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Thema: Abstillen

  1. Member Avatar von Wannabebaby
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    Abstillen

    wie habt ihr das gemacht?

    also:

    - wann habt ihr angefangen mit dem abstillen (also alter des Kindes) und wie lange hat es gedauert?
    - habt ihr eine bestimmte Methode angewandt? wenn ja, welche?
    - habt ihr zb zuerst tagsüber nicht mehr gestillt, nur noch nachts (oder andersherum)?
    - wie würdet ihr eure Gefühle beim abstillen beschreiben (offenbar gibt es ja alles von Erleichterung bis Wehmut)?
    - was gibt es sonst noch zum abstillen zu sagen?
    <3

  2. Regular Client Avatar von *sternschnuppe*
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    AW: Abstillen

    Es war kein bewusstes Abstillen beim 1. Kind. Er hat immer mehr Brei etc. gegessen (mittags/abends/nachmittags/vormittags gabs Brot)und immer mehr Stillmahlzeiten fielen weg.

    Dann blieb irgendwie nur noch morgens übrig. Damit musste ich plötzlich aufhören, da ich eine Nierenbeckenentzündung hatte und AB nahm.
    Da war ich schon traurig, dass es so unerwartet kam und ich das letzte Mal stillen nicht bewusst wahrgenommen und genossen hab.
    Dem Sohn war es egal, statt Brust gabs ne Banane am Bett. Er war genau 1 Jahr alt.

    Medikamente oder so musste ich nicht nehmen, die Brust hat das alleine geregelt.

  3. Regular Client
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    AW: Abstillen

    Das kam von selbst.
    Mit 6 Monaten haben wir mit BLW angefangen und J. hat dann relativ schnell tagsüber so viel gegessen, dass ich mit 9 Monaten nur noch morgens und abends gestillt habe (nachts hat er mit 3 Monaten angefangen durchzuschlafen).
    Irgendwann fiel das Morgenstillen dann weg, weil er erst so spät aufgewacht ist, dass dann Aufstehzeit war und es direkt Frühstück gab. Gestillt habe ich dann nur noch abends zwischen 22 und 23 Uhr, da ist er immer nochmal aufgewacht, wenn ich ins Bett kam. Mit 15 Monaten hat er das dann auch verschlafen und war damit abgestillt.
    Ich war ein bisschen wehmütig, aber so wie es sich ergeben hat, war es total okay.

  4. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Abstillen

    Kind 1 nahm nach 7 Monaten auf einmal doch wieder die Flasche, mein MSR kam nur noch manchmal und sie hat zu der Zeit sehr schlecht gegessen. Daraufhin gab es ab dem 8. Monat regelmäßig eine Flasche, nach 9 Monaten bin ich wieder Vollzeit arbeiten gegangen und innerhalb der folgenden Wochen habe ich dann nur noch abends und nachts und dann schnell gar nicht mehr gestillt. Emotionen hatte ich dabei wenige, es hat sich gut so ergeben und war für uns alle (Kind, mich, Mann, Kita) gut so.
    Bei Kind 2 hoffe ich, dass es wieder ähnlich problemlos wird, ich habe keinen Plan und mache es so, wie es sich zum jeweiligen Zeitpunkt gut anfühlt.

  5. Addict Avatar von Hellooni
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    AW: Abstillen

    wann habt ihr angefangen mit dem abstillen (also alter des Kindes) und wie lange hat es gedauert? -- mit ca. 9 Monaten langsam angefangen, mit 13 Monaten dann abgestillt

    habt ihr eine bestimmte Methode angewandt? wenn ja, welche? -- tagsüber langsam reduziert, bis ich nur noch abends und nachts und zum trösten gestillt habe

    wie würdet ihr eure Gefühle beim abstillen beschreiben (offenbar gibt es ja alles von Erleichterung bis Wehmut)? -- beides

  6. V.I.P. Avatar von Bällabee
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    AW: Abstillen

    Kind war 10 Monate alt, da habe ich ihr irgendwann eine Flasche Milch in die Hand gedrückt, um zu testen ob sie mittlerweile mal aus der Flasche trinkt. Sie hat sich tierisch über die Flasche gefreut,immer wieder daran genuckelt und gelacht und damit hatte sich das stillen erledigt. Ich habe gar nicht so selten gestillt zu dem zeitpunkt, habe dann aber einfach häufiger mal ein fläschchen pre gegeben. sie hat sich eine woche danach noch einmal ganz kurz angedockt als sie auf meinem schoß saß und ich nackt war. das ging aber nur 2 sekunden, dann hat sie mich angeguckt und gelacht, als hätte sie gerade blödsinn gemacht. joa.
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  7. Urgestein Avatar von Jimi
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    AW: Abstillen

    So ab 9-10 Monaten habe ich nur noch abends, morgens und nachts gestillt, weil er tagsüber komplett bei uns mitgegessen hat.
    Ab 12 Monaten etwa habe ich nachts statt zu stillen Wasser gegeben, was für ihn absolut gar kein Problem war. Das morgendliche Stillen fiel dann recht schnell auch weg und mit 15 Monaten dann habe ich versucht, ihn zum Einschlafen abends auch nicht mehr zu stillen - das hat problemlos geklappt und somit war er ab da abgestillt.
    Ich war schon ziemlich wehmütig irgendwie, aber habe auch nicht damit gehadert oder so.
    Wohin führt mein Weg?
    Ich kann es nicht sehn.
    Was macht es schon aus,
    Wohin Leute gehn?
    ♥♥

  8. Member Avatar von raposinha
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    AW: Abstillen

    Er ist 20 Monate alt und ich bin gerade dabei.
    Tagsüber hat sich das mit der Zeit immer mehr reduziert (ich arbeite wieder seit er ein Jahr alt ist) und jetzt gar nicht mehr, außer vielleicht er ist krank. Allerdings trinkt er nachts immer noch ziemlich viel und ich möchte das nicht mehr. Einschlafstillen und morgens ist für mich ok, weil ich weiß, dass das auch anders klappt, wenn ich nicht da bin. Nachts nicht stillen ist da schon deutlich komplizierter. Seit Mittwoch Nacht tröste ich ihn jetzt ohne stillen zurück in den Schlaf, wenn er aufwacht. Erstmal bis 3h. Dann will ich das ausweiten. Er weint schon sehr ärgerlich, aber nur kurz. Ich hoffe, dass sich das dann recht bald einpendelt.
    O amor talvez seja uma coisa que até nem sei se precisa ser dita..

  9. Member Avatar von raposinha
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    AW: Abstillen

    Ich bin ein bisschen baff gerade, wie schnell und tränenlos das bei euch allen so ablief...
    O amor talvez seja uma coisa que até nem sei se precisa ser dita..

  10. Urgestein Avatar von Jimi
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    AW: Abstillen

    Zitat Zitat von raposinha Beitrag anzeigen
    Ich bin ein bisschen baff gerade, wie schnell und tränenlos das bei euch allen so ablief...
    Das war ich auch. Allerdings hatte er einen Schnuller, das hat sicher sehr geholfen.
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    Ich kann es nicht sehn.
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  11. Regular Client Avatar von *sternschnuppe*
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    AW: Abstillen

    Tränenlos und unkompliziert ist das ja echt bei vielen. Glaube, das hängt vom Kind ab.
    Mein 2. Kind kriege ich gar nicht weg von der Brust. Mit 8,5 Monaten beginnt jetzt Beikost, nachts ohne Brust geht gar nicht. Er wird richtig sauer. Hat aber nicht nennenswert Hunger. Schnuller und Flasche akzeptiert er nicht.
    Der wird komplizierter.

  12. Alter Hase Avatar von Bibliophilia
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    AW: Abstillen

    Mit 6 Monaten habe ich erst tagsüber, dann nachts immer eine Stillmahlzeit mehr durch ein Fläschchen ersetzt. Mittags und abends hat er da schon Brei gegessen.

    Er war da ganz unkompliziert, hat aber sowieso schon immer auch mal Pre bekommen, wenn er woanders übernachtet hat oder beim Babysitter war.
    Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich aus rein egoistischen Gründen abstillen wollte und eigentlich auch sehr gerne gestillt habe.

  13. Senior Member Avatar von narzisse
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    AW: Abstillen

    nicht unkompliziert tränenlos war hier bei beiden kindern das einführen von 8h stillpause nachts, das waren jeweils 3-5 nächte mit viel protest (bei kind 1 mit 11 Monaten, bei kind 2 mit 14 Monaten). danach hab ich aber noch abends und ab ca. 3 uhr gestillt für jeweils so anderthalb Monate. mein körper regelt da die Milchproduktion aber immer schon total zurück, wenn ich nur noch so selten stille, insofern war das stillen dann oft eher dauergenuckel und für beide seiten nicht mehr besonders befriedigend - ich glaube, auch deshalb haben sie angebotene Alternativen dann immer protestlos und bereitwillig akzeptiert (Kind 1 ein 150 ml-fläschchen mit warmer kuhmilch aus der dm-trinklernflasche, Kind 2 ein 150 ml-fläschchen mit kühlschrankkaltem Fruchttrinkjoghurt-buttermilchgemisch aus nuk-breisaugern ). da kommt man plötzlich wieder mit wenig Aufwand und schnell an was leckeres zu trinken, das war beim stillen zu dem Zeitpunkt bei mir einfach nicht mehr gegeben. das eigentliche ganz-Abstillen war deshalb auch immer ganz friedlich und protestfrei. (und in beiden fällen haben sich durch die 8h-stillpause und das abstillen nachts die nächte extrem verbessert!)

  14. V.I.P. Avatar von Cherry-Lady
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    AW: Abstillen

    Sie ist aktuell 20,5 Monate alt und stillt immer noch recht viel. Morgens im Bett beim aufwachen manchmal (je nachdem, wann und mit welcher Laune sie aufwacht), mindestens einmal tagsüber zum einschlafen und nachmittags, wenn ich es zulasse gern auch nochmal. Abends zum einschlafen und nachts auch.
    Vor ein paar Wochen habe ich versucht, die zusätzlichen Geschichten tagsüber komplett weg zu lassen, aber das gelingt mir nur an manchen Tagen und teilweise nur unter großer Mühe. Hm. Ich hätte mir abstillen einfacher vorgestellt zumal ich meinen großen Sohn mit acht Monaten zur Flasche abgestillt habe ohne Probleme. Allerdings nahm dieser auch einen Schnuller.

    War der Tag nicht dein Freund, so war er dein Lehrer.



    Es ist ja in Wahrheit Glück nichts Vernünftiges, das an einem bestimmten Tun oder dem Besitz gewisser Dinge ein für allemal hinge, sondern weit eher eine Stimmung der Nerven, durch die alles zum Glück wird oder nichts.

  15. Addict Avatar von liffi
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    AW: Abstillen

    Zitat Zitat von raposinha Beitrag anzeigen
    Ich bin ein bisschen baff gerade, wie schnell und tränenlos das bei euch allen so ablief...
    Ich auch! Ich glaube ja, dass es einfacher ist je jünger das Kind ist. Bei uns begann der Abstillprozess mit etwa 18 Monaten und hat sich über ein halbes Jahr gezogen mit sehr sehr vielen Tränen... Nachdem ich über 2 Jahre gestillt habe und ich wusste, dass ich noch ein zweites Kind stillen werde, war ich nicht traurig als es vorbei war.
    Methode: wir haben zuerst tagsüber immer mehr reduziert (nur mehr daheim gestillt, dann nur mehr im Bett gestillt) und dann habr ich versucht Nachts nach Gordon abzustillen - das ging gar nicht! Es hat dann nur nach einem sehr langsamen Gordon funktioniert: zuerst 3 Stunden Stillpause und dann ganz langsam gesteigert. Dann habe ich das Einschlafstillen aufgehört (dafür musste ich sie dann tragen...) und zu guter letzt eben das in der früh.
    edit: weil das jetzt so klingt, ich würde deswegen trotzdem nicht empfehlen möglichst früh abzustillen!
    Geändert von liffi (15.10.2017 um 09:45 Uhr)

  16. V.I.P. Avatar von Bällabee
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    AW: Abstillen

    Zitat Zitat von raposinha Beitrag anzeigen
    Ich bin ein bisschen baff gerade, wie schnell und tränenlos das bei euch allen so ablief...
    Ich habe auch den Eindruck, dass es einfacher ist, wenn die Kinder noch etwas kleiner sind?! Also nur mein Eindruck, dass es mit 10 monaten besser klappt als mit 20 monaten.
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  17. Senior Member Avatar von narzisse
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    AW: Abstillen

    das entspricht auch der Ansicht von dr. posth zur 8h-stillpause bzw generell abstillen, dass das am einfachsten zwischen 9-12 Monaten stattfindet, weil sich das Kind da noch nur emotional und nicht zusätzlich noch rational-bewusst wehrt und aktiv für das weiterbehalten des nächtlichen stillens "kämpft".

  18. V.I.P. Avatar von Bällabee
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    AW: Abstillen

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    das entspricht auch der Ansicht von dr. posth zur 8h-stillpause bzw generell abstillen, dass das am einfachsten zwischen 9-12 Monaten stattfindet, weil sich das Kind da noch nur emotional und nicht zusätzlich noch rational-bewusst wehrt und aktiv für das weiterbehalten des nächtlichen stillens "kämpft".
    danke
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  19. Member Avatar von raposinha
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    AW: Abstillen

    Wir hatten gerade die vierte Nacht und er war einmal kurz nach Mitternacht wach, hat ganz, ganz kurz geweint (nicht länger als wenn ich mich ausgepackt hätte um ihn zu stillen) und dann Wasser getrunken und sofort friedlich weiter geschlafen Hätte ich nicht für möglich gehalten!! Danach war erst um fünf wieder wach, dann hab ich ihn gestillt und er hat nochmal bis sieben weiter geschlafen..
    O amor talvez seja uma coisa que até nem sei se precisa ser dita..

  20. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Abstillen

    Kind ist 15 Monate alt und wird tagsüber schon seit ein paar Monaten gar nicht mehr gestillt, er kommt auch gar nicht auf die Idee.

    Das nächtliche Beruhigungsnuckeln muss ich ihm leider noch abgewöhnen, das schiebe ich schon ewig vor mir her.

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