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  1. Addict Avatar von *lalune*
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Ich glaub, das mit dem Taschengeld werde ich meinem Mann auch mal vorschlagen. Irgendwie ist es auch vom Gefühl was anderes, ob das Geld zuerst auf dem eigenen oder gemeinsamen Konto ist, zumindest für mich. Und ich muss mich deeefinitiv mehr einschränken, sowohl, was Klamotten für mich, als auch welche fürs Kind angeht.

    @Dizzie: Man darf in diesem Thread auch andere Dinge diskutieren Ich kann das sooo gut nachvollziehen gerade und ich habe "nur" ein Kind und nicht zwei. Ich habe ja Anfang des Jahres wieder angefangen zu arbeiten. Ich genieße das einerseits total, es macht mir Spaß, aber es ist eben auch sehr anstrengend. Ich bin für ein großes, zeitkritisches Projekt verantwortlich und will das jetzt auch gut machen, um mich im neuen Team zu beweisen. Gleichzeitig ist meine Tochter dauernd krank und wir müssen rumorganisieren, wer sie wie betreut. Dann noch die Fahrerei, täglich mind. eine Stunde, das stresst mich auch total. Ich fahre einfach nicht total gern Auto, wie das vielleicht andere tun. Und die Tatsache, dass man, bevor man morgens auf der Arbeit erscheint, einfach schon seit 2 Stunden wach ist, Kind fertig gemacht hat, zur TaMu gebracht etc, finde ich auch anstrengender als gedacht. Und vieles wird von kinderlosen Kollegen einfach null gesehen oder verstanden. Die meinen das nicht böse, das habe ich früher ja auch nicht, aber sie verstehen einfach nicht, wie anstrengend es ist... äh ja. Also von daher: Du hast mein vollstes Verständnis, eine Lösung für das Problem habe ich leider auch nicht. Ich schaffe es im Moment maximal zum Yoga, aber wenn, dann tut es mir sehr gut. Und mit meinem Körper bin ich grad auch alles andere als zufrieden, aber das würde jetzt wirklich den Rahmen sprengen..

  2. Urgestein
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    lalune, aber warum sollten deine kollegen auf den umstand, dass du früher aufstehst, rücksicht nehmen? ich finde, dass man einfordern kann, dass nicht ständig die arbeitszeiten überzogen werden, nur weil andere flexibler sind, u.ä., aber ansonsten sind meine kinder mein privatvergnügen. dennoch - nur mut. je lter due kinder werden, desto unkomplizierter wird das arbeiten. insofeern lohnt es sich durchzuhalten.

  3. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Rückspiegel Beitrag anzeigen
    Die, die sich explizit Taschengeld auszahlen: was zahlt ihr davon? Nur so Sachen wie Restaurantbesuche alleine/mit Freunden, Kinotickets, Bücher etc. oder auch (notwendige) Kleidung für euch?
    Und: spart ihr davon dann auch was zB für größere Wünsche oder ist das extra "knapp" bemessen für Alltagsluxus wie Essengehen etc und am Ende des Monats eh aufgebraucht?
    Bei uns bekommt nur der Mann Taschengeld, weil er ein sehr preisintensives Hobby hat (Autoschrauben) und alles andere geht vom gemeinsamen Konto ab. Mich hats halt einfach mal genervt was er immer so für Summen durchjagt, dass ich ihm die Taschengeld Variante vorgeschlagen hat. Dann kann er damit machen was er will und ich als Finanzplaner der Familie kann besser kalkulieren. Außerdem ist es besser für meinen Blutdruck. Ist schon putzig was so ein Auspüffchen kosten kann.

  4. Alter Hase Avatar von *Flower*Power*
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Wir haben kein Taschengeld, was vom Gemeinschaftskpnto angeht sondern Taschengeld ist das, was auf dem eigenen Konto übrig bleibt, wenn die Fixsumme aufs Geneinschaftskonto überwiesen wurde.

    Davon bezahlen wir jeder Anziehsachen, Kosmetik (also wenn ich beim dm Großeinkauf mache und ne Wimperntusche für 7€ brauche zahle ich die nicht extra, aber Friseur, Make-up und so zahle ich sonst selber), Freizeitaktivitäten ohne Partner, individuelle Versicherungen (Zahn, private Zusatz etc), Essen gehen in der Mittagspause etc. Er zahlt davon auch seine ganzen techn. Gadgets die nur er braucht (Rasp Pi und so. GoPro, Alexa etc nutzen wir zusammen und wir daher von gemeinschaftskonto gezahlt).

    Er reduziert demnächst seine Stunden und ich erhöhe meine, sodass wir beide auf 35h sind. Da unsere Fixkosten nicht gleichzeitig steigen, habe ich dann halt mehr Taschengeld zur Verfügung als vorher und er weniger. (Da er aber ein höheres 100% Einkommen hat, wird er immer noch mehr haben).

  5. Get a life! Avatar von wendo
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Also wir bekommen dieses Jahr im Sommer ein Baby und daher kann ich noch keine Erfahrungen teilen...bisher gibts nur Pläne hinsichtlich der Finanzen und gemeinsamen Sparens als "Familie" (ich seh uns jetzt auch schon als Familie, aber natürlich ist es nochmal eine andere Situation, wenn es gemeinsame Kinder gibt).

    Ich finds sehr interessant zu lesen, welche verschiedenen Varianten es hier gibt, manche Dinge wären mir so gar nicht in den Sinn gekommen...aber gleichzeitig bin ich überrascht, dass doch so viele diese Taschengeld-Sache in ihre Variante mit eingebaut haben, hätte ich ehrlicherweise nicht so erwartet. D.h. diejenigen, die ihr euch Taschengeld zuteilt - bei euch geht alles Geld (Gehälter, Kinderbetreuungsgeld, Kindergeld, etc.) auf ein gemeinsames Konto und verschmilzt dort zu 100% gemeinsamem Geld?
    Wir haben bisher strikt getrennte Konten, Fixkosten für die Wohnung werden geteilt (Miete gibts nicht weil Eigentum - seines allerdings, wobei er dafür aber sämtliche Instandhaltungskosten alleine trägt), meine weiteren Fixkosten (Öffi-Ticket, Versicherungen...) trage ich, seine weiteren Fixkosten er. Urlaube teilen wir, sonstige größere Anschaffungen ebenfalls, die Alltagskosten für Einkäufe etc. zahlen wir einfach abwechselnd, das gleicht sich aus, bzw. wenn die Ausgaben für eine Person wirklich mal deutlich überwogen haben, dann zahlt die andere Person halt wieder was zurück, sparen tun wir aktuell auch separat jeder für sich.

    Der Plan wäre, dass wir unsere eigenen Konten und Finanzen auf jeden Fall beibehalten - er verdient je nach Überstunden fast gleich bis schon deutlich mehr als ich, ist aber auch schon länger im Job und längerfristig (in den nächsten 10 Jahren oder so) wird es nicht unwahrscheinlich sein, dass ich ihn gehaltstechnisch deutlich überhole. Karenz wollen wir 50:50 teilen, insofern haben wir da auch die gleichen Einbußen bzgl. Gehalt, Rente etc.
    Ich kann mir das ehrlicherweise (im Moment) überhaupt nicht vorstellen, die finanzielle Unabhängigkeit so "aufzugeben" indem alles auf ein Konto fließt und ich dann monatlich nur noch ein Taschengeld für mich zugeteilt bekomme. Funktioniert das bei euch problemlos immer? Was ist, wenn das Taschengeld für einen Monat dann doch mal nicht ausreicht...warum auch immer? Erlaubt ihr euch beiden dann einfach noch etwas mehr, darf auch eine einzelne Person dann mal persönliches vom gemeinsamen Konto bezahlen? Von wieviel Taschengeld sprechen wir da jetzt überhaupt...falls jemand das preisgeben möchte?

  6. Foreninventar Avatar von dizzie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    bei uns ist es wie bei flower, wir zahlen monatlich eine fixsumme auf ein gemeinsames konto für alle gemeinsamen familienausgaben und der verbleibende rest ist halt mein eigenes geld. diese fixsumme ist so bemessen, dass wir sie nie ganz ausgeben, der rest also automatisch auf dem gemeinsamen konto angespart wird. ich fände es ungerecht, wenn mein mann mehr arbeiten würde und deshalb mehr geld zur verfügung hätte, während ich durch teilzeit mehr unentgeltliche carearbeit leiste, aber da wir beide gleichsam auf 30h reduziert haben und uns haushalt und kinder nach unserem empfinden wirklich gerecht teilen, sehe ich kein problem in einkommensdifferenzen, wir verdienen eh annähernd gleich und die unterschiede entstehen nur durch unsere boni.
    Geändert von dizzie (19.04.2018 um 08:42 Uhr)
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  7. Addict
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Ja, das sehe ich auch so. Wenn einer wegen Kinderbetreuung reduziert erwerbstätig ist, während der andere Vollzeit erwerbstätig ist und weniger Kinderbetreuung und Haushalt macht, sollte es keine finanziellen Nachteile für den Teilzeitarbeitenden dadurch geben. Daher bei uns die Variante gemeinsames Gehaltskonto, von dem alle gemeinsamen Kosten bezahlt werden und eigene Konten mit einem festen Betrag für jeden. Davon spart auch jeder für sich, das geht nicht jeden Monat als "Taschengeld" drauf.

  8. Member
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von helgoland Beitrag anzeigen
    Ja, das sehe ich auch so. Wenn einer wegen Kinderbetreuung reduziert erwerbstätig ist, während der andere Vollzeit erwerbstätig ist und weniger Kinderbetreuung und Haushalt macht, sollte es keine finanziellen Nachteile für den Teilzeitarbeitenden dadurch geben. Daher bei uns die Variante gemeinsames Gehaltskonto, von dem alle gemeinsamen Kosten bezahlt werden und eigene Konten mit einem festen Betrag für jeden. Davon spart auch jeder für sich, das geht nicht jeden Monat als "Taschengeld" drauf.
    .

    die variante „jeder überwiest z.B. 70% seines einkommens auf gemeinschaftskonto und darf die restlichen 30% verpulvern“ finde ich nur gerecht, wenn beide trotz kind(ern) gleich viele stunden arbeiten oder eben nicht

    (zumindest wenn man vorher schon eine 50/50 aufteilung hatte, obwohl der einkommensunterschied eher 60/40 war)

    bei uns stellt es sich auch erst noch raus, aber eigentlich ist die variante „jeder behält die gleiche summe zum verpulvern“ gedacht. ich wüsste sonst auch nicht wie wir zB die unterschiedlichen steuerklassen, krankenfamilienversicherung oder das auto (das ich nicht brauche, aber von dem ich ja trotzdem profitiere) berücksichtigen sollten

  9. Alter Hase Avatar von Wolkenlos
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Wir haben ein gemeinsames Konto für alle Fixkosten (Wohnen, Essen, Kita, Versicherungen usw). Auf das Konto zahlen wir anteilig von unserem Gehalt drauf, da ich nur 30 Std arbeite und einfach deutlich weniger verdiene. Auto zahlt mein Mann allein, wird aber von mir auch mega selten genutzt. Der Rest wird auf eigenen Konten gespart bzw für eigene Dinge ausgegeben (Kleidung, Cafe usw). Wenn wir hoffentlich irgendwann Eigentum kaufen, wird ein Großteil des Gesparten zusammengelegt und als Eigenkapital verwendet. Bisher kommen wir mit dem Modell gut zurecht...Wir sind aber auch beide eher von Natur aus sparsam.

  10. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Wendo, mir ging und geht es da ähnlich wie dir. Wir haben getrennte Konten, Fixkosten werden prozentual bezahlt. Früher haben wir Einkäufe einfach jeder mal bezahlt, das hat mit Kind nicht mehr gut geklappt. Deswegen haben wir jetzt zusätzlich ein gemeinsames Konsumkonto, von dem wir das normale Leben bezahlen. Der Rest bleibt wie gehabt. Ich verdiene deutlich mehr und kann mehr sparen. Ich zahle aber auch mehr Fixkosten, wenn das Konsumkonto ins Minus rutscht, gleiche ich das aus, für Urlaube u.ä. zahle ich auch oft mehr als er.

    Das mag für manche nicht 100%ig fair klingen, das verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz. Wenn wir für immer zusammen bleiben, ist es wurst, auf wessen Konto das Geld liegt. Wenn nicht, wird der Zugewinn der Ehezeit ohnehin ausgeglichen, dann möchte ich aber erst recht 100%ige Kontrolle über mein Geld haben (wir haben gegenseitig keinen Zugriff auf die anderen Konten, nur auf das Konsumkonto greifen wir beide zu).

  11. Ureinwohnerin Avatar von feem
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Das mag für manche nicht 100%ig fair klingen, das verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz. Wenn wir für immer zusammen bleiben, ist es wurst, auf wessen Konto das Geld liegt. Wenn nicht, wird der Zugewinn der Ehezeit ohnehin ausgeglichen, dann möchte ich aber erst recht 100%ige Kontrolle über mein Geld haben (wir haben gegenseitig keinen Zugriff auf die anderen Konten, nur auf das Konsumkonto greifen wir beide zu).
    Ich verstehe das absolut. Da gibt es bei uns auch kein Gefühl von „meins“ und „deins“. Wir haben zwar ein gemeinsames Konto für alle gemeinsamen Kosten wie Miete, Einkäufe usw., aber wenn z.B. einer kein Bargeld hat, ist es völlig klar, dass der andere ihm was gibt, egal von welchem Konto es kommt und ohne es irgendwie zurückzugeben. Größere Anschaffungen usw. bezahlt meistens der, der sich darum kümmert.
    Momentan verdienen wir netto in etwa gleich viel. Ich denke, in der Elternzeit zahlt dann der mehr auf‘s Gemeinschaftskonto, der gerade arbeitet und der andere weniger.
    and to the beat of my automatic heart
    you sing a song of life

  12. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    wir haben nur ein gemeinsames girokonto, auf das beide gehälter gehen und von dem alles an fixkosten abgeht. wir haben auch ein ähnliches konsumverhalten und die fixkosten sind so niedrig gewählt (kreditrate zb, und wir haben ja auch kein auto), dass jeden monat automatisch was übrig bleibt. wir reden eigentlich fast nie übers thema geld, es gibt da bei uns keinen diskussionsbedarf, obwohl sich niemand bewusst einschränkt von uns (unsere einkommen sind auch ganz gut, wenn auch nicht extravagant krass, aber durch die eher niedrigen fixkosten ist es gefühlt schon immer entspannt). übriges geld schieben wir gelegentlich aufs gemeinsame tagesgeldkonto, sonstige größere rücklagen sind ins eigenkapital beim hauskauf geflossen.

  13. Regular Client Avatar von LaNuit
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Ich könnte es mir genauso wenig wie wendo vorstellen nur noch ein Konto zu haben.

    Wir hatten mal eine zeitlang ein Gemeinschaftskonto, das hat aber irgendwie nicht so gepasst.
    Bisher zahle ich ihm anteilig zu meinem Gehalt einen gewissen Betrag für die Haustilgung, dieser wird in der Elternzeit und danach angepasst.
    Auto zahlt jeder seins.
    Einkäufe+ Versicherungen+ Urlaube habe bisher ich bezahlt und er dafür was am Haus anfällt (bauen noch nach und nach die Zimmer aus). Wir haben beide jeweils zusätzliche Rentenversicherungen und sparen nach eigenem Ermessen.
    Wenn irgendeine größere Anschaffung ansteht, fragt er ob ich etwas beisteuern kann und je nach dem überweise ich ihm etwas.
    Für uns funktioniert es so am Besten.
    Mein Mann ist nebenbei selbstständig und wenn etwas größeres geplant ist (wie momentan Geländer, Gartenanlage) nimmt er flexibel einen Auftrag mehr an.

    Ich habe übrigens kein Problem damit zu wissen das unsere Tilgung noch einige Jahre laufen wird.
    Mir ist meine Lebensqualität sehr wichtig und mir ist es nicht wert mich dafür einzuschränken dass ich evtl 1-2 Jahre eher fertig bin mit dem abzahlen.
    Im Gegenteil, im Vergleich zur Miete (die man ja in der Regel auch bis ins höhere Alter zahlt) weiß ich dass es unser bleiben wird.
    Wir sind aber auch was handwerkliche Dinge anbelangt weitgehend unabhängig da mein Mann bis auf Rohbau und Dach alles am Haus selbst gemacht hat und sich da auskennt. Außerdem haben wir so gebaut das wir möglichst unabhängig sind (Photovoltaik, Erdwärme etc)
    Geändert von LaNuit (19.04.2018 um 12:07 Uhr)

  14. Get a life! Avatar von wendo
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Wendo, mir ging und geht es da ähnlich wie dir. Wir haben getrennte Konten, Fixkosten werden prozentual bezahlt. Früher haben wir Einkäufe einfach jeder mal bezahlt, das hat mit Kind nicht mehr gut geklappt. Deswegen haben wir jetzt zusätzlich ein gemeinsames Konsumkonto, von dem wir das normale Leben bezahlen. Der Rest bleibt wie gehabt. Ich verdiene deutlich mehr und kann mehr sparen. Ich zahle aber auch mehr Fixkosten, wenn das Konsumkonto ins Minus rutscht, gleiche ich das aus, für Urlaube u.ä. zahle ich auch oft mehr als er.

    Das mag für manche nicht 100%ig fair klingen, das verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz. Wenn wir für immer zusammen bleiben, ist es wurst, auf wessen Konto das Geld liegt. Wenn nicht, wird der Zugewinn der Ehezeit ohnehin ausgeglichen, dann möchte ich aber erst recht 100%ige Kontrolle über mein Geld haben (wir haben gegenseitig keinen Zugriff auf die anderen Konten, nur auf das Konsumkonto greifen wir beide zu).
    Ja, über ein gemeinsames Konto für die laufen Haushaltsausgaben oder gemeinsame Anschaffungen bzw. Anschaffungen fürs Kind haben wir auch schon nachgedacht... wir haben noch keine gute Option gefunden, wo wir trotz Zusatzfunktionen (2. EC-Karte z.B.) trotzdem keine hohen Gebühren zahlen. Welche Art Konto habt ihr denn dafür?


    Und ja, ich plane (wir beide) natürlich eigentlich so, dass wir unser restliches Leben miteinander verbringen und alles Geld und Vermögen und gemeinsam gehört und wir uns gegenseitig unterstützen falls notwendig. Aber ganz außen vor lassen mag ich doch nicht, dass es eben auch anders kommen könnte, und für den Fall möchte ich auch meine Finanzen niemals aus der Hand geben oder gegeben haben.

  15. Get a life! Avatar von wendo
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Ah und weil ja ein paar Mal jetzt erwähnt wurde, dass es logisch sein sollte, dass Kindererziehungszeiten, sofern da ein Ungleichgewicht besteht, ausgeglichen werden - absolut!
    Um den Punkt gings mir aber in meinem ersten Post auch gar nicht, bzw. bin ich da nicht weiter drauf eingegangen, weil das bei uns eben keine Rolle spielen wird, wenn wir 50:50 teilen. (Sollte es sich dann aus irgendwelchen Gründen anders ergeben, wäre es aber für uns beide selbstverständlich, dass das bei den monatlichen Fixkosten berücksichtigt werden und durch entsprechende Einzahlungen von ihm in meine Pensionsvorsorge bzw. von mir in seine ausgeglichen werden muss)

  16. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Und ja, ich plane (wir beide) natürlich eigentlich so, dass wir unser restliches Leben miteinander verbringen und alles Geld und Vermögen und gemeinsam gehört und wir uns gegenseitig unterstützen falls notwendig. Aber ganz außen vor lassen mag ich doch nicht, dass es eben auch anders kommen könnte, und für den Fall möchte ich auch meine Finanzen niemals aus der Hand geben oder gegeben haben.
    für den fall seh ich aber die sowieso gesetzliche zugewinngemeinschaft als völlig fair und ausreichend an, dafür brauche ich ja nicht unbedingt ein extrakonto für taschengeld.

  17. Addict
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Ja klar, wenn der Einkommensunterschied einfach durch unterschiedliche Ausbildung etc. entsteht, und nicht durch Elternzeit & co, ist es natürlich nicht unfair, wenn der, der mehr verdient auch mehr sparen kann für sich oder verpulvern. Bei uns ist das eben nicht so, wir haben eigentlich ähnliche Grundgehälter, so dass Elternzeit etc. den Unterschied ausmacht.

  18. Foreninventar Avatar von dizzie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Ja, über ein gemeinsames Konto für die laufen Haushaltsausgaben oder gemeinsame Anschaffungen bzw. Anschaffungen fürs Kind haben wir auch schon nachgedacht... wir haben noch keine gute Option gefunden, wo wir trotz Zusatzfunktionen (2. EC-Karte z.B.) trotzdem keine hohen Gebühren zahlen. Welche Art Konto habt ihr denn dafür?
    bei direktbanken geht das ganz unkompliziert und kostenlos, solange man monatlich einen mindestgeldeingang hat. [bei der dkb aktuell 700 euro, glaube ich.] für dieses konto haben dann beide partner kostenlose ec-karten und ein kostenloses visa-kreditkartenkonto, das mir dem gemeinsamen giro gekoppelt ist. wir haben unsere eigenen konten jeweils bei eigenen banken und überweisen dann einfach jeden monat einen dauerauftrag auf dieses gemeinsame konto, damit der geldeingang gewährleistet ist.
    [the more you suffer.]
    [the more it shows you really care.]
    [right?]
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  19. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Ja, über ein gemeinsames Konto für die laufen Haushaltsausgaben oder gemeinsame Anschaffungen bzw. Anschaffungen fürs Kind haben wir auch schon nachgedacht... wir haben noch keine gute Option gefunden, wo wir trotz Zusatzfunktionen (2. EC-Karte z.B.) trotzdem keine hohen Gebühren zahlen. Welche Art Konto habt ihr denn dafür?

    .
    Bei meiner Bank gibt es die Möglichkeit, ein zweites Konto zum Girokonto zu eröffnen, kostet nichts, bzw möglicherweise haben wir für die 2. Karte (für meinen Mann) einmalig 10€ bezahlt, das kann ich so spontan nicht rausfinden.

  20. Get a life! Avatar von wendo
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    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    für den fall seh ich aber die sowieso gesetzliche zugewinngemeinschaft als völlig fair und ausreichend an, dafür brauche ich ja nicht unbedingt ein extrakonto für taschengeld.
    Ja, eben. Das seh ich ja genauso, deshalb war ich überrascht, dass so viele diese Taschengeldvariante gewählt haben...

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