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  1. Ureinwohnerin

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    Frage Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Hallo,

    würdet ihr solange die Pandemie noch nicht vorbei ist und es unklar ist, ob und in welcher Form wieder Kontakteinschränkungen verschärft bzw. eingeführt werden, in eine neue, euch fremde Stadt bzw. Ort ziehen? Also wo ihr niemanden kennt und euch erst ein soziales Umfeld aufbauen müsstet, und die alte Stadt und das alte Umfeld auch nicht für jedes Wochenende heimfahren tauglich sind aufgrund der Distanz u. vollen Terminkalendern der alten Freunde?

    Ich bin momentan sowohl mit meinem Job als auch mit meinem sozialen Umfeld in der jetzigen Stadt (über 500.000 Einwohner) nicht 100% zufrieden und bin schwer am abwägen, ob ich mir derzeit einen Umzug und nochmal alles neu aufzubauen zutraue. Mit dem Hintergedanken, dass Corona es einem wieder schwerer bis unmöglich machen könnte, sich gut einzuleben und Menschen unbeschwert kennenlernen zu können, und auch die neue Stadt zu erkunden.

    Auf der anderen Seite wäre ein neuer Job in der jetzigen Stadt irgendwie hoffentlich auffindbar, beim sozialen Umfeld sehe ich leider nur begrenzten Verbesserungsmöglichkeiten (v.a. während der noch bestehenden bzw. vielleicht nochmal einschränkenderen Kontakteinschränkungen falls die Lage sich nochmal verschlechtern würde).

    Ein Faktor ist auch, dass ich in den über 3 1/2 Jahren, die ich hier als Single verbracht habe, schlichtweg keinen passenden Partner gefunden habe, was schon an mir nagt, auch wenn ich da nicht sicher sagen kann, ob es an der Region oder mir oder schlichtweg an "noch nicht dem passenden Mann begegnet" hängt....

    Ich freue mich über jede Frage, Anregung, Gedanken

  2. Inaktiver User

    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Ich kann das total nachvollziehen. Ich hab noch vor der Pandemie einen neuen Arbeitsvertrag in neuer Stadt unterschrieben und wollte da eigentlich hinziehen (auch aus den Gründen soziales Umfeld und blöder alter Job), was ich dann aber wegen Corona (vor allem auch, weil der Arbeitgeber vorher so rumgemuckt hat) noch nicht getan habe - das war eine gute Entscheidung.

    Wenn ich mir da schon vorher Gedanken drüber mache, würde ich es wohl nicht tun! Das Bauchgefühl ist oft ein guter Ratgeber.

    Andererseits: Kennst du denn dort schon Leute oder willst du dort neue kennenlernen? Und wenn du derzeit mit dem sozialen Umfeld nicht zufrieden bist, was wäre der Pluspunkt, dort zu bleiben, wo du bist?

  3. Alter Hase

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    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Ich stand letztes Jahr im November (also gerade, als der Lockdown losging) vor der Entscheidung und habe es nicht gemacht. Bei mir war es so, dass es eine Leitungsstelle in Berlin gewesen wäre und beides (sowohl Teamleitung als auch Berlin) habe ich mir unter den aktuellen Bedingungen nicht zugetraut und glaube, ich wäre da auch ziemlich untergegangen. Gleichzeitig hat sich für mich vor Ort aber auch vieles ergeben, sodass ich dann ein besseres Bauchgefühl dabei hatte zu bleiben.

    Mit der Entscheidung bin ich mal so, mal so zufrieden, je nachdem, wie es hier so läuft. Viel von meiner Unzufriedenheit mit meiner Situation hier vor Ort kam auch erst durch Corona und noch habe ich die Hoffnung, dass es auch irgendwann wieder besser wird. Was mich aber schon beschäftigt ist, dass ich nie wissen werde, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, weil es eben sehr von den äußeren Umständen vorgegeben war. Auf jeden Fall könnte ich mir vorstellen, nach Corona doch nochmal die Stadt zu wechseln, dann aber mir die Zeit zu nehmen und in Ruhe unter "normalen" Bedingungen zu gucken, wo es hingehen könnte.
    Geändert von SisterDew (25.06.2021 um 10:09 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Ich würde es wohl unter manchen Umständen machen. Aber das kommt wirklich sehr auf einen selber an.

    Jetzt umzuziehen, weil man keinen Mann vor Ort findet.... weiß ich nicht ob das ein so durchdachter Plan wäre Außer du wohnst mit 50 Leuten in einem Bergdorf und alle sind über 70.

    Wenn du eh Bock hast was neues zu erleben, dann mach es. Aber fahr nicht jedes Wochenende in die Heimat, sonst wird das mit dem Erleben nämlich nichts.

  5. Member

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    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

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    Geändert von wallflower (02.07.2021 um 07:55 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Ich glaube, zum jetzigen Zeitpunkt würde ich es machen, weil es ja schon Grund zur Hoffnung gibt, dass mit Fortschreiten der Impfkampagne Besserung eintritt. Das sage ich, weil du schreibst, dass du auch mit deinem sozialen Umfeld nicht zufrieden bist (und später von vollen Kalendern der Freunde) und du eine Perspektivlosigkeit fühlst

  7. Inaktiver User

    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Ich mach‘s im Herbst und gehe schon davon aus, dass dann zumindest absehbar ist, dass alles wieder halbwegs normal läuft (auch wenn es zu dem Zeitpunkt vielleicht gerade nochmal Einschränkungen gibt). Die erste Zeit werde ich eh viel mit der Arbeit beschäftigt sein und es wird dann erstmal Winter. Und für den Frühling erhoffe ich mir schon sehr weitgehende Normalität (ich klopf mal auf Holz…)

  8. Inaktiver User

    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Ich hab das Gefühl, dass gerade jetzt auch viele Leute recht hungrig und relativ offen sind. Keine Ahnung wie lang das anhält. Aber genau JETZT umzuziehen könnte tatsächlich schneller zu Anschluss führen als im Sommer 2019.

  9. Regular Client

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    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Ich habs gemacht (bin im ersten Lockdown letztes Frühjahr umgezogen) und würde es nicht empfehlen. Die Kombi aus nur Home-Office, über weite Strecken Verbote sozialer Aktivitäten (ganz Fremde lernt man ja eher beim Sport oder Kursen oder mit Kolleg:innen in der Kneipe kennen, was halt alles nicht ging) und zumindest in meinem Umfeld ein Besinnen auf die wenigen "Hauptfreunde" (wenn ich mich schon nur mit 2 Leuten treffen darf nehme ich dafür nicht die fremde Nachbarin) war echt mies und sehr einsam. Ich bin nach dem Studium schon in eine ganz neue Region gezogen udn das war auch hart am Anfang, aber mit Kolleg:innen und WGs hatte ich relativ schnell Anschluss und zumindest immer ein Mindestmaß an Sozialkontakten, jetzt hab ich nach über einem Jahr immernoch keinerlei Freunde oder auch nur lose Kontakte.

    Viele Faktoren sind natürlich nicht so in Stein gemeißelt, vielleicht wirds keinen Lockdown mehr geben, du hast nicht so viel Homeoffice, lernst leichter Leute kennen oder so, aber jetzt aus meiner Sicht wäre ich so viel lieber einfach in der alten Stadt geblieben

  10. Inaktiver User

    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Eine Freundin von mir hat es gemacht (sogar ins Ausland) und ist sehr zufrieden. Über Outdoor-Sportkurse hat sie auch schon einige Leute kennengelernt.

  11. Inaktiver User

    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Ich hab mehrere Kolleginnen die zu Beginn oder Mitte 2020 umgezogen sind und die gehen grad ein, obwohl sie wirklich versuchen, Anschluss zu finden.

    Ich würde an deiner Stelle nochmal einen Versuch unternehmen, das jetzige Umfeld zu ändern und da Leute kennenzulernen. Wenn das gar nicht klappt, dann kannst du in ein paar Monaten immer noch umziehen.

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Würdet ihr während Corona in eine neue, euch fremde Stadt ziehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde es wohl unter manchen Umständen machen. Aber das kommt wirklich sehr auf einen selber an.

    Jetzt umzuziehen, weil man keinen Mann vor Ort findet.... weiß ich nicht ob das ein so durchdachter Plan wäre Außer du wohnst mit 50 Leuten in einem Bergdorf und alle sind über 70.

    Wenn du eh Bock hast was neues zu erleben, dann mach es. Aber fahr nicht jedes Wochenende in die Heimat, sonst wird das mit dem Erleben nämlich nichts.
    Haha, ich wohne mitten in einer Großstadt im Rhein Main Gebiet^^

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Andererseits: Kennst du denn dort schon Leute oder willst du dort neue kennenlernen? Und wenn du derzeit mit dem sozialen Umfeld nicht zufrieden bist, was wäre der Pluspunkt, dort zu bleiben, wo du bist?
    nein, ich würde in einer neuen Stadt niemanden kennen und müsste erst bei Null anfangen.
    Pluspunkt zu bleiben wäre, dass ich mich schon auskenne, keine Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten etc. suchen muss und immerhin eine Basis an sozialem Umfeld habe.

    Ich bin halt auch introvertiert, d.h. neue Leute kennenlernen ist für mich sehr anstrengend, und das würde dann ja parallel zur Einarbeitung bei der neuen Stelle anstehen...
    Ich schätze egal wo ich arbeiten würde, zumindest teilweise wäre Home Office gegeben.

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