Umfrageergebnis anzeigen: Mir gehts verglichen mit vor 1 Jahr

Teilnehmer
128. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • besser

    26 20,31%
  • schlechter

    65 50,78%
  • ähnlich wie letztes Jahr

    37 28,91%
Antworten
Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 73
  1. V.I.P.

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    Frage Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Mir ist am Wochenende der Gedanke gekommen, dass ich vor einem Jahr nicht erwartet hätte, dass die allgemeine und meine persönliche Situation heute (für mich: gefühlt) schlimmer ist als vor 1 Jahr.

    Also eigentlich hätte ich vor 1 Jahr nicht erwartet, dass es noch so dicke kommt. Vor allem dachte ich damals, dass man bis heute einen Umgang mit der Pandemie gefunden hat, welchen auch immer, und alles aufgrund der gesammelten Erfahrungen wieder in geregelteren Bahnen verläuft. Da vor einem Jahr die Zahlen rückläufig waren (weniger als 2.000 Neuansteckungen pro Tag), dachte ich auch, dass man im Lauf der nächsten Monate genauer rausfinden wird, welche Situationen riskant sind und welche nicht, und dass man sich dann auf gewisse effektive Maßnahmen beschränken kann, sowas wie jeder trägt halt Maske oder so, vielleicht findet man raus, dass irgendwelche Medikamente vorteilhaft sind, was weiß ich.

    Dass sich Mutationen des Virus mit höherer Ansteckungsfähigkeit oder schlimmerem Verlauf bilden könnten, war als theoretische Möglichkeit bewußt, aber die Wissenschaftler redeten hauptsächlich davon, dass das unwahrscheinlich sei, weil das Virus im Vergleich zum Grippevirus langsamer mutiere, und Viren würden im Verlauf einer Pandemie normalerweise zwar vielleicht ansteckender, aber dafür harmloser.

    Im großen und ganzen konnte man vor 1 Jahr ganz gut verdrängen, dass die Situation dieses Jahr noch genauso oder schlimmer aussehen könnte. Obwohl ich inzwischen geimpft bin, habe ich (lustigerweise?) zur Zeit auch eher mehr Angst, mich anzustecken, als vor 1 Jahr. Vor 1 Jahr wirkte es mit Mundschutz und Abstand halten bis die Sache vorbei ist ziemlich beherrschbar, und die Zahlen sanken, das gab alles ein (falsches?) Gefühl von Sicherheit. Inzwischen erwartet man nach all den zerstörten Hoffnungen über ein Jahr hinweg fast, dass nächsten Monat die nächste Hiobs-Botschaft kommt. Und man weiß inzwischen, dass auch Leute mit scheinbar harmlosen Verlauf langfristige Schäden behalten können. Abgesehen davon ist meine alltägliche Arbeitssituation zur Zeit im Schnitt deutlich belastender als vor 1 Jahr.

    Vor einem Jahr war ich unmäßig erleichtert (und überrascht) darüber, dass ich bis dahin noch nicht mal einen Covid-Patienten zu Gesicht bekommen hatte. Inzwischen hat sich das geändert. War zahlenmäßig nicht so, wie ich letztes Jahr im Februar / März befürchtet habe, es gab keine Feldlazarette oder Wochen auf der Covid-Intensiv für mich, die ganz große Scheiße ist mir erspart geblieben, und ich gehe inzwischen auch davon aus, dass das so bleiben wird. Bin darum auch nicht psychisch überfordert worden, wie ich letztes Jahr befürchtet habe. Aber von der Qualität der Erfahrung her war es trotzdem hart. Hat mir nicht gut getan und hätte ich gern drauf verzichtet.

    Und bei euch so? Leben und Hoffnung besser als vor 1 Jahr oder schlechter?

    [Zur Einordnung: Restaurants wurden ab 11.5.2020 wieder geöffnet. Bundesliga spielte ab 16.5. wieder "mit Testkonzept, ohne Zuschauer"]
    Geändert von bwlstudent (26.04.2021 um 19:39 Uhr)

  2. Member

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Mir geht es genauso, wenn auch aus anderen Gründen.
    Der Hass auf meine Mitmenschen nimmt immer größere Züge an, es gibt quasi nix mehr zum Aufmuntern, es zeichnet sich keine Besserung ab (sowie es ja letzten Sommer war) und alles liegt brach.
    Letztes Jahr dachte ich naiverweise tatsächlich, dass das alles schon wird, wenn man sich ein bisschen zusammenreißt.

  3. Regular Client

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Vor einem Jahr habe ich mir zwar viel mehr Sorgen um nahestehende Personen gemacht, aber irgendwie war die Situation auch spannend. Homeoffice, leere Straßen, alles anders.

    Mittlerweile bin ich nur noch müde von der Gesamtsituation. Und ja, Menschenhass kommt definitiv auch dazu.
    Wir leben zwar immer noch sehr zurückgezogen, aber obwohl die Ansteckungsgefahr mittlerweile höher ist, merke ich an mir, dass ich trotzdem oftmals nachlässiger bin als letztes Jahr.

  4. Urgestein

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Hm. Ich denke, ich war vor einem Jahr instabiler oder meine Situation hat sich instabiler angefühlt als heute. Ich habe es mir damals nicht so richtig erlaubt, mir Horror-Szenarien auszumalen, aber ich habe einige Artikel gelesen, die mich ziemlich beeinflusst haben, unter anderem von einer amerikanische Professorin den Satz, dass diese Pandemie in den Geschichtsbüchern der Zukunft nicht nur mit einen Satz oder in ein paar Absätzen erwähnt wird, sondern ein ganzes Kapitel bekommt. Das weiß ich ehrlich gesagt mittlerweile gar nicht mehr so genau, ob ich dem zustimmen würde. (Kommt darauf an, was sich in den nächsten Jahren noch so an Konflikten abspielen wird... Die Spanische Grippe hat ja auch zu 20-50 Millionen Toten weltweit geführt, trotzdem ist sie null so im kollektiven Gedächtnis geblieben wie das Ende des Ersten Weltkriegs, die Wirtschaftskrise in den 1920ern und das politische Chaos damals.)
    Ungefähr die Hälfte meines Freundeskreises ist eben in Israel und ich sehe, dass das Leben dort durch die Impfungen wieder normal weitergeht, das hoffe ich für hier auch. Aber ab wann? Ich schätze, frühestens im September. Vor den Mutanten habe ich irgendwie keine/ wenig Angst, ob das nun rational/ irrational ist oder ob ich mich dem Gedanken einfach nicht hingebe. Mir tut es auch für so viele Kellner/ Cafébesitzer/ DJs etc. Leid, die einfach arbeitslos geworden sind und bei denen es null Planungssicherheit gibt, wann/ ob sie ihren Job wieder aufnehmen können. Ich verfolge das Impfdashboard täglich, sehe das Impfen als einzige Möglichkeit, wirklich aus der Pandemie rauszukommen (jetzt durch vorsichtiges Verhalten noch möglichst viele Neuinfektionen zu verhindern ist natürlich auch sehr wichtig, aber keine Dauerlösung. Irgendwann werden die Leute ja auch wieder Reisen wollen und dann braucht es irgendwie Schutz...)
    כל המקומות שבהם היית
    עולמות שראית וגילית
    כל השאלות שבדרך שאלת
    לפעמים לא העזת לגלות

    אורות מהבהבים
    בשתי שניות
    חולפים חיי אל מול עיני
    קולות מזמן אחר
    הלב אומר להתעורר מהר

    אורות - אברהם טל

  5. V.I.P.

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Mir geht es eigentlich dieses Jahr besser, ich hab grad total das Gefühl von „Licht am Ende des Tunnels“, weil die meisten Menschen, va. die Alten, in meinem Umfeld geimpft sind (überhaupt dass es eine/mehrere Impfungen gibt), ich auf meine Impfung in den nächsten 2-3 Monaten hoffe, und wir uns nach über einem Jahr auch als Familie irgendwie eingegroovt haben.
    Vielleicht ist das aber auch der Frühlingseffekt, dass jetzt einige Dinge wieder gehen (Sport draußen, Freundin im Garten treffen), die im gefühlt ewig langen Winter nicht gingen.
    Ich hoffe sehr auf einen politischen Wechsel im September, und falls der tatsächlich stattfindet, denke ich, hat die Pandemie dazu beigetragen, so schlimm sie auch als solche ist.

  6. Regular Client

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Vor einem Jahr dachte ich es wird bald ein Ende haben, irgendwie hat man im Sommer auch kaum mehr daran gedacht auch wenn es Einschränkungen gab.
    Dass es so schlimm wird hätte ich nie gedacht.
    Ich bin sauer, auf die Regierung auf die Menschen. Und ich bin neidisch auf andere Bundesländer die nicht so streng wie Bayern sind. Klar ich finde die Maßnahmen gut, aber dennoch bin ich neidisch auf offene Kitas bis Inzidenz 165 etc
    Mir geht es richtig schlecht damit und ich habe die Hoffnung verloren dass es dieses Jahr wieder bergauf geht

  7. V.I.P.

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    für mich am schlimmsten oder am erschreckensten war, dass mein job nicht so sicher ist, wie ich gedacht hab. nicht, dass der irgendwie was besonderes wäre, im gegenteil, aber ich dachte immer, dass der so nebenbei laufen wird. wegen versäumnissen im letzten jahr, uns z.b. in kurzarbeit zu schicken, standen jetzt die letzten monate krasse diskussionen um entlassungen oder eine deutliche gehaltskürzung an. das konnten wir zwar erst mal abwenden, aber da sich die grundsituation für uns in diesem jahr nicht erheblich verbessern wird, ist das thema meiner meinnung nach noch nicht ausgestanden. das ganze hat mir ziemlich auf die stimmung geschlagen und ettliche schlaflose nächte beschert.
    das zweit schlimmste waren/sind soziale aspekte, ich hab einige meiner freunde seit 1 jahr nicht live gesehen, davor regelmäßig mindestens alle 4 wochen. schlimmer ist aber, dass ich auch gar keine motivation habe, den kontakt aufrecht zu erhalten, auch wenn mir das eigentlich wichtig ist. diese erkenntnis finde ich auch ziemlich übel muss ich sagen und ich hab schon ein bisschen angst, dass in dem ein oder anderen fall der zug abgefahren ist, sollten mal wieder bessere zeiten kommen.
    ich bin mittlerweile eigentlich so zu 90 % in einer "scheiß egal, die welt geht eh unter stimmung, bringt eh alles nix" und ich bin fast schon froh über die tage, an denen ich ins büro muss, weil ich da mal aufstehen und duschen muss und mir nicht schon mittags den ersten wein reinschütten kann. eine ähnliche phase hatte ich als jugendliche mal und war ziemlich froh, die überwunden zu haben. dazu kommt natürlich noch die ständige angst, sich irgendwo irgendwas einzufangen und selbst daran zu grunde zu gehen oder noch schlimmer, das an irgendwen weiterzuschleppen.... bisher hab ich sowas immer ziemlich locker genommen, also mit einer erkältung geh ich z.b. grundsätzlich immer ganz normal arbeiten (meine kollegen aber auch), heute hab ich schon beim kleinsten husten oder schnupfen panik, jemanden in den tod zu schicken....

    im letzten sommer hatte ich zwischendurch ein kleines hoch, konnte auch ein paar tage urlaub in deutschland machen, aber seitdem gehts eigentlich echt wieder ziemlich bergab muss ich sagen. ich glaub auch nicht, dass wenn jetzt alle geimpft sind, plötzlich wieder alles gut sein wird, ich denk die auswirkungen werden wir noch jahrelang merken, bzw. finanziell auch ausbaden dürfen.

    vergleichsweise betrachtet, gehts mir aber nicht sooo schlecht, also ich denk mir immer, dass so familien mit kleinen kindern und homeschooling und homeoffice oder abiturienten/studenten irgendwie noch schlechter dran sind und soooo viel verpassen und die leute aus anderen ländern ja sowieso, aber meistens ist das auch nur ein schwacher trost.

  8. Fresher

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Vor einem Jahr hatte ich die Hoffnung das es besser wird. Auch das über den Sommer weitere Konzepte entwickelt werden, was im Falle eines erneuten Ausbruch geschieht. Leider wurde ich da von der Politik richtig enttäuscht. Das meine private Situation mit einer Fernbeziehung über eine Staatsgrenze immer noch erschwert ist, macht es gerade nicht besser.

    Ich hab seit August letzten Jahres keine Freunde mehr in echt gesehen. Da ich seit Herbst keine richtigen Job habe, bin ich seither auch mehr oder weniger isoliert und sehe nur meinen Partner und ab und zu einzelne enge Familienmitglieder (nach vorheriger Isolation und mit Abstand). Ich bin nur noch müde und sehne mich nach der alten Normalität. Das Hoffnungsgefühl des letzten Jahres ist einfach nicht da und wird sich vermutlich auch so schnell nicht wieder einstellen.

  9. Urgestein

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Dieses Jahr besser: absehbare Impfungen. Für mich ist dabei momentan vor allem relevant, dass die Großeltern dann in einigen Wochen recht gefahrlos die Kinder sehen können.

    Dieses Jahr schlechter: sehr großer Frust über die Politik in der 2. und 3. Welle und viel Nachdenken darüber. Unsicherheit wegen Mutationen.

  10. Urgestein

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Mir geht es lustigerweise dieses Jahr gefühlt besser, obwohl sich gar nichts geändert hat.
    Vor einem Jahr bin ich fast irre geworden am Wegbrechen von allen Freundschaften und Bekanntschaften, dem totalen Zurückgeworfensein auf meine Kernfamilie (die auch alles andere als harmonisch funktioniert leider).
    Jetzt habe ich mich daran gewöhnt und erlebe es nicht mehr als so akut schlimm. Hab ich halt keine Beziehungen zu anderen Menschen mehr, na und Die Kinder haben sich auch mehr oder weniger an das "neue normal" gewöhnt. Ständig keine Schule, keine Freunde drinnen treffen etc.

    Vor einem Jahr dachte man noch, das würde, MÜSSTE ganz bald wieder aufhören, weil ich es so schlimm fand. Jetzt rechne ich nicht mehr damit, dass die Gesamtsituation in absehbarer Zeit ändert. Ach ja, meine Eltern sind geimpft, das erleichtert sehr.
    Now is the winter of our discontent

  11. Regular Client

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Ich bin einfach saumüde und frustriert.
    Letztes Jahr dachte ich, dass wir es zusammen schaffen können, aus der Situation rauszukommen.
    Mittlerweile fühle ich mich von der Politik im Stich gelassen und sehe für uns als Familie nur noch Nachteile, größere und kleinere, die sich aber häufen.
    Beispiele:
    Mein großes Kind kann wegen Corona noch nicht schwimmen. Er ist Erstklässler und mir tut es mittlerweile so leid für ihn, wie alles (nicht) läuft. Ich habe sehr lange gedacht, das wird schon, aber ich sehe einfach wieviel den Kindern entgeht und wie es zäher und zäher wird, auch für sie.
    Fast keine Treffen mit Freunden etc.
    Wir waren außerdem seit 2017 nicht mehr im Urlaub und ich sehe das auch nicht so bald wieder unbeschwert und unkompliziert machbar.
    Auch sonstige Freizeit- und Sportangebote werden, fürchte ich, erstmal überrannt sein, wenn es nach und nach wieder möglich ist. Ich bin ein Mensch, der sich dann eher zurückzieht und abwartet, bis man wieder stressfreier irgendwo teilnehmen kann, aber das wird in den nächsten Jahren denke ich nicht besser werden.

    Ausserdem macht mir die gesellschaftliche Entwicklung bzgl. Querdenkern, fake news etc immer mehr Sorgen, das fand ich vor einem Jahr noch eher faszinierend. Inzwischen macht es mir oft Angst.

    Ich habe vor einem Jahr zwar nicht damit gerechnet, dass corona sofort wieder verschwindet, aber dass es auch aufgrund politischen Versagens und Unwilligkeit so hartnäckig ist, hätte ich nicht gedacht.

    Froh bin ich natürlich über die Impfungen, da fallen jetzt ein paar Sorgen um Angehörige weg.
    let the good times roll.

  12. Member

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Es geht besser jetzt. Schlicht und ergreifend, weil die existenzielle Angst nicht mehr ganz so groß ist- ich hab mehr Arbeit als zuvor und werde mir - da kaum private Ausgaben- einen gewissen Puffer erarbeiten können. Geimpft wurde auch und diese Woche ist dann das nähere private Umfeld fast komplett geimpft, das erleichtert schon etwas.

  13. Foreninventar

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Ich hatte letztes Jahr deutlich mehr Angst (und das vor allem auch schon früher als mein Umfeld, das mich teilweise wohl ziemlich hysterisch gefunden hat).
    Die Erwachsenen in meiner Familie sind jetzt großteils geimpft oder aktuell immun (Ausnahme: wir selber, hmpf) und ich hoffe, dass die Impfungen sie ausreichend schützen. Ich hoffe auch darauf, dass die Infektionen in den Sommermonaten weiter zurückgehen.

    Obwohl ich das für unmöglich gehalten habe, haben wir mitten in der Pandemie eine super Wohnung gefunden und ich habe mehr oder weniger zufällig einen tollen neuen Job aufgetan.

    Also momentan geht es uns echt gut.

  14. Ureinwohnerin

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    ich hab "schlechter" angekreuzt, aber eigentlich war ich letztes Jahr ja auch arbeitslos und mein Leben komplett pausiert. Aber beim 2. Mal fühlt es sich irgendwie hoffnungsloser an, weil ich einfach nicht weiß, was ich mit meinem Leben machen soll...

    Ich hoffe, mit fortschreitender Impfquote wird es bald mal wieder besser.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    ʕ•͡ᴥ•ʔ »Katzen-Insta « ^ᴥ^

    “Gaslighting doesn’t exist. You made it up ‘cause you’re fucking crazy.”

  15. Addict

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    mir ging es letztes jahr um diese zeit ganz ok und jetzt auch. düster waren für mich herbst und winter. ich fühle mich sowieso eigentlich immer im Frühling besser. dazu kommt die Hoffnung, dass es ab jetzt tendenziell eher besser als schlechter wird (auch wenn mir Mutationen Angst machen).

    wenn ich letztes jahr gewusst hätte, wie es weitergeht und wo wir jetzt stehen, wäre es mir da aber viel schlechter gegangen.

  16. Urgestein

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    was mir fehlt, sind treffen mit freunden und familie und das reisen. als kernfamilie haben wir die zeit bislang überraschend gut überstanden, obwohl wir so viel zeit wie noch nie zuvor miteinander verbracht haben.

    absolut frustrierend finde ich aber die perspektivlosigkeit der kinder - kaum freunde, kaum schule, kaum sport oder andere freizeitaktivitäten. und das ohne hoffnung auf besserung und verbunden mit der ständigen angst, erneut in quarantäne zu müssen oder krank zu werden. während parallel immer mehr erwachsene geimpft sind und kurzfristig immer mehr rechte zurück erhalten. das thema schule ist jetzt schon bis zum sommer durch - wer weiß, ob es im herbst ansatzweise normal wird. hätte man mir das vor einem jahr prophezeit, hätte ich etwas derartiges nicht geglaubt.

    frustrierend ist zudem, dass meine führungskraft die situation immer wieder runterspielt und sinnlose durchhalteparolen raushaut, während ich zwei vollzeitjobs parallel erledige.
    Geändert von Serafina (26.04.2021 um 21:59 Uhr)

  17. V.I.P.

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    was mir fehlt, sind treffen mit freunden und familie und das reisen. als kernfamilie haben wir die zeit bislang überraschend gut überstanden, obwohl wir so viel zeit wie noch nie zuvor miteinander verbracht haben.

    absolut frustrierend finde ich aber die perspektivlosigkeit der kinder - kaum freunde, kaum schule, kaum sport oder andere freizeitaktivitäten. und das ohne hoffnung auf besserung und verbunden mit der ständigen angst, erneut in quarantäne zu müssen oder krank zu werden. während padallel immer mehr erwachsene geimpft sind und kurzfristig immer mehr rechte zurück erhalten. das thema schule ist jetzt schon bis zum sommer durch - wer weiß, ob es im herbst ansatzweise normal wird. hätte man mir das vor einem jahr prophezeit, hätte ich etwas derartiges nicht geglaubt.
    Exakt so.

  18. Urgestein

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Interessant, dass ihr so viele Geimpfte im Umfeld habt. Das taucht bei mir noch gar nicht auf, ist quasi kein Thema.
    Ich kenne einzelne (Klinikmitarbeiter z.B.), aber noch nichtmal alle älteren sind geimpft, "alle Erwachsenen im Umfeld" ist SEHR weit weg.
    Geändert von Whassup (26.04.2021 um 22:01 Uhr)
    Now is the winter of our discontent

  19. V.I.P.

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    bei mir ist alles noch schlechter.
    Ich hab quasi alle Sozialkontakte eingebüßt.

  20. Senior Member

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    AW: Eure Situation vor 1 Jahr und heute?

    Letztes Jahr um diese Zeit ging es mir besser, auch wenn ich das damals gar nicht zu schätzen wusste. Es gab mehr Freizeitangebote, z.B. Sport im Park und Urlaubsreisen waren möglich. Damals hat es mich schon angenervt, dass ich nur innerhalb Deutschlands verreisen konnte - dieses Jahr würde ich quasi alles dafür geben über ein langes WE ins Allgäu zu fahren
    Die einzige geimpfte Person in meinem Umfeld ist meine Mutter - bei allen anderen sind erstmal keine Impfungen in Sicht. Das frustriert mich zunehmend und ich habe recht ausgeprägten Impfneid

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