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  1. V.I.P. Avatar von Nijntje
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Jetzt mache ich es wahrscheinlich noch schlimmer, aber wir haben auch kirchlich geheiratet und das war mir das eigentlich wichtige.

    Und wir haben beide Steuerklasse 4, gleiches Schlecht für alle.

  2. V.I.P. Avatar von Nijntje
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Den Artikel hatte ich schon mal gelesen. Er macht es sich zu leicht mit dem "wer weniger arbeitet kann ja jede Familie selber wählen". Das ist doch Augenwischerei, weil da so viele Faktoren von außen mitwirken.

  3. Enthusiast Avatar von RubyGloom
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    das stimmt Nijntje. aber verlogen finde ich die ganze sache im hinblick darauf dass einem eingetrichtert wird dass man/frau alles haben kann, wenn es nur gut durchdacht oder geplant ist, deswegen ist es schon ok wenn solche beiträge verstärkt verfasst werden. denn für meinen geschmack gibt schon genügend akteure, die von der jetzigen situation profitieren
    -schwafel-

  4. Member Avatar von raposinha
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Hmm.. Ehe hat für mich auch ganz eindeutig zwei Seiten. Ich finde Verheiratetsein schön. Aber ich finde es vollkommen absurd, welche Konsequenzen es steurlich-rechtlich hat und noch viel mehr, welche es hat nicht verheiratet zu sein (z.B. in Bezug auf fehlende Rechte bei Krankheit/Tod von Partnern mit Kindern z.B.) Es ist für mich ein bisschen wie mit Religion. Ich habe kein Problem mit dem Glauben, aber sehr wohl mit der Institution Kirche oder jedenfalls mit vielen Aspekten.
    O amor talvez seja uma coisa que até nem sei se precisa ser dita..

  5. Inaktiver User

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zu Roten:
    Ich fand "Wie Frau sein" als Einstieg ganz nett. Es handelt sich meist um Kolumnen plus ein paar längere Texte. Sie hat aber einiges abgekupfert, wie ich feststellte, als ich einige der von ihr angesprochenen Werke las. Sie hat halt einen extrem schnoddrigen Stil, den man mögen muss. (Seit ich sie persönlich kennengelernt hab, mag ich ihn nicht mehr so.)
    "Wie Mutter sein" mochte ich sehr, da ich im gleichen Umfeld (gleiche Stadt, gleiches Milieu) lebe und mir sehr vieles bekannt vorkommt.

    Zum Heiraten:
    Hier in der Schweiz gibt es die sogenannte "Heiratsstrafe", d.h. man zahlt mehr Steuern, wenn man verheiratet ist. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass es fast keinen Grund mehr gibt, zu heiraten, man kann alles – auch finanzielle Absicherung im Todesfall – regeln. Aber es ist halt komplizierter und anstrengender. Der einzige wirkliche Grund wäre für mich, dass mein Partner schneller an die Staatsbürgerschaft käme.

  6. V.I.P. Avatar von Nijntje
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von RubyGloom Beitrag anzeigen
    . denn für meinen geschmack gibt schon genügend akteure, die von der jetzigen situation profitieren
    Ich seh aber auch genug die davon profitieren Frauen günstig in minijobs zu halten.

  7. Enthusiast Avatar von RubyGloom
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    ja natürlich. der wirtschaft kommt das doch recht. problematisch ist es eher für die VOLKSwirtschaft - geburtentechnisch gesehen
    -schwafel-

  8. V.I.P. Avatar von *Eve*
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Heiraten:
    Hier in der Schweiz gibt es die sogenannte "Heiratsstrafe", d.h. man zahlt mehr Steuern, wenn man verheiratet ist. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass es fast keinen Grund mehr gibt, zu heiraten, man kann alles – auch finanzielle Absicherung im Todesfall – regeln. Aber es ist halt komplizierter und anstrengender. Der einzige wirkliche Grund wäre für mich, dass mein Partner schneller an die Staatsbürgerschaft käme.
    Ich finde das so krass bei Euch und wundere mich immer wieder, dass überhaupt noch (gerade junge) Paare überhaupt noch heiraten.



    Übrigens schön, dass hier noch was los ist! Ich habe nur gerade nichts beizutragen- ich bin noch zu geschockt vom WE. Wir hatten Klasssentreffen und ich habe mich in einer Horde "Heimchen am Herd" wiedergefunden.

  9. Enthusiast Avatar von RubyGloom
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von *Eve* Beitrag anzeigen
    Wir hatten Klasssentreffen und ich habe mich in einer Horde "Heimchen am Herd" wiedergefunden.
    das ist ja auch einfacher zu handhaben als andersrum (ich spreche aus erfahrung)
    -schwafel-

  10. Inaktiver User

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Was genau ist einfacher zu handhaben?

  11. Inaktiver User

    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    heimchen am herd in einer horde karrieregeiler singlefrauen zu sein?

  12. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von RubyGloom Beitrag anzeigen
    Als vollzeitarbeitende Mutter mit Mann ebenfalls in VZ empfinde ich den Artikel als Frechheit, weder mein Kind noch mein Partner sind vernachlässigt. Und ich habe mich auch nicht vernachlässigt gefühlt als Kind vollzeitarbeitender Eltern. Die Schreibe ist typisch für den deutschen Umgang mit Eltern und Arbeit: da hat jemand eine Meinung und hält diese für allgemeingültig.

  13. Senior Member Avatar von geshem
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Ich wuerd auch gern inne gruppe, uebrigens.

  14. Enthusiast Avatar von RubyGloom
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was genau ist einfacher zu handhaben?
    als frau diese rolle nach einer geburt einzunehmen
    -schwafel-

  15. Enthusiast Avatar von RubyGloom
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Als vollzeitarbeitende Mutter mit Mann ebenfalls in VZ empfinde ich den Artikel als Frechheit, weder mein Kind noch mein Partner sind vernachlässigt.
    ist doch supi dann für euch. ich kenne halt die situation aus der sicht des breadwinners und ich vernachlässige halt manchmal mein kind und/oder meinen partner
    -schwafel-

  16. V.I.P. Avatar von *Eve*
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Als vollzeitarbeitende Mutter mit Mann ebenfalls in VZ empfinde ich den Artikel als Frechheit, weder mein Kind noch mein Partner sind vernachlässigt. Und ich habe mich auch nicht vernachlässigt gefühlt als Kind vollzeitarbeitender Eltern. Die Schreibe ist typisch für den deutschen Umgang mit Eltern und Arbeit: da hat jemand eine Meinung und hält diese für allgemeingültig.
    Das kann ich mir vorstellen, dass Dir solche Artikel gegen den Strich gehen. Wie habt Ihr denn Eure Kinderbetreuung geregelt? Würde mich interessieren... Falls Du das so öffentlich schreiben möchtest!

    Meine Geschwister und ich sind auch mit zwei gleichzeitig arbeitenden Elternteilen aufgewachsen, und ich staune immer, wenn von Vernachlässigung und sich nach den Eltern sehnenden Kindern die Rede ist. Soweit ich mich daran erinnern kann, waren wir immer gut versorgt (sei es bei einem Elternteil zuhause, im Kindergarten oder bei anderen Betreuungspersonen) und zumindest ich hatte nie das Gefühl jetzt unbedingt die Mutter- und nur die- zu brauchen. Um Nachhinein hatte mein Vater damals wohl viel mehr Zeit mit uns Kindern als viele Väter heutzutage.

  17. V.I.P. Avatar von Nijntje
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Also wir arbeiten auch beide und es klappt gut, aber ich find es schon auch anstrengend, so ists nicht. Ich würde mir zum Beispiel wünschen, weniger lang zu pendeln, denn das ist jetzt mit Kind echt verschenkte Zeit.

    Ich finde dem Artikel kommt aber auch irgendwie keine Haltung dazu raus, was er als Mann und potentieller? Vater will. Beklagt er jetzt dass eine Vollzeitbeschäftigung zu viel Zeit frisst oder beklagt er vielleicht eher dass heute ein Alleinverdiener nicht mehr reicht und er sich nicht mehr zu Hause ins aufgeräumte Nest setzen kann?

  18. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Unser Kind geht in die Kita. Großeltern als Betreuungspersonen sind zu weit weg und würde ich für regelmäßig auch nicht wollen. Ab und an holt meine Schwiegermutter sie eher ab, aber nur alle paar Wochen mal.
    Bei uns ist es strukturell günstig, die Kita ist nebenan, unsere Arbeitswege 20 bzw 30 min. Mein Mann hat sehr regelmäßige Arbeitszeiten, ich eigentlich auch, es wird aber auch mal später, dafür bin ich meistens flexibler.

    Und ja, arbeiten und Kind ist anstrengend. Aber nach nem Tag arbeiten war ich früher auch platt. Nach nem Tag nur Kind bin ich platter als nach nem Tag arbeiten. Für uns passt das gut so und wir arbeiten beide gerne. Ich finde es nur zum Augenrollen, wenn ich lese, dass das ja nur den Arbeitgebern helfen würde.

  19. V.I.P. Avatar von Lupine
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Selbst ich finde den Artikel dämlich. Oberflächlich und total einseitig recherchiert. Und die Schlüsse, die er zieht bescheuert.
    Ich könnte mir nicht vorstellen mit Kind vollzeit zu arbeiten, was aber eher an meiner psychischen Situation und der hiesige Betreuungssituation liegt. Und meine "psychische Erschöpfung" und "ungeborene Kinder", die er als Folge der Berufstätigkeit anbringt, sind zumindest in meinem Fall nicht berufsbedingt, sondern zumindest teilweise Kindbedingt. Mmmm, passt nicht in sein Bild. Dass auch Frauen in traditionellen Familienkonzepten Probleme haben könnten, ihren Alltag hinzukriegen. Besser verschweigen. Dann müsste er ja genau recherchieren, was die tatsächlichen Gründe hierfür sind und man kann gar nicht mehr die Berfustätigkeit verteufeln.
    Denn im Großen und im Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen!

  20. V.I.P. Avatar von hui
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    AW: Muttersein aus feministischer Perspektive?

    Zitat Zitat von Hippiekind Beitrag anzeigen
    Und nicht ganz explizit der Bereich Eltern-Sein/Kind-Haben, aber anverwandt: Wie seht ihr die Ehe? So aus feministisch-struktureller Sicht? Ich tue mich etwas schwer, meine Abneigung (hm, vllt ein zu hartes Wort, aber ich finde das Konstrukt, eher die Institution EHE überhaupt nicht unterstützenswert) zum Ausdruck zu bringen und stoße damit auch in meinem eher linken/liberalen Umfeld auf Unverständnis. (No offense an die Verheirateten hier.)
    mit welchen konkreteren ansichten stößt du bei deinem umfeld auf unverständnis? und was sind ihre argumente bzw wieso verstehen sie es nicht?

    Zitat Zitat von raposinha Beitrag anzeigen
    ich finde es vollkommen absurd, welche Konsequenzen es steurlich-rechtlich hat und noch viel mehr, welche es hat nicht verheiratet zu sein (z.B. in Bezug auf fehlende Rechte bei Krankheit/Tod von Partnern mit Kindern z.B.)
    das mit den fehlenden rechten finde ich am schlimmsten. das ist für mich auch der einzige grund, warum ich heiraten würde, aus persönlicher erfahrung in der familie. steuerlich ist es ne frechheit, aber das machte mir bislang nichts aus. da ich höchstwahrscheinlich, wenn überhaupt, sowieso keine ehe, sondern ne eingetragene partnerschaft eingehen "könnte"/würde, hab ich am konzept ehe sowieso noch ne ganze menge anderen scheiß zu bekritteln.
    wenn es die möglichkkeite gäbe, nur kirchlich zu heiraten, weil es einem im glauben wichtig ist, oder es auch atheistische "bünde fürs leben" gäbe, wäre mir ehe wirklich wurscht und würde es als eine wichtige sache für die sehen, die heiraten wollen, ohne es selber nachvollziehen können. aber hey, gerne. nur so, wie es jetzt ist, ist es so dermaßen mit privilegien vollgestopft, das die instutition ehe in gewisser weise die gesellschaft lahmlegt und ungleichheiten zementiert. aus feministischer sicht kann ich die momentane ehe nicht gut finden. was aber nicht heißt, dass ich jedes ehepaar steinige. sie gibt einen gewissen schutz, wer diesen schutz braucht, der soll ihn auch wahrnehmen, wenn es das angebot schon gibt. und wenn es einem für die bezeihung wichtig ist, sich nochmal als paar zu bestätigen, sage ich auch nichts dagegen. aber bitte auch mitkämpfen, die privilegien der ehe abzuschaffen oder auf andere arten der partnerschaft außer ner heterosexuellen monogamen zweierbeziehung auch zu übertragen.
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


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