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  1. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Oh man Gewitter, das ist echt hart.

    Im Bekanntenkreis meiner Schwurbler-Bekannten hat ein 65-jähriger neulich einen Schlaganfall erlitten. Ihre Aussage: "Na ja, er wurde ja neulich auch gegen Corona geimpft." Ja, er ist alt, raucht und arbeitet total viel, aber es wird an der Impfung gelegen haben... Ein Schlaganfall mit 65 ist jetzt auch nicht so ungewöhnlich. Zum Glück geht es ihm sehr gut, er hat alles gut überstanden.
    Sie sagt übrigens auch, dass Krebs "nur ein Hilfeschrei der Seele ist".

  2. Foreninventar

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zum Thema Krebs"therapie" durch Schwurbler hab ich neulich eine recht aktuelle Doku gesehen, schon zu Coronazeiten, das hat mich echt mitgenommen :/ was da den Leuten nebenbei noch zu Impfung und Masken eingetrichtert wurde, ganz schlimm, zusätzlich.
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  3. Foreninventar

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von sternejule Beitrag anzeigen
    efeu. verstehe den frust sehr gut.
    ich bekomme auf der arbeit mit dass super viele kinder grad positiv getestet werden. der frust ist überall riesig plus natürlich sorgen über mögliche schwere verläufe


    Furchtbar

  4. Junior Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Ally Mc Beal Beitrag anzeigen
    Zum Thema Krebs"therapie" durch Schwurbler hab ich neulich eine recht aktuelle Doku gesehen, schon zu Coronazeiten, das hat mich echt mitgenommen :/ was da den Leuten nebenbei noch zu Impfung und Masken eingetrichtert wurde, ganz schlimm, zusätzlich.
    Kurz OT:
    Im fernen Bekanntenkreis hat einer sich mittels Germanischer Medizin gegen seinen Krebs behandeln lassen. Chemo hat er komplett abgelehnt. Alle haben nur mit dem Kopf geschüttelt und versucht, ihn zu überzeugen, dass das Unsinn ist. Sie konnten ihm letzten Endes nur beim Sterben zusehen. Er hinterließ Frau und Kinder. Das ist so hart.

  5. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Das ist wirklich hart

    Was ich so schlimm finde, ist, dass es ja auch hin und wieder Leute sind, die man eigentlich bisher immer für intelligent und reflektiert gehalten hat - es sind nicht nur die "Blöden", von denen man eh nichts anderes erwartet hat. Zum Glück habe ich aber im Großen und Ganzen extrem wenige Impfgegner in meinem Bekanntenkreis. Ich war und bin da echt angenehm überrascht, denn es hätte auch ganz anders ausfallen können.

    Überzeugen geht mMn zum jetzigen Zeitpunkt kaum mehr. Wie bereits weiter oben geschrieben wurde: die Leute sind ja nicht aus Versehen ungeimpft. Ein paar wenigen lassen sich vielleicht durch zusätzliche Auflagen für Umgeimpfte noch dazu drängen, aber bei den meisten führt das eher zu einer "jetzt erst recht nicht"-Einstellung, glaube ich.
    Die halten sich für die letzte Bastion im Freiheitskampf.
    Geändert von Imogen (14.09.2021 um 13:12 Uhr)

  6. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ich glaube, die meisten lassen sich einfach nicht impfen, weil sie Corona für ungefährlich halten.

    Die Lehrerin meines einen Kindes ist (soweit ich es weiß) noch immer ungeimpft. Das kann ich leider auch überhaupt nicht verstehen. Das Kind wollte jetzt noch einmal nachfragen, vielleicht hilft es ja, wenn die Kinder selbst signalisieren, dass sie gerne von anderen geschützt werden möchten.

  7. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Meine Schwiegereltern haben gestern die 1. Impfung bekommen.
    Ich weiß gar nicht, warum sie es jetzt doch gemacht haben,aber ich bin sehr sehr froh drum und bete, das in den nächsten 8 Wochen nichts passiert.
    Manchmal in der Nacht denk ich, ich sollte lieber fliehen vor dir, solang ich es noch kann
    Doch rufst du nach mir, bin ich bereit dir blind zu folgen, selbst zur Hölle würd ich fahren mit dir
    Manchmal in der Nacht gäb ich mein Leben her, für einen Augenblick, in dem ich ganz dir gehör
    Manchmal in der Nacht möcht ich so sein, wie du mich haben willst und wenn ich mich selber zerstör
    Ich hör eine Stimme, die mich ruft, ich spür eine Sehnsucht, die mich sucht

  8. Foreninventar

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Heute morgen im ARD MoMa hieß es, von den Ungeimpften seien nur die Hälfte Impfgegner, die anderen könne man noch erreichen, deshalb zb jetzt die Aktionswoche. Ich kann mir das so schwer vorstellen, weil ich nicht verstehe, was sonst dagegen spricht?
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  9. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    theoretisch vorstellen kann ich mir das schon, es gibt einfach wahnsinnig viele uninformierte, lethargische, verpeilte, abwartende.
    Impfkampagne - Wer sind die Ungeimpften?

    ich frag mich nur, was diese impfaktion in ihrer jetzigen form daran ändern soll?
    oder findet da wirklich mancherorts bahnbrechendes statt, außer dass man irgendwo eine bratwurst oder einen döner bekommt?
    kriegt ihr da was mit?
    ich glaub, hier gibt es ansonsten gar nix weiter und diese sachen gabs im sommer schon.
    Geändert von selma_ (14.09.2021 um 17:19 Uhr)

  10. Ureinwohnerin

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Es gibt ja in der Skepsis auch Abstufungen. Also jemand, der erstmal vorsichtig ist, Angst vor Spätwirkungen hat und sich für relativ gesund hält, dann aber auch keinen Bock auf 2G hat, macht’s jetzt halt vielleicht doch.
    Dazu Leute, die es sich nicht erlauben können mal nen Tag bei der Arbeit auszufallen, wegen der Impfreaktion.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  11. Foreninventar

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von gewitter Beitrag anzeigen
    Es gibt ja in der Skepsis auch Abstufungen. Also jemand, der erstmal vorsichtig ist, Angst vor Spätwirkungen hat und sich für relativ gesund hält, dann aber auch keinen Bock auf 2G hat, macht’s jetzt halt vielleicht doch.
    Dazu Leute, die es sich nicht erlauben können mal nen Tag bei der Arbeit auszufallen, wegen der Impfreaktion.
    Hm, genau an dem konkreten Tag danach konnte ich mir das tatsächlich auch nicht erlauben. Das war dann Scheiße, den Tag zu überleben, aber immer noch besser als Covid.
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ja, das kann auch total ätzend sein.
    Ich hab zb aber immer so kurzzeitverträge. Lohnfortzahlung greift erst ab vier Wochen. So nen langen Vertrag hatte ich hier schon ewig nicht mehr. Bin ich krank, gibts kein Geld. Kann ich mir Tatsache schlecht erlauben.
    So eine Sorte Arbeitsverhältnisse ist ja gar nicht soo selten. Oder Arbeitgeber, die sowas einfach unrechtmäßig unterschlagen. (Gerade bei 450€ Jobs wirklich sehr sehr übliches Verhalten.) Und gerade bei so einer Sorte prekären Jobs sind die ArbeitnehmerInnen besonders austauschbar. Und leider auch besonders oft besonders schlecht über ihre Rechte informiert.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  13. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Für harte Maßnahmen in Form von 2G wäre ich auch und vermute, dass das effektiv wäre.
    Allerdings ist das ist nochmal was anderes als eine gezielte Impfkampagne, daher die Frage, wie die gestaltet ist (finde dazu wenig bis nichts), dass sie wirklich was bringt.
    Gestern jedenfalls gab es weniger Impfungen als am Montag vor einer Woche.
    there is a crack in everything
    that's how the light gets in

  14. Alter Hase

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    hier spaltet das alles noch mehr.
    ich kann es im büro nicht mehr hören von wegen impflicht durch die hintertür bla bla.
    ich kann mir vorstellen, dass dadurch, dass es nie wirklich eine impfkampagne gab, sich viele nicht abgeholt fühlen.

    hier spaltet auf der arbeit am allermeisten dass die lfz für ungeimpfte in quarantäne jetzt problematisch wird.
    ich kann die diskussinen nicht mehr hören. macht so sehr müde.
    und Limonadenbaum..dann bist du eben meine Südseepalme

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Der dumme Teil meiner Familie (mit dem ich seit Jahren nicht mehr rede), hat sich komplett mit Corona angesteckt. Alle ungeimpft. Tante und Onkel waren vorher schon schwer krank, aber alle (dh sie, ihre Kinder und die Enkel) fanden es eine gute Idee, ungeimpft zu bleiben. Jippie!

    Scheinbar haben es alle aber einigermaßen weggesteckt.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  16. Alter Hase

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Aber wie kann man sich bitte denn "nicht abgeholt" fühlen? Leben die im Wald?

    Meine Schwiegereltern sind auch immer noch ungeimpft. Die sind einfach zu lethargisch für irgendwas. Die haben vor 6 Monaten mal beim Hausarzt angerufen, der ihnen gesagt hat, dass er sie mit 70+ nur mit Astra Zeneca impft. Das wollten sie dann als "skeptische BILD-Leser" lieber nicht, weil "Wir lassen uns doch nicht verarschen!"
    ... Und seitdem erzählen sie jedem das Märchen davon, dass sie keinen Impftermin gekriegt hätten und ignorieren, dass sich die Rahmenbedingungen zwischen April und jetzt doch ein bisschen geändert haben.

    Genauso mein Schwager und meine Schwägerin. Sie ist Erzieherin und hat ein einziges mal ins Terminvergabeportal der kassenärztlichen Vereinigung geguckt, keinen Termin bekommen und behauptet seit Mai, dass es keine Termine gäbe. Wenn ich ihr Terminvorschläge schicke, lässt sie sich aber auch nicht dazu herab, sich einen Termin zu buchen.

    Das ist mehr so "Augen zu und durch" und warten, dass es vorbei geht, ohne dass man sich für irgendetwas entscheiden muss.


    Wir feiern Samstag den Geburtstag meiner Tochter und lassen nur geimpfte Verwandte rein (und die beiden ungeimpften 13-jährigen). Mega Aufstand bei den entsprechenden Verwandten.
    Und gleichzeitig fragt dann meine 18-jährige Nichte, ob es okay wäre, wenn sie ihren Freund zum 1. Mal zu einer Familienfeier mitbringen kann. Dessen 2. Impfung ist dann nämlich erst 12 Tage her (Ja, natürlich darf sie!). Dass so ne Jugendliche mehr mitdenkt als die vermeintlich Erwachsenen ist eigentlich ein Trauerspiel.
    Geändert von Bibliophilia (15.09.2021 um 09:55 Uhr)

  17. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Bibliophilia Beitrag anzeigen
    Aber wie kann man sich bitte denn "nicht abgeholt" fühlen? Leben die im Wald?
    Für mich ist das auch nicht vorstellbar. Dennoch würde ich mir zur Erhöhung der Impfquote endlich auch eine richtige Impfkampagne wünschen (und verstehe auch nicht, wie sehr das bisher vernachlässigt wurde - bei den ganzen Kosten der Pandemie fällt DAS ja auch nicht so sehr ins Gewicht).

  18. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Bibliophilia Beitrag anzeigen
    Aber wie kann man sich bitte denn "nicht abgeholt" fühlen? Leben die im Wald?

    Meine Schwiegereltern sind auch immer noch ungeimpft. Die sind einfach zu lethargisch für irgendwas. Die haben vor 6 Monaten mal beim Hausarzt angerufen, der ihnen gesagt hat, dass er sie mit 70+ nur mit Astra Zeneca impft. Das wollten sie dann als "skeptische BILD-Leser" lieber nicht, weil "Wir lassen uns doch nicht verarschen!"
    ... Und seitdem erzählen sie jedem das Märchen davon, dass sie keinen Impftermin gekriegt hätten und ignorieren, dass sich die Rahmenbedingungen zwischen April und jetzt doch ein bisschen geändert haben.

    Genauso mein Schwager und meine Schwägerin. Sie ist Erzieherin und hat ein einziges mal ins Terminvergabeportal der kassenärztlichen Vereinigung geguckt, keinen Termin bekommen und behauptet seit Mai, dass es keine Termine gäbe. Wenn ich ihr Terminvorschläge schicke, lässt sie sich aber auch nicht dazu herab, sich einen Termin zu buchen.

    Das ist mehr so "Augen zu und durch" und warten, dass es vorbei geht, ohne dass man sich für irgendetwas entscheiden muss.


    .
    Ich glaube aber, dass man genau solche Leute eben doch noch mit ner gezielten Ansprache/ extrem niederschwelligem Impfangebot kriegen kann und halte es daher durchaus für sinnvoll. Es sind halt nicht alle proaktiv und dementsprechend motiviert hinterher. Und manche wollen auch noch mal so ganz persönlich angesprochen werden. Ist kindisch, ja, aber wenn ich überlege wie abgehängt und vergessen ich mich noch im Mai gefühlt hab, kann ich die Bockerei schon nachvollziehen. Mir war das Thema halt extrem wichtig, aber wenn ich eh schon skeptisch gewesen wäre, dann hätte ich unter Umständen wahrscheinlich ähnlich reagiert und zugemacht. Da stecken nunmal viele Emotionen drin. Es sollte an sich ja eigentlich ne einfache rationale Entscheidung sein, ist es aber leider nicht.
    Don’t believe everything you think.

  19. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Für mich ist das auch nicht vorstellbar. Dennoch würde ich mir zur Erhöhung der Impfquote endlich auch eine richtige Impfkampagne wünschen (und verstehe auch nicht, wie sehr das bisher vernachlässigt wurde - bei den ganzen Kosten der Pandemie fällt DAS ja auch nicht so sehr ins Gewicht).
    Also, ich kann schon verstehen, dass einem dieses anfängliche Gekloppe um die Termine zu viel wurde. Mich hat das auch regelmäßig aufgeregt und sprachlos gemacht, dass quasi das Recht des stärkeren gilt.

    Ehrlich betrachtet hätte es so nicht laufen müssen, HÄTTE es mehr Digitalisierung gegeben, hätte man jeden Bürger direkt einladen können, es hätte geregelter ablaufen können, und vor allem fairer.

    Das sehe ich schon kritisch.

    Andererseits muss man halt einfach akzeptiere, dass Deutschland weit entfernt von einem solchen System operiert und die Eigenverantwortung wichtiger wird, wo der staat versagt.
    Und dass es unterm Strich wichtiger ist, geimpft zu werden, such wenn es Arbeit bedeutet, als sich wie ein bockiges Kind aufzuführen und die Impfung zu verweigern, weil man nicht so „abgeholt“ wurde wie man es sich wünscht.

    Glaciers have melted to the sea
    I wish the tide would take me over
    I've been down on my knees
    And you just keep on getting closer

  20. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    fitzgerald, ich weiß, was du meinst.
    und letztlich ist es doch nur prioritätensetzung. und da wirkt in den fällen die eigene bockigkeit mehr. mehr als das eigene enkelkind zb, das sagt schon auch was.
    ich behaupte mal, es gibt inzwischen viele, viele impfangebote, wo man nicht mal mehr nen termin machen muss, sondern einfach hingehen kann.
    formerly known as virgin.suicides

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