+ Antworten
Seite 9 von 13 ErsteErste ... 7891011 ... LetzteLetzte
Ergebnis 161 bis 180 von 257
  1. Alter Hase Avatar von prachtmädchen
    Registriert seit
    25.12.2008
    Beiträge
    7.107

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Hinreichend etabliert ist jetzt jedenfalls, dass das Thema ziemlich emotional und sensibel ist.

    Also: und ich verstehe auch, dass, wenn man liest, dass man vier Stunden auf dem sofa sitzt und stillt, das erstmal gar nicht so "schlimm" wirkt bzw erwartbar.
    Aber man ist eben durch Geburt etc emotional angeschlagen, man schläft zu wenig, man hat bei jedem andocken tierische Schmerzen, man hat Angst, dass das Kind nicht satt wird, weil es trotz ständigem stillen immer wieder an die Brust will und elendig schreit, man hat tierischen Durst, einem wird heiß und man schwitzt dauernd, man bekommt Rückenschmerzen, weil man sich beim stillen so verkrampft hällt. Man. Hat. Nie. Feierabend.
    => man heult, man ist überfordert.
    Und trotzdem liebt man sein Kind. Und trotzdem stillt man weiter oder findet eine andere Möglichkeit sein Kind zu ernähren.
    Aber die Erfahrung ist schon einfach extrem heftig bzw kann sie es sein.

  2. Enthusiast Avatar von Nagapie
    Registriert seit
    11.03.2013
    Beiträge
    700

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Ich habe jetzt schon an 2 Geburtsvorbereitungskursen teilgenommen und bei beiden wurde das Stillen sehr ausführlich behandelt, auf mögliche Stillschwierigkeiten dabei aber nicht eingegangen. Obwohl beide Hebammen auch Nachsorgehebammen sind und diese Schwierigkeiten mit Sicherheiten kennen.

    Ich vermute, es ist tatsächlich eine Strategie der Hebammen, die werdenen Mütter nicht zu ängstigen, damit diese unbefangen an das Thema rangehen. Das gleiche gilt für die Geburt an sich. Auf mögliche Komplikationen wurde in beiden Kursen kaum eingegangen, es wird hauptsächlich die ideale Lehrbuchgeburt beschrieben.

  3. Senior Member Avatar von stöckchen
    Registriert seit
    17.12.2007
    Beiträge
    6.074

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gerade dann kannst du das phaeno aber nicht vorwerfen, wenn du ähnlich "naiv" rangegangen bist.
    Habe ich ihr das vorgeworfen?

    Ich hätte jedenfalls niemals in einem Thread vor dem Hintergrund dieser Unwissenheit etwas geschrieben, das man so verstehen könnte, dass es doch so schlimm nicht sein kann.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  4. Senior Member Avatar von stöckchen
    Registriert seit
    17.12.2007
    Beiträge
    6.074

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von stöckchen Beitrag anzeigen
    Phaenomenal, ich empfehle Dir den Thread einfach mal von vorne bis hinten durchzulesen. Eigentlich erübrigt sich damit Deine Frage.
    Wenn Du das vorher schon getan hast, dann hast Du jeden Kommentar hier dazu mehr als verdient.
    Natürlich weiß man sowas nicht automatisch vorher. Aber wie pflockig kann man sein, so abwertend zu schreiben, wenn Frauen hier über Seiten vorher genau beschrieben haben, was ihre Probleme waren?!
    .
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  5. V.I.P. Avatar von enicmatical
    Registriert seit
    14.10.2003
    Beiträge
    17.085

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    das finde ich ziemlich frech.
    ich sollte es also lassen, mutter zu werden, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es anstrengend ist? dann hätten das hier ja viele lassen sollen, weil viele genau das schreiben!?
    und ich habe nirgendwo gesagt, dass jemand eine schlechte mutter ist, weil xyz. darüber kann ich bei weitem nicht urteilen.

    gier-affe, sorry, habe das nur flüchtig rausgesiebt. mag bei dir nicht so gewesen sein, ok. bei anderen ja offenbar, die fehlinfos bzw. fehlenden informationen wurden ja immer wieder angesprochen.
    an dieser stelle muss ich mich bei dir entschuldigen!

    ich habe dein posting völlig falsch aufgefasst. ich habe verstanden es sei heftig zu behaupten stillen sei so anstrengend. also nicht, dass es dir einfach nicht bewusst war ( wie so vielen ) sondern als sei es verwerflich weil es ja das natürlichste auf der welt ist.
    also nochmals, entschuldigung. ich reagiere ( dank vieler dummer sprüche wie ich denn die flasche geben kann statt zu stillen ) wohl recht überempfindlich

  6. Inaktiver User

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    stöckchen, ja, für mich las es sich so.

  7. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
    Registriert seit
    06.01.2011
    Beiträge
    24.335

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von cinnamongirl Beitrag anzeigen
    Ehrlich, du kannst dich glücklich schätzen durch den Austausch mit Freundinnen/bym jetzt schon so viel zu wissen.
    Das weiß ich aber nicht dadurch. Meine Mutter hat mich tag und nacht am Anfang gestillt, es gibt kein Foto von ihr/ mir aus den ersten Wochen, wo sie nicht am Stillen ist. Als Kind haben mich stillende Mütter immer fasziniert, da habe ich auch viel beobachtet. Ich bin auch einfach sehr "naturwissenschaftlich" erzogen, für mich ist es ganz logisch, dass das Kind nach der Geburt an der Brust liegt. Dass ja eben auch dadurch der Milcheinschuss gefördert wird. Und ich meine, bei Tieren ist das ja nicht anders.

    Zitat Zitat von FrolleinHelmut Beitrag anzeigen
    Mal im Ernst: Ihr reagiert über.
    Phaeno tut mir echt leid hier.
    nochmal danke, auch an knallgrau etc. fürs verteidigen

    Zitat Zitat von prachtmädchen Beitrag anzeigen
    Hinreichend etabliert ist jetzt jedenfalls, dass das Thema ziemlich emotional und sensibel ist.
    Ja. Das nehme ich auch mit in erster Linie Tut mir wie gesagt leid, dass ich da dann doch etwas unsensibel war.

    Zitat Zitat von Nagapie Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt schon an 2 Geburtsvorbereitungskursen teilgenommen und bei beiden wurde das Stillen sehr ausführlich behandelt, auf mögliche Stillschwierigkeiten dabei aber nicht eingegangen. Obwohl beide Hebammen auch Nachsorgehebammen sind und diese Schwierigkeiten mit Sicherheiten kennen.

    Ich vermute, es ist tatsächlich eine Strategie der Hebammen, die werdenen Mütter nicht zu ängstigen, damit diese unbefangen an das Thema rangehen. Das gleiche gilt für die Geburt an sich. Auf mögliche Komplikationen wurde in beiden Kursen kaum eingegangen, es wird hauptsächlich die ideale Lehrbuchgeburt beschrieben.
    Das könnte ich mir auch gut vorstellen!
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  8. Senior Member Avatar von stöckchen
    Registriert seit
    17.12.2007
    Beiträge
    6.074

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    stöckchen, ja, für mich las es sich so.
    Verstehe ich nicht. Wieso?
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  9. Senior Member Avatar von stöckchen
    Registriert seit
    17.12.2007
    Beiträge
    6.074

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen

    Tut mir wie gesagt leid, dass ich da dann doch etwas unsensibel war.
    Um es noch mal ausdrücklich zu sagen: verstanden und akzeptiert Es war wohl wirklich ein Missverständnis.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  10. V.I.P. Avatar von cinnamongirl
    Registriert seit
    06.02.2006
    Beiträge
    14.834

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    phaenomenal: Ja und das meinte ich ehrlich mit Glück. Meine Mutter konnte damals nicht stillen, weil bei ihr nie der Milcheinschuss kam. Wie auch, wenn die Neugeborenen damals den Müttern nur alle 4 Stunden gebracht wurden...Stillen war einfach nicht präsent. Jetzt ändert sich das gefühlt schon!

  11. Addict Avatar von Caipirinha
    Registriert seit
    10.02.2009
    Beiträge
    2.614

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    selbst wenn man das stillen an sich undramatisch ist, fühlt sich clusterfeeding so an, als könne man nie wieder was anderes tun, als durchgehend sein kind zu stillen. ich verstehe jeden, der sich in der situation für die flasche entscheidet. ich hatte zweifel, jemals wieder schlafen zu dürfen. von einem selbstbestimmten leben rede ich jetzt gar nicht. zudem war ich gar nicht in der lage zu erkennen, dass dieser zustand nur wenige tage oder wochen dauert. und dass ob wohl ich das stillen an sich so gut wie nie schwierig oder gar schmerzhaft fand.
    Genauso gings mir an den Cluster-Tagen auch. Und ja, das ist verdammt anstrengend. V.a. wenn man glaubt zuwenig Milch zu haben (was ja im Moment auch stimmt, deswegen soll man das Baby dann ja öfter anlegen bzw. dieses fordert das ja sowieso ein wegen dem Angebot und Nachfrage-Prinzip) und nicht weiß, wann und ob dieser Zustand endet. Aber mir persönlich hat halt geholfen zu wissen, dass das ganz normales Babyverhalten ist und zum Glück war der "Spuk" hier jeweils nach 1-2 Tagen vorbei.

  12. Addict Avatar von Caipirinha
    Registriert seit
    10.02.2009
    Beiträge
    2.614

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Und zu sonstigen Diskussion: die Wortwahl war wohl etwas unglücklich, aber ich finde es ok, solche zu Fragen zu stellen? Ich meine, viele wissen ja echt wenig übers stillen... Und können ja auch nicht wissen, dass solche Fragen manche Frauen am wunden Punkt treffen...

    Das ist jetzt nicht bös gemeint, aber mich überrascht das schon, wie empfindlich viele hier, die (aus welchen Gründen auch immer ) nicht oder kurz gestillt haben, reagieren.

    natürlich hab ich gut reden, weil ich kaum Probleme hatte, aber ich sehs z.B. an meiner Schwiegermutter, die damals vor gut 30 Jahren massive Stillprobleme hatte (Kinder haben schlecht gesaugt, abpumpen hat nicht wirklich funktioniert, die ersten beiden Kinder musste sie ungewollt nach 8 Wochen abstillen, erst das dritte Kind hat sie länger - 13 Monate - gestillt). Ich habe das Gefühl, sie "trauert" heute noch dem nach, dass sie die ersten beiden Kinder nicht länger stillen konnte, dass sie solche Stillprobleme hatte, dass sie selbst daran schuld ist und sich deswegen als Versagerin fühlt.

    geht das manchen von euch auch so? (ihr müsst nicht antworten, falls euch das zu persönlich ist)

  13. Enthusiast Avatar von nanana
    Registriert seit
    30.11.2005
    Beiträge
    788

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Dass es Probleme geben kann wie zb. Milchstau/ wunde Brustwarzen etc. weiß ich und kenne ich auch aus dem Bekanntenfeld.
    Aber ich finde es merkwürdig, dass es anstrengend ist, sein Kind zu stillen. Dass hier scheinbar Leute vor der Geburt dachten, man müsse das Kind nur alle paar Stunden stillen (oder habe ich das falsch verstanden)? Und auch, dass es nicht schön ist, zu Stillen. Wenn ich mir mich als Mutter vorstelle, dann sehe ich mich mit einem Kind an der Brust. Das ist sinnbildich der Grund, warum ich Mutter werden wollen würde.
    Also natürlich wird irgendwann alles anstrengend, wenn man ein Neugeborenes hat. Und ja, keine Ahnung, wie man Milchstau verhindet/ effektiv Milch ausstreicht. Aber dieses "Ich saß abends 4 stunden auf dem sofa und habe clusterfeeding betrieben und musste dabei weinen und es war so anstrengend" finde ich ganz schön hart.
    Ohne jetzt weiter gelesen zu haben, was die anderen schon dazu geschrieben haben, muss ich mich jetzt doch mal zu Wort melden.
    Ich hatte keinen nennenswerte Stillprobleme, habe insgesamt sehr gerne und auch recht lang gestillt, aber auch ich fand' es teilweise echt anstrengend. Man kann es sich vorher einfach nicht vorstellen, WIE anstrengend es ist dann einfach mal 4 Stunden ans Sofa "gefesselt" zu sein. Es kommt ja noch vieles dazu: man schläft wenig, man hat teilweise durchs Clustern dann nicht so viel Sozialleben (und ich hatte keine Probleme damit einfach überall zu stillen, so dass ich es noch leichter hatte als andere Frauen), man kann teilweise noch nicht einmal aufs Klo, wenn mal wieder Clusterfeeding ansteht...

    Und es ist auch naiv zu sagen, dass man vorher ja weiß, dass ein Kind oft trinken wird. Nachfühlen ist da noch mal etwas ganz anderes. Und leider sieht es die Allgemeinheit oft auch nicht so. Ich habe mich soooo sehr über die (überhaupt nicht böse gemeinten) Kommentare à la: "Ach, trinkt sie etwa schon wieder..." geärgert. (Und die kamen wirklich, wirklich oft!)

  14. V.I.P. Avatar von susiklub
    Registriert seit
    17.04.2010
    Beiträge
    17.257

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von Caipirinha Beitrag anzeigen
    Und zu sonstigen Diskussion: die Wortwahl war wohl etwas unglücklich, aber ich finde es ok, solche zu Fragen zu stellen? Ich meine, viele wissen ja echt wenig übers stillen... Und können ja auch nicht wissen, dass solche Fragen manche Frauen am wunden Punkt treffen...
    Ja. Woher soll sie es denn wissen? Als wär jeder hier vor all dem so top informiert über alle Aspekte des Stillenkönnens/-nichtkönnens, Schmerzen, Kindsverspannungen, körperliche Anstrengungen, Stillpositionen, Milchmengen, Milchstaus, Andocken, Stillhütchen, Ausstreichen, Milchpumpen, Krankenhausroutinen, etc. gewesen und hätte von Anfang völlig klar visualisiert und realisiert, was da auf einen zukommt, inkl. Hormone, Schmerzen und Schlafmangel. Gerade dieser Thread zeigt doch, wie wenig Ahnung die meisten von der Materie, etwaigen Problem und Schwierigkeiten hatten, und genau DAS oft der Grund war, wieso sie selbst Probleme hatten. Da fragt jemand unwissend nach, stellt eine naive Frage, und alle keifen los. Nicht jeder tauscht sich intensiv mit seiner Mutter aus oder hat zehn stillende Freundinnen und dann zufällig auch noch das Glück, dass alle offen, großherzig und minutiös von ihren Problemen erzählen. Wieso ist es so schwierig, da eine sachliche Diskussion zu führen? Wieso muss man sofort die härteste Mutterkeule rausholen (a la sinngemäß "Wer keine Ahnung hat, der braucht nicht mitzureden") und Aussagen wie obige "Werd lieber keine Mutter" raushauen?

    Führt sicher wunderbar zur Enttabuisierung des Themas.

    Zumal der Thread aus naiven Fragen heraus entstanden ist und offensichtlich besonders Leute angezogen hat, denen vieles noch nicht so klar ist und die mal gezielt nachfragen wollten.
    Geändert von susiklub (25.02.2014 um 00:04 Uhr)
    Vater unser, mach mir noch mit einem Wunder eine feine Bildung
    - das übrige kann ich ja selbst machen mit Schminke.

  15. V.I.P. Avatar von Lupine
    Registriert seit
    26.10.2007
    Beiträge
    17.535

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Ich wusste gar nicht, wo ich es posten sollte, hier oder im Homöopathie Thread...

    Über die Eigendynamik von Fragen an Eltern auf Social Media Kanälen

    In diesem Sinne.... gute Nacht

  16. Ureinwohnerin Avatar von FrolleinHelmut
    Registriert seit
    22.09.2011
    Beiträge
    24.482

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"


  17. Addict Avatar von Caipirinha
    Registriert seit
    10.02.2009
    Beiträge
    2.614

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von susiklub Beitrag anzeigen
    Ja. Woher soll sie es denn wissen? Als wär jeder hier vor all dem so top informiert über alle Aspekte des Stillenkönnens/-nichtkönnens, Schmerzen, Kindsverspannungen, körperliche Anstrengungen, Stillpositionen, Milchmengen, Milchstaus, Andocken, Stillhütchen, Ausstreichen, Milchpumpen, Krankenhausroutinen, etc. gewesen und hätte von Anfang völlig klar visualisiert und realisiert, was da auf einen zukommt, inkl. Hormone, Schmerzen und Schlafmangel. Gerade dieser Thread zeigt doch, wie wenig Ahnung die meisten von der Materie, etwaigen Problem und Schwierigkeiten hatten, und genau DAS oft der Grund war, wieso sie selbst Probleme hatten. Da fragt jemand unwissend nach, stellt eine naive Frage, und alle keifen los. Nicht jeder tauscht sich intensiv mit seiner Mutter aus oder hat zehn stillende Freundinnen und dann zufällig auch noch das Glück, dass alle offen, großherzig und minutiös von ihren Problemen erzählen. Wieso ist es so schwierig, da eine sachliche Diskussion zu führen? Wieso muss man sofort die härteste Mutterkeule rausholen (a la sinngemäß "Wer keine Ahnung hat, der braucht nicht mitzureden") und Aussagen wie obige "Werd lieber keine Mutter" raushauen?

    Führt sicher wunderbar zur Enttabuisierung des Themas.

    Zumal der Thread aus naiven Fragen heraus entstanden ist und offensichtlich besonders Leute angezogen hat, denen vieles noch nicht so klar ist und die mal gezielt nachfragen wollten.
    .

  18. Addict Avatar von Caipirinha
    Registriert seit
    10.02.2009
    Beiträge
    2.614

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
    Ich wusste gar nicht, wo ich es posten sollte, hier oder im Homöopathie Thread...

    Über die Eigendynamik von Fragen an Eltern auf Social Media Kanälen

    In diesem Sinne.... gute Nacht
    Genial

  19. V.I.P. Avatar von enicmatical
    Registriert seit
    14.10.2003
    Beiträge
    17.085

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von Caipirinha Beitrag anzeigen
    Und zu sonstigen Diskussion: die Wortwahl war wohl etwas unglücklich, aber ich finde es ok, solche zu Fragen zu stellen? Ich meine, viele wissen ja echt wenig übers stillen... Und können ja auch nicht wissen, dass solche Fragen manche Frauen am wunden Punkt treffen...

    Das ist jetzt nicht bös gemeint, aber mich überrascht das schon, wie empfindlich viele hier reagieren.)
    fragen kann man alles, solange es wie eine frage rüberkommt.
    hätte ich das als frage aufgefasst und nicht als behauptung, hätte ich ja gar nix gesagt.
    aber ist jetzt auch egal.


    lupine: genial

  20. Member Avatar von Buddha
    Registriert seit
    06.01.2005
    Beiträge
    1.764

    AW: Stillen - ist es wirklich so "schwer"

    Zitat Zitat von Caipirinha Beitrag anzeigen

    geht das manchen von euch auch so? (ihr müsst nicht antworten, falls euch das zu persönlich ist)
    Manchmal schon.
    Kinder, die;
    kleine Menschen, die ihre Eltern wahnsinnig machen.
    Vor allem vor Glück
    .

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •