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  1. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Moderne medizinische Errungenschaften als "ethisch fragwürdig" zu bezeichnen, kann man sich nur erlauben, wenn man ständig Zugriff auf diese Errungenschaften hat und diese für selbstverständlich ansieht. Dann kann man sie auch bequem anzweifeln. Und damit macht es das zu einer privilegierten "Meinung".
    Ja ok. So privilegiert halt wie die allermeisten Menschen in Deutschland.

    Ich denke mit faktenbasierten Argumenten kommt man da nicht weit. Ihre Meinung basiert ja ausschließlich auf Emotionen und nicht auf Fakten.
    Ja.

  2. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    leider kann ich mit solchen leuten gar nicht mehr diskutieren - mich regen ihre ichbezogenen verzogenen ansichten einfach nur auf. ich habe auch nicht den eindruck, dass die sachliche argumente hören wollen, sondern oftmal schon auf die querdenkerschiene abgerutscht sind. oder schon vorher dazu gehörten. nur wurde es jetzt salonfähig.

  3. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Wie auch. Es sind ja keine faktenbasierten Argumente die diese Leute vorbringen. Das sind irgendwie Gefühle, irgendein Pseudo-Eso-Scheiß und wenig Ahnung.

    "Ich bin ja gegen Gen-Technik"....wenn ich das schon höre...

  4. Regular Client

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Moderne medizinische Errungenschaften als "ethisch fragwürdig" zu bezeichnen, kann man sich nur erlauben, wenn man ständig Zugriff auf diese Errungenschaften hat und diese für selbstverständlich ansieht. Dann kann man sie auch bequem anzweifeln. Und damit macht es das zu einer privilegierten "Meinung".

    Ich denke mit faktenbasierten Argumenten kommt man da nicht weit. Ihre Meinung basiert ja ausschließlich auf Emotionen und nicht auf Fakten.
    Ich habe jetzt aber auch schon ein paar Mal Sachen gesehen aus dem globalen Süden, wo diese Sachen angegriffen werden, weil die Leute glauben, der weiße Mann will sie damit heimlich umbringen (und zum Teil wird das ja scheinbar auch in Deutschland gemacht, wenn Querdenken-Gruppen Flyer in bestimmten Stadtteilen austeilen, um Leute von der Impfung abzuhalten). Also man kann scheinbar auch ohne Privilegien dagegen sein - bei beiden dieser Gruppen sind Fakten aber natürlich schwierig, weil sie eben auf einer Grundskepsis basieren, die genau diesen Fakten ja das Faktische im Prinzip schon abspricht, einfach weil es von bestimmten Personen kommt

  5. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ja, aber da wirfst du gerade ein paar Sachen zusammen, die auf unterschiedlichen Dingen basieren.

    Ich schätze die Freundin wohnt weder in einem "Dritte Welt"-Land und hat berechtigtes Misstrauen gegen ehemalige Kolonialisten, noch gehört sie zum Migrationshintergrund und hat Misstrauen gegenüber deutsche Behörden in die Wiege gelegt bekommen (oder ist sie?).

    Übrigens erwähne ich da immer wieder gerne, wie sehr die NSDAP gegen die moderne Medizin gewettert hat und so gerne auf alternative Heilungsmethoden oder das gerade aktuell immer gern gebrauchte "der gesunde Körper kann das selber bekämpfen" gesetzt hat.

  6. Regular Client

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Nee, ich wollte das gar nicht zusammenwerfen. Dein Kommentar klang nur auf den ersten Blick für mich ein bisschen so, als würden Leute im globalen Süden größtenteils halt alles dankend annehmen an Möglichkeiten. Dass die Gründe für das "Warum" auseinander gehen, ist aber schon klar. Wobei es sich insofern schon wieder ähnlich ist, als dass es immer angebliche "Eliten" sind, die einem was schlechtes wollen. Für das, was du über die Nazizeit erwähnst, gilt das ja auch zumindest teilweise, weil "Schulmedizin" als jüdisch gesehen wurde.

  7. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von _Sophie_ Beitrag anzeigen
    Jetzt sind noch zwei von 32 nicht geimpft, das finde ich für Hebammen, die eher sehr zur Impfskepsis neigen, eine ganz gute Quote. Ich glaube, die eine der beiden kann man auch noch überzeugen, die hat auch vor allem Angst vor
    Dem Argument mit der Unfruchtbarkeit gedenke ich demnächst immer mit dem Satz: "ich bin bei der ersten Gelegenheit nach der Impfung promt schwanger geworden " zu entgegen. Aus eigener Erfahrung macht sie nicht unfruchtbar - aber natürlich ist das Kind noch lange nicht geboren...

    Kann gerne auch so weiter gegeben werden ;-)

  8. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dem Argument mit der Unfruchtbarkeit gedenke ich demnächst immer mit dem Satz: "ich bin bei der ersten Gelegenheit nach der Impfung promt schwanger geworden " zu entgegen. Aus eigener Erfahrung macht sie nicht unfruchtbar - aber natürlich ist das Kind noch lange nicht geboren...

    Kann gerne auch so weiter gegeben werden ;-)
    Herzlichen Glückwunsch ajanta.

  9. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was privilegiert dabei zur Sache tut, weiß ich jetzt nicht, diese Meinungen sind ja durchaus auch bei nicht-privilegierten Menschen zu finden und abgesehen davon, dass sie deutsch ist und auch so aussieht, ist sie (im innerdeutschen Vergleich) jetzt nicht sonderlich privilegiert.
    Für sie sind mRNA-Impfstoffe ein erster Schritt Richtung Gentechnik und die lehnt sie grundsätzlich ab. Dass das Quatsch ist, brauche ich euch nicht zu erklären. Aber ich fand es echt schwer, dagegen zu argumentieren und frage mich, ob ich nicht noch bessere Gegenargumente hätte finden können oder das Gespräch nicht auf ihren Wunsch hin hätte abbrechen sollen. Andererseits hätte das auch nichts gebracht außer einen Streit, der dazu führt, dass sie keinen Bock mehr hat, mich je wieder einzuladen.
    Ich würde genauso vorgehen, wie du: im Gespräch bleiben, aber das Thema Impfen jetzt nicht in den Vordergrund rücken.

  10. Alter Hase

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    oh ajanta wie schön, herzlichen Glückwunsch!!!

    Ich habs auch echt aufgegeben zu diskutieren und ich vermeide das Thema Impfen wenn es geht. Wenn jemand fragt sage ich, dass ich jetzt zwei Mal geimpft bin, aber würde nicht von selber das Thema anschneiden. Es ermüdet einfach und im Freundeskreis kam es leider in letzter Zeit immer wieder mal zu Spannungen deswegen.

  11. Regular Client

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke mit faktenbasierten Argumenten kommt man da nicht weit. Ihre Meinung basiert ja ausschließlich auf Emotionen und nicht auf Fakten.
    Ich gebe Dir bei diesem Thema zu 100% Recht.
    Allerdings möchte ich folgendes zu Bedenken geben, was mir durch die unzähligen Diskussionen mit solchen Menschen aufgefallen ist:
    Aus deren Perspektive basiert ihre Meinung auf Fakten und nicht auf Emotionen. Die ballern sich tagtäglich mit Informationen von Querdenkern und ähnlichen zu, so dass sie praktisch zu jedem vernünftigen Argument für eine Impfung schon das passende Gegenargument haben. Wenn man sich auf so eine Diskussion nicht peniel und sehr umfangreich vorbereitet, hat man keine Chance deren Mauern im Kopf zu durchdringen.

    Weil z.B. Hendrik Streeck gesagt hat, man müsse mit dem Virus leben, sehen die ihre eigenen Ansichten als seriös-wissenschaftlich vollkommen untermauert an. So seien die Politiker schuld, weil sie einzig und allein auf Drosten und nicht auf andere Virologen hören; und um Drosten in Misskredit zu ziehen und als inkompetent hinzustellen, haben sie dann auch tausend Beispiele aus der Vergangenheit (z.B. Drostens Befürchtungen bzgl. der Schweingegrippe vor einigen Jahren).

  12. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Es geht aber auch um Intention und sich die Moeglichkeit einzuraeumen, aufgrund anderer Fakten seine Meinung zu aendern. Wenn ich aber von vornherein aufgrund eines grossen Misstrauens in die Politik an eine weitreichende Reptilienverschwoerung glaube und mein komplettes Sein und Denken darauf ausgerichtet ist, diese zu bestaetigen, werden mich keine noch so gut recherchierten Fakten umstimmen, denn es ist keine Wissenschaft an die ich glaube, sondern Ideologie.

    Das sieht man mMn auch immer gut in "Diskussionen" mit Schwurblern, wie sie die sich aendernde Faktenlage im Laufe der Coronakrise als Bestaetigung sehen, dass "die da oben" keine Anung haben und sich Sachen ausdenken.
    Dabei ist diese laufende Anpassung an neue Fakten schlicht und ergreifend erstmal Forschung und Entwicklung. Dass dabei Fehler passiert sind und die Polittik nicht immer der Wissenschaft gefolgt ist, geschenkt, das ist schade und falsch.
    Ich waere eher beunruhigt, wenn "sich der neuen Faktenlage anpassen" nie stattfaende, die Corona-Pandemie ist nunmal neu und einige Dinge stellen sich erst mit der Zeit heraus.

  13. Junior Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Hier mal ein ganz interessanter Artikel, der vielleicht "leichte" Skeptiker überzeugen könnte..

  14. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von _Sophie_ Beitrag anzeigen
    Ich glaube, die eine der beiden kann man auch noch überzeugen, die hat auch vor allem Angst vor dieser Unfruchtbarkeitsgeschichte.
    Wenn du da gute Argumente hast, gern her damit. Ich hab festgestellt, dass sich verdammt viele jüngere Erzieherinnen aus unserer (großen) Kita aus diesem Grund nicht impfen lassen wollen. (andere Gruppe meiner Tochter allerdings) Und als ich dann darüber mit zwei gebildeten Müttern darüber sprechen wollte, stimmten die auch noch zu. Ich also mich innerlich schon auf das Zusammenfassen der Studie mit dem Protein (?) , das die Plazenta nicht wie befürchtet angreift vorbereitet.... Da meinte die eine dass die Trägerstoffe (?) das schlimme bzw. wenig erforschte dran seien und die andere pflichtete ihr bei, dass sie das durchaus für möglich hält, man würde doch mittlerweile soooo viel über beeinflusste Zyklen lesen, sogar ihr eigener, felsenfester Zyklus hätte sich seit der zweiten Impfung verkürzt. (Meiner hat sich verlängert by the way)
    Da wusste ich nun auch nichts drauf zu entgegnen....Hab beim ersten und zweiten Googeln nichts dazu gefunden, immer nur etwas zu dem Syncytin-Dingens.
    Geändert von granny (27.07.2021 um 20:59 Uhr)

  15. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Das Gerede über 2G hat bei meiner extrem skeptischen Freundin jetzt dazu geführt, dass sie sich impfen lassen wird. Sie regt sich fürchterlich auf und hasst es, so durch die Hintertür gezwungen zu werden.... die Vorstellung, nicht mehr feiern gehen zu können, hasst sie aber noch mehr. Ich hab mir über Monate den Mund fusselig geredet, ohne Erfolg, aber jetzt ging es auf einmal schnell. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Entwicklung und freu mich richtig, auch wenn sie mich gerade für diese Aussage fast gefressen hätte.

  16. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Super! Ich hoffe es wird möglichst bald 2G für viele Bereiche eingeführt bzw Dinge mit 2G wieder (normal) geöffnet.

  17. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von granny Beitrag anzeigen
    Wenn du da gute Argumente hast, gern her damit. Ich hab festgestellt, dass sich verdammt viele jüngere Erzieherinnen aus unserer (großen) Kita aus diesem Grund nicht impfen lassen wollen. (andere Gruppe meiner Tochter allerdings) Und als ich dann darüber mit zwei gebildeten Müttern darüber sprechen wollte, stimmten die auch noch zu. Ich also mich innerlich schon auf das Zusammenfassen der Studie mit dem Protein (?) , das die Plazenta nicht wie befürchtet angreift vorbereitet.... Da meinte die eine dass die Trägerstoffe (?) das schlimme bzw. wenig erforschte dran seien und die andere pflichtete ihr bei, dass sie das durchaus für möglich hält, man würde doch mittlerweile soooo viel über beeinflusste Zyklen lesen, sogar ihr eigener, felsenfester Zyklus hätte sich seit der zweiten Impfung verkürzt. (Meiner hat sich verlängert by the way)
    Da wusste ich nun auch nichts drauf zu entgegnen....Hab beim ersten und zweiten Googeln nichts dazu gefunden, immer nur etwas zu dem Syncytin-Dingens.
    Geht es da um das Adjuvantienthema? Also die Stoffe, die in der Impfung enthalten sind, um die Immunantwort zu verstärken. Wenn du danach googelst, findest du vielleicht was. Aluminium wird z.T. als Adjuvans verwendet. Ich mag Infovac, weiss aber nicht, ob die was zur Fruchtbarkeit und Adjuvantien sagen. Es kann halt nicht zu jeder Schnapsidee eines Quacksalbers eine Studie gemacht werden...

  18. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Das weiß ich leider nicht. Auf der von dir verlinkten Seite wird ohnehin geschrieben, dass keine Adjuvantien genutzt werden.
    Aber ob die Personen von damals 1. so gut informiert sind 2. die Adjuvantien meinten weiß ich nicht.

    Trotzdem danke.. einen neuen Begriff dazu gelernt.

  19. Regular Client

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ich verstehe dieses "Man weiß ja gar nicht, was drin ist" irgendwie nicht. In den Beipackzetteln steht doch, was drin ist? Glauben die Leute, da würde etwas verschwiegen?

  20. Inaktiver User

    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    -
    Geändert von Inaktiver User (16.11.2021 um 12:24 Uhr)

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