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  1. Foreninventar Avatar von schnaengs
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    eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    erzählt ihr mal, wie das bei euren kindern war?
    wie alt sie waren und ob sie viel geweint haben?
    wie lange dauerten die trennungen anfangs, wie habt ihr euch verabschiedet?

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  2. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    Kita hier.

    Wir hatten zwei Wochen Eingewoehungsphase.
    In den ersten paar Tagen haben wir ihn ca. um 9 hingebracht und nach zwei Stunden vor dem Mittagsschlaf abgeholt. Am Ende der ersten Woche hat er dann das erste Mal in der Kita Mittagsschlaf gehalten und wir haben ihn ca. um 14 Uhr abgeholt. In der zweiten Woche haben wir dann angefangen ihn fruh um viertel nach sieben zu bringen und dann pro Tag immer ein wenig laenger in der Kita gelassen.
    Hat gut geklappt ohne viel weinen. Er war 14 Monate alt. Die Trennungen haben wir kurz gemacht auf Anraten der Erzieherinnen. Die haben mir versichert dass die Kinder aufhoeren zu weinen sobald die Eltern ausser Sichtweite sind. Ich habe das spaeter auch beobachtet bei neuen Kindern. Sobald die Eltern gehen ist Ruhe.

    Ich habe mehr geheult als das Kind Am ersten Kita Tag war ich bestimmt eine Viertelstunde lang heulend im Auto gesessen auf dem Parkplatz vor der Kita.
    Geändert von GuteMiene (23.10.2014 um 20:13 Uhr)

  3. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    Tagesmutter hier. Wir waren 1x pro Woche da ca. 3 Monate vor dem Start, dann bin ich irgendwann 2x pro Woche hin und hab ihn dann zuerst ne halbe, dann zwei Stunden allein da gelassen. War gar kein Problem. Schlafen war etwas schwieriger, klappte erst nach ca. 3 Wochen und mit enger Begleitung, hatte ich aber nicht anders erwartet. Geweint hat er beim Abgeben noch nie, manchmal nölt er wenn ich ihn abhole, aber eher weil er nach dem Aufwachen Hunger hat und es dort noch nix wieder gab da die anderen Kinder noch schlafen.

    Achso er war beim offiziellen Start 17 Monate alt.

  4. Enthusiast Avatar von Nagapie
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    Mein Mann hat die Eingewöhnung in unserer ersten Kita übernommen, sie war da 11 Monate alt. Insgesamt lief es etwas schleppend und hat 5 Wochen gedauert. Das lag aber daran, dass die Einrichtung neu war und fast alle Kinder parallel eingewöhnt wurden. So gab es erst in der 3. Woche den ersten Trennungsversuch, da sich davor auf andere Kinder konzentriert wurde. Ab da ging es aber fix und das Erhöhen der Zeit, jeden Tag eine Stunde länger oder so, war kein Problem. Auch Schlafen oder Essen war unproblematisch.

    Sechs Monate später wurde sie in unserer jetzigen Kita eingewöhnt, dafür habe ich noch mal 2 Wochen Urlaub genommen, hätte den aber notfalls auch verlängern können. Dort hat es aber ohne Probleme in den zwei Wochen geklappt, weil sie das Konzept Kita ja schon kannte und sich "nur" an die neuen Erzieher / Kinder / Räumlichkeiten gewöhnen musste.

  5. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    15 Monate war er alt und es wurde nach dem Berliner Modell eingewöhnt. In der ersten Tagen war ich dabei, habe mich aber passiv verhalten. Dann stundenweise Trennungen, wobei er sich schon vorher von alleine getrennt hatte und die Kita erkundet hat, während ich im Raum herumsaß.
    Nach und nach wurden die Trennungen länger und dann hat er mal ein zwei Tage auch zwischendurch geweint. Da ich in der Kita im Elterncafe war, hat man mich sofort geholt und wir sind dann gegangen. Das Weinen war vor allem aus Müdigkeit allerdings, er hat da noch nicht dort geschlafen. Das kam so in Woche drei oder vier, klappte zwei Tage gar nicht und irgendwann schlief er an seine Bezugserzieherin gekuschelt im Gruppenraum mal ein. Ab da war es auch kein Problem mehr mit dem Schlafen im Schlafraum.

    Nachdem er vollständig eingewöhnt war (nach vier Wochen) gab es in Woche zwei morgens Drama beim Abgeben. Da hatte er raus, dass das jetzt für die Ewigkeit so bleibt. Es tat mir im Herzen weh, aber man versicherte mir auch, dass er sehr schnell immer wieder aufhört. Das hat sich aber schnell komplett gelegt, er ist ein sehr begeisterter Kita-Gänger.

  6. Member Avatar von Littlefeather
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    L. kam mit 11 Monaten in den Kindergarten und wurde nach dem Berliner Modell eingewöhnt. Die erste Trennung war nach drei Tagen für ne halbe Stunde und lief super. In der zweiten Woche ist sie dann schon alleine bis nach dem Mittagessen geblieben. Mittagschlaf war am Anfang etwas problematisch, da sie nur auf dem Arm einschlief. Hat sich dann aber auch schnell gefunden. Tränen gab es bisher nie, ein paar Mal Gequengel beim Abgeben.

  7. V.I.P.
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    P. war 11 Monate, als wir mit der Eingewöhnung gestartet sind. Es lief anfangs sehr schleppend. Wie genau weiß ich gar nicht mehr, ich hab's verdrängt mein Mann hat aber auch die Eingewöhnung gemacht. Ich weiß aber noch, dass ich in den ersten 3 Wochen dachte, dass das nie klappen wird und ich leider doch nicht arbeiten gehen kann.. Dann hat es aber ganz plötzlich von einem Tag auf den anderen geklappt und wir sind mit den geplanten 4 Wochen Eingewöhnung ausgekommen.
    Danach hat sie die TaMu auch sehr geliebt und ist immer total gerne hingegangen, Tränen gabs dann nie mehr.

    Jetzt machen wir gerade Eingewöhnung im Kindergarten und es verläuft wieder schleppend. Sind jetzt fast 2 Wochen rum und gestern war sie zum ersten Mal 2 Stunden alleine dort. Heute wurde ich nach 1h angerufen weil sie abgeholt werden wollte.. Mal sehen wie lang es diesmal dauert, immerhin hab ich jetzt keinen Stress wegen arbeiten gehen..

  8. Foreninventar Avatar von schnaengs
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    wir sind jetzt seit einer woche dabei. die ersten 3 tage war ich jeweils so anderthalb stunden mit ihr dort und sie war eigentlich die ganze zeit unterwegs.
    am 4. tag war ich für 10 minuten weg - total problemlos.
    gestern und heute war ich jeweils ne halbe stunde weg und sie hat die meiste zeit wohl geweint
    und morgen soll ich länger gehen (45 minuten), aber ich weiß gar nicht ob ich das machen soll...

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  9. Inaktiver User

    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    zu welcher zeit bist du denn weg und wie alt ist sie? ich hab da dieses jahr feststellen müssen, dass müdigkeit ein ganz, ganz großer faktor ist.

  10. Foreninventar Avatar von schnaengs
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    sie ist 16,5 monate und ich gehe am ende der freispielzeit vor dem mittagessen, heute war es um 10.45 uhr. sie schläft i.d.r. erst um 13 uhr und ist da noch nicht arg müde.
    sie weint aber manchmal auch (kurz), wenn wir zuhause sind und ich die wohnung verlasse und sie beim papa bleibt.

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  11. Inaktiver User

    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    also ich hab kinder bei mir, die im november 3 werden und da war um 10.45 definitiv müdigkeit ein thema. man unterschätzt das, aber kiga ist für die kinder einfach sehr anstrengend am anfang.
    also denn sie beruhigt sich ja nicht, wie du sagst.

  12. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    wie verhält sie sich denn, wenn du anwesend bist? klebt sie sehr an dir oder braucht sie dich nur als sicherheit im hintergrund? hast du den eindruck, dass sie zu ihrer bezugserzieherin schon eine bindung aufgebaut hat? hat sie sich die letzten zwei tage dann gar nicht beruhigen lassen oder später wieder das weinen angefangen?
    ich glaube, ich hätte bisschen angst davor, dass sie kita bzw. die situation dort mit weinen und unwohlsein verbindet, wenn sie dort öfters und längere zeit weint. wenn ihr erst seit dieser woche dabei seid, würde ich wohl erst mal wieder zurückfahren und es nächste woche nochmal neu probieren, statt euch beiden da jetzt stress zu machen. je öfter sie schon da war, desto besser kennt sie ja auch die leute dort, die räumlichkeiten, das spielzeug, die anderen kinder, das wird ja auch alles immer vertrauter.
    ich hab mal bei rund-ums-baby.de paar beiträge von dr. posth zu dem thema gelesen, der postuliert eine "sanfte ablösung", sind leider immer nur antworten auf konkrete fragen, aber ich hab mich in den ansichten ganz gut wiedergefunden: sanfte-abloesung
    nur mal paar zitate kurz daraus, z.B.
    die sanfte Ablösung beinhaltet, dass man ein weinendes Kind überhaupt nicht in einer ihm fremden Umgebung und bei ihm unbekannten Menschen zurücklässt. Erst wenn der Status einer Ersatzbezugsperson erreicht ist, können sich die Eltern entfernen. Unter 4 Jahren ist es aber nicht sinnvoll, den Verabschiedungsprozess "künstlich" auszudehen. Entweder schafft man ein feststehendes Ritual oder man geht "so beiläufig", wenn das Kind gerade gut beschäftigt ist.
    Abschied kann man nicht lernen. Schon gar nicht im Kleinkindalter. Ich weiß nicht, wer diesen Unsinn überhaupt in die Welt gesetzt hat. Trennung und Abschied sind höchst emotionale Vorgänge. Kognitiv zu bewältigen sind sie erst, wenn der Verstand dazu ausreicht, den vorübergehenden und jederzeit revesiblen Trennungszustand von zwei aneinander gebundenen Personen zu verstehen. Dazu braucht der Mensch klare Vorstellungen von Raum und Zeit. Die aber sind ab 4-5 Jahre zu erwarten und dann auch erst einigermaßen klar.
    die "sanfte Ablösung" beinhaltet, daß das Kind die Dauer festlegt. Sonst ist es doch nur eine erzwungene Ablösung. Dasselbe gilt für die Akzeptanz der Ersatzbezugsperson. Eine "Notakzeptanz", weil die Mama nicht mehr da ist, ist nur eine angstbedingte Anpassungsreaktion. Sie wird nicht das erreichen, was sich die Erzieherinnen vorstellen oder wünschen. Daß sie selbst aber kein Chance bekämen, wenn die Mutter da ist, ist falsch.
    warum machen Sie diese voreiligen Trennungsversuche? Sie verderben sich damit den gesamten unproblematischen Übergang in den Kindergarten! Ist es der Druck der Erzieherinnen? Lassen Sie sich von Eltern oder Nachbarinnen beeinflussen? Sobald ein Kind schreit, wenn die Mutter geht, oder wenn ihm auffällt, dass die Mutter nicht mehr anwesend ist, ist das Prinzip der sanften Ablösung gefährdet. Das Kind würde nicht schreien, wenn es sich in der Einrichtung gut und sicher aufgehoben fühlt und eine Erzieherin als Ersatzbezugsperson gewonnen hat, von der er sich trösten und beruhigen lässt.
    Dieses Prinzip haben die Erzieherinnen in den meisten Faällen noch nicht erkannt oder zumindest nicht verinnerlicht. Die Konsequenzen erleben Sie jetzt zu Hause. Leider müssen die meisten Mütter in Deutschland das Prinzip der sanften Ablösung immer noch gegen die Erzieherinnen durchsetzen.
    ich denke, relativ kurzes weinen, wenn mutter/vater gehen, ist nicht unbedingt schlimm, wenn sich das kind dann beruhigen lässt. längere weinphasen würde ich vermeiden, wenn es möglich ist. ich hätte bedenken, dass dadurch die ganze situation dann negativ geprägt wird und es eher schlimmer wird als besser, bzw. mit etwas mehr geduld auch ohne viele tränen gegangen wäre.

    eine mutter aus dem elternkindcafé hier hat so ein problem gerade, die sind in der 3. woche der eingewöhnung und die zwillingskinder weigern sich inzwischen, von ihrem schoß runterzugehen. anfangs lief es wohl ganz gut, als sie sich dann bewusst von ihnen verabschieden sollten, konnten die betreuer die kinder aber über anderthalb stunden nicht beruhigen und haben sie schreien lassen (und gleichzeitig der mutter am telefon gesagt, dass sie nicht kommen soll und sie das schon hinbekommen).

  13. Foreninventar Avatar von schnaengs
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    sakura, danke für den input!
    ich schau mal, ob ich morgen früher gehen kann.
    ich habe mich jetzt auch jedes mal draußen verabschiedet. ich denke drinnen würde sie sich besser ablenken lassen und da spielt sie bisher auch lieber.

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  14. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    Freitags wurde bei uns nie etwas "neues" gemacht sondern nur verfestigt, was donnerstags gemacht wurde. So auch dann montags. Das hat die Angelegenheit zwar in die Länge gezogen, aber eigentlich finde ich es ganz sinnvoll.
    Letztlich war die Ablösung ja wechselseitig und die Behutsamkeit dabei kam auch mit zugute. Solange ich immer wusste, dass man mich holt, wenn A weint, konnte ich ihn leichter gehen lassen (wenn auch unterbewusst) und machte es ihm ja auch dadurch leichter, sich zu lösen.

  15. Inaktiver User

    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    dem was narzisse und stöckchen sagen, stimme ich auf jeden fall zu.

    schnaegs, das mit dem draußen verabschieden würde ich auf jeden fall probieren! wir hatten letztes jahr einen, da ging es nur draußen. war für ihn dann auch okay, ganz alleine (mit einem von uns) draußen zu sein, bloß nicht drinnen und bloß nicht im u3raum. da muss man einfach schauen, was dem kind am besten tut.

  16. Regular Client Avatar von Brockenhexe
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    Also dass mit der sanften Ablösung klingt ja gut und schön aber wenn wir hier gewartet hätten bis J. soweit ist ginge er jetzt noch nicht in den Kiga. Noch heute stellen wir fest dass ihm die anderen Kinder eher herzlich egal sind, es gibt wenig aktives Spielverhalten mit anderen (auch privat nicht, er möchte schon allein kaum angefasst werden von anderen Kindern) und er auch nur wirklich seine alten Erzieherinnen aus der Krippe mag, wo wir ihn derzeit noch im Frühhort abgeben können bevor er mit den Kindern seiner Übergangsgruppe zusammen in deren Räumlichkeiten geführt wird. Am Anfang war er kaum von uns wegzulocken und hat jeden Trennungsversuch vehement abgelehnt. Wir haben dann nach knapp zwei Wochen radikal einen Schnitt gemacht, sind nicht mehr im Raum geblieben und haben uns kurz verabschiedet und sind gegangen. Natürlich hat er dann noch mehr und länger geweint. Die Zeiten wurden immer weiter ausgedehnt, er hat sich zunehmend auch von den Erzieherinnen überhaupt und dann immer besser beruhigen lassen. Richtig durch waren wir mit der Eingwöhnung nach gut einem Vierteljahr, er hat lange gebraucht um seinen Platz in der Gruppe zu finden. Heutzutage rennt er jeden Morgen freudestrahlend in den Frühhort. Die Probleme bei der Eingewöhnung und auch seine allgemeine Anhänglichkeit wurden auch dadurch nicht besser dass die einen Großeltern ihn wegen der Entfernung nicht betreuen können und die anderen keinen Bock haben, es sich nicht zutrauen, keine Zeit haben, am meisten arbeiten, what ever 😒 So konnten wir ihn kaum mal fremd betreuen lassen im ersten Jahr. Und das hat ihn definitiv noch enger an uns gebunden.

  17. V.I.P.
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    1 Woche find ich nicht lang, ich würd ihr mehr Zeit geben und ggfs. die Trennungen auch erstmal wieder lassen.. Nach so kurzer Zeit würd ich sie nicht weinend da lassen. Wenn das in 3 oder 4 Wochen immer noch so ist vielleicht.. aber jetzt würd ich ihr einfach noch mehr Zeit geben.

  18. V.I.P. Avatar von Fettnäpfchen
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    Kind 1: Eingewöhnung begann mit 18 Monaten ungefähr. Wurde von meinem Mann gemacht, ich glaub das war gut so, mir wäre das recht schwer gefallen.
    Am Montag war mein Mann dabei, am Dienstag ist er für zwei Stunden rausgegangen (geplant war ne halbe, aber das Kind hat super gespielt und deshalb wurde verlängert), Mittwoch und Donnerstag blieb er allein bis einschließlich Mittagessen (wobei ich meine mein Mann war da bis nach dem Morgenkreis noch dabei) und am Freitag hat er das erste Mal da geschlafen. Dann wurde er noch drei Wochen immer direkt nach dem Mittagsschlaf geholt, seither geht er normal bis nachmittags vier/halb fünf. Wir hatten deutlich mehr Zeit eingeplant zum Eingewöhnen, haben aber versucht, ihn zu beobachten und ihn das Tempo bestimmen zu lassen. Geholfen hat sicher, dass die Gruppe täglich kleine Ausflüge oder so gemacht hat, die ihm viel Spaß gemacht haben.
    Er hatte auch keinen Einbruch danach. Tränen aufgrund der Trennung gab es gar nicht. Geweint hat er nur mal, weil ihm ein Spielzeug weggenommen wurde oder so, sowas kannte er natürlich vorher noch nicht. Er ließ sich aber immer sofort von den Erziehern trösten.

    Kind 2: Eingewöhnung mit 13 Monaten. Sie kannte die Einrichtung schon, die Erzieherinnen ebenfalls. Wenn wir den Großen im Kindergarten abgeholt haben, haben die Erzieherinnen aus der Krippe, die im gleichen Haus ist, bzw. teilen die sich alle den Außenbereich, sich oft die Kleine geschnappt und mit ihr geschmust und gespielt, während wir den Großen holten. Sie ist bereits am ersten Tag der Eingewöhnung (hat wieder mein Mann gemacht) mit den anderen ins Nachbarzimmer marschiert und hat sich nicht um meinen Mann gekümmert. Am dritten Tag hat sie da geschlafen, weil sie beim Mittagessen schon so arg müde war, dass die Erzieherinnen meinten wir probieren es einfach. In der zweiten Woche war sie eingewöhnt, aber wir haben auch bei ihr noch einen Monat lang immer nach dem Mittagsschlaf abgeholt, weil wir vor einem Einbruch gewarnt wurden, weil das niemals so einfach geht. Ging es aber, der Einbruch ist bis heute, ein Jahr nach der Eingewöhnung, nicht gekommen. Auch sie hat bei der Eingewöhnung nicht geweint.
    我不明白你的意思 . 别胡说了!

  19. V.I.P. Avatar von DieAnni
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    Hier hat der Opa die Eingewöhnung gemacht - zum einen weil ich schon seit einigen Wochen wieder gearbeitet hatte und zum anderen weil die Lütte auch sehr klammerig bei mir ist. Sie war 13 Monate alt, kannte aber die Kita (durch den Großen) schon gut und durfte zudem vor den Sommerferien schon 4 Wochen lang "schnuppern", also immer mal eine stunde zum spielen kommen.
    Dann lief es nach dem Berliner Modell mit ersten kleinen Trennungsversuchen nach ein paar tagen. Alles ohne Tränen bzw. wenn dann wurde mein vater direkt geholt. Nahc 1,5 Wochen oder so dann mit Mittagsschlaf (der deutlich besser als zuhause klappte) und nach 2,5 Wochen war die Eingewöhnung durch. Ich habe sie dann noch ne weile immer recht früh abgeholt, gg 14 Uhr (=nach Mittagschlaf und Snack), damit die Zeit nicht so lang ist. Sie ist auch jetzt, nach gut 8 Wochen, immer noch ziemlich platt von der Kita und dem Trubel, liebt es aber sehr dort. (Bloß hab ich nachmittags oft ein müdes, quengeliges Kind.)
    Ich finde unsere Einrichtung super und auch diese Eingewöhnung haben sie ganz toll und erfolgreich gemacht.

  20. Regular Client Avatar von souffleuse
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    AW: eingewöhnung in kita oder bei der tagesmutter

    Mein Kind kam schon mit 5 1/2 Monaten in die Kita. Da er so klein war, war eine Eingewöhnung fast nicht nötig. In der ersten Woche war er je eine bis drei Stunden dort, die Woche drauf schon vier bis fünf. Mittlerweile, mit 10 Monaten ist er dort an zwei tagen die Woche 8 Stunden problemlos dort.
    Klar, war es für mich nicht so einfach ihn so früh fremdbetreuen zu lassen. Aber durch den frühen Kitastart hatten wir keine Probleme bezüglich des Schlafens, Essens oder Fremdelns.

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