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  1. Addict

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    Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Mich würde mal interessieren, wie ihr das seht, daher:

    Ich wohne in einer kleinen Mietwohnung in einem Mehrparteienhaus und in dem Haus leben auch einige Familien mit kleinen Kindern. Es ist so, dass sich die Eltern von ca. vier Familien zusammengeschlossen haben und jeden Tag mit den Kindern im Hinterhof sind, wo diese dann lautstark Bobbycar fahren. Und ich meine damit JEDEN Tag. In der Woche ist es immer zur typischen Feierabendzeit, so ca. von 15/16 bis 19h. Am Wochenende dann oft ganztägig.

    Ich muss sagen, dass mich die Geräusche der Bobbycars wirklich sehr in meiner Lebensqualität hier in der Wohnung beeinträchtigen. Meine Wohnung ist klein und verfügt nur über ein Wohn-/Schlafzimmer, Küche und Bad, alle Fenster gehen zum Innenhof hinaus. Das heißt, dass es mir auch nicht möglich ist, in der Bobbycar-Lärmzeit in ein anderes Zimmer zu gehen, das zu einer anderen Seite rausgeht, da ich nunmal nur ein Zimmer habe. Die Kinder fahren mit den Bobbycars auch immer direkt vor meinem Fenster rum und ständig in den Einfahrtstunnel rein, wodurch die Geräusche noch schallverstärkt werden.
    Hinzu kommt, dass es auf dem Nachbargrundstück seit Anfang des Jahres eine Baustelle gibt, auf der ein neues Mehrparteienhaus gebaut wird, somit ist innerhalb der Woche immer von 7 bis 17:30h und am Samstag von 7h bis mittags intensiver Baustellenlärm angesagt. Und wenn die Baustelle dann endlich Feierabend hat, gehts mit den Bobbycars los.

    Irgendwann im Sommer hing von den Familien dann ein Zettel im Treppenhaus, in dem sie fragten, ob uns Nachbarn in letzter Zeit der Kinderlärm gestört hat und dass man dann ja mit ihnen reden könne oder eine Nachricht in den Briefkasten werfen und dass es nicht nötig sei, Bobbycars wegzuwerfen und man sicher für alle einen guten Kompromiss finden würde. Es war also offenbar so, dass ein Nachbar (ich weiß nicht wer) ein Bobbycar in den Müll geworfen hat. Das zeigt ja zumindest schonmal, dass ich nicht alleine bin mit dem Problem.

    Da der Zettel der Familien relativ nett formuliert war, habe ich mir Hoffnungen gemacht, dass sie tatsächlich zugänglich sind und bin dann bei der nächsten Gelegenheit zu ihnen rausgegangen und habe sie angesprochen. Ich habe ihnen gesagt, dass ich mich vom Zettel angesprochen fühlte und mich der Bobbycarlärm stört und es toll wäre, wenn man einen Kompromiss finden würde. Ich war wirklich freundlich und konstruktiv und habe auch betont, dass ich keine Kinderhasserin o.ä. bin und auch nichts gegen Kindergeräusche im Allgemeinen habe, sondern nur gegen die Geräusche, die diese Plastikreifen der Bobbycars auf dem Steinboden verursachen. Ich erklärte ihnen auch die Situation bzgl. meiner kleinen Wohnung.

    Die Reaktion der drei angetroffenen Elternteile war dann an Ignoranz kaum zu überbieten. Zwei von ihnen guckten mich nicht mal an, sondern grinsten nur abfällig und sagten auch so gut wie nichts. Nur eine von den Dreien sagte, dass sie es irgendwo verstehen könne, da es ja schon oft sehr laut sei. Ich schlug vor, dass man sich ja vielleicht mal mit allen zusammensetzen und darüber sprechen könnte. Darauf kam keine wirkliche Reaktion. Aber sie sagte, sie würde mal mit den anderen Eltern reden.

    Tja, es hat sich absolut nichts geändert. Die Bobbycars machen mir weiterhin jeden Tag den Feierabend sowie die Wochenenden kaputt und da mich die Reaktion der Eltern komplett entmutigt hat, habe ich dann auch nichts weiter unternommen. (Ich hatte eigentlich vor, einen kleinen Brief zu schreiben und diesen dann den vier Familien in den Briefkasten zu werfen als ersten Schritt, um nicht viermal das gleiche Gespräch zu führen.)

    Ich weiß, dass Lärm, der durch Kinder erzeugt wird, hingenommen werden muss und dass sie juristisch im Recht sind. Aber es geht hier ja nicht um einen Fall vor Gericht, sondern es geht um ein friedliches und rücksichtsvolles Miteinander. Ich finde es ehrlich gesagt extrem rücksichtslos, die Kinder jeden (wirklich jeden!) Tag im Hinterhof mit den Bobbycars Radau machen zu lassen. Ich mein, wenns nur 2-3 mal die Woche wäre, würde ich diesen Thread gar nicht eröffnen, aber das mit den Bobbycars findet wirklich jeden verdammten Tag statt. Und das finde ich einfach extrem rücksichtslos, eben weil es die typische Feierabendzeit ist, in der die Menschen vielleicht auch mal ein bisschen entspannen wollen. Genauso am Wochenende, was die einzige Zeit ist, in der die Baustelle ruht und man mal Lärmpause haben könnte.

    Wie gesagt, es geht mir nicht um Kindergeräusche generell. Wenn die Kinder da mal was anderes spielen würden und dabei kreischen, lachen, rufen würden, hätte ich damit überhaupt kein Problem, aber die Geräusche der Bobbycars sind einfach wirklich grausam laut und unangenehm, es fühlt sich an, als würde einem ein LKW durch den Kopf donnern. Und dieses Geräusch lässt sich auch kaum durch irgendwas übertönen. Ich saß hier schon mit Ohropax in meiner Wohnung, aber die Bobbycargeräusche drangen trotzdem durch.

    Natürlich ist es für Familien mit Kleinkindern praktisch, sich einfach in den Hinterhof (mit kleinen Rasenflächen) zu pflanzen, den Kindern die Bobbycars hinzustellen, sodass diese beschäftigt sind und die Eltern sitzen dann gemütlich daneben und essen Kuchen. Aber muss das wirklich jeden verdammten Tag auf Kosten der Nachbarn gehen? Kann man das nicht auch mal auf nen Spielplatz verlegen oder im Innenhof einfach mal was anderes spielen lassen, das nicht so eine grausame Geräuschkulisse erzeugt? (Es gibt hier im Haus auch andere Familien, die Kinder im selben Alter haben und mit denen dann zum Beispiel im Hinterhof Ball spielen o.ä. Das ist absolute Erholung dagegen. Aber für die Eltern der Bobbycarfraktion ist es natürlich auch sehr gemütlich, da sich die Kleinkinder mit den Bobbycars alleine beschäftigen können und kein Mitwirken der Erwachsenen brauchen.)

    Ich verstehe und akzeptiere absolut, dass Kinder Geräusche verursachen und ich finde es auch gut und legitim, wenn man mit seinen Kindern den Hinterhof ausgiebig nutzt. Aber ich denke nicht, dass tägliches Bobbycarfahren für eine glückliche Kindheit unabdingbar ist. Und ich finde, dass man auch Kindern vermitteln kann, dass sie manchmal Rücksicht nehmen müssen und sie daher vielleicht nicht jeden Tag Bobbycar fahren können, da das die anderen Anwohner stört.

    Ich selbst bin im Eigenheim meiner Eltern mit eigenem Grundstück aufgewachsen und ich durfte trotzdem nicht jeden Tag einen solchen Lärm machen. Aber die Eltern hier holen die Bobbycars auch am Sonntag raus, was ich ehrlich gesagt einfach nur arschig finde.
    Wie gesagt, mir ist die rechtliche Lage absolut bewusst, ich weiß, dass die das "dürfen". Es geht mir hierbei einfach um sowas wie Rücksichtnahme und ein Bewusstsein dafür, dass das die Nachbarn ggf. wirklich ernsthaft in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. An sich sollte die Aktion, dass einer der Nachbarn ein Bobbycar weggeworfen hat sowie das Ansprechen von mir denen doch deutlich gezeigt haben, dass die Nachbarn sich gestört fühlen. Ich wage mal die Behauptung, dass ich das so nicht machen würde und mir schäbig dabei vorkäme, meinen Nachbarn jeden verdammten Feierabend und das Wochenende zu vermiesen.

    Insgesamt ist es so, dass ich inzwischen echt schon wieder überlege, ob ich umziehen soll. Allerdings wohne ich hier erst seit Anfang des Jahres und abgesehen von dieser Problematik ist die Wohnung für mich derzeit annähernd perfekt. Ich habe auch sehr viel Energie und Geld in diese Wohnung und den Umzug investiert und möchte hier eigentlich sehr gerne noch ne Weile wohnen bleiben.
    Zudem ist es leider so, dass ich einfach generell sehr geräuschempfindlich bin und Angst habe, dass in einer neuen Wohnung wieder irgendein derartiges Problem auftritt. Ich hatte schon oft Probleme mit Lärm in Wohnungen und das war auch oft ein (Mit)Grund für meine Umzüge. Aber irgendwie kann ich ja nicht ständig umziehen und würde wegen meiner Lärmempfindlichkeit wahrscheinlich eh nur im Einfamilienhaus langfristig glücklich werden?!

    Allerdings ist es wirklich so, dass mich dieser Lärm erheblich einschränkt. Ich plane meine Aktivitäten inzwischen fast nur noch so, dass ich zur Hauptlärmzeit nicht hier bin. Ich flüchte quasi ständig aus meiner eigenen Wohnung. Ich bin in der Erwartung des Lärms teils schon Stunden vorher extrem angespannt. Wenn ich früher Feierabend machen könnte, bin ich eher unglücklich, weil ich dann länger was vom Lärm mitbekomme. Ich freue mich extrem, wenn es regnet, da die Familys dann nicht im Innenhof aktiv sind. Genauso ersehne ich den Winter, in der Hoffnung, dass sie dann nicht mehr soviel draußen lärmen.

    Ihr seht, mich beeinträchtigt das Thema wirklich sehr. Zugegeben, ich habe auch ein Talent dafür, mich in sowas reinzusteigern, aber leider bin ich kein Mensch, der Lärmquellen gut ausblenden kann, ganz im Gegenteil. Ich habe nun sogar schon meine Möbel umgestellt, damit mein Schreibtisch weiter entfernt vom Fenster steht. Vorher habe ich den Schreibtisch monatelang nicht benutzt wegen des Lärms. Ich wäre wirklich überglücklich, wenn ich die Bobbycargeräusche ganz gelassen überhören bzw. ausblenden könnte, aber das kann ich leider einfach nicht.
    Ich erwarte auch gar nicht, dass die das Bobbycarfahren komplett einstellen, aber eine Reduktion bzw. ein Entgegenkommen wäre toll. Zum Beispiel eine Einigung darauf, dass um 18h o.ä. Schluss ist mit den Bobbycars und/oder sowas wie "sonntags wird verlässlich komplett auf den Bobbycareinsatz verzichtet".

    So, nach dieser wall of text nun meine Fragen: Könnt ihr meinen Frust nachvollziehen, findet ihr das auch rücksichtlos oder findet ihr das Verhalten der Eltern legitim und findet, dass ich damit klarkommen muss? Würdet ihr nochmal versuchen, mit denen zu reden oder ihnen eine Nachricht schreiben und wenn ja, was würdet ihr wie sagen/schreiben? Habt ihr vielleicht Tipps, wie mir der Lärm egaler werden könnte bzw. wie ich die Belastung, die für mich dadurch entsteht, minimieren könnte?

  2. Addict

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Schon mal mit dem Vermieter gesprochen?

  3. Fresher

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Befrag mal Google zu "Flüsterreifen".

  4. Addict

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Zitat Zitat von Thora* Beitrag anzeigen
    Schon mal mit dem Vermieter gesprochen?
    Nein. Eigentlich würde ich wenn dann lieber mit den Familien direkt ne Lösung finden. Zudem kann ich den Vermieter nicht so richtig einschätzen und könnte mir vorstellen, dass es dem scheißegal ist. Oder er sagt, dass er da ja auch nichts gegen machen kann (aber ich hab schonmal gelesen, dass man das Bobbycarfahren aufm Grundstück durchaus untersagen kann?!)

  5. V.I.P.

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Zitat Zitat von Tethys Beitrag anzeigen

    Iass sie juristisch im Recht

    Wie gesagt, mir ist die rechtliche Lage absolut bewusst, ich weiß, dass die das "dürfen".

    So, nach dieser wall of text nun meine Fragen: Könnt ihr meinen Frust nachvollziehen, findet ihr das auch rücksichtlos oder findet ihr das Verhalten der Eltern legitim und findet, dass ich damit klarkommen muss? Würdet ihr nochmal versuchen, mit denen zu reden oder ihnen eine Nachricht schreiben und wenn ja, was würdet ihr wie sagen/schreiben? Habt ihr vielleicht Tipps, wie mir der Lärm egaler werden könnte bzw. wie ich die Belastung, die für mich dadurch entsteht, minimieren könnte?
    sicher, dass man das rechtlich "darf"? sonntag da so einen krach machen
    ich würde das mal anfangen zu dokumentierren und mit den anderen nachbarn reden und dann um ein gespräch nochmal mit den eltern bitten und das alles noch im september

    und dann würde ich den vermieter oder so auch einschalten

  6. Addict

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Zitat Zitat von Bolo Beitrag anzeigen
    Befrag mal Google zu "Flüsterreifen".
    Auf die bin ich bei meinen bisherigen Recherchen sogar auch schon gestoßen, aber in den Rezensionen stand, dass die kaum eine Lärmreduktion bewirken, erst recht nicht auf Außenbodenfliesen. Und selbst wenn müsste man die Eltern ja erstmal dazu bringen, die zu besorgen. Und ich kann und werde kaum sieben Sätze Flüsterreifen springen lassen.

  7. Regular Client

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Ich finde es komisch, dass die echt jeden Tag mehrere Stunden Bobbycar fahren. Und das, obwohl sie wissen, dass es die Nachbarn stört. Man könnte ja auch mit den Kids mal zum Spielplatz gehen oder andere Sachen machen. So gut wie alle Fahrzeuge sind leiser als Bobbycars und würden Dich wahrscheinlich gar nicht stören: Puky Wutsch für die Kleinen, Laufräder, Roller, Fahrräder,... je nach Alter gibts da doch so viel was man draußen machen kann. Ich würd auch mit dem Vermieter reden, wenn die Eltern selbst sich so uneinsichtig zeigen.

  8. V.I.P.

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    ich kann dich echt verstehen, meine nachbarn haben das auch mal gemacht

    wir haben es dann über den bürgermeister gelöst, der kam dann mal vorbei und hat gelabert von nachbarschaftsverhältnis und bla (aber so was funktioniert wohl nur auf dem dorf )

  9. Fresher

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Ich kann den Frust nachvollziehen. Wir hatten das bei uns genau so. Seitdem kommen Bobbycars für mich aus der Hölle. Gesagt haben wir aber nie was, weil Kinder und so. Aber ich kann Dich da sehr gut verstehen. Wir hatten auch so Phantasien, dass wir alle Bobbycars in den Rhein werfen. Die Lautstärke, die diese Dinger verursachen ist echt unglaublich. Derzeit sind alle Kinder hier aus dem Bobbycaralter raus oder noch nicht drin. Das Problem wächst sich dann irgendwann aus.

  10. Fresher

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Vielleicht wirds den Eltern bald auch einfach zu kalt und nass draußen!?

  11. V.I.P.

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Zitat Zitat von Flosi Beitrag anzeigen
    Ich kann den Frust nachvollziehen. Wir hatten das bei uns genau so. Seitdem kommen Bobbycars für mich aus der Hölle. Gesagt haben wir aber nie was, weil Kinder und so. Aber ich kann Dich da sehr gut verstehen. Wir hatten auch so Phantasien, dass wir alle Bobbycars in den Rhein werfen. Die Lautstärke, die diese Dinger verursachen ist echt unglaublich. Derzeit sind alle Kinder hier aus dem Bobbycaralter raus oder noch nicht drin. Das Problem wächst sich dann irgendwann aus.
    und solange soll sie warten? bis die kinder kein bock mehr auf bobbycar haben??

  12. V.I.P.

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Ich finde es sehr verständlich, weil mich das Ganze so wie du es beschreibst auch wahnsinnig machen würde. Ich hatte so einen Dauerlärmer mal als Mitbewohner und nach einem halben Jahr war ich total Gaga weil ich nur noch auf Lärm gewartet habe, da sank die Lebensqualität wirklich. Ich verstehe das also sehr gut, zumal du dich genauso hilflos fühlst (ich habe ihm auch angesprochen und danach wurde es noch schlimmer).
    ich würde auch mit dem Vermieter sprechen, einfach damit ihm das bewusst ist, es kann ja sein dass noch mehrere einen Umzug erwägen, das wird ihn sicher auch interessieren. Ich würde glaub ich schon nochmal versuchen jemanden anzusprechen, einfach weil man einen Brief auch gut ignorieren kann. Hast du denn da vielleicht eine Person, die von außen erstmal aufgeschlossen wirkt? Ich denke auch dass es vielleicht günstiger wäre jmd. allein zu erwischen, so dass es nun kein Gesichtsverlust ist, wenn derjenige sich dir gegenüber kooperativ zeigt, vielleicht hast du ja auch einfach Pech gehabt und die A... der Gruppe erwischt.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  13. Inaktiver User

    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Ich kann dich verstehen, mich würde das auch sehr, sehr anstrengen.

    Gibt es eine Möglichkeit, sich mit anderen Nachbarn mal auszutauschen und sich gemeinsam bei betreffenden Bobbycar-Familien zu melden? Könnte mehr Eindruck hinterlassen, als wenn du dich da alleine nochmal meldest. Ich fürchte nämlich, dass du dann doch wieder nur ignoriert wirst.

    Gemeinsam könnte man sich dann wirklich mal zusammensetzen und miteinander reden, ob man bessere Zeiten finden kann. Oder halt nur bis Samstag Nachmittag bzw. Sonntag gar nicht erst die Bobbycars rausholt.

    Und falls sie sich dann dagegen sperren, mit mehreren Nachbarn zu sprechen, hätte man gemeinsam auch mehr beim Vermieter in der Hand, um ihm zu zeigen, dass einem das Thema wirklich wichtig ist.

    Ich finde es gut, dass du den ersten Schritt gemacht hast und das Gespräch gesucht hast. Und ich finde nicht, dass du überreagierst.

    Viel Erfolg!

  14. Inaktiver User

    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Zitat Zitat von Bolo Beitrag anzeigen
    Vielleicht wirds den Eltern bald auch einfach zu kalt und nass draußen!?
    Naja, und im nächsten Frühling/Sommer tritt das Problem dann wieder auf? Das bringt's doch auch nicht.

  15. Fresher

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Das mit dem rauswachsen meinte ich jetzt nicht soooo ernst. Ich wollte damit ausdrücken, dass sich dies bei uns im Laufe der Jahre so gelöst hat. Eigentlich wollte ich nur Verständnis und Mitgefühl ausdrücken.

  16. Addict

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Zitat Zitat von melody. Beitrag anzeigen
    sicher, dass man das rechtlich "darf"? sonntag da so einen krach machen
    ich würde das mal anfangen zu dokumentierren und mit den anderen nachbarn reden und dann um ein gespräch nochmal mit den eltern bitten und das alles noch im september

    und dann würde ich den vermieter oder so auch einschalten
    Ja, ich hab die rechtliche Lage mal sehr ausgiebig recherchiert und es scheint so zu sein, dass sämtliche Geräusche, die von Kindern erzeugt werden, hinzunehmen sind. Auch wenn diese von Bobbycars kommen und auch am Sonntag oder zur Mittagsruhezeit. Trotzdem wird natürlich auch von den offiziellen Stellen Rücksichtnahme empfohlen.
    Wieso noch im September? (Also interessiert mich jetzt einfach, wieso du das schreibst.)

    Zitat Zitat von helgoland Beitrag anzeigen
    Ich finde es komisch, dass die echt jeden Tag mehrere Stunden Bobbycar fahren. Und das, obwohl sie wissen, dass es die Nachbarn stört. Man könnte ja auch mit den Kids mal zum Spielplatz gehen oder andere Sachen machen. So gut wie alle Fahrzeuge sind leiser als Bobbycars und würden Dich wahrscheinlich gar nicht stören: Puky Wutsch für die Kleinen, Laufräder, Roller, Fahrräder,... je nach Alter gibts da doch so viel was man draußen machen kann. Ich würd auch mit dem Vermieter reden, wenn die Eltern selbst sich so uneinsichtig zeigen.
    Ja, ich finde das auch sehr seltsam, denn das ist ja einfach total eintönig. Ich bin hier im März eingezogen und die haben wirklich all die Monate jeden Tag so gut wie das gleiche Programm gefahren. Am Wochenende dann gerne noch ausgedehnter inklusive Grillfest, wo die Kinder dann auch bis in die Nacht mit dabei waren.

  17. Addict

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Zitat Zitat von Flosi Beitrag anzeigen
    Ich kann den Frust nachvollziehen. Wir hatten das bei uns genau so. Seitdem kommen Bobbycars für mich aus der Hölle. Gesagt haben wir aber nie was, weil Kinder und so. Aber ich kann Dich da sehr gut verstehen. Wir hatten auch so Phantasien, dass wir alle Bobbycars in den Rhein werfen. Die Lautstärke, die diese Dinger verursachen ist echt unglaublich. Derzeit sind alle Kinder hier aus dem Bobbycaralter raus oder noch nicht drin. Das Problem wächst sich dann irgendwann aus.
    Danke für dein Verständnis (auch für das der anderen!). Ich habe ja echt befürchtet, dass das keiner verstehen kann, weil ich einfach zu empfindlich bin oder so und sowas andere gar nicht stört.

    Bevor dieser Zettel von denen im Treppenhaus hing, habe ich mir in meiner Phantasie auch schon oft ausgemalt, dass ich die ganzen Bobbycars einfach in die Tonne werfe. Als ich dann erfahren habe, dass das ein Nachbar tatsächlich gemacht hat, musste ich schon sehr sehr lachen.

    Ich hab sogar schon recherchiert, wie lange Kinder Bobbycars im Durchschnitt nutzen, aber letztlich ist das auch Quatsch. Das wird auf jeden Fall noch ne ganze Weile so gehen, es sind ja auch sehr viele Kinder verschiedener Familien und bestimmt ist bei einigen die Familienplanung noch nicht abgeschlossen...

    Zitat Zitat von Bolo Beitrag anzeigen
    Vielleicht wirds den Eltern bald auch einfach zu kalt und nass draußen!?
    Darauf hoffe bzw. warte ich jetzt auch gerade als kurzfristige Erholung, aber das ist ja keine langfristige Lösung, denn nach dem Winter gehts dann weiter. Und noch so einen Sommer ertrage ich nicht, das war wirklich wirklich hart.

  18. V.I.P.

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    gegenprogramm: öfters mal eine party feiern

    nein. ich kann dich total verstehen. finds ein unding. bin auch eher jemand, der auf seine mitmenschen achtet.

  19. Addict

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Ich finde es sehr verständlich, weil mich das Ganze so wie du es beschreibst auch wahnsinnig machen würde. Ich hatte so einen Dauerlärmer mal als Mitbewohner und nach einem halben Jahr war ich total Gaga weil ich nur noch auf Lärm gewartet habe, da sank die Lebensqualität wirklich. Ich verstehe das also sehr gut, zumal du dich genauso hilflos fühlst (ich habe ihm auch angesprochen und danach wurde es noch schlimmer).
    ich würde auch mit dem Vermieter sprechen, einfach damit ihm das bewusst ist, es kann ja sein dass noch mehrere einen Umzug erwägen, das wird ihn sicher auch interessieren. Ich würde glaub ich schon nochmal versuchen jemanden anzusprechen, einfach weil man einen Brief auch gut ignorieren kann. Hast du denn da vielleicht eine Person, die von außen erstmal aufgeschlossen wirkt? Ich denke auch dass es vielleicht günstiger wäre jmd. allein zu erwischen, so dass es nun kein Gesichtsverlust ist, wenn derjenige sich dir gegenüber kooperativ zeigt, vielleicht hast du ja auch einfach Pech gehabt und die A... der Gruppe erwischt.
    Ganz genauso gehts mir auch. Das Thema nimmt einen irgendwann total ein und ich mache mir oft schon auf der Arbeit nen Kopf darüber oder checke den Wetterbericht und wenn Sonnenschein ist, fahre ich lieber möglichst spät nach Hause..

    Der Tipp, einen Einzelnen unter vier Augen anzusprechen, ist eigentlich sehr gut. Aber das wird echt schwierig, denn diese vier Familien haben sich komplett zusammengeschlossen und hocken da immer gemeinsam rum, trinken Kaffee und essen Kuchen, während die Kinder auf den Höllendingern rumfahren. Dass da jemand mit den Kindern alleine ist, kommt eigentlich nie vor. Und zugänglich wirkt von denen auch eher keiner, die grüßen auch eigentlich nie und wirken eher abweisend..
    Zudem müsste dann ja diese Person meine Botschaft auch an die anderen Eltern herantragen und das hat ja schon beim letzten Mal nicht geklappt.

    Mein Plan ist jetzt eher, dass ich tatsächlich einen Brief schreibe, den ich dann allen vier Familien in den Briefkasten werfe. Aber ich weiß nicht so wirklich, wie ich den schreiben soll. Hat da jemand Tipps?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann dich verstehen, mich würde das auch sehr, sehr anstrengen.

    Gibt es eine Möglichkeit, sich mit anderen Nachbarn mal auszutauschen und sich gemeinsam bei betreffenden Bobbycar-Familien zu melden? Könnte mehr Eindruck hinterlassen, als wenn du dich da alleine nochmal meldest. Ich fürchte nämlich, dass du dann doch wieder nur ignoriert wirst.

    Gemeinsam könnte man sich dann wirklich mal zusammensetzen und miteinander reden, ob man bessere Zeiten finden kann. Oder halt nur bis Samstag Nachmittag bzw. Sonntag gar nicht erst die Bobbycars rausholt.

    Und falls sie sich dann dagegen sperren, mit mehreren Nachbarn zu sprechen, hätte man gemeinsam auch mehr beim Vermieter in der Hand, um ihm zu zeigen, dass einem das Thema wirklich wichtig ist.

    Ich finde es gut, dass du den ersten Schritt gemacht hast und das Gespräch gesucht hast. Und ich finde nicht, dass du überreagierst.

    Viel Erfolg!
    Danke!
    Sich mit anderen zusammenzuschließen wäre bestimmt gut, habe ich auch schon oft dran gedacht. Aber ehrlich gesagt kenne ich meine Nachbarn größtenteils gar nicht so wirklich. Ich habe es beim Einzug leider verpasst, mich bei allen persönlich vorzustellen.. (Ich wohne in ner Großstadt und hatte das mit dem Vorstellen bei meiner letzten Wohnung gemacht und stieß dabei eher auf Desinteresse bzw. komische Blicke, daher habe das bei dem Umzug hierher dann nicht mehr gemacht...)

    Dem Vermieter könnte ich aber natürlich von dem Treppenhauszettel und der Bobbycar-Wegwerf-Aktion erzählen, das würde ja auch schon zeigen, dass es mindestens einen weiteren Nachbarn gibt, der sich gestört fühlt. Von dem Zettel hatte ich auch ein Foto gemacht.

  20. Addict

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    AW: Bobbycars aus der Hölle - Probleme mit Nachbarn

    Ich denke, ich werde es nun nochmal mit einem Brief versuchen und diesen den Familien in den Briefkasten werfen. An sich war ja meine Idee, ein gemeinsames Gespräch anzuregen, in dem man sich dann ggf. annähern kann, aber ehrlich gesagt habe ich da nach der Erfahrung im Sommer nicht mehr so wirkliche Lust drauf.
    Es war schon bei den drei Elternteilen ein echt beschissenes Gefühl, so ignorant behandelt zu werden, wenn ich mir nun vorstelle, ich stehe dann alleine als Einzelperson vier Elternpaaren gegenüber, die womöglich wieder so ignorant reagieren und sich eh im Recht und als Gruppe stark fühlen, wird mir eher schlecht.

    Ich bin mir nur nicht sicher, wie ich den Brief schreiben soll. Soll ich eher sehr freundlich und entgegenkommend schreiben oder soll ich deutlich machen, dass ich ihr Verhalten wirklich rücksichtslos finde?

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