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  1. Fresher Avatar von kamikazekatze
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich weiß nicht, ob das hier im Thread schon mal geteilt wurde:

    "Du hättest doch bloß fragen müssen":

    Du hattest doch bloss fragen mussen! - Emma ?, Krautreporter

  2. Fresher Avatar von Kokosring
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?


  3. Member
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich erkenne mich wieder in dem Tischabräumbsp aus „Du hättest doch bloss fragen müssen!“ 2h werden es nicht, aber sicher 30min (vs 2min bei ihm).

  4. Addict Avatar von Hellooni
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich hole den Thread nochmal hoch, weil ich euch fragen wollte, welche Bücher ihr zum Thema 'feministische Mutter-/Elternschaft bzw. feministische Erziehung' empfehlen könnt.
    Etwas, was sich gut nebenher lesen lässt.

  5. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ausdrücklich feministisch würde ich es jetzt nicht nennen, aber ich lese derzeit „Mutter. Sein.“ von Susanne Mierau.

    Mutter. Sein.: Von der Last eines Ideals und dem Glück des eigenen Wegs Mutter. Sein.: Von der Last eines Ideals und dem Gluck des eigenen Wegs: Amazon.de: Susanne Mierau: BA1/4cher


  6. Addict Avatar von red_sparkle
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich habe zuletzt „Untenrum frei“ und „Sexuell verfügbar“ gelesen. Beziehen sich aber nicht nur auf Mutterschaft, sondern sind eher allgemein. Ließen sich beide gut lesen.

  7. Addict Avatar von Hellooni
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Ausdrücklich feministisch würde ich es jetzt nicht nennen, aber ich lese derzeit „Mutter. Sein.“ von Susanne Mierau.

    Mutter. Sein.: Von der Last eines Ideals und dem Glück des eigenen Wegs Mutter. Sein.: Von der Last eines Ideals und dem Gluck des eigenen Wegs: Amazon.de: Susanne Mierau: BA1/4cher
    Wie findest du es? Ich war kürzlich auf einer Lesung von ihr und fand es ehrlich gesagt nicht so ansprechend. Also die Ansätze waren okay aber teilweise zu einfach gedacht a la "nehmt euch jeden Tag 5 Minuten für euch selbst".

    Zitat Zitat von red_sparkle Beitrag anzeigen
    Ich habe zuletzt „Untenrum frei“ und „Sexuell verfügbar“ gelesen. Beziehen sich aber nicht nur auf Mutterschaft, sondern sind eher allgemein. Ließen sich beide gut lesen.
    Schau ich mir mal an, danke dir!

  8. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Hellooni
    Ich bin noch nicht sehr weit. Am Anfang geht es viel darum, dass das heutige Mutterbild eine ziemlich neue Erfindung ist und sowas finde ich persönlich immer ganz interessant, weil sich da neue Perspektiven auftun.
    Ob sie dann später mehr in Richtung „5 Minuten für dich“ geht, weiß ich noch nicht.


  9. Enthusiast
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    All the Rage von Darcy Lockmann!

    “Why do men do so little at home? Why do women do so much? Why don't our egalitarian values match our lived experiences?
    Journalist-turned-psychologist Darcy Lockman offers a clear-eyed look at the most pernicious problem facing modern parents—how progressive relationships become traditional ones when children are introduced into the household.”

  10. Fresher Avatar von Kokosring
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Interessanter Artikel aus der SZ:
    Elternzeit fur Vater: Teresa Bucker - SZ Magazin

    Der Grundtenor ist zwar eher, dass sich auch die Männer mal emanzipieren müssten, aber das finde ich auch eine spannende Sichtweise. Sie ist mir in letzter Zeit öfter begegnet. Warum werden Artikel oft als "Frauenproblem" formuliert ("warum Frauen weniger verdienen" statt "warum bekommen Männer mehr Gehalt?"). Man könnte viele solcher Problematiken auch aus einer anderen Richtung beleuchten.

  11. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Männer verdienen weniger?
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  12. Fresher Avatar von Kokosring
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Männer verdienen weniger?
    Habe ich mich vertippt oder hast du falsch gelesen oder steht das im Artikel?

  13. Fresher Avatar von Kokosring
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Finnland will eine geteilte elternzeit einführen: 7 Monate für jedes Elternteil. Knapp 70 (Arbeits?) Tage können an den anderen Teil übertragen werden.
    Finnland will gleiche Elternzeit fur Mutter und Vater einfuhren - DER SPIEGEL

    Denkt ihr das bringt etwas? Ich finde die Signalwirkung dass der Standardfall eine 50:50 Aufteilung ist, gut und bin gespannt wie es angenommen wird.

  14. Alter Hase Avatar von Maritty
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Island hat das ja auch so, meine ich mich zu erinnern. 6 Monate Mutter, 6 Monate Vater und 6 Monate zusammen (Weiß grad nicht ob die Zahlen stimmen), wenn man was nicht antritt "verfällt" es. Und ich glaube das ist n ganz starkes Signal, auch für die Arbeitgeber*innen, die das dann ha ganz anders einkalkulieren (müssen) und ich glaube auch, dass ein Umdenken stattfindet bei Arbeitgeber*innen, Gesellschaft und EinzelPersonen. Hoffe ich zumindest.
    Die Frage ist halt wie das so lange finanziert wird. Wenn es zwar ein nettes "Gimmick" ist aber es nicht leistbar ist, ist es ja auch schwierig.

  15. V.I.P. Avatar von Bällabee
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich kann mir vorstellen, dass das in Finnland besser funktioniert als in Deutschland. Hier würde es bestimmt in vielen Fällen so laufen, daß der Mann dann gar keine Elternzeit nimmt und die Frauen dann letztendlich durch die 5 Monate weniger, weniger Geld bekämen unterm Strich.
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  16. V.I.P. Avatar von wieauchimmer
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Das glaube ich auch, zumindest bei vielen. In meinem Umfeld ist geteilte Elternzeit aber jetzt schon mehr vertreten als dass die Frau 12 Monate nimmt. Die anderen würden wohl eher auf Gehalt (der Frau) verzichten. Wobei ich da schon eine langfristige Wirkung erwarten würde, jetzt glauben ja echt viele dass es nur zwei Monate für Väter gibt Und die aktuelle Elternzeitregelung hat doch schon dazu geführt, dass sehr viele Frauen nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, also insgesamt ist das doch wahrscheinlich dadurch der Standard geworden? Ich finde diese Bonusmonate bei denen beide Teilzeit arbeiten aktuell schon gut, aber zu starr von der Regelung her.
    Geändert von wieauchimmer (09.02.2020 um 10:50 Uhr)

  17. Regular Client Avatar von blauer_Engel
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich hab den Artikel nicht gelesen, finde eine solche Vorgabe aber prinzipiell ein Rückschritt.
    Viele Mütter stillen mit 7 Monaten noch und sind quasi zwangsläufig nachts zuständig. Selbst wenn man abpumpt, hat die Frau den Aufwand dabei.
    Und dann muss man morgens gleich arbeiten gehen, weil sonst gibts keine Kohle.
    Warum eine Einschränkung der Wahlmöglichkeiten gefördert werden soll, erschließt sich mir nicht.
    Und wenn es gewünscht ist, steht das jeder Familie im aktuellen Modell schon offen, es so zu tun.

  18. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Wenn man noch mal 69 Tage übertragen kann, kommst du auf über 9 Monate, die die Frau alleine nehmen könnte. So groß sind die Stillquoten in dem Alter ja nicht mehr, ich finde das schon einen guten Vorstoß. Für uns wäre es im Vergleich zu jetzt weniger Wahlfreiheit, ich weiß nicht, wie es bisher in Finnland geregelt ist.
    Wahrscheinlich würde sich in D nicht viel ändern, die Frauen würden 9 Monate nehmen statt 12 (Oder unbezahlt zu Hause bleiben) und die Männer vielleicht 4 statt 2 Monate machen...

  19. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von blauer_Engel Beitrag anzeigen
    Und wenn es gewünscht ist, steht das jeder Familie im aktuellen Modell schon offen, es so zu tun.
    Da sind wir bei der Frage, wie viel von dem, was jetzt gewählt ist, freie Wahl ist und wieviel gesellschaftlich gewünscht - es ist eben nicht gleichwertig angesehen, wenn du als Mutter so wenig Elternzeit nimmst wie ein Vater.

  20. V.I.P. Avatar von wieauchimmer
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Da sind wir bei der Frage, wie viel von dem, was jetzt gewählt ist, freie Wahl ist und wieviel gesellschaftlich gewünscht - es ist eben nicht gleichwertig angesehen, wenn du als Mutter so wenig Elternzeit nimmst wie ein Vater.
    Ja.

    Also ich gehöre in meinem Umfeld zu den „Langzeitstillerinnen“ mit einem Baby das weder Flasche noch Schnuller nimmt, arbeiten gehen nach 8 Monaten war trotzdem problemlos. Klar, das kommt auf Baby und Job an, daher finde ich Flexibilität grundsätzlich auch gut. Ich finde es nach einer anstrengenden Nacht ehrlich gesagt entspannender im Büro zu sein, mal in Ruhe einen Kaffee zu trinken und vor allem - gerade wenn ich dauergestillt habe - ein paar Stunden kein Baby an mir hängen zu haben. Das ginge sonst ja schlecht, außer wir würden beide nicht arbeiten.

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