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  1. Member Avatar von Tethys
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Aber die erstere Sparvariante, Ausgaben gering halten, ist doch in gewissem Maß die Voraussetzung für die zweite, tatsächlich Geld zurücklegen.
    Ich hab ja nicht behauptet, dass diese zwei Varianten des Sparens zwingend unabhängig voneinander auftreten. Natürlich ist das sparsame Leben häufig die notwendige Voraussetzung dafür, Rücklagen bilden zu können. Aber es gibt auch genauso gut Fälle, in denen Familien oder auch Einzelpersonen ihre Ausgaben einschränken müssen, um überhaupt mit dem zur Verfügung stehenden Geld auszukommen - monatliche Überweisungen auf ein Sparkonto sind da überhaupt nicht möglich. Und in anderen Fällen können Menschen problemlos Rücklagen bilden, ohne ihre Ausgaben bewusst einschränken zu müssen.

    Aber um diesen Aspekt gings mir gar nicht. Mir gings nur darum, dass ich den Eindruck hatte, dass ihr aneinander vorbeiredet und darauf wollte ich einfach nur aufmerksam machen. Wenn feem fragt "Warum müsst ihr sparsam leben (also eure alltäglichen Ausgaben möglichst gering halten)?" und du antwortest "Ich finde, dass das Bilden von finaziellen Rücklagen zum Leben dazu gehört." - dann beantwortet das irgendwie die Frage nicht bzw. redet ihr halt von unterschiedlichen Dingen.

  2. Alter Hase Avatar von stöckchen
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von dizzie Beitrag anzeigen
    danke. <3
    das mit den wenigen jahren sage ich mir auch immer wieder, aber momentan fühle ich mich, als wäre ich dann nach diesen jahren ein wrack, habe meine besten jahre hinter mir gelassen und kann dann auch sportlich nichts mehr reißen, sondern mich maximal noch zum hausfrauen-wirbelsäulenkurs anmelden. das frustriert mich ziemlich. aber naja, jammern ändert ja nichts.
    auf der anderen seite sage ich mir - fuck it, wir waren mit 2 kleinen kindern in neuseeland. ich bin echt so froh, dass wir das gemacht haben, es war zwar unglaublich anstrengend, aber... hell yeah! wenn es jetzt noch fotos aus dem urlaub von mir gäbe, auf denen ich nicht aussehe wie ein zerrüttetes mutterschiff, wäre es noch viel besser. :')
    Ja! Nur dass wir nicht mal eine Reise gemacht haben. Ging einfach nicht mit unserer Tochter.
    Dazu bauen wir auch noch gerade ein typisches spießiges RMH am Stadtrand. Das kostet zusätzlich sehr viel Kraft (und natürlich Geld!) und ich frage mich schon oft, warum das alles. In meiner Vorstellung wären wir eher das urbane Paar mit zwei Kindern mit einer Wohnung am Park und einem Lastenrad. Ich bin gar nicht so unzufrieden wie das klingt und würde immer wieder (diese!) Kinder kriegen. Aber es ist null, wie ich es mir vor 5 Jahren vorgestellt hätte und ich fühle mich oft krank, ausgelaugt und müde, bin sehr unzufrieden mit meinem Aussehen und meinem Auftreten und würde mir gerne häufiger einen Babysitter gönnen, um mit meinem Mann mehr Paarzeit zu verbringen. Das ist aber weder finanziell noch kräftemäßig denkbar. Andererseits versuche ich nicht nur für die Zukunft zu leben, denn dann ist bestimmt wieder was anderes. Ich schaue mir oft Insta-Bilder von anderen an und frage mich, wie die man es schafft so ausgeschlafen und energetisch zu wirken und die Kraft zu haben, sich immer voll und ganz auf die Kinder einzulassen, wenn man sie nach einem langen Bürotag abholt und danach noch Sport zu machen. Ich muss zugeben, dass ich mich oft zwingen muss, nicht nur „jaja“ und „aha“ zu sagen, wenn das große Kind mir etwas aus seinem Alltag erzählt. Finde ganz gut, wenn man das hier bei bym auch mal anders als in der perfekten Version zu lesen bekommt .
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  3. Ureinwohnerin Avatar von feem
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von dizzie Beitrag anzeigen
    letztes jahr im november und dezember für insgesamt 6 wochen - ich hab noch einen monat parallel elternzeit zu meinem mann genommen und meinen jahresurlaub drangehängt. es war echt super und es lief alles viel glatter, als man sich das jetzt so aus dem stegreif vorstellt, dabei war gar nicht so wahnsinnig viel planung dabei - flüge recherchieren und buchen, wohnmobil recherchieren und buchen, hotel für die erste nacht buchen, packliste schreiben, ein wochenende die großeltern für die betreuung einladen, damit man beim packen den überblick behält - und dann ab dafür, den rest haben wir on-the-road geplant und organisiert, damit wir flexibel blieben und die kinder das tempo vorgeben konnten. der flug und der jetlag und alles das, was man sich im vorfeld so gruselig vorstellt, war überhaupt gar kein problem. der große hatte in der ersten woche ein paar anpassungsschwierigkeiten im wohnmobil, weil er sowieso ein schwieriger [ein-]schläfer ist und tagsüber auch keinen rückzugsort hatte, da hat er teilweise ganz schön rebelliert, aber das haben wir mit viel verständnis gut auf die reihe gekriegt. das baby war die coolste socke überhaupt und fand das alles einfach nur unbeschreiblich spannend und witzig und hat den ganzen flug über mit allen flugbegleitern gelacht und gekiekst und bei der sicherheitskontrolle wurde ich noch nie so freundlich behandelt. mein mann und ich sind ein echt abgebrühtes team, deshalb waren wir uns auch sicher, dass wir das mit den kindern gut auf die reihe kriegen. es war unterwegs natürlich ziemlich hart, mein mann ist unter der halben reise ziemlich krank geworden und ich hatte teilweise beide kinder plus haushaltskram und wohnmobilfahren und hab "nebenbei" das baby auch noch pumpgestillt. aber ich kann echt nur jedem wärmstens empfehlen, sich trotz bedenken aus der komfortzone rauszutrauen, wenn man irgendwie die möglichkeit hat und früher auch viel gereist ist.
    Vielen, vielen Dank für die ausführliche Antwort!! Das macht mir total Mut. Unser Baby ist zwar noch nicht auf der Welt, aber wir planen auch eine größere Reise in der Elternzeit. Neuseeland war lange der Favorit, aber das passt zeitlich (und wohl auch finanziell) jetzt doch nicht so gut.

    Was ihr da gemacht habt, ist doch das absolute Gegenteil von der angesprochenen Selbstvergessenheit!
    and to the beat of my automatic heart
    you sing a song of life

  4. Foreninventar Avatar von dizzie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    jein - ich würde mir wünschen, dass ich ein bisschen von diesem spirit in meinen drögen alltag retten könnte, abends öfter noch mal weggehen, wieder regelmäßig joggen, mehr aktiv mit dem kindern unternehmen, mich besser ernähren, einfach mehr momente sammeln, in denen man sich lebendig und nicht nur wie in einer tretmühle fühlt. aber momentan herrscht bei mir aufgrund der ausgelaugtheit das absolute couchpotatotum, ich erschrecke, wenn ich in den spiegel gucke und es nervt mich, dass ich keinen weg sehe, um das zu ändern, weil mir mit job und kindern ohne äußere unterstützung schlichtweg die kraft fehlt. aber gut, das führt jetzt sehr weit am ursprung dieses threads vorbei - aber es ist tröstlich, dass es einigen anderen auch so geht.
    [the more you suffer.]
    [the more it shows you really care.]
    [right?]
    [yeeeah.]

  5. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von dizzie Beitrag anzeigen
    jein - ich würde mir wünschen, dass ich ein bisschen von diesem spirit in meinen drögen alltag retten könnte, abends öfter noch mal weggehen, wieder regelmäßig joggen, mehr aktiv mit dem kindern unternehmen, mich besser ernähren, einfach mehr momente sammeln, in denen man sich lebendig und nicht nur wie in einer tretmühle fühlt. aber momentan herrscht bei mir aufgrund der ausgelaugtheit das absolute couchpotatotum, ich erschrecke, wenn ich in den spiegel gucke und es nervt mich, dass ich keinen weg sehe, um das zu ändern, weil mir mit job und kindern ohne äußere unterstützung schlichtweg die kraft fehlt. aber gut, das führt jetzt sehr weit am ursprung dieses threads vorbei - aber es ist tröstlich, dass es einigen anderen auch so geht.
    Ja, es ist schwer sich noch Zeit für andere Dinge zu nehmen, das habe ich lange nicht geschafft. Bis ich sehr unglücklich und gestresst war, dann wär ich wütend genug . Seit ca einem Jahr versuche ich, mir jeden Tag eine Stunde für mich abzuzwacken für Sport, notfalls auch nachdem das Kind ins Bett geht, und es tut so gut. Entweder meine 1.5 Radstunden oder 1 Stunde im Fitnessraum zum Laufen.
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

    You're not going to hotbox my office, no way!

  6. Ureinwohnerin Avatar von Rückspiegel
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von RelyOnAnything Beitrag anzeigen
    Ich habe zuletzt ein Foto von mir und meinem Partner von ca. 2 Jahren bevor die Kinder kamen gefunden. Ich bin fast vom Stuhl gefallen.
    Wie wir damals aussahen: Frisch, ausgeschlafen, zufrieden, "durchgestylt", einfach unglaublich.
    Und wenn ich uns jetzt manchmal so sehe.... Augenringe, mein Partner sieht richtig fertig aus, die Klamotten sind wohl (zumindest bei ihm) noch die gleichen wie damals, ausgelaugt, und sobald die Kinder im Bett sind liegt man regungslos auf dem Sofa. Buaaaa.

    Also ja, ich habe genügend Auszeiten, die reichen aber bestimmt nicht um diesen Kleinkinderzustand aufzuheben. Ich hoffe auch auf die Zeit danach

    Ich unterschreibe alles!


    Ich finde, dass es seit einiger Zeit entspannter ist, die Kleine ist bald 2, der Große bald 4. Die Kleine schläft durch, der Große zu wenig - der Schlafmangel ist eigentlich das, was mich killt, ich mag nicht jeden Tag weit vor 6 aufwachen (egal, ob ich dann mit aufstehen muss, oder ob ich mich noch mal umdrehen kann).
    Nun kommt in 2-3 Monaten Kind Nr. 3 und es geht alles von vorne los 🙈. Aber ich rechne fest damit, dass es dann in 2 Jahren wieder
    besser wird...
    Aber ohne Entlastung ist es einfach mega anstrengend und ich sage regelmäßig abendliche Treffen mit Freunden ab, weil ich (nun natürlich auch noch schwangerschaftsbedingt) kaputt bin.




    Zum Thema: ich bin nicht (mehr) der sinnlose Geldausgeber. Daher wird direkt am Monatsbeginn auf mehrere Sparkonten (meins, Mann, Kinder) per Dauerauftrag eingezahlt. Am Monatsende sparen wir das Übriggebliebene für Urlaube, Hauskrams etc. Das klappt idR gut.

  7. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von stöckchen Beitrag anzeigen
    Ich muss zugeben, dass ich mich oft zwingen muss, nicht nur „jaja“ und „aha“ zu sagen, wenn das große Kind mir etwas aus seinem Alltag erzählt. Finde ganz gut, wenn man das hier bei bym auch mal anders als in der perfekten Version zu lesen bekommt .
    Das finde ich auch so schwer, dabei gehe ich grad noch nicht mal arbeiten (und das Baby ist recht chillig). Aber ich glaub insta darf man sich nicht als Abbild der Realität vorstellen. Ich hab gestern ein Foto gepostet. Bierflasche (0,0 ), relaxend auf dem Gartenstuhl und Picknick mit dem Großen. ICH habe ca. 5 Minuten ruhig gepicknickt, da der Kleine dann wach wurde und dann knatschte weil zu warm. Als er auf meinem Schoß saß dann Foto 2 Mama auf Terrasse mit Babyfüßen. Das wirkt wie Chillivanilli hoch 10, aber der Große rief dann von links, das Baby knatschte ubd schwitzte und zappelte, die Kartoffeln piepsten, mein Mann kam und kam nicht nach Hause. Sieht man aber halt alles nicht
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  8. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zum Thema: alles geht auf ein Konto, davon bekommen wir das gleiche an Taschengeld auf die eigenen Konten. Test wird gespart oder davon zB Fonds gekauft. Vom gemeinsamen Konto geht alles ab, Haus, essen, Versicherungen, Kinder, Urlaub wenn es eine kleinere Summe ist, sonst vom anderen Konto. Jetzt wo mein Gehalt wegfällt, haben wir das Taschengeld gekürzt, damit das gemeinsame Konto nicht ins Minus rast.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  9. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Zum Thema: alles geht auf ein Konto, davon bekommen wir das gleiche an Taschengeld auf die eigenen Konten. Test wird gespart oder davon zB Fonds gekauft. Vom gemeinsamen Konto geht alles ab, Haus, essen, Versicherungen, Kinder, Urlaub wenn es eine kleinere Summe ist, sonst vom anderen Konto. Jetzt wo mein Gehalt wegfällt, haben wir das Taschengeld gekürzt, damit das gemeinsame Konto nicht ins Minus rast.
    Das finde ich super und will das für uns auch einführen. Bzw. ich würde zuerst eine feste Sparsumme festlegen und danach gucken, wieviel Taschengeld übrig bleibt.

  10. Addict Avatar von blauer_Engel
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Aber die erstere Sparvariante, Ausgaben gering halten, ist doch in gewissem Maß die Voraussetzung für die zweite, tatsächlich Geld zurücklegen.
    Kommt natürlich immer auf das Einkommen an, hier schieben ja auch einige, daß sie problemlos weiter Geld zurücklegen können, ohne sich bewußt einzuschränken. Andere müssen sich schon stark einschränken, um überhaupt mit dem Einkommen auszukommen.
    Wenn ich hier mitlese, habe ich aber auch das Gefühl, dass die Lebensstandards einfach extrem unterschiedlich sind. Ich hab ja bereits geschrieben, dass wir uns noch nicht einschränken müssen. Aber die Fixkosten von biblio überschreiten zb trotzdem schon unser aktuelles Einkommen.

  11. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von blauer_Engel Beitrag anzeigen
    Wenn ich hier mitlese, habe ich aber auch das Gefühl, dass die Lebensstandards einfach extrem unterschiedlich sind. Ich hab ja bereits geschrieben, dass wir uns noch nicht einschränken müssen. Aber die Fixkosten von biblio überschreiten zb trotzdem schon unser aktuelles Einkommen.
    .

  12. Newbie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von *lalune* Beitrag anzeigen
    Wie macht ihr das?
    Strengt euch das auch so an? Oder fällt es euch leicht, in bestimmten Bereichen weniger auszugeben? Welche sind das? Und habt ihr irgendwann einen Plan gemacht und euch das genau ausgerechnet?

    Wir führen so eine Haushaltsbuch-App gemeinsam, aber letztendlich müssten wir uns noch viel mehr einschränken, um mal wieder einen besseren Puffer für unvorhergesehene Ausgaben zu haben..
    Nur so für den ‚Rahmen’: ich habe 1 Jahr Elternzeit genommen und da also Elterngeld bezogen und arbeite seit 6 Monaten wieder auf mittlerweile 75%. Mein Mann hat immer 100% gearbeitet und tut das auch momentan (zur Geburt 4 Wochen frei gehabt, Überstunden abgebummelt).
    Es ist schon so, dass es mich manchmal nervt oder anstrengt, dass das Geld nicht mehr ganz so locker sitzt wie zu DINK-Zeiten. Aber letztlich können wir uns trotzdem viel ermöglichen und haben immer noch einen recht hohen Lebensstandard finde ich. Jeder von uns überweist einen bestimmten Sparbetrag und dazu Festbetrag zur Deckung der Fixkosten auf ein gemeinsames Sparkonto und das Haushaltskonto. Ich natürlich eine ganze Ecke weniger als er. Krippenkosten sind hier ganz human und auch die teilen wir prozentual. Den Rest behält jeder für sich/das Kind auf dem Gehaltskonto. Wenn es große oder mittelgroße Ausgaben gibt, nehmen wir das vom gemeinsamen Sparkonto. Ansonsten guckt jeder, was er fürs gemeinsame Leben ausgeben will (zb haben wir ein gemeinsames Hobby) und was nicht. Wenn ich mal knapp bin, frage ich meinen Mann auch mal, ob er mir für den Monat etwas aushelfen kann. Ich denke das wird ja alles besser, wenn ich irgendwann wieder annähernd voll arbeiten kann. Aber noch schaffen wir das organisatorisch nicht mit Kleinkind und zwei Vollzeitjobs.

  13. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    talea, wie groß ist denn euer aktueller einkommensunterschied bzw der jeweils frei zur persönlichen Verfügung stehende rest? in einer Situation, wo einer wegen des gemeinsamen Kindes teilzeit arbeitet, finde ich es seltsam, wenn das nicht vollständig berücksichtigt wird (so wie von dir geschildert ja nur bzgl fixkosten, aber nicht bzgl des restlichen gelds). ich fände die Situation sehr unangenehm, wenn in einer familie (insbesondere mit gemeinsamen kindern und bei nicht völlig auseinander driftendem konsumverhalten) einer knapp bei kasse ist und der andere dann großzügig bisschen aushilft.

  14. Newbie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Narzisse, also letztlich verdiene ich bei Vollzeit etwas mehr als er und nun dann eben einen geringen Betrag weniger netto. Er ist bezüglich der Krankenkasse sehr priviligiert finde ich, er zahlt nicht einmal 1/5 von dem, was ich zahlen muss, das ist das, was er mir voraus hat sozusagen. Aber das spart er eben für uns oder schafft Dinge für Haus und Garten an. Knapp bin ich übrigens nur, wenn ich zu viel konsumiere, also da geht es wirklich um unnötige Dinge. So ehrlich muss ich sein

  15. Fresher
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Bei uns ist es so, dass wir selbst wenn wir nicht bewusst sparen würden, trotzdem noch ein bißchen sparen würden. Mein Freund war schon immer sparsam, ich so mäßig. Wo ich mir Mühe geben muss(te) ist nicht mehr laufend Zeitschriften zu kaufen, Zeitungen zu abonnieren, und unterwegs essen zu kaufen. Das habe ich inzwischen so verinnerlicht, dass ich es echt mega Geldverschwendung finde für eine Zeitschrift (die meistens doch recht schlecht sind) 5€zu bezahlen. Lange kam ich im Supermarkt kaum am Regal vorbei, jetzt geht das problemlos.
    Wir haben jeder eigene Konten. Wer was bezahlt hängt einfach davon ab wer zB die Versicherung beantragt hat oder wer einkaufen geht. Wir rechnen jeden Monat das Haushaltsbuch aus. Alle paar Monate gucken wir uns den Kontostand pro Person an und dann überweisen wir uns die Differenz, so dass wie beide dann gleichviel Spargeld auf dem Konto haben. Ausgaben die übers Tägliche Hinausgehen sprechen wir ab. Mein Freund hat kein Problem damit, dass ich wesentlich weniger sparsam lebe als er Das funktioniert aber wohl vorallem so gut weil einfach immer genug da ist.

  16. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von jewa Beitrag anzeigen
    Das finde ich super und will das für uns auch einführen. Bzw. ich würde zuerst eine feste Sparsumme festlegen und danach gucken, wieviel Taschengeld übrig bleibt.
    Das hatten wir vorher grob überschlagen und daher passt es so dann auch.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  17. Ureinwohnerin Avatar von Rückspiegel
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Die, die sich explizit Taschengeld auszahlen: was zahlt ihr davon? Nur so Sachen wie Restaurantbesuche alleine/mit Freunden, Kinotickets, Bücher etc. oder auch (notwendige) Kleidung für euch?
    Und: spart ihr davon dann auch was zB für größere Wünsche oder ist das extra "knapp" bemessen für Alltagsluxus wie Essengehen etc und am Ende des Monats eh aufgebraucht?

  18. Enthusiast Avatar von Moehrchen
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Wir haben das gleiche System wie Efeu mit dem Taschengeld. Davon gehen Essengehen mit Freunden ab (also wenn einer allein mit seinen Freunden los ist), Geschenke für den jeweils anderen und Sachen für unsere Hobbies (ich habe zb ein Pferd und kauf eben gern mal dafür Krams). Und Sachen, die der andere als unnötige Ausgabe ansieht, zb kauft sich mein Mann fast täglich was beim Bäcker, weil er zu faul ist sich zu Hause ein Brot zu schmieren, das geht dann auch von deinem Taschengeldkonto ab. Oder wenn ich mit einer Freundin ein Wellness-Wochenende irgendwo mache. Und manchmal auch bei Klamotten, je nach „Notwendigkeitsgrad“, es ist meistens eher eine Bauchentscheidung von jedem selbst, was er wovon zahlt.

  19. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Ja unterschreibe ich so. Wobei ich im DM meinen xten Nagellack jetzt auch nicht extra aufs Band lege. Und Bargeld habe ich auch nur das Familiengeld dabei. Aber wenn ich mit Karte zahle oder überweise, dann schau ich eben ob es explizit für mich ist. Kleidung zahlen wir beide vom Taschengeld, Hobbies außer wir machen es zusammen zB als Ausflug, Reisen oder auch Geschenke für unsere Freunde und Eltern (wenn’s was besonderes ist). Auch Abos für „meine“ Zeitschriften laufen darüber.

  20. Alter Hase
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Wir haben ein ähnliches System, nur ohne extra Taschengeld. Klingt komisch, ich weiß. Theoretisch hätten wir das, aber ich glaube, es ist uns zu müßig, darüber zu diskutieren, was dann vom Taschengeld gezahlt wird Wie zu Teenagerzeiten.
    Bei uns geht es sich auch so aus, daß wir ungefähr gleich ausgeben. Also jeder kann sein Zeug machen, solange Geld da ist, da wird nicht groß drüber diskutiert. Wir sind uns ziemlich einig und haben ein sehr ähnliches Konsumverhalten, was solche Dinge angeht.

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