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  1. Addict Avatar von knuddelente
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    AW: Mein Schulkind

    Ich glaube man muss sich einfach bewusst sein, dass es nicht das eine richtige Konzept gibt. Es gibt gute und schlechte staatliche Schulen, genauso wie es gute und schöne Privatschulen gibt.die Privatschule in Stadt x kann gut sein, die vongleichen Träger in Stadt y dagegen mies. Schade finde ich immer wieder, dass es heißt Privatschulen seien nur für ein bestimmtes Klientel,so ist es nämlich nicht. Soweit ich weiß kann man immer einen Antrag auf Ermäßigung stellen, wenn man vom Konzept überzeugt ist und darlegen kann, dass die Schule genau das richtige für das Kind ist. Und dann zahlt man nämlich weniger oder gar kein Schulgeld.in der Klasse meines Sohnes sind verschiedene Nationalitäten vertreten, im Hort sind Hortner verschiedener Nationalitäten, er kommt da durch aus mit anderen Kulturen in Berührung. Verschiedene Regelionen (der muslimische Glauben) war schon im Kindergarten Thema (vom gleichen Träger wie die schule), weil es eine muslimische Jahrespraktikantin gab, die sich zb auch an Ramadan etc gehalten hat. Auch Kinder die aus religiösen Gründen diverses nicht gegessen haben etc. Also das Klischee auf einer Privatschule sind nur deutsche christliche Kinder ist halt auch nur ein Vorurteil, daß nicht auf alle zutrifft.
    Ich halte es zb für völlig falsch, dass man sich nach der vierten Klasse, bei einem 10 jährigen Kind für den weiteren Lebensweg entscheiden muss. Gymnasium/Real oder Hauptschule, man ist sofort in einer Schiene drin, nur weil man in 2 Hauptfächern noch Probleme hat. Das ist doch wahnsinn.mit viel Anstrengungen und Glück schafft man es den Schulzweig zu wechseln. Das kann doch nicht Sinn einer Schulbildung sein.

  2. Addict Avatar von Jazzy Belle
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    AW: Mein Schulkind

    Jetzt muss ich doch noch was dazu sagen. Ich als Grundschullehrerin einer staatlichen, sog. ‚Brennpunktschule‘ in Bayern würde mein Kind sofort bedenkenlos auf diese Schule schicken.
    Vieles wurde schon gesagt, einen Aspekt finde ich auch nicht zu vernachlässigen: Je mehr das Schulwesen privatisiert wird, desto mehr werden Lehrer*innen zu Dienstleistern der Eltern. Wenn man sich mal anschaut, wie das in Ländern läuft in denen ein Großteil der Schulen privat ist, sieht man wozu das führt.
    Und klar gibt es 1000 Punkte, die am Schulsystem alles andere als optimal sind.
    Aber das gleiche gilt für Privatschulen auch. Ich habe schon öfter an welchen hospitiert und was auf der Homepage in schillernden Farben beschrieben wird, entpuppt sich nicht selten als 0815 Frontalunterricht und ein paar AGen.
    Alle Lehrerinnen die ich aus Studium und Ref kenne, die jetzt an einer Privatschule sind, sind übrigens die, die keine Beamtenstelle oder keinen Vertrag an einer staatlichen Schule bekommen haben. Womit ich sagen will, dass Privatschulen meistens auch keinen Pool an hochmotivierten Bewerber*innen hat, die genau hinter dem Schulkonzept stehen .

  3. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Mein Schulkind

    Ja, den beitrag kann ich so unterschreiben, ich hab an den beiden Privatschulen teilweise echt krasse fachliche Fehler beim hospitieren gesehen und kenne zwei ehemalige referendarinnen, die die lehrproben nicht bestanden haben und jetzt beide an Privatschulen unterrichten. Das soll nicht heißen, dass da nicht teilweise auch sehr motivierte und kompetente Lehrer/innen unterrichten, aber tendenziell ist es für Privatschulen oft schwieriger, Lehrer/innen zu finden und sie nehmen deshalb halt auch teilweise Leute ohne 2. StEx. Auch die Diskrepanz zwischen höchst professioneller Homepage und Realität fand ich beide male sehr überraschend.

    Trotzdem finde ich manche alternativen Konzepte sehr überzeugend und glaube, dass sie zb für meine Tochter besser passen könnten als die staatliche Schule hier am Ort. In die geht sie aber trotzdem, da die nächste private Schule in der Nachbarstadt 20 autominuten entfernt ist, die haben wir deshalb gar nicht angeschaut.

  4. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Mein Schulkind

    Also gerade bei der Grundschule sehe ich nicht, dass man da unnütze Dinge lernt. Gerade in den ersten Schuljahren lernt man lesen,schreiben,rechnen - Dinge die man IMMER braucht. Alles andere ist on top und wird hier auch in vielen Projekten und durch Lernen am anderen Ort unterrichtet, also schon sehr anders als zu meiner Zeit. Ich weiss auch echt nicht, wie man ohne diese Basics irgendwas anderes lernen will... . Ok, die Uhrzeiten könnte man verschieben, da würde ich auch echt mal ne Stunde nach hinten gehen. Aber okay, wenn Hänschen halt nie Lust hat, Lesen zu lernen, dann lernt er es halt nie... Hm, schwierig. Das braucht es auch echt nicht und manchmal muss man eben auch lernen jetzt Dinge zu tun, auf die man halt keine Lust hat. So ist das Leben. Darauf soll die Schule ja auch vorbereiten.

  5. Urgestein
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    AW: Mein Schulkind

    rely, hier wird durchaus sehr differenziert, um unterschiedliche leistungsstände aufzufangen. und das auch in situationen, in denen ein angleichen der leistungsstände trotz aller bemühungen unmöglich ist. daher gibt es förderunterricht für die schwachen, forderunterricht für fie starken, differenzierte arbeitsblätter und vieles mehr. es gibt auch diverse stunden mit zwei lehrkräften im raum.
    zensuren gibt es erst in der vierten klasse, in einigen weiterführenden schulen gibt es anfangs wieder nur berichtszeugnisse.
    wiederholen ist nahezu unmöglich, allenfalls auf antrag der eltern. das sehe ich übrigens eher kritisch, weil es erst recht verhindert, dass rückstände aufgeholt werden.
    zumindest bei meinen kindern gibt es keine richtigen hausaufgaben. das fängt alles der ganztagsunterricht auf.
    frontalunterricht gibt es ebenfalls kaum. dafür viel trainingsplanarbeit, referate und experimente schon in der grundschule...
    und spiel-und tobezeit ist auch sehr ausreichend in den tagesplan eingebaut.
    das grundschulleben meiner kinder hat einfach so gar nichts mehr mit der grundschule, die ich erlebt habe, zu tun. und ich bereie keine minute, die meine kinder dort verbringen. auch wenn es durchaus problemfälle gibt. nur werden diese kinder so betreut, dass sie durchaus eine chance haben und nicht automatisch durchs raster fallen. und das an ganz normalen staatlichen schulen.
    mein grosses kind hat an seiner privstschule gerade seine staatliche grundschule verteidigt und fragte, wie die anderen kinder, die immer nur auf privatschulen waren, beurteilen wollen, dass das besser ist, wenn sie das andere system nie kennengelernt haben. auch wenn ich hoffe, dass wir für dieses kind die richtige schule gewählt haben, glaube ich nicht, dass eine staatliche schule automatisch schlecht gewesen wäre.

  6. Fresher
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    AW: Mein Schulkind

    In der Grundschule lernt man tatsächlich noch die meisten nützlichen Dinge. Aber wenn ich ans Gymnasium zurückdenke, da ist es eigentlich nur English, Bruchrechnen, und ein bißchen Methodik (analytisch denken, etc.) was ich noch brauche. Und von dem was ich brauche wurde erschreckend wenig gelehrt.

    Ich habe mich zuletzt mal mit der sozialen Staffelung von Waldorfschulen beschäftigt und dabei mit Schrecken festgestellt, dass es da mit der sozialen Staffelung nicht so wirklich gut bestellt ist. An einigen gibt es Tabellen nach Einkommen, an vielen gibt es aber auch einfach Standardbeiträge (300-400€). Die zahlt dann jeder, und auf Antrag kann man sich der Schuldgeldkommission "stellen" um einen niedrigeren Beitrag zu verhandeln. Teilweise wird gemunkelt, dass diese Gespräche nicht wirklich angenehm sind und jedem der einen Sozialbeitrag zahlt wird auf die Finger geguckt ob man nicht ein zu großes Auto fährt oder sich noch Urlaub leisten kann.
    Teilweise sind auch die Einkommenstabellen grob unfair, je nach dem aus wessen Sicht man guckt. Einige berücksichtigen nicht die Anzahl der Personen im Haushalt, andere ziehen die Miete oder den Hauskredit vom Einkommen ab. Wenn man dan günstig wohnt um mehr Geld für andere Sachen über zu haben zieht man dann den kürzeren.

  7. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Mein Schulkind

    Zitat Zitat von RelyOnAnything Beitrag anzeigen
    Ich denke mal dass liegt zum einen an dem steigenden Bewusstsein, dass das Schulsystem einfach ein großer Mist ist, und zum anderen daran, dass mit zunehmender Wohlfahrt mehr Leute sich das leisten können.

    Wenn man sich mal damit auseinander gesetzt hat wie Kinder lernen, dann ist es in meinen Augen kaum noch möglich sein Kind guten Gewissens auf eine normale Schule zu schicken. Das Schulsystem ist seit hunderten Jahren fast gleich geblieben, aber die Welt verändert sich in schwindelerrengender Geschwindigkeit.
    Und das Argument mit den Ausländern: Ich denke da geht es weniger darum, dass man Ausländer oder gewises Klientel nicht mag oder was gegen sie hat, sondern was das bedeuten kann: Dass die anderen Kinder einfach weniger guten Unterricht bekommen, weil zehntausend andere Dinge geklärt werden müssen. Ich war auch mal in einer Klasse mit gewissem Klientel. Die Hälfte des Schultages habe ich abgesessen und mich gelangweilt, weil nur geklärt wurde wer wen gehauen hat, wer seine Sachen vergessen hat, wer noch immer nicht in die Klassenkasse eingezahlt hat, wer noch Entschuldigungen abgeben muss, etc. Das hat sich alles ewig gezogen. Und wenn das geklärt war dauerte es noch ewig vis alle leise waren.
    Es gibt im Leben so viel zu entdecken, es gibt so viel Schönes und Spannendes, das Leben und die Kindheit sind so kurz, da würde ich meinen Kindern einfach wünschen, dass sie ihre Zeit besser verbringen als die in muffigen Schulen Zeit abzusitzen und Löcher in die Luft zu gucken
    Und daran, dass es im Unterricht nicht voran geht, sind "die Ausländer" schuld? Wer deutsch nicht als Muttersprache hat, der neigt automatisch eher zum Hauen, Bücher vergessen, Geld nicht einzahlen und Entschuldigungen nicht abgeben? Ich bin gerade leicht entsetzt, hier so vorurteilsbehafteten Müll zu finden.

    (Jazzy, magst du mir per PN schreiben, welche Schule das ist? Oder vielleicht ist es besser, wenn wir es gar nicht wissen, falls du irgehdwann mal wirklich meine Söhne unterrichten solltest )

  8. Alter Hase
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    AW: Mein Schulkind

    Zitat Zitat von knuddelente Beitrag anzeigen
    Schade finde ich immer wieder, dass es heißt Privatschulen seien nur für ein bestimmtes Klientel,so ist es nämlich nicht. Soweit ich weiß kann man immer einen Antrag auf Ermäßigung stellen, wenn man vom Konzept überzeugt ist und darlegen kann, dass die Schule genau das richtige für das Kind ist. Und dann zahlt man nämlich weniger oder gar kein Schulgeld.in der Klasse meines Sohnes sind verschiedene Nationalitäten vertreten, im Hort sind Hortner verschiedener Nationalitäten, er kommt da durch aus mit anderen Kulturen in Berührung. Verschiedene Regelionen (der muslimische Glauben) war schon im Kindergarten Thema (vom gleichen Träger wie die schule), weil es eine muslimische Jahrespraktikantin gab, die sich zb auch an Ramadan etc gehalten hat. Auch Kinder die aus religiösen Gründen diverses nicht gegessen haben etc. Also das Klischee auf einer Privatschule sind nur deutsche christliche Kinder ist halt auch nur ein Vorurteil, daß nicht auf alle zutrifft.
    Nee, das Klischee, das ich im Kopf habe, ist eher, dass dort nur Kinder von Eltern sind, die sich sehr für ihr Kind einsetzen. Das zeigt sich daran, dass sie nicht einfach die nächstgelegene staatliche Schule nehmen und auch noch bereit sind, ggf. Schulgeld bezahlen. Das schließt mitnichten Schüler anderer Nationalitäten oder verschiedener Religionszugehörigkeit aus, sondern sozial schwache Familien aller Nationalitäten und Religionszugehörigkeiten. Und mit der damit verbundenen Segregation habe ich ein Problem.
    Wenn das alle machen würden, wären die staatlichen Schulen irgendwann "Restschulen", wo sich genau dieses Klientel sammelt, dann würden sie wirklich zu Problemschulen. Bzw. werden, sowas gibt es ja schon.

    Ich halte es zb für völlig falsch, dass man sich nach der vierten Klasse, bei einem 10 jährigen Kind für den weiteren Lebensweg entscheiden muss. Gymnasium/Real oder Hauptschule, man ist sofort in einer Schiene drin, nur weil man in 2 Hauptfächern noch Probleme hat. Das ist doch wahnsinn.mit viel Anstrengungen und Glück schafft man es den Schulzweig zu wechseln. Das kann doch nicht Sinn einer Schulbildung sein.
    Das finde ich tatsächlich auch nicht gut. Aber das ist ein Grundfehler im Schulsystem, und zumindest hier kriegt man das mit Privatschulen auch nicht ausgehebelt. Außer mit Waldorf.

  9. Urgestein
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    AW: Mein Schulkind

    einer unserer gründe war, dass wir so ungünstig wohnen, dass wir an keiner der umliegenden schule sicher einen platz bekommen hätten, da die im wesentlichen nach entfernung vergeben werden. die wahrscheinliche auffangschule wäre deutlich weiter weg gewesen als die jetzt gewählte.

  10. Addict Avatar von Jazzy Belle
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    AW: Mein Schulkind

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    (Jazzy, magst du mir per PN schreiben, welche Schule das ist? Oder vielleicht ist es besser, wenn wir es gar nicht wissen, falls du irgehdwann mal wirklich meine Söhne unterrichten solltest )
    Hast eine PN

  11. Member Avatar von konfusemuse
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    AW: Mein Schulkind

    Mein Sohn geht seit 2 Jahren auf eine "Brennpunktschule" in Bayern und es geht ihm ganz gut dort. Wir sind zufrieden. Sehr! Vllt weil er ja von Jazzy Belle unterrichtet wird....

  12. Addict Avatar von Jazzy Belle
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    AW: Mein Schulkind

    Ich bin gerade in Elternzeit, also leider eher nicht

  13. Addict Avatar von Wannabebaby
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    AW: Mein Schulkind

    Zitat Zitat von RelyOnAnything Beitrag anzeigen
    an vielen gibt es aber auch einfach Standardbeiträge (300-400€)
    ich dachte, es gibt ein sonderungsverbot?
    <3

  14. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Mein Schulkind

    Hier auf der Waldorfschul-Homepage steht auch, dass die Gebühr je nach Finanzlage anders aussieht:
    "Da Schulen in freier Trägerschaft vom Staat nur zum Teil finanziert werden, müssen wir ein Schulgeld erheben, um die Finanzierung zu ermöglichen. Das Schulgeld wird in einem Finanzgespräch mit dem kaufmännischen Geschäftsführer des Vereins und einem Elternratsmitglied festgelegt. Es ist an das Einkommen der Eltern angepasst."

  15. Fresher
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    AW: Mein Schulkind

    Es scheint bei den Waldorfschulen sehr unterschiedlich zu sein. Wenn es heißt "das ist der Beitrag, wenn sie was anderes wollen führen sie ein Gespräch mit uns", das ist doch schon irgendwie abschreckend, vor allem wenn man hört, dass es da nicht immer nett zugeht. Oder ein Gremium entscheidet, das aus mehreren Eltern besteht. Dann muss man vor mehreren Eltern seine Finanzen offenlegen, das ist doch äußerst unangenehm. Manchmal kann man erst nach einem halben Jahr einen Antrag stellen. Ich schicke mein Kind da ja nicht zur Schule, und wenn mein Antrag nach einem halben Jahr nicht erfolgreich ist, muss das Kind wieder weg? Teilweise werden die Vergünstigungen auch nur als Darlehen gewährt.
    Bei einer anderen Schule die ich kenne ist es minimal 100€, maximal 250€. Auf die €100 werden aber keine Ausnahmen gemacht. Ich kenne Leute die da das nicht aufbringen konnten obwohl sie schon einen Platz hatten, die haben auch beim Jugendamt Kostenübernahme beantragt, das ging aber alles nicht.

    Meiner Meinung nach wird das Sonderungsverbot da teilweise echt umgangen.

  16. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Mein Schulkind

    Keine Ahnung, ich finde ja generell Privatschulen sinnfrei, weshalb ich mich damit nicht beschäftigt habe. Ich hätte auch einfach null Lust mit irgendwem in der Schule über meine Finanzen zu sprechen.

  17. V.I.P. Avatar von Ananasringi
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    AW: Mein Schulkind

    Sagt mal, wenn die ersten bleibenden Zähne schief rauskommen, rutschen die sich mit der Gebissentwicklung noch zurecht oder muss man da gleich intervenieren?
    Herr Pisanelli! Herr Pisanelli!

  18. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Mein Schulkind

    Bei meiner Tochter kamen die beiden unteren mittleren Schneidezähne erst mal so 4 mm hinter den Milchzähnen raus und haben sich dann, als die draußen waren, von selbst zügig nach vorne verschoben. Inzwischen fallen sie da nicht mehr auf, der eine ist noch nicht ganz gerade, aber das geht momentan auch gar nicht, weil dafür noch kein Platz ist, der Unterkiefer ist einfach noch zu klein...

  19. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Mein Schulkind

    Darf ich hier kurz reinplatzen und fragen, ob irgendwer von euch ein Kind an einer Montessori-Schule hat?


  20. Regular Client Avatar von Hippiekind
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    AW: Mein Schulkind

    cyan, ich hab 1,5 Jahre an einer Montessori-orientierten Schule gearbeitet und würde insgesamt aus pädagogisch-didaktischer Sicht davon abraten. Ich finde einiges an Montessori gut (mathematischer Lernbereich, z.T. auch kosmische-naturwissenschaftliche Erziehung, prinzipiell Freiarbeit). Was für mich (als Sonderpädagogin und Sprachheilpädagogin) gar nicht geht, ist die Art, wie Schriftsprache/Erstlesen und - schreiben vermittelt wird. Das sehe ich sehr kritisch.

    Generell würde ich mir die konkrete Schule sehr genau anschauen und mich umfassend informieren, vllt sogar hospitieren, und dann entscheiden, ob das was für euer Kind sein könnte. Bei Privatschulen wäre ich sehr vorsichtig, gerade auch bei solchen die einen strengen reformpädagogischen Ansatz fahren (das Konzept Montessori ist an sich über 100 Jahre alt, und ich hatte das Gefühl, dass sich die Pädagogik nie wirklich weiterentwickelt hat und entsprechend nicht zeitgemäß ist) und wie auch die staatliche Anerkennung bzgl. Schulabschlüssen geregelt ist (weiß nicht, wie sich das in Ö verhält).
    "Wäre es nicht schön, wenn der Frankfurter Zoo ein Wombat-Pärchen erwerben könnte?
    Ich kann mich an diese freundlichen und rundlichen Tiere mit viel Identifikation aus meiner Kindheit
    erinnern und wäre sehr froh, wenn ich sie wiedersehen dürfte. [...]
    Und schließlich, wie steht es mit den Zwergnilpferden, die es einmal in Berlin gab?"

    (T. W. Adorno, Brief an den Frankfurter Zoodirektor Bernhard Grzimek vom 23.04.1965)

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