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  1. Senior Member

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Es passt gerade so gut, dass ich hier mein Köfferchen mal abstellen muss.. Ich habe mich aufgrund meiner Belastung durch den mental load aus der Geschenk-und Kontaktpflege in Bezug auf meine Schwiegerfamilie herausgezogen, weswegen es nun einen offenen, heftigen Konflikt zwischen meiner Schwiegerfamilie und mir gibt (sinngemäß wird mir in ziemlich krasser Form vorgeworfen, ich würde mich zurückziehen und sie ablehnen). Kann frau irgendwas im Kontext mental load richtig machen ohne dabei selbst zugrunde zu gehen?

  2. Junior Member

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von bella.vendetta Beitrag anzeigen
    Kann frau irgendwas im Kontext mental load richtig machen ohne dabei selbst zugrunde zu gehen?
    Ich habe das Gefühl, bei unserer Elterngeneration ist Hopfen und Malz verloren. Da hilft dann im Zweifel nur explodieren oder implodieren; vor deren Augen!

    Fühl dich gedrückt.

  3. V.I.P.

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich glaub da muss man sich einfach abhärten. Ich musste mal daneben sitzen, als Weihnachten alle was auspackten und wir Geschenke bekamen aber mein Mann mal einfach nix für seine Familie hatte. Seitdem bekommen sie Umschläge mit Geld. Joah. Ich drucke halt von den Kalendern von den Kindern einige mehr, weil ich den eh für meine Familie mache. Aber sonst muss er da halt durch und sie auch.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  4. Addict

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Und dein Mann hat sich nicht geschämt?
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ehrlicherweise hat den mental los bei den Geschenken am nachhaltigsten reduziert, dass ich vorher strikt Wunschlisten abfrage :]
    FALLS mir zufällig ein tolles Geschenk über den Weg läuft, kaufe ich das halt dazu oder frage ob das was wäre, aber idR bitte ich um Wünsche. Reduziert auch unnötigen Krempel auf allen Seiten!
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  6. Get a life!

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich hab dieses Jahr selbst Osterkarten (in Hasenform) aus Karton ausgeschnitten, das Kind hat sie mit Stickern beklebt und bemalt. Den Mann habe ich gebeten, sie zu beschreiben (hat er gemacht), und dann in Umschläge zu verpacken (und zu beschriften). Zur Post gebracht hätte ich sie gerne auch selbst...

    Sie liegen fixfertig OHNE Umschläge noch immer auf der Garderobe

  7. V.I.P.

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich bin über den Grinse-Smiley beeindruckt. Das ist ja schon gesteigerte Ignoranz gegenüber dir.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  8. Fresher

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Bei uns ist echt viel gut aufgeteilt, aber das Geschenkethema ist echt auch ein ganz schreckliches und ich schaffe es mich nicht abzugrenzen, weil es ja auch meine Freunde und unsere Familie sind.

  9. Urgestein

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Wir schenken allgemein wenig, in der Familie gibt es die Vereinbarung, dass die Erwachsenen sich nichts schenken. Wenn man doch was mitbringt, ist es völlig ok, aber es erwartet niemand. Kann ich SEHR empfehlen, reduziert Mental Load für alle.

  10. Get a life!

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Ich bin über den Grinse-Smiley beeindruckt. Das ist ja schon gesteigerte Ignoranz gegenüber dir.
    Was das ist, kann ich wohl selbst am besten beurteilen. Und der Grinsesmiley ist vollkommen ernst gemeint, ich finde es selbst einfach lustig, dass die noch immer da liegen... und nicht schlimm.

    Wäre nett gewesen sie zu schicken, aber ist auch kein Drama, dass sie nicht geschickt wurden... oder wir schicken sie einfach irgendwann später ab mit einer netten Nachricht, mal sehen. Vielleicht haben wir sie (oder eine davon) auch einfach als Anekdote in unserer Erinnerungskiste auf.
    Wäre es mir selbst extrem wichtig gewesen, wäre ich hartnäckiger gewesen, aber es kamen einfach andere Sachen dazwischen, die (uns beiden) wichtiger waren.

  11. Addict

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Geschenke sind bei uns kein Thema, er beschenkt seine Leute und ich meine. Aber dafür nervt es mich, dass sozialer Kram so oft über mich läuft. Mir fällt in letzter Zeit massiv auf, dass ich häufig die Wochenendgestaltung vorschlage und dann mit dem weiblichen Teil eines befreundeten Paares ausmache, ob und wann und wo wir uns auf dem Spielplatz treffen. Vor allem ist mein Freund gerade in Elternzeit während ich echt viel arbeite, aber ich bekomme trotzdem Anfragen (von Freundinnen, die das wissen und die ihn auch gut kennen), ob wir nicht in den Zoo gehen wollen, die ich dann an ihn weiterleite. Im Vergleich zu vielen anderen Dingen ist es keine Riesensache, aber ich mag es trotzdem nicht, die Event- und PR-Abteilung der Familie zu sein.

  12. Get a life!

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Generell zum Geschenke- und Glückwunschkartenthema... (und warum ich diese "gesteigerte Ignoranz mir gegenüber" so locker sehen kann)

    Mein Mann ist da komplett anders sozialisiert als ich. Seine Eltern sind (und waren) selbst nicht im geringsten kreativ, was Geschenke betrifft, schreiben quasi nichts auf Glückwunschkarten außer ihre Namen, gebastelt wird und wurde da so gut wie nie irgendwas. Gleiches gilt für Gastfreundschaft, mein Mann hat nie mitbekommen, was gastfreundlich sein bedeutet, dass man für Gäste (wenn man sie gerne hat natürlich vorausgesetzt), was schönes zum Essen vorbereitet, den Tisch hübsch deckt, das Essen nett anrichtet, dass man auch selbst mal eine Kleinigkeit mitbringt, wenn man selbst wo eingeladen ist... das war/ist im total fremd.

    Er hat erst durch mich drauf gekommen, wie ich solche Dinge auch machen kann und dass das durchaus was wert ist und auch einen selbst glücklich machen kann, wenn man anderen auf diese Weise eine Freude bereitet... wenn wir irgendwo eingeladen sind, fragt er inzwischen zumindest am Tag vorher mal "Ah... bringen wir eigentlich irgendwas mit?! Was könnten wir denn bloß mitnehmen als Mitbringsel?!" oder wenn wir selbst Gäste haben, drei Tage vorher "Was kochen wir denn? Muss ich dafür noch was einkaufen gehen?" - zu dem Zeitpunkt hab ich mir dann meist eh schon selbst was überlegt, und er ist (ehrlich) dankbar dafür, DASS ich das gemacht habe.
    Lust drauf hab ich auch nicht immer, und fände es toll, wenn das mal "von selbst" (also von ihm) passieren würde... andererseits ist es mir aber selbst halt wichtig genug, dass ich es (eigentlich ja auch sehr gerne) selbst mache.

    Ich hab ein paar Mal auch schon versucht, ihn da irgendwie zu "erziehen", aber ehrlicherweise - gegen 30 Jahre anders geartete Sozialisierung kommt das einfach nicht an. Könnte ich mich jetzt jedes Mal drüber aufregen, oder akzeptieren, dass das eine seiner "Macken" ist... so wie ich selbst ja auch meine "Macken" habe. Dafür hab ich in fast 10 Jahren zusammenwohnen genau 2 Mal selbst ein Klo geputzt.


    Letztendlich ist akzeptieren aber natürlich nur eine Option, wenn insgesamt die Arbeit einigermaßen gleichmäßig verteilt ist... wenn es da generell eine gewaltige Schieflage gibt, brauchts da ganz grundsätzlich erst mal eine Umverteilung.
    Geändert von wendo (09.04.2021 um 11:14 Uhr)

  13. Enthusiast

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    @bella.vendetta:
    Bei uns ist das unterschwellig auch so.
    Interessant ist da wirlich die Prägung in der Familie - bei meiner wird sehr ehrlich und offen kommuniziert, was manchmal auch sehr schlimm ist und sehr frech rüberkommt, dafür weiß jeder woran er ist.
    Bei seiner Familie wird mehr zwischen den Zeilen kommuniziert, dadurch ist es nicht offensiv und natürlich auch manchmal angnehmer, weil man nicht direkt getroffen ist.

    Bei den Geschenken habe ich mich glaube ich von Anfang an rausgehalten - also er natürlich auch bei meiner Familie.
    Ich habe mal dran erinnert und mich auf Nachfrage auch an Ideen beteiligt, aber mehr nicht. Habe ich wirklich auch nie als meine Baustelle empfunden.
    Ich glaube, seine Mutter würde sich wirklich über ein Muttertagsgeschenk freuen, aber da wartet sie vergeblich, wenns hochkommt, ruft er sie an.
    Meine Mutter findet Muttertag eine Einrichtung der Nazis und würde deshalb lieber etwas zum Frauentag bekommen, bekommt sie von mir aber auch nicht ;-p

    Bzgl Glückwunschkarten mache ich wie andere schrieben, bereite halt auch welche für seine Familie im flow vor - von ihm würde da nix kommen.
    Ich schreibe halt auch gerne mal ein paar Zeilen, weil wir alle weit voneinander entfernt wohnen und uns selten sehen. Seit aber seine Eltern sich auch nie mal "bedanken" und selbst mal mehr als "Alles Gute zum Geburtstag plus einen Internetspruch" schreiben, bekommen sie auch immer nur "Alles Gute" oder "Frohe Weihnachten".
    Ich weiß dass ich sie nicht erziehen kann, aber anscheinend legen sie da auch keinen Wert drauf, dann nicht.

    Ich fühle mich durch diese unterschwellige Kommunikation auch oft missverstanden und ignoriert, aber zum Glück wohnen sie weit weg und wir haben wenig Kontakt...

    P.S. Was ich absolut hasse: Sie sehen ihre Enkel halt auch selten und halten auch keinen Kontakt, aber wenn sie dann mal nen Foto von uns bekommen (nur noch ausgedruckt per Post) gleich bei WhatsApp als Profilbild einstellen - Nein Danke!

  14. V.I.P.

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Vor allem ist mein Freund gerade in Elternzeit während ich echt viel arbeite, aber ich bekomme trotzdem Anfragen (von Freundinnen, die das wissen und die ihn auch gut kennen), ob wir nicht in den Zoo gehen wollen, die ich dann an ihn weiterleite.
    Ich hoffe, es ist OK für dich, wenn ich (kinderlos) darauf antworte - ich würde das am deiner Stelle einfach nicht weiterleiten.
    Einmal schreiben "mach dir Verabredung bitte mit ihm aus, ich hab keine Ahnung, wann er Zeit hat." und dann einfach nicht mehr reagieren. Warum sollten sie sich den umgewöhnen, wenn ihr Verhalten zum Erfolg führt?

  15. Senior Member

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Wir schenken allgemein wenig, in der Familie gibt es die Vereinbarung, dass die Erwachsenen sich nichts schenken. Wenn man doch was mitbringt, ist es völlig ok, aber es erwartet niemand. Kann ich SEHR empfehlen, reduziert Mental Load für alle.
    Ist bei uns zum Glück ähnlich, in seinem Herkunftsland ist auch die Geschenkekultur anders bzw weniger ausgeprägt. Also die Kinder (seine Neffen/Nichten) kriegen zB zum Geburtstag einen Kuchen und etwas von den Eltern und das wars. Und an einem anderen Feiertag von allen Geld, ist also zum Glück relativ einfach.

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Geschenke sind bei uns kein Thema, er beschenkt seine Leute und ich meine. Aber dafür nervt es mich, dass sozialer Kram so oft über mich läuft. Mir fällt in letzter Zeit massiv auf, dass ich häufig die Wochenendgestaltung vorschlage und dann mit dem weiblichen Teil eines befreundeten Paares ausmache, ob und wann und wo wir uns auf dem Spielplatz treffen. Vor allem ist mein Freund gerade in Elternzeit während ich echt viel arbeite, aber ich bekomme trotzdem Anfragen (von Freundinnen, die das wissen und die ihn auch gut kennen), ob wir nicht in den Zoo gehen wollen, die ich dann an ihn weiterleite. Im Vergleich zu vielen anderen Dingen ist es keine Riesensache, aber ich mag es trotzdem nicht, die Event- und PR-Abteilung der Familie zu sein.
    Das ist bei uns (ohne Kinder) ähnlich, ich hab oft den Eindruck, für Freizeitplanung mit gemeinsamen Freunden verantwortlich zu sein. Er ist halt einfach niemand, der von sich aus oft die Initiative ergreift, d.h. das beschränkt sich bei gemeinsamen Freunden, die ursprünglich eher aus "seinem" Umfeld kommen zu nicht-Pandemie-Zeiten meistens auf ein "nach der Arbeit was trinken gehen, falls x spontan Zeit hat". Aber die meisten Anfragen landen bei mir und dann muss ich halt schauen, ob/wann er Zeit/Lust hat (und er hat einen relativ wenig planbaren Job, das hilft dabei nicht), das finde ich dann schon eher mühsam. Was er allerdings eher als ich auf dem Schirm hat sind dann Mitbringsel, wenn wir irgendwo zB zum Essen eingeladen sind (also Wein / Nachtisch / sowas eben)

  16. Addict

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich lese hier immer ganz interessiert mit, und mir ist bei der Geschenke-Diskussion vor Allem eine Frage gekommen:

    Wie haben die Partner das denn geregelt, bevor ihr ein Paar wart? Einfach nie etwas geschenkt?

    Glaciers have melted to the sea
    I wish the tide would take me over
    I've been down on my knees
    And you just keep on getting closer

  17. V.I.P.

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Und dein Mann hat sich nicht geschämt?
    Ist schon etwas her, aber er findet es dann irgendwie lustig so „Haha ich bin so ein Chaot“. Alle anderen finden es halt nicht so witzig.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  18. Addict

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von viole(n)t eyes Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, es ist OK für dich, wenn ich (kinderlos) darauf antworte - ich würde das am deiner Stelle einfach nicht weiterleiten.
    Einmal schreiben "mach dir Verabredung bitte mit ihm aus, ich hab keine Ahnung, wann er Zeit hat." und dann einfach nicht mehr reagieren. Warum sollten sie sich den umgewöhnen, wenn ihr Verhalten zum Erfolg führt?
    das war bei uns auch schon vor dem Kind so

    Leider ist er auch nicht besonderes gesprächig. Daher erstelle ich inzwischen einfach eine Whatsapp-Gruppe und halte mich ansonsten soweit möglich zurück

  19. Addict

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Traumregen Beitrag anzeigen
    Ich lese hier immer ganz interessiert mit, und mir ist bei der Geschenke-Diskussion vor Allem eine Frage gekommen:

    Wie haben die Partner das denn geregelt, bevor ihr ein Paar wart? Einfach nie etwas geschenkt?
    Ich kenne meinen Mann schon Ewigkeiten. Seit er 18 ist.
    Hier ist auch das Ding, dass er so Mitbringsel oft nicht auf dem Schirm hat. Gut, fällt grade wg Corona eh flach aber das hat er von zu Hause, seine Eltern sind da auch nicht so. Zum Geburtstag wird direkt das Amazon Paket geschickt, nicht mal noch ne Gummibärchen Packung fürs Kind dazu oder nett eingepackt.

  20. Foreninventar

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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Traumregen Beitrag anzeigen
    Ich lese hier immer ganz interessiert mit, und mir ist bei der Geschenke-Diskussion vor Allem eine Frage gekommen:

    Wie haben die Partner das denn geregelt, bevor ihr ein Paar wart? Einfach nie etwas geschenkt?
    Ich bin mit meinem Mann seit äh 16 Jahren zusammen, keine Ahnung. Ich glaub davor hat er immer mit seiner Schwester geschenkt und die hat sich gekümmert.

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