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  1. Urgestein

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    Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ich hab inzwischen 2 Freundinnen/Bekannte, die sehr abwartend-unentschlossen-skeptisch gegenüber der Impfung sind. Keine Verschwörungstheoretikerinnen, prinzipiell gut zugänglich. Die eine ist ziemlich impfkritisch erzogen worden und hat Angst, dass ihr Körper damit überfordert ist (kämpft seit 2 Jahren mit ihrem seeeeehr unregelmäßigen Zyklus, hormonell wohl alles kompliziert), da sind die Berichte über Zykluseinfluss der Impfung nicht gerade begünstigend.
    Die andere kennt angeblich viele, die Corona hatten ("bei allen weniger schlimm als eine Erkältung"), und die dann bei der Impfung danach "alle mehrere Tage flach gelegen sind und meinten, die Impfung wäre viel schlimmer als Corona".
    Beide meinen, eventuell würden sie sich im Herbst impfen lassen, falls die Zahlen wieder steigen.

    Wie geht ihr denn mit sowas um? Habt ihr irgendwelche guten links, die kurz und knackig klarmachen, wieso normales Leben ohne Impfung schwierig wird?

  2. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Ich hab inzwischen 2 Freundinnen/Bekannte, die sehr abwartend-unentschlossen-skeptisch gegenüber der Impfung sind. Keine Verschwörungstheoretikerinnen, prinzipiell gut zugänglich. Die eine ist ziemlich impfkritisch erzogen worden und hat Angst, dass ihr Körper damit überfordert ist (kämpft seit 2 Jahren mit ihrem seeeeehr unregelmäßigen Zyklus, hormonell wohl alles kompliziert), da sind die Berichte über Zykluseinfluss der Impfung nicht gerade begünstigend.
    Die andere kennt angeblich viele, die Corona hatten ("bei allen weniger schlimm als eine Erkältung"), und die dann bei der Impfung danach "alle mehrere Tage flach gelegen sind und meinten, die Impfung wäre viel schlimmer als Corona".
    Beide meinen, eventuell würden sie sich im Herbst impfen lassen, falls die Zahlen wieder steigen.

    Wie geht ihr denn mit sowas um? Habt ihr irgendwelche guten links, die kurz und knackig klarmachen, wieso normales Leben ohne Impfung schwierig wird?
    Ich habe damit zum Glueck wenig Erfahrung, aber vielleicht waere es am eindruecklichsten, wenn man die Kommunikation darauf konzentriert, dass es bei Infektionsschutz und Impfen fuer die viele eben nicht um den eigenen Schutz geht sondenr um den Schutz anderer? Dass es konkret lebensgefaehrlich fuer viele Menschen wird und sie darauf angewiesen sind, dass es einen gewissen Prozentsatz an Impfwilligen gibt?

    Kannst ja auch mal fallen lassen, dass deine Freundin auch hormonelle Probleme bekommen kann, wenn sie sich Corona einfaengt?


    Auf die zweite Freundin bezogen: es gibt doch eine Studie, die nahelegt, dass Menschen, die schon infiziert waren, tendenziell eine staerkere Reaktion auf die Impfung habekommen. Von daher auch nicht wirklich aussagekreaftig, was die sich dort zusammenreimt

    Glaciers have melted to the sea
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  3. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    geloescht

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  4. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Ich hab inzwischen 2 Freundinnen/Bekannte, die sehr abwartend-unentschlossen-skeptisch gegenüber der Impfung sind. Keine Verschwörungstheoretikerinnen, prinzipiell gut zugänglich. Die eine ist ziemlich impfkritisch erzogen worden und hat Angst, dass ihr Körper damit überfordert ist (kämpft seit 2 Jahren mit ihrem seeeeehr unregelmäßigen Zyklus, hormonell wohl alles kompliziert), da sind die Berichte über Zykluseinfluss der Impfung nicht gerade begünstigend.
    Die andere kennt angeblich viele, die Corona hatten ("bei allen weniger schlimm als eine Erkältung"), und die dann bei der Impfung danach "alle mehrere Tage flach gelegen sind und meinten, die Impfung wäre viel schlimmer als Corona".
    Beide meinen, eventuell würden sie sich im Herbst impfen lassen, falls die Zahlen wieder steigen.

    Wie geht ihr denn mit sowas um? Habt ihr irgendwelche guten links, die kurz und knackig klarmachen, wieso normales Leben ohne Impfung schwierig wird?
    Narzisse, ich würde nicht versuchen, erwachsene Menschen in der Hinsicht zu überzeugen. Mein Mitbewohner möchte sich nicht impfen lassen und ein etwa 45jähriger netter Nachbar, der Krebs hatte, auch nicht. Ich bin nicht damit d'accord, aber was soll man machen? Es kann ja wirklich sein, dass stärkere Nebenwirkungen durch die Impfung bei deiner ersten Freundin auftreten, dann bist du eventuell für sie die "Schuldige". Person Nr. 2 könntest du natürlich eventuell Artikel über long Covid schicken, aber da wäre ich auch vorsichtig. Durch dieses Covid-Thema sind schon Freundschaften kaputt gegangen und Angst machende Artikel zu schicken bedeutet natürlich schon, dass man einen mahnenden Zeigefinger hebt... Es ist ja (leider) auch klar, dass Impfungen nicht 100%ig vor einer Infektion schützen.
    כל המקומות שבהם היית
    עולמות שראית וגילית
    כל השאלות שבדרך שאלת
    לפעמים לא העזת לגלות

    אורות מהבהבים
    בשתי שניות
    חולפים חיי אל מול עיני
    קולות מזמן אחר
    הלב אומר להתעורר מהר

    אורות - אברהם טל

  5. Regular Client

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von ~snow06~ Beitrag anzeigen
    Narzisse, ich würde nicht versuchen, erwachsene Menschen in der Hinsicht zu überzeugen. Mein Mitbewohner möchte sich nicht impfen lassen und ein etwa 45jähriger netter Nachbar, der Krebs hatte, auch nicht. Ich bin nicht damit d'accord, aber was soll man machen? Es kann ja wirklich sein, dass stärkere Nebenwirkungen durch die Impfung bei deiner ersten Freundin auftreten, dann bist du eventuell für sie die "Schuldige". Person Nr. 2 könntest du natürlich eventuell Artikel über long Covid schicken, aber da wäre ich auch vorsichtig. Durch dieses Covid-Thema sind schon Freundschaften kaputt gegangen und Angst machende Artikel zu schicken bedeutet natürlich schon, dass man einen mahnenden Zeigefinger hebt... Es ist ja (leider) auch klar, dass Impfungen nicht 100%ig vor einer Infektion schützen.
    Seh ich genauso

  6. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von Joline Beitrag anzeigen
    Seh ich genauso
    Also ich bin sowieso erstmal davon ausgegangen, dass Narzisse schon weiss, was sie tut

    Und ich finde nicht, dass man es nicht versuchen kann, jemanden zu ueberzeugen. Es ist nunmal leider so, dass viele in ihrer eigenen "Informations"-welt gefangen sind und sich mit Studien-Interpretation, Medizin, Impfungen etc. nicht auskennen, aber durchaus zugaenglich sind, wenn man ihnen (nicht von oben herab) erklaert, was hinter "Fakten" steckt und was man zusaetzlich noch beruecksichtigen muss etc.

    Narzisse sagt ja selber, dass die Freundinnen keine Schwurbler sind und durchaus fuer Infos empfaenglich.

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  7. Addict

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Ich hab inzwischen 2 Freundinnen/Bekannte, die sehr abwartend-unentschlossen-skeptisch gegenüber der Impfung sind. Keine Verschwörungstheoretikerinnen, prinzipiell gut zugänglich.
    (...)

    Wie geht ihr denn mit sowas um? Habt ihr irgendwelche guten links, die kurz und knackig klarmachen, wieso normales Leben ohne Impfung schwierig wird?
    Auch bei Erwachsenen Menschen können Trotzreaktionen auftreten, wenn sie meinen, sie werden agitiert und es gibt nur 1 richtige Meinung/Entscheidung.
    Ich vermeide es gerade bei diesem Thema Überzeugungsversuche.
    Wenn es passt, dann sage ich, dass ich geimpft bin ("Wenn wir dahin wollen, müssen wir uns testen lassen." "Ne, ich bin ja schon geimpft (durch).") oder wenn gefragt wird (hast du dich impfen lassen? Warum?) Ich argumentiere egoistisch ("Ich möchte einen schweren Verlauf vermeiden"). Leider gibt es zu long covid zu wenige Fakten, dass ich damit nicht argumentieren kann, obwohl dass für unsere Generation ja relevanter ist. Ein paar Beispiele für long covid habe ich im erweiterten Bekanntenkreis so dass ich dem Narrativ "Ist ja nur Schnupfen" entgegentreten kann.
    Ein Verwandter von mir arbeitet im KH und kann als Kronzeuge gegen die These "Grippewelle 2018" war schlimmer herhalten.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  8. Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Da ich dazu übergegangen bin, auch entfernte Bekannte und Menschen im beruflichen Umfeld offensiv auf die Impfung anzusprechen, kann ich berichten.

    Bei Verschwörungstheoretiker*innen ist Reden in der Regel sinnlos, das kann man sich sparen.

    Es gibt m.E. abseits davon Leute, die sich das (auf Basis der falschen Informationen) sehr gut überlegt haben und halt irgendwie überzeugt/ängstlich sind, die Impfung könnte unbekannte Spätfolgen haben. Da ist es schwierig gegen anzukommen, weil die in der Regel schon recht viel zum Thema gelesen haben und überzeugt von ihrer Ansicht sind.

    Es sind auch irgendwie immer Leute, die sich selbst für unverwundbar halten. Leute, die selbst zur Risikogruppe zählen (Bluthochdruck, Krebserkrankung o.ä.), aber meinen, sie sind ja fit und kriegen keinen schweren Verlauf und kein Long Covid. Da helfen Berichte über Fälle aus dem Umfeld auch nicht, denn ihnen kann das ja nicht passieren.

    Das Argument "es sollten sich viele impfen lassen, damit die Einschränkungen bald aufgehoben werden können" zieht leider auch überhaupt nicht, das löst eher die entgegengesetzte Reaktion aus. Das Misstrauen wird dann noch größer, weil man meint, "der Staat" würde einen mit diesen Methoden zu einer zweifelhaften Impfung bewegen wollen.

    Bei mir hat es bei einer Person tatsächlich mit dem Verweis auf die soziale Verantwortung geklappt. Zuerst meinte er "ich habe ja keine Kontakte zu Risikogruppen". Ich wies ihn dann darauf hin, dass er auch im Supermarkt jemand anstecken kann, Kontakte zu Menschen mit (ungeimpften) Kindern haben kann usw. Und dass es auch passieren kann, dass er jemand im Herbst das Intensivbett wegnimmt, der einen Herzinfarkt hatte o.ä.

    Was ich auch gut finde, ist der Hinweis auf die hoffentlich bald zugelassenen Protein-Impfstoffe und dass die meines Wissens eigentlich recht ähnlich sind mit dem, womit wir schon lange gegen alles Mögliche impfen. Vielleicht kann man damit Leute, die gegenüber mRNA skeptisch sind, noch zum Nachdenken bewegen.

  9. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ich finde es auch schwierig. Eine sehr liebe Freundin ist auch sehr skeptisch und abwartend. Sie hat Corona nicht eine Minute lang geleugnet, schwurbelt nicht und hat die Maßnahmen mitgetragen, aber vor der Impfung fürchtet sie sich. Leider nicht ganz grundlos, sie hat seit einer Impfung vor einigen Jahren tatsächlich dauerhafte körperliche Probleme (die aushaltbar sind, aber sehr lästig und ihren Beruf auch nicht gerade leichter machen), was eine eh schon vorhandene Skepsis natürlich extrem gepusht hat. Sie verzichtet beispielsweise auch auf Fernreisen, wenn man dafür eine Impfung braucht, also die Sorge ist bei weitem nicht neu, wird aber jetzt gerade natürlich zum Problem.

    Wir hatten uns so halbernst drauf geeinigt, dass ich das erstmal für sie teste. Dass ich nun ausgerechnet bei Biontech ("Der soll doch der bessere sein?!") ein paar Reaktionen hatte (gerade mal 8 Stunden lang und nichts schlimmes), hat leider nicht geholfen. Zitat: "Du reagierst nie auf irgendwelche Medikamente, wenn DU schon was merkst, dann will ich das glaub ich nicht." Sie sagt allerdings auch, dass sie sich impfen lassen würde, wenn sie sonst nicht mehr stressfrei arbeiten könnte oder bei Konzerten immer draußen bleiben müsste, aber vorher mag sie nicht. Ich hab ehrlich gesagt das Gefühl, je mehr ich sage, umso mehr Gedanken macht sie sich, umso mehr Angst entwickelt sich. Habe beschlossen, das erstmal laufen zu lassen und hoffe insgeheim auf ein Festival mit Impfpflicht oder eine Ansage ihrer Chefin (letzteres wird allerdings nicht passieren).
    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!

  10. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ha, die eine hat mir gerade geschrieben, dass ich sie überzeugt hab (hab ihr nur den Termin für terminloses impfen in unserer Stadt nächste Woche weitergeleitet, bisschen inhaltlich haben wir kürzlich darüber geredet)

  11. Foreninventar

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Super
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    ich habe einen kollegen, der der impfung sehr skeptisch gegenüber stand. null leugner, steht hinter allen maßnahmen, hält sich zurück und kritisiert übereilte öffnungen. letztlich hat mein ewiges lammentieren darüber, dass mein sohn ein risiko hat, geholfen, glaube ich.
    We are the angry mob
    We read the papers every day
    We like who we like, we hate who we hate
    But we’re also easily swayed.

  13. Urgestein

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Ha, die eine hat mir gerade geschrieben, dass ich sie überzeugt hab (hab ihr nur den Termin für terminloses impfen in unserer Stadt nächste Woche weitergeleitet, bisschen inhaltlich haben wir kürzlich darüber geredet)
    Wow, das ist cool.
    כל המקומות שבהם היית
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  14. Senior Member

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Eine Kollegin von mir hat sich nach einem Gespräch mit mir auch doch einen Impftermin besorgt, nachdem sie vorher nicht ablehnend, aber sehr zweifelnd war. Nachdem ich in unserer Team-Whatsappgruppe auf eine Nachfrage zu der Kreuzimpfung (das betraf einen Großteil unseres Teams) eine sehr ausführliche Antwort mit mehreren Links zu Daten und Erklärungen geschrieben habe, haben die mich zur Impfexpertin ernannt und fragen mich bei allem Möglichen persönlich um Rat. Jetzt sind noch zwei von 32 nicht geimpft, das finde ich für Hebammen, die eher sehr zur Impfskepsis neigen, eine ganz gute Quote. Ich glaube, die eine der beiden kann man auch noch überzeugen, die hat auch vor allem Angst vor dieser Unfruchtbarkeitsgeschichte. Die andere hat mir mal geraten, meinen Sohn mit seiner Gefäßfehlbildung lieber ihrer Homöopathin vorzustellen, ich denke, bei der ist nichts zu machen.

  15. Regular Client

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ich habe eine gute Freundin, die sagt sie will sich nicht impfen lassen, weil die Impfstoffe alle noch völlig unerforscht seien und man nicht weiß, welche Nebenwirkungen in vielen Jahren dadurch werden auftreten können. Sie findet es auch total unverantwortlich von mir, dass ich mich habe impfen lassen- schließlich sei das ein reines Experiment ohne dass man irgendwas über die Impfstoffe wüsste.

    Vor der Pandemie habe ich sie für einen vernünftigen Menschen gehalten und sehr geschätzt, aber jetzt weiß ich schlicht nicht, wie ich sie noch erreichen könnte in ihrer Querdenker-Bubble.

  16. Ureinwohnerin

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Zitat Zitat von _Sophie_ Beitrag anzeigen
    Die andere hat mir mal geraten, meinen Sohn mit seiner Gefäßfehlbildung lieber ihrer Homöopathin vorzustellen, ich denke, bei der ist nichts zu machen.
    Dass man mit so einer Einstellung als hebamme arbeitet/arbeiten darf

    In meiner familie gibt es auch eine person, die grundsätzlich sehr kritisch/skeptisch/ängstlich gegenüber medikamenten und impfungen ist. Wirklich gegen eine covid-impfung ist sie nicht, hat aber grosse bedenken bezüglich möglicher nebenwirkungen und unverträglichkeiten. Nach einer anderen impfung vor mehr als 10 jahren ging es der person dem eigenen empfinden nach schlecht, ärztliche hilfe brauchte sie aber damals nicht.
    Die betreffende person hatte jetzt sogar schon mal einen impftermin (in einem impfzentrum) vor einigen wochen und ist dann aber nicht geimpft worden, weil sie dort erzählt hat, dass es ihr nach einer anderen impfung mal gar nicht gut ging
    Vor corona hat die person übrigens auch angst (aber evtl etwas weniger als vor der impfung). Knapp über 70, hypertonie und (nicht sehr starkes) übergewicht. Mir wäre es ganz lieb, wenn sich die entsprechende person impfen lassen würde, mein zureden/überzeugungsversuch hat aber bisher nicht mehr gebracht ausser der aussage, dass sie noch mal mit ihrer hausärztin darüber sprechen wolle. Irgendwelche ideen?
    vi kysstes ivrigt. våra läppar blödde

  17. Regular Client

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Ich hab heute eine Freundin besucht, die ich schon länger nicht gesehen hatte und es hat sich herausgestellt, dass sie den Impfungen und eigentlich der ganzen Corona-Berichterstattung und den Maßnahmen grundsätzlich misstraut. Ich schätze sie sehr, weil sie eigentlich sehr schlau ist und sich viele Gedanken über alles mögliche macht und wir grundsätzlich sehr gut miteinander reden können. Aber das war ein schwieriges Gespräch...
    Wir haben das auch nicht bis ins letzte Detail vertieft, weil wir beide dann keinen Bock mehr hatten, aber ich fand es für mich wichtig, vor allem nachzufragen, mich nicht aufzuregen und mir ihre Gedanken und Zweifel anzuhören. Sie fährt halt die Schiene, dass die gesellschaftlichen Folgen der Lockdowns viel schlimmer sind als nötig gewesen wäre; dass man die Risikogruppen hätte mehr schützen sollen und dass von den jungen, gesunden Leuten eigentlich kaum jemand einen schlimmen Verlauf hätte und die ganzen Maßnahmen deshalb maßlos überzogen sind. Die mRNA-Impfstoffen findet sie ethisch fragwürdig, weil sie den Körper dazu bringen, etwas zu tun, was er sonst nicht tun würde (Spike-Proteine bauen) und ist der Meinung, dass sich für die Nicht-Risiko-Gruppen all die Impfschäden im Nachhinein als schlimmer herausstellen werden als die Schäden durch Corona.
    Naja, ich glaube kaum, dass ich sie von irgendwas überzeugt habe, weil sie eigentlich alle meine Argumente schon gekannt hat. Da sie nicht vor hat, sich impfen zu lassen, gehe ich mal davon aus, dass sie sich irgendwann in den nächsten Monaten/im nächsten Jahr Corona einfangen wird und hoffe einfach, dass sie, so wie sie es erwartet, einen leichten Verlauf haben wird ohne irgendwelche Folgeschäden.

  18. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Na hoffentlich nimmt sie dann keinerlei medizinische Leistungen in Anspruch, wenn die ihren Körper dazu bringen, was zu tun, was er sonst nicht tun würde. So, viel Spaß mit Schmerzen, verfaulenden Zähnen und Sterben an ner doofen Krankheit.

    Sorry, da werde ich böse, aber medizinische Eingriffe als ethisch fragwürdig zu betiteln, ist einfach dummes, privilegiertes Gelaber.
    Wichtige Aufklärung: https://www.clankriminalitaet.de

    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  19. Regular Client

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Was privilegiert dabei zur Sache tut, weiß ich jetzt nicht, diese Meinungen sind ja durchaus auch bei nicht-privilegierten Menschen zu finden und abgesehen davon, dass sie deutsch ist und auch so aussieht, ist sie (im innerdeutschen Vergleich) jetzt nicht sonderlich privilegiert.
    Für sie sind mRNA-Impfstoffe ein erster Schritt Richtung Gentechnik und die lehnt sie grundsätzlich ab. Dass das Quatsch ist, brauche ich euch nicht zu erklären. Aber ich fand es echt schwer, dagegen zu argumentieren und frage mich, ob ich nicht noch bessere Gegenargumente hätte finden können oder das Gespräch nicht auf ihren Wunsch hin hätte abbrechen sollen. Andererseits hätte das auch nichts gebracht außer einen Streit, der dazu führt, dass sie keinen Bock mehr hat, mich je wieder einzuladen.

    Naja, eigentlich wollte ich das auch nur loswerden, weil es mich beschäftigt. Mein Bauchgefühl ist, dass es gar nichts bringt, sie jetzt mit irgendwelchen Artikeln und Argumenten zuzuballern. Leider sehe ich sie auch nicht sehr oft, da sie in einer anderen Stadt wohnt, also kurzfristig kann ich da eh nichts machen.

    Wenn hoffentlich demnächst auch "klassische" Impfstoffe zugelassen werden, würde sie sich übrigens, "wenn ich muss" damit auch impfen lassen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer.

  20. V.I.P.

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    AW: Impfskeptiker*innen überzeugen

    Moderne medizinische Errungenschaften als "ethisch fragwürdig" zu bezeichnen, kann man sich nur erlauben, wenn man ständig Zugriff auf diese Errungenschaften hat und diese für selbstverständlich ansieht. Dann kann man sie auch bequem anzweifeln. Und damit macht es das zu einer privilegierten "Meinung".

    Ich denke mit faktenbasierten Argumenten kommt man da nicht weit. Ihre Meinung basiert ja ausschließlich auf Emotionen und nicht auf Fakten.
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