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  1. Addict

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    AW: Wann werden im Schnitt wohl die geimpft, die nicht Gruppe 1 oder 2 sind?

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Aber du kannst ja trotzdem nicht 40 Millionen Menschen innerhalb von ein zwei Wochen (oder so) impfen? Aber gut, vielleicht geht es insgesamt trotzdem schneller, wenn keine Berechtigungen mehr geprüft werden müssen etc...
    Anders gerechnet:83 Mio -. 13 Mio Kinder= 70 Mio
    Impfquote 60% = 42 Mio
    Impfquote 80% = 56 Mio
    (42 bis 56 Mio ) , davon 15 Mio schon 1x geimpft= 27 - 41 Mio "Interessenten", d.h. in 5-8 Wochen kann man alle Interessenten mit Biontech 1x durchimpfen. Die schon vergebenen Impftermine für Zweitimpfungen strecken den Zeitraum, Lieferungen von Moderna und Johnson&Johnson verringern ihn.
    Wenn man ab sofort 4 Mio Dosen Biontech pro Woche für Erstimpfungen einsetzen kann, sind Mitte Mai weitere 16 Mio erstgeimpft und es beleiben noch 26 bis 40 Mio Interessenten übrig.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  2. V.I.P.

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    AW: Wann werden im Schnitt wohl die geimpft, die nicht Gruppe 1 oder 2 sind?

    Also ich denke, wenn die Hausärzt*nnen und am besten noch andere Ärzt*innen impfen, und zwar im großen Stil, also sagen wir statt 12 halt mal 100-200 Dosen pro Woche, dann kriegen wir doch mindestens 10 Millionen Impfungen pro Woche hin (ich finde irgendwo die Angabe zu ca. 70.000 Praxen, also das ist noch sehr pessimistisch gerechnet).
    Jetzt kannste halt noch hin und her spekulieren, wer impft und wer nicht, wer was wann an Impfstoff bekommt etc., aber wenn die Praxen dann halt einfach ihre Kartei runter telefonieren und man vielleicht parallel alle verfügbaren Impfstrassen öffnet, dann seh ich das Problem nicht. Ja, die IT klappt wahrscheinlich mal wieder zusammen, aber wenn es sich um 3 Wochen handelt, die ich früher oder später dran bin, weil ich nicht online affin bin, macht es doch bei Gruppe 4 auch nicht sooo viel aus.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  3. V.I.P.

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    AW: Wann werden im Schnitt wohl die geimpft, die nicht Gruppe 1 oder 2 sind?

    Ne, bei Gruppe 4 total egal, ich dachte eher an Teile von Gruppe 1 und 2, die immer noch nicht geimpft sind. Oder dass dann halt Gruppe 3 Berechtigte ggf erst ganz am Ende drankommen. Aber hier würde ich jetzt mal vermuten, dass man sich dann für alle Priogruppen anmelden kann und trotzdem erstmal Gruppe 3 Termine vergeben werden.

    Dass es logistisch klappt 10 Millionen Menschen pro Woche zu impfen kann ich mir auch noch nicht vorstellen, ich bin wohl etwas desillusioniert langsam.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Wann werden im Schnitt wohl die geimpft, die nicht Gruppe 1 oder 2 sind?

    Efeu, es kann auch nicht jede Praxis mal einfach so zusätzlich zum Tagesgeschäft ein paar hundert Leute impfen, selbst wenn es genug Impfstoff gäbe. Eine unserer Praxen am Ort impft an freien Tagen, die sind jetzt schon ausgelastet. Die andere Praxis ist klein und besteht aus der Ärztin und einer Helferin, die impft zwar gern, aber kann das auch nicht beliebig erweitern. Und dann sind da ja auch noch die Leute, die "normale" Behandlung brauchen.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  5. V.I.P.

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    AW: Wann werden im Schnitt wohl die geimpft, die nicht Gruppe 1 oder 2 sind?

    Ja, das ist klar. Deswegen ja konservativ gerechnet. Unsere Praxis impft zB. Mittwoch nachmittags. Klar ist das blöd weil eigentlich frei. Aber es ist leer und man kann die Leute im 5 Minuten Takt impfen. Also in 4 Std. 50 Leute. Bei zwei Ärztinnen also 100 an einem Nachmittag.

    Es geht aber ja auch gar nicht so sehr um die genauen Zahlen, eher um Relationen, dass die Praxen insgesamt einfach „viel“ übernehmen können in nächster Zeit und ich bin da tatsächlich sehr zuversichtlich, dass das trotzdem mit der Priorisierung klappen wird.
    Geändert von Efeu (21.04.2021 um 15:09 Uhr) Grund: Falsches Wort korrigiert

  6. Member

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    AW: Wann werden im Schnitt wohl die geimpft, die nicht Gruppe 1 oder 2 sind?

    Zitat Zitat von bwlstudent Beitrag anzeigen
    Freigeben und dann durch lokale Maßnahmen sicherstellen, dass bestimmte Gruppen, die man für besonders wichtig erachtet, im großen und ganzen geimpft werden, ist viel effizienter. Läuft im Moment teilweise auch schon so, geht nur meistens nicht groß durch die Presse. Z.B. weiß ich von lokalen Ausnahmen von der Impfverordnung, um z.B. Einrichtungen, die von Ausbrüchen in ihrer Funktionsfähigkeit bedroht sind, zu schützen. Das läuft bereits jetzt. Das Vorgehen innerhalb der Gruppe 1 war dem ja auch nicht unähnlich: Impfstoff wurde an Kliniken und an mobile Impfteams zugewiesen, die dann eben relativ unkompliziert an Mitarbeiter in den Klinik verimpfen konnten bzw. als mobiles Impfteam zum Pflegeheim gefahren sind und einfach dort geimpft haben.
    Die Freigabe kommt bestimmt bald - alleine schon deswegen, weil in der Politik das Interesse groß ist, Konzernen die Möglichkeit zu geben, ihre Belegschaft durchzuimpfen. Ich will gar nicht abstreiten, dass es sinnvoll ist, wenn hier die Betriebsärzt*innen mit einbezogen werden. Ich bin froh über jede Spritze, die gesetzt wird. Aber die Motive sind halt wieder die selben, die sich durch die ganze Pandemiepolitik ziehen. Hier in Bayern soll ja schon bald z.B. BMW im Wege des "Modellprojekts" durchgeimpft werden.

    Generell halte ich es für machbar und richtig, abgrenzbare Gruppen aus Prio 3, die man ohne viel Aufwand zusammentrommeln kann, vorzuziehen. Meine Stadt betreibt ein eigenes Impfzentrum für Grundschul- und Kita-Personal (Prio2). Die Polizei wurde hier auch gesondert durchgeimpft. Ebenso könnte man mit bestimmten Berufsgruppen aus Prio 3 (öffentliche Verwaltung, Post, die Bahn arbeitet glaub ich schon dran) verfahren.

    bwlstudent, könntest du dir vorstellen, dass die Kliniken ihre Patient*innen impfen? Das fände ich ja eine gute Idee - alle die z.B. in eine Reha gehen (und logischerweise irgendeine Erkrankung haben oder hinter sich haben) und noch ungeimpft sind, kriegen da zumindest ihren ersten Shot. Da würde man auch viele vulnerable Gruppen erwischen. Oder übersehe ich irgendwas, was das vom Ablauf her unmöglich macht?

  7. Ureinwohnerin

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    AW: Wann werden im Schnitt wohl die geimpft, die nicht Gruppe 1 oder 2 sind?

    Efeu, fünf Minuten pro Impfung kann man in einer Praxis nicht schaffen (mit Aufklärung, Patienten an- und ausziehen, in und aus dem Raum dackeln, Papierkram, etc.)
    Der Hausarzt von meinem Vater schafft um die 20, aber auch nur, weil da ein MVZ dahinter steht und die ziemlich viele MitarbeiterInnen für einzelnen Schritte abstellen können und genug Praxisräume haben.


    Wegen Reha: der Vater einer Freundin hat nächste Woche eine OP mit Reha danach und der wurde deswegen jetzt vorzeitig geimpft
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  8. V.I.P.

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    AW: Wann werden im Schnitt wohl die geimpft, die nicht Gruppe 1 oder 2 sind?

    Zitat Zitat von mrs_november Beitrag anzeigen
    bwlstudent, könntest du dir vorstellen, dass die Kliniken ihre Patient*innen impfen? Das fände ich ja eine gute Idee - alle die z.B. in eine Reha gehen (und logischerweise irgendeine Erkrankung haben oder hinter sich haben) und noch ungeimpft sind, kriegen da zumindest ihren ersten Shot. Da würde man auch viele vulnerable Gruppen erwischen. Oder übersehe ich irgendwas, was das vom Ablauf her unmöglich macht?
    Meine Meinung: Schnapsidee. Ist ja nicht schlimm. Aber trotzdem eine Schnapsidee.

    Man würde damit nur nochmal eine neue Baustelle aufmachen, noch mehr Koordination nötig, noch mehr Schnittstellen, Reibungspunkte und Fehlerquellen. Man hat sich schon bewußt dafür entschieden, in den Kliniken ausschließlich das Personal zu impfen.

    Aktuell wird jeder Patient, der Fieber oder Erkältungssymptome entwickelt, extra isoliert und als Covid-Verdachtsfall behandelt. Wenn du jetzt Klinik-Patienten impfst, dann entwickelt ein Teil von denen Nebenwirkungen danach, na halleluja. Ist wohl offensichtlich, dass das nicht gut geht. Außerdem würden in Akutkliniken Diagnostik und Therapie erschwert, akut erkrankte Personen (solche sind nun mal im Krankenhaus) will man auch generell nicht auch in dieser Situation noch impfen. Und wie macht man es mit der Zweitimpfung? Über den Hausarzt? Dann muß man aber auch sorgen, dass der Hausarzt den Impfstoff, mit dem der Patient in der Klinik geimpft worden ist, auch bekommt. Man macht das ganze System nur viel komplizierter. Abgesehen davon würden natürlich, wenn man anfängt, jeden Akutpatienten in der Klinik zu impfen, noch mehr Leute als sowieso schon das dringende Bedürfnis verspüren, Akutpatient in einer Klinik zu werden. Wenn man in einer Klinik anfängt, Notfall-Patienten zu impfen, bricht die Notfallversorgung insgesamt zusammen.

    In Rehakliniken gibts auch genug Gründe, die dagegen sprechen. Man ist für die Dokumentation und Vermeidung von Fehlern bestrebt, die zweite Impfung möglichst am Ort der ersten Impfung durchzuführen. Diese Möglichkeit fällt bei Rehakliniken, deren Patientengut aus ganz Deutschland kommt, aber nur wenige Wochen da ist, flach, man müßte für jeden Patienten einzeln eine fristgerechte heimatnahe Zweitimpfung organisieren, statt ihm einfach einen zweiten Termin im gleichen Impfzentrum zu geben, mit entsprechender garantierter Verfügbarkeit des verwendeten Impfstoffs am Ort der Zweitimpfung, Sicherstellung der Dokumentation etc. Das würde eine Menge Aufwand bedeuten und trotzdem oft schiefgehen.

    Das Impfen in Betrieben kann sinnvoll sein, weil fast alle Beschäftigten da auch beim Termin zur zweiten Dosis noch in dem Betrieb arbeiten und man genau weiß, wenn man an einem Termin mit Impfstoff xy geimpft hat, dann braucht man zum zweiten Termin wieder so viele Dosen von dem Impfstoff. Natürlich macht man das dann auch nur in Betrieben, in denen das räumlich und organisatorisch machbar ist. Nachteil der Impfung in Betrieben ist, dass alle, die dann mit Nebenwirkungen ausfallen, das gleichzeitig nach der Impfung tun. Wenn alle Arbeitnehmer sich von ihrem Hausarzt impfen lassen würden, würden die Termine und auch ggf. der Ausfall sich mehr entzerren. Ich finde das Bashing von Impfvorhaben in Großbetrieben übertrieben. Unternehmen wie BMW oder Airbus haben sowieso etablierte Strukturen der betrieblichen Gesundheitsversorgung, entsprechende Räumlichkeiten, medizinisches Personal, die Daten der Arbeitnehmer, die können effizient viele Leute adäquat beraten und impfen, ohne dass Leute sich freinehmen müssen, um zum Hausarzt zu gehen, und die reguläre Gesundheitsversorgung wiederum wird von dem Aufwand entlastet. Ich sehe es als win-Situation für alle, wenn solche Konzepte umgesetzt werden.
    Geändert von bwlstudent (21.04.2021 um 17:37 Uhr)

  9. Regular Client

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    AW: Wann werden im Schnitt wohl die geimpft, die nicht Gruppe 1 oder 2 sind?

    Zitat Zitat von bwlstudent Beitrag anzeigen
    Das Impfen in Betrieben kann sinnvoll sein, weil fast alle Beschäftigten da auch beim Termin zur zweiten Dosis noch in dem Betrieb arbeiten und man genau weiß, wenn man an einem Termin mit Impfstoff xy geimpft hat, dann braucht man zum zweiten Termin wieder so viele Dosen von dem Impfstoff. Natürlich macht man das dann auch nur in Betrieben, in denen das räumlich und organisatorisch machbar ist. Nachteil der Impfung in Betrieben ist, dass alle, die dann mit Nebenwirkungen ausfallen, das gleichzeitig nach der Impfung tun.
    Mein Arbeitgeber lässt üblicherweise durch die Betriebsärztin gegen Grippe impfen, da sind die Termine aber nicht alle am selben Tag, sondern versetzt.
    Gegen eine Covid-impfung spricht aber zum Beispiel mein Chef sich aus, weil er glaubt, wenn jemand dann doch eine ernste Nebenwirkung hätte, könnte das negative Folgen (im Sinne von Image?!) haben... Wobei es wahrscheinlich eher auch deshalb ist, weil wir ja eigentlich alle im Home Office sein sollten und dann zu einem Impftermin unter Umständen mehr Leute da wären als sonst (gegen Grippe wurde bei uns letztes Jahr aber geimpft und da halt die Home Office Ansage auch schon......)
    Sakamoto: hat eventuell eine exhibitionistische Ader
    Oh don't even get me started! I keep watchin' that show and I'm waitin' for the darn dragon to show up and, and kick everyone's butt! But all I get is wiener, wiener, wiener. It's not all gay wiener, but when they DO show a straight guy's wiener, it's all soft and floppy. Even though he just got done humpin' a pretty girl! Why is that? Because a soft wiener isn't threatening, just like a gay wiener.

    HEATHCLIIIIIIFFFF~

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