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  1. Ureinwohnerin

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Ich will hier jetzt echt keine Raucher-Lanze brechen, ich finde Rauchen auch nervig und eklig, aber dass das Baby nach Rauch riecht, wenn ihm die Raucher-Oma das Stofftier aufhebt und in die Hand drückt, kann ich mir nicht so ganz vorstellen.

  2. Addict

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Ich will hier jetzt echt keine Raucher-Lanze brechen, ich finde Rauchen auch nervig und eklig, aber dass das Baby nach Rauch riecht, wenn ihm die Raucher-Oma das Stofftier aufhebt und in die Hand drückt, kann ich mir nicht so ganz vorstellen.
    Ne, wenn es so kurz ist, breche ich da keinen Streit vom Zaun.
    Mir ging es mal darum, dass mit den ungewaschenen Händen dann Playmobil aufgebaut wurde. Also die ganze Zeit angefasst wurde. Finde ich genauso eklig wie jemand der mir einen Apfel schneidet nach dem Rauchen.
    Ist ja echt kein Kraftakt, kurz die Hände zu waschen.

  3. Urgestein

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Also allein, dass mein Kind danach nach Rauch riechen würde (dh. da hat sich dann ja auch was festgesetzt, sonst würde man ja nix riechen), würde mich schon aggro machen, weil ich es sooo eklig finde.
    Aber ich bin da auch rigoros. Rauchen ist eine Sucht und das muss ich nicht tolerieren um des lieben Friedens willen.

    Ich kenne eine Oma, die ihr Enkelkind noch nie auf dem Arm hatte, weil sie Kettenraucherin ist. Wenn man halt solche Prioritäten setzt, dann muss man mit den Konsequenzen m.E. leben.
    Also ich will jetzt auch nicht das Rauchen verteidigen und Hände waschen und raus zum rauchen usw. Sollte auf jeden Fall drin sein.
    Aber du schreibst auf der einen Seite, dass es ne Sucht ist und auf der anderen Seite sollen sie es halt einfach lassen? Es ist halt sucht und davon los zu kommen ist tatsächlich nicht einfach so zu machen... und klar weiß jede*r raucher*in, dass es schlecht ist. Aber wie jede andere sucht halt nicht einfach so abzulegen.

    Ich würde glaub auf Hände waschen bestehen ebenso keinen Besuch im Haus in dem geraucht wird stattfinden lassen (also wenn im Haus geraucht wird, auf m Balkon/Terrasse find ich das was anders).
    neu.gierig.toll.kühn

  4. Addict

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Zitat Zitat von Anitak Beitrag anzeigen

    Hast du deine Mutter denn mal gefragt, warum sie nicht aufgehört hat bzw es ihr kein Arzt geraten hat?
    Ach, es liegt natürlich dann immer doch an was anderem und nicht am Rauchen. Sie hat mega Husten und tausend Dinge, die durch aufhören mutmaßlich besser würden, aber das versucht sie gar nicht. Und stellt mich dann auch als hysterisch dar.

    Ich finde auch, dass Händewaschen selbstverständlich sein sollte. Und beim Babytuch oder so wäre ich auch pingeligen bzw. Wenn es Dinge sind, die das Baby in den Mund nimmt. Denn so sind die Schadstoffe ggf. direkt auf den Schleimhäuten des Babys.

  5. Addict

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Das mit dem Entzug fürs Baby, wenn man zu schnell aufhört, ist mittlerweile überholt,
    Z. B. hier beschrieben:
    Rauchen in der Schwangerschaft >> Folgen & Entwohnung | minimed.at. Das Problem entsteht wohl eher nach der Geburt mit ggf. fetalem Alkoholsyndrom.

  6. Addict

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Zitat Zitat von *lalune* Beitrag anzeigen
    Ach, es liegt natürlich dann immer doch an was anderem und nicht am Rauchen. Sie hat mega Husten und tausend Dinge, die durch aufhören mutmaßlich besser würden, aber das versucht sie gar nicht. Und stellt mich dann auch als hysterisch dar.

    Ich finde auch, dass Händewaschen selbstverständlich sein sollte. Und beim Babytuch oder so wäre ich auch pingeligen bzw. Wenn es Dinge sind, die das Baby in den Mund nimmt. Denn so sind die Schadstoffe ggf. direkt auf den Schleimhäuten des Babys.
    Meine Mutter hat während beider Schwangerschaften angeblich aufgehört zu rauchen, aber tatsächlich immer wieder angefangen. Frag mich wieso, wenn man es doch 9 Monate lassen konnte. Auf jeden Fall hatte sie dann aufgehört nachdem sie ne schwere Lungenentzündung hatte und das war auch noch so als mein Kind kam und jetzt hat sie wohl irgendwann wieder angefangen und leugnet es aber. Aber a) riecht man es und b) hat eine Freundin von ihr sich schon verquatscht. Und das macht mich so wütend. Wir fahren auch nicht zu ihr weil man nach kurzer Zeit nach Rauch riecht (aber sie raucht ja nicht) es ist einfach ekelhaft

  7. Member

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Zitat Zitat von Maritty Beitrag anzeigen
    Aber du schreibst auf der einen Seite, dass es ne Sucht ist und auf der anderen Seite sollen sie es halt einfach lassen? Es ist halt sucht und davon los zu kommen ist tatsächlich nicht einfach so zu machen... und klar weiß jede*r raucher*in, dass es schlecht ist. Aber wie jede andere sucht halt nicht einfach so abzulegen.
    Es ist sogar eine der krasseren Süchte in dem Sinne, dass man es wirklich wirklich schwer dauerhaft loswird, schwerer als viele illegalisierte Drogen.

  8. Urgestein

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Zitat Zitat von Maritty Beitrag anzeigen
    Also ich will jetzt auch nicht das Rauchen verteidigen und Hände waschen und raus zum rauchen usw. Sollte auf jeden Fall drin sein.
    Aber du schreibst auf der einen Seite, dass es ne Sucht ist und auf der anderen Seite sollen sie es halt einfach lassen? Es ist halt sucht und davon los zu kommen ist tatsächlich nicht einfach so zu machen... und klar weiß jede*r raucher*in, dass es schlecht ist. Aber wie jede andere sucht halt nicht einfach so abzulegen.

    Ich würde glaub auf Hände waschen bestehen ebenso keinen Besuch im Haus in dem geraucht wird stattfinden lassen (also wenn im Haus geraucht wird, auf m Balkon/Terrasse find ich das was anders).
    Dass es eine Sucht ist, entschuldigt doch aber nicht das Verhalten, im Gegensatz zB. zu einer Krankheit. Man kann dagegen effektiv was machen, zB. Entwöhnung, Nikotinpflastern, Therapie. Man muss es halt wirklich wollen. Es gibt doch genug Beispiele von Menschen, die einfach aufgehört haben. Und dass dann die Tochter beschimpft wird, wenn sie was sagt, zeigt meiner Meinung nach nur, wie die Prioritäten sind. Tja.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  9. Urgestein

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Dass es eine Sucht ist, entschuldigt doch aber nicht das Verhalten, im Gegensatz zB. zu einer Krankheit. Man kann dagegen effektiv was machen, zB. Entwöhnung, Nikotinpflastern, Therapie. Man muss es halt wirklich wollen. Es gibt doch genug Beispiele von Menschen, die einfach aufgehört haben. Und dass dann die Tochter beschimpft wird, wenn sie was sagt, zeigt meiner Meinung nach nur, wie die Prioritäten sind. Tja.
    Und genau damit verstehst du ne Sucht nicht. dieses "man muss es halt wirklich wollen", "Menschen die einfach aufgehört haben" - nein versammt, es ist eine Sucht wie Spielsucht, Magersucht, Heroinsucht usw und es ist nicht einfach so mal schnell aufzuhören. Nicht umsonst zählt eine Sucht als Krankheit und nicht als Charakterschwäche!!!

    Aber das ist jetzt zu sehr off-topic. Und wie gesagt, man muss natürlich trotz alle dem sein Kind davor schützen, in verrauchten Räumen zu sein usw. Deswegen will ich auch nicht sagen, dass es ok ist die Hände nicht zu waschen bevor man das Kind berührt und auch dass da ok und voll verständlich ist, dass man sagt "dann besuchen wir xy nicht" sondern treffen uns draußen. Oder dass x Meter Abstand zum Kind gehalten werden soll, wenn geraucht wird. Das find ich alles voll legitim, man muss das Kind vor dieser Gefahr genauso schützen wie vor anderen auch.

    Aber dieses lapidare "dann soll man halt einfach aufhören" in Beispielen, in denen die Personen wohl schwerst abhängig sind, find ich nicht gut.

  10. Addict

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    AW: Baby und Umgang mit starken Rauchern in der Familie

    Es wird doch eh niemand aufhören, der dazu gezwungen werden soll.
    Ich würde meine Mutter natürlich auch nicht ständig jeden Tag drauf ansprechen. Bzw so oft sehen wir uns auch nicht. Aber sie "muss" damit leben, dass sie das Baby nicht auf den Arm bekommt, wenn sie gerade geraucht hat. Und wenn sie beim Spaziergang rauchen will, bitteschön. Aber dann schiebe ich den Wagen.
    Gleiches gilt für die Schwiegereltern.

    Eine Bekannte ist auf die regelmäßige Betreuung ihres Kindes von der Mutter angewiesen (bzw ginge auch ohne, aber dann müsste ihr Mann oder sie ihre Arbeitszeiten verkürzen). Ihr ist es ein Dorn im Auge, dass ihre Mutter so viel raucht. Aber verlangen aufzuhören als Bedingung, damit die Eltern ihr Enkelkind sehen können, kann sie nun echt nicht. Das bekam sie ernsthaft schon von Freunden vorgeschlagen.

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