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  1. Stranger Avatar von Temple
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Liest jemand von euch die Eltern zufällig? Dort gibt es eine neue Rubrik „Väter-Talk“ - diesmal über das Stillen.

    Man lerne: stillen ist gut, weil dann kann der Mann nachts weiterschlafen. Er KANN ja leider,leider nichts tun. Großes Thema ist natürlich, ob die Brust noch sexuell anziehend ist, schließlich findet Mann 20-25jährige am attraktivsten. Und bitte bloß nicht vor dem Mann abpumpen, dieses Bild brennt sich bei ihm ein.

    Habe meinen ersten Leserbrief geschrieben. Oder habe ich die Ironie überlesen?

  2. Regular Client Avatar von vielleicht
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Temple Beitrag anzeigen
    Liest jemand von euch die Eltern zufällig? Dort gibt es eine neue Rubrik „Väter-Talk“ - diesmal über das Stillen.

    Man lerne: stillen ist gut, weil dann kann der Mann nachts weiterschlafen. Er KANN ja leider,leider nichts tun. Großes Thema ist natürlich, ob die Brust noch sexuell anziehend ist, schließlich findet Mann 20-25jährige am attraktivsten. Und bitte bloß nicht vor dem Mann abpumpen, dieses Bild brennt sich bei ihm ein.

    Habe meinen ersten Leserbrief geschrieben. Oder habe ich die Ironie überlesen?
    Das macht mich schon beim hier Lesen unfassbar aggro.
    Ist das Candy Crush Herr Bundeskanzler?

  3. Ureinwohnerin Avatar von rosaPony
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    hatte die eltern nicht auch gerade einen komischen artikel zu stillen und so? zumindestens online ist mir da was vorbei geschwebt. irgendwas mit "mit sechs monaten ist es nicht zu viel verlangt, dass dein kind nicht mehr gestillt wird in der nacht." oder sowas.
    We are the angry mob
    We read the papers every day
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    But we’re also easily swayed.

  4. Newbie Avatar von Zamora
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Temple Beitrag anzeigen
    Liest jemand von euch die Eltern zufällig? Dort gibt es eine neue Rubrik „Väter-Talk“ - diesmal über das Stillen.

    Man lerne: stillen ist gut, weil dann kann der Mann nachts weiterschlafen. Er KANN ja leider,leider nichts tun. Großes Thema ist natürlich, ob die Brust noch sexuell anziehend ist, schließlich findet Mann 20-25jährige am attraktivsten. Und bitte bloß nicht vor dem Mann abpumpen, dieses Bild brennt sich bei ihm ein.

    Habe meinen ersten Leserbrief geschrieben. Oder habe ich die Ironie überlesen?

    Und das in einer ELTERN-Zeitschrift??
    Danke fürs Briefschreiben!

  5. Urgestein
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    gerade die ‚eltern‘ habe ich in der vergangenheit als stockkonservatives blatt wahrgenommen, die an alten rollenbildern hängt. insofetn passt das ja. muss allerdings sagen, dass ich sie wahrscheinlich seit sieben oder acht jahren nicht mehr inder hand hatte.

  6. Senior Member Avatar von narzisse
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Bym'scher Shitstorm!!!

  7. Urgestein Avatar von Sternenratte.1
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    wäre ich auch dafür
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  8. V.I.P. Avatar von Bällabee
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    gerade die ‚eltern‘ habe ich in der vergangenheit als stockkonservatives blatt wahrgenommen, die an alten rollenbildern hängt. insofetn passt das ja. muss allerdings sagen, dass ich sie wahrscheinlich seit sieben oder acht jahren nicht mehr inder hand hatte.
    War auch glaube ich so, durch nora imlau wurde das dann aber ganz anders, fand ich. Lese die aber auch nur in Wartezimmern.
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  9. Fresher Avatar von kamikazekatze
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Mir ist die Eltern schon vor einiger Zeit sauer aufgestoßen, weil sie für mein Empfinden sehr unausgewogen negativ über die damals aktuelle Regretting Motherhood-Bewegung berichtet hat.

  10. Enthusiast Avatar von warwithwalls
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Wir haben von meinen Eltern ein abo zur Geburt unserer tochter geschenkt bekommen. Es war nicht möglich sie auch auf meinen mann zu bestellen bzw. seinen namen mit eintragen zu lassen, meine mutter hat es mehrfach versucht, jetzt kommt sie an "mein vorname und herrn unser nachname".
    In der ersten ausgabe, die ich las, wurde vätern empfohlen die "beiden vätermonate" doch direkt nach der Geburt zu nehmen, da habe ich auch einen leserbrief geschrieben. Immer wieder sind themen drin wie "die neuen Väter", neulich ging es glaube ich auch um mental load, das bleibt aber sehr oberflächlich und grade in den zwischentönen, kleineren artikeln und kolumnen kommt doch ein sehr konservativer Ton durch.
    Die aktuelle ausgabe hab ich noch nicht angeschaut. - edit: mein Mann scheint sie schon weggeworfen zu haben, vll besser für meine Nerven.
    Geändert von warwithwalls (15.03.2019 um 15:18 Uhr)

  11. Member Avatar von Jazzy Belle
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich glaub hier war das Buch mit den Nighttime Stories for Rebel Girls mal
    Thema oder?
    Jetzt gibt es noch so eine ähnliche Reihe, falls ihr es noch nicht kennt
    Little People, BIG DREAMS - Frida Kahlo | Books | Milch und Honig Kinderladen
    Geändert von Jazzy Belle (26.03.2019 um 22:44 Uhr)

  12. Fresher
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich bin mir nicht sicher, ob mein Anliegen hier richtig aufgehoben ist. Einen neuen Thread möchte ich deswegen nicht aufmachen.
    Bitte Bescheid geben, wenn es unpassend ist, dann nehme ich das wieder raus.

    Nun, mir stellt sich schon seit längerem die Frage: Will ich ein Kind haben? Die Rahmenbedingungen könnten nicht besser sein; fester Job, genug Rücklagen, große Wohnung, Ehemann.
    Doch ich gestehe, dass es gerade beim letzten Punkt irgendwie kritisch ist. Wenn ich an ein Kind denke und mir das Szenario im Kopf ausdenke, dann sehe ich häufig mich alleine. Und ich habe das Gefühl, mich dann um alles kümmern zu müssen. Das ist ein Szenario, das ich nicht möchte. Ich weiß, dass mich das kaputt machen würde.
    Es ist nicht so, dass mein Mann ein schlechter Mensch ist. Er ist lieb, offen, kocht sehr gut, will später 7 Monate Elternzeit nehmen und er sagt auch selbst, dass er sich sehr viel und gut um unser Kind kümmern will. Was das angeht habe ich wohl, objektiv, einen 6er im Lotto. Und dennoch, das komische Gefühl ist einfach da. Ich glaube, dass es mir einfach an Sicherheit und Zuverlässigkeit fehlt. Und zwar mit einem großen Fokus auf Verantwortung.
    Ich bin mehr der Typ Mensch, der sehr viel plant und die (neuen) Dinge mit viel Struktur und Informationen angeht. Er ist schnell eingeschüchtert von neuen Aufgaben. Wenn der Leidensdruck nicht groß genug ist, tut sich da bei ihm auch nichts. Das hat sich, leider, schon öfters gezeigt. Ich habe die Wohnung und den Umzug organisiert. Ich habe mich dann um die Versicherungen gekümmert. Ich habe gut 90 % der Hochzeit organisiert. Klar hätte ich auf ihn zugehen können. Doch wieso konnte er da nicht von sich aus was machen? Zudem stellt er sich auch als großen Helden dar, weil er sich um die Torte gekümmert hat. Ja, super und ich mich um den ganzen anderen Kram. Das regt mich noch heute auf. (Vorteil: Der Hochzeitstag war für mich der entspannteste Tag im Leben.)
    Im Alltag ist es schon ausgeglichener. Allerdings auch erst, als ich ihm gesagt habe, dass das nicht so weiter geht. Bspw., dass ich nicht alleine die Einkaufsliste machen will und auch nicht alleine daran denken muss. Seitdem haben wir ein paar Dinge verändert und es läuft besser.
    Beim Thema Kind habe ich Angst, dass sich das einfach wiederholt und ich den Großteil des mental load trage. Das zeigt sich auch schon jetzt. Wenn ich ihm nicht gesagt hätte, dass er mehr als zwei Monate Elternzeit nehmen kann, hätte er auch nur das gemacht. Ich beschäftige mich mit dem Thema Schwangerschaft und Kindererziehung schon jetzt, weil es mir wichtig ist, vorbereitet zu sein. Ich stelle mich nicht gerne neuen Aufgaben, ohne mir vorher eine Meinung/einen Standpunkt gebildet zu haben. Das geschieht bei ihm gar nicht. Parallel dazu hat er allerdings Angst, dass dem Kind etwas passieren könnte, an dem er Schuld ist; bspw. krank werden, weil es zu kalt angezogen ist. Und da denke ich mir: Dann informiere dich doch!
    Klar könnte mensch jetzt sagen, dass ich mich da verrückt mache und es mal entspannter sehen soll. Vielleicht sind ja meine Erwartungen an ihm zu hoch. Ich weiß es nicht.

    Klingt das alles irgendwie nachvollziehbar?
    Wie seht ihr das denn?

    Sorry, wenn ich mich hier mal auslasse.
    Wie gesagt, wenn es unpassend ist, dann nehme ich es raus, und mach einen eigenen Thread auf.

  13. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Was sagt er zu deinen Bedenken?
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  14. Fresher
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von sommerlinde Beitrag anzeigen
    Was sagt er zu deinen Bedenken?
    Um ehrlich zu sein, habe ich bisher nie mit ihm darüber gesprochen, dass er der Grund sein könnte, weshalb ich mit meinem Kinderwunsch PingPong spiele. Wir beide haben es bisher auf meine psychischen Problem geschoben. Ich trage viel Angst in mir; vor allem Angst alleine und hilflos zu sein und keine Unterstützung zu bekommen. In diesem Zusammenhang sehe ich auch meinen Anteil an der Situation.

    Er sagt, dass er mich verstehen kann und macht mir auch keinen Druck. Er sagt, dass es letzten Endes meine Entscheidung ist, wann wir Kinder kriegen. Schon alleine dafür könnte ich ihn küssen.
    ...
    Und wenn ich das so schreibe, dann könnte ich mich dafür ohrfeige, dass ich etwas Selbstverständliches so in den Himmel preise.

    Wir haben also nie wirklich über seinen Anteil meiner Bedenken gesprochen; zumindest nicht im Rahmen unserer Zukunftsplanung. Dafür bzgl. der täglichen Aufgaben und dass ich, rückblickend, sehr gerne seine Unterstützung gehabt hätte, weil die Themen wie Umzug, Hochzeit etc. mich sehr viel Kraft gekostet haben. Sein Engagement bei solchen Themen wird sich da wohl auch nicht so schnell ändern, weil solche Themen einmalig sind und (zum Glück!) so schnell nicht wiederkommen werden.

  15. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Und das Thema Baby unter dem Blickwinkel Haushalt ansprechen? Also nach einem Besuch bei Menschen mit Kind mal darüber diskutiern, wie es bei euch laufen könnte? so Szenarien entwickeln?
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  16. Newbie Avatar von Zamora
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich verstehe deine Gedanken. Und ich finde es gut, dass du sie dir machst. Andere würden vielleicht ganz naiv davon ausgehen, dass sich mit dem Kind dann auch der Mann ändert. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das meiste, was einen vorher gestört hat, ändert sich NICHT. (Also vielleicht gibt es Ausnahmen, aber die halte ich für eher selten). Also ein Mann, der zB mit 30 noch ein in den Tag hineinlebender Haushaltsmuffel ist und den Chaos einfach nicht stört, der bleibt auch mit Kind noch Chaot und Haushaltsmuffel, auch wenn er mit dem Kind selbst durchaus sehr verantwortungs- und liebevoll umgeht. Das mit der mental load kann eintreffen.
    Aber ich könnte so eine Entscheidung trotzdem nicht davon abhängig machen. Wenn ich wirklich ein Kind will und er auch, und wenn ich den Mann liebe und nicht die Beziehung AN SICH auf der Kippe steht, wenn er nicht aus Prinzip den Haushalt auf dich abwälzt (in dem Fall könnte ich nicht mit ihm zusammen bleiben), dann könnte ich nicht sagen: Nee, lieber doch kinderlos bleiben, wegen dem Haushalt, der Belastung o ä. Ja, es wird anstrengend, ja, ihr werdet euch vielleicht streiten. Aber das ist auf irgendeine Art wahrscheinlich überall so, wenn ein Kind eine Beziehung durcheinanderwirbelt. Wenn das Kind erst mal da ist, sind einem selbst auch manche Sachen egaler als vorher. Andere Sachen nicht. Also ja: ich ärgere mich ab und zu über meinen Freund und ich fühle mich insgesamt belasteter in der neuen Situation mit Kind (durch Verantwortung, Dinge, die nicht aufgeschoben werden können, wo ich nicht 1-2 Tage abwarten kann wie früher, bis er es macht. Dann bleibt es teilweise zwangsläufig an mir hängen, zumal ich mehr zu Hause bin). Aber ich würde trotzdem nicht mehr nur zu zweit, ohne Kind sein wollen.
    Und so was wie mit dem zu kalt anziehen des Kindes: so was übt sich ja auch. So schwer ist das nicht. Ein Baby braucht vor allem Nähe und ein paar Rahmenbedingungen - zB ausreichend warme Kleidung, aber wenn man einmal weiß, wie viel es bei kühlem Wetter tragen sollte, dann vergisst man das ja nicht plötzlich wieder.
    Also ein Kind krempelt dein Leben sowieso total um. (Finde ich zumindest. Mein Kind ist noch kein Jahr alt, aber ich hab schon oft gedacht: Mein altes Leben gibts nicht mehr. Was ich aber nicht schlimm finde. Jetzt gibts halt ein anderes Leben. Aber dieselbe Person bin ich schon noch. Wäre ja Quatsch, sich ein Kind zu wünschen, ohne Veränderung zu wollen.
    Wenn man das nicht will, oder wenn man von vornherein denkt, die Beziehung könnte vielleicht nicht allzu alt werden, dann sollte man es vermutlich lassen, um sich und vor allem auch dem Kind größeren Kummer zu ersparen.
    Letztlich weiß wohl keiner, wohin sich die Beziehung entwickelt, auch wenn man keine Bedenken vor dem Kind hatte, das ist aber bei allen anderen auch so. Und man macht sich zum einen mehr Sorgen, wenn man ein Kind hat, aber dafür nehmen gewisse andere Sorgen ab. Also ich mache mir tatsächlich weniger Gedanken um „oberflächliche“ Dinge und vor allem auch viel weniger Gedanken um mich selbst, meine (irrationalen) Ängste o.ä.

    Und noch zu dem:
    Zitat Zitat von Riddra Beitrag anzeigen
    Er sagt, dass er mich verstehen kann und macht mir auch keinen Druck. Er sagt, dass es letzten Endes meine Entscheidung ist, wann wir Kinder kriegen.
    Ich finde nicht, dass es so gut ist, wenn es nur deine Entscheidung ist, wann (d.h. ja letztlich, ob überhaupt!) ihr Kinder bekommt. Das ist ja sonst genau das: die Verantwortung nicht mittragen wollen. Er wäre der Vater und sollte auch definitiv entschieden haben, ob und ungefähr in welchem Zeitrahmen er das möchte. Und auch wissen, dass er ein Grund ist, warum du zögerst. Ich finde es nicht gut, wenn deine psychischen Probleme dafür herhalten sollen, obwohl du die zupackendere von euch beiden bist.
    Geändert von Zamora (18.04.2019 um 16:07 Uhr) Grund: was vergessen

  17. Member Avatar von laut
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich würde mich allgemein Zamora anschließen. Habe hier aber schon öfter Ratschläge gelesen, die in eine andere Richtung gehen, alá: wenn du jetzt schon Bedenken hast, dann lass es lieber, das kann ja alles nur schlimmer werden mit Kind.
    Aber wie Zamora schreibt, ich würde die Beziehung, wenn ich grundsätzlich glücklich bin und beide in etwa das gleiche Ziel (bzgl. Kinderplanung) haben, nicht deshalb beenden, sondern eher die vielen Konflikte und Diskussionen in Kauf nehmen, alá: daran wächst man hoffentlich und rauft sich zusammen.

  18. Urgestein Avatar von durga
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich finde auch, dass er etwas passiv klingt, gerade auch das von Zamora zitierte, und würde die Bedenken konkret ansprechen. Wie soll er es riechen? Weißt Du, warum er so passiv ist? Kann er die Sachen nicht, sieht er die Sachen nicht, ist er faul, ist er entscheidungsschwach, will er nichts machen, was Dir evtl. missfällt?

  19. Junior Member
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich kann das was Zamora schreibt nachvollziehen, sehe es aber etwas anders. Nicht jede hat einen gleich starken Kinderwunsch und Kooperation des Partners ist ein ganz wesentlicher Faktor dafür, wie das Leben mit Kind aussieht. Ich habe mich erst dazu entschlossen, es mit dem Schwangerwerden zu versuchen, als ich einen Partner hatte, bei dem ich überzeugt war, dass er mindestens die Hälfte der Arbeit übernimmt, die im Zusammenhang mit dem Kind anfällt, und ich hätte bei dringendem Kinderwunsch wohl im Zweifel eher alleine oder in einem Coparentingmodell ein Kind bekommen, als mit einem Mann, der nicht seinen Teil der Arbeit macht.

  20. Fresher Avatar von cookiejar
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Opinion | What ‘Good’ Dads Get Away With - The New York Times

    "A dad in San Francisco said that many of the tasks of parenting weren’t important enough to remember."

    Vielleicht nix Neues, aber manche von den interviewten Männern müssten doch eigentlich was merken?!

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