Antworten
Seite 137 von 140 ErsteErste ... 3787127135136137138139 ... LetzteLetzte
Ergebnis 2.721 bis 2.740 von 2788
  1. Addict

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Das ist ja das Problem! Mir ist meine Schwiegerfamilie auch nicht wurscht, sonst könnte ich eher drüber stehen und ihn das ausbaden lassen...

  2. Urgestein

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ja eben.
    Geschenke sind sowieso ein blödes Thema, wir können das beide nicht gut. Naja, mach ich´s halt. Aber es gibt auch Dinge (die ähnlich oft vorkommen wie Geschenke für andere), die wir beide nicht mögen und die immer mein Mann macht, insofern gleicht es sich aus. Und da sind mir die Geschenke dann doch noch lieber
    Now is the winter of our discontent

  3. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Die Idee ist ja nicht unbedingt in den Streik zu treten und alles stehen und liegen zu lassen. Gegen das eigene Naturell, zum Beispiel eben schöne Geschenke zu machen, zu handeln, kann ja auch massiv unglücklich machen.

    Aber es kann auch nicht sein, das einfach weiterzuführen, weil "ist halt so" - dann wiederholen wir nur unreflektiert das was unsere Mütter getan haben und leben es unseren Kindern genauso vor.

    Wieso das ganze nicht mal als gemeinsames Projekt aufziehen. "Nächste Woche sind wir bei Tante Inge eingeladen und der kleine Pascal hat Geburtstag, hast du eine Idee was wir schenken könnten? Kannst du das dann besorgen und eben mal für deine Mutter zum Muttertag Blumen bestellen?"

    Ja, dann ist man immer noch diejenige mit dem Mental Load, weil man das überhaupt auf dem Schirm hat, aber das ToDo kann man ja mal im ersten Schritt abgeben.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  4. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Wir teilen das eigentlich auch so auf, dass jeder an seine Familie/Freunde selber denkt. De facto erinnere ich meinen Mann aber in der Regel vorher, weil er das sonst gerne mal verpeilt und es mir dann unangenehm ist, weil ich (v.a. bei seiner Familie) dann das Gefühl habe, dass es auf mich zurückfällt und das ist mir dann unangenehm.
    Ich bin es aber leid. In zwei Wochen hat sein Patenkind Geburtstag und ich habe ihn bisher nicht daran erinnert und werde es auch nicht tun. Seine Mutter hat in wenigen Monaten einen runden Geburtstag und ich habe ihn - natürlich - vor ein paar Wochen darauf hingewiesen, da werde ich jetzt auch nichts mehr sagen. Eigentlich unfassbar, dass das hier auch bei so vielen ein Thema ist.
    Wohin führt mein Weg?
    Ich kann es nicht sehn.
    Was macht es schon aus,
    Wohin Leute gehn?
    ♥♥♥

  5. Foreninventar

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich mach mittlerweile so 24std vorher „und, was schenkst du deiner Mutter?“

    Und dann kriegt sie das, was amazon dann noch liefert bis zum nächsten Tag. Also gibt einige Leute wo ich mich einfach komplett raushalte.

  6. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Wie ist das denn? Unterhalten sich nicht auch andere Leute mit euren Männern über anstehende Termine?

    Lange bevor ich schnalle, dass meine Schwiegereltern Geburtstag haben, ist schon der jeweilig andere auf meinen Mann zugekommen und dann planen die gemeinsam ein Geschenk.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  7. Member

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Jimi Beitrag anzeigen
    Eigentlich unfassbar, dass das hier auch bei so vielen ein Thema ist.
    Das finde ich - Frau eines gern schenkenden und rechtzeitig planenden Mannes - auch echt krass. Ich habe die Geburtstage seiner Freunde/Familie gar nicht im Kopf (sie stehen in unserem gemeinsamen (analogen) Kalender, aber wenn ich da einen Namen "von ihm" entdecke, tangiert mich das tatsächlich nicht) und er denkt an alles selber, bereitet aktuell zb schon was für einen runden Geburtstag im Mai vor. Irgendwie sollte das doch echt selbstverständlich sein.


    Aufgewachsen bin ich aber auch so: Geschenke gab es "von Mama und Papa", aber de facto hat mein Vater das Meiste beim Auspacken das erste Mal gesehen. Das finde ich - obwohl ich nicht viel Wert auf Schenken lege - irgendwie auch eine traurige Message an ein Kind.
    and maybe it's time to live

  8. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen

    Lange bevor ich schnalle, dass meine Schwiegereltern Geburtstag haben, ist schon der jeweilig andere auf meinen Mann zugekommen und dann planen die gemeinsam ein Geschenk.
    Bei runden Geburtstagen macht mein Mann oft was mit seinem Bruder. Keine Ahnung, ob sie schon miteinander gesprochen haben, mein Mann hatte sogar eine Idee für eine gemeinsame Unternehmung. Aber wie weit das geplant ist und ob überhaupt, weiß ich nicht.
    Ich hatte sogar auch etwas vorgeschlagen, will mir da aber nicht auch noch um die Ausführung Gedanken machen.
    Wohin führt mein Weg?
    Ich kann es nicht sehn.
    Was macht es schon aus,
    Wohin Leute gehn?
    ♥♥♥

  9. Urgestein

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Naja, es sind meist ja keine Termine im Sinne von Besuch. Geschenke werden meist per Post ausgetauscht.
    Mein Mann weiß sehr wohl, wann Mitglieder seiner Familie Geburtstag haben, er ruft dann auch an, schenkt aber nichts Weil er nichts weiß, keine Ideen hat, damit auch zeitlich überfordert ist u.s.w. Mir geht es aber genauso, bloß meistens organisiere ich dann doch irgendwas, um nicht nichts zu schenken.
    Geschenke sind ne schwierige Sache bei uns.

    Achso, bei Geschenken für unsere Kinder beteiligt er sich aber schon. Oft hab ich mehr Ideen, wir besprechen das aber gemeinsam und meist besorgt er das dann.
    Er packt auch immer ein
    Now is the winter of our discontent

  10. Addict

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Bah, ich hasse das. Mein Freund schenkt nicht vielen Leuten Sachen, und dann schenke ich halt allein. Das ist für mich kein so großes Problem. Aber die Leute danken dann trotzdem immer UNS für das schöne Geschenk. Ich habe da sogar schon mal gesagt, dass eigentlich nur ich das geschenkt habe

    Ich denke, ohne solche Aussagen, die in anderem Zusammenhang viemleicht etwas kleinlich rüberkomme würden, wird sich einfach nie etwas ändern.
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  11. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Bei uns ist das mit den Geschenken tendenziell umgekehrt, aber erst seitdem ich selbstständig bin und dadurch auch einen höheren Mental Load hab. Früher hab ich Geschenke aussuchen geliebt, jetzt bin ich froh, wenn ich rechtzeitig dazu komme, irgendwas zu besorgen.
    Mein Freund kann aber schon immer sehr hübsch einpacken im Gegensatz zu mir.

  12. Foreninventar

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Wie ist das denn? Unterhalten sich nicht auch andere Leute mit euren Männern über anstehende Termine?

    Lange bevor ich schnalle, dass meine Schwiegereltern Geburtstag haben, ist schon der jeweilig andere auf meinen Mann zugekommen und dann planen die gemeinsam ein Geschenk.
    Mein Mann hat mit seiner Schwester keinen Kontakt.

    Doch, wenn es um Freunde untereinander geht klären die das selbstständig.

  13. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ah ich hab ja keine Kinder, sorry, dass ich geantwortet hab.
    We are the people who's come here to play
    I don't like it easy
    I don't like the straight way

    We're in the middle of something
    We are here to stay

  14. Alter Hase

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von ana. Beitrag anzeigen
    Ich mach mittlerweile so 24std vorher „und, was schenkst du deiner Mutter?“

    Und dann kriegt sie das, was amazon dann noch liefert bis zum nächsten Tag. Also gibt einige Leute wo ich mich einfach komplett raushalte.
    So mache ich das auch seit einigen Jahren. Allerdings nur bei seinen Nichten/Neffen, weil mir wichtig ist, dass sie überhaupt was von uns kriegen.
    Die wünschen sich mittlerweile eh Geld, und ob es das dann in einer originellen Karte oder einer mit Blumen drauf gibt, kommt auf den Wochentag (also ob die Läden geöffnet sind) an.

    Ich glaube seinen Eltern und Brüdern hat er seitdem nichts mehr geschenkt.


    Wir hatten vor Jahren ein mal Streit, weil wir meinen Eltern etwas viel Größeres zu Weihnachten geschenkt haben als seinen. Weil es das perfekte Geschenk zur perfekten Zeit war und ich mich darum gekümmert habe.

    Er hatte zu diesen Zeitpunkt nicht mal eine Idee, was wir seinen Eltern schenken könnten.
    Dabei ist es dann geblieben ��*♀️

    Was mich aber wirklich ärgert, ist dass ich hier auch für die Geburtstagsgeschenke unserer Kinder alleine zuständig bin. Nicht wegen des Aufwandes, sondern eher weil ich finde, dass einen das als Elternteil doch irgendwie interessieren muss.

  15. Foreninventar

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Naja, aber deine Ideen sind doch bestimmt besser, oder?
    Das denke ich nämlich über meine

  16. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Hier war das erstaunlich problemlos. Ich hab gesagt, ich hab keine Lust mehr, mich um die Geschenke für seine Eltern zu kümmern (mehr Familie, die Geschenke kriegt, gibt es nicht). Er hat okay gesagt und seitdem kümmert er sich 🤷🏻*♀️
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  17. Ureinwohnerin

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Wir schenken uns in der erweiterten Familie nix mehr. Ist für alle entspannter, nicht krampfhaft was zum Zeitpunkt X suchen zu müssen.

    Kindergeschenke organisieren wir gemeinsam.

  18. V.I.P.

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich habe die Geburtstage von Familie und Freunden von meinem Freund größtenteils überhaupt nicht auf dem Schirm. Nur von seinem Patensohn, weil der am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich Ich kümmere mich da auch um nichts, außer ich will eben von mir aus was schenken (zb mache ich öfter irgendwas mit Fotos unserer Tochter für die Schwiegereltern).

    Mein Freund hat sich die ersten 40 Jahre seines Lebens selbst darum gekümmert, ich hoffe mal nicht dass irgendwer jetzt denkt ich hätte mich darum kümmern müssen... An gratulieren/anrufen denkt er immer, er schenkt aber fast nie was, wobei ich auch nicht finde dass man jedem was schenken muss (ich kenne es heute auch nicht mehr so dass ich von 30
    Leuten Geburtstagsgeschenke bekomme, mit meinen Geschwistern schenke ich mir zb auch nichts mehr zu Weihnachten). Seine Eltern bekommen was, seine Nichte, sein Patensohn, zu Hochzeiten, bei engen Freunden zu Geburten und sonst vor allem wenn man tatsächlich Leute besucht. Ich würde die Sachen halt schön verpacken und eine Karte kaufen. Und ich erinnere mich auch dunkel an Gelegenheiten, bei denen ich es schon passender gefunden hätte ein Geschenk zu haben. Aber das ist halt echt nicht mein Thema.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  19. Alter Hase

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von ana. Beitrag anzeigen
    Naja, aber deine Ideen sind doch bestimmt besser, oder?
    Das denke ich nämlich über meine
    Na also DAS steht doch wohl außer Frage

  20. Junior Member

    User Info Menu

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Rückspiegel Beitrag anzeigen
    Wir schenken uns in der erweiterten Familie nix mehr. Ist für alle entspannter, nicht krampfhaft was zum Zeitpunkt X suchen zu müssen.
    Same here.
    Mann schenkt seinen Eltern selbst etwas, wenn er das Bedürfnis hat. Er weiß ganz genau, dass ich mich da raushalte. Und dennoch habe ich da manchmal ein schlechtes Gewissen, weil er etwas schenkt und ich nicht. Nerv!

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Bah, ich hasse das. Mein Freund schenkt nicht vielen Leuten Sachen, und dann schenke ich halt allein. Das ist für mich kein so großes Problem. Aber die Leute danken dann trotzdem immer UNS für das schöne Geschenk. Ich habe da sogar schon mal gesagt, dass eigentlich nur ich das geschenkt habe
    Vor allem geht das auch wunderbar anders herum.
    Ich erinnere mich noch, als wenn es gestern gewesen wäre. Wir waren auf einem großen Familienfest seiner Familie, was schon nervig genug ist. Wir hatten uns damals ein neues Auto gekauft und 3x dürft ihr raten, von wessen Auto ständig gesprochen wurde.
    Bin immer noch wütend, wenn ich daran denke. Allerdings mehr, weil ich nichts gesagt habe. UND weil Mann nichts gesagt hat.

    Wir haben das dann im Nachhinein für uns geklärt. Dennoch, die Wut ist bei der Erinnerung noch da.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •