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  1. Stranger
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Laurita Beitrag anzeigen
    Ich finde den Kindergarten toll

    Meine Eltern lebten ein sehr traditionelles Rollenbild, das in den 80ern eigentlich schon überholt war. Meine Mutter Vollzeit-Hausfrau, mein Vater in der Firma, sie kochte, er handwerkte etc. Trotzdem haben sie es geschafft, meine Schwester und mich "neutral" zu erziehen. Meine Schwester hat heute einen Männerberuf, ich schraube in meiner Freizeit an Oldtimern. Sie haben uns immer zu allem ermutigt, worauf wir Lust hatten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es jemals hieß "weil du ein Mädchen bist". Neulich habe ich ein Kinderbuch von mir entdeckt, in dem die Prinzessin den Prinzen mit Hilfe eines Drachen befreit. Dann muß ich selbst oft über meine Eltern lachen und frag mich, wie das zusammenpasst :')

    Ich mache mir da momentan viele Gedanken und frage mich, ob man seinem Kind so den Rücken stärken kann, dass es den Weg einschlägt, auf den es selbst Lust hat. Und ob dieser ganze "rosa-hellblau-Wahn" heute vielleicht mehr diskutiert und in Frage gestellt wird, aber auch deutlich mehr vorhanden ist als vor 30 Jahren. (rosa Mädchen Ü-Eier..... )

  2. V.I.P. Avatar von Zoor
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    .
    Geändert von Zoor (20.10.2016 um 18:59 Uhr)
    Mein Name ist Mensch

    Ein Arbeitnehmer verliert mit dem Tod nicht seinen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. (EuGH 2014)

  3. V.I.P. Avatar von Zoor
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    .
    Geändert von Zoor (20.10.2016 um 18:59 Uhr)
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    Ein Arbeitnehmer verliert mit dem Tod nicht seinen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. (EuGH 2014)

  4. Stranger
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Zoor Beitrag anzeigen
    Haben auch andere "Dorfkinder" diese Erfahrung bezüglich des draußen Spielens gemacht oder ist das eher ein erlebter Einzelfall?
    Kleinstadt hier, würde ich genau so unterschreiben. Allerdings gab es hier bei uns Mädchen auch Fischer-Technik. Mein bester Freund hatte dafür eine Puppe mit Fläschchen, war ich ziemlich neidisch drauf

  5. V.I.P. Avatar von Butterbrötchen*
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Fettnäpfchen Beitrag anzeigen
    Das mit der Bohrmaschine als ein Beispiel in dem Artikel wäre in unserer Kita auch mal nett. Wir haben nur drei Männer - ein Praktikant, ein Sprachtherapeut und den Hausmeister - und wenn mal was zu reparieren ist, sehen die Kinder dabei immer nur einen Mann, trotz der großen Anzahl von Frauen.

    Was das Vorleben angeht: ich glaub schon, dass es hilft, wenn die Kinder daheim etwas anderes sehen, als ihnen in der Kita, in vielen Büchern, von Verwandten etc. leider noch häufig suggeriert wird. Dann merken sie wenigstens, dass es eben nicht nur eine Variante gibt. Nur liest man es ja hier im Forum häufig, und auch in meinem Bekanntenkreis habe ich es oft gesehen (und nach dem ersten Kind auch selbst erlebt, leider), dass man mit Kind plötzlich doch in traditionelle Rollenbilder fällt und dann nur schwer wieder rauskommt - das zementiert sich unglaublich schnell in einer Beziehung, finde ich, und da wieder rauszukommen fand ich endlos schwer.

    Aber es nervt mich so schrecklich, wenn wir auf dem Spielplatz sind und meine kleine Tochter von fremden Müttern ganz besorgt vom Klettern abgehalten wird, weil das so gefährlich sei (wenig erfolgreich, Mini klettert einfach zu gern, am liebsten ihrem Bruder nach) - während die gleichaltrigen Jungs das völlig kommentarlos dürfen. Gleiches beim Indianerspiel - Mini macht einen Indianerschrei und irgendwer sagt garantiert "pssst, nicht so laut!", während das bei Jungs deutlich länger toleriert wird. Die Mütter meinen es gut, viele von denen sind total nett.
    Und wenn die gleichen Mütter dann dastehen und sagen "schau her, die kleinen Mädchen spielen brav im Sandkasten, die Jungs toben - die sind halt einfach unterschiedlich!", dann könnte ich jedes Mal an die Decke gehen.
    Ich glaube, ich müsste sie umbringen. :O

  6. V.I.P. Avatar von Butterbrötchen*
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Mal ne Frage an die Mütter, sind eure Kinder mit Kindern des gegenteiligen Geschlechts befreundet?
    Die Tochter meines Freundes wurde im Dezember 5 und hat nur Mädchen eingeladen. Aber irgendwie auch klar, wenn die Unterscheidung schon im Kindergarten immer heftiger wird.

  7. V.I.P. Avatar von gewitter
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Zoor Beitrag anzeigen
    Vielleicht kommt es von ihr?


    Diese Formulierung finde ich interessant. In meinem persönlichen Umfeld erlebe ich es auch eher so, dass WENN Erziehung ein Thema ist, es meist darum geht, eine "Jungenerziehung" umzusetzen, egal ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Die frühere "Mädchenrolle" wird sowohl für Jungen als auch Mädchen eher gemieden.
    das ist ganz geil:
    in meiner familie konnte man aus eigener anschauung eigentlich drei dinge lernen:
    1.nähen/stricken (mama)
    2.fahrrad reparieren (papa)
    3.häuser sanieren (mama/papa)


    mein bruder ist bei 2 und 3 groß (er lebt in nem bauwagen und muss viel selber machen), an nem knopf würde er aber komplett scheitern, traut es sich auch nicht zu. ich kann 1 richtig gut und 2 und 3 trau ich mir bedingt zu, auf jeden fall probiere ich es. (mein verschleiss an klamotten ist aber auch höher als an äh... weissen wänden oder betten und tischen, die ich mir baue, also ist 1 auch besser eingeübt.)

    aber ja: hardskillz vor den weichen. es sind auch von meinem schreibtisch (alter: 10 schrauben, zwei entscheidungen!) alle deutlich beeindruckter als von meinem mantel (dreimilliarden entscheidungen).
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  8. Alter Hase
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Butterbrötchen* Beitrag anzeigen
    Mal ne Frage an die Mütter, sind eure Kinder mit Kindern des gegenteiligen Geschlechts befreundet?
    Die Tochter meines Freundes wurde im Dezember 5 und hat nur Mädchen eingeladen. Aber irgendwie auch klar, wenn die Unterscheidung schon im Kindergarten immer heftiger wird.
    Es gibt in der Vorschulgruppe meines Sohnes glaub ich ein Mädchen, das nur Mädchen zum Geburtstag einlädt, schon seit Jahren. Das ist auch die, die nur mit Lego Friends spielt etc.
    Ansonsten sind da die Freundschaften noch gut durchmischt, zum Glück! Meinem Sohn ist es aber zunehmend wichtig, daß er auf Geburtstagen nicht der einzige Junge ist, denn nur Prinzessin spielen will er dann auch nicht

    Ich "fürchte" allerdings, daß sich diese Durchmischung in der Grundschule ändern könnte. Mal sehen.

  9. V.I.P. Avatar von Fettnäpfchen
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Kindergeburtstage: sind hier gemischt, bei beiden Kindern. Mein Sohn (6) hat eine "Bande" mit seiner besten Freundin und seinem besten Freund, dazu kommen bei den Feiern dann noch ein, zwei andere Mädchen und Jungen. Die Kleine (3) macht ohnehin bisher keine großen Unterschiede, da waren zu ihrem Kindergeburtstag zwei Jungen und ein Mädchen eingeladen.
    Bei Geburtstagen, zu denen meine Kinder eingeladen waren, war es sehr unterschiedlich.

    Und was Zoors Anmerkung mit der "Jungenerziehung" bei Mädchen angeht: es wurde ja schon vorher angemerkt, dass es okay für Mädchen ist, zu "höherem" (=Jungenerziehung) zu streben, für Jungen hingegen ist alles mädchenhafte ein Abstieg.

    Meine Kinder spielen sehr, sehr viel miteinander - und das ist dann auch ziemlich gemischt. Da wird der Playmobilkindergarten bespielt, dann wird Lego gebaut, draußen rumgetobt, im Kaufladen Eis verkauft, Kuchen gebacken, sich verkleidet, gemalt, auf Bäume geklettert, Radrennen gemacht, Höhlen gebaut... ich würde mal sagen wir haben auch "typisches Mädchenspielzeug", aber hier wird sich quer durch alles durchgespielt. Das ist im Normalfall auch nicht anders, wenn Besuchskinder da sind.
    我不明白你的意思 . 别胡说了!

  10. Senior Member Avatar von stöckchen
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Mein Sohn ist 3,5 und er spielt mit Jungen und Mädchen gleichermaßen. Im Kindergarten hat er eine sehr enge Freundin, die er sicherlich auch zum Geburtstag einladen wird. Der Rest seiner echten Freunde sind Jungen, das liegt aber auch an der Altersstruktur dort. Seine größte Bewunderung gilt jedenfalls den "großen" (fünfjährigen ) Mädchen, nicht den älteren Jungen.

  11. Urgestein
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    meine kinder ja. aber es gab eine phase, in der meine töchter ihre männlichen freunde radikal abserviert haben, weil sie keine mädchen waren.

  12. Inaktiver User

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Naja, gehören ja auch zwei dazu... Mein Bruder und seine Freundin leben im Ausland, daher weiß ichs da nicht so genau, aber ich glaub, er kocht mehr, hat er schon als Kind gerne gemacht (immer, wenn er meinte, er will das nicht essen, was meine Mutter gekocht hat ) und kann er echt gut, putzen tun sie gemeinsam, weil sie es beide hassen, Wäsche weiß ich nicht. Sie ist aber sicher keine, die sein Hausweibchen wär, ich glaub, da kommt das gar nicht auf.
    definitiv.

  13. Member Avatar von Imogen
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Eine Bekannte von mir hat auf FB dieses Video geteilt:
    https://www.facebook.com/WEB.DE/vide...3777782122935/

  14. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Börks

    Wer investiert zeit in das schneiden solcher brechmittelvideos?

  15. Urgestein
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?


  16. Ureinwohnerin Avatar von Softball-girl
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Meine Tochter hat in pixibuch von einer prinzessin bekommen, wo es bei Bauarbeiten dauernd heißt :" das macht eine Prinzessin aber nicht! " geschenkt von einer echt toughem Mutter. Ich bin irritiert.

  17. Addict Avatar von aroha
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich habe gerade einen Beitrag gelesen, der manche hier vielleicht interessiert: baby proof: parenthood. – Reading My Tea Leaves – Slow, simple, sustainable living. Sie sagt nicht unbedingt etwas Neues, doch ich fand es gut geschrieben.

  18. Addict Avatar von Graf_Zahl
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.


    Plastikknoblauchzöpfe FTW

  19. Urgestein
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?


  20. Inaktiver User

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    In der Schweiz wurde in letzter Zeit rege darüber diskutiert, ob es ok es, gleich nach dem Mutterschaftsurlaub wieder zu arbeiten.

    Auslöser war ein Shitstorm, der auf dieses Interview folgte.

    Den Kommentar finde ich ganz gut.

    Und es wurde wiedermal eine wohl chancenlose Initiative für Vaterschaftsurlaub lanciert. (Nachdem der Nationalrat gerade einen Vorstoss für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub abgelehnt hat.)

    Ich glaube, ich wandere aus.

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