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  1. Foreninventar Avatar von dizzie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    moth, du bist doch sicher ein zweitnick, wer warst du denn vorher?
    [the more you suffer.]
    [the more it shows you really care.]
    [right?]
    [yeeeah.]

  2. Regular Client Avatar von LaNuit
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ja das ist doch gut so, niemand braucht mein Siegel und gleichzeitig bin ich nicht verpflichtet, das was andere tun, gut und/oder richtig zu finden. Wenn man sich entscheiden muss, ob man links oder rechts abbiegt und 20 Leute einem sagen, dass man links abbiegen soll und dann biegt man links ab, dann eignet das sich das halt nicht als Protestform gegen diese Idioten, die anderen Leuten sagen wollen, wo sie langgehen sollen. Heißt ja nicht, dass man nicht an anderer Stelle gegen sie kämpft.
    Und das empfinde ich als schlimm, dass ich ohne Rücksicht auf Verluste rechts gehen soll nur damit ich nicht mit den „Idioten“ in einen Topf geworfen werde egal was ICH für Bedürfnisse oder Wünsche habe. Hauptsache dagegen.

  3. Junior Member
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und das empfinde ich als schlimm, dass ich ohne Rücksicht auf Verluste rechts gehen soll nur damit ich nicht mit den „Idioten“ in einen Topf geworfen werde egal was ICH für Bedürfnisse oder Wünsche habe. Hauptsache dagegen.
    es gibt keine wahren, unabhängigen Bedürfnisse oder Wünsche, solange es keine Freiheit gibt. Es gibt nur konform gehen oder dagegen sein.

  4. Junior Member
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von dizzie Beitrag anzeigen
    moth, du bist doch sicher ein zweitnick, wer warst du denn vorher?
    Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?

  5. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    also nicht, dass ich kinder hätte, aber: es ist ja doch sehr auffällig, sowohl hier als auch im elternzeit-thread, dass 90% der userinnen hier den großteil der elternzeit (und care arbeit) übernommen haben. ich glaube tatsächlich nicht, dass die sich alle frei von gesellschaftlichen zwängen entschieden haben, das so zu machen (das meint moth vermutlich). bei der überwältigenden anzahl an frauen, die eben doch automatisch geld- und karrieretechnisch zurückstecken, müsste man dann ja schon fast sagen, das sei genetisch bedingt, wenn man glaubt, dass sich all diese frauen auch in einer gleichberechtigten gesellschaft so entschieden hätten und das glaub ich nicht also ich bin absolut dafür, jeden lebensweg zu akzeptieren, aber ich finds trotzdem auch wichtig, dass man kurz überlegt, was dahintersteckt, dass elternzeit scheinbar immer noch so stark in richtung der frauen gewichtet ist. ich glaub nämlich nicht, dass alle frauen automatisch kindererziehung viel cooler finden, während alle männer automatisch geld verdienen viel cooler finden. insofern kann ich dann auch verstehen, dass dizzie es bemerkenswert findet, wieviele frauen hier beruflich so stark zurückstecken, während es vielleicht möglich wäre, dass beide partner auf einem ähnlichen karriere-level sein könnten, wenn beide aufgaben gleicher verteilt wären?

    that said, ich muss noch kurz dizzie widersprechen, die meinte, im öd sei es total easy, auszeiten zu nehmen und man würde keine karriererückschläge dadurch hinnehmen. das seh ich ganz anders in meinem umfeld. es gibt schon nen grund, weshalb 90% der führungskräfte da immer noch männlich sind und teilzeit wird in meinem öd-bereich enorm ungern gesehen.

    (also wie gesagt, ich find es wichtig, keinen persönlich gewählten lebensweg negativ zu bewerten, aber zu glauben, das sei alles frei von gesellschaftlichen vorgaben, ist halt relativ naiv )

    edit: und grundsätzlich find ichs eh komplett kacke, dass man sich meistens zwischen karriere und kindern entscheiden muss, statt irgendwie auch wege dazwischen zur verfügung zu stellen. das hat aber mehr mit den firmen zu tun, dass "ich steck zurück für die kinder" = "ich komm beruflich nicht voran" ist. ich check bis heute nicht, warum das so sein muss.
    Geändert von Schnelmi (25.04.2018 um 17:49 Uhr)

    gmitsch gmatsch gmotsch

  6. Regular Client Avatar von blauer_Engel
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Das alle hier immer so auf der Elternzeit rumreiten. Va, wenn man nur die bezahlte EZ anschaut, sind das ja nur 12 Monate pro Kind. Davon geht die Welt nicht unter, sooo schnell ändert sich doch auch nicht alles.
    Ich persönlich finde es schon irgendwie nachvollziehbarer, wenn die Frau einen größeren Teil der EZ übernimmt, weil zumindest wenn das Kind gestillt wird, ist es im 1. Lebensjahr von der Mutter ziemlich abhängig. Klar kann man auch abpumpen, aber das ist ja dann noch ein zusätzlicher Nervfaktor, der unweigerlich auf die Frau zurückfällt.

  7. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    na ja, aber gerade im elternzeit-thread gibt es ja auch viele frauen, die mehr als diese 12 monate aussetzen, um betreuung usw. aufzufangen (zb. dann auch später in der schule). das könnten ja theoretisch die männer genauso übernehmen. tendenziell arbeiten auch deutlich mehr frauen als männer teilzeit und auch das hat ja oft einen gesellschaftlichen ursprung. wie gesagt, das soll jeder so machen, wie er/sie es für sich am passendsten findet, aber hinterfragen kann man das trotzdem (und ich finde es tatsächlich relativ erstaunlich, wie stark auch bei bym care arbeit immer noch hauptsächlich frauensache ist, obwohl das ja hier oft so ne akademiker-bubble ist, in der viel anders zu sein scheint).

    edit: also um das mal kurz statistisch zu unterlegen: 2014 war fast jede 2. frau ist in teilzeit angestellt, aber nur etwa 9% der angestellten männer machen teilzeit. wobei der großteil der frauen in teilzeit angibt, dies aus familiären gründen zu machen und der größte anteil der männer angibt, aufgrund einer zusätzlichen ausbildung in teilzeit angestellt zu sein. das ist doch schon sehr auffällig.
    Geändert von Schnelmi (25.04.2018 um 19:10 Uhr)

    gmitsch gmatsch gmotsch

  8. Ureinwohnerin Avatar von feem
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Ich möchte anmerken, dass stillen, was uneingeschränkt als beste Form der Ernährung empfohlen wird, ziemlich schwierig mit den meisten Jobs zu vereinbaren ist.
    and to the beat of my automatic heart
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  9. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von blauer_Engel Beitrag anzeigen
    Das alle hier immer so auf der Elternzeit rumreiten. Va, wenn man nur die bezahlte EZ anschaut, sind das ja nur 12 Monate pro Kind. Davon geht die Welt nicht unter, sooo schnell ändert sich doch auch nicht alles.
    Das eine Jahr Auszeit sehe ich auch nicht dramatisch. Es sind ja auch alle unterschiedlich schnell mit dem Studium fertig zB oder manche wollen erst mal ein Jahr reisen.
    I will dance
    when I walk away

  10. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    es gibt keine wahren, unabhängigen Bedürfnisse oder Wünsche, solange es keine Freiheit gibt. Es gibt nur konform gehen oder dagegen sein.
    es ist mir aber egal, ob meine Wünsche unabhängig sind, für mich persönlich wahr sind sie definitiv. und wenn Feminismus nur 100% dafür oder 100% dagegen erlaubt (alias eine klare Einteilung in die guten-fortschrittlichen und die bösen-ewriggestrigen), dann verscherzt er sich ziemlich viele Sympathien und potenzielle Anhänger/innen.
    ich erinnere nur an den halben eklat, als frau Merkel sich nicht zügig und eindeutig im Fernsehen als Feministin bezeichnete im Gegensatz zu ivanka trump. entweder man will, dass sich viele mit feministischen Ideen identifizieren können, dann finde ich es äußerst unklug, die Wünsche und Entscheidungen von einem Großteil davon abzuwerten und als unwahr und doof darzustellen - oder man möchte nur erstklassige feministinnen, die gegebenfalls ihre unwahren unfreien wünsche sofort als solche erkennen und sie dann im Zweifelsfall einfach nicht beachten und dem größeren Ganzen unterordnen. dann braucht man sich aber nicht wundern, wenn halt nicht unbedingt viele auf dem weg mitziehen.

  11. Urgestein Avatar von Sternenratte.1
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Danke narzisse. auch deinem Post davor wollte ich mich gerade anschließen, bevor ich diesen gelesen hatte.
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  12. Foreninventar Avatar von dizzie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
    nicht, reines interesse meinerseits.
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  13. Addict
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in meinem Wunsch, viel Zeit mit dem Kind zu verbringen, auch gesellschaftlich geprägt bin. In meiner Familie war es z.B. auch meine Mutter, die hauptsächlich für uns Kinder zuständig war, während mein Vater viel gearbeitet hat etc. Auch wenn ich das weiß, und gerne eine gleichberechtigtere Gesellschaft hätte, kann ich mich von dieser Prägung ja nicht vollständig freimachen. Rational finde ich auch, dass Männer das genauso gut machen können wie Frauen. Emotional fühle ich: ich möchte gerne bei meinem Kind sein. Dass mein Mann das nicht so stark fühlt, kommt mir da natürlich entgegen.

    Außer der gesellschaftlichen Prägung glaube ich aber schon auch, dass die Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit etwas damit zu tun hat, dass es für Frauen erstmal naheliegender ist, die Kinderbetreuung zu übernehmen als für Männer. Nach der Stillzeit die Rollen zu tauschen würde erstmal eine Kraftanstrengung erfordern. Da ist es im ersten Moment für alle einfacher, die Rollen aus der Stillzeit weitgehend so beizubehalten bzw. höchstens etwas zu verschieben. Und gerade wenn man dann wieder mit einem weiteren Kind in Mutterschutz und Stillzeit ist, hat man als Frau automatisch wieder mehr Zeit für die Kinder. Oder auch schon in der Schwangerschaft, wenn man ein Beschäftigungsverbot erhält.

  14. Addict
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    ja, also das mit der elternzeit... es bietet sich rein körperlich tatsächlich an, wenn frauen, die stillen wollen, nicht direkt wieder arbeiten.

    ich hab acht wochen nach der geburt wieder angefangen zu arbeiten und habe dann vormittags gegen zehn abgepumpt. wahlweise auf der damentoilette oder in einem muffigen abstellraum (wurde mir von der frauenbeauftragten zugeteilt!), der so hellhörig war, dass man das quietschen der milchpumpe quer übern gang gehört hat. die milch musste ich in den gemeinschaftskühlschrank stellen und danach supereffizient weiterarbeiten, denn dieses gepumpe unter blöden bedingungen dauerte halt auch länger als ein paar minuten und die zeit fehlte mir dann halt bei der arbeit. da fühlt man sich tatsächlich sehr feministisch. und vor allem völlig gleichberechtigt allen anderen kollegInnen gegenüber, die grad nicht noch so nen halben babyblues, schmerzende brüste, extremen schlafmangel und zuhause einen extrem süßen säugling hatten.

    in der theorie ist der gedanke von totaler gerechtigkeit sicher toll. in der praxis aber dann doch nciht so leicht umzusetzen.

  15. Foreninventar Avatar von dizzie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von feem Beitrag anzeigen
    Ich möchte anmerken, dass stillen, was uneingeschränkt als beste Form der Ernährung empfohlen wird, ziemlich schwierig mit den meisten Jobs zu vereinbaren ist.
    naja - jeder hat das gesetzlich garantierte recht auf eine bezahlte stillpause. wenn es sich gar nicht mit der tätigkeit vereinbaren lässt, bekommt man für die stillzeit ein beschäftigungsverbot. ich verstehe absolut, dass es für viele eine abschreckende hürde ist, aber das mutterschutzgesetz gibt es ja nicht umsonst, das ermöglicht schon jedem, der es gerne möchte, dass man neben der arbeit abpumpen oder direkt stillen kann, so oft es eben nötig ist.
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  16. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    und ganz allgemein, weder für meinen Mann noch für mich ist vollzeit arbeiten ein aus sich heraus erstrebenswertes Ziel. wir sind in der privilegierten (aber ja keineswegs exklusiven) lage, uns teilzeit leisten zu können und ich hätte auch ohne kinderbezogene Notwendigkeit nicht den Wunsch, Vollzeit zu arbeiten und jeden Tag von morgens bis abends meinem job zu widmen (das hätte ich auf Dauer nicht mal bei meinen liebsten hobbies).

  17. Foreninventar Avatar von dizzie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    edit: und grundsätzlich find ichs eh komplett kacke, dass man sich meistens zwischen karriere und kindern entscheiden muss, statt irgendwie auch wege dazwischen zur verfügung zu stellen. das hat aber mehr mit den firmen zu tun, dass "ich steck zurück für die kinder" = "ich komm beruflich nicht voran" ist. ich check bis heute nicht, warum das so sein muss.
    naja, weil es halt immer irgendeinen horst gibt, der keine kinder hat [oder eben eine frau, die die kinder hauptamtlich betreut] und erst recht keine teilzeit und keine kind-krank-tage nimmt und deshalb viel berechenbarer zur verfügung steht und allgemein viel mehr kapazitäten für berufliches hat. es ist zwar schön, dass die 30h-teilzeit-mutti sich so viel mühe gibt, fachlich qualifiziert ist, sich vielleicht sogar deutlich besser organisiert und gute ideen hat, aber sie ist halt trotzdem auch mal 2 tage im monat krank und muss um 15 uhr zum kindergarten hetzen, auch wenn es nachmittags mal brennt. ist doch logisch, dass dann immer erst mal die anderen vor ihr auf's podest gehoben werden.
    [the more you suffer.]
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    [right?]
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  18. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    und ganz allgemein, weder für meinen Mann noch für mich ist vollzeit arbeiten ein aus sich heraus erstrebenswertes Ziel. wir sind in der privilegierten (aber ja keineswegs exklusiven) lage, uns teilzeit leisten zu können und ich hätte auch ohne kinderbezogene Notwendigkeit nicht den Wunsch, Vollzeit zu arbeiten und jeden Tag von morgens bis abends meinem job zu widmen (das hätte ich auf Dauer nicht mal bei meinen liebsten hobbies).
    darum gehts ja auch gar nicht. ich kann mir teilzeit hervorragend auch für mich vorstellen ohne kinder, aber trotzdem zeigt die statistik deutlich, dass deutlich mehr frauen aus primär familiären gründen teilzeit arbeiten als männer und dass das halt leider oft mit karriereeinschnitten verbunden ist. also auch da gibt es irgendwie immer noch ein starkes ungleichgewicht in richtung der frauen, das nicht nur auf "frauen mögen halt teilzeit lieber" zurückzuführen ist aber ich finde ja sowieso bescheuert, dass teilzeit oft so ein karrierekiller ist und fänds eh fairer, wenn das für alle möglich wäre ohne gesellschaftliche nachteile (also dass man vielleicht karrieretechnisch in vollzeit schneller vorankommen sollte, kein ding. aber dass es oft direkt der komplette karrieredeckel ist, finde ich unnötig).

    gmitsch gmatsch gmotsch

  19. Get a life! Avatar von Schnelmi
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von dizzie Beitrag anzeigen
    naja, weil es halt immer irgendeinen horst gibt, der keine kinder hat [oder eben eine frau, die die kinder hauptamtlich betreut] und erst recht keine teilzeit und keine kind-krank-tage nimmt und deshalb viel berechenbarer zur verfügung steht und allgemein viel mehr kapazitäten für berufliches hat. es ist zwar schön, dass die 30h-teilzeit-mutti sich so viel mühe gibt, fachlich qualifiziert ist, sich vielleicht sogar deutlich besser organisiert und gute ideen hat, aber sie ist halt trotzdem auch mal 2 tage im monat krank und muss um 15 uhr zum kindergarten hetzen, auch wenn es nachmittags mal brennt. ist doch logisch, dass dann immer erst mal die anderen vor ihr auf's podest gehoben werden.
    ja, warum das so abläuft, ist mir schon klar, aber ich glaube trotzdem nach wie vor, dass das nicht so sein MUSS. aber so lange man halt immer irgend nen heini findet, der 60h arbeitet, wird sich das wohl nicht ändern

    gmitsch gmatsch gmotsch

  20. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    naja, dizzie, meine Kinder haben mindestens die ersten 6-8 Monate jede Stunde bis alle anderthalb Stunden trinken, so oft hätte ich beim besten Willen keine stillpausen einbauen können, das reicht ja im Zweifelsfall ja nicht mal für eine doppelstunde am Stück... (und beim ersten kind hab ich ja direkt nach dem mutterschutz wenig teilzeit gearbeitet und mein mann hat mir meine Tochter die ersten 7 Monate häufig in der Pause zum stillen, romantisch in der Sammlung, vorbeigebracht. musste allerdings zackig gehen, denn die pause inkl abbauen und aufbauen von Experimenten hat nur 15 min gedauert. täglich 4-5x wäre echt ätzend gewesen, auch für meinen mann. und abpumpen ist ja doch ein unverhältnismäßig größerer Aufwand als stillen.)

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