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  1. Enthusiast
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?


  2. Alter Hase Avatar von *Flower*Power*
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Wurde der Artikel schon hier verlinkt?
    https://editionf.com/Ich-habe-es-sat...Mutter-zu-sein

  3. Addict Avatar von Akkordeon
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Den Text finde ich komisch.
    Die Autorin hat drei Kinder, verdient mit Teilzeit-Job hinzu, macht den Haushalt, der Mann ist Ernährer, weil es finanziell nicht anders geht (*gähn) ... und wünscht sich die feministische Revolution? Woher soll die kommen, wenn man nicht im Kleinen anfängt?

  4. Enthusiast
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Was sollte sie denn tun um anzufangen?

  5. Addict Avatar von Akkordeon
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    So wie sie das schreibt, könnte sie ja Care-Arbeit, Haushalt und Mental Load zum Teil an den Mann abtreten. Der Mann könnte Teilzeit arbeiten - behaupte ich jetzt mal, so dass dann beide Teilzeit arbeiten und "den Rest" gerechter aufteilen. Das Argument, dass das finanziell nicht drin ist, finde ich eher schwach.

  6. Senior Member Avatar von Pepparmint
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Akkordeon Beitrag anzeigen
    Den Text finde ich komisch.
    Die Autorin hat drei Kinder, verdient mit Teilzeit-Job hinzu, macht den Haushalt, der Mann ist Ernährer, weil es finanziell nicht anders geht (*gähn) ... und wünscht sich die feministische Revolution? Woher soll die kommen, wenn man nicht im Kleinen anfängt?
    Man könnte ne VZ-Bezahlung von Müttern in Teilzeit erwägen.

  7. Addict Avatar von Akkordeon
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Da wäre ich natürlich aus eigenem Interesse total dafür!

  8. V.I.P. Avatar von Hawaii
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Der Artikel nervt mich wahnsinnig. In letzter Zeit sind ja viele ähnliche Artikel erschienen, habe ich das Gefühl. Aber der Artikel macht einen total revolutionären Aufriss und danach kommt nur blabla. "Wir Frauen sollten endlich aufhören mit... wir sollten endlich anfangen mit... und vor allem wirklichwirklich endlich mal Gleichberechtigung von unseren Männern fordern!" Äh ja dann TU das doch, was hält dich WIRKLICH davon ab? Sie ist doch anscheinend sehenden Auges in diese "Ich verdiene halbtags was dazu"-Falle getappt und erwartet jetzt was genau? Dass ihr Mann zusätzlich zum Vollzeitjob auch noch den Haushalt macht? Da fängt es für mich spätestens an, unglaubwürdig und unrealistisch zu werden.
    "Ich wünschte ich könnte, aber ich will nicht."

  9. Regular Client Avatar von Joline
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Akkordeon Beitrag anzeigen
    So wie sie das schreibt, könnte sie ja Care-Arbeit, Haushalt und Mental Load zum Teil an den Mann abtreten. Der Mann könnte Teilzeit arbeiten - behaupte ich jetzt mal, so dass dann beide Teilzeit arbeiten und "den Rest" gerechter aufteilen. Das Argument, dass das finanziell nicht drin ist, finde ich eher schwach.
    Sehe ich auch so. Ich habe auch eine extrem gut bezahlte Stelle gekündigt, weil sie mich nicht glücklich gemacht hat.

  10. Addict Avatar von Akkordeon
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Hawaii Beitrag anzeigen
    Der Artikel nervt mich wahnsinnig. In letzter Zeit sind ja viele ähnliche Artikel erschienen, habe ich das Gefühl. Aber der Artikel macht einen total revolutionären Aufriss und danach kommt nur blabla. "Wir Frauen sollten endlich aufhören mit... wir sollten endlich anfangen mit... und vor allem wirklichwirklich endlich mal Gleichberechtigung von unseren Männern fordern!" Äh ja dann TU das doch, was hält dich WIRKLICH davon ab? Sie ist doch anscheinend sehenden Auges in diese "Ich verdiene halbtags was dazu"-Falle getappt und erwartet jetzt was genau? Dass ihr Mann zusätzlich zum Vollzeitjob auch noch den Haushalt macht? Da fängt es für mich spätestens an, unglaubwürdig und unrealistisch zu werden.
    !!

  11. Foreninventar Avatar von dizzie
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Pepparmint
    Man könnte ne VZ-Bezahlung von Müttern in Teilzeit erwägen.
    und die mütter, die vollzeit arbeiten, kriegen dann ... ?
    ich finde ja, dass wir unabhängig von familie einfach alle sowieso viel weniger arbeiten müssen sollten - das ist nicht mal ironisch gemeint, 40h sind einfach so 1970. ich bin der meinung, dass teilzeit für die allermeisten durchaus machbar wäre, ohne dass unsere wirtschaft komplett abkackt, aber das würde jetzt hier in diesem thread zu weit führen.
    [the more you suffer.]
    [the more it shows you really care.]
    [right?]
    [yeeeah.]

  12. Urgestein
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    wobei ich immer wieder denke, warum es überhaupt teilzeit sein muss - in anderen ländern ist es ja auch normal, dass beide elternteile vollzeit arbeiten. ich persönlich bin der meinung, dass unsere berufstätigkeit zu deutlich mehr ausgewogenheit beim thema kinder/ haushalt führt.

  13. Enthusiast
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Finde das eine sehr unfreundliche Lesart und es überrascht mich gerade, dass ich die bin, die das hier sagt. Ich lebe selbst komplett anders, gehe arbeiten während mein Freund Elternzeit macht usw. usw. und denke eigentlich auch sehr, dass man lieber tun sollte als sich beschweren, aber die Wahl hat halt nicht jede, ebensowenig genug Geld, um das Einkommen bei der Entscheidung wer wie viel arbeiten geht nicht zum Hauptkriterium zu machen.

  14. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    wobei ich immer wieder denke, warum es überhaupt teilzeit sein muss - in anderen ländern ist es ja auch normal, dass beide elternteile vollzeit arbeiten. ich persönlich bin der meinung, dass unsere berufstätigkeit zu deutlich mehr ausgewogenheit beim thema kinder/ haushalt führt.
    Kommt glaub ich auch einfach auf das Alter der Kinder an und auf die Betreuungsmöglichkeiten, die man so hat.
    I will dance
    when I walk away

  15. Member
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von dizzie Beitrag anzeigen
    und die mütter, die vollzeit arbeiten, kriegen dann ... ?
    ich finde ja, dass wir unabhängig von familie einfach alle sowieso viel weniger arbeiten müssen sollten - das ist nicht mal ironisch gemeint, 40h sind einfach so 1970. ich bin der meinung, dass teilzeit für die allermeisten durchaus machbar wäre, ohne dass unsere wirtschaft komplett abkackt, aber das würde jetzt hier in diesem thread zu weit führen.
    Danke dafür! Das sehe ich auch so und habe gedacht, dass ich damit alleine bin.
    Ein paar Stunden weniger würden hier vieles entspannen und auch zur Lebensqualität beitragen.

  16. Urgestein
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    dass die betreuung in einigen regionen immer noch katastrophal ist, verstärkt das problem leider. aber auch in einer stadt, in der sich vollzeitbetreuung nshezu problemlos darstellen lässt, erlebe ich fast nur familien, in denen die mütter massiv reduzieren und die väter so weiter machen wie bislang. um so angenehmer finde ich es, dass ich in meinem privaten umfeld immer mehr mütter erlebe, die ebenfalls vollzeit oder vollzeitnah arbeiten. auch mit kleinstkindern.

  17. Ureinwohnerin Avatar von DieKathi
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von dizzie Beitrag anzeigen
    und die mütter, die vollzeit arbeiten, kriegen dann ... ?
    ich finde ja, dass wir unabhängig von familie einfach alle sowieso viel weniger arbeiten müssen sollten - das ist nicht mal ironisch gemeint, 40h sind einfach so 1970. ich bin der meinung, dass teilzeit für die allermeisten durchaus machbar wäre, ohne dass unsere wirtschaft komplett abkackt, aber das würde jetzt hier in diesem thread zu weit führen.
    Zitat Zitat von isilotta Beitrag anzeigen
    Danke dafür! Das sehe ich auch so und habe gedacht, dass ich damit alleine bin.
    Ein paar Stunden weniger würden hier vieles entspannen und auch zur Lebensqualität beitragen.
    Jajaja!

    Mein Mann wird perspektivisch auch Stunden kürzen (aktuell bringt er ein startup in Position, aber in einigen Jahren möchte er weniger arbeiten). Und ich kann psychisch mit den 2 Kindern nicht voll arbeiten, das würde ich nicht verpacken , da würde mir die Zeit mit mir alleine fehlen.

    Und ich freue mich darauf, wenn wir irgendwann da sind!
    Nina (08:22 PM) :
    als intoleranter mensch muss man nix erklären *find

  18. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    wobei ich immer wieder denke, warum es überhaupt teilzeit sein muss - in anderen ländern ist es ja auch normal, dass beide elternteile vollzeit arbeiten. ich persönlich bin der meinung, dass unsere berufstätigkeit zu deutlich mehr ausgewogenheit beim thema kinder/ haushalt führt.
    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    dass die betreuung in einigen regionen immer noch katastrophal ist, verstärkt das problem leider. aber auch in einer stadt, in der sich vollzeitbetreuung nshezu problemlos darstellen lässt, erlebe ich fast nur familien, in denen die mütter massiv reduzieren und die väter so weiter machen wie bislang. um so angenehmer finde ich es, dass ich in meinem privaten umfeld immer mehr mütter erlebe, die ebenfalls vollzeit oder vollzeitnah arbeiten. auch mit kleinstkindern.
    Vielleicht will einfach nicht jede Familie ihr Kind mehr als 40h in der Woche extern betreuen lassen? Ich finde es auch unfair, dass es rein zufällig immer die Frauen trifft, aber "sollen doch einfach alle Vollzeit arbeiten!" mag vielleicht den Bedürfnissen des Paares entgegenkommen, denen des Kindes sicher in vielen Fällen nicht. So gut und alters- und bedürfnisgerecht sind die Kitas hierzulande derzeit, finde ich, dann doch nicht. (Und anderswo garantiert auch nicht.)
    Geändert von sora (30.01.2019 um 23:01 Uhr)

  19. Urgestein Avatar von Jimi
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Vielleicht will einfach nicht jede Familie ihr Kind mehr als 40h in der Woche extern betreuen lassen? Ich finde es auch unfair, dass es rein zufällig immer die Frauen trifft, aber "sollen doch einfach alle Vollzeit arbeiten!" mag vielleicht den Bedürfnissen des Paares entgegenkommen, denen des Kindes sicher in vielen Fällen nicht. So gut und alters- und bedürfnisgerecht sind die Kitas hierzulande derzeit, finde ich, dann doch nicht. (Und anderswo garantiert auch nicht.)
    Das!
    Wohin führt mein Weg?
    Ich kann es nicht sehn.
    Was macht es schon aus,
    Wohin Leute gehn?
    ♥♥

  20. Alter Hase
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Akkordeon Beitrag anzeigen
    So wie sie das schreibt, könnte sie ja Care-Arbeit, Haushalt und Mental Load zum Teil an den Mann abtreten. Der Mann könnte Teilzeit arbeiten - behaupte ich jetzt mal, so dass dann beide Teilzeit arbeiten und "den Rest" gerechter aufteilen. Das Argument, dass das finanziell nicht drin ist, finde ich eher schwach.
    Im Prinzip fand ich das auch immer und finde es noch.
    Ich bin aber grad ein bißchen in derselben Situation. Wir haben 3 Kinder (und damit einfach ne Menge Ausgaben, die Kinder werden mit steigendem Alter auch nicht billiger, Hobbies kommen dazu etc.) und ich möchte endlich anfangen, richtig zu arbeiten. Wir rechnen viel rum und es wäre bei uns viel (!) sinnvoller, wenn ich halbtags arbeiten würde, mein Mann weiter voll.
    Bei allem anderen (beide Teilzeit) müssen wir sehr genau rechnen und es kann sein, daß wir uns das nicht leisten können. Also richtig nicht leisten, weil es dann nicht mehr für die Miete reicht, nicht mit "dann fahren wir halt nur noch einmal im Jahr in den Urlaub". Bzw. müßte ich auf Anhieb eine ziemlich gut bezahlte, halbwegs sichere Stelle finden. Wenn es irgendwie geht, würden wir das trotzdem machen, aber man kann einfach die Tatsache nicht wegreden, daß es diese finanziellen Zwänge gibt.

    Mit einem Kleinkind sah das bei uns noch anders aus, da hatten wir längst nicht diese finanziellen Verpflichtungen und konnten ne ganze Menge machen an unorthodoxer Arbeitszeit-Verteilung.

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