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  1. V.I.P.

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    Kita-Eingewöhnung

    Nachdem das als OT im Thread Muttersein aus feministischer Perspektive aufkam, interessiert mich das jetzt doch mal, vielleicht mag die Eine oder Andere erzählen.

    Wie lief das bei Euch? War es von der Einrichtung fest vorgegeben, wie es laufen sollte? Wart Ihr (und nach Eurem Eindruck Eur/e Kind/er) zufrieden? Wie lange hat es etwa gebraucht (und wie alt war das Kind)?

    Sophie hat die pädagogischen Grundsätze davon schon kurz umrissen, ich hab es immer von Eltern im Umfeld gehört, aber das war nie das ausgeweitete Gesprächsthema, darum frag ich mal hier.
    Ich meine, aber da muss ich meine Mutter nochmal fragen, sie hat mich im sechsten Lebensmonat schon ein bisschen bei der Tagesmutter eingewöhnt, wo ich dann 5-6h/d war (BRD, Mitte der 80er), in dem Alter ist das ja öfters mal einfacher als mit ein, zwei Jahren. In den Kindergarten gekommen bin ich dann mit viereinhalb, das weiß ich noch, da ist meine Mutter am ersten Tag etwas länger geblieben und ich hab mich gefragt, was will sie hier, aber das ist ja offenbar auch nicht mehr das klassische Eingewöhnungsalter.


    Ah, und noch was, wenn es einen Einrichtungswechsel gibt (durch Umzug oder halt z.B. von Tagesmutter zu Kita oder so), man also keine Elternzeit mehr hat, muss man dafür Urlaub nehmen oder gibt es da irgendwie Extratage für?

    Fällt Euch noch was ein?

    Freu mich über Erfahrungen
    Geändert von durga (04.04.2016 um 11:14 Uhr)

  2. Addict

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Schau mal in diesem Thread gibt's schon sehr viele Erfahrungsberichte.

    Bei uns wurde eingewöhnt (hat mein Freund während seiner Elternzeit gemacht). Es hat etwa 2-4 Wochen gedauert, je nachdem was man als "eingewöhnt" definiert: Nach 2 Wochen blieb meine Tochter den ganzen Vormittag alleine dort, nach 4 Wochen (oder 5?) hat sie in der Früh beim Hinbringen nicht mehr geweint. Letzteres hatte aber damit zu tun, dass wir als Eltern beschlossen haben sie nicht mehr nur abzugeben, sondern sie noch in den Gruppenraum zu begleiten für ein paar Minuten. Das war nicht das Konzept der Erzieherinnen, sie haben es uns aber ohne weiteres machen lassen.
    Beim nächsten Kind würde ich darauf bestehen es langsamer anzugehen, einfach nur für mein Gefühl.

  3. V.I.P.

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Danke schön! (Es lebe die Suchfunktion... )

  4. Alter Hase

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Ich finde einen aktuellen Thread sehr gut, wir starten morgen. Durga, dann kriegste nen Live Ticket haha!

    Liffi, gut das das bei euch noch so ein gutes Ende genommen hat!

    Ich bin gespannt wie es läuft, ich versuche natürlich so entspannt wie möglich zu sein, nervös bin ich trotzdem.

  5. Urgestein

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Naja, der Thread ist von 2014. "mein" Anliegen aus dem anderen Thread trifft das nicht ganz.
    Ich frage mich halt wie sich das Konzept der Eingewöhnung entwickelt hat und seit wann das wie wo benutzt wird.

    Je nachdem fände ich es dann nämlich auch logisch, dass es dazu noch nicht wirklich Bücher gibt etc.

    Wie ist denn das mit den Vätermonaten in Kinderbüchern? Damit hängt ja auch zusammen, ob der Vater auch ne Eingewöhnung in einem Buch übernehmen kann oder ob das immer die Mutter ist.

  6. Senior Member

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Extratage für die Eingewöhnung gibt es nicht, man muss ja auch diverse Schließtage mir Urlaub abdecken. Hier z.B. der ganze Juli in der jetzigen Einrichtung, Eingewöhnung im neuen Kindergarten dann vermutlich erst ab Mitte August, weil vorher nur Ferien-Notgruppen, also bis mind. Ende August insgesamt 2 Monate ohne Kindergarten. Wir haben zum Glück die Großeltern in der Nähe wohnen.
    Bei einem Wechsel der Einrichtung ist es wohl meistens nicht mehr so langwierig, das Kind einzugewöhnen, weil es das Prinzip "Fremdbetreuung" schon kennt, aber auch das ist sicher von Kind zu Kind verschieden.

    Vätermonate in Kinderbüchern sind mir bisher noch nicht begegnet, aber das liegt vielleicht auch daran, dass Kinderbücher mit richtigen Geschichten eher für Kinder ab 2 sind und auch dann nicht in organisatorische Detail gegangen wird.
    Eingewöhnung selbst gibt es ja schon länger und unsere Bücher sind alle relativ neu.
    Ich habe hier gerade zum Vergleich:
    Wieso Weshalb Warum junior - Mein Kindergarten, da heißt es am Anfang: "Leona ist neu in der Gruppe. Ob sie sich heute traut, alleine hier zu bleiben?", dann wird das Thema aber nicht näher besprochen. Hauptperson ist Felix, der wird morgens vom Vater gebracht und nachmittags von der Mutter wieder abgeholt. (Da gibt es übrigens eine Erzieherin und einen Erzieher in der Gruppe.)
    Conni im Kindergarten, da heißt es: "Tobi weint. Er ist neu im Kindergarten und will seine Mama nicht gehen lassen. Conni denkt daran, wie mulmig ihr am ersten Tag zu Mute war. Sie nimmt Tobi an die Hand und zeigt ihm die Bauecke. Tobi vergisst ganz zu weinen."
    Conni kommt in den Kindergarten: "Conni umarmt Mama ganz doll zum Abschied. Am liebsten möchte sie, dass Mama bleibt. Hanne [die Erzieherin] nimmt Conni an die Hand: 'Komm, wir kleben jetzt dein Foto in den Kalender.'"
    Pauline kommt in den Kindergarten: "Pauline nimmt Mamas Hand und will hineingehen. Aber Mama bleibt stehen. 'Wir müssen uns jetzt verabschieden, Pauline', sagt Mama und schluckt. 'Der Morgenkreis ist nur für Kinder. Wir holen dich später wieder ab.' 'Viel Spaß, Pauline', sagt Papa und gibt Pauline einen Kuss."
    Im Hörbuch von Wieso Weshalb Warum - Unser Kindergarten gibt es eine Eingewöhnung. Da fragt in der ersten Szene das Mädchen die begleitende Erwachsene (die nicht die Mutter ist), ob sie noch dabei bleibt und diese sagt ja und erklärt dem größeren Bruder, dass er am Anfang auch nicht alleine da bleiben musste.

  7. Urgestein

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Ahhh, süß!

    Danke Sophie!! Das war sehr nett, jetzt alles aufzuschreiben!

  8. V.I.P.

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    hier bestimmt das kind die länge der eingewöhnung. bzw man wird am ersten tag gefragt wie viel zeit man dafür hat.
    wir haben während der eingewöhnung vond er einen kita zur anderen kita gewechselt.
    eingewöhnung war hier ziemlich "katastrophal". start mit erster kita: April 2015 schlussendlich eingewöhnt in 2. kita: mitte september 2015
    ( die erste kita hat nach 2 wochen gestreikt : 5 wochen und dann immer nur 2 tage die woche wieder geöffnet gehabt und dazwischen immer gestreikt --> keine eingewöhnung.
    dann hatte sie ab juni wieder regulär auf und wir mussten von vorne anfangen. nach 2 wochen bekam ich die zusage für die andere kita ( VIEL VIEL näher an unserer wohnung und bessere anbindung an job&uni), durch kündigung ist man aber 4 wochen "gesperrt" , eingestiegen bei der neuen kita sind wir dann im august. und durch das viele hin und ehr dauerte es dann ziemlich lange bis er sich auf alles einlassen konnte.
    "normal" sind glaube ich 4 wochen. mein freund und ich haben uns bei der eingewöhnung abgewechselt.

    bei den großen kids gibt es hier auch eingewöhnung, aber die geht nur ne woche oder so, wenn überhaupt. länger brauchen die meisten nicht.würde aber auch länger gehen, wenn gewünscht.


    an unserer kita kann man auch einen tag als eltern "hospitieren", wenn man möchte, also nen kitatag miterleben, die sind da sehr trasparent

  9. Alter Hase

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Eingewöhnung in der 1. kita war bei uns extrem schmerzhaft. Hat 3-4 Wochen gedauert. Nach 6 Wochen war sie "richtig" ein gewöhnt. Aber ich fand ihr verhalten dort bis fast zum Ende (gutes halbes Jahr) extrem komisch. Sie hat beim Abgeben nicht mehr geweint, aber mich ignoriert. Auch wenn ich sie abgeholt habe.
    Bisschen wie ferbern stell ich mir vor.

    In der 2 kita ging die Eingewöhnung viel schneller, keine 2 Wochen, und sie hat nur einmal kurz geweint. Sie war natürlich schon älter, fast 2. außerdem kannte sie ja schon fremdbetreuung. Fand dort ihr verhalten auch nie so irritierend. Wobei ich auch da sagen muss: richtig, richtig angekommen habe ich sie dort erst nach 4 Monaten empfunden.

  10. Alter Hase

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Ahja, für Eingewöhnung Nr. 2 musste ich mir Urlaub nehmen.

  11. V.I.P.

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    hm, was glaubst du denn, hat das bewirkt bei der ersten eingewöhnung? (weil dus mit ferbern vergleichst, klingts für mich, als wäre da was schiefgelaufen)
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  12. Alter Hase

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Ich denke, es war für sie zu schnell. Und es liefen (zeitversetzt) mehrere Eingewöhnungen parallel. Die Gruppe war insgesamt sehr jung. Kein Kind älter als 1,5. Das war alles schlecht.
    Und ich war irgendwie nicht selbstbewusst genug, meinem Bauchgefühl zu vertrauen, was das tempo angeht. Das war sehr ungute jedenfalls. F hat ihre eine Erzieherin da total geliebt übrigens. Glaube, es war insgesamt einfach die falsche kita, das merke ich jetzt ganz deutlich in der zweiten.

  13. Urgestein

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Ich bin mit 4 Jahren erst in den Kindergarten gekommen (im Westen, vorher gab es keinen Platz), und da gab es keine Eingewöhnung. Ich wurde einfach abgegeben und mittags wieder geholt. Es war furchtbar. Es ist eine meiner frühsten Kindheitserinnerungen, wie ich da zum ersten Mal ohne Mama bei fremden Leuten in fremder Umgebung bleiben mußte. Also daß man mit 4 ja schon alt genug ist und das alles ganz easy geht, ist in dieser Verallgemeinerung ja auch Quatsch. Auch Vierjährige sind noch kleine Kinder, und man muß ja bedenken, wenn man bedenkt, daß diese Kinder wirklich bis dahin zuhause betreut wurden und ggf. noch gar keine Trennung von den Eltern kannten (wie bei mir).

    Bei meinen Kindern gab es selbstverständlich eine Eingewöhnung, da waren sie jeweils 1 Jahr alt (der Große fast 2).

  14. Addict

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Ich kann Sophies Liste noch ergänzen um:
    Mein erster Tag im Kindergarten - Felix ist den ersten Tag im Kindergarten (ohne Eingewöhnung, Jonas zeigt ihm alles).

  15. Urgestein

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Max geht zur Tagesmutter Max wird von der Mama morgens abgegeben und nachmittags von Papa abgeholt, Eingewöhnung gibt es nicht. Weil Max in der Nacht davor Angst bekommt, machen seine Eltern mit ihm aus, dass es "erstmal nur auf Probe" ist, allerdings muss die Mutter auch schon ins Büro, also so eine richtige Alternative hat er da auch nicht.

  16. Addict

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Mein Sohn war 18 Monate als er in die Krippe eingewöhnt wurde.
    Prinzipiell wurde nach dem Berliner Modell eingewöhnt, aber dabei wurde auf das Kind eingegangen.
    In der Krippe haben wir 8 Tage gebraucht. Durch unseren Umzug musste der Große die Einrichtung wechseln (10 Tage vor dem 3. Geburtstag in den Kindergarten) und da haben wir überhaupt keine Eingewöhnungszeit gebraucht. Der Mann hatte sich extra freigenommen, aber der Sohn hat ihn dann wieder nach Hause geschickt.

    Die Kleine wurde mit 13 Monaten in die Krippe eingewöhnt.
    Auch hier wurde nach dem Berliner Modell eingewöhnt. Wir haben vier Wochen benötigt, bis sie komplett eingewöhnt war. Wobei es sicher auch schneller gegangen wäre, aber es wurde parallel ein weiteres Kind eingewöhnt und da musste nach 2 Wochen alles laufen. Daher haben sie bei uns ein bisschen langsamer gemacht, was aber für mich okay war, da ich noch frei hatte. Die Kleine ist ein komplett anderer Typ als der Große, ich habe bei ihr mit mehr Aufstand gerechnet.
    Im kommenden Januar wird die Kleine in die Einrichtung vom Großen wechseln und ich bin gespannt, wie sie den Wechsel mitmacht. Ich rechne mir gute Chancen aus, dass sie den gut mitmacht, weil sie zum einen die Einrichtung und die Erzieherinnen schon kennt und zum anderen ihr großer Bruder da ist, den sie abgöttisch liebt.

  17. Alter Hase

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Elisenstäbchen, was meinst du genau mit es wurde auf das Kind eingegangen (bei Berliner Modell)
    Also das es nicht straff durchgezogen wurde ala nach 3 Tagen Schritt x und dann Schritt x?

  18. Addict

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Zitat Zitat von tragedy Beitrag anzeigen
    Elisenstäbchen, was meinst du genau mit es wurde auf das Kind eingegangen (bei Berliner Modell)
    Also das es nicht straff durchgezogen wurde ala nach 3 Tagen Schritt x und dann Schritt x?
    Genau, S. wäre am liebsten gleich am 2. Tag zum Essen geblieben und hat einen Aufstand gemacht, weil er nicht mitessen durfte. Wir haben mittwochs mit der Eingewöhnung angefangen und die Woche drauf am Freitag war die Eingewöhnung beendet. Er ging von Anfang an dort hin, als wäre es selbstverständlich. Wobei er auch eine ganz ganz tolle Erzieherin hatte. Als sie merkte, dass es problemlos klappt, dass er spielt, isst und schläft, hat sie die Eingewöhnung eben früher als beim Berliner Modell vorgesehen beendet.

  19. Alter Hase

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Das ist gut! Wir sind heute bei Tag 3, morgen bei Tag 4 erfolgt die erste Trennung glaub 30 Min. Bis jetzt läufts gut, er würde wahrscheinlich auch schon allein dort bleiben, aber ich hab hier von jemand gelesen (elsa?) Das sich das gerächt hat und die meinen das eben auch. Lieber langsam steigern.

  20. Ureinwohnerin

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    AW: Kita-Eingewöhnung

    Wir gewöhnen auch gerade ein. Haben Freitag begonnen. E. wurde bereits vorher von der Oma betreut, sie kennt das also schon in ähnlicher Form. Ich merke, dass es jeden Tag besser wird, anfangs hatte sie noch Respekt vor anderen Kindern, jetzt nähert sie sich langsam an. Wir hatten heut direkt eine Trennung von 1,5 Stunden und das war kein Problem. Ab Montag (Tag 7) soll sie dort Mittag essen, mal sehen, wie das klappt..

    Ich muss an den Tagen teilweise Spätschicht machen und den Rest über Urlaub abdecken..


    Ansonsten würde mich mal eure Meinung interessieren. Ich meine, dass man das Kind auch mal alleine lassen muss, damit es lernt, dass man auch wieder kommt.. Also da reichen mMn auch 5 Minuten am Anfang. Aber so generell. Oder denkt ihr es macht Sinn zu warten, bis das Kind nicht mehr weint, wenn man gehen will? Ich frage mich, ob der Punkt dann jemals kommt.
    Eine Freundin versucht ihren Sohn seit über 3 Monaten einzugewöhnen, meint aber, dass das nicht geht, weil ihr Kind dann sofort weinen würde, nur wenn sie mal in die andere Ecke des Raumes geht.. Ich seh das komplett anders als sie, ich wäre da nach so langer Zeit wohl radikaler, bekomme da aber immer das Gefühl etwas "rabenmutterig" zu sein.. Und klar ist jedes Kind anders und man kann schwer vergleichen, weil die Eingewöhnung ja auch recht individuell ist.. Aber irgendwie "muss" man ja mal ein Schritt weiter gehen, wenn man ans Ziel kommen möchte..

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