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Thema: Blau und pink

  1. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Blau und pink

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    Geändert von Stina (22.01.2018 um 14:20 Uhr) Grund: Sorry für die leeren Posts

  2. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Blau und pink

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  3. Foreninventar Avatar von ana.
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    AW: Blau und pink

    Unser kind war nur einmal mit rosanem schnuller in der kita, danach war der schnuller weg. Ziemluch sicher weil sie ihn nicht zuordnen konnten weil er rosa war. Fällt mir nich dazu eun.

  4. Member Avatar von mity
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    AW: Blau und pink

    Hier im bayrischen Hinterland ist es was das Thema angeht tatsächlich noch ziemlich traurig.

    Die Lieblingsfarbe unserer Tochter ist blau, sie liebt Baustellen und ihre matchboxautos und die Eisenbahn. Daneben spielt sie aber genauso mit den Puppen und hat rosa Kram (den sie aber meistens nicht von mir bekommt, weil ich rosa echt nicht gerne mag).
    Damit sind wir hier ziemliche Exoten. Besucher sind regelmäßig erstaunt, warum sie solches Spielzeug hat und ich wurde auch schon gefragt, ob wir lieber nen jungen gehabt hätten 🙄. Außerdem wurde ihr auf dem Spielplatz auch schon gesagt, dass das doch nix für Mädchen sei oder ähnliches.

    Ich versuche ihr beizubringen, dass alle Kinder/Menschen so sein dürfen, wie sie wollen. Ich sage Kind statt Mädchen oder Junge. Bei erwachsenen sag ich allerdings schon Mann oder Frau aus Gewohnheit. Liebesbeziehungen waren noch nie Thema, aber ich werde versuchen ihr zu vermitteln, dass es auch andere konstellationen als Mann&Frau gibt. Transgender habe ich noch nie thematisiert, finde ich für ihr Alter (2,5j) aber auch noch zu komplex. Ich habe das Gefühl, dass sie den halt durch die Typisierung schon braucht. Ich sage dann oft sowas wie „ja, der sieht aus wie ein Mann/junge, aber eigentlich ist das ja nicht so wichtig, weil es viel mehr drauf ankommt, wer man selber sein will“.

    Aktuell ist zb schwanger sein großes Thema und da finde ich es schon kindgerechter zu erklären, dass nur bei Frauen ein Baby im Bauch wachsen kann statt bei „Menschen mit Gebärmutter“. Das würde sie denke ich noch nicht verstehen und dafür ist ja auch noch in ein paar Jahren Zeit.

    Ich habe oft den Eindruck, dass es aber einfacher ist ein Mädchen offen zu erziehen, als eines Jungen. Ich glaube da würde ich hier auf viel mehr Vorbehalte und Abneigungen treffen.

  5. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Blau und pink

    Ich finde, man muss sowas wie Transgender auch nicht unbedingt frühestmöglich thematisieren (außer, wenn ein Kind dezidiert nachfragt). Viel wichtiger finde ich es halt, dem Kind zu vermitteln, dass es selbst nicht durch sein Geschlecht in irgendetwas eingeschränkt ist, egal ob Kleidung, Spielzeug oder Berufswunsch. So haben es ja hier auch die meisten geschrieben.

    Bei fremden Kindern sag ich übrigens schon deshalb "Kind" und nicht Junge/Mädchen, weil letzteres bei Kleinkindern ja meistens nur meine Einschätzung der elterlichen Kleidungswahl wiedergibt.

    So was Kleidung angeht, lese ich hier jetzt auch nicht so krasse Einstellungen raus. Mir fällt das eher im Weiterverkaufs-Thread hier auf, dass auch bei Sachen wie Schlafanzügen für Babys oft dabei steht, ob es für nen Jungen oder ein Mädchen ist. Da wäre mir persönlich dann doch egal.
    Geändert von Stina (22.01.2018 um 14:34 Uhr)

  6. V.I.P. Avatar von Fettnäpfchen
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    AW: Blau und pink

    Ich bilde mir ein, dass wir unsere Kinder recht neutral erziehen - und auch recht viel Gleichberechtigung vorleben.

    Mit der Kita fing es hier allerdings auch an, schwieriger zu werden. Dort gehen halt viele Kinder sehr stark den traditionellen Klischees nach gekleidet hin und es fallen häufiger Sätze wie "das ist Jungs/Mädchenkram", "Mädchen tun sowas nicht", etc. Was ich besonders schockierend finde, weil wir in einer Unikita sind im angeblich so gleichberechtigten Osten.

    Ich arbeite z.B. auch in einem Beruf, der offenbar eher mit Männern assoziiert wird (nicht Baggerfahrer , wobei ich das auch spannend fänd, sondern aufgrund der Machtposition eher). Meine Kinder sind, wenn sie nach den Berufen ihrer Eltern gefragt wurden und korrekt antworteten, beide bereits korrigiert worden ("du meinst der Papa arbeitet als XY, nicht die Mama!".
    Krass kommt hier dazu, dass die Schwiegerfamilie großer Fan von Geschlechterklischees ist und überhaupt alles, was "anders" ist panisch von sich weghalten wollen (das schließt Vegetarier oder Linkshänder genauso mit ein). Deshalb dürfen meine Kinder mit der einen Oma tatsächlich nur Kontakt haben, wenn einer von uns dabei ist. Wir hatten vor dieser Regelung leider ein paar Situationen, aus denen die Kinder ziemlich verstört hervorgegangen sind, weil das, was die Oma erzählte, allem widersprach, was sie kennen (schwule Freunde von uns z.B. seien krank und sowas).

    Rosa gibt es bei uns gar nicht, weil ich die Farbe nicht abkann (auch wegen ihrer Konnotationen, aber sie gefällt mir auch so nicht und ich finde sie für Kinder im Alltag total sinnlos - da sieht man doch jeden Dreckfleck drauf?). Als Babys haben beide Kinder vor allem orange, grün, bunt, rot, blau,... getragen und das zieht sich heute noch fort, obwohl sie selbst ihre Sachen aussuchen dürfen.
    我不明白你的意思 . 别胡说了!

  7. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Blau und pink

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Ich finde, man muss sowas wie Transgender auch nicht unbedingt frühestmöglich thematisieren (außer, wenn ein Kind dezidiert nachfragt). Viel wichtiger finde ich es halt, dem Kind zu vermitteln, dass es selbst nicht durch sein Geschlecht in irgendetwas eingeschränkt ist, egal ob Kleidung, Spielzeug oder Berufswunsch. So haben es ja hier auch die meisten geschrieben.

    Bei fremden Kindern sag ich übrigens schon deshalb "Kind" und nicht Junge/Mädchen, weil letzteres bei Kleinkindern ja meistens nur meine Einschätzung der elterlichen Kleidungswahl wiedergibt.

    So was Kleidung angeht, lese ich hier jetzt auch nicht so krasse Einstellungen raus. Mir fällt das eher im Weiterverkaufs-Thread hier auf, dass auch bei Sachen wie Schlafanzügen für Babys oft dabei steht, ob es für nen Jungen oder ein Mädchen ist. Da wäre mir persönlich dann doch egal.
    ich glaube, das ist oft eine Art vorauseilender Gehorsam? Wenn ich auf dem Flohmarkt nach was bestimmten gesucht habe, kam sehr oft die Rückfrage „Junge oder Mädchen?“, aber wenn ich dann sage „prinzipiell erst mal egal“, dann sagen viele „ja, da haben Sie auch Recht“ o. ä.

    Ich glaube, viele denken halt, es könnte den Gegenüber stören, also berücksichtigen sie die Unterteilung lieber.

  8. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Blau und pink

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Ja, bei uns auch so. Aber das "problematische" an der Sache ist doch, daß es nicht ganz genauso wäre, wenn das erste Kind ein Mädchen wäre. Klar, "man" (im Sinne von "wir") würden nicht nur rosa Rüschensachen kaufen. Aber man bekommt sowas ja auch geschenkt, und ab nem gewissen Alter gibt´s dann doch mal Kleidchen und so. Aber mal ehrlich: würdest du das deinem zweitgeborenen Jungen ALLES ohne mit der Wimper zu zucken anziehen? Ich nicht. Daran sieht man: Mädchen können zwar Jungssachen anziehen und klar sind Bagger auch für Mädchen etc., bei Jungs sieht das aber schon anders aus. Ich rede nicht von mal nem rosa Body als Baby, sondern von diesem ganzen unsäglichen "Mädchenkram" mit Glitzer, Einhörnern, Pailetten, Elsa und sonstigen Prinzessinnen u.s.w. "Man" würde einem Jungen, der nicht aktiv danach gefragt hat, wohl nicht zumuten, ausschließlich in sowas rumzulaufen.
    Die spannende Frage ist jetzt: Warum.
    Aus demselben Grund, warum „Mädchen“ ein Schimpfwort sein kann, „Junge“ aber nicht?

  9. Member Avatar von Ocean
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    AW: Blau und pink

    Also unser Kind trägt sehr viel blau und wenn ich Sachen kaufe, suche ich meist neutrale Sachen. Einfach aus dem Grund, dass ich rosa mit Rüschen ganz schlimm finde. Wir haben auch bei den Spielsachen möglichst neutrale Sachen gekauft. Sie hat neben der Küche z.B. auch eine Werkbank und neben Puppen eine Eisenbahn.
    ABER ich habe das Gefühl es liegt irgendwie doch in den Genen. Unsere Tochter hat sich zu einer richtigen Puppenmama entwickelt.
    Und wenn sie größere Mädchen in Prinzessinnenkleidern sieht, leuchten ihre Augen. So lange sie aber selbst nichts aussuchtt, kaufe ich solche Kleider nicht

  10. Alter Hase Avatar von Bibliophilia
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    AW: Blau und pink

    Ich glaube wir erziehen da aber total viel unbewusst, alleine schon durch unsere Reaktion auf das Spielverhalten.
    Mädchen spielt mit Puppen, füttert, wickelt und umsorgt sie. Erste Reaktion „Oohh wie süß! So eine tolle Puppenmama“ und klar ist es mega süß (wäre es bei einem jungen genau so, aber die Reaktion fiele vielleicht ne Spur weniger enthusiastisch aus), aber das Kind lernt direkt, dass sie da gerade Verhalten gezeigt hat, das großes Entzücken bei allen Umstehenden auslöst und behält das so bei.
    Ich habe mich auch oft schon gefragt, warum mein Sohn die Puppe, die wir ihm geschenkt haben, weitestgehend ignoriert und Autos für das Größte hält, obwohl ich die nie aktiv zum Spielen angeboten habe und erst gekauft habe, als er überall sonst nur mit Baggern und Autos spielen wollte.

    Ich erkläre mir das ein bisschen so, dass er eben auch viel woanders war, seitdem er sehr klein war und da dann ungefragt nur Autos zum Spielen bekommen hat (weil Junge) und die Reaktion dann entsprechend war.
    Gleiches mit Fußbällen.
    M ist hier nach vielen vielen kleinen Mädchen der erste Junge in der Nachbarschaft und die größeren Jungs und auch die ganzen Väter hier, spielen ganz viel Fußball mit ihm. So viel Aufmerksamkeit von allen Seiten bekommt er selten.
    Jetzt rangieren Bälle nur knapp hinter Baggern.

    Dass da irgendwas genetisch ist, glaube ich nicht.

  11. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Blau und pink

    Zu dem unbewusst Erziehen hatte ja Durga ein Video verlinkt (Post #7). Da ist viel dran, glaube ich.

  12. Member Avatar von Ocean
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    AW: Blau und pink

    Es kann natürlich sein, dass die Omas entsprechend reagierten. Wir haben ihr alles angeboten und mit ihr gespielt. Ansonsten kennt sie auch fast nur Jungs. Kann sein, dass sie deshalb so auf Kleider abfährt, weil sie sie sonst nie sieht!??

  13. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Blau und pink

    Das mit den Kleidern kann zumindest nicht genetisch sein, weil es rosa Kleidchen für Mädchen noch gar nicht so lange gibt

  14. Senior Member Avatar von p. langstrumpf
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    AW: Blau und pink

    Vielleicht würde es dir bei einem Jungen gar nicht auffallen, weil du erwarten würdest, dass ihn das nicht interessiert und daher nicht auf eine spezielle Reaktion in der Situation achten?

    Jungs werden ja auch viel häufiger auf technische Geräte / Fahrzeuge etc. angesprochen. Kein Wunder wenden sie sich denen auch eher aktiv zu, weil sie ja offenbar auch für die Erwachsenen sehr attraktiv sind.
    less stress and more ice cream.

  15. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Blau und pink

    also das desinteresse meiner Tochter an fahrzeugen bzw das Interesse meines Sohnes daran ist definitiv beides nicht anerzogen, wir haben keine Verwandtschaft in der Nähe, bei denen die kinder regelmäßig wären, und meine Eltern haben meiner 8-monatigen Tochter damals auf meinen Antrag (aber selbst ausgesucht) zum 1. Weihnachten einen tollen traktor und einen duplo-radlader geschenkt. hat sie aber kaum interessiert, wirklich gespielt hat sie nie damit. mein Sohn spielt übrigens ja auch mit puppen und kuscheltieren (nicht weniger als meine Tochter damals), aber halt auch ausgiebig mit duplo-baustellenfahrzeugen und -feuerwehrautos. das hat sich bei beiden schon sehr deutlich auch vor fremdbetreuungsbeginn abgezeichnet (die ja bei meiner Tochter mit ca. 5h/Woche und meinem Sohn mit ca. 10h/Woche tagesmutter eh nicht so extrem prägend ist, und ich hab von beiden tagesmüttern nie irgendwelche blöden gendersprüche gehört).

    ob das jetzt gerade was mit X- oder Y-chromosomen zu tun hat, weiß ich nicht (wobei ich mir da evolutionsbiologisch schon Zusammenhänge vorstellen könnte - mammuts jagen und beeren sammeln erfordert ja schon unterschiedliche Qualitäten, die ja u.a. hormonell gesteuert zb unterschiedliche proportionen und muskelwachstum bedingt. vielleicht ist da auch ein gesteigertes Interesse für "starke" Maschinen drin?), kann auch sein, dass es zufällige Unterschiede sind, aber anerzogen ist es in unserem Fall definitiv nicht. (und wieso sollte man bei einem jungen weniger enthusiastisch reagieren, wenn er puppen und tiere bekuschelt und sich darum kümmert? es ist doch einfach oft eine schrecklich süße Situation, völlig unabhängig vom Geschlecht??)

  16. Inaktiver User

    AW: Blau und pink


  17. Senior Member Avatar von stöckchen
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    AW: Blau und pink

    Die Klischees passen bei uns ja nun nicht. Mädchen: Bagger, Traktoren, Feuerwehr, Puppen und Tiere. Sohn: Verkleiden, Küche, Züge, Ritter, Römer. Also beides bunt gemischt und ohne, dass wir bewusst auf eine genderfreie Erziehung bauen. Das mit den Fahrzeugen kommt bei unserer Tochter wenn überhaupt aus der Kita, denn bei uns gab es die nicht wirklich.
    Wo ich aber schon einen Unterschied feststelle ist in der Entwicklung, die sehr „typisch“ verläuft. Unsere Tochter ist sehr viel empathischer, hatte diese Beißphase/Haareziehphase nicht, weil sie früher kommunizieren konnte, sie hatte sehr viel früher Interesse am Malen, hat eine bessere Stifthaltung als ihr 2 Jahre älterer Bruder. Der Große spielt wilder, mit viel Gerenne und Peng Peng. Sie kann deutlich länger zuhören und hat sehr früh Bücher nicht nur aufgegessen, sondern mit uns zusammen oder alleine (!) angeschaut. Sie kommentiert Bücher und Menschen auch anders. Sie hat früh „weint“, „iss trauriss“, „lacht“ kommentiert. Meinem Sohn ist sowas eher egal. Sie erzählt jetzt an einem Tag mehr über die Geschehnisse aus dem Kita als mein Sohn in einem Monat. Kann alles Charakter sein. Aber ich finde das schon sehr auffällig. An unseren Erwartungen liegt es nicht. Ich dachte eher, dass alle Kinder wie mein Sohn sind und bin total überrascht.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  18. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Blau und pink

    Ich würde halt viele Sachen erst gar nicht mit dem Geschlecht in Verbindung bringen. Also weder dass ein Kleinkind Bagger mag, noch dass es Spinat mag. Mir scheint es sehr willkürlich, auf was was man da achtet und Schlüsse daraus zieht. Und die Stichprobe an Kindern, die wir jeweils zuhause haben, sind ja eh etwas klein für irgendwelche Erkenntnisse.

    Aber für die Bym Statistik: mein Kind (1,5) mag Autos und Hunde, Puzzle und Küchen, liebt Bücher, kommentiert und imitiert schon lang jedes weinende Kind (“eint!“), spricht recht viel und findet Puppen und Kuscheltiere ziemlich egal. Außerdem mag er Butter.
    Geändert von Stina (22.01.2018 um 22:41 Uhr)

  19. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Blau und pink

    Mein Sohn ist auch fahrzeugbesessen und ich hätte auch behauptet, dass ich ihm das nicht anerziehe.

    Dann habe ich mit seiner gleichaltrigen Freundin mal ein Wimmelbuch angeschaut, das ich mit ihm auch viel anschaue. Und mir ist aufgefallen, dass ich sie in viel geringerem Maße auf die Fahrzeuge aufmerksam gemacht habe. Irgendwas in mir dachte „das interessiert sie nicht“. Fand ich schon faszinierend.

  20. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Blau und pink

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Ich wollte hier gern auch noch allgemein antworten:

    In meinem Umfeld komme ich mir oft wie die Genderneutralitätsanwältin vor - ich finde gegendertes Spielzeug, Überraschungseier etc. schwachsinnig, verdrehe die Augen, wenn Sachen wie “Jungs sind so und so” kommen, und jeder soll bitte anziehen, was er mag. Aber im Bym-Vergleich komme ich mir dann doch eher konservativ vor.

    Ich würde meinem Sohn (1,5j) alles anziehen, was mir neutral vorkommt (er hat auch einige Sachen, die “für Mädchen” verkauft wurden), aber ich ziehe ihm nichts an, was in meinen Augen klar typisch Mädchen ist (auch bezogen auf Farbe und Muster). Mir käme das so vor, als würde ich ihn verkleiden, und er selbst kann das ja noch nicht einfordern. Ich müsste die Sachen auch extra kaufen, da wir viel von älteren Cousins erben, die wohl auch keine “Mädchensachen” getragen haben. Er bekommt jetzt zB auch langsam zu lange Haare, und wir planen nicht, dem mit Spangen oder Haargummis zu Leibe zu rücken, sondern werden ihn halt zum Friseur schleppen. Wir kaufen ihm auch nicht bewusst „Mädchenspielzeug“ oder absichtlich irgendwelche Sachen wie Trinkflaschen in rosa.

    Joa. Nur damit sich hier auch mal eine andere Stimme zu Wort meldet ich kenne übrigens “in echt” auch keinen Menschen, der das so handhabt wie ihr hier, selbst meine langzeittragende und langzeitstillende AP-Freundin entschuldigt sich, wenn sie meinem Sohn einen rosa Body leiht.
    Bei uns ist das ähnlich. Und es nervt mich ein wenig wenn Leute Zb argumentieren, dass man die jeweils andersgeschlechtliche Kleidung prinzipiell zur Auswahl stellen sollte. Da frage ich mich wirklich ob diese Kinder tatsächlich Entscheidungsfreiheit haben oder als lebendes Display für die political correctness der Eltern herhalten müssen.
    Würde mein Sohn mich nach einem rosa Tshirt oder einem Rock fragen, bekäme er diese Sachen selbstverständlich. Er hat manchmal Nagellack drauf- wenn er danach fragt.
    The true north

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    mit der ich euch gegenüberstehe.

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