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  1. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Vermute auch, dass viele einfach Ausreden (zB Termine sind schwer zu bekommen) verwenden. Entweder weil sie nicht offen zugeben wollen sich nicht impfen zu wollen oder weil sie sich nicht mit ihren Ängsten bezüglich der Impfung auseinandersetzen wollen.

    Ich habe vielen bei der Terminsuche geholfen bzw Links mit Aktionen geschickt. Mit etlichen Freunden, die eher skeptisch waren, habe ich gesprochen. Über meine Gründe für die Impfung, das im Bekanntenkreis leider sehr schwere und unschöne Verläufe waren bevor es die Impf Möglichkeit gab, etc. Ich hatte im vergangenen Halbjahr noch eine Auffrischung einer Standardimpfung und war da auch zwei Tage platt danach. Auch das habe ich erzählt, um die Nebenwirkungen wie Impfarm, Müdigkeit einfach in Vergleich zu anderen Impfungen zu setzen. Mittlerweile sind fast alle im Umfeld vollständig geimpft. Einer Person fehlt noch die zweite Impfung, da sie erst im August zur ersten ging.

    Aber ich habe auch zwei Impfverweigerer im Freundeskreis. Dagegen komm ich nicht an. Die sind so überzeugt, dass sie sich mit der Impfung mehr Schaden. Da diskutiere ich mittlerweile auch nicht mehr.

  2. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Bei meinen Verwandten ist es wie bei Bibliophilia. Die haben auch durchgehend immer eine Opferhaltung. Erst wird geschimpft, dass es schwierig rauszufinden ist, wo man impft (da muss doch informiert werden). Dann, dass es nicht sofort einen Termin gibt (da sollen doch sofort 100 für sie passende Termine da sein). Dann, dass es ein „böser“ Impfstoff ist (da wollen sie schon das gute Zeug). Dann, dass das Impfzentrum eh zu weit weg wäre (und dann soll doch bitte ihnen wer die Fahrt zahlen). Dann, dass man da ja einen Tag nicht arbeiten könnte (und das soll der Staat einem zahlen). Blablabla

    Ich bin mir sicher, es gibt auch Schuldige für die Ansteckung jetzt.

  3. Ureinwohnerin

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    das argument "sich nicht abgeholt fühlen" finde ich auch sehr fragwürdig. hier gibt es mittlerweile jedes wochenende und oft auch in der woche mobile impfteams, die an sehr unterschiedlichen stellen stehen. da waren jetzt so sachen dabei wie mcdonalds-parkplatz, abends auf der ausgehmeile, wochenmärkte, vorm bundesligaspiel, im freibad, vor schulen... wer sich da nicht abgeholt fühlt, will die impfung nicht. fertig!

  4. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von rosaPony Beitrag anzeigen
    das argument "sich nicht abgeholt fühlen" finde ich auch sehr fragwürdig. hier gibt es mittlerweile jedes wochenende und oft auch in der woche mobile impfteams, die an sehr unterschiedlichen stellen stehen. da waren jetzt so sachen dabei wie mcdonalds-parkplatz, abends auf der ausgehmeile, wochenmärkte, vorm bundesligaspiel, im freibad, vor schulen... wer sich da nicht abgeholt fühlt, will die impfung nicht. fertig!
    Hier gibts sowas nicht.

    Und mir fehlen gut gemachte Plakate, Kampagnen mit Promis etc. Ich kenne tatsächlich eine Person, die sich durch den Aufruf der Ärzte hat motivieren lassen. Dum, ja - aber hauptsache geimpft.

  5. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Hier kurvt seit einiger Zeit der Impfbus über die Dörfer, es gibt jede Woche einmal zum Wochenmarkt die Möglichkeit, in der nächsten Stadt kann man sich vor einer Cocktailbar impfen lassen, .... "sich nicht abgeholt fühlen" kann mir auch echt keiner mehr erzählen.

    Meine bescheuerte Impfgegner-Kollegin schiebt jetzt einfach jedes meiner Wehwehchen auf die Impfung. Gestern sagte ich so vor mich hin nörgelnd, dass mir echt warm sei. "Ja das kommt bei dir halt von der Impfung". Ja, denke auch. Dass ich 3 Stunden lang rumgerannt bin und Kisten geschleppt habe, wird sicher nicht der Grund für das Schwitzen sein. Ist allerdings auch gerade ein hartes Thema für sie, bei uns fängt der Chef nämlich gerade an zu intervenieren, man möge sich doch bitte bitte impfen lassen. "Dass ich jetzt auch noch auf der Arbeit damit belästigt werde, ....!!!"

  6. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir haben jetzt 2G in der Firma und ich feiere es voll. Gilt auch für Handwerker etc. und wird mit der App kontrolliert.
    Sind die Angestellten eh alle geimpft? Oder müssen die jetzt für immer im HO bleiben? Wie kann man sich das in der Praxis vorstellen? Also ich bin voll für 2G, frage rein aus Interesse.

  7. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Bin grad an einer Gaststätte vorbeigefahren, die groß auf einem Plakat „jeden Sonntag impfen von 12-17 Uhr, alle Anbieter“ bewirbt.

  8. Alter Hase

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von rosaPony Beitrag anzeigen
    das argument "sich nicht abgeholt fühlen" finde ich auch sehr fragwürdig. hier gibt es mittlerweile jedes wochenende und oft auch in der woche mobile impfteams, die an sehr unterschiedlichen stellen stehen. da waren jetzt so sachen dabei wie mcdonalds-parkplatz, abends auf der ausgehmeile, wochenmärkte, vorm bundesligaspiel, im freibad, vor schulen... wer sich da nicht abgeholt fühlt, will die impfung nicht. fertig!
    finde ich gar nicht fragwürdig. jemandem ne impfung vorzusetzen ist keine kampagne. da gehört mehr dazu. ich kann sehr gut verstehen, dass der ein oder andere sich da nicht abgeholt fühlt, sondern dass es als etwas "von denen da oben" kommt was einem vorgesetzt wird.
    finde die "kampagne" auch mehr als mies.

    und was du beschreibst funktioniert vllt in großstädten, hier auf dem platten land gibts die angebote in dem umfang nicht bzw sehr schleppend.

  9. Alter Hase

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Hier gibts sowas nicht.

    Und mir fehlen gut gemachte Plakate, Kampagnen mit Promis etc. Ich kenne tatsächlich eine Person, die sich durch den Aufruf der Ärzte hat motivieren lassen. Dum, ja - aber hauptsache geimpft.
    ja genau sowas meine ich.
    und die lfz-sache spaltet die firma nun noch mehr, unschön.

    den meisten, die ich kenne, die nicht geimpft sind, stößt die impflicht durch die hintertür, wie sie es immer nenne, sehr sauer auf. weil es ja hieß es würde keine impflicht geben. also iwie hinkt da einfach die kommunikation vorne und hinten.

  10. Alter Hase

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Traumregen Beitrag anzeigen
    Ich behaupte, für viele ist das auch eine willkommene Ausrede, sich nicht mit den Daten vs seinen widersprüchlichen Gefühlen auseinander setzen zu müssen.
    das kommt def dazu und ich meine dann und wann in gesprächen so allgemeinen unmut zu erkennen, der dann auf "ich lasse mich erst recht nicht impfen" projiziert wird. so lebt man dann wohl seine kleine rebellion gegen "die da oben aus"... oder so..

  11. Alter Hase

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von sternejule Beitrag anzeigen
    das kommt def dazu und ich meine dann und wann in gesprächen so allgemeinen unmut zu erkennen, der dann auf "ich lasse mich erst recht nicht impfen" projiziert wird. so lebt man dann wohl seine kleine rebellion gegen "die da oben aus"... oder so..
    also i mean, nicht dass ich das gutheiße, wenn man sich nicht impfen lassen will (wenn med nichts dagegen spricht), nur äähh also keine lfz bei 2 wochen quarantäne, OBWOHL es keine impfpflicht gibt, sag das mal der geringverdienerin, der dann n halber monat money fehlt.
    wie gesagt, NICHT dass ich das gutheiße, aber durch sowas kann frust schon sehr verstehen. so leute fühlen sich null abgeholt. so null.

    wie gesagt, ich heiße das nicht gut, aber wenn man drauf achtet wird die impfung in einigen bereichen einfach auch scheiße in der öffentlichkeit kommuniziert.

  12. Alter Hase

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    du, wir sind da on the same page.
    trotzdem halte ich die "impfkampagne" für gescheitert wenn ich so mit leuten spreche, die sich im impfen lassen und die nicht geimpft sind.

    da werden und wurden def nicht alle mitgenommen. was ja u.a. wichtig ist, umso so ne hohe impfquote wie möglich zu erzielen.

  13. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, es kommt ja auch aufs eigene Verhalten an. Wenn man sich nicht impfen lässt und sich sonst nicht einschränkt, ist das Risiko für alle anderen drumrum sehr groß, und ebenso von Quarantäne, dann eben ohne Lohnfortzahlung. Wenn man sich aber vorsichtig verhält, Abstand, Maske usw., dann ist beides niedrig.
    Das hängt halt auch vom Beruf ab, ob man da nicht sowieso ein hohes Quarantänerisiko hat.

    Ich befürworte eigentlich alle impffördernden Maßnahmen, kann aber den Ärger über die Impfpflicht durch die Hintertür schon irgendwie nachvollziehen (also, eben in der Logik der Impfgegner/skeptiker*innen)

  14. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würd auch gern mal wieder ins Kino oder ins Restaurant, bloß ist hier von 2G-Regelungen leider nichts in Sicht, daher lasse ich es.
    .

    das verstehe ich nicht, hältst du - sofern selbst geimpft - denn ungetestete geimpfte und genesene für "sicherer" als getestete? soweit ich weiß, ist das Risiko der Ansteckung ungefähr von beiden Gruppen vergleichbar. (bei den getesteten kann es den falsch negativen test geben und bei den geimpften eben die, die ausnahmsweise doch ansteckend genug sind. wirklich sicher bzgl gegenseitiger Ansteckung sind die 2g ja auch nur mit zusätzlichem test)

    gefährlich ist es mit 3g dann eigentlich nur für die umgeimpften, wenn sie mit ungetesteten geimpften&genesenen im Restaurant sitzen. aber ich finde eigentlich, das ist dann deren Entscheidung, zumindest bei noch relativ niedrigen inzidenzen/krankenhausauslastung

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    da bin ich bei selma. wie wäre denn eine impfkampagne gewesen, die alle "abholt"? ernst gemeinte frage.

    besser als es meine stadt jetzt macht, kann ich mir das gerade nicht vorstellen. und klar kann man das auf dem land ähnlich machen. die umliegenden kreise haben da ein sehr ähnliches konzept und klappen strategische punkte auf der ländlichen karte ab. hier wird auch nicht nur geimpft, wenn man hier gemeldet ist. man könnte also einen shoppingtrip in meine stadt machen und sich da auf der haupteinkaufsstraße impfen lassen, wo quasi jedes wochenende ein mobiles team steht.

  16. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    gesellschaftlich sicherer oder für den einzelnen? ich habe den podcast wie immer auch gehört und es so verstanden, dass die Chance für den einzelnen, sich bei einem der der g, sofern die 2g ungetestet sind, anzustecken etwa gleich hoch ist. delta wird von den test ja wohl auch zuverlässiger angezeigt (je nach testart- und Durchführung, sicherlich, aber dafür ist genesen oder geimpft eben auch nicht 100% sicher)

  17. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Was sagt ihr denn zu einer Impfpflicht? Also dass das politisch jetzt kurz vor der Wahl nicht kommt, geschenkt. Dass es scheiße ist, wenn man vorher versprochen hat, dass es keine Impfpflicht geben wird, auch klar. Aber so generell?
    Ich glaub nämlich, so langsam fände ich eine Impfpflicht ehrlicher als das jetzt.

  18. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    ehrlicher auf jeden fall. dafür bin ich nicht. eher für die Möglichkeit, kinder zu impfen. dann ist es mir im Grunde egal, welcher erwachsene sich nicht impfen lässt. ich glaube auch nicht, dass die Krankenhäuser noch mal volllaufen würden - mal abgesehen davon, dass einiges im Gesundheitssystem ohnehin schief läuft, was das personal und Überlastung angeht.

  19. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ja, da hast du schon recht. Ich glaube aber nicht, dass jemand, als gesagt wurde, "keine Impfpflicht", dabei den Zusatz verstanden hat, "aber weniger Freiheit ". Das wurde ja nicht gesagt. Deshalb wird es als unehrlich empfunden. Und dieses Druckaufbauen sorgt halt eher für Unmut und Trotz.

  20. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Naja es werden ja jetzt schon nach und nach Sachen eingeführt, die aus Datenschutzgründen vorher bzw immer noch bei anderen Krankheiten/Impfungen nicht denkbar wären. Einerseits wird diskutiert, ob der Arbeitgeber das Recht haben soll den impfstatus zu erfragen, andererseits dann die Lohnfortzahlung abgeschafft- mit der Folge dass der AG es dann natürlich weiß usw. Ich finde das, auch wenn es mich nicht betrifft, schon durchaus unehrlich und eine sehr unangenehme Art, etwas durchzusetzen. Mmn auch einfach unnötig.

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