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  1. Alter Hase

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    Kinder und Brillen

    Hat hier noch jemand ein Kind mit Sehfehler, so dass es eine Brille braucht? Wie gut haben Eure die Brille akzeptiert? Müsst oder musstet Ihr ein Auge abkleben? Wie gut hat das funktioniert? Gab es eine Besserung?

    Unsere Tochter hat über Nacht angefangen extrem zu schielen. So richtig erklären kann keiner, woher das so plötzlich kommt. Es gibt aber bei den Frauen in meiner Familie eine starke Tendenz zur Fehlsichtigkeit und Schielen, ich bin selbst auch betroffen. Ich leide da schon drunter und wünsche mir für meine Tochter, dass wir das früh genug für eine Korrektur bemerkt haben. Ich konnte meinen eigentlichen Berufswunsch mangels räumlichen Sehens nicht realisieren und sollte mal mit meinen „guten“ Auge was sein, wäre ich quasi blind. Meine Eltern waren nicht sehr konsequent bzw ich zu willenstark, um das bei mir zu retten. Ich habe Brille und Pflaster abgrundtief gehasst. Geschätzt von der Augenärztin hat J jetzt schon +6 Dioptrien pro Auge. Der genaue Wert muss noch ermittelt werden. Die erste Brille mit +2,5 kommt nächste Woche, es wird dann langsam bis zur endgültigen Sehstärke gesteigert.

  2. V.I.P.

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    AW: Kinder und Brillen

    Wir haben beide sehr starke Sehfehler, aber unser Kind komischerweise nicht. Mein Mann hat als kind aber auch extrem geschielt, dank Abkleben und Brille ist er aber gut davon gekommen. Das geht schon: man muss eben konsequent sein! Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich da auch dran! Es muss einfach zur Selbstverständlichkeit wie Zähneputzen werden!

  3. Urgestein

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    AW: Kinder und Brillen

    ich habe auch ein schielkind. so auffällig, dass es schon mit unter einem halben jahr bemerkt wurde. wir haben abgeklebt und mit 10 monaten gab es eine brille. op folgte im vorschulalter. die brille war innerhalb von wenigen tagen kein drama mehr. durchs abkleben haben wir erreicht, dass beide augen gleichmässig genutzt werden.

  4. Alter Hase

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    AW: Kinder und Brillen

    „Eben konsequent sein“ ist bei diesem Kind eine echte Herausforderung Selbst meine wirklich disziplinierte und strenge beste Freundin pausiert gerade beim Abkleben, weil es nur noch Kampf war. Das macht mir echt Angst, denn wenn das bei denen schon so ist, wird es bei uns sicher auch sehr hart. Die Brille fand J beim Optiker aber schon mal gut und sie scheint sich drauf zu freuen.
    Serafina, das mit der OP finde ich interessant. Wird das wieder/noch gemacht oder nur bei bestimmten Fällen? Ich musste vor 30 Jahren schon immer zum 200 km entfernten Spezialisten und es hieß immer, es würde nicht mehr operiert. Ich habe mit der Ärztin gar nicht drüber gesprochen beim ersten Termin diese Woche. Ich weiß aber, dass sie OPs durchführt, allerdings nicht welche. Sie kommt hier von der Uniklinik und die ist ausgewiesene Spezialistin. Ich weiß nicht recht, ob ich doch noch eine Zweitmeinung einholen sollte.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  5. Urgestein

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    AW: Kinder und Brillen

    wir wurden schon im babyalter erstmals in die uniklinik überwiesen. ohne op wäre es nicht zu verantworten gewesen, weil im wechsel immer ein auge weggerutscht ist und dem kind irgenwann selbst auffiel, dass es anders ist als andere. zudem kamen langsam auch die kommentare der anderen kinder. es gibt aber wohl auch fälle, in denen kleben ausreicht. da hier in der uniklinik nach recherchen unserer arztfreunde eh ein ausgewiesener spezialist auf diesem gebiet war und der die op auch selbst übernommen hat, hatten wir nur den augenarzt samt sehschule als zweitmeinung...

  6. Addict

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    AW: Kinder und Brillen

    Unser Sohn hat eine Brille seit er etwa ein Jahr alt ist.
    Er schielt zwar nicht, hat aber eine Fehlbildung am Schädel, so dass sich die Augenhöhlen nicht richtig ausgebildet haben.

    Er trägt seit fast sechs Jahren eine Brille und es war weitestgehend kein Problem für ihn und es gehört einfach zu ihm.

  7. Alter Hase

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    AW: Kinder und Brillen

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    wir wurden schon im babyalter erstmals in die uniklinik überwiesen. ohne op wäre es nicht zu verantworten gewesen, weil im wechsel immer ein auge weggerutscht ist und dem kind irgenwann selbst auffiel, dass es anders ist als andere. zudem kamen langsam auch die kommentare der anderen kinder. es gibt aber wohl auch fälle, in denen kleben ausreicht. da hier in der uniklinik nach recherchen unserer arztfreunde eh ein ausgewiesener spezialist auf diesem gebiet war und der die op auch selbst übernommen hat, hatten wir nur den augenarzt samt sehschule als zweitmeinung...
    Ich bin dann echt mal gespannt, wie es hier weitergeht. Ich würde eine OP auch gar nicht ausschliessen, wenn das Aussicht auf Erfolg hat. Bei Deinem Sohn wurde es dann tatsächlich deutlich besser?
    Das Schielen kam hier ja wie gesagt recht plötzlich, dafür ist es quasi dauerhaft und betrifft auch beide Augen. Das eine mehr als das andere allerdings. Vorher bestand vermutlich ein quasi unsichtbares Mikroschielen. Ich finde es momentan echt heftig und nur schwer eträglich. Nicht, weil ich es irgendwie hässlich finde, sondern weil meine Tochter so völlig anders wirkt.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  8. Alter Hase

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    AW: Kinder und Brillen

    Zitat Zitat von elisenstaebchen Beitrag anzeigen
    Unser Sohn hat eine Brille seit er etwa ein Jahr alt ist.
    Er schielt zwar nicht, hat aber eine Fehlbildung am Schädel, so dass sich die Augenhöhlen nicht richtig ausgebildet haben.

    Er trägt seit fast sechs Jahren eine Brille und es war weitestgehend kein Problem für ihn und es gehört einfach zu ihm.
    Ich hoffe, dass sie sie mit 2,5 auch noch so gut akzeptiert. Mit 1 stelle ich es mir irgendwie einfacher vor.

    Habt Ihr alle eine Brillenversicherung abgeschlossen? Wie oft geht so eine Kinderbrille denn zu Bruch?

  9. Urgestein

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    AW: Kinder und Brillen

    wegen kleinigkeiten sind wir ständig beim optiker - steg, kleine schrauben am bügel... meistens erledigen sie das so. manchmal zahlen wir paar euro. ein einziges mal war die brille richtig kaputt. nachdem sich ein lehrer in der schule draufgesetzt hat. damals hatten wir zufällig erstmals eine versicherung. ansonsten hatte ich nur frühzeitig eine private zusatzversicherung abgeschlossen.

  10. Alter Hase

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    AW: Kinder und Brillen

    Weil ich diese vielen kleinen Reparaturen befürchte, sind wir zum Stadtteiloptiker gegangen. Wenn ich dafür jedes Mal mit Kind durch die halbe Stadt zum nächsten Fielmann oder Apollo muss, werde ich wahnsinnig. Nur bieten die keine Versicherungen an. 🤔
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  11. Enthusiast

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    AW: Kinder und Brillen

    Unsere Tochter hat jetzt seit einem Jahr eine Brille und sie musste noch nicht repariert werden. Ca. alle 2-3 Monate lassen wir sie mal richten, wenn sie nicht mehr ordentlich sitzt. Sie hat allerdings ein paar kleine Kratzer im Glas, da bin ich mir nicht sicher, ob das schlimm ist und wir ihr mal eine neue besorgen sollten.

  12. V.I.P.

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    AW: Kinder und Brillen

    Napa, wenn die Kratzer direkt im Augenbereich sind (also an der Stelle, wo man direkt durchguckt), dann nervt es! Ich habe erst aktuell wegen eines Kratzers meine Brille getauscht. Seitliche Kratzer stören wenig bis gar nicht.

    War der Tag nicht dein Freund, so war er dein Lehrer.



    Es ist ja in Wahrheit Glück nichts Vernünftiges, das an einem bestimmten Tun oder dem Besitz gewisser Dinge ein für allemal hinge, sondern weit eher eine Stimmung der Nerven, durch die alles zum Glück wird oder nichts.

  13. Alter Hase

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    AW: Kinder und Brillen

    Wir werden jetzt am Anfang eh sehr oft neue Gläser bekommen, weil eine Korrektur direkt auf +6 (oder mehr) zu krass wäre. Da lohnt sich das dann wohl noch weniger.
    Auf jeden Fall wird sich bei der endgültigen Stärke eine günstige Zweitbrille lohnen, oder?
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  14. Urgestein

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    AW: Kinder und Brillen

    wir hatten in 7 jahren einmal die situation, dass sich erwas nicht sofort hat reparieren lassen. insofern würde ich nicht gleich in eine zweitbrille investieren. und bis es soweit ist, könnt ihr ja erfahrungen sammeln...

  15. Addict

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    AW: Kinder und Brillen

    k1 hatte von 3-6 eine brille (weitsichtig) und jetzt seit er 9 ist wieder eine (stark kurzsichtig jetzt). er ist unglaublich wild und nimmt null rücksicht auf seine brille und wir waren ne zeitlang echt oft beim optiker (einer in der nähe ist gold wert), aber komplett zerstört war sie nie.

    die brillengewöhnung war hier kein problem. ich glaube er hat schnell gemerkt, dass die brille ihm einfach gut tut, weil er so viel besser sehen kann. hänseln oder so gab es eh nicht, weil viele kinder im kiga eine brille hatten damals.

  16. Enthusiast

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    AW: Kinder und Brillen

    stöckchen, meine Tochter hat seit 4,5 Jahren eine Brille und außer dass wir die gelegentlich mal wieder zurechtbiegen lassen mussten war da noch nie was dran kaputt. Die erste Brille auszusuchen war damals ein ziemlicher Kampf, weil sie beim Optiker keine aufsetzen wollte, aber dann hat sie sich doch schnell daran gewöhnt. Sie war 22 Monate alt damals.

    Abkleben war anfangs auch nicht so beliebt, aber als sie daran gewöhnt war, war es dann kein Thema mehr. Es wurde dann erst wieder Thema als sie älter war und andere Menschen, selten Kinder oder häufig Erwachsene () Kommentare dazu abgegeben haben. Da war sie dann einfach schon in dem Alter, dass sie sich geschämt hat. Seit einem dreiviertel Jahr haben wir eine Brille mit und eine Brille ohne Kleber und damit kommen wir jetzt besser auf die angestrebte Zeit. Sie trägt die abgeklebte Brille nur zu Hause und das klappt gut. Sie guckt auch nicht an der Brille vorbei, um den Kleber zu umgehen, sondern eben dann wirklich mit dem Auge das trainiert werden soll.

    Ich war nicht immer super konsequent mit dem Abkleben. Meine Tochter hat noch eine komplexe chronische Erkrankung, für die sie viel Physiotherapie etc. braucht und die Sache mit den Augen ist quasi zweitrangig. Ich muss bezüglich der anderen Erkrankung schon so viel durchsetzen, dass ich nicht auch noch die Abkleberei zum Kampf werden lassen wollte. Ich möchte nicht, dass wenn sie sich mal an ihre Kindheit zurückerinnert nur die Streitereien über Therapien und Augenpflaster in den Sinn kommen. Wir haben jetzt trotzdem einen sehr guten Stand erreicht. Sie nutzt jetzt beide Augen nahezu gleichwertig und wir sind in der Erhaltungsphase angekommen (weniger Stunden Abkleben am Tag).

    Dass sie mit beiden Augen gleichzeitig sieht und ein normales räumliches Sehen erlangt, wurde durch die Abklebetherapie nicht erreicht, aber das wurde auch von Beginn an so kommuniziert. Demnächst wird noch eine Schiel-OP folgen. Die hat aber keinen Effekt auf das Sehen und ist quasi rein kosmetisch. In der Regel wird es angeraten die OP zu machen, ehe die Kinder in die Schule kommen, da ab dann die Hänseleien wohl losgehen. Man kann sich aber natürlich dagegen entscheiden oder warten, bis das Kind selbst den Wunsch nach der OP äußert. Wir haben uns jetzt dafür entschieden, da unsere Tochter eh schon wegen ihrer anderen Fehlbildung öfter mal angesprochen wird und das gar nicht mag. Außerdem war ich selbst ein Schiel-Kind und die Erfahrungen damit stecken mir noch ein wenig in den Knochen (bei mir wurde die letzt Schiel-OP erst im Erwachsenenalter gemacht).

    Gebt eurer Tochter einfach Zeit sich an die Brille zu gewöhnen. Vielleicht klappt es nicht von heute auf morgen, aber bestimmt ist es bald einfach ganz normal und gar kein Thema mehr.

  17. Alter Hase

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    AW: Kinder und Brillen

    Danke Misaki! Das macht mir wirklich Mut. Vor allem, dass Deine Tochter mit beiden Augen gleichwertig sieht. Ich selbst habe ein sehr schlechtes Auge und tatsächlich immer Angst, dass mit dem guten mal was passieren könnte.
    Räumliches Sehen habe ich auch nicht. Ich kann damit leben und bemerke bis auf wenige Einschränkungen im täglichen Leben nichts davon (ok, einen 3D-Fernseher würde ich jetzt nicht kaufen und Basketball war jetzt nicht mein Schulsport-Favorit). Aber natürlich wünsche ich mir, dass meinem Kind mal in der Theorie alle Türen offenstehen und meinen Berufswunsch konnte ich leider nicht realisieren.
    Ich finde interessant, dass Du selbst noch im Erwachsenenalter operiert wurdest und würde das das jetzt nicht mal für mich ausschliessen. Gerade seit die Kinder da sind, werde ich oft auf das Schielen angesprochen (Stichwort Müdigkeit). Es stört mich schon. Andererseits gibt es so etwas verbindendes zwischen J und mit
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  18. V.I.P.

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    AW: Kinder und Brillen

    Zum 3D-Sehen mal kurz eingeworfen: mein Mann hat das auch nicht, aber komischerweise konnte er im Kino in 3D kucken... also er hat das auch räumlich gesehen. Mir fehlt aber das Verständnis um das irgendwie begründen zu können. Also versuchs mal mit so einem 3D-Fernseher

  19. Alter Hase

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    AW: Kinder und Brillen

    Zitat Zitat von Mohrrübe Beitrag anzeigen
    Zum 3D-Sehen mal kurz eingeworfen: mein Mann hat das auch nicht, aber komischerweise konnte er im Kino in 3D kucken... also er hat das auch räumlich gesehen. Mir fehlt aber das Verständnis um das irgendwie begründen zu können. Also versuchs mal mit so einem 3D-Fernseher
    Haha, nein den Bedarf haben wir glaube ich trotzdem nicht. Ich habe aber gerade ins Kinoprogramm geschaut, was es so in 3D gibt.

    Seit gestern ist die Brille da und sie sieht so niedlich damit aus! Irgendwie nicht so ungewohnt, wie ich dachte. Sie hat wohl ein Brillengesicht. Sie hat sie jetzt auch erstmal gut akzeptiert. Wir haben eine mit Band hinten, sie hat noch nicht raus, wie man die absetzt.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  20. Member

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    AW: Kinder und Brillen

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    wegen kleinigkeiten sind wir ständig beim optiker - steg, kleine schrauben am bügel... meistens erledigen sie das so. manchmal zahlen wir paar euro. ein einziges mal war die brille richtig kaputt. nachdem sich ein lehrer in der schule draufgesetzt hat. damals hatten wir zufällig erstmals eine versicherung. ansonsten hatte ich nur frühzeitig eine private zusatzversicherung abgeschlossen.
    Müsste da nicht eher die Haftpflichtversicherung des Lehrers zahlen?

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