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  1. Get a life! Avatar von Cinnamon
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Wendo, bei uns ist es auch vor dem Kind schon so gewesen wie bei euch und auch jetzt immer noch. Nur dass er die Miete alleine zahlt nun seit dem Elterngeld.
    Ansonsten alles eher flexibel, aber jeder hat sein eigenes. Auf ein gemeinsames Konto haben wir beide keinen bock, auf diese taschengeldsache auch nicht.


  2. Senior Member Avatar von Wiggie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber wir machen es so:
    Fixkosten teilen wir uns, da überweist dann jeder den Betrag auf ein Haushaltskonto, von dem der Hauskredit, KiTa-Gebühren, Telefon usw. abgehen. Davon zahlen wir auch die Lebensmitteleinkäufe. Den Rest, den jeder übrig hat, haben wir in einen gemeinsamen Topf geworfen und durch 2 geteilt. Das heißt, dass ich als Wenigverdiener genauso viel monatlich zur Verfügung habe wie mein Mann, der selbst wenn ich 100 % arbeiten würde (derzeit 40%), locker das 3-4fache von mir verdient. Dadurch dass ich so wenig und kurz zwischen beiden Kindern gearbeitet habe und ich demnach für Kind 2 nur den Mindestsatz an Elterngeld bekommen werde, können wir derzeit nichts sparen. Es ist grad knapp und wird es während der 2. Elternzeit auch noch sein. Es nervt mich schon, dass ich plötzlich so aufs Geld schauen muss, ich war das nicht so gewohnt und bin auch überhaupt kein Sparfuchs. Naja, es kommen auch wieder bessere Zeiten, und dann können wir wieder mehr zurücklegen. Eigentlich wollte ich nach Kind2 schneller und mit mehr % einsteigen. Leider erwarten wir nun ein krankes Kind und wir wissen nicht was auf uns zukommt und ob er überhaupt so schnell fremdbetreut werden kann usw.

  3. Regular Client
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    wir haben nur ein gemeinsames girokonto, auf das beide gehälter gehen und von dem alles an fixkosten abgeht. wir haben auch ein ähnliches konsumverhalten und die fixkosten sind so niedrig gewählt (kreditrate zb, und wir haben ja auch kein auto), dass jeden monat automatisch was übrig bleibt. wir reden eigentlich fast nie übers thema geld, es gibt da bei uns keinen diskussionsbedarf, obwohl sich niemand bewusst einschränkt von uns (unsere einkommen sind auch ganz gut, wenn auch nicht extravagant krass, aber durch die eher niedrigen fixkosten ist es gefühlt schon immer entspannt). übriges geld schieben wir gelegentlich aufs gemeinsame tagesgeldkonto, sonstige größere rücklagen sind ins eigenkapital beim hauskauf geflossen.
    Bei uns ist es fast genauso, außer dass wir zwei Autos haben. Wir haben nie bewusst bestimmte Beträge gespart (außer fürs Kind), sondern es blieb immer am Monatsende Geld übrig. Als beide Vollzeit gearbeitet haben, war es auch nicht mehr als jetzt, weil mein Mann inzwischen noch deutlich mehr verdient als ich. Wir haben nie darüber gesprochen, wie gerecht oder ungerecht das jetzt ist, dass er viel mehr verdient und alles in einen gemeinsamen Topf fließt. Ich habe schon mehrere Jahr vor ihm Geld verdient, während er studiert hat, zu der Zeit kam der Großteil des Geldes dann von mir und in unsere Eigentumswohnung ist auch viel Erspartes aus meiner Kindheit/Jugend eingeflossen, was jetzt beiden beim Hausbau zu Gute kommt.
    Ich wollte lange gerne die Variante mit zwei eigenen und einem Gemeinschaftskonto und prozentualer Überweisung, das war aber für uns eigentlich überflüssig und als die Sparkasse die Kontoführungsgebühren drastisch erhöht hat, haben wir die beiden Einzelkonten eingestampft.

    Bei sehr unterschiedlichem Konsumverhalten fände ich es so auch schwierig, aber so passt das für uns gut.

  4. Alter Hase Avatar von *Flower*Power*
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von dizzie Beitrag anzeigen
    bei direktbanken geht das ganz unkompliziert und kostenlos, solange man monatlich einen mindestgeldeingang hat. [bei der dkb aktuell 700 euro, glaube ich.] für dieses konto haben dann beide partner kostenlose ec-karten und ein kostenloses visa-kreditkartenkonto, das mir dem gemeinsamen giro gekoppelt ist. wir haben unsere eigenen konten jeweils bei eigenen banken und überweisen dann einfach jeden monat einen dauerauftrag auf dieses gemeinsame konto, damit der geldeingang gewährleistet ist.
    Wir machen das genauso über die comdirekt

  5. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Ja, eben. Das seh ich ja genauso, deshalb war ich überrascht, dass so viele diese Taschengeldvariante gewählt haben...
    Warum nicht? Es geht doch nur drum irgendwie einen Betrag x zu haben den der oder sie "frei verpulvern" darf. Wir haben nur ein Konto auf dem Gehälter eingehen und sämltiche Kosten abgehen. Ohne die Taschengeldvariante hat es mich immer nur aufgeregt zu sehen wie viel Kohle für - in meinen Augen "unnützen Autokram", runtergehen. Seitdem er das Taschengeldkonto hat, sehe ich es erstens nicht mehr und zweitens ist das monatlich ein fixer Betrag mit dem man gut rechnen kann. Vorher musste ich dann halt sehen wie ich die Lücke mit den xxx Euro wieder schließe. Umbuchen oder sowas. Heute passiert das nicht, weil die Fixkosten immer gleich sind. Ist aber auch einfach was psychologisches. So muss er seine Ausgaben einfach selbst managen und denkt auch mal drüber nach ob soviel Kohle auf dem Taschengeldkonto ist.

  6. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    ja, bei sehr unterschiedlichem ausgabeverhalten kann ich das Bedürfnis nach tw. getrennten konten gut nachvollziehen!

  7. Newbie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Wir haben jetzt lange eine ziemlich genaue Abrechnung über alle Haushaltsausgaben gemacht und meist habe ich meinem Mann die übrigen Kosten dann überwiesen (von seinem Konto gingen die größeren Fixkosten ab). Das war aber mega kompliziert und nervig. Jetzt kaufen wir auch noch ein Haus zusammen, da macht der ganze getrennte Konten Kram nicht mehr viel Sinn. Ich hätte aber für mein persönliches Gefühl auch gerne einen Taschengeldbetrag, den ich verpulvern kann.

    Da hätte ich jetzt mal ne Frage an die Taschengeldfraktion:
    Habt ihr dann zwei Fächer im Geldbeutel oder zahlt ihr alles mit Karte oder wie funktioniert das ganz praktisch im Alltag?

  8. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Bei uns ist das Taschengeld einfach ein Konto auf den vom gemeinsamen Konto jeweils am Monatsanfang der Betrag x abgebucht wird. Er kann sowohl das Bargeld, als auch einfach per Paypal oder sonst wie darauf zugreifen. Einen anderen Teil im Geldbeutel hat er nicht, denn das Geld kommt ja einfach von einem andern Konto, das darf sich gern im Geldbeutel mit dem anderen GEld vermischen :-p Aber meist nutzt er es eh für bargeldloses Zahlen sodass das keine Rolle spielt.

  9. Member
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Cosina Beitrag anzeigen
    Da hätte ich jetzt mal ne Frage an die Taschengeldfraktion:
    Habt ihr dann zwei Fächer im Geldbeutel oder zahlt ihr alles mit Karte oder wie funktioniert das ganz praktisch im Alltag?
    wir versuchen das meiste über das gemeinsame konto zu zahlen, entweder direkt als dauerauftrag oder größere einkäufe halt mit EC. zusätzlich führen wir eh eine haushaltsapp (money control). wir tragen da dazu noch ein, wer es bezahlt hat und für wen (er, ich oder gemeinsames konto/ausgabe). alle 2-3 monate wird das mit excel ausgewertet, eigentlich auch mehr aus interesse wie viel wir ausgegeben haben und welche kreditrate wir uns theoretisch leisten könnten ...

  10. Enthusiast Avatar von Moehrchen
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Wir sind auch ziemliche EC-Karten-Zahler, mein Mann noch extremer als ich. Das führt dazu, dass wir beide meistens gar kein Bargeld im Portemonnaie haben, weder vom gemeinsamen, noch vom Taschengeldkonto. Wenn ich Bargeld drin hab, dann meist aber vom Taschengeld, weil ich es dann zum Ausgehen nutze.
    Wir haben allerdings noch ein zusätzliches „Party-Portemonnaie“, da ist immer vom gemeinsamen Konto Geld drin und die Visa-Karte (weil man mit der überall kostenlos Geld abheben kann), das haben wir früher eben wirklich für gemeinsames Ausgehen genutzt, heute wird‘s häufig genutzt, wenn jemand Brötchen / Eis holen geht oder sowas, wo man eben Bargeld braucht.

    Ach so, und weil jemand fragte: wir haben das Taschengeldsystem anfangs eingeführt, als wir alles sonst zusammen geschmissen haben, damit man dem anderen noch mal ein Geschenk kaufen kann ohne dass der Beschenkte es sofort sieht wegen Kontoabbuchung. Daraus hat es sich dann etabliert, weil’s irgendwie nett ist noch sein kleines ganz eigenes Konto zu haben, wo niemand sieht, was man mit dem Geld macht.
    Wegen Höhe würde ja auch gefragt, wir zahlen uns derzeit 250€ pro Person monatlich aus. Das variiert aber tatsächlich immer mal je nach Lebens- und Einkommenssituation, früher ohne Kind war‘s mal deutlich mehr.

  11. Alter Hase Avatar von *Flower*Power*
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Cosina Beitrag anzeigen
    Da hätte ich jetzt mal ne Frage an die Taschengeldfraktion:
    Habt ihr dann zwei Fächer im Geldbeutel oder zahlt ihr alles mit Karte oder wie funktioniert das ganz praktisch im Alltag?
    Zitat Zitat von Moehrchen Beitrag anzeigen
    Wir sind auch ziemliche EC-Karten-Zahler, mein Mann noch extremer als ich. Das führt dazu, dass wir beide meistens gar kein Bargeld im Portemonnaie haben, weder vom gemeinsamen, noch vom Taschengeldkonto. Wenn ich Bargeld drin hab, dann meist aber vom Taschengeld, weil ich es dann zum Ausgehen nutze.
    Wir haben allerdings noch ein zusätzliches „Party-Portemonnaie“, da ist immer vom gemeinsamen Konto Geld drin und die Visa-Karte (weil man mit der überall kostenlos Geld abheben kann), das haben wir früher eben wirklich für gemeinsames Ausgehen genutzt, heute wird‘s häufig genutzt, wenn jemand Brötchen / Eis holen geht oder sowas, wo man eben Bargeld braucht.

    Ach so, und weil jemand fragte: wir haben das Taschengeldsystem anfangs eingeführt, als wir alles sonst zusammen geschmissen haben, damit man dem anderen noch mal ein Geschenk kaufen kann ohne dass der Beschenkte es sofort sieht wegen Kontoabbuchung. Daraus hat es sich dann etabliert, weil’s irgendwie nett ist noch sein kleines ganz eigenes Konto zu haben, wo niemand sieht, was man mit dem Geld macht.
    So ähnlich ist es bei uns auch. Gemeinsame Ausgaben machen wir soviel es geht mit EC/Kreditkarte/Paypal. Zusätzlich haben wir noch ein kleines Portemonnaie für Bäcker und so. Das liegt aber meist zu Hause und wird selten genutzt. Meist nehm ich die mit, wenn ich zum Flohmarkt oder Straßenfest gehe, wo man nur bar zahlen kann In meinem Portemonnaie ist mein Geld. Wenn ich beim Bäcker oder so nicht mit Karte zahlen kann, dann zahl ich die paar Euro für die Familieneinkäufe mit meinem Geld und nehm mir das nachher nicht aus der Gemeinschaftsbörse, da käme ich mir kleinlich vor. Der Freund genauso.

  12. Member Avatar von Ocean
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Wir haben auch ein Konto für die Fixkosten mit Tagesgeld zum Sparen für z.B. Öl.
    Ansonsten hat jeder seine eigenen Konten.

    Da ich wegen TZ und Steuerklasse einiges weniger verdiene im Moment, haben wir die Gehälter addiert und jeder bekommt anteilig, je nach dem wie viel man arbeitet. Also ich bekomme von ihm noch eine Summe x.
    Klingt vielleicht ungerecht, weil ich mehr Haushalt habe und trotzdem noch 50% der Fixkosten zahle (wir verdienen normal genau gleich viel), aber dafür zahlt er bei Dingen wie Urlaub oder Anschaffungen mehr oder sogar alles.

    Zum eigentlichen Thema. Ich spare was übrig bleibt, er spart eine bestimmte Summe. Wir haben noch einen gemeinsamen Bausparvertrag.
    Ich selbst hab einfach gerne immer eine bestimmte Summe gespart (beruhigt mich). Er gibt sein gespartes Geld auch gern mal aus.

  13. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Ocean Beitrag anzeigen
    Da ich wegen TZ und Steuerklasse einiges weniger verdiene im Moment, haben wir die Gehälter addiert und jeder bekommt anteilig, je nach dem wie viel man arbeitet. Also ich bekomme von ihm noch eine Summe x.
    Klingt vielleicht ungerecht, weil ich mehr Haushalt habe und trotzdem noch 50% der Fixkosten zahle (wir verdienen normal genau gleich viel), aber dafür zahlt er bei Dingen wie Urlaub oder Anschaffungen mehr oder sogar alles.
    ich will dich gar nicht nicht angreifen oder so, aber es wundert mich einfach so sehr. erstens, ja, ich finde, es klingt total ungerecht, gerade wegen haushalt und kinderbetreuung und trotzdem 50% der fixkosten - ich finde ja, dann müsste der vollzeitarbeiter dem teilzeitarbeiter im prinzip ein gehalt für jede stunde haushalt und für jede stunde kinderbetreuung zahlen, die über die hälfte der insgesamt zu leistenden haushalt-/betreuungsstunden hinausgeht! das ist ja genau so ein fall, bei dem die typischerweise oft von frauen geleistete care-arbeit nicht adäquat gewürdigt wird (bzw nur mit einem "danke, schatz" statt mit €).
    und zweitens finde ich es auch seltsam, dass man erst so genau ausrechnet, wer wieviel bekommt, und dann das aber offenbar ja auch aus gerechtigkeitsempfinden über urlaub und anschaffungen wieder (ja offenbar eher vage pi mal daumen) irgendwie ausgleicht. irgendwie finde ich so ein modell seltsam.

    generell müssten ja bei manchen der hier vorgestellten modelle (im extremfall deutlich) unterschiedliche lebensstandards für beide elternteile herauskommen. wie geht ihr denn damit um? teilweise ist ja schon sowas angeklungen à la "wenn ich knapp bei kasse bin, frage ich meinen mann" oder eben auch, dass der mehrverdiener den anderen dann öfter einlädt oder eben auch mehr von xy zahlt - für mich hat das alles einen total unangenehmen, "gönnerhaften" beigeschmack - man hat kein recht darauf, sondern muss sich freuen und dankbar sein, wenn der mehrverdiener einen größeren anteil übernimmt...

  14. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Das könnte ich auch überhaupt nicht ab. Zumal ja dazu noch langfristige Folgen wie Rente, Karrierechancen, evtl. Gesundheit (Schlafmangel, Bandscheibe vom Heben/Tragen, sonstige gesundheitliche Geburts“rückstände“) ausgeglichen werden müssten. Ich würde mich absolut nicht auf Augenhöhe fühlen, wenn ich das Gefühl hätte, alle realen Nachteile durch die Kinder gehen zu meinen Lasten und der Vater gibt einem dafür dann mal ne Cola aus (ja das ist überzogen, aber so würde es sich anfühlen).
    Geändert von Efeu (20.04.2018 um 12:52 Uhr)

  15. V.I.P. Avatar von Doodlebug
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von Ocean Beitrag anzeigen
    Wir haben auch ein Konto für die Fixkosten mit Tagesgeld zum Sparen für z.B. Öl.
    Ansonsten hat jeder seine eigenen Konten.

    Da ich wegen TZ und Steuerklasse einiges weniger verdiene im Moment, haben wir die Gehälter addiert und jeder bekommt anteilig, je nach dem wie viel man arbeitet. Also ich bekomme von ihm noch eine Summe x.
    Klingt vielleicht ungerecht, weil ich mehr Haushalt habe und trotzdem noch 50% der Fixkosten zahle (wir verdienen normal genau gleich viel), aber dafür zahlt er bei Dingen wie Urlaub oder Anschaffungen mehr oder sogar alles.

    Zum eigentlichen Thema. Ich spare was übrig bleibt, er spart eine bestimmte Summe. Wir haben noch einen gemeinsamen Bausparvertrag.
    Ich selbst hab einfach gerne immer eine bestimmte Summe gespart (beruhigt mich). Er gibt sein gespartes Geld auch gern mal aus.
    Ich verstehe es noch nicht ganz. Eure addierten Gehälter sind 100% des Haushaltseinkommens. Wie ist das dann Prozentual verteilt?
    Statt Haaren wachsen mir wundervolle Flausen aus dem Kopf

  16. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    ich habe es so verstanden: a arbeitet 100%, b arbeitet z.b. 60%, gesamteinkünfte entsprechen dann 160% und davon bekommt a dann wieder 100% und b 60%. es 2x 100% bekäme also jeder gleich viel, unabhängig vom tatsächlichen verdienstunterschied, und so bekommt b aber mit angenommenen 60% arbeitszeit nur 60% der summe, die a bekommt.

  17. Foreninventar Avatar von dizzie
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    letztendlich macht ihr also nur den lohnsteuerjahresausgleich zwischen euch monatlich, oder?
    ich finde es jetzt nicht so ungewöhnlich und ich finde, es klingt auch nicht so schrecklich ungerecht, wie es hier gerade dargestellt wird. ocean schreibt ja, dass ihr mann dafür halt auch mal größere ausgaben wie urlaube übernimmt - letztendlich wird eben nur erst mal der steuernachteil ausgeglichen und der rest ist dann eben pi-mal-daumen, das soll doch jeder machen, wie er möchte. mein mann hat mir in meiner elternzeit auch keinen ausgleich gezahlt und ich zahle ihm dafür jetzt auch keinen, auf die art und weise sind wir ja auch irgendwie quitt.
    [the more you suffer.]
    [the more it shows you really care.]
    [right?]
    [yeeeah.]

  18. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    wenn man vergleichbar viel zeit in haushalt/kinderbetreuung steckt (auch über jahre gesehen), dann gleicht es sich aus, sonst ja nicht. dass es vielleicht nicht ungewöhnlich ist, mag sein, aber ansonsten hat die kombination von genauem ausrechnen plus gelegentlich dann nach lust und laune des besserverdienenden mehr zahlen für mich eben diesen gönnerhaften beigeschmack, dass es eigentlich ja genau festgelegt ist, wem welches geld gehört, und der weniger verdienende nicht verlässlich damit kalkulieren kann, was er zahlen muss.

  19. Member Avatar von cam PB
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Mein Mann und ich haben ein gemeinsames Konto, auf dass wir beide monatlich den gleichen Betrag überweisen. Davon gehen die Fixkosten wie Miete, Kita, Internet etc. ab. Wir nehmen das auch manchmal für Lebensmitteleinkäufe, Reisen oder andere gemeinsame Anschaffungen. Als mein Mann arbeitslos war, hat er weniger darauf eingezahlt als ich. Ansonsten haben wir beide unsere normalen Girokonten über die wir frei verfügen. Klappt gut. Unsere Gehälter unterscheiden sich um ca. 800€ mtl. (die ich mehr verdiene), aber jeder kommt eigentlich gut hin mit seinem Teil. Ich spare etwas mehr aber was ich davon mal kaufen werde, wird wahrscheinlich uns beiden zugute kommen...Immobilie o.ä.

  20. Stranger
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    AW: Sparen als (junge) Familie

    Zitat Zitat von dizzie Beitrag anzeigen
    mein mann hat mir in meiner elternzeit auch keinen ausgleich gezahlt und ich zahle ihm dafür jetzt auch keinen, auf die art und weise sind wir ja auch irgendwie quitt.
    Das ist für mich der Punkt. Das Model funktioniert dann ausgleichend, wenn eh beide (gleichzeitig oder abwechselnd) ähnlich viel Care-Arbeit übernehmen, weil es dann gleichermaßen die Care-Arbeit beider Partner vernachlässigt.
    Dann funktioniert aber sowieso jedes andere Modell ähnlich gut, nur ggf. mit mehr Rechenaufwand. Wenn man den vermeiden will, kann man gut auf so einen automatischen Ausgleich über die Zeit setzen.
    Wenn einer auf lange Sicht deutlich mehr Care-Arbeit trägt, gibt es aus meiner Sicht deutlich bessere/fairere/absicherndere Modelle.

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