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  1. Urgestein

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    Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    ...wie war das?

    Wie seid ihr das angegangen? War es einfach "klar", dass ihr jetzt noch ein Kind möchtet? War der Wunsch genauso stark wie beim ersten Kind oder war es anders? Wart ihr euch einig oder nicht? Wolltet ihr einen bestimmten Altersabstand und seid es deswegen zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder angegangen? Oder gab es ganz andere Gründe?

    Und rückblickend, war es die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt? Oder hättet ihr rückblickend früher/später/gar kein ein zweites haben wollen?

    Erzählt mal!
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  2. Senior Member

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    es war nach der geburt unseres ersten kindes recht schnell klar, dass wir noch mindestens ein weiteres kind wollten. über den zeitpunkt waren wir uns auch einig bzw. hat mein mann mir quasi die entscheidung überlassen. ich wollte immer einen engen altersabstand, das hat auch geklappt, allerdings etwas zu gut, denn als ich dann aus beruflichen gründen doch spontan nochmal die bremse einlegen wollte war es bereits zu spät.

    rückblickend war das aber schon ok so, denn ich glaube, dass ich heute kein zweites kind oder einen sehr großen altersabstand hätte, wenn die berufliche entscheidung damals "gewonnen" hätte. ich bin sehr glücklich mit der konstallation, wie wir sie nun haben, auch wenn sie durchaus konfliktpotential bietet (geringer abstand, gleiches geschlecht --> rivalen!)
    ich hätte gerne noch ein drittes kind gehabt, aber hier hat die berufliche situation gewonnen und so langsam ebbt der wunsch ab. der wunsch nach einem dritten kind war aber auch nie so groß und übermächtig wie beim ersten oder zweiten.
    der kinderwunsch war beim 1. und 2. kind von der intensität her gleich, allerdings fühlte er sich anders an. beim ersten kind wollte ich ein baby haben, beim zweiten kind wollte ich nicht nur ein baby, sondern auch ein geschwisterchen fürs erste, deshalb war der wunsch beim zweiten mal vielleicht noch sogar noch etwas stärker.
    ....poor, obscure, plain and little

  3. V.I.P.

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Dass wir noch ein Kind möchten war immer klar. Der Zeitpunkt nicht so wirklich, aber irgendwie hatten wir einen Abstand von zwei bis drei Jahren angedacht beim Theoretisieren noch vorm ersten Kind .

    Die konkrete Entscheidung fiel dann eher spontan, genau wie beim ersten Kind. Es schien vom Job her zumindest nicht überhaupt nicht zu passen und vom Gefühl her war es okay. Wir wollten es beide gleich, würde ich sagen. Der Mann hätte wahrscheinlich eher schon gewollt, weil er kleine Abstände toll findet, ich war aber dagegen aus praktischen Gründen und weil ich es mir einfach sehr, sehr anstrengend vorstelle, Kinder im Abstand von unter zwei Jahren zu haben (ich weiß, dass das bei vielen klappt - aber für mich wäre das einfach nicht unbedingt was gewesen).

    Eigentlich haben wir das probieren dann unterbrochen, weil ich ein tolles Jobangebot bekam, aber zu dem Zeitpunkt war ich, ohne es zu wissen, schon schwanger. Als ich den positiven Test in der Hand hielt war ich im 3. Monat und der festen Überzeugung, dass es der komplett falsche Zeitpunkt ist aus beruflicher Sicht, auch wenn ich mich sehr darüber gefreut habe, dass es doch geklappt hat. Das Ende vom Lied: ich hab dann den Job trotzdem gewechselt im 6. Monat, der Chef war da entspannt.
    Der Abstand ist für uns perfekt (2 Jahre 9 Monate), beruflich hat es super geklappt. Das hätte aber genauso gut schiefgehen können. Wobei schiefgehen das falsche Wort ist, beruflich wäre ich dann halt einfach noch in meinem alten Job oder hätte nach der Elternzeit gewechselt. So wie es jetzt ist, ist es viel besser, aber die Alternative wäre auch nicht dramatisch gewesen.

    Und der Kinderwunsch beim 2. war viel bewusster, weil ich das ja schon kannte, wie toll das mit so einem Zwerglein ist. Es stellte sich heraus, dass es mit zwei Zwerglein noch viel toller ist .
    我不明白你的意思 . 别胡说了!

  4. Member

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Also für uns war eigentlich immer klar, dass wir 3-4 Kinder bekommen möchten. Deshlab war auch klar, dass es keine 3+ JAhre Abstände werden. NAchdem unser erstes Kind uns so unfassbar glücklcih gemacht hat und er ein totales easy Baby war, haben wir uns so schnell wie möglich - wg KS nach einem Jahr wieder dafür entschlossen loszulegen. Auch weil es beim ersten Kidn etwas gedauert hat mit dem Schwangerwerden. Dann wurde ich aber sofort schwanger, sodass wir nun einen knapp 21 Monate Abstand haben. Damit war ich eigentlich auch versöhnt, da ich immer denke, dass unter STrich ein paar MOnate mehr oder weniger jetzt auch egal sind, stressig wird es mit zwei Kleinen sowieso.
    ABER: ich habe die emotionale Anstregung komplett unterschätzt. Dadurch, dass KInd 1 noch klein ist und dementsprechend bei vielen DIngen noch HIlfe brauch, gibt es leider immer wieder Situationen in denen das Baby frenetisch schreiend im Luftstall liegen muss oder dass der große häufig vertröstet werden muss , wenn ich stille bzw während der abendlichen Schreistunden das Baby schleppen musste. (Im nachhinein sind wir über die ELternzeit des Mannes doppelt froh). Das belastet mich. Sodass wir uns für Kind Nummer 3 eine Abstand von 2-3 Jahren vorstellen im Moment. Der KInderwunsch war bei uns beiden gleich stark und ist es auch für ein drittes.
    Und der Plan, dass ein zweites Kind die Freude verdoppelt ist auch geglückt.
    Karriere bzw arbeitstechnisch ist es bei uns egal wie viele bzw wie schnell wir KInder bekommen.
    Mein Herz hat einen sehr langen Bremsweg!

  5. Urgestein

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    ich konnte mir nie ein einzelkind vorstellen und wollte noch im kreisssaal sofort wiede schwanger sein. wir haben dann aber gewartet, bis ich nach einem jahr wieder gearbeitet habe. wie milchmaus wurde ich überraschend schnell wieder schwanger, nachdem es beim ersten kind fast ein jahr gedauert hatte. nummer 2 wurden zudem zwillinge. der geinge altersabstand gefälkt mir sehr, auch wenn das erste jahr mit drei kinden anstrengend und ich auf viel hilfe von aussen angewiesen war. nach der zwillingsgeburt war der kinderwunsch kurzzeitig verschwunden. seitdem kämpfen der wunsch und ich. inzwischen fände ich den altersabstand bei einem etwaigen weiteren kind absurd gross - 4 jahre. beruflich war es auch okay, da ich beide male nach einem jahr wieder in vollzeit eingestiegen bin. im sehr theoretischen fall eines weiteren kindes könnte ich mir aber nicht vorstellen, noch mal ein ganzes jahr zuhause zu bleiben.

  6. V.I.P.

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    serafina, findest du den abstand für dich zu groß oder denkst du, dass das für die kinder zu groß ist? weil ich 4 jahre jetzt nicht so wahnsinnig lang finde.
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  7. Addict

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Nein, ich auch nicht. Da fände ich für mich persönlich weniger als zwei Jahre Unterschied viel "absurder". Also, absurd ist natürlich beides nicht, aber unter zwei Jahren ginge für mich garnicht, glaube ich.

    Zitat Zitat von milchmaus Beitrag anzeigen
    Damit war ich eigentlich auch versöhnt, da ich immer denke, dass unter STrich ein paar MOnate mehr oder weniger jetzt auch egal sind, stressig wird es mit zwei Kleinen sowieso.
    Was meinst du mit "versöhnt"? Hättest du gern einen noch kürzeren Abstand als 21 Monate gehabt?

  8. Member

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Ich wollte früher auch immer 3 oder mehr Kinder und seit mit aufgefallen ist, dass zwischen Kind 2 und Kind 3 dann wohl vernünftigerweise 4 oder mehr Jahre liegen müssten, kann ich mir immer mehr vorstellen, dass es bei 2 bleibt.
    Obwohl ich das alter in dem sich die tochter grade befindet total genieße und mich freue nochmal einen Zwerg zu kriegen, finde ich es doch verlockend mit zwei über 4 jährigen wieder halbwegs unabhängig zu sein.

  9. Urgestein

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Wir haben ja einen Abstand von knapp 4,5 Jahren und absurd finde ich das nun nicht. Sondern ganz gut. Ich konnte mir nie einen 2-Jahres-Abstand oder sogar noch weniger vorstellen.

    Bei uns war auch immer klar, daß wir mehrere Kinder wollen. Der Zeitpunkt für die Umsetzung richtete sich danach, daß ich erst mein Studium beenden wollte / mußte. Wenn das früher geklappt hätte, hätten wir vielleicht auch einen geringeren Abstand, aber eher nicht < 3 Jahre, wie gesagt (ich brauchte auch ne Menge Zeit, um Schwangerschaft und Geburt so weit zu verdrängen / zu idealisieren, bis ich mir das ein zweites Mal antun konnte )
    Der Wunsch war bei beiden gleich, würde ich sagen, wobei Männer ja leicht reden haben, weil sie das ganze nicht aktiv durchmachen müssen

    Ich würde jetzt sagen, daß der Zeitpunkt gut und richtig war. Wie sich die Geschwisterkonstellation entwickelt, muß man erst sehen. Im Moment bin ich aber sehr froh, daß Kind 1 schon so groß, selbständig und relativ verständig ist. Gerade jetzt in der schwierigen ersten Zeit würde ich es im Leben nicht hinkriegen, mich um zwei sehr kleine Kinder gleichzeitig zu kümmern. Außerdem finde ich es sehr schön, zwei Kinder in verschiedenen Altersphasen zu haben. Und die Babyzeit und alles nochmal bewußt genießen zu können, nachdem wir jetzt schon so richtig raus waren. Und für das Baby relativ viel Zeit zu haben, weil der Große im Kindergarten und eben schon ein bißchen selbständig ist.
    Für ein weiteres Kind könnte ich mir auch wieder nur einen relativ großen Abstand vorstellen.
    Geändert von Whassup (03.07.2014 um 23:02 Uhr)

  10. Addict

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    .
    Geändert von mocking.bird (17.10.2014 um 12:39 Uhr)

  11. Urgestein

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Zitat Zitat von mocking.bird Beitrag anzeigen
    Ich schätze, Serafina bezog sich da eher auf den Vergleich zum kurzen ersten Geschwisterabstand, oder?
    genau.

  12. Member

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Zitat Zitat von Imogen Beitrag anzeigen
    Nein, ich auch nicht. Da fände ich für mich persönlich weniger als zwei Jahre Unterschied viel "absurder". Also, absurd ist natürlich beides nicht, aber unter zwei Jahren ginge für mich garnicht, glaube ich.



    Was meinst du mit "versöhnt"? Hättest du gern einen noch kürzeren Abstand als 21 Monate gehabt?
    Versöhnt in sofern, als, dass ich den Abstand okay fand/finde auch wenn alle immer sagten, dass er klein ist und bestimmt stressig und so. Noch kleiner würde ich den Abstand nicht wollen. Ich habe am Anfang der zweiten Schwangerschaft noch gestillt und diesmal würde ich auch gerne mal eine Zeit ohne Stillen und ohne Baby im Bauch haben
    Mein Herz hat einen sehr langen Bremsweg!

  13. Urgestein

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Zitat Zitat von milchmaus Beitrag anzeigen
    Karriere bzw arbeitstechnisch ist es bei uns egal wie viele bzw wie schnell wir KInder bekommen.
    Nur interessehalber: Wie geht denn das? Beide Beamte?

  14. Senior Member

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Ich muss jetzt hier auch mal was einwerfen, auch wenn ich noch kein Kind habe (mich aber mit dem Thema beschäftige):
    klick

    Hat den Artikel jemand gelesen? Wie ist denn eure Meinung dazu?

    Ich glaub nämlich, dass ich spontan alles falsch gemacht hätte .
    Z.b. wenn ein so trotziges Kind vor mir stehen würde ("blöde Mama", drohen absichtlich etwas zu zerschneiden oder vollzukritzeln etc.), ich glaube dann wär ich nicht im Traum darauf gekommen, dem Kind ein Eis anzubieten oder auf den Spielplatz zu gehen. Mein erster Impuls wäre wohl ein anderer gewesen.
    Obwohl es so wie es dort beschrieben wird natürlich alles total logisch klingt, aber ich wäre von SELBST nie auf die beschriebenen Lösungsansätze gekommen. Ich glaube, da bin ich vermutlich auch anders aufgewachsen bzw. kriege anderes mit.

    Irgendwie macht mir das auch Angst, weil ich jetzt denke, wenn ich in solchen Situationen anders (meinem Impuls entsprechend) reagiere, meinem Kind "schaden" könnte. (Also ich meine jetzt natürlich nicht im Sinne von körperlicher Gewalt oder so, nicht falsch verstehen!). Aber dass ich dem Kind durch meinen Erziehungsstil nicht genügend Selbstvertrauen und Selbstständigkeit vermitteln könnte.

    Kann man das nachvollziehen wie ich das meine? Und wie geht man damit um? Jeder möchte ja ein selbstbewusstes und selbstständiges Kind heranziehen, das gut in der Welt zurecht kommt. Ich glaube, ich muss mich noch mehr mit dem Thema auseinandersetzen (was will das Kind mir mit seinen Handlungen unterschwellig vermitteln und wie man darauf am besten reagiert um dies und jedes zu vermitteln).

  15. Urgestein

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Ich hab den Artikel auch gelesen und an mancher Stelle geschluckt. Ja, vieles ist logisch, so wie sie es beschreibt und viele Gedanken finde ich auch sehr anregend. Andererseits denke ich auch, dass sich nicht immer alles ums Kind drehen muss, die Bedürfnisse der Mütter/Eltern kommen mir da immer etwas zu kurz. Letztendlich ist es ja irgendwie immer ein System und in diesem muss sich jeder wohlfühlen.
    Außerdem sind Eltern nicht perfekt (und sollten mMn nicht mal versuchen, es zu werden, weil man sich damit automatisch wieder andere Probleme generiert) und das ist auch für Kinder vollkommen ok! Mal ehrlich, wer von uns hat denn so eine Erziehung erfahren wie dort beschrieben? Ich nicht. Meine Eltern waren liebevoll und zugewandt, aber auch oft streng, manchmal überfordert und sicher nicht so reflektiert wie es die im Blog beschriebene Erziehung erfordert. Ein selbstbewusstes und eigenständiges Wesen bin ich trotzdem geworden, noch dazu sehr stolz auf das, was meine Eltern geleistet haben, ich hatte nämlich eine schöne Kindheit.

  16. Senior Member

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Für mich klingt das auch ein bisschen übertrieben und im Alltag nicht immer praktikabel.
    Und ich bin auch nicht sicher, ob nicht je nach Temperament, Charakter und Alter des Kindes die tollen pädagogischen Ansätze ins Gegenteil umschlagen können und das Kind dann irgendwann doch bewusst provoziert, weil es dann ein Eis bekommt (verkürzt ausgedrückt).
    Es ist ja auch nicht so, dass alle größeren Geschwister massive Probleme mit Eifersucht haben, ich kenne es im Umkreis eher, dass das mal phasenweise schlimmer und dann wieder besser ist und gar nicht unbedingt direkt mit der "Entthronung" zusammenhängt, sondern z.B. erst richtig schlimm wird, wenn das Baby anfängt zu krabbeln und zu laufen und Dinge des Großen zu "zerstören".
    Wenn das Kind wirklich leidet und eine der beschrieben Verhaltensweisen dauerhaft über längere Zeit aufweist, würde ich auch versuchen, solche Strategien zu nutzen.
    Aber sie schreibt ja auch, dass sie das aus dem Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern gelernt hat.
    Bei solchen Sachen bin ich immer etwas skeptisch, ob es sinnvoll ist, für "normale", gesunde Kinder direkt pädagogische Konstrukte aufzufahren, die für den Umgang mit pathologischem Verhalten konzipiert wurden.
    Es ist gut, sensibel für das Thema zu sein, aber das ist mir ebenso wie die "proaktive" Erziehung, die hier mal von derselben Seite verlinkt war, etwas zu "proaktiv" und Probleme vorhersehend, die vielleicht gar nicht auftauchen würden.

  17. Junior Member

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Oh Gott, wenn ich sowas schon lese...

    dann dürfen sie im Kinderzimmer gemeinsam toben und entscheiden selbst, wann das Licht ausgeht, schlafen dann aber eben in ihren eigenen Betten und sie werden nicht einschlafbegeleitet.
    Ich kann doch Kinder nicht entscheiden lassen, wann sie es für angebracht halten, jetzt das Licht auszumachen und zu schlafen. Sorry, aber das ist doch voll daneben.

    Und dann so ein Pädagogengeschwätz, das kann man nicht für voll nehmen.

    Du bist wütend, weil ich dir ... [das Eis nicht kaufe]. Du möchtest jetzt wirklich gern... [Eis essen], leider geht das nicht. Du kannst das gerade nicht anders ausdrücken, als... [mich zu hauen]. Ich will nicht, dass du ...[mich haust]! Das tut mir weh! Du kannst stattdessen .... [schieben], um deine Wut rauszulassen.

    Du bist gerade so wütend/traurig/eifersüchtig, dass du dir nicht anders zu helfen weißt, als mit dem Kopf auf den Boden zu schlagen. Das tut bestimmt weh. Hilft es dir, deinen Schmerz im Herzen nicht zu spüren? Eifersucht ist wirklich kein schönes Gefühl! Es tut weh im Bauch und im Herzen und man weiß dann gar nicht, wie man dieses grässliche Gefühl loswerden kann. Komm, ich zeig dir einen anderen Weg, vielleicht hilft der auch.

    I used to be a superhero. I didn’t make it.

  18. V.I.P.

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Nur interessehalber: Wie geht denn das? Beide Beamte?
    ich ignoriere jetzt einfach mal die artikeldiskussion...

    Wieso sollte das so ungewöhnlich sein? Manchmal empfinde ich diese berufsgründe als vorgeschoben. Mal angenommen, jemand hat eine Ausbildung gemacht wie z.b. Friseurin, Arzthelferin, etc. und man möchte jetzt keinen eigenen Salon oder sowas (nur mal so als Beispiel, ne), dann hat man doch keinen großen Druck als Angestellte schnellstmöglich wieder zu arbeiten oder keine größere Pause zu riskieren. Es ändert sich ja eher wenig an der Art der Arbeit und das Neue lässt sich schnell aneignen. Genauso aber auch bei einigen anderen Berufen, wie z.b. Lehrer oder auch bei mir z.b. als angestellte Zahnärztin. Ich empfinde da nicht so den großen druck. Eine etwas größere Pause würde mir auch sehr wahrscheinlich keine größeren Probleme bereiten, wenn ich mich irgendwo anders bewerben möchte, eine Stelle findet man eigentlich immer problemlos. (Klar muss man sich anderweitig noch fortbilden, aber das geht ja auch von zu Hause aus)
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  19. Addict

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    .
    Geändert von mocking.bird (17.10.2014 um 12:40 Uhr)

  20. Urgestein

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    AW: Als ihr euch für ein zweites Kind entscheiden habt...

    Zitat Zitat von potatoe_shoe Beitrag anzeigen
    Oh Gott, wenn ich sowas schon lese...

    Ich kann doch Kinder nicht entscheiden lassen, wann sie es für angebracht halten, jetzt das Licht auszumachen und zu schlafen. Sorry, aber das ist doch voll daneben.

    was konkret ist daran voll daneben, eine person selbst entscheiden zu lassen, wann sie schlafen möchte ? es mag vielleicht unpraktisch für die eltern sein, wenn es sich um deren kind handelt, und sich die schlafenszeitwünsche der kinder nicht mit denen der eltern decken, aber "voll daneben" kann ich da nicht im ansatz erkennen. ich lasse meine tochter (11 monate) in der regel selbst entscheiden, wann sie schlafen möchte - bevor ich stundenlang ein munteres kind zum schlafen zu bringen versuche, warte ich lieber, bis ich merke, dass sie ins bett WILL und uns das signalisiert (augenreiben, weinerlich, an uns hochklettern) und dann bring ich sie ins bett.
    wirklich unsinnig finde ich es allenfalls bei ganz kleinen babys, die zwar übermüdet sind, es aber noch nicht auf die reihe bekommen, abzuschalten und einzuschlafen - da bestimme dann schon auch mal ich, dass sie jetzt dringend schlafen müssen und helfe ihnen dann bestmöglich dabei, z.b. durch tragetuch oder so. wenn kinder ihr schlafbedürfnis aber selbst merken und kommunizieren können (und nicht am nächsten morgen früh raus müssen und dann den ganzen tag nölig sind, weil sie zu wenig geschlafen haben), dürfen sie natürlich selbst mitbestimmen, wann sie schlafen. und in letzterem fall braucht man halt mal 1-2 wochen rhythmus-umstellung auf frühere bettgeh- und aufsteh-zeiten und dann wird das kind ja auch automatisch früher müde und geht freiwillig ins bett.
    ab welchem alter würdest du denn deinen kindern mitspracherecht bei dem zeitpunkt ihres zubettgehens gewähren?

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