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  1. Regular Client

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    Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Erzählt mal!
    Vorteile/Nachteile?
    Warum habt ihr dazu "entschieden"? Würdet ihr das wieder machen und warum (nicht?)

  2. Urgestein

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    zwischen meinem grossen und den zwillingen liegen 22 monate. ich wollte schon im kreisssaal sofort wieder schwanger sein und hatte eh angst, dass es wieder ewig dauert, bis ich schwanger bin. der nachteil war allenfalls, dass ich im ersten jahr mit drei kindern viel hilfe von aussen brauchte. alles andere ist super und ich bin sehr froh, dass es so gekommen ist.

  3. Addict

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    meine kinder sind quasi zweimal 21 monate auseinander. das vierte kind ist dann ca. 2.5 jahre jünger als das dritte.
    ich finde kleine abstände super. man ist noch so im "baby- und kleinkindmodus", die wohnung ist noch halbwegs babysicher, alle sachen sind eh noch da (bett, trage, kiwa, maxi cosi etc.).
    abgesehen davon fand ich es von anfang an irgendwie "natürlich", dass die kinder schon als kleine kinder nicht alleine sind, sondern geschwister haben. alle haben eine sehr enge bindung zueinander, spielen die gleichen spiele (ich nehme mal kind vier hier raus, das dauert noch ca. ein jahr, dann ist sie auch voll dabei), sie passen kinderzimmertechnisch gut zusammen.
    und was mir eigentlich auch ganz gut gefällt: kinder, die so nah aneinander sind, streiten irgendwann "auf einem niveau", also es ist nicht immer einer altersbedingt über- oder unterlegen, sondern das gleicht sich so an.
    es ist zwar anstrengend, aber ich würde es wieder so machen.

  4. Member

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Das Thema interessiert mich auch. Bin frisch schwanger mit dem zweiten Kind, der Abstand wird 22 Monate sein.
    Gerade finde ich es etwas ungünstig, dass ich gerade erst wieder zu arbeiten begonnen habe. Die Zeit bis zum nächsten Mutterschutz kommt mir so kurz vor, ich habe das Gefühl es lohnt sich gar nicht meine alten Projekte von meiner Vertretung wieder zu übernehmen, weil ich sie direkt wieder abgeben muss.
    Wir haben uns für einen so kurzen Abstand entscheiden, weil ich das bei meiner Schwester und mir schön fand (wir sind 2 Jahre auseinander). Außerdem ist mein Mann einige Jahre älter als ich und will kein ganz Alter Vater sein.

  5. Urgestein

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Also hier ja 19 Monate. Puh, also die ersten Monate waren richtig hart für uns alle. Hatte allerdings auch eine Notsectio und darunter körperlich und psychisch zunächst ziemlich gelitten. Das hat die Veränderung für den Großen natürlich auch erschwert. Glücklicherweise war der Kleine allerdings zu Anfang sehr pflegeleicht. Mein Mann hatte sowieso die ersten zwei Monate Elternzeit, was sich in unserer Situation als die Rettung erwiesen hat. Kann mir aber gut vorstellen, dass es auch anders geht. Jedenfalls war die Umstellung als er wieder arbeiten ging, nochmal ziemlich heftig. Am schlimmsten ist ganz praktisch das Schlafproblem. Baby braucht Ruhe und Nähe beim Einschlafen, hasste das Tragen btw (was ich mir vorher immer als ultimative Lösung vorgestellt hatte) und das große Kind ist noch zu klein, um auch nur fünf Minuten in nem anderen Zimmer allein zu spielen. Es war oft richtig schlimm, dazu noch Winter, sodass ich nicht in dem Maße rausgehen konnte wie jetzt wieder. Naja, die ersten 4-6 Monate haben wir überlebt, würde ich sagen.
    Gerade habe ich langsam den Eindruck, dass es besser wird und wir uns endlich einspielen. Dabei hilft das gute Wetter gerade enorm, jetzt schläft der Kleine im Wagen und ich spiel mit m im Garten. Schlafproblem erstmal gelöst.

    Dann ist es bei uns so, dass man die zwei wirklich keine Sekunde aus den Augen lassen kann. M ist echt eher ein ruhiges, sensibles, sanftes Kind. Aber er setzt sich dann halt trotzdem mal aufs Baby drauf, piekt ihm ins Auge oder haut ihm Bauklötze auf den Kopf besonders, wenn der kleine schon wegen irgendwas anfängt zu weinen, läuft er Gefahr, noch einen auf den Deckel zu kriegen. Dann ist m phasenweise auch wieder total lieb, tröstet ihn, spielt mit ihm, aber man kann sich halt nicht drauf verlassen. Natürlich weiß er auch, dass er manches nicht darf, aber da fehlt halt echte noch jegliche Einsicht darein, dass “dem Bruder ins Auge fassen“ ein ganz anderes Kaliber ist als “Mamas Handy klauen“ :S

    Insgesamt ist es gerade einfach ein fulltimejob, Freizeit ohne Kinder gibt es momentan eigentlich für niemanden.
    Ob ich es wieder machen würde? Vom jetzigen Standpunkt bin ich nicht sicher. Bereuen tu ich es nicht, viele der Probleme sind ja zeitlich sehr begrenzt. Ich weiß auch nicht, wieviel einfacher es mit 3,4 Jahren Abstand wirklich wäre.
    Rein vom körperlichen tendiere ich zu nein. Ich verkrafte schwanger einfach leider nicht so gut, beide Geburten waren Horror und jetzt meldet sich der Beckenboden. An schlechten Tagen fühl ich mich ziemlich ramponiert und DAS würd ich echt gerne rückgängig machen...
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
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    winter is coming

  6. Urgestein

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Ich denke aber, ich bin gerade halt auch noch mitten im ersten Jahr und vermute (und hoffe), dass sich die von den anderen genannten Vorteile eh später zeigen.
    Zusammenfassend würde ich sagen, ich möchte es nicht rückgängig machen, aber ich bin froh, die Anfangszeit nicht noch mal durchleben zu müssen.
    πάντα ῥεῖ


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  7. Alter Hase

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Meine Kinder sind 30 Monate auseinander, ich finde das jetzt gar nicht unbedingt einen "geringen" Abstand. Gering ist für mich eher so 18 Monate oder so. Also es fühlte sich nicht wie "zackbumm, wieder schwanger" an.
    Ich glaube, dass jeder Abstand seine Vor- und Nachteile hat und je nach Charakter der Kinder fallen die mal mehr oder weniger ins Gewicht. Eifersucht gab es bei uns quasi nicht, auch wenn natürlich die Umstellung für den Großen spürbar war und er das auch gezeigt hat. Was ich als anstrengend empfand war, dass A noch nicht wirklich gut zu Fuß war. Das war gerade in den letzten Monaten der Schwangerschaft doof. Aber da gibt es ja Hilfsmittel. Buggy, später Tuch bzw Doppelwagen, als das Baby da war. Auch zwei Kinder wickeln zu müssen und dass das Trockenwerden erstmal uninteressant war, ist jetzt nicht sooo optimal, aber auch kein echter Nachteil. Ich finde es jetzt schön, dass ich mit beiden Kindern auf den Spielplatz gehen kann, ohne dass es für das eine uninteressant wäre und dass sie nun auch anfangen, gemeinsam zu spielen und zu kommunizieren.

  8. Urgestein

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Das mit dem zwei kinder wickeln hör ich so oft. Das stört mich echt am wenigsten, ist mir total latte, ob ich am Tag eine oder sieben stinkewindeln wickel
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    winter is coming

  9. Alter Hase

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Ich lese auch mal interessiert mit.
    Wir werden bald ziemlich genau 2 Jahre Abstand haben. Diese Schwangerschaft war nicht geplant und ich hätte es auch so nicht geplant (ein drittes Kind wollten wir schon, aber ich wollte ich nie einen so geringen Abstand!). Ich finde es ziemlich anstrengend, mit Kleinkind schwanger zu sein, und vor der Zeit mit Baby und Wutzwerg hab ich einfach nur Horror. Vor allem eben vor der Schlafsituation, wie Sternenratte schrieb. Ich hatte bisher 2 Kinder, die sehr schwer einschlafen und überhaupt schlecht schlafen, wenn das neue Baby nicht diesbezüglich ein Wunderkind ist, weiß ich echt nicht, wie das gehen soll.
    Wir haben auch so gut wie keine Hilfe hier. Mein Mann wird anfangs Elternzeit nehmen, aber danach bin ich mit 3 Kindern tagsüber alleine (die beiden "großen" sind aber in Kindergarten und Schule bis zum frühen Nachmittag).
    Naja, ich denk mir immer, jetzt wird es nochmal ca. 3 Jahre lang richtig schlimm, danach wird es vielleicht langsam besser...

    Wickeln ist mir auch total egal.

  10. Urgestein

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    whassup, habt ihr wellcome oder etwas vergleichbares bei euch?

  11. Urgestein

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Du, die Großen den halben Tag untergebracht ist aber sicher viel wert! Dann muss man ja wahrscheinlich nachmittags nur noch ein Schläfchen organisieren. Und abends halt zu zweit die Kinder verklappen.
    Aber ja, dass das Leben so kompliziert sein kann.... zum Glück wusste ich das vor den Kindern noch nicht im Detail
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  12. Alter Hase

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Nein.
    Freunde und Bekannte haben auch alle kleine Kinder, die will ich ungern "einbinden", die haben selbst genug zu tun. Großeltern und andere Verwandte sind 3 Autostunden weit weg. Die können mal kommen, z.B. bei Krankheit oder so, wohnen aber dann bei uns (was ich nur so mittelentspannend finde ). Für kurz zwischendurch, wenn es nötig wäre, ist das aber nix. Babysitter weiß ich nicht, ob das die richtige Art von Hilfe wäre, die wir brauchen. Vielleicht.

  13. Urgestein

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    ich habe jahrelang abends unter meinen kkndern gelegen. eins rechts im arm, ein links und eins auf dem bauch. irgendwie überlebt man die zeit. insofern - alles wird gut!

    wir hatten zwischendurch auch eine babysitterin, die gezielt für die insbettgehsituationen gekommen ist. so konnte ich mich den kkeinen bzw dem geossen widmen, ohne stress zu haben.

  14. Urgestein

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Danke dafür! Total beruhigend, dass es anderen auch so geht!! Und noch besser, dass ihrs überstanden habt : )
    πάντα ῥεῖ


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    winter is coming

  15. Regular Client

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    Wir haben fast auf den Tag genau 2 Jahre Abstand.
    Ich finde es für uns total super so. Natürlich musste sich am Anfang das "neue" Leben zu viert zurecht ruckeln, das muss es aber auch, wenn das erste Kind schon älter ist, glaube ich.
    Ich weiß auch gar nicht, ob es den Vorteil oder den Nachteil gibt, vieles ist glaube ich auch Kind- bzw. Typabhängig.
    Unser großer Sohn findet seine kleine Schwester z.B. total toll, will helfen, bringt ihr Spielzeug etc...das erleichtert natürlich so manche Situation bzw. unseren Alltag. Ebenso strahlt die kleine Schwester meist, wenn ihr Bruder sich mit ihr beschäftigt. Sowas weiß ich ja aber vorher nicht, es hätte ja auch anders sein können.
    Ein für uns wichtiger Aspekt für einen kleineren Abstand war noch, dass wir an sich gern drei Kinder möchten. Das erste Kind habe ich mit 31 bekommen, das zweite mit 33. So mit 35-36 mag ich mit dem Familienplanungsthema gerne durch sein. Das ist jetzt durchaus realistisch, das das klappt, mit einem bewusst geplanten größeren Abstand wäre das wohl eher knapp geworden bzw. würde das knapp.
    Glück ist ein Wunderding. Je mehr man gibt, desto mehr hat man.

  16. Senior Member

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    hier sind es auch 22 monate:

    vorteile:
    - baby/kleinkindausstattung wird einfach durchgereicht (mittlerweile müssen wir bei klamotten gar nichts mehr lagern, sondern sondern nur noch in die andere schrankseite packen)
    - wohnung ist kindersicher
    - kleinkindkompatible aktivitäten passen für beide
    - ähnliche interessen beim spielen und auch ähnlicher "leistungsstand" beim spielen/sport (radfahren, trampolin springen, schaukeln, mensch ärgere dich nicht-spielen,...)
    - gemeinsame hobbys sind möglich (ist vielleicht nicht unbedingt das beste für die kinder, entlastet aber die eltern, wenn die kinder die selben termine für training/kurse o.ä. haben)
    - wickelzeit ist insgesamt kürzer, wenn sich das wickelalter der kinder überschneidet. doppelt wickeln fand ich nie schlimm.
    - zum. zeitweise gemeinsame kindergartenzeit, d.h. gemeinsames bringen/abholen, gemeinsame termine (sommerfest, laternenumzug,...)
    - gemeinsamer freundeskreis (nicht immer ein vorteil, s.u.)


    nachteile bei uns(!):
    - große rivalität, viel eifersucht unter den geschwistern
    - bedürfnisse der kinder sind so ähnlich, dass sich immer eins zurückgesetzt fühlt
    - beschwerliche zweite schwangerschaft, weil das 1. kind erst sehr spät lief
    - stressige babyzeit beim zweiten kind, weil das erste eben auch noch fast ein baby war.
    - sie gleichen sich größenmäßig mittlerweile an, so dass wir doch manche sachen doppelt kaufen müssen, weil das durchreichen nicht immer funktioniert (z.b. fahrrad)
    -große rivalität bei freundschaften, gerade wenns um gemeinsame kiga-freunde geht, die mit dem einen kind mehr befreundet sind als mit dem anderen
    - das ältere kind wurde viel zu früh an kinderserien rangeführt und viel zu oft mit gummibärchen bestochen, um den alltag zu erleichtern

    also insgesamt ist es bei uns aufgrund des geringen altersabstands und der daraus entstehenden rivalität sehr stressig. trotzdem würde ich mich wieder für einen eher geringen abstand entscheiden, weil es für mich irgendwie doch das idealbild ist, dass geschwister eng zusammen sind und sich auch in gewisser weise auf augenhöhe begegnen, so ähnlich wie nightswimming schon schrieb. vielleicht denke ich so, weil ich es seibst so erlebt habe und es positiv in erinnerung habe.
    ....poor, obscure, plain and little

  17. Foreninventar

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    <3 für die gummibärchenbestechung.

  18. Senior Member

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    no.choice, einige der Dinge, die du als Vorteile beschreibst, waren glaube ich bei uns früher genau der Grund für die schlimme Eifersucht.
    Zum Beispiel der ähnliche Leistungsstand, bzw. dass meine jüngere Schwester mir relativ bald körperlich überlegen war, und auch die gemeinsamen Aktivitäten, die ich ihr nie gegönnt habe, weil ich fand, sie dürfe das altersentsprechend eben auch erst 2 Jahre später als ich machen.
    Hinzu kam leider auch noch, dass sie durch die damals geltende Stichtagsregelung trotz 22 Monaten Altrersunterschied nur eine Klasse unter mir war. Ich habe mich immer versucht, ganz extrem von ihr abzugrenzen und sehr viel Wert darauf gelegt, dass sie jünger ist und nicht alles darf, was ich durfte.
    Und weil ich mich noch so gut daran erinnern kann, wie schrecklich sich das immer für mich angefühlt hat, würde ich wohl sehr darauf achten, solche Situationen soweit wie möglich zu vermeiden.

  19. Senior Member

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    sophie, das sehe ich genau so, die vorteile, die ich aufgezählt habe, gelten nicht unbedingt für die kinder, sondern manche eben nur für die eltern
    aber solche situationen vermeiden ist leicht gesagt, denn es sind nunmal zwei mädchen in ähnlichem alter und mit ähnlichen interessen. was ich der einen erlaube, kann ich der anderen nicht verbieten und so kommt es eben immer wieder zu situationen, dass beide in der selben tanzgruppe oder dem selben ballett-kurs landen. und ich schicke die beiden ganz sicher nicht in unterschiedliche kindergärten oder schulen, solange ich das irgendwie vermeiden kann. und das mit dem altersentsprechenden ist auch so eine sache. die große ist hier eher zögerlich und braucht für viele sachen etwas länger, bis sie sich traut, egal ob fahrrad fahren lernen oder beim bäcker brötchen kaufen. die kleine ist da völlig schmerzfrei, probiert alles aus und kann es dann teilweise auch viel früher als ihre schwester es konnte. sie ist schon mit 4 alleine losgezogen, um sich am freibad-kiosk ein eis zu kaufen, die große hat sich neulich mit 7 zum ersten mal getraut, sich alleine eine brezel beim bäcker zu kaufen. soll ich die kleine da wirklich ausbremsen? das ist doch auch ungerecht.
    ich versuche immer wieder, die beiden zu getrennten hobbys zu motivieren und unterstütze wirklich jede vorliebe, in denen sie sich unterscheiden. der erfolg ist bisher eher mäßig, denn sie interessieren sich tatsächlich fast immer für die gleichen sachen. gerade zwinge ich die eine förmlich, alleine in einen bestimmten sportkurs zu gehen (das hat gründe weshalb sie das machen soll), bei dem die große schwester nicht mitgehen kann und das würde sie freiwillig im leben nicht machen. umgekehrt ist die andere total neidisch auf diesen kurs und würde, wenn wir es erlauben, sofort mitgehen, alleine um nichts zu verpassen.
    das problem ist wirklich offensichtlich, aber es ist einfach schwer zu lösen

    die sache mit der schule haben wir allerdings bewusst entzerrt und schulen mit 2 jahren abstand ein, obwohl uns geraten wurde, die beiden nur 1 jahr versetzt einzuschulen, das tut beiden sicher gut. wobei da die geschwisterrivalität nicht der einzige ausschlaggebende punkt war.
    ....poor, obscure, plain and little

  20. Senior Member

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    AW: Mamas von Kindern mit geringem Abstand (< 2,5 Jahre)

    no.choice, ich meinte das auch nicht als Kritik an deinem Vorgehen, dass man solche Situationen im Alltag nicht immer umgehen kann, verstehe ich gut. Ich weiß auch nicht, was ich anstelle meiner Eltern anders gemacht hätte.
    Vom Temperament/Charakter her war unsere Situation sehr ähnlich, das hat es für mich noch schlimmer gemacht, weil es mir immer vor Augen geführt hat, was ich nicht kann/mich nicht traue, was die Kleinere schon porblemlos macht.
    Für mich wäre diese Alterskonstellation daher auch nichts gewesen, ich fürchte, ich hätte mich aufgrund der eigenen Erfahrungen immer sehr mit dem Großen solidarisiert, was dem Kleinen gegenüber ja auch nicht fair gewesen wäre.
    Eifersucht liegt ja auch nicht immer am Altersabstand und ist ja oft auch nicht so direkt auf Dinge zurückzuführen, man kann wahrscheinlich einfach Glück oder Pech haben.

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