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  1. Senior Member Avatar von MissBlurry
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Ich kenne eine Säuglingsschwester, die mal erzählt hat, dass es auffällig ist, dass es entweder ganz junge Frauen sind, die bei ihnen in der Klinik Kinder kriegen (so 17 - 20) oder eben Mitte 30, weil viele halt vorher arbeiten wollen und erstmal Geld auf die Seite schaffen usw., aber dass es da vermehrt Probleme gegeben hätte hat sie nicht bestätigen können.
    Ich finds nur immer seltsam, dass man ab 30 schon als "spätgebärend" gilt...

  2. Addict Avatar von das hotel
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    naja, als meine mutter mit 25 ihr erstes kind (mich) in den 80ern in der ddr bekommen hat, wurde sie auch schon als "spätgebärende" bezeichnet... die entwicklung, relativ spät kinder zu kriegen, ist eben noch nicht sooo alt. und meiner beobachtung nach auch tatsächlich eher unter akademikern zu finden, die nicht die bevölkerungsmehrheit darstellen.

  3. Regular Client
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Ab 35 gilt das Alter als Schwangerschaftsrisiko. Aktuell sind ca. 22% der Schwangeren über 35 Jahre alt, das ist also kein bisschen ungewöhnlich. Und natürlich kriegen die meisten davon gesunde Kinder.

  4. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Hm...also wenn ich mich in meiner Familie mal so umschaue, hat auch in meiner Eltern- und sogar Großelterngeneration kaum jemand das erste Kind unter 25 bekommen und wenn, dann war es meistens nicht geplant. Viele waren eher um die 30 oder fast Mitte 30 und darunter sind nur wenige Akademiker.
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  5. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Sophie: die 22% sind aber nicht nur Erstgebärende, oder? Glaubst Du, dass das einen Unterschied macht?
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  6. Regular Client
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Nein, das sind schon alle Gebärenden zusammengerechnet.
    Hinsichtlich Chromosomenanomalien macht es aber keinen Unterschied, das Risiko steigt einfach mit jedem Jahr.
    Hinsichtlich anderer Risikofaktoren ist das schwierig zu sagen, denn die sind ja fast alle multifaktoriell - mit Adipositas, hohem Blutdruck und Diabetes Typ 2 hat man auch mit 22 ein hohes Schwangerschaftsrisiko z.B. für eine Präeklampsie, mit 40 dann vielleicht noch ein klitzekleines bisschen höher, aber da ist das Alter sicher nicht ausschlaggebend.

  7. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Danke für die Infos! Wahrscheinlich ist es insgesamt schon besser, eher früher als später Kinder zu bekommen, wenn halt alles passt, aber anscheinend ist es sehr viel weniger schlimm erst später ein Kind zu bekommen als man immer so denkt. Neben der ganzen Panikmache, die hier im Forum ja auch gerne betrieben wird, tut es echt gut, auch mal sowas zu hören!
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  8. V.I.P. Avatar von Butterbrötchen*
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen
    Hm...also wenn ich mich in meiner Familie mal so umschaue, hat auch in meiner Eltern- und sogar Großelterngeneration kaum jemand das erste Kind unter 25 bekommen und wenn, dann war es meistens nicht geplant. Viele waren eher um die 30 oder fast Mitte 30 und darunter sind nur wenige Akademiker.
    Das kann ich insofern bestätigen, als dass meine Mutter immer die junge Ausnahme-Mutter war (sie hat mich mit 23 bekommen). Aber in der DDR war das vermutlich anders?!

  9. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Zitat Zitat von Butterbrötchen* Beitrag anzeigen
    Das kann ich insofern bestätigen, als dass meine Mutter immer die junge Ausnahme-Mutter war (sie hat mich mit 23 bekommen). Aber in der DDR war das vermutlich anders?!
    Ja, in der DDR war das sicher anders. Aber viele sagen ja auch, dass es auf dem Land und unter Nicht-Akademikern anders war und das ist in meiner Familie definitiv nicht so. Meine Mutter (sie hat mich mit 21 bekommen) ist da auch die große Ausnahme.
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  10. Addict Avatar von das hotel
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Zitat Zitat von Butterbrötchen* Beitrag anzeigen
    Das kann ich insofern bestätigen, als dass meine Mutter immer die junge Ausnahme-Mutter war (sie hat mich mit 23 bekommen). Aber in der DDR war das vermutlich anders?!
    hmja, im freundes- und bekanntenkreis meiner eltern war es normal, mit anfang 20, teilweise sogar schon mit 18/19 das erste (geplante) kind zu bekommen. ist bei meinen tanten auch so gewesen, so sie denn kinder gekriegt haben. und bei der mutter meiner mutter auch. wobei da das erste kind ungeplant war.

    in meiner letzten arbeitsstelle war der großteil der leute nicht-akademisch und aus dem osten und da haben auch fast alle unter 30 kinder gekriegt und ich (30) wurde ständig gefragt, ob ich nicht auch langsam mal... hat mein weltbild ein bisschen erschüttert, aber ist ja eigentlich schön, so junge eltern zu haben.

  11. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Ja, ich finds auch schön, so junge Eltern zu haben und wollte auch immer gerne ne junge Mutter sein. Ich finds auch echt schade, dass das nicht geklappt hat, so Mitte/Ende 20 wär schon toll gewesen.
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  12. Inaktiver User

    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    In meinem Umfeld sind Mütter unter 30 die absolute Ausnahme. Viele sind so 32/33 beim ersten Kind. Viele auch über 35. Eine Bekannte hat mit 40 ihr erstes bekommen, eine Arbeitskollegin auch. Bei beiden gabs überhaupt keine Probleme. Die Arbeitskollegin ist eh fitter als manche unser Schülerinnen und hat bis zum Ende der Schwangerschaft extrem viel Sport gemacht.

    Mein Chef ist 54 und seine Freundin, die 13 Jahre jünger ist, haben gerade ihr erstes Kind bekommen. Klar, der ist ein sehr alter Papa, aber das Leben läuft halt nicht immer nach Plan.

    Ich bin Single und 31, werde also sicher auch Mitte 30 sein. Ist halt einfach so.

  13. V.I.P. Avatar von Lupine
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Die Mutter einer Freundin hat gerade mit 43 ihr erstes leibliches Kind bekommen. Es war ihre erste Schwangerschaft. Sie musste viel liegen (das kann aber immer passieren) aber Baby und Mama sind gesund.

  14. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist halt einfach so.
    Wie gehst Du damit um? Oder ist das ok für Dich?
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  15. V.I.P. Avatar von Butterbrötchen*
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Zitat Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
    Die Mutter einer Freundin hat gerade mit 43 ihr erstes leibliches Kind bekommen. Es war ihre erste Schwangerschaft. Sie musste viel liegen (das kann aber immer passieren) aber Baby und Mama sind gesund.
    Bist du mit dem Baby befreundet?

  16. Ureinwohnerin Avatar von Skall
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Ich finde das nicht so ungewöhnlich.. Ich hör zwar auch immer "dass das früher/in der DDR anders war"... Aber naja.. Wenn man heutzutage zB erst Abi macht, studiert, dann noch 1,2 Jahre arbeiten will ist man halt locker schon 30..
    Ich bin jetzt 31, mein Freund 39 und wir wollen jetzt noch ein Kind.. Ich wär da vorher auch nicht bereit gewesen..
    Ich hab vor einigen Jahren beim Gyn gearbeitet und da gab es viele ältere Mütter.. Auch um 35-40 rum. Das waren halt eher Leute die sich erst um die Karriere gekümmert haben und dann eben doch noch ein Kind wollten.. Und da verlief in der Schwangerschaft nichts anders als bei anderen

  17. V.I.P. Avatar von Lupine
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Zitat Zitat von Butterbrötchen* Beitrag anzeigen
    Bist du mit dem Baby befreundet?
    Klar. Seit vielen Jahren.

    Neee, deshalb ja die Betonung auf "leiblich". Sie ist zwar die Mutter meiner Freundin, aber geboren hat sie sie nicht.

  18. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Zitat Zitat von Skall Beitrag anzeigen
    ist man halt locker schon 30..
    Wie gesagt, um 30 gehts mir auch gar nicht, eher um Mitte/Ende 30/um die 40. Das konnte ich mir früher nie vorstellen.

    Zitat Zitat von Skall Beitrag anzeigen
    Ich hab vor einigen Jahren beim Gyn gearbeitet und da gab es viele ältere Mütter.. Auch um 35-40 rum. Das waren halt eher Leute die sich erst um die Karriere gekümmert haben und dann eben doch noch ein Kind wollten.. Und da verlief in der Schwangerschaft nichts anders als bei anderen
    Schön zu hören.
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  19. V.I.P. Avatar von Lupine
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Vorstellen konnte sich das mein Mann auch nie. Er wollte nie ein alter Vater sein. Mit 35 hat er sich emotional von Kindern verabschiedet. Und mit 37 standen sie dann wieder auf dem Plan. Man kann zum Glück aktiv etwas dagegen tun, ein alter Vater zu sein.
    Denn im Großen und im Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen!

  20. Regular Client Avatar von Seerose
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    AW: Positive Geschichten von "späten" Eltern

    Ich komme auch aus der ehemaligen DDR (also ich wohne im Gebiet) und kenne mehrheitlich Mütter unter 30, die das erste Kind bekommen.
    Für mich ist "mit über 30 das erste Kind" auch eher in den westdeutschen Gebieten bekannt (ohne Wertung). Daher scheints auch daran zu liegen, wo man lebt.
    Ich kenne keine Mutter über die zB 35 das erste Kind bekommen hat und finde das aus meiner persönlichen Prägung heraus auch recht alt, aber deswegen nicht schlechter. Hat eben alles Vor und Nachteile. Durchwachte Nächte und 12 Kilo Brocken herumschleppen stell ich mir mit 40 anstrengender vor als mit 26. Aber dafür gibts dann andere Gelassenheiten usw. Gesundheitlch ist es ja nachgewiesen, dass es je jünger umso besser ist. Klar bekommen die meisten "Spätgebärenden" dennoch gesunde Kinder.
    Ich habe mein Kind im Studium bekommen und sehr viele meiner Komillitoninen mit teilweise U25 ebenfalls.

    Edit: Kriegsbedingt hat meine Uroma ihr erstes Kind mit 36, das Zweite mit 42 bekommen. Ging also manchmal aufgrund Männermangels gar nicht anders. Und die waren beide auch kerngesund, obwohl die medizinischen Standards im Krieg nicht so hervorragend waren wie heute. Das als Positivbeispiel.

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