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  1. Stranger
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    AW: missed abortion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Gyn wollte mich gar nicht krank schreiben. Ich musste ziemlich kämpfen, um eine Woche zu Hause bleiben zu dürfen, und die war auch wirklich nötig. Besser wären wohl zwei gewesen. Ich hatte in der ersten Woche schon noch Schmerzen, gerade beim sitzen, aufstehen und laufen. Liegen ging sehr gut. Arbeite leider nicht im liegen.
    Waaaas? Das ist ja mies. Mich haben die im Krankenhaus gefragt, für wie lange ich eine Krankschreibung brauche. Habe dann erstmal 1 Woche gesagt. Da ich Lehrerein bin und noch Ferien habe, hätte ich eigentlich keine AU gebraucht, aber ich hab mir vorsichtshalber doch eine geben lassen. Ich hatte auch bis Freitag noch Schmerzen und vor allem vom Kopf bzw. von der Psyche her hätte ich niemals am Tag nach dem Eingriff wieder arbeiten können! Morgen gehts dann mit Konferenzen wieder los und ab Mittwoch dann mit dem Unterricht. Ich denke, das passt ganz gut. Sollte aber bis dahin noch was sein oder ich merken, dass es doch noch nicht geht, würde ich auch noch um eine Verlängerung der Krankschreibung bitten.

  2. Stranger
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    AW: missed abortion

    Zitat Zitat von _Sophie_ Beitrag anzeigen
    Wenn du Rh-negativ bist und dein Partner Rh-positiv, kann das Kind Rh-positiv sein. Bei allen Eingriffen und Ereignissen, bei denen potenziell Blut des Kindes in den Organismus der Mutter übertreten könnte (spontane Blutung unbekannter Ursache, Ausschabung, Geburt...) muss deshalb diese Rh-Prophylaxe gegeben werden. Die einmalige Gabe reicht da aus.
    Der Sinn dahinter ist, dass es bei dir zu einer Antikörperbildung kommen kann, wenn du mit Rh-positivem Blut in Kontakt kommst. Diese Antikörper können dann in einer weiteren Schwangerschaft mit einem Rh-positiven Kind dazu führen, dass das Kind geschädigt wird, weil sie gegen das Blut des Kindes gerichtet sind. Durch die Spritze kann das sehr wirksam verhindert werden.
    Danke für die Info!
    Mein Mann ist auch Rh-negativ, das wurde allerings gar nicht abgefragt. Ausschlaggebend war wohl nur der negative Rhesusfaktor bei mir. Ist das dann für den Fall, dass man mit einem anderen Partner nochmal ein Kind zeugt oder wie? ;-)

  3. V.I.P. Avatar von Ananasringi
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    AW: missed abortion

    Ich war zwei Wochen krankgeschrieben (inkl. Ausschabung) wurde aber netterweise gefragt, für wie lange ich eine AU möchte.
    Herr Pisanelli! Herr Pisanelli!

  4. Regular Client
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    AW: missed abortion

    Zitat Zitat von pink_grapefruit Beitrag anzeigen
    Danke für die Info!
    Mein Mann ist auch Rh-negativ, das wurde allerings gar nicht abgefragt. Ausschlaggebend war wohl nur der negative Rhesusfaktor bei mir. Ist das dann für den Fall, dass man mit einem anderen Partner nochmal ein Kind zeugt oder wie? ;-)
    Es ist sehr üblich und auch in vielen Publikationen empfohlen, die Rh-Propyhlaxe immer bei Rh-negativer Mutter zu verabreichen, weil der Arzt sich nicht vergewissern kann, dass der angegebene und nachgiesenermaßen Rh-negative Partner auch der Kindsvater ist. Dir steht es natürlich frei, die Gabe gegen Unterschrift abzulehnen.
    Wenn dein Mann Rh-negativ ist, kann es bei eurer Konstellation nicht zu Rhesusunverträglichkeiten kommen, unabhängig davon, ob du später noch ein Kind mit einem anderen, Rh-positiven, Partner zeugst, Da könnte es erst dann zur Sensibilisierung kommen, die dann in einer weiteren Schwangerschaft mit dem Rh-positiven Partner zu Problemen führen kann.

  5. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: missed abortion

    Ich hatte 2 MA im Abstand von ca. 6 Monaten. Bei beiden ging die Entwicklung ca. in der 8. SSW nicht weiter. Nach der ersten SS hatte ich 1 Tag Schmerzen (so was wie Rückbildungswehen) und ca. 2 Wochen Schmierblutungen. Danach sofort wieder einen Eisprung (waren zufällig gerade zur Kontrolle als da wieder ein sprungbereites Ei war). Mein Doc meinte wir sollten 3 Monate warten, das haben wir auch, weil es mir psychisch sehr schlecht ging (kam völlig aus dem nichts, vorher normale Entwicklung, endlich ging's mir in der 11. SSW übelkeitsmäßig besser und da sagt man mir, dass das Kind wohl seit mindestens 2 Wochen tot ist). Nach dem Eingriff hab ich mich sehr leer gefühlt, so beraubt, aber ich konnte mich eine Nacht verabschieden und da fingen auch von allein die Blutungen schon an. Da war ich ganz froh, es schon zu wissen, sonst wäre ich nachts panisch im KKH gewesen, das stell ich mir noch schlimmer vor.
    Beim zweiten Mal war ich schon sehr skeptisch und zurückhaltend, die Entwicklung war direkt verzögert so dass ich damit gerechnet habe dass es nicht gut geht. Als es dann einen Herzschlag gab, hatte ich wieder Hoffnung, die war dann ein paar Tage später aber wieder dahin. Die Blutung und die Schmerzen waren quasi nicht vorhanden, ich war am Tag danach den ganzen Tag auf einem Familienfest und hab's da hauptsächlich verdrängt.
    Danach hat es leider keine intakte Schwangerschaft mehr gegeben, aber das liegt an anderen Faktoren.
    Mir hat übrigens eine Selbsthilfegruppe sehr geholfen, auch wenn es hart ist die anderen Geschichten zu hören, so ist man doch nicht allein und muss sich auch nicht erklären, wenn es einem nicht gut geht. Ich finde es schön, im Alltag immer mal wieder diese Treffen zu haben, um an meine Kinder zu denken und das hilft mir auch bei der Verarbeitung.

    Edit: Ich war beide Male ca. 1 Woche nicht arbeiten, das war auch gut so, eher aus psychischen Gründen aber, ich musste das erstmal verdauen und eine kleine Trauerzeit nur für mich haben.

  6. Stranger
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    AW: missed abortion

    Zitat Zitat von _Sophie_ Beitrag anzeigen
    Es ist sehr üblich und auch in vielen Publikationen empfohlen, die Rh-Propyhlaxe immer bei Rh-negativer Mutter zu verabreichen, weil der Arzt sich nicht vergewissern kann, dass der angegebene und nachgiesenermaßen Rh-negative Partner auch der Kindsvater ist. Dir steht es natürlich frei, die Gabe gegen Unterschrift abzulehnen.
    Wenn dein Mann Rh-negativ ist, kann es bei eurer Konstellation nicht zu Rhesusunverträglichkeiten kommen, unabhängig davon, ob du später noch ein Kind mit einem anderen, Rh-positiven, Partner zeugst, Da könnte es erst dann zur Sensibilisierung kommen, die dann in einer weiteren Schwangerschaft mit dem Rh-positiven Partner zu Problemen führen kann.
    Ich habe die Spritze sowieso schon kurz nach der OP bekommen, habe das in dem Moment nicht weiter hinterfragt und hätte ich aber im Nachhinein wohl auch so gewollt. Man kann ja nie wissen und ich denke, es wird ja nicht schaden. Aber dann wurde es bei mir ja eh so gemacht wie es üblich ist. Wollte nur nochmal wissen, warum man das genau macht und vor allem, ob da noch ne Wiederholung nötig ist.

  7. Stranger
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    AW: missed abortion

    @ Efeu:

    Klingt schrecklich, was du durchgemacht hast. Hast du denn dann jetzt mit der (weiteren?) Familienplanung abgeschlossen oder willst du es nochmal versuchen?
    Ich glaube, ich wäre auch sehr verhalten bei einer erneuten Schwangerschaft. Dieses Negativ-Erlebnis steckt einfach in einem drin und würde zumindest mir schwerfallen auszublenden.

  8. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: missed abortion

    Nein, dazu bin ich noch nicht bereit. Wir sind jetzt in der Kinderwunschklinik, ein Jahr versuchen wir noch und dann besprechen wir nochmal, ob wir aufgeben.

    (Wir haben aber zum Glück schon einen tollen gesunden Sohn. Sonst wäre es wohl sehr sehr hart. Also wird es so auch sein, wenn es tatsächlich nicht mehr klappt. Aber ich darf dann wenigstens für ein Kind Mutter sein.)
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  9. Ureinwohnerin Avatar von rhabarber*
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    AW: missed abortion

    Hm, in der 13.ssw wurde die missed abortion festgestellt, gestorben ist es vermutlich bereits in der 9.ssw. Mir hat das damals den boden unter den füssen weggezogen. Vor allem auch vor dem hintergrund, dass es über zwei jahre gedauert hat, überhaupt schwanger zu werden und ich mich dann in der schwangerschaft halb todgekotzt habe. Naja. Die ausschabung selbst war nicht nicht; ich war auch nur lokal betäubt. Wir sind damals direkt 2 tage später (wie vorher geplant) in den urlaub gefahren und ich denke, das hat mir sehr gut getan.
    vi kysstes ivrigt. våra läppar blödde

  10. Regular Client Avatar von vielleicht
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    AW: missed abortion

    Ich muss mal reinplatzen mit einer bzw. zwei Fragen. Ne Freundin hat mir heute von ihrer MA erzählt, sie muss am Donnerstag ins Krankenhaus zur Ausschabung. Ich hab ihr angeboten, dass sie sich melden kann, wann immer ihr danach ist, auch nachts und so. Jedenfalls würd ich ihr sehr gern ein kleines Carepaket machen, außer Schokolade und Badezusatz (wie schnell darf man nach ner Ausschabung wieder baden?) fällt mir aber gerade nix ein.:/ Habt ihr Ideen? Es sollte in nem normalen (großen) Supemarkt zu bekommen sein. Achso, und wie schnell durftet ihr denn nach der Ausschabung wieder nach hause? Ich hatte überlegt, das Carepaket am Donnerstag auf der Station abzugeben, weil ich nicht einfach reinplatzen will (zumal ich auch hochschwanger bin), sie aber gern an dem Tag irgendwie aufmuntern möchte. Meint ihr das wäre ok? (Ich schätze sie schon so ein, dass sie sich darüber freuen würde, aber vielleicht gibts irgendwas, was ich gerade nicht bedenke.)

  11. Inaktiver User

    AW: missed abortion

    Baden darf man glaub ich solange man noch Blutungen hat nicht.

    Ich musste auch donnerstags hin, morgens um 6, abends gegen 19 Uhr durfte ich schon wieder heim. Der Eingriff selbst war mittags.

    Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber an dem Tag selbst wollte ich wirklich gar nichts. Nicht reden, nichts. Mich hätte da auch nichts getröstet. Am nächsten Tag ging es schon viel besser. Ich hab ja unter anderem von einigen lieben Bymsen echt viele tolle Sachen bekommen zur Aufmunterung, meine beste Freundin hat mir u.a. Kekse gebacken, also Essen/Süßes finde ich wirklich schon mal gut. Vielleicht noch ein Buch einfach? Was witziges, was sie ablenkt?

  12. V.I.P. Avatar von Lupine
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    AW: missed abortion

    Macaron, ich bin in meinem kompletten Umfeld die einzige Frau, die mal ein Kind geplant hat, die keine Fehlgeburt hatte. Das fand ich total erschreckend, alsmir das klar wurde. Ich kenne echt keine einzige Frau, die schonmal schwanger war und noch nie ein Kind verloren hat. Es ist tatsächlich so, wie du schreibst. Es betrifft wahnsinnig viele Menschen und ich find es so wichtig, offen darüber zu reden!
    Denn im Großen und im Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen!

  13. Regular Client Avatar von vielleicht
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    AW: missed abortion

    Macaron, danke! Trösten ist vielleicht auch zu hoch gegriffen, ich weiß ja selbst, dass man eigentlich untröstlich ist.:/
    Meinst du, etwas Kleines bei den Schwestern abgeben ist zu "übergriffig"? Also ich überleg halt, ob sie dann eher denkt "Boah nee, was für ne Scheiße, was soll ich damit!" oder "Interessiert mich gerade nicht, aber ich kanns ja morgen auspacken und eigentlich auch ganz nett." Nachvollziehen kann ich beides. Ich könnte mir aber bei ihr eher letzteres vorstellen, weil sie selbst so Sachen macht. Z.B war sie an Johanns Geburtstag morgens an seinem Grab, hat ein Blümchen hingestellt, Luftballons aufgehangen und Luftschlagen übers Grab gemacht. Ich fand das ziemlich toll.

  14. Inaktiver User

    AW: missed abortion

    Genau so wie man auch viel offener darüber reden sollte, dass es eben nicht so einfach ist, schwanger zu werden. Das hat mich auch total überrascht irgendwie, als es in meinem engeren Freundeskreis los ging und man gemerkt hat: Es reicht nicht, einfach mal Sex zu haben. Sein Leben lang macht man sich, insbesondere als Frau, so eine Panik, weil einem ständig suggeriert wird, man könne schon schwanger werden, nur weil man einen Mann zu lange ansieht - und dann möchte man schwanger werden und kriegt erst einmal zu hören, dass die Chance bei optimalen Voraussetzungen bei etwa 25 % liegt pro Zyklus. Ich kenne Frauen, die sich angefangen haben, regelrecht zu hassen, bzw ihren Körper, weil der nicht "richtig funktioniert".

    Aber gut, das ist jetzt etwas off topic, aber ja, echt, das sollte viel offener diskutiert werden. Einmal, damit man dann nicht so überrascht wird davon und dann eben auch, damit man sich keine Vorwürfe macht. Ich wusste ja schon durchaus, dass das passieren kann und trotzdem fing ich an, mich zu fragen, ob ich nicht doch irgendwas falsch gemacht habe und die Fehlgeburt provoziert habe. Das ließ erst nach, als ich gemerkt habe, wie üblich das eigentlich ist.

  15. Inaktiver User

    AW: missed abortion

    Zitat Zitat von vielleicht Beitrag anzeigen
    Meinst du, etwas Kleines bei den Schwestern abgeben ist zu "übergriffig"?
    Ganz schwer einzuschätzen, aber das glaube ich gar nicht mal. Ich glaube nur, bei mir selbst hätte das an dem Tag selbst gar nichts gebracht, ich hätte mich nicht drüber freuen können - am nächsten Tag schon (da kam das Paket meiner besten Freundin an). Weil ich es hinter mir hatte vielleicht, ich bin in Situationen, die mich arg fordern, sehr schwer abzulenken.
    Aber es klingt, als wäre Deine Freundin da etwas anders, das kannst natürlich nur Du einschätzen. Ich glaube aber nicht, dass es "blöd" ankommt, das wäre schon hart. Kannst Du evtl. ihren Mann/Freund fragen, wie er das einschätzt?

  16. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: missed abortion

    Vielleicht kannst du was schicken, was dann zuhause ankommt. Der Eingriff ist ambulant, nach ein paar Stunden darf man gehen, wenn der Kreislauf ok ist und man was gegessen hat. Baden wenn die Blutung vorbei ist, dauerte bei mir 2 Wochen, es könnte ja sonst auch ein schönes Duschgel sein?
    Ich persönlich finde es schwer einzuschätzen, ich kann mir vorstellen dass es schwer ist, weil du schwanger bist (andererseits kennt sie ja deine Geschichte), daher würde ich mich versuchen zurückzuhalten und sie nicht zu bedrängen.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  17. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: missed abortion

    Zum Thema Offenheit: Ich bin schon dafür, merke aber auch, dass ich so etwas Intimes auch nicht jedem auf die Nase binden will. Man macht sich einfach auch unglaublich angreifbar für blöde/gutgemeinte Kommentare. Ich hab genug selbst damit zu tun. Da brauch ich nicht hören, ich soll mich mal entspannen oder was man sonst so alles zu hören bekommt.
    Beim Nachdenken merke ich aber grad, dass das glaub ich auch so ein Generationending ist. Dass ich es Gleichaltrigen schon eher erzähle (auch Bekannten) als älteren Menschen.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  18. Inaktiver User

    AW: missed abortion

    Meine beste Freundin hat übrigens gut 1 Woche nach meiner Ausschabung ihr Baby bekommen, das fand ich irgendwie gar nicht so problematisch für mich (obwohl das nahe liegt, denkt man ja). Ich habe mich unheimlich für sie gefreut. Nur als Hinweis, dass Du Dich jetzt nicht selbst irgendwie "unerwünscht" fühlst, weil Du bald ein Baby bekommst. Und ja, sie kennt ja Deine Geschichte.

  19. Inaktiver User

    AW: missed abortion

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Zum Thema Offenheit: Ich bin schon dafür, merke aber auch, dass ich so etwas Intimes auch nicht jedem auf die Nase binden will. Man macht sich einfach auch unglaublich angreifbar für blöde/gutgemeinte Kommentare.
    Ja, das stimmt schon. Ich meinte auch gar nicht so unbedingt, dass man es selber vielen Leuten erzählen soll, sondern generell vielleicht das Thema mehr in den Medien aufgreifen, einfach einen Diskurs anregen. Das ist so ein Tabu, das finde ich nicht so gesund.

    Ich muss allerdings tatsächlich sagen, dass ich extrem positiv überrascht war, wie die Leute mit mir umgegangen sind. Es haben leider automatisch recht viele mitbekommen, und ich wurde selbst von Leuten, von denen ich im besten Fall einfach gar nichts erwartet hätte, sehr verständnisvoll behandelt.

  20. Stranger
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    AW: missed abortion

    Mir wurde gesagt, ich soll 2 Wochen nicht baden. Ich war insgesamt nur ca. 5 Stunden im Krankenhaus, dann durfte ich nach Hause.
    Ich hätte mich wohl über ein Geschenk/Care Paket gefreut, allerdings wäre es mir am liebsten gewesen, das per Post zu bekommen oder irgendwie vor die Tür gestellt oder so. Wollte absolut niemanden sehen und auch in den ersten Tagen nicht telefonieren. Aber da ist wahrscheinlich jeder anders...
    Ich habe bisher nur wenigen Leuten davon erzählt, habe aber auch viel Verständnis und "angenehme" Reaktionen bekommen. Im Gegensatz dazu hatte ich heute einen Tag, an dem ich funktionieren musste und ich nur mit Leuten zu tun hatte, die nichts davon wissen. Das lief soweit auch ganz gut, aber als ich dann nach Hause kam, bin ich erstmal wieder in Tränen ausgebrochen, weil es mich so angestrengt hat, in dieser "Rolle" zu sein (kann es nicht so genau in Worte fassen, wie ich das meine...)

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