, für welche Treffen mit wenigen Leuten ich dieses Risiko trotzdem eingehen will. Sowas halt. Und ja, das schränkt meinen Alltag ein.

  9. Addict

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Naja, schon, bei mir hatte das aber den gegenteiligen Effekt.
    Irgendwann relativ am Anfang der Coronazeit dachte ich auch, das wäre extrem ansteckend und man könne es kaum verhindern.
    Da man aber nun besser weiß, wie man Ansteckung tatsächlich vermeiden kann, nehme ich diese Regeln bewußt ernst. Weil man gleichzeitig auch anfängt herauszufinden, dass die Krankheit auch für jüngere und nicht vorbelastete Menschen schwerer verlaufen kann als gedacht und Spätfolgen vorkommen können.

    Also weil man jetzt weiß, dass Masken gut helfen, trage ich sie sehr gewissenhaft. Weil man weiß, dass in Innenräumen die Ansteckungsgefahr x-mal höher ist, meide ich Menschenansammlungen in geschlossen Räumen und überlege mir, für welche Treffen mit wenigen Leuten ich dieses Risiko trotzdem eingehen will. Sowas halt. Und ja, das schränkt meinen Alltag ein.
    Inwiefern findest du das gegenteilig zu dem, was ich geschrieben habe? Die Konsequenz aus meiner "Erkenntnis" ist, dass ich mich exakt so verhalte wie du es beschreibst. Also alles beachten, was erwiesenermaßen die Ansteckungsgefahr verringert. Aber ich habe eben keine Angst mehr, z. B. dem Paketboten zu öffnen, weil es gefühlt quasi jede*r (unerkannt) hat und man sich bei jeglichem Kontakt SOFORT ansteckt (ist jetzt bewusst wieder etwas überspitzt ausgedrückt, aber so in die Richtung ging es anfangs bei mir).

  10. Addict

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Naja, schon, bei mir hatte das aber den gegenteiligen Effekt.
    Irgendwann relativ am Anfang der Coronazeit dachte ich auch, das wäre extrem ansteckend und man könne es kaum verhindern.
    Da man aber nun besser weiß, wie man Ansteckung tatsächlich vermeiden kann, nehme ich diese Regeln bewußt ernst. Weil man gleichzeitig auch anfängt herauszufinden, dass die Krankheit auch für jüngere und nicht vorbelastete Menschen schwerer verlaufen kann als gedacht und Spätfolgen vorkommen können.

    Also weil man jetzt weiß, dass Masken gut helfen, trage ich sie sehr gewissenhaft. Weil man weiß, dass in Innenräumen die Ansteckungsgefahr x-mal höher ist, meide ich Menschenansammlungen in geschlossen Räumen und überlege mir, für welche Treffen mit wenigen Leuten ich dieses Risiko trotzdem eingehen will. Sowas halt. Und ja, das schränkt meinen Alltag ein.
    Ja, das kann ich so unterschreiben.

    Aber wenn ich sehe, wie der Kollege, der Geburtstag hat vom allen geknuddelt und umarmt wird, macht mir das wieder etwas Angst. Und bestärkt mich darin weiter Großteils Home-Office zu machen.

  11. Urgestein

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von juno_ Beitrag anzeigen
    Inwiefern findest du das gegenteilig zu dem, was ich geschrieben habe? Die Konsequenz aus meiner "Erkenntnis" ist, dass ich mich exakt so verhalte wie du es beschreibst. Also alles beachten, was erwiesenermaßen die Ansteckungsgefahr verringert. Aber ich habe eben keine Angst mehr, z. B. dem Paketboten zu öffnen, weil es gefühlt quasi jede*r (unerkannt) hat und man sich bei jeglichem Kontakt SOFORT ansteckt (ist jetzt bewusst wieder etwas überspitzt ausgedrückt, aber so in die Richtung ging es anfangs bei mir).
    Ach so ja. Ich hab da was falsch gelesen bei dir, ich dachte, du hättest dich auf phaenos Absatz bezogen, wo sie schieb, dass sie keine Lust mehr hätte, sich einzuschränken. Ich hätte gleich den zitieren sollen.
    Ich schränke mich eben schon noch ein, obwohl in meinem Umfeld kein Riesendrama wegen Coronaerkrankungen herrscht.

  12. Addict

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von felissi Beitrag anzeigen
    ich habe das gefühl, damit bist du nicht allein. ich bemerke vermehrt, dass die einstellung zunimmt u der widerstand gegen corona maßnahmen/beschränkungen stetig zunimmt. ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten monaten äußern wird.
    also widerstand nicht unbedingt (da denke ich aber auch sofort an covidioten und ihre protestmärsche), aber bei mir, und auch bei freunden, kann ich beobachten, dass corona mittlerweile doch sehr weit nach hinten gerückt ist.

    bis auf die maskenpflicht merkt man im alltag kaum noch was, vor allem nachdem die restaurants und kneipen wieder öffnen durften, war eigentlich fast alles wie zuvor. also wirklich überhaupt kein vergleich zur zeit um ostern beispielsweise.

    relativ neu ist tatsächlich, dass auch wieder partys geplant werden im bekanntenkreis.
    heut abend gehe ich auf eine hochzeitsfeier, wurde alles sehr spontan aufgezogen, eigentlich sollte sie coronabedingt ausfallen, nun aber doch. hmm...keine ahnung wie es mit den sitzgelegenheiten draußen aussieht, ich hoffe es gibt heizpilze.

    eine einladung zu halloween steht auch schon, da muss ich wirklich noch überlegen, aber lust hätte ich natürlich...


    um nicht komplett off topic zu sein: nein, ich kenne keine einzige erkrankte person.
    und ja, das trägt natürlich dazu bei, dass das thema für mich eher weiter weg ist.

  13. Urgestein

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Man muss ja nichtmal erkrankte Personen tatsächlich kennen.
    In meinem Umkreis von Eltern sitzen quasi alle auf heißen Kohlen, wann ein Fall in Schule oder Kita auftritt und was das dann für Konsequenzen nach sich zieht. Eine Woche nach den Ferien wurde eine Kita geschlossen und eine Jahrgangsstufe, nun eine Grundschule und es werden viele hundert Schüler getestet mit ungewissem Ausgang. Also das ganze ist sehr real mit direkten Auswirkungen auf den Alltag, auch wenn man selbst und das direkte Umfeld nicht erkrankt ist.

    Wir sind uns sicher, nicht "heil" durch den Winter zu kommen, also ohne, dass man wieder mit Kindern daheim sitzt.

  14. Get a life!

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    also ich kann das schon nachvollziehen, dass das nicht mehr so präsent ist und man deshalb Einschränkungen nicht mehr so in kauf nimmt. aber: was gibts denn noch für große Einschränkungen? ich komme aktuell ziemlich gut klar, mein leben ist relativ normal, nur dass ich eben abstand halte, nicht auf partys gehe (große partys macht aktuell aber auch keiner) und Maske trage (ok und Restaurants primär im Außenbereich besuche). das ist aber doch auch so alles im aktuellen rahmen, oder? also welche Einschränkungen will man da "nicht hinnehmen"?

    letztendlich ist das hier ja aber auch gar nicht mal so repräsentativ. wenn ich auf einem schiff im Meer keine Delphine sehe, heißt das auch nicht, dass es keine gibt ... die Umfrage hier ist im Verhältnis zu Deutschland statistisch nicht aussagekräftig. a) weil eh zu wenig Leute hier sind und b) weil der Großteil der bym-bubble sich vermutlich recht vorsichtig verhält und keine Ansteckung riskiert (und so wird vermutlich auch deren Umfeld sein). insofern finde ich eh nicht, dass man von hier große Schlussfolgerungen ziehen kann (aus ner wissenschaftlichen Sicht). außerdem glaube ich auch, dass es viele unentdeckte kleinere Cluster gibt und es jede menge menschen gibt, die einfach nur nicht wissen, dass sie corona hatten/haben. die wissenschaftliche Evidenz für Langzeitfolgen usw. finde ich aktuell auch noch nicht so klar, dass ich mir da keine sorgen machen würde. kristallisiert sich ja auch so langsam raus, dass auch menschen, die nicht zur Risiko-gruppe gehören, durchaus lange Probleme haben könnten. letztendlich wird gerade mal seit nem Jahr an dem Virus geforscht, das ist nix. deshalb find ichs schwierig, allgemeingültige aussagen zur Ansteckung, Verbreitung oder zu folgen tätigen zu können.

    (auch wenn ich die Masken hasse und irgendwie immer noch nicht zu 100% überzeug bin, ich hoffe, die Maskenpflicht bleibt noch ne ganze weile. das ist wenigstens noch ein optisches Zeichen, dass corona noch da ist)
    Geändert von Schnelmi (18.09.2020 um 11:23 Uhr)

    gmitsch gmatsch gmotsch

  15. V.I.P.

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Naja, schon, bei mir hatte das aber den gegenteiligen Effekt.
    Irgendwann relativ am Anfang der Coronazeit dachte ich auch, das wäre extrem ansteckend und man könne es kaum verhindern.
    Da man aber nun besser weiß, wie man Ansteckung tatsächlich vermeiden kann, nehme ich diese Regeln bewußt ernst. Weil man gleichzeitig auch anfängt herauszufinden, dass die Krankheit auch für jüngere und nicht vorbelastete Menschen schwerer verlaufen kann als gedacht und Spätfolgen vorkommen können.

    Also weil man jetzt weiß, dass Masken gut helfen, trage ich sie sehr gewissenhaft. Weil man weiß, dass in Innenräumen die Ansteckungsgefahr x-mal höher ist, meide ich Menschenansammlungen in geschlossen Räumen und überlege mir, für welche Treffen mit wenigen Leuten ich dieses Risiko trotzdem eingehen will. Sowas halt. Und ja, das schränkt meinen Alltag ein.
    ja und ja.
    in meinem umfeld wird mittlerweile auch immer öfter ausgesprochen, dass man sich sorgen um die eigene gesundheit macht, eben weil es mittlerweile genug berichte über schwere schäden u spätere folgen auch bei jüngeren menschen gibt. ich find das gut, es galt ja zwischendurch schon eher verpönt zu sagen, ja ich hab sorge um meine gesundheit, auch wenn ich gerade gesund bin u mich stark fühle u nicht zur sogenannten risikogruppe gehöre.

    ich wäge auch ab. einerseits versuche ich so normal wie für mich möglich zu leben u vor allem auch mein leben zu genießen. andrerseits überlege ich, wie von whassup beschrieben u ja, immer wieder schränkt das meinen alltag ein.
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

    die art, wie dich jemand behandelt, beurteilt & mit dir spricht, sagt aus, was für ein mensch sie/er ist. nicht was für ein mensch du bist.


  16. Ureinwohnerin

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Panik, aber schon latent Angst. Das ist bei mir völlig unabhängig davon, ob sich Leute in meinem Umfeld anstecken, ich kenne die Statistiken (in D/meinem Bundesland/meinem Landkreis) und abhängig davon bin ich vorsichtiger oder entspannter bzw "hab ich mehr Angst oder weniger".
    Nun, das ist natürlich auch das, was ich bewusst anschaue und mir in den Kopf rufe. Aber auch da: in meiner (Millionen-)Stadt haben gerade offiziell um die 1200 Leute die Erkrankung. Das sind 0,03% der Bevölkerung. Das ist für mich einfach nicht greifbar.



    Zitat Zitat von meh Beitrag anzeigen
    bis auf die maskenpflicht merkt man im alltag kaum noch was, vor allem nachdem die restaurants und kneipen wieder öffnen durften, war eigentlich fast alles wie zuvor. also wirklich überhaupt kein vergleich zur zeit um ostern beispielsweise.
    Und ja, das meine ich damit, dass ich mich nicht mehr freiwillig einschränke als sonst. Die Hygienemaßnahmen (keine Hände schütteln, immer etwas auf Abstand sein, Hände regelmäßig und oft waschen) und die Maskenpflicht halte ich ein. Bei Erkältungsanzeichen bleibe ich sehr viel strenger zuhause, als sonst.
    Aber meine Sozialkontakte sind total normal. Ich weiß noch nicht genau, wie es wird, wenn man in Bars etc. nicht mehr draußen sitzen kann; ob ich dadurch dann etwas weniger in solche Lokalitäten gehe. Ich fürchte aber nicht.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  17. Get a life!

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von felissi Beitrag anzeigen
    ich wäge auch ab. einerseits versuche ich so normal wie für mich möglich zu leben u vor allem auch mein leben zu genießen. andrerseits überlege ich, wie von whassup beschrieben u ja, immer wieder schränkt das meinen alltag ein.
    ja auf alle fälle. tatsächlich muss ich sagen, ist mein Umfeld da sehr äh considerate und ich muss gar nicht groß abwägen, weil die meisten treffen eh im kleinen rahmen sind. ich fühle mich gar nicht mal so sehr eingeschränkt, habe aber auch keine Kinder. also klar wäge ich ab und mache einige Sachen nicht, die ich sonst schon mache, aber das empfinde ich nicht als so schlimm und kann aktuell gut damit leben. ich würde nicht sagen, dass mich die offiziellen regeln aktuell total einschränken, es ist eher die eigene Abwägung, wie man die regeln auslebt.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  18. Urgestein

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von meh Beitrag anzeigen
    also widerstand nicht unbedingt (da denke ich aber auch sofort an covidioten und ihre protestmärsche), aber bei mir, und auch bei freunden, kann ich beobachten, dass corona mittlerweile doch sehr weit nach hinten gerückt ist.
    Kann ich komplett unterschreiben für mich und meinen Freundeskreis. Tut mir aber auch gut, die ständigen, latenten Sorgen als Hintergrundrauschen haben mich doch sehr belastet. Ich fands auch immer sehr schwierig, die Balance zwischen "bestens informiert und aufm neusten Stand" und "nicht die ganze Zeit damit beschäftigen" zu finden. Das klappt viel besser, seit es im Freundeskreis nicht automatisch immer Thema ist.

    Widerstand leistet hier keiner, wir machen ausnahmslos alle, was man uns aufträgt, und versuchen uns in Locations (und sei es nur die örtliche Eisdiele) ganz besonders vorbildlich an alles zu halten, um ja nicht Schuld zu tragen, wenn wieder Verschärfungen kommen. Aber die Zeit, in der es sehr präsent war, ist vorbei - für mich (!) kann ich sagen: Zum Glück.

  19. Urgestein

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    ich würde nicht sagen, dass mich die offiziellen regeln aktuell total einschränken, es ist eher die eigene Abwägung, wie man die regeln auslebt.
    Ja.
    Offiziell darf man ja fast alles wieder. Ist halt die Frage, ob man das auch tatsächlich tut.
    Geändert von Whassup (18.09.2020 um 11:50 Uhr)

  20. V.I.P.

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    AW: Corona-Erkrankte im Umkreis

    ich hab mit widerstand nicht die gemeint, die bei diversen demos mitmarschieren.
    ich beobachte, gerade im öffentlichen raum, dass hände geben, umarmen inkl. bussi links u rechts wieder salonfähiger geworden ist. getränke aus demselben glas teilen, vom burger des andren abbeissen.
    das ist alles nichts, das verboten ist, schon klar. es wird lediglich abstand & vorsicht empfohlen.
    ich meinte mit widerstand eher, was nicht verboten ist, rückt in den hintergrund. aus welchen gründen auch immer.

    beim zahnarzt wird um hände waschen gebeten bevor man zur anmeldung u zum warteraum geht. 2 von 3 waren ratzfatz wieder weg vom waschbecken, 30 sec waren das nie u nimmer u der desinfektionsspender wurde auch links liegen gelassen.
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

    die art, wie dich jemand behandelt, beurteilt & mit dir spricht, sagt aus, was für ein mensch sie/er ist. nicht was für ein mensch du bist.


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