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  1. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Für mich besteht auch ein Unterschied zwischen random Egoisten und Gruppen, die aus strukturellen Gründen skeptisch gegenüber allem "von oben" sind oder sehr einfach Opfer von Angstmache und Verschwörungstheorien werden.

  2. Ureinwohnerin

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    ja, aber wie willst du denn die eine oder andere gruppe genau erreichen? ich meine die frage wirklich ernst. mir fällt einfach nichts mehr ein. ich habe einen kollegen, der immer noch nicht geimpft ist und den nerve ich ständig, weil ich per se glaube, dass man ihn noch erreichen kann. aber selbst da zweifelich langsam. der ist nicht dumm und hat definitiv empathie (deswegen glaub ich auch, dass man ihn noch erreichen kann), aber so ein bisschen steckt da bei ihm eben auch drin "eigentlich will ich mich nicht impfen lassen." vielleicht ist da auch irgendwie trotz dabei. ich glaube, ihm ist klar, dass er corona früher oder später bekommen wird. er zweifelt auch nicht an corona oder sowas.

  3. Get a life!

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Zwysby Beitrag anzeigen
    Beim Umweltschutz wird es in Zukunft auch so sein. Ich muss die Menschen mitnehmen. Ich muss sie überzeugen und die Vorteile so darstellen, dass sie jeder versteht oder zumindest akzeptiert.
    nö. also wenn wir darauf warten, dass das jede*r versteht oder akzeptiert, können wirs gleich sein lassen. das wird es nicht geben (das ist echt utopisch). und es ist auch keiner verpflichtet dafür zu sorgen, dass alle das verstehen oder akzeptieren. ich kann informationen zur verfügung stellen, ich kann zugang schaffen, ich kann aber niemanden zwingen, sich damit eingehend zu beschäftigen und ich kann niemanden zwingen, auch meine meinung zu teilen. das ist auch prinzipiell ok, wenn ich damit nicht andere gefährde. wenn ich durch meine weigerung oder nicht-akzeptanz allerdings dafür sorge, dass gesamtgesellschaftlich andere leiden, muss ich halt gezwungen werden. es gibt diverse beispiele, wo es immer wieder menschen geben wird, die bestimmte regelungen nicht akzeptieren oder verstehen, die aber im gesamtgesellschaftlichen bezug dennoch sinn macht. und so ist das mit klimaschutz (ich leg mich fest, ohne zwang, nur auf individuelle akzeptanz gesetzt, werden wir untergehen. fertig. ohne politischen zwang wird das system nicht so transformiert, wie es ganzheitlich notwendig wär) und auch mit der pandemie.

  4. Newbie

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von rosaPony Beitrag anzeigen
    ja, aber noch mal. ich kann zwar nur für meine region schreiben, aber hier wird richtig, richtig viel gemacht. hier war gefühlt schon an jeder ecke mal ein mobiles impfteam. die haben auch schon super früh angefangen mit diesen teams. natürlich wird da auch gleichzeitig aufgeklärt. ich war montag beim orthopäden und selbst da stand ein schild, dass man impft und man solle sie bitte ansprechen. ich weiß ernsthaft nicht mehr, was man da noch machen soll, außer in teilen einen impfzwang.
    Und auch von mir noch mal, diese Angebote sind für dich und mich ausreichend. Diese sind es aber jetzt anscheinend nicht mehr sind. Dafür muss ich mir eben neue Dinge überlegen. Es gibt auch genug Menschen, deren Job genau das ist.
    Man braucht dazu ja auch verschiedene Daten und das ist auch von Region zu Region unterschiedlich.
    Ich finde es halt nicht richtig zu sagen, es gibt eh schon genug Angebote. Gleichzeitig ist man aber nicht zufrieden mit der Impfquote. Irgendwas muss dann ja falsch laufen. Und genau darauf muss man sich einstellen.
    Oder man lässt es einfach laufen weil man keinen Zwang aussprechen möchte.

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    ok, noch mal: aber was sollen denn das für angebote sein? zu den menschen nach hause gehen und haustürimpfungen machen? wie viel niederschwelliger als vorm kino, vorm fußballspiel, auf der haupteinkaufsstraße soll das denn noch werden?

  6. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ich sage es ganz offen: Ich bin absolut für eine Impfpflicht und verstehe überhaupt nicht, warum man so frühzeitig zugesichert hat, dass es die nicht geben werde.

    Der Grund ist ganz einfach: Eine Impfung ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Die Eingriffe für andere Leute, wenn es keine hohe Impfquote gibt, sind größer. Ganz besonders für Kinder und alle anderen, die (noch) nicht geimpft werden können und sich möglicherweise infizieren werden. Aber auch für alle, die bereits geimpft sind und nun weiter mit Einschränkungen leben müssen (alleine die Maskenpflicht ist m.E. eine stärkere Einschränkung als eine einmalige Impfung).

    Ob man da über die Leute "drüberfährt" ist mir ehrlich gesagt egal. Die Leute wollen auch keine Steuern zahlen, sie wollen nicht Tempo 30 fahren, manche wollen nicht auf illegale Drogen verzichten, für all das gibt es Verbote und Gesetze, warum nicht fürs Impfen? Impfgegner sind für mich genauso am Rande der Gesellschaft wie z.B. Steuerhinterzieher, so ein Verhalten ist unsolidarisch und gehört gesetzlich geregelt. So funktioniert eine Gesellschaft. Mit Steuerhinterziehern redet man auch nicht und nimmt ihre Sorgen ernst.

  7. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    gewitter, es tut mir sehr leid. Ich kann nur erahnen, wie wütend und traurig du sein musst.

  8. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Hier hängt jetzt immerhin in der Kita endlich Werbung für die Impfung. Ich hätte mir das viel früher gewünscht, dass das überall zu sehen ist (spätestens ab dem Wegfall der Priorisierung). Jetzt "droht" halt schon 2G, da wirkt es irgendwie zu spät für nette Werbeplakate. Ich spreche natürlich nur für meine Stadt, in der zur Maskenpflicht damals übrigens wirklich überall plakatiert war.
    Ich hab mich das zu Beginn der Diskussion schon gefragt, was an der Kampagne fehlt. Ich sehe super viele Plakate, in der Öffentlichkeit, in Arztpraxen etc (an Plakatwänden diesen Ärmel hoch slogan). Dann gibt es TV Werbung, neulich zb hab ich einen mit Howard Carpendale gesehen, Plakate mit Uschi Glas, Ranga Yogeshwar, Emre Can, also auch recht generationsübergreifend.

  9. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von rosaPony Beitrag anzeigen
    ja, aber wie willst du denn die eine oder andere gruppe genau erreichen? ich meine die frage wirklich ernst. mir fällt einfach nichts mehr ein.
    Keine Ahnung. Ich meinte nur, bei manchen Menschen denke ich auch "selber schuld", bei andern Gruppen vermute ich, dass sie durchs Raster gerutscht sind. Ich hab schon von vielen verschiedenen Ideen gelesen, aber was davon für welches Klientel umsetzbar/erfolgversprechend ist und was vielleicht sowieso schon probiert wurde: keine Ahnung.

  10. Get a life!

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung. Ich meinte nur, bei manchen Menschen denke ich auch "selber schuld", bei andern Gruppen vermute ich, dass sie durchs Raster gerutscht sind. Ich hab schon von vielen verschiedenen Ideen gelesen, aber was davon für welches Klientel umsetzbar/erfolgversprechend ist und was vielleicht sowieso schon probiert wurde: keine Ahnung.
    ja für die, die durch das raster gerutscht sind, sind die niedrigschwelligen angebote ja auch wirklich wichtig z.b. ich glaube auch, dass das eine recht große gruppe war, als das ganze impfgedöns anfing. allerdings glaub ich schon, dass das nun so vorangeschritten ist, dass es mittlerweile auch in die gruppe gedrungen worden sein sollte. und wenn nicht, wär es tatsächlich nochmal sinnvoll, impfbusse wo hinzuschicken (wird hier aber wie gesagt auch gemacht. aber da, wo das nicht gemacht wird, wär das sicher noch ein wichtiger ansatz).

    ansonsten glaub ich, dass es eine nicht zu kleine gruppe von menschen gibt, die sich allein deshalb nicht impfen lassen werden, weil sie sich das nicht vorschreiben lassen wollen. genau wegen denen gibts auch die impfpflicht nicht, weil man die ja auch als wähler*innen verliert. und dann gibts halt noch die, die der meinung sind, ihnen täte corona nix. ich glaube tatsächlich, dass man beide gruppen nicht mehr erreicht, wenn man es bis heute nicht getan hat.

  11. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ich glaub, bei manchen reicht halt der Impfbus nicht, sondern es bräuchte Kinderschminken oder sowas, während sich jemand geschultes mit den Leuten über ihre Schwurbler-geschürten Ängste (z.B. Unfruchtbarkeit) unterhält. Aber wie gesagt: keine Ahnung, ob und mir welcher Art von Kampagne man die Leute erreicht. Und ob die überhaupt gesprächsbereit wären.

    Neulich irgendwo gelesen, dass z.B. es in Spanien oder Portugal einfach grundsätzlich ein großes Vertrauen in Impfungen allgemein gibt. Das wurde dort nicht mit ein bisschen Kampagne, sondern ist das Ergebnis von Jahrzehnten.

  12. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Ich glaub, bei manchen reicht halt der Impfbus nicht, sondern es bräuchte Kinderschminken oder sowas, während sich jemand geschultes mit den Leuten über ihre Schwurbler-geschürten Ängste (z.B. Unfruchtbarkeit) unterhält. Aber wie gesagt: keine Ahnung, ob und mir welcher Art von Kampagne man die Leute erreicht. Und ob die überhaupt gesprächsbereit wären.

    Neulich irgendwo gelesen, dass z.B. es in Spanien oder Portugal einfach grundsätzlich ein großes Vertrauen in Impfungen allgemein gibt. Das wurde dort nicht mit ein bisschen Kampagne, sondern ist das Ergebnis von Jahrzehnten.
    Ja eben, ich glaube auch nicht, dass sich dieses Problem innerhalb weniger Wochen und einer bunten Impfkampagne loesen laesst.
    Auch dann wuerden sich bestimmt Gegner finden lassen, die sowas sagen wuerden, wie "Na die haben die Werbung ja echt noetig", oder sowas.

    Das gleiche wie in Portugal uebrigens in Chile, einem Land, das in den letzten Jahren nicht gerade durch grosses Vertrauen in die Regierung gepraegt war.
    Aber es gab unabhaengig davon gross angelegte Impfkampagnen mit grossem Erfolg, dadurch ging alles sehr schnell los, war gut organisiert. Momentan werden 50+ geordnet zum dritten Mal geimpft.

  13. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ja, die niederschwellingen Angebote reichen bestimmt nicht aus. Es ist häufig bestimmt auch das fehlende Vertrauen in die Impfung/die Politik. Und die Leute, die das Vertrauen nicht haben, sind zum größten Teil nicht gesprächsbereit, würde ich denken. Vor allem, wo will man die ansprechen? Beim Arzt würde es natürlich gehen, aber die brauchen hierfür auch erst einmal Zeit. Die Leute, die häufig zum Arzt gehen, sind aber zum größten Teil geimpft, die anderen erreicht man hierdurch dann auch wieder nicht. Bei mir in der Stadt gibt es sogar online-Vorträge zur Sicherheit des Impfens/zur Drittimpfung etc. Aber auch da nehmen ja nur die Leute teil, die motivierter sind. Über die Arbeit/Arbeitsamt wäre es natürlich noch möglich, vielleicht gibt es da auch Initiativen, das weiß ich nicht.
    Irgendwer hatte vorhin auch die Kompetenz zur Informationsverarbeitung angesprochen und das ist ein ganz zentrales Problem. Viel zu viele wissen schlicht nicht, wo sie sich informieren können und wenn sie es doch tun, können sie dargestellte Informationen häufig nicht einordnen und richtig interpretieren. Die Masse an Fake News hilft dabei natürlich auch nicht weiter. Diese fehlende Komptenz muss natürlich aufgebaut werden (nicht nur wegen Corona), aber das geht leider nicht auf die Schnelle.

  14. Get a life!

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Neulich irgendwo gelesen, dass z.B. es in Spanien oder Portugal einfach grundsätzlich ein großes Vertrauen in Impfungen allgemein gibt. Das wurde dort nicht mit ein bisschen Kampagne, sondern ist das Ergebnis von Jahrzehnten.
    dänemark hat ja auch ne deutlich höhere quote. mentalität wird schon auch ne große rolle spielen. bei spanien und portugal könnt ich mir auch sehr gut vorstellen, dass lockdown und sehr viele fälle zu beginn die motivation auch gesteigert haben. die spanier*innen hatten im gegensatz zu uns ja wirklich nen recht harten lockdown mit gar nicht aus der wohnung gehen und region nicht verlassen dürfen. das steigert auch die motivation, dass man sowas nicht nochmal will (und zu hochzeiten hatten die ja wirklich eine krasse belastung aufs gesundheitssystem).

    das, was du beschreibst, wär sicher hilfreich, aber gibts ja zum teil schon (ich sag nur bratwurst). in den usa haben sie ja versucht, die leute mit geld zu locken. beides war nicht unbedingt erfolgreich. ich kenne nicht wirklich viele leute, die sich nicht impfen lassen wollen. nur welche über ein paar ecken und das sind alles leute, die kein generelles problem mit impfungen haben und sonst alle impfungen mitgenommen haben. ich weiß, dass diverse leute denen immer wieder versucht haben, zu erklären, warum das wichtig ist, aber sie wollen es trotzdem nicht, eben weil sie sich nix vorschreiben lassen wollen (oder sich nicht gefährdet sehen). ich glaube, man muss auch einfach akzeptieren, dass man nicht alle immer mitnehmen können wird. manche leute kann man noch so oft an die hand nehmen wollen und mit ihnen bei grün über die straße gehen wollen, sie werden erst dann über die straße gehen, wenn sie gezwungen werden.

  15. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen


  16. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    manche leute kann man noch so oft an die hand nehmen wollen und mit ihnen bei grün über die straße gehen wollen, sie werden erst dann über die straße gehen, wenn sie gezwungen werden.
    Pflicht hat ja auch den Vorteil, dass man die (gefühlte) Verantwortung abgibt. Ich hab nur wirklich Angst vor der gesellschaftlichen Sprengkraft und hohem AFD Zulauf dadurch, egal ob vor oder nach der Wahl.

  17. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    dänemark hat ja auch ne deutlich höhere quote. mentalität wird schon auch ne große rolle spielen. bei spanien und portugal könnt ich mir auch sehr gut vorstellen, dass lockdown und sehr viele fälle zu beginn die motivation auch gesteigert haben. die spanier*innen hatten im gegensatz zu uns ja wirklich nen recht harten lockdown mit gar nicht aus der wohnung gehen und region nicht verlassen dürfen. das steigert auch die motivation, dass man sowas nicht nochmal will (und zu hochzeiten hatten die ja wirklich eine krasse belastung aufs gesundheitssystem).

    das, was du beschreibst, wär sicher hilfreich, aber gibts ja zum teil schon (ich sag nur bratwurst). in den usa haben sie ja versucht, die leute mit geld zu locken. beides war nicht unbedingt erfolgreich. ich kenne nicht wirklich viele leute, die sich nicht impfen lassen wollen. nur welche über ein paar ecken und das sind alles leute, die kein generelles problem mit impfungen haben und sonst alle impfungen mitgenommen haben. ich weiß, dass diverse leute denen immer wieder versucht haben, zu erklären, warum das wichtig ist, aber sie wollen es trotzdem nicht, eben weil sie sich nix vorschreiben lassen wollen (oder sich nicht gefährdet sehen). ich glaube, man muss auch einfach akzeptieren, dass man nicht alle immer mitnehmen können wird. manche leute kann man noch so oft an die hand nehmen wollen und mit ihnen bei grün über die straße gehen wollen, sie werden erst dann über die straße gehen, wenn sie gezwungen werden.
    Aus Daenemark kann ich berichten, ja es ist grosses Vertrauen vorhanden, es wird sehr wenig infrage gestellt. In Facebook Gruppen gibts natuerlich auch Gegner, die kruden Unsinn von sich geben, aber die Impfraten sprechen ja fuer sich. Es werden im TV/in den Nachrichten regelmaessig Experten befragt, die Regierung wird durch diese beraten und hat sich im Allgemeinen nach deren Empfehlungen gerichtet. In der Hinsicht war die Kampagne schon sehr viel weniger politisch und extrem wissenschaftlich, die Kommunikation klar. An dieser Stelle sind vielleicht in Deutschland auch einige vom Impfzug abgesprungen (nicht dass ich das gutheisse...)

    Solidaritaet und Gemeinschaftssinn ist halt auch viel tiefer in der Gesellschaft verankert, das zeigt sich mir sehr haeufig in kleinen Alltagssituationen (man koennte das jetzt sehr weit spinnen, und mit dem Janteloven in Verbindung bringen, aber das spar ich mir jetzt, soviel Ahnung habe ich davon auch nicht )

  18. Get a life!

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Traumregen Beitrag anzeigen
    Solidaritaet und Gemeinschaftssinn ist halt auch viel tiefer in der Gesellschaft verankert, das zeigt sich mir sehr haeufig in kleinen Alltagssituationen (man koennte das jetzt sehr weit spinnen, und mit dem Janteloven in Verbindung bringen, aber das spar ich mir jetzt, soviel Ahnung habe ich davon auch nicht )
    na ja, also solidarität kann ich mir schon gut vorstellen! also dass das einen unterschied macht. für mich ist das ja eigentlich DAS totschlagargument. also wenn man sich selbst nicht gefährdet sieht, schützt man halt andere. aber das zieht hier ja irgendwie beim kläglichen rest nicht so richtig.
    Geändert von Schnelmi (17.09.2021 um 15:17 Uhr)

  19. Regular Client

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    ansonsten glaub ich, dass es eine nicht zu kleine gruppe von menschen gibt, die sich allein deshalb nicht impfen lassen werden, weil sie sich das nicht vorschreiben lassen wollen. genau wegen denen gibts auch die impfpflicht nicht, weil man die ja auch als wähler*innen verliert. und dann gibts halt noch die, die der meinung sind, ihnen täte corona nix. ich glaube tatsächlich, dass man beide gruppen nicht mehr erreicht, wenn man es bis heute nicht getan hat.
    Das denke ich auch. Und selbst wenn es eine Impfpflicht gäbe, würden sich viele von denen trotzdem nicht impfen lassen und eher so enden wie diese Leute, die wegen nicht gezahlter Rundfunkgebühren im Gefängnis sitzen.

    Ich muss aber auch sagen, dass ich es tatsächlich ein bisschen kritisch sehe, dass so viel an Aufrufen zum Impfen ganz klar von irgendwelchen Regierungsorganisationen kommt. Es gab ja schon ein paar Bands, Fußballvereine etc., die zum Impfen aufgerufen haben - ich denke, das sollte auf jeden Fall mehr werden und ganz erkennbar unabhängig von jeglichen politischen Sachen. Plus vielleicht auch durch sowas wie Krankenhäuser.

    Was mir sonst noch einfällt: in manchen anderen Ländern wurden die Termine ja einfach zugeteilt, also man bekam halt Post, wann man dran ist. Das hätte es hier natürlich auch einfacher gemacht.

  20. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Sakamoto Beitrag anzeigen
    Was mir sonst noch einfällt: in manchen anderen Ländern wurden die Termine ja einfach zugeteilt, also man bekam halt Post, wann man dran ist. Das hätte es hier natürlich auch einfacher gemacht.
    Total, das waere eine viel einfachere Durchfuehrung und die Menschen muessten aktiv absagen anstatt sich selber drum zu kuemmern.

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