Umfrageergebnis anzeigen: Mir gehts verglichen mit vor 1 Jahr

Teilnehmer
128. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • besser

    26 20,31%
  • schlechter

    65 50,78%
  • ähnlich wie letztes Jahr

    37 28,91%
Antworten
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Ergebnis 41 bis 60 von 73
  1. Urgestein

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Schlechter finde ich es übrigens dieses Jahr bezüglich der Aussichten für Kinder. Das beschäftigt mich sehr, auch wenn ich es etwas besser ausblenden kann als in den letzten Wochen.

  2. Member

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Das. wird tatsächlich düster.
    Ich würde mir nur wünschen, man würde sich mal die nächsten 50 Jahre der Grundschüler*innen anschauen. Befürchte, da kann man dann im Rückblick über diese Pandemia nur lachen.
    Aber selbst Menschen mit Kindern kümmern sich ja kaum um sowas, von Kinderlosen erwarte ich das ja schon gar nicht mehr.
    Topfblume: hat eventuell einen exhibitionistischen Adler

    "Well, you know what they say. She's a marshmallow.”

  3. Get a life!

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    dass es so wirkt, dass das klima keinen mehr interessiert, kommt glaub ich von dem starken fokus in den medien. das thema wird aktuell sogar brisanter, würde ich fast sagen (viele wissenschaftler*innen fordern, corona zu nutzen, um green recovery voranzubringen). ich muss mich beruflich viel damit beschäftigen und hab das gefühl, dass da aktuell schon viel passiert (vor allem, weil uns die zeit für die 1,5°C aus dem paris-abkommen abläuft). Insbesondere der wiedereintritt der usa ins paris-abkommen hat da auch viel bewegung reingebracht.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  4. Alter Hase

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Mir geht es schlechter. Durch den ersten Lockdown hat sich ungefähr alles in meinem Leben geändert, im Vergleich zu jetzt war dann aber schnell doch vieles wieder möglich. Im Frühjahr und Sommer war ich viel draußen, war sehr viel im Tanzstudio trainieren, wodurch ich ganz gut andere wegfallende Hobbys und soziale Kontakte kompensieren konnte und eine feste Wochenstruktur hatte, ich konnte ein paar Tage in Urlaub und war in kleinerem Rahmen auch mal abends weg auf Konzerten/Veranstaltungen oder mit Freundinnen was trinken.

    Jetzt ist das alles so weit entfernt irgendwie. Gefühlt lebe ich nur noch vor mich hin und mache außer Arbeit und Haushalt nicht viel anderes. Die Alltagsorganisation stresst mich sehr, obwohl ich mehr zuhause bin und weniger feste Termine habe. Meine Hobbys sind schon lange entweder gar nicht oder nur sehr stark eingeschränkt von zuhause aus möglich und soziale Kontakte habe ich auch kaum noch. Wetterbedingt gehe ich seltener raus als letztes Jahr, oft auch tagelang gar nicht oder nur kurz. Mir fehlt es sehr, irgendwas einfach mal so aus Spaß zu machen, das mich ablenkt und woraus ich Energie ziehen kann. Das ging letztes Jahr irgendwie noch besser.

    Verschärft hat sich meine Unzufriedenheit jetzt noch durch die Ausgangssperre, die in meiner Stadt strenger ausgelegt wird und auch meine letzten sozialen Kontakte nochmal sehr stark eingeschränkt hat. Und so generell habe ich mich oft als Alleinwohnende ohne Familie und feste Beziehungen bei den ganzen Regelungen nicht wahrgenommen gefühlt (während ich gleichzeitig gesehen haben, wie viele meiner Kollegen geheiratet und Kinder bekommen haben oder auch einfach lange bei ihren Familien in irgendwelchen idyllischen Kleinstädten zu Besuch waren und von da aus gearbeitet haben, das hat mich auch immer mal wieder frustriert).

    Insgesamt fühle ich mich gerade ziemlich einsam, ausgebrannt und erschöpft. Auch wenn die Impfungen langsam näherrücken, bin ich sehr skeptisch, dass ich so bald geimpft bin, die Ausgangssperre aufgehoben wird und sich meine Situation in absehbarer Zeit verbessert. Für diesen Sommer sehe ich auch nicht die Möglichkeiten, die ich im letzten Jahr hatte. Manchmal kommt es mir auch fast schon unwirklich vor, dass ich letztes Jahr einfach im Urlaub war (und das waren einfach nur 5 Tage Holland).

    Objektiv sind für mich auch viele sehr positive Dinge passiert (ich wurde unbefristet bei der Arbeit übernommen, hatte parallel noch ein super Jobangebot, bald schließe ich eine größere Weiterbildung ab und ziehe hoffentlich um). Leider ist das meiste davon aber im Alltag untergegangen, weil ich es mit fast niemandem teilen und feiern konnte. Irgendwie fällt es mir auch immer schwerer, die positiven Dinge wahrzunehmen und mich darüber zu freuen.
    Geändert von SisterDew (27.04.2021 um 15:28 Uhr)
    "Man meldet sich zum Tanzkurs an, und wer wieder nicht auftaucht, ist Gott. Oder halt nur symbolisch. Super."

  5. Member

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Vielleicht auf internationaler Ebene, aber im privaten Bereich sehe ich da genau das Gegenteil.
    Topfblume: hat eventuell einen exhibitionistischen Adler

    "Well, you know what they say. She's a marshmallow.”

  6. Get a life!

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Zitat Zitat von Topfblume Beitrag anzeigen
    Vielleicht auf internationaler Ebene, aber im privaten Bereich sehe ich da genau das Gegenteil.
    du meinst bezüglich klima? das hängt tatsächlich auch stark von den kreisen ab, in denen man sich bewegt. aktuell werden die rufe nach demand-side solutions (also bürger-initiativen, selbst footprint verringern usw.) wieder lauter. außerdem hat in deutschland der neue bürgerrat klima gestartet, was ich super spannend finde (random-gezpgenen 170 bürger*innen (oder sowas) sollen sich überlegen, wie deutschland das paris-abkommen noch schafft und werden dabei unterstützt durch ein wissenschaftliches gremium). ich glaube eher, dass auch da die gräben tiefer werden (also alle, die das juckt, juckt es jetzt noch viel mehr und alle, die es gar nicht juckt, denken sich, ich will mich nicht NOCH MEHR einschränken).

    gmitsch gmatsch gmotsch

  7. Urgestein

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Viel schlechter, obwohl die Rahmenbedingungen eigentlich besser sind. Immerhin hat meine Tochter eine Notbetreuung, die wir mit halbwegs gutem Gewissen annehmen können. Ich bin aber einfach völlig ausgebrannt und das große Kind ist es auch.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  8. Enthusiast

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Ich hatte vor einem Jahr mehr Angst um meinen Job und Angst, über längere Zeit wirklich gar keine privaten Kontakte haben zu können und immer ganz allein zu sein. In der Hinsicht haben sich die Dinge gebessert.

    Schlechter als vor einem Jahr finde ich für mich, dass es weniger selbstverständlich ist, vorsichtig zu sein. Ich weiß noch, wie selbst Freunde von mir, die jetzt eher sehr locker sind, damals noch social distancing ernstgenommen haben und es schon ein großes Ding war, mal selten zusammen spazieren zu gehen.

    Schon bald nach Abklingen der ersten Welle hat es aber angefangen, dass manche in meinem Umfeld es wieder richtig krachen lassen haben und ich aber lieber trotzdem noch vorsichtig bleiben wollte. Damals dachte ich noch "na gut, im Grunde sind ja die Inzidenzen jetzt im Sommer auch sehr niedrig. Vielleicht kann man das so oder so sehen", aber dann kam die zweite Welle und viele von ihnen blieben so und jetzt bei der dritten das gleiche und langsam komme ich an den Punkt, wo ich mich dadurch oft recht allein mit der ganzen Sache fühle.

    Wobei das allerschwerste für mich das Unverständnis für mein Verhalten/mein Sicherheitsbedürfnis mancher Leute in meinem Umfeld ist. Also ich merke, wie ich mich inzwischen oft davor drücke bestimmte Freunde/Bekannte zu kontaktieren, weil ich schon weiß, irgendwann fangen sie an zu diskutieren, ob wir echt so streng sein müssen oder schlagen irgendwelche Aktivitäten vor, mit denen ich mich nicht so wohlfühle (und oft hab ich ihnen das auch schon vorher gesagt), z.b. drinne treffen u./o. zu mehreren usw. und schauen mich dann oft an wie ein Auto bzw. so verwundert, wenn ich sage, dass mir das grad zu riskant ist. Das ist für mich neben dem Verlust vieler Dinge, die mir mal Spaß gemacht haben, glaub ich fast das schwierigste an der ganzen Sache: dieses Gefühl, als würden viele den Wunsch nach mehr Sicherheit halt so als meine persönliche übertriebene Marotte abtun. So als wär ich halt irgendwie ein Bisschen paranoid und würde Gespenster sehen, wenn ich einfach diese scheiß Krankheit weder haben noch verbreiten möchte.

    Also es gibt zum Glück noch Leute, mit denen das nicht so ist, aber ein Teil meines Freundeskreises ist grad schon tüchtig am Bröckeln.

    Also ja, alles in allem weiß ich gar nicht so recht, ob es mir im Vergleich zu vorigem Jahr besser oder schlechter geht. Ich glaub, es ist nur anders geworden und hst sich verlagert von "Kann ich jetzt wohl nicht mal in dringenden Fällen jemanden sehen? Werden überall Polizeikontrollen sein? Ob es auf Arbeit noch genug Aufträge gibt? Ob ich komplett vereinsamen werde?" zu "inzwischen hab ich nicht nur Angst, jemanden anzustecken, sondern auch davor selbst zu erkranken und ich hab keine Sorge mehr, nur noch allein zu Hause sitzen zu müssen, aber davor, was von meinen sozialen Kreisen noch übrigbleiben wird und der Glaube an die Menschheit im Allgemeinen ist auch nochmal gesunken".
    Geändert von Bergkind (27.04.2021 um 15:47 Uhr)

  9. Member

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    du meinst bezüglich klima? das hängt tatsächlich auch stark von den kreisen ab, in denen man sich bewegt. aktuell werden die rufe nach demand-side solutions (also bürger-initiativen, selbst footprint verringern usw.) wieder lauter. außerdem hat in deutschland der neue bürgerrat klima gestartet, was ich super spannend finde (random-gezpgenen 170 bürger*innen (oder sowas) sollen sich überlegen, wie deutschland das paris-abkommen noch schafft und werden dabei unterstützt durch ein wissenschaftliches gremium). ich glaube eher, dass auch da die gräben tiefer werden (also alle, die das juckt, juckt es jetzt noch viel mehr und alle, die es gar nicht juckt, denken sich, ich will mich nicht NOCH MEHR einschränken).
    In Frankreich gab es diesen Bürgerrat ja schon, das ist grandios verpufft, daher bin ich da vielleicht zu Unrecht skeptisch.
    In meiner Bubble sind es eher die, deren persönlicher Komfort und Vorteile halt immer noch wichtiger sind bzw ist es gefühlt noch extremer geworden.
    Stichwort ständig Ausflüge mit dem Auto machen etc. Oder am besten noch ein zweites Haus kaufen fürs Wochenende, damit man neben permanent mit dem SUV zur Arbeit pendeln dann auch noch am Wochenende 300km mehr runterreißt.
    Ich kenne sowieso kaum Menschen, die sich bewusst einschränken.
    Topfblume: hat eventuell einen exhibitionistischen Adler

    "Well, you know what they say. She's a marshmallow.”

  10. Get a life!

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    ja, ich sag ja, ich denke, es hängt stark vom umkreis ab. ich glaub, corona hat da überall die gräben tiefer gemacht (und jetzt während corona merkt man ja auch noch mehr, wie unbequem das sein kann, wenn man nicht gemütlich einfach alles machen kann, was man sonst so macht. z.b. 4 mal jährlich in die sonne fliegen (starke übertreibung natürlich). da kann ich mir gut vorstellen, dass viele leute dann in dieses "jetzt erst recht" verfallen). mein arbeitgeber hat z.b. ne große klimainitiative und wird deshalb auch nach corona z.b. verstärkt aufs HO umstellen (weil sie festgestellt haben, wieviel CO2 sie sparen, wenn nicht mehr so viele leute pendeln). ich kenne aber auch einige leute, die sich bei fridays for future engagieren oder nur noch beruflich fliegen und sich z.b. große radien gesetzt haben, wo sie immer ohne fliegen auskommen wollen usw. gerade in den kreisen ist die klimakrise schon nochmal verstärkter thema, weil man hofft, dass man das momentum nutzen kann (was vermutlich nicht so sein wird, aber wer weiß). aber ja, ich beweg mich auch beruflich in richtung schnittstelle wissenschaft-politik (in bezug auf klima), teilweise mit schnittstelle zu betrieben, die nachhaltiger werden wollen, und da passiert durchaus sehr viel, es wird nur aktuell nicht nach außen getragen.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  11. Addict

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Das Klima-Thema (fliegen, Eigenheime, Ökosteuer) könte den Wahlkampf prägen und ggf. wesentlich entscheiden.

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    Ich hätte nicht vermutet, dass es hier 50% schlechter geht als vor 12 Monaten.
    Bei mir hat sich wenig geändert. Die Mutationen betrüben mich sicher, aber andererseits war vor 1 Jahr auch noch unsicher, wann überhaupt ein Impfstoff fertig entwickelt sowie in ausreichenden Mengen produziert werden würde.
    Also andere Sorgen, aber nicht mehr.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  12. Fresher

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Gefühlt schlechter, weil mich die psychische Komponente immens runter zieht und Reserven aufgebraucht sind. Zwar geht es meinem Umfeld und mir arbeitsmäßig und physisch weiterhin und unverändert recht gut, aber die Luft ist einfach draußen.
    Bei mir geht es eigentlich seit Mitte Oktober massiv bergab. Die Kombination aus beruflichem (zu viel da) und sozialem (zu wenig da) Stress + wieder zu 100% in der sehr hellhörigen Wohnung zu arbeiten und zu wohnen, hat mich ziemlich straucheln lassen.
    Ich hoffe, dass ich vor ein paar Wochen den absoluten Tiefpunkt hatte, denn seitdem habe ich mich wieder etwas gefangen. Aber von Belastbarkeit, Zuversicht und Fähigkeit zur Selbstfürsorge bin ich noch weit entfernt.

  13. Urgestein

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Ich hätte nicht vermutet, dass es hier 50% schlechter geht als vor 12 Monaten.
    Ich hätte vermutet, dass es mehr sind. Immerhin macht man die ganzen Einschränkungen und Belastungen ja nun schon ein Jahr lang mit?! Das geht ja nicht spurlos an einem vorbei...
    Now is the winter of our discontent

  14. Member

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Mir geht es auf jeden Fall auch schlechter als letztes Jahr. Ich mache mir gar nicht so viele Sorgen, aber ich finde es einfach unendlich anstrengend. Leider merke ich das inzwischen auch körperlich.

  15. V.I.P.

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    mir geht es ähnlich gut wie voriges jahr.
    ich fand die situation voriges jahr beängstigend, auch weil es so viele abgetan haben wie eine grippe und man schnell als hysterisch abgestempelt wurde.
    ähnlich geht es mir heuer mit den mutationen und teilweise mit der impfung. schwer zu beschreiben.
    ich befürchtete voriges jahr, dass uns dieses virus eine zeitlang begleitet, somit gab es im herbst/winter keine überraschungen für mich und jetzt keine große veränderung gegenüber voriges jahr.
    ich glaube, dass durch die impfungen und durch die jahreszeit (weil man sich mehr draussen aufhalten kann) eine erleichterung eintritt, sowie ich voriges an eine erleichterung dachte, wenngleich auch anders, weil wir halt auch noch nicht so viel wußten.

    insgesamt ging es mir voriges jahr gut um diese zeit und das tut es auch heuer. ich bin mit den einschränkungen gut zurecht gekommen und tue es noch. meine furcht zu erkranken, jemanden anzustecken oder dass jemand schwer erkrankt, den ich kenne, war und ist in einem für mich erträglichen maße.

    ich hab voriges jahr um diese zeit die ruhe genossen, so wie die verkehrsberuhigung. das ist heuer nicht mehr vergleichbar. es ist wieder laut, die straßen sind voller. irgendwie ist es hektisch gegenüber voriges jahr.
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

    die art, wie dich jemand behandelt, beurteilt & mit dir spricht, sagt aus, was für ein mensch sie/er ist. nicht was für ein mensch du bist.


  16. V.I.P.

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    ich habe auh ähnlich wie letztes jahr angekreuzt. im ersten lockdown und den sommer danach ging es mir wie wiesgart beschrieben hat.

    dafür hatte ich im spätsommer einen richtigen einbruch, bei dem ich tatsächlich richtig fertig war und nichts gemacht habe. im november ging es dann wieder bergauf. hält ehrlich gesagt bis jetzt und bleibt hoffentlich auch.

    ich habe aber auch keinen freundeskreis, sondern nur einzelene freundinnen, die sich gar nicht kennen teilweise und ich treffe mich draußen mit maske und abstand ganz normal. so dasss ich da keinen nachteil habe. solche sachen wie in sachsen oder bayern, dass man sich nicht im park treffen darf, gab es hier glaube ich nie??
    in meinem nebenjob habe ich richtig gute fortschritte gemacht. ist zwar nichts weltbewegendes, aber am anfang wäre ich da am liebsten schreiend weggerannt.

    ich wohne auch in einer region, in der es nie richtig schlimm war. so weit ich weiß. wenn ich noch in meinem schuhkarton in hamburg gewohnt hätte, wäre ich glaube ich auch durchgedreht

  17. Addict

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Definitiv schlechter. Letztes Jahr um diese Zeit war ich trotz Kurzarbeit und Sorge um Familie und Freunde auch etwas zuversichtlicher und habe Zukunftspläne gemacht. Das hielt auch bis Jahresende an, dann habe ich meine Brustkrebsdiagnose bekommen.

    Und jetzt mache ich Chemotherapie unter Pandemiebedingungen.

    Krebstherapie und Coronapandemie sind ja jeweils für sich schon mies, aber beides zusammen ist echt anstrengend. Und alles ohne Familie und Freundinnen, weil das Ansteckungsrisiko zu gefährlich ist.

    Dazu dann noch die beängstigenden politischen und unsolidarischen gesellschaftlichen Entwicklungen... Ist grad keine gute Zeit in meinem Leben

    (Bitte nicht zitieren)
    UNRUHIG IST UNSER HERZ

  18. Get a life!

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Oh nein, ich wünsch dir viel Kraft und gute Besserung aroha

    gmitsch gmatsch gmotsch

  19. Foreninventar

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    Oh nein, ich wünsch dir viel Kraft und gute Besserung aroha
    Ja, das wünsche ich dir auch von ganzem Herzen, aroha!
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  20. Addict

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Das ist sehr lieb, danke Euch!
    UNRUHIG IST UNSER HERZ

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